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Nüchternwerte, Neuropathie, Prädiabetes
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am 19.01.2017 06:28:46 | IP (Hash): 445250518
purea schrieb:
1:15-168
2-95
Parallel selbst gemessene Werte:
1:15-186
2-76
Deine eigenen Messungen liegen ganz schön daneben. Dabri handelt es sich sehr wahrscheinlich noch um ein Markengerät.
Bei einem Billiggerät, so wie du es anderen hier im Forum empfiehlst, sind die Abweichungen häufig noch viel heftiger. Die Aussage, die dann bei den Mondwerten rauskommt, ist für stoffwechaelgesunde und für eingebildete Prädiabetiker nicht verwertbar.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 19.01.2017 07:35:08 | IP (Hash): 1448562274
@Jürgen:
Das ist ja spannend. Ich habe vor deinem Versuch gedacht, dass bei deinem überdurchschnittlichen Regime die guten Werte unter HCLF sich zumindest etwas weiter oben einpendeln, bzw dass das Halten der guten Werte etwas aufwendiger werden könnte. Gratulation und Glückwunsch auf jeden Fall, dass du dein Essen nun reichhaltiger und abwechslungsreicher gestalten kannst.
Beim Abnehmen ist ein echtes HCLF Regime übrigens äußerst effektiv. Und zwar ohne gezielte Reduktion der Kalorien. Man kann quasi essen so viel man will und man nimmt trotzdem ab.
@rainer:
Man darf hier nicht Birnen mit Äpfeln vergleichen. Denn es liegen zwischen den Abnahmen immer ein paar Minuten. Also ich bin aus der Kabine raus und habe mir dann im Wartezimmer in den Finger gestochen. Oder umgekehrt, habe ich mir erst in den Finger gestochen, bin dann In die Kabine, dann kam die Schwester. Da können durchaus 5 Minuten dazwischen gelegen haben. Und das kann bei einer immer noch gut funktionierenden BSD gerade im fallenden Kurvenschenkel ganz erhebliche Unterschiede machen. Und außerdem: die Werte vom Arzt sind venös.
Wenn man das berücksichtigt, dann ist der einzige nachweislich abweichende Wert der 2h Wert. Denn da habe ich beide Werte fast zeitgleich abgenommen. Und anhand der Werte lässt sich außerdem sehr gut zeigen, dass beide Messmethoden sehr wohl zu verwertbaren Ergebnissen kommen. Denn qualitativ zeigen beide Methoden das gleiche an (Wert zu hoch). Für die Ersteinschätzung zu Hause spielt es überhaupt keine Rolle, ob der gemessene Wert bei 172 oder der wahre venöse Wert bei 191 liegt. Der Wert ist zu hoch, das ist die Information, die hier relevant ist und Handlungsbedarf anzeigt. Wie viel genau zu hoch und ob überhaupt zu hoch, das klärt dann der Arzt nach meiner sehr wertvollen Ersteinschätzung mittels Handmessgerät.
Man braucht die Leute nicht immer gleich verrückt zu machen und unbedingt zum Arzt schicken wollen und damit suggerieren, dass irgendwas kaputt sei. Erstmal zu Hause Fieber messen, oder BZ messen, und dann ab zum Arzt, falls da irgendwas auffällig ist. Prophylaxe gehört heute eben zum Standardrepertoire eines jeden Haushalts.
Nur der Vollständigkeit halber: Akutfälle sind Notfälle sind nicht Prophylaxe. Hier muss man ja so etwas allgemeingültiges manchmal besser dazu sagen.
Bearbeitet von User am 19.01.2017 07:46:22. Grund: . -
am 19.01.2017 07:56:19 | IP (Hash): 8018504
Dieses geteste...
Du wirst auch im 5-Sekunden-Takt an jedem Finger was anderes testen.
Ein BZ-Testgerät neben dem Fieberthermometer in jedem Haushalt als Prophylaxe. Meinst Du das ernst? Fieber ist für (fast) jeden klar, Blutzuckerwerte nicht. Vorsorge in Eigenregie kann was tolles sein. Jetzt jedem ein Testgerät zu empfehlen und dann mit hypochonderischen Wertvorgaben in die Wartezimmer zu treiben ist nicht der richtige Weg. -
am 19.01.2017 07:58:52 | IP (Hash): 1448562274
Die Sensitivitätstests waren ok. Nur der besagte kleine Zeh ist an der Außenseite taub.
