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Diabetes-Vorsorge ohne Symptome?

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    am 19.01.2017 18:30:51 | IP (Hash): 800994787
    http://www.healthline.com/diabetesmine/progress-report-classifying-diabetes?utm_source=Sailthru%20Email&utm_medium=Email&utm_campaign=diabetesmine
    In ihrer jüngsten gemeinsamen Sitzung haben die führenden Diabetes-Gesellschaften der Welt die Diagnose-Grenzen nach unten in den Prädiabetes praktisch völlig aufgemacht und Typ1 und 2 primär als Fehlfunktion der Betas und praktisch von Anfang an behandlungsbedürftig definiert. Als Sinn & Ziel wird dazu angegeben, dass mit der möglichst frühzeitigen Entdeckung und Behandlung gar kein voll ausgebildeter Diabetes erreicht werden muss und somit Behandlung und Folgerisiken klein gehalten werden können.

    Besondere Herausforderung: Mit dem Blutzucker im Prädiabetes-Bereich und noch weit darüber hinaus nehmen die allermeisten Betroffenen keinerlei auffällige Befindlichkeiten wahr, die Anlass zu einer gezielten Überprüfung geben könnten, auch keine schlechter durchbluteten Füße, wie gerade in einem anderen Fred zu lesen ist. Und ein allgemeiner Checkup würde z.B. nie offenbaren, wenn nur der BZ nach dem Essen schon erheblich über gesund ansteigt und im Sinne einer möglichst (lebens-)langen Zeit ohne Diabetes gezielt gesund niedriger gehalten werden könnte/sollte.

    Am einfachsten ist da für jeden, der es für sich selbst wissen will, die BZ-Messung jeweils etwa 1 Stunde nach seinen KH-reichsten alltäglichen Einverleibungen. Nein, die macht keine Diagnose. Darum geht es auch überhaupt nicht, sondern schlicht darum, dass die Spitze nach dem Einverleiben unter - grobe Richtung - 140-160 mg/dl bleibt und damit der vielleicht sonst entstehende Diabetes möglichst lange im Stadium der Remission. Und dafür können ja auch nicht alle den Tag wenigstens 3mal zum Dok mit seinem geeichten Messer rennen, sondern dafür müssen wir uns eh alle jeden Tag auf unsere ungeeichte Taschentechnik verlassen - wir mit Insulin ja auch :(

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 19.01.2017 18:58:45 | IP (Hash): 1983654780
    Danke Jürgen
    Das ist wirklich gut !

    T1D early stages are defined as:
    - Stage 1: Autoimmunity plus normal glucose tolerance
    - Stage 2: Autoimmunity plus abnormal glucose tolerance (fasting BGs higher 100 mg/dL; random BG over 140; an elevated A1C of 5.7%+, or generally increasing A1C values)
    - Stage 3: Classic symptomatic T1D requiring insulin therapy
    .

    Bearbeitet von User am 19.01.2017 19:10:42. Grund: .
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    am 19.01.2017 19:17:29 | IP (Hash): 800994787
    Hab ich gelesen - und was willst Du mir jetzt mit dem Zitat sagen?

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    am 19.01.2017 19:35:26 | IP (Hash): 1983654780
    Mir ist hier aufgefallen wie die Grenzen herunter genommen wurden
    und das besonders beim HbA1c von nur 5,7% oder höher.
    Das wo beim gesunden Menschen der HbA1c 4- 5,5% ist.
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    am 19.01.2017 20:14:26 | IP (Hash): 800994787
    Maxim schrieb:
    Danke Jürgen
    Das ist wirklich gut !

    T1D early stages are defined as:
    - Stage 1: Autoimmunity plus normal glucose tolerance


    also schon im völlig gesunden BZ-Bereich mit HBA1c unter 5,5

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  • Cracktros

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    am 19.01.2017 20:22:36 | IP (Hash): 943654987
    hjt_Jürgen schrieb:
    Maxim schrieb:
    Danke Jürgen
    Das ist wirklich gut !

