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wenn 2 std nach essen unter 140 - dann nach 3std unterzuckert!
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Daniela
Rang: Gastam 23.10.2010 02:29:24
Hallo,
"morgens spritze ich 20 einheiten protaphane penfill, unter der woche so um 8 uhr und am Wochenende später... "
Ne, das soll immer der gleiche Zeitpunkt sein!
Versuch wenigstens zum Einstellen Einschlaf- und Aufsteh-, sowie Spritz-Zeiten einzuhalten. Und kein Nickerchen am Tage bitte ;-)
Wie ist der BZ denn morgens direkt nach dem Aufstehen und dann 2 Stunden später?
Wahrscheinlich musst Du sogar mehr als 2x spritzen. 20 IE Protaphane decken niemals 24 Stunden des Tages ab..
Du wirst möglicherweise irgendwo einen Insulinmangel haben..
Den Bolusfaktor bitte nicht auf die Hälfte runter!
Wir brauchen noch mehr Infos.
Wiviele BE und Bolusinsulin am Tag spritzt Du neben den 20 IE Protaphane denn insgesamt?
Welcher Diabetestyp bist Du?
Wichtig ist noch zu wissen was Du an Essen zu Dir nimmst - fette oder eiweißhaltige Nahrung braucht länger um den BZ anzuheben und weniger Insulin als schnell ins Blut gehende Kohlehydrate, dazu einfach mal in die Nährwertangaben gucken und uns KH und Energiegehalt mitteilen ;-)
Wenn Du etwas änderst, iss solange bitte jeden Tag die selbe Anzahl an BE und ungefähr gleiche Nahrung.
Auch soltle man einigermaßen gleiche Bewegung haben und nicht einen Tag rumrennen, den anderen liegen.
Auch nach dem Essen NICHT hinlegen, Du suchst ja gerade den Arbeitsbolus, der Liegebolus wird niedriger sein..
Außerdem ist es meines Wissens nach ratsam nicht mit Pen zu spritzen solange man noch die Einstellung sucht, lass Dir eine Packung U100-Spritzen geben und erklären wie man da Luftblasenfrei Insulin gibt - bei der Spritze siehst Du ganz genau wieviel Insulin Du gibst!
Für das Protaphane brauchst Du lange Nadeln, es gilt ca. 1 mm Nadellänge pro Einheit Insulin. Berücksichtigt man das nicht, kann es sein, dass Insulin zurück fließt und nicht gegeben wird!
"abends ist es eher zu hoch und schwer runterzukriegen."
Das wundert mich nun überhaupt nicht..
">>große be mengen verlangen große insulinmengen, große insulinmengen haben eine längere wirkdauer. --> ECHT? krass, nie gehört;-)"
bei 3-4 IE Bolusinsulin ist das Thema hier unwichtig.
Du solltest erstmal nur an einer Schraube drehen und da denke ich ist die Aufteilung des Protaphane auf 2x die sinnvollste Idee.
Je nachdem wieviel Bolusinsulin Du insgesamt hast, muss der Faktor auch noch gesenkt, bzw. erhöht werden.
Aber abwarten was das Aufteilen bringt.
LG, Daniela
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Jürgen
Rang: Gastam 23.10.2010 12:33:01
Moin Daniela,
Du schreibst vieles für mich in formalen Rätseln, vor allem seit Du vom Guru zurück bist. Aber das mit den Spritzen statt Pens für Anfänger will mir auch nach längerer Überlegung nicht ansatzweise einleuchten - zumal ich hier im Umkreis von 100km keine Diabetologen-Praxis kenne, die Spritzen für Anfänger empfiehlt. D.h. der Anfänger müsste erst mal auf die Idee kommen und gezielt nachfragen und sich von Dok und Apotheker wenigstens erstaunt fragen und in die Technik einweisen lassen. Halte ich für absolut weltfremd.
Bisdann, Jürgen -
Daniela
Rang: Gastam 23.10.2010 13:16:45
Hallo Jürgen,
das mit den U100-Spritzen war das 1., was man mir bereits damals erzählt hat. Jeder INSULINER muss in der Lage sein mit Spritze zu spritzen, der Pen kann immer mal ausfallen und was macht man dann?
Teupe hat sehr bildlich gezeigt, wieviele Einheiten durch komprimierte Luft, die man im Pen nicht sieht, ins Gewebe gelangen können, es handelt sich hier nicht um "Proseccobläschen", das waren deutlich zuwenig Einheiten. Wenn ich mich recht erinnere waren es 10 Einheiten Insulin, die er komprimiert hatte..
Desweiteren kann ich mich an ein gewisses Spiel beim Einstellen der Einheiten am Pen erinnern, wobei es sich um 0,5 - 1 IE gehandelt hatte.
Ich sage:
Wer eine komplette Grundeinstellung machen will, muss garantieren, dass sowenige Fehler durch Technik aufreten wie möglich!
Mit der Spritze siehst Du die Luft und kannst sie rausklopfen.
Der Beitragsbeginner redet hier von 1IE/BE - d.h. bereits wenige Einheiten Insulin können zu Unterzuckerungen oder hohen Werten führen.