Was allerdings mittlerweile ganz schön nervt, ist das Nadelstechen unter Haut an Armen und Beinen. Meiner Meinung nach korreliert es mit hohen BZ Verläufen. Wenn ich an einem Tag hohe BZ hatte, dann fängt das Nadelstechen an und bleibt für 1-2 Tage. So zB heute nach dem gestrigen Belastungstest. Das muss ich aber noch weiter beobachten. -
am 19.01.2017 08:10:02 | IP (Hash): 1448562274
@typeinser: Meiner Meinung nach verhindert das gerade überflüssige Arztbesuche, bzw. verursacht berechtigte Arztbesuche. Das ist ja der Grund, warum ich es überhaupt empfehle. So hatte ich es ja auch dargelegt.
Der Umgang mit einem BZ Messgerät wird genau so zum Standard werden in vielen Haushalten wie der Umgang mit einem Fieberthermometer. Das ergibt sich aus dem Massenphänomen Diabetes. Alles, was man als Laie wissen muss, passt in einen Satz. Werte zwischen 160 und 200 nach dem Essen, können oder sollten, Werte über 200 müssen vom Arzt geprüft werden.
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am 19.01.2017 08:27:21 | IP (Hash): 8018504
@purea
Da bist Du aber ganz schön zuversichtlich!
Was mir im Alltag an "Wissen" über Diabetes begegnet und das, was andere Diabetiker über Begegnungen mit Diabetes-Unbedarften berichten, lässt genau das Gegenteil befürchten.
Ich persönlich lasse nicht mal eine Kanüle auf dem weggepackten Insulinpen - mich fragen regelmäßig Leute wieviele Einheiten man mir spritzen muss wenn ich umfalle.
BZ-Werte nach Tabelle interpretieren? No way. Dazu sitzen falsche Infos zu tief. TV-Serien zeigen wie es richtig geht, und Oma hat ja auch 280 und bei 400 ist man tot.
Dich hat das Testgerät ja nun auch voll im Griff.
Zu Deinen Nadelstichen: Kann es sein dass es nach vielen KH auftritt, wenn Du längere Zeit lowcarb unterwegs warst? -
am 19.01.2017 08:43:47 | IP (Hash): 1448562274
Ja, kann schon sein, dass ich da optimistisch bin. Aber aufgrund der Epidemie Diabetes ist da ein Umdenken in der Gesellschaft wohl nötig. Das braucht seine Zeit.
Wegen der Nadeln: Ich kann derzeit nur sagen, dass es nach meiner Wahrnehmung nach hohen Spitzen auftritt. Ob ich davor Lowcarb unterwegs war, kann ich derzeit nicht sagen. Meine Vermutung ist eher nein, da ich mich zur Zeit generell nicht Lowcarb ernähre. Aber es scheint eindeutig mit hohen Spitzen zusammen zu hängen. Besonders schlimm war es letztens nach einem Laib Brot. Wenn ich dagegen einen Tag mit Reis habe, dann ist es nicht so. Demnach könnte es auch mit Gluten in Verbindung stehen, was ich allerdings bezweifle, da dann das heutige Stechen nach dem gestrigen Belastungstest nicht dazu passt. (Gestern hatte ich einen Linsentag, dazu 2 Scheiben Dinkelbrot, also insgesamt kaum Gluten.)
Bearbeitet von User am 19.01.2017 08:50:05. Grund: . -
am 17.05.2017 01:08:55 | IP (Hash): 1059592307
Hier mal ein Update, falls jemand ähnliche Symptome hat. Die rote Stelle am Zeh wird wohl dadurch verursacht, dass sich der Zeh dreht. Er legt sich quasi auf die Seite bei Belastung und berührt dadurch mit der wesentlich empfindlicheren Haut an der Seite des Zehs den Schuh. Durch die Drehung ragt dann auch der Knöchel über dem Zeh stärker hervor. Es scheint also keine PNP oder Diabetes bedingte Verformung des Fußes. Ein ganz normaler Spreizfuß, wie er heutzutage sehr verbreitet ist.
Das Nadelstechen unter der Haut hat sich ganz erheblich verbessert, praktisch nicht mehr vorhanden. Das könnte mit meinen deutlich verbesserten Werten zu tun haben, die sich aufgrund meines wieder intensiv geführten Sportprgramms ergeben. Besonders die PP Werte haben sich gut entwickelt, nüchtern ist der Effekt nicht so stark. Durch mehr Muskelmasse und relativ weniger Fettmasse, hat sich die Insulinresistenz gut verbessert.