    T1D early stages are defined as:
    - Stage 1: Autoimmunity plus normal glucose tolerance


    also schon im völlig gesunden BZ-Bereich mit HBA1c unter 5,5

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    Genau! Und nur ein Arzt kann, in diesem Stadion, eine Risikoprognose treffen . Kein BZ-Messgerät, keine HbA1c Methode, kein Handauflegen. Leider gibt es, bis dato, keine Methode die Entwicklung zum Diabetes, in diesem Stadium, zu verhindern. Anders als in der Phase zu vor. Die der Risikopatienten ohne Antikörper, denn hier kann geimpft werden.


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    am 19.01.2017 20:25:38 | IP (Hash): 1983654780
    Mir ist aufgefallen, dass die Liste der Autoimmun Antikörper im Zusammenhang
    mit Diabetes verlängert wurde, wobei z.B. in Brasilien dann noch IgG und IgM
    dazu kommt wo dessen Erreger auch Infektionen auslösen und Infektionen
    sind auch als Auslöser von Diabetes bekannt.
  • Cracktros

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    am 19.01.2017 20:38:59 | IP (Hash): 943654987
    @Maxim,
    viel wichtiger, wenn es um Prophylaxe, des Typ 1 Diabetes, geht es um die Impfung, Dazu dürfen aber keine Antikörper vorhanden sein.
    Treten Antikörper auf, ist eine Prophylaxe derzeit nicht möglich. Die Art der Antikörper , Kombination der Antikörper und deren Anzahl geben Auskunft über die Höhe des Riskos, innerhalb einer bestimmten Zeit, einen Diabetes zu entwickeln.
    Wird ein hohes Risiko erkannt, werden engmaschige Arzt-Termine fällig um ein entgleisen der Werte zu verhindern.
    Bearbeitet von User am 22.01.2017 22:19:23. Grund: -
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    am 19.01.2017 21:44:05 | IP (Hash): 800994787
    Cracktros schrieb:
    Genau! Und nur ein Arzt kann, in diesem Stadion, eine Risikoprognose treffen . Kein BZ-Messgerät, keine HbA1c Methode, kein Handauflegen. Leider gibt es, bis dato, keine Methode die Entwicklung zum Diabetes, in diesem Stadium, zu verhindern. Anders als in der Phase zu vor. Die der Risikopatienten ohne Antikörper, denn hier kann geimpft werden.


    So isses. Da wird noch viel im Nebel gestochert werden müssen. Einstweilen haben wir halt nur unsere BZ-Messer und den Hinweis, dass dann, wenn der BZ über die gesunden Grenzen hinaus anzusteigen beginnt, das praktsch der Rauch ist, der auf's Feuer hinweist.
    Für 8 von 10 von uns ist das schon deutlich interessanter. Auch unser Typ2 ist beim ersten Ansteigen des BZ über gesund schon ein bisschen weit fortgeschritten, und bis jetzt kann da niemand was heilen, aber viele von uns können dann mit dem passenden aktiven Handlungs-Verhalten diesen Defekt völlig ohne Medis recht gesund klein halten :)

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    Bearbeitet von User am 19.01.2017 21:45:17. Grund: Ergänzung
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    am 20.01.2017 00:53:36 | IP (Hash): 1622235788
    Ist ja interessant, dass das nun endlich amtlich ist.

    Was ich mir seit meinem Auftreten hier alles für einen polemischen Quatsch anhören musste :-). Hba1c kann nicht bei 5,3% liegen, wenn BZ Spitzen von 200 nach dem Essen vorliegen. Messgeräte bringen überhaupt nichts zu Hause, dass muss der Arzt machen. OGTT zu Hause selber nachbauen, so ein Blödsinn. Hba1c reicht völlig aus alle 2 Jahre zur Früherkennung....blablablabka. Das hat sich damit ja dann erledigt. Das BZ Messgerät gehört in die Hausapotheke, Punkt. Der hba1c ist für die Früherkennung ungeeignet, Punkt. Früherkennung ist das A und O bei Diabetes, Punkt.

