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Diabetes-Vorsorge ohne Symptome?

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    am 19.01.2017 18:30:51 | IP (Hash): 800994787
    http://www.healthline.com/diabetesmine/progress-report-classifying-diabetes?utm_source=Sailthru%20Email&utm_medium=Email&utm_campaign=diabetesmine
    In ihrer jüngsten gemeinsamen Sitzung haben die führenden Diabetes-Gesellschaften der Welt die Diagnose-Grenzen nach unten in den Prädiabetes praktisch völlig aufgemacht und Typ1 und 2 primär als Fehlfunktion der Betas und praktisch von Anfang an behandlungsbedürftig definiert. Als Sinn & Ziel wird dazu angegeben, dass mit der möglichst frühzeitigen Entdeckung und Behandlung gar kein voll ausgebildeter Diabetes erreicht werden muss und somit Behandlung und Folgerisiken klein gehalten werden können.

    Besondere Herausforderung: Mit dem Blutzucker im Prädiabetes-Bereich und noch weit darüber hinaus nehmen die allermeisten Betroffenen keinerlei auffällige Befindlichkeiten wahr, die Anlass zu einer gezielten Überprüfung geben könnten, auch keine schlechter durchbluteten Füße, wie gerade in einem anderen Fred zu lesen ist. Und ein allgemeiner Checkup würde z.B. nie offenbaren, wenn nur der BZ nach dem Essen schon erheblich über gesund ansteigt und im Sinne einer möglichst (lebens-)langen Zeit ohne Diabetes gezielt gesund niedriger gehalten werden könnte/sollte.

    Am einfachsten ist da für jeden, der es für sich selbst wissen will, die BZ-Messung jeweils etwa 1 Stunde nach seinen KH-reichsten alltäglichen Einverleibungen. Nein, die macht keine Diagnose. Darum geht es auch überhaupt nicht, sondern schlicht darum, dass die Spitze nach dem Einverleiben unter - grobe Richtung - 140-160 mg/dl bleibt und damit der vielleicht sonst entstehende Diabetes möglichst lange im Stadium der Remission. Und dafür können ja auch nicht alle den Tag wenigstens 3mal zum Dok mit seinem geeichten Messer rennen, sondern dafür müssen wir uns eh alle jeden Tag auf unsere ungeeichte Taschentechnik verlassen - wir mit Insulin ja auch :(

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 19.01.2017 18:58:45 | IP (Hash): 1983654780
    Danke Jürgen
    Das ist wirklich gut !

    T1D early stages are defined as:
    - Stage 1: Autoimmunity plus normal glucose tolerance
    - Stage 2: Autoimmunity plus abnormal glucose tolerance (fasting BGs higher 100 mg/dL; random BG over 140; an elevated A1C of 5.7%+, or generally increasing A1C values)
    - Stage 3: Classic symptomatic T1D requiring insulin therapy
    .

    Bearbeitet von User am 19.01.2017 19:10:42. Grund: .
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    am 19.01.2017 19:17:29 | IP (Hash): 800994787
    Hab ich gelesen - und was willst Du mir jetzt mit dem Zitat sagen?

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    am 19.01.2017 19:35:26 | IP (Hash): 1983654780
    Mir ist hier aufgefallen wie die Grenzen herunter genommen wurden
    und das besonders beim HbA1c von nur 5,7% oder höher.
    Das wo beim gesunden Menschen der HbA1c 4- 5,5% ist.
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    am 19.01.2017 20:14:26 | IP (Hash): 800994787
    Maxim schrieb:
    Danke Jürgen
    Das ist wirklich gut !

    T1D early stages are defined as:
    - Stage 1: Autoimmunity plus normal glucose tolerance


    also schon im völlig gesunden BZ-Bereich mit HBA1c unter 5,5

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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 19.01.2017 20:22:36 | IP (Hash): 943654987
    hjt_Jürgen schrieb:
    Maxim schrieb:
    Danke Jürgen
    Das ist wirklich gut !

    T1D early stages are defined as:
    - Stage 1: Autoimmunity plus normal glucose tolerance


    also schon im völlig gesunden BZ-Bereich mit HBA1c unter 5,5

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    Genau! Und nur ein Arzt kann, in diesem Stadion, eine Risikoprognose treffen . Kein BZ-Messgerät, keine HbA1c Methode, kein Handauflegen. Leider gibt es, bis dato, keine Methode die Entwicklung zum Diabetes, in diesem Stadium, zu verhindern. Anders als in der Phase zu vor. Die der Risikopatienten ohne Antikörper, denn hier kann geimpft werden.


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    am 19.01.2017 20:25:38 | IP (Hash): 1983654780
    Mir ist aufgefallen, dass die Liste der Autoimmun Antikörper im Zusammenhang
    mit Diabetes verlängert wurde, wobei z.B. in Brasilien dann noch IgG und IgM
    dazu kommt wo dessen Erreger auch Infektionen auslösen und Infektionen
    sind auch als Auslöser von Diabetes bekannt.
  • Cracktros

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    am 19.01.2017 20:38:59 | IP (Hash): 943654987
    @Maxim,
    viel wichtiger, wenn es um Prophylaxe, des Typ 1 Diabetes, geht es um die Impfung, Dazu dürfen aber keine Antikörper vorhanden sein.
    Treten Antikörper auf, ist eine Prophylaxe derzeit nicht möglich. Die Art der Antikörper , Kombination der Antikörper und deren Anzahl geben Auskunft über die Höhe des Riskos, innerhalb einer bestimmten Zeit, einen Diabetes zu entwickeln.
    Wird ein hohes Risiko erkannt, werden engmaschige Arzt-Termine fällig um ein entgleisen der Werte zu verhindern.
    Bearbeitet von User am 22.01.2017 22:19:23. Grund: -
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    am 19.01.2017 21:44:05 | IP (Hash): 800994787
    Cracktros schrieb:
    Genau! Und nur ein Arzt kann, in diesem Stadion, eine Risikoprognose treffen . Kein BZ-Messgerät, keine HbA1c Methode, kein Handauflegen. Leider gibt es, bis dato, keine Methode die Entwicklung zum Diabetes, in diesem Stadium, zu verhindern. Anders als in der Phase zu vor. Die der Risikopatienten ohne Antikörper, denn hier kann geimpft werden.


    So isses. Da wird noch viel im Nebel gestochert werden müssen. Einstweilen haben wir halt nur unsere BZ-Messer und den Hinweis, dass dann, wenn der BZ über die gesunden Grenzen hinaus anzusteigen beginnt, das praktsch der Rauch ist, der auf's Feuer hinweist.
    Für 8 von 10 von uns ist das schon deutlich interessanter. Auch unser Typ2 ist beim ersten Ansteigen des BZ über gesund schon ein bisschen weit fortgeschritten, und bis jetzt kann da niemand was heilen, aber viele von uns können dann mit dem passenden aktiven Handlungs-Verhalten diesen Defekt völlig ohne Medis recht gesund klein halten :)

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    Bearbeitet von User am 19.01.2017 21:45:17. Grund: Ergänzung
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    am 20.01.2017 00:53:36 | IP (Hash): 1622235788
    Ist ja interessant, dass das nun endlich amtlich ist.

    Was ich mir seit meinem Auftreten hier alles für einen polemischen Quatsch anhören musste :-). Hba1c kann nicht bei 5,3% liegen, wenn BZ Spitzen von 200 nach dem Essen vorliegen. Messgeräte bringen überhaupt nichts zu Hause, dass muss der Arzt machen. OGTT zu Hause selber nachbauen, so ein Blödsinn. Hba1c reicht völlig aus alle 2 Jahre zur Früherkennung....blablablabka. Das hat sich damit ja dann erledigt. Das BZ Messgerät gehört in die Hausapotheke, Punkt. Der hba1c ist für die Früherkennung ungeeignet, Punkt. Früherkennung ist das A und O bei Diabetes, Punkt.

    Purea ist standhaft, wenn das Richtige auf der Hand liegt :-)). Selbst bei massivem Gegenwind aus Shitstorm, mit doppelter emotionaler Rendite :-))
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