Das A und O bleibt eine ordentliches Pensum intensiver Bewegung, bestenfalls an der Leistungsgrenze mehrmals die Woche, und eine Ernährung sehr eng am glykämischen Index und geringer Fettzufuhr ausgerichtet. -
am 17.05.2017 07:52:26 | IP (Hash): 2108455638
purea schrieb:
Das A und O bleibt eine ordentliches Pensum intensiver Bewegung, bestenfalls an der Leistungsgrenze mehrmals die Woche, und eine Ernährung sehr eng am glykämischen Index und geringer Fettzufuhr ausgerichtet.
Hi Purea!
Bei diesem Pensum muss man sehr viel Spaß an Hochleistungssport haben, und beim Essen scheint das ganze auch sehr anstrengend zu sein.
Da Du ja in keinster Weise Typ 2b im Startermodus sein kannst – hast Du mal auf Mody-Typen testen lassen?
Vielleicht auch Typ 1a?
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http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718 -
am 17.05.2017 10:27:27 | IP (Hash): 462108547
Welchen Unterschied sollte ne Diagnose zu keine Diagnose machen, so lange es gelingt, den BZ mit der persönlichen Wahl-Kombi aus Essen & Bewegen im persönlich angestrebten Bereich zu halten?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 17.05.2017 10:54:44 | IP (Hash): 2108455638
hjt_Jürgen schrieb:
Welchen Unterschied sollte ne Diagnose zu keine Diagnose machen, so lange es gelingt, den BZ mit der persönlichen Wahl-Kombi aus Essen & Bewegen im persönlich angestrebten Bereich zu halten?
Das wird auch nach einer Diagnose so sein.
Und bei einem "typischen" Risiko-Kandidat Typ 2b gäbe es nichts auszusetzen – bei Purea möchte ich weder an dick, faul noch gefräßig glauben. Da kommt die Überraschung vielleicht nicht plötzlich, aber wenn das sehr große Sportpensum wegen gebrochenem Bein/Heftiger Erkältung oder einfach mal keine Lust mehr ausfällt würde mir bei gerissenen Diagnoseparametern beim Diabetologen die Nachricht "Typ 2" nicht so richtig ausreichen!
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am 17.05.2017 11:22:03 | IP (Hash): 462108547
Wenn Purea ihren BZ aus welchen Gründen auch immer nicht mehr ohne Medi im DDG-mäßig empfohlenen Zielrahmen halten kann, wird ihr jeDer Diabetologe die Medi dazu verschreiben. Wo würdest Du da ein Problem sehen?
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am 17.05.2017 11:33:09 | IP (Hash): 2108455638
Wieso Problem?
Mir ginge es da eher darum, dem Kind einen Namen zu geben.
Zumal wir heutzutage immer feiner zwischen den verschiedenen Dia-Typen und den dazugehörigen Therapien unterscheiden könn(t)en.
Solange Zeit und Muse für das Programm da ist, ist das doch toll!
– Andere nehmen für das "gleiche" Ergebnis die Treppe statt den Fahrstuhl und verzichten auf die Zuckercola und das Stück Torte....
Schlussendlich scheint Purea eine Ausnahme-Patientin zu sein.
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am 17.05.2017 12:28:29 | IP (Hash): 1175557267
TypEinser schrieb:
Mir ginge es da eher darum, dem Kind einen Namen zu geben.
Zumal wir heutzutage immer feiner zwischen den verschiedenen Dia-Typen und den dazugehörigen Therapien unterscheiden könn(t)en.
MODY bedarf keiner anderen Therapie, deshalb sind die teuren Genuntersuchungen nur in Sonderfällen notwendig.
Wer wie Purea keinen Diabetes hat, hat übrigens auch keinen MODY. Für MODY gibt es keine besonderen Diagnosekriterien. Es ist gut und richtig, dass sie alles dafür tut, um möglichst lange unter den Diagnose-Grenzwerten zu bleiben. Sie sollte aber besser aufhören, sich in dieser Weise verrückt zu machen und nebenbei auch noch alle anderen Nichtdiabetiker verrückt zu machen und ihnen einen Diabetes einreden zu wollen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 17.05.2017 13:51:56 | IP (Hash): 462108547
Finde das beständige Nerven um ne möglichst frühe Diabetes-Diagnose auch absolut kontraproduktiv.