    Purea ist standhaft, wenn das Richtige auf der Hand liegt :-)). Selbst bei massivem Gegenwind aus Shitstorm, mit doppelter emotionaler Rendite :-))
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    am 20.01.2017 10:15:50 | IP (Hash): 1042754623
    Sieh der Wahrheit ins Gesicht, Purea. Du bist nicht standhaft, du bist unbelehrbar.
    Im überigen halte ich dieses Laiengerede über Diabetes für sinnlos und überflüssig und nur dafür geeignet noch mehr Unsinn über Diabetes unter die Leute zu bringen.
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    am 20.01.2017 10:18:40 | IP (Hash): 591966982
    Naja, punktgenaue Diagnosen sind nach wie vor mit ungeeichten Handgeräten ausgeschlossen. Wir brauchen die nur nicht mehr, weil der Vorlaufsbereich zwischen Gesund und Diagnosegrenzwerten auch schon als nicht in Ordnung und behandlungswürdig anerkannt ist.

    Klar kann jeder so ein Testgerät in seiner Hausapotheke gebrauchen. Nur braucht er dafür auch die Info, dass wahrscheinlich noch kein Diabetes ist, wenn der BZ in der Stunde nach dem Essen an 200 steigt.

    Denn noch immer spukt durch die weitaus meisten aller Köpfe, dass man entweder Diabetes hat oder nicht. Dazu hat mit Sicherheit auch die alte Cutoff-Diagnose ein gutes Stück beigetragen, nach der man unter den Grenzwerten gesund war und darüber schlagartig krank. Für weniger bis mehr auf dem Weg, der mit seinem Fortschreiten irgendwann Diabetes genannt wird, war da bislang kein Denk-Platz.

    Dazu die praktische Schwierigkeit, dass für 5(praktische Hausnummer) Test pro Quartal 5 Streifen reichen und damit ein Döschen theoretisch für 5 Quartale. Nur ist der Rest vom angebrochenen Döschen schon 1 Quartal nach dem Öffnen wg der möglichen Feuchtigkeitseinwirkung nicht mehr zuverlässig verwendbar.
    Einzeln verpackte Streifen sind da ne Lösung, die nach meiner Erfahrung sehr gut funktioniert, wenn man das Datum im Testgerät zurück setzen kann, wenn das den abgelaufenen Streifen nicht mehr annehmen will.
    Ansonsten kostet das Stichproben-Spiel halt jedes Quartal eine Streifenpackung.

    Ich denke nach wie vor, dass bei DGE- und DDG-Normal-Ernährung nur sehr wenigen Typ2-Beginnern ein HBA1c unter 5,5-5,7 gelingt, wenn die Spitzen nach dem Essen schon deutlich über 140-160mg/dl hinaus reichen, und dass für die meisten das häufigere Überschreiten eines Grenzwertes zeitlich mit dem Überschreiten der übrigen recht weitgehend zusammen fällt. Ok, Ausnahmen bestätigen jede Regel ;)

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    am 20.01.2017 13:14:07 | IP (Hash): 1622656586
    @Jürgen:
    Wie du ja auch schreibst, geht es bei der Messung zu Hause nicht um Diagnosen. Das habe ich ebenfalls mehrfach unterstrichen. Es geht für den Laien hier eher um eine qualitative Aussage. Nämlich: Achtung, das ist zu hoch und sollte geprüft werden. Dabei geht es nicht um wenige mg/dl, sondern um klar erkennbare Ausreißer, die eine Signalwirkung haben sollten. Die wenigen mg/dl sind dann etwaig bei der ärztlichen Untersuchung relevant.

    Die einzeln verpackten Teststreifen für eine vorsorgeorientierte Praxis halte ich für eine sehr unterstützenswerte Idee. Bei Pflastern aus der Hausapotheke kennt man das ja zB. Dazu ein einfacher Beipackzettel: Bei Werten über 160 nach dem Essen kann eine weitere Prüfung unter ärztlicher Aufsicht sinnvoll sein. Bei Werten über 200 ist eine Vorstellung beim Arzt als geboten zu betrachten, um eine etwaige diabetische Störung auszuschließen.

    Du kennst meine Werte, Jürgen. Ich bin vorgestern unter ärztlicher Belastung weit über der 200er Marke gelandet. Das ist seit Jahren so. Der erste oGTT vor 3 Jahren war bei 199 nach 1h. Gemäß meines dargelegten BZ-Profils im anderen Faden, war ich also schon damals sