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Nüchternwerte, Neuropathie, Prädiabetes

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    am 19.01.2017 06:28:46 | IP (Hash): 445250518
    purea schrieb:

    1:15-168
    2-95
    Parallel selbst gemessene Werte:
    1:15-186
    2-76


    Deine eigenen Messungen liegen ganz schön daneben. Dabri handelt es sich sehr wahrscheinlich noch um ein Markengerät.

    Bei einem Billiggerät, so wie du es anderen hier im Forum empfiehlst, sind die Abweichungen häufig noch viel heftiger. Die Aussage, die dann bei den Mondwerten rauskommt, ist für stoffwechaelgesunde und für eingebildete Prädiabetiker nicht verwertbar.
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 19.01.2017 07:35:08 | IP (Hash): 1448562274
    @Jürgen:

    Das ist ja spannend. Ich habe vor deinem Versuch gedacht, dass bei deinem überdurchschnittlichen Regime die guten Werte unter HCLF sich zumindest etwas weiter oben einpendeln, bzw dass das Halten der guten Werte etwas aufwendiger werden könnte. Gratulation und Glückwunsch auf jeden Fall, dass du dein Essen nun reichhaltiger und abwechslungsreicher gestalten kannst.
    Beim Abnehmen ist ein echtes HCLF Regime übrigens äußerst effektiv. Und zwar ohne gezielte Reduktion der Kalorien. Man kann quasi essen so viel man will und man nimmt trotzdem ab.

    @rainer:

    Man darf hier nicht Birnen mit Äpfeln vergleichen. Denn es liegen zwischen den Abnahmen immer ein paar Minuten. Also ich bin aus der Kabine raus und habe mir dann im Wartezimmer in den Finger gestochen. Oder umgekehrt, habe ich mir erst in den Finger gestochen, bin dann In die Kabine, dann kam die Schwester. Da können durchaus 5 Minuten dazwischen gelegen haben. Und das kann bei einer immer noch gut funktionierenden BSD gerade im fallenden Kurvenschenkel ganz erhebliche Unterschiede machen. Und außerdem: die Werte vom Arzt sind venös.

    Wenn man das berücksichtigt, dann ist der einzige nachweislich abweichende Wert der 2h Wert. Denn da habe ich beide Werte fast zeitgleich abgenommen. Und anhand der Werte lässt sich außerdem sehr gut zeigen, dass beide Messmethoden sehr wohl zu verwertbaren Ergebnissen kommen. Denn qualitativ zeigen beide Methoden das gleiche an (Wert zu hoch). Für die Ersteinschätzung zu Hause spielt es überhaupt keine Rolle, ob der gemessene Wert bei 172 oder der wahre venöse Wert bei 191 liegt. Der Wert ist zu hoch, das ist die Information, die hier relevant ist und Handlungsbedarf anzeigt. Wie viel genau zu hoch und ob überhaupt zu hoch, das klärt dann der Arzt nach meiner sehr wertvollen Ersteinschätzung mittels Handmessgerät.

    Man braucht die Leute nicht immer gleich verrückt zu machen und unbedingt zum Arzt schicken wollen und damit suggerieren, dass irgendwas kaputt sei. Erstmal zu Hause Fieber messen, oder BZ messen, und dann ab zum Arzt, falls da irgendwas auffällig ist. Prophylaxe gehört heute eben zum Standardrepertoire eines jeden Haushalts.

    Nur der Vollständigkeit halber: Akutfälle sind Notfälle sind nicht Prophylaxe. Hier muss man ja so etwas allgemeingültiges manchmal besser dazu sagen.
    Bearbeitet von User am 19.01.2017 07:46:22. Grund: .
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    am 19.01.2017 07:56:19 | IP (Hash): 8018504
    Dieses geteste...

    Du wirst auch im 5-Sekunden-Takt an jedem Finger was anderes testen.

    Ein BZ-Testgerät neben dem Fieberthermometer in jedem Haushalt als Prophylaxe. Meinst Du das ernst? Fieber ist für (fast) jeden klar, Blutzuckerwerte nicht. Vorsorge in Eigenregie kann was tolles sein. Jetzt jedem ein Testgerät zu empfehlen und dann mit hypochonderischen Wertvorgaben in die Wartezimmer zu treiben ist nicht der richtige Weg.
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    am 19.01.2017 07:58:52 | IP (Hash): 1448562274
    Die Sensitivitätstests waren ok. Nur der besagte kleine Zeh ist an der Außenseite taub.

    Was allerdings mittlerweile ganz schön nervt, ist das Nadelstechen unter Haut an Armen und Beinen. Meiner Meinung nach korreliert es mit hohen BZ Verläufen. Wenn ich an einem Tag hohe BZ hatte, dann fängt das Nadelstechen an und bleibt für 1-2 Tage. So zB heute nach dem gestrigen Belastungstest. Das muss ich aber noch weiter beobachten.
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    am 19.01.2017 08:10:02 | IP (Hash): 1448562274
    @typeinser: Meiner Meinung nach verhindert das gerade überflüssige Arztbesuche, bzw. verursacht berechtigte Arztbesuche. Das ist ja der Grund, warum ich es überhaupt empfehle. So hatte ich es ja auch dargelegt.