Wenn es sehr hoch kommt, ist 1 von 10 so angenervten tatsächlich positiv. Aber ohne jeden Nutzen aus dieser Diagnose! Denn sein BZ bewegt sich meistens noch seeeehr viele Monate bis vielleicht sogar das eine oder andere Jahr ohne besonderes Zutun und vor allem ohne Medis im Zielbereich einer guten Behandlung.
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Michael74
Rang: Gastam 17.05.2017 15:43:12 | IP (Hash): 525076723
Ich denke wer morgens um 1 Uhr nachts als sogenannter Prädiabetiker wie purea, Wasserstandsmeldungen über Ihre Blutzuckwewerte in einem Forum schreibt, scheint andere Probleme als Diabetes zu haben. Vielleicht sollte man da mal an die Psyche denken.
Auch das ständige verunsichern von neuangemeldeteten Nutzern sehe ich da als psychisches Probelm ihrerseits; sonst würde sie dies nicht machen. Sein scheint ein anderes Problem zu haben. -
am 17.05.2017 15:57:48 | IP (Hash): 462108547
Unaufgeregte Wasserstandsmeldungen dazu, wie jemand seinen ausflugsfreudigeren Blutzucker mit Essen & Bewegen auf den persönlich angestrebten Rahmen begrenzt, halte ich für sehr nützlich :)
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Michael74
Rang: Gastam 17.05.2017 16:08:25 | IP (Hash): 525076723
hjt_Jürgen schrieb:
Unaufgeregte Wasserstandsmeldungen dazu, wie jemand seinen ausflugsfreudigeren Blutzucker mit Essen & Bewegen auf den persönlich angestrebten Rahmen begrenzt, halte ich für sehr nützlich :)
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naja, du hast ja auch schon häufig genug erwähnt wie dankbar du bist Diabetes zu haben, da er dein gesundheitscoach ist :( -
Michael74
Rang: Gastam 17.05.2017 17:59:29 | IP (Hash): 525076723
Michael74 schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Unaufgeregte Wasserstandsmeldungen dazu, wie jemand seinen ausflugsfreudigeren Blutzucker mit Essen & Bewegen auf den persönlich angestrebten Rahmen begrenzt, halte ich für sehr nützlich :)
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naja, du hast ja auch schon häufig genug erwähnt wie dankbar du bist Diabetes zu haben, da er dein gesundheitscoach ist :(
und das du es gut findest Neulinge die stoffwechselsgesund sid zu potentiellen kranken zu erklären ist auch nix neues. Ich frag mich manchmal was hier dahinter steckt, jeden interessierten zum Diabetiker machen zu wollen. Ist es die pure Freude dass er dann die gleiche Krankheit hat mit der man dann selbst augenscheinlich Probleme hat? :( -
am 17.05.2017 23:45:14 | IP (Hash): 462108547
Michael74 schrieb:
naja, du hast ja auch schon häufig genug erwähnt wie dankbar du bist Diabetes zu haben, da er dein gesundheitscoach ist :(
"Fit wie ein Diabetiker" hatte Hans Lauber das genannt, und ich hab das zu viele Jahre nicht begriffen. Aber immerhin, besser spät als nie ;)
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Elfe
Rang: Gastam 18.05.2017 00:47:27 | IP (Hash): 1789561089
purea schrieb:
Hier mal ein Update, falls jemand ähnliche Symptome hat. Die rote Stelle am Zeh wird wohl dadurch verursacht, dass sich der Zeh dreht. Er legt sich quasi auf die Seite bei Belastung und berührt dadurch mit der wesentlich empfindlicheren Haut an der Seite des Zehs den Schuh. Durch die Drehung ragt dann auch der Knöchel über dem Zeh stärker hervor. Es scheint also keine PNP oder Diabetes bedingte Verformung des Fußes. Ein ganz normaler Spreizfuß, wie er heutzutage sehr verbreitet ist.
Hallo Purea,
Neuropathie ist es also nicht bei dem Zeh. Da hast du dich umsonst geängstigt.
Schuh- und Strumpftechnisch (Nähte) ließe sich da auch was machen, ev. mit einem Druckstellen-Schutzpflaster am kleinen Zeh.
Auch sonst ängstigst du dich viel zu sehr.
Bei einem HbA1c-Wert von 5,4 eine solche Welle los zutreten, ist nur entschuldbar, daß dich mal ein 1 h-Wert bei einem oGTT aus der Fassung gebracht hat.
Du misstraust allem und jedem - auch Ärzten, misst irgendwie mit einem ?-Handgerät
Warum misst du heimlich und nicht offen beim oGTT parallel mit deinem Handgerät ?
Bei Quartalsuntersuchung durchaus üblich, um Handgerät mit Laborgerät zu vergleichen, um Abweichung zu erkennen.
Zur Ernährung fehlt dir auch einiges an Wissen und du probierst irgendwie herum.
Hafer-/Linsentage.
Linsen als Hülsenfrucht ist so ziemlich das einzige Gemüse (neben Mais), was sich blutzuckermäßig auswirkt und von INSULINERn eingerechnet werden muss.
Gluten als Bösewicht sich auszudenken und dann Dinkelbrot, enthält Gluten !, in zwei Scheiben zu konsumieren, ist nun auch nicht so logisch.
Auf Ernährung zu achten ist insgesamt gut, vollwertig - meinetwegen auch glykämischen Index beachtend. Fettarm nicht unbedingt, fettlösliche Vitamine lassen sich nur mit Fett aufnehmen - z.B. bei Möhren gehört schon Öl (Salat) oder Butter (warm) dazu, um Provitamin Carotin zum Vitamin A aufnehmen zu können.
Bewegung ist auch gut. Regelmäßig, aber nicht unbedingt bis zur totalen Erschöpfung.
Aus meiner Sicht versuchst du dich mit viel Aufwand vorm Schreckgespenst Diabetes zu bewahren.
Völlig unnötig, bei den guten Werten.
Da gibt es im Leben noch ganz andere Herausforderungen, denen du deine Aufmerksamkeit widmen kannst, als deine Energie an 'Prädiabetes' zu verschwenden.
Gruß Elfe -
am 18.05.2017 01:09:21 | IP (Hash): 1266003256
@TypEinser: Mein Sport macht mir tatsächlich große Freude. Es gibt übrigens einen ganz einfachen Trick, um sich an der Leistungsgrenze zu bewegen, ohne dies mit gefühlter Arbeit verbinden zu müssen (wie im Fitnessstudio): Ballspielsportarten. Fußball, Handball, Hockey, Tennis, Tischtennis, Badminton, Squash etc pp. Der Spieltrieb überlagert die körperliche Anstrengung. Man ist mental voll auf das Gewinnen und Ballspielen ausgerichtet, so dass man die Anstrengung ganz anders wahrnimmt. Das geht auch mit Beeinträchtigungen, man muss sich nur etwas suchen, wobei der Spieltrieb stimuliert wird.
Beim Essen muss ich sagen, dass der GI sehr leicht als Richtschnur dienen kann. Es ist wirklich kein Problem, statt Nudeln Vollkornnudeln zu nehmen zB. Das lässt sich im Alltag alles problemlos unterbringen, man stirbt auch nicht gleich, wenn man mal einen Keks isst ;). Beim Fett finde ich es ganz anders. Darauf muss ich mich schon bewusst vorbereiten. Während der GI für mich ein ganz natürlicher täglicher Begleiter und Richtungsgeber geworden ist, setze ich lowfat nicht dauerhaft ein.
Zur Ursache meiner Stoffwechsellage habe ich meine Theorie. Ich vermute recht sicher einen Zusammenhang zwischen meinem damaligen exzessiven Konsum von Red Bull und meiner gestörten Glukosetoleranz bzw. Nüchternglukose. Da waren auch viele 3-Tage-wach-Sessions dabei.
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am 18.05.2017 07:38:19 | IP (Hash): 2108455638
purea schrieb:
Zur Ursache meiner Stoffwechsellage habe ich meine Theorie. Ich vermute recht sicher einen Zusammenhang zwischen meinem damaligen exzessiven Konsum von Red Bull und meiner gestörten Glukosetoleranz bzw. Nüchternglukose. Da waren auch viele 3-Tage-wach-Sessions dabei.
Guten Morgen!
Das ist eine recht gewagte Theorie! Ich müsste demnach schon längt die Radieschen von unten anschauen...
Sport ist ja wirklich eine Sache, die Spaß machen sollte. Ballsportarten können Spaß machen, Joggen auch. Tut es aber oft nicht ;-)
Aber Du hast Recht, wenn man die Anstrengung nicht merkt (bei was auch immer) ist das am Besten.
Zum GI: Meine Erfahrung ist, dass unsere gewohnte Ernährung super funktioniert – zumal die GI-Angaben ziemlich daneben sind! Es ist immer die Kombination, die wir beachten müssen. Dazu kommt: ein "Vollkornbrötchen" ist für mich ein Super-Gau, ein normales Brötchen mit Wurst oder Käse dagegen passt Super. Woran liegt das? Meist wird der Farbe mit Malz nachgeholfen...
Hast Du mal ausprobiert, wie ein komplett Sport- und Spezial-Ernährungsfreies Wochenende am Blutzucker spielt?
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Elfe
Rang: Gastam 18.05.2017 19:30:32 | IP (Hash): 1534681209
TypEinser schrieb:
Zum GI: Meine Erfahrung ist, dass unsere gewohnte Ernährung super funktioniert – zumal die GI-Angaben ziemlich daneben sind! Es ist immer die Kombination, die wir beachten müssen. Dazu kommt: ein "Vollkornbrötchen" ist für mich ein Super-Gau, ein normales Brötchen mit Wurst oder Käse dagegen passt Super. Woran liegt das? Meist wird der Farbe mit Malz nachgeholfen...
Hallo TypEinser,
auch mit Vollkornbrötchen komme ich ganz gut zurecht - rechne dafür bei 'losen' Brötchen mit 20 g = 1 KE, trotz Ärgernis Malzzucker zum Dunkelfärben auch bei Roggenbrötchen.
Problem bereitet mir das Schwarzbrot oder Pumpernickel, wie man in anderen Gegenden sagt.
Das ist so unglaublich schwer verdaulich, auch ohne Käse- oder Wurstbelag.
Gespritzte Insulinmenge ist schon lange futsch, bevor dann die Kohlenhydrate ins Blut träufeln.
Für Nicht-INSULINER ist das Handling da einfacher.
Hauptsache langsam ohne Blutzuckerspitzen.
@Purea
Red Bull ist ein unmögliches Zeugs.
Gar nicht mal wegen des Zuckergehaltes, sondern auch betr. Koffein und Taurin.
Kein Wunder, daß du da über Tage nicht zur Ruhe gekommen bist.
Hake das ab unter Erfahrungen.
Für deine Sportarten auf Hallenboden mit Stop-and-go brauchst du unbedingt passendes Schuhwerk.
Auch die Sportsocken sollten nicht unbedingt die üblichen sein aus Frottee mit so dicken Nähten, die scheuern an empfindlichen Füßen.
Gruß Elfe -
am 18.05.2017 23:13:56 | IP (Hash): 1447674400
@TypEinser: Wenn ich ein paar Tage nicht aktiv bin, dann passiert da nicht so viel. Das System reagiert sozusagen träge. Das gleiche gilt dann aber auch für die andere Richtung. Wenn sich die PP Werte verschlechtern, weil ich zB längere Zeit inaktiv war, dann muss das System erstmal wieder Fahrt aufnehmen sozusagen. Nach etwas Zeit verbessern sich die Werte dann.
Wegen Energy Drink ist es ja bei dir eh nicht mehr so wichtig, da du Diabetes hast. Also die Frage ist, ob es bei Gesunden das Risiko erhöht. Und das scheint der Fall. Übrigens könnte das Koffein dabei wohl eine entscheidende Rolle spielen, wie dieser Artikel anhand einer zitierten Studie aus Kanada zeigt: http://www.medscape.com/viewarticle/855533
@Elfe: Für die Halle habe ich kürzlich auf Adidas mit ultraboost Sohle umgestellt. Das ist diese neue gehypte Sohle aus den weißen Kügelchen. Sieht ein bisschen aus wie Styropor. Bin mittlerweile überzeugt von den Dingern, die Dämpfung merke ich eindeutig an der verkürzten Regeneration in den Knien.
Für beanspruchte Stellen an den Zehen bleiben Pflaster die einfachste Methode. Einfach vor dem Sport an den betreffenden Stellen anbringen, dann entsteht die Reibung am Pflaster und nicht an der empfindlichen Haut.
Bearbeitet von User am 18.05.2017 23:18:03. Grund: .