Und wir wollen es doch richtig machen, oder ;-)
LG, Daniela
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aline
Rang: Gastam 23.10.2010 13:59:15
ja, also das mit der luftblase in der ampulle hab ich auch schon beobachtet. vor einer woche, nach nem flug war da eine relativ große blase drin. und jedesmal wenn ich spritze wird die luftblase bisschen kleiner, somit ging das volumen wohl nicht in mein bein....
also , ich mach jetzt erstmal 10/10 morgens abends und bisschen mehr bolus am abend!
vielen dank und mal sehen was passiert.................
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Daniela
Rang: Gastam 23.10.2010 17:56:32
" ja, also das mit der luftblase in der ampulle hab ich auch schon beobachtet. vor einer woche, nach nem flug war da eine relativ große blase drin. und jedesmal wenn ich spritze wird die luftblase bisschen kleiner, somit ging das volumen wohl nicht in mein bein...."
Ganz typisches Beispiel - Danke :-)
Aber auch nach Herausnahme der Ampulle, Lagerung bei verschiedenen Temperaturen... kann es zu solchen Abnormitäten kommen.
Ich trage die Pumpe am Körper, also quasi immer dieselbe Temperatur ;-)
LG, Daniela -
Rudi
Rang: Gastam 23.10.2010 19:17:41
Entweder stehe ich jetzt etwas auf dem Schlauch oder irgendwo lauert ein Fehler. Dass in Flüssigkeiten teilweise Gase gelöst sind, ist bekannt. Somit wird auch klar, warum bei Temperaturänderung die Luft aus dem Insulin ausgast - ABER: der Pen lagert bei Zimmertemperatur und wird durch Anfassen nur minimal wärmer - wo kommt da die Temperaturänderung her? Und die Pumpe ist tags unter Klamotten versteckt und nachts liegt sie eventl. im Freien. Wie bitte soll im Pen die ausgegaste Luft gespritzt werden (da Gase auf Grund ihrer Dichte nach oben steigen und die Pennadel nach unten zeigt (es sei denn, ihr vollführt Kunststücke bei der Injektion) und weiter: Welche Drücke wendet denn ein Normalsterblicher bei der Injektion auf? Das soll reichen, um Luft zu komprimieren? Das bezweifle ich! Und selbst wenn - dann wäre es in der Pumpe nicht die Bohne anders! Übrigens: 100 IE/ml = 10 IE in 0,1 ml also ein Würfel von 0,1x1x1 cm - weisst du was das für eine Riesenblase ist? Selbst wenn Dr.Teupe dies so erklärt hat - er ist Mediziner, kein Techniker! Aber du bist einer - erklär' mir's mal bitte. von Rudi -
peter
Rang: Gastam 23.10.2010 20:16:07
@ 922.....
sorry aber was dir von den ärzten ua gesagt wurde, sieht recht absurd aus. und die schulung war nicht das gelbe vom ei.ua die bemerkung über levemir, denn du hast eine große menge gespritzt
wo garantiert 2 mal/d 8-9 ie gereicht hätten, und anscheinend haben sie dir auch nicht gesagt daß levemir garnicht in den os gespritzt wird, übrigens muß auch prota nicht ubedingt in den os gespritzt werden, bei allen ct lern wir das 30/70 das ja zu 70% aus protaphane besteht in den bauch gespritzt ohne probleme, außerdem tut os mehr weh als bauch.
und wie man luft aus der patone bekommt auch nicht ?
da drückt man ca 3 ie(nach größe der blase) ohne kanüle vor, und setzt dann die kanülenspitze bei senkrecht gehaltenem pen vorsichtig durch die gummimembrane, und schon ist die luft raus.
(daß bei reduziertem druck gerige mengen ausgasen ist völlig normal , mach ne selter auf )
von peter -
Jürgen
Rang: Gastam 23.10.2010 21:12:17
Mensch Rudi, bei Deiner Beschreibung wird ne Luft-Injektion ja geradezu zu ner Lust-Spritze. Meinste wirklich, Dani macht Kopfstand? - duckundwech von Jürgen -
@peter
Rang: Gastam 23.10.2010 21:40:44
zitat:"daß bei reduziertem druck geringe mengen ausgasen ist völlig normal , mach ne selter auf..."
wo, lieber peter, hast du bei insulin irgendetwas mit druck zu tun? und ausserdem soll hier KEINE werbung gemacht werden (selters) - ein kohlesäurehaltiges mineralwasser hätte es auch getan! :0)) von @peter -
Daniela
Rang: Gastam 24.10.2010 00:28:38
*gg*
Stimmt schon, 10 IE werden es nie sein, da soviel Luft nicht ausgast. Was aber schon zu sehen war, die 10 IE Luftblase komprimiert sahen niemals nach 10 IE aus ;-)
Bei Druckänderungen ist das schon ein Problem, wenn der Atmosphärendruck deutlich unterschiedlich zu 1013 mbar ist, wird auch die Menge an Insulin eine andere sein.
Allerdings frage ich mich gerade ob der Atmosphärendruck eine Auswirkung hat, weil da ist ja noch der Druck des Gewebes gegen die Nadel/das Insulin..
Ich schwaffel grad, müsste mal wieder BZ messen ;-)
Also, meinen Erfahrungen nach, ist das Problem beim Pen am ehesten im Spiel zu suchen, nicht unbedingt in der Luftblase. komprimierte Luft und Flüssigkeit wird auf jeden Fall nach Aufschrauben der Pennadel entweichen ^^
Genau, da isse wieder die Hypo ---> 2 BE
Ihr beiden über mir solltet auch mal den BZ messen ;-)
Lustige Grüße, Daniela