    Der Umgang mit einem BZ Messgerät wird genau so zum Standard werden in vielen Haushalten wie der Umgang mit einem Fieberthermometer. Das ergibt sich aus dem Massenphänomen Diabetes. Alles, was man als Laie wissen muss, passt in einen Satz. Werte zwischen 160 und 200 nach dem Essen, können oder sollten, Werte über 200 müssen vom Arzt geprüft werden.

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    am 19.01.2017 08:27:21 | IP (Hash): 8018504
    @purea

    Da bist Du aber ganz schön zuversichtlich!

    Was mir im Alltag an "Wissen" über Diabetes begegnet und das, was andere Diabetiker über Begegnungen mit Diabetes-Unbedarften berichten, lässt genau das Gegenteil befürchten.

    Ich persönlich lasse nicht mal eine Kanüle auf dem weggepackten Insulinpen - mich fragen regelmäßig Leute wieviele Einheiten man mir spritzen muss wenn ich umfalle.

    BZ-Werte nach Tabelle interpretieren? No way. Dazu sitzen falsche Infos zu tief. TV-Serien zeigen wie es richtig geht, und Oma hat ja auch 280 und bei 400 ist man tot.

    Dich hat das Testgerät ja nun auch voll im Griff.

    Zu Deinen Nadelstichen: Kann es sein dass es nach vielen KH auftritt, wenn Du längere Zeit lowcarb unterwegs warst?
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    am 19.01.2017 08:43:47 | IP (Hash): 1448562274
    Ja, kann schon sein, dass ich da optimistisch bin. Aber aufgrund der Epidemie Diabetes ist da ein Umdenken in der Gesellschaft wohl nötig. Das braucht seine Zeit.

    Wegen der Nadeln: Ich kann derzeit nur sagen, dass es nach meiner Wahrnehmung nach hohen Spitzen auftritt. Ob ich davor Lowcarb unterwegs war, kann ich derzeit nicht sagen. Meine Vermutung ist eher nein, da ich mich zur Zeit generell nicht Lowcarb ernähre. Aber es scheint eindeutig mit hohen Spitzen zusammen zu hängen. Besonders schlimm war es letztens nach einem Laib Brot. Wenn ich dagegen einen Tag mit Reis habe, dann ist es nicht so. Demnach könnte es auch mit Gluten in Verbindung stehen, was ich allerdings bezweifle, da dann das heutige Stechen nach dem gestrigen Belastungstest nicht dazu passt. (Gestern hatte ich einen Linsentag, dazu 2 Scheiben Dinkelbrot, also insgesamt kaum Gluten.)
    Bearbeitet von User am 19.01.2017 08:50:05. Grund: .
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    am 17.05.2017 01:08:55 | IP (Hash): 1059592307
    Hier mal ein Update, falls jemand ähnliche Symptome hat. Die rote Stelle am Zeh wird wohl dadurch verursacht, dass sich der Zeh dreht. Er legt sich quasi auf die Seite bei Belastung und berührt dadurch mit der wesentlich empfindlicheren Haut an der Seite des Zehs den Schuh. Durch die Drehung ragt dann auch der Knöchel über dem Zeh stärker hervor. Es scheint also keine PNP oder Diabetes bedingte Verformung des Fußes. Ein ganz normaler Spreizfuß, wie er heutzutage sehr verbreitet ist.

    Das Nadelstechen unter der Haut hat sich ganz erheblich verbessert, praktisch nicht mehr vorhanden. Das könnte mit meinen deutlich verbesserten Werten zu tun haben, die sich aufgrund meines wieder intensiv geführten Sportprgramms ergeben. Besonders die PP Werte haben sich gut entwickelt, nüchtern ist der Effekt nicht so stark. Durch mehr Muskelmasse und relativ weniger Fettmasse, hat sich die Insulinresistenz gut verbessert.

    Das A und O bleibt eine ordentliches Pensum intensiver Bewegung, bestenfalls an der Leistungsgrenze mehrmals die Woche, und eine Ernährung sehr eng am glykämischen Index und geringer Fettzufuhr ausgerichtet.
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    am 17.05.2017 07:52:26 | IP (Hash): 2108455638
    purea schrieb:


    Das A und O bleibt eine ordentliches Pensum intensiver Bewegung, bestenfalls an der Leistungsgrenze mehrmals die Woche, und eine Ernährung sehr eng am glykämischen Index und geringer Fettzufuhr ausgerichtet.




    Hi Purea!

    Bei diesem Pensum muss man sehr viel Spaß an Hochleistungssport haben, und beim Essen scheint das ganze auch sehr anstrengend zu sein.

    Da Du ja in keinster Weise Typ 2b im Startermodus sein kannst – hast Du mal auf Mody-Typen testen lassen?

    Vielleicht auch Typ 1a?

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!

    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
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    am 17.05.2017 10:27:27 | IP (Hash): 462108547
    Welchen Unterschied sollte ne Diagnose zu keine Diagnose machen, so lange es gelingt, den BZ mit der persönlichen Wahl-Kombi aus Essen & Bewegen im persönlich angestrebten Bereich zu halten?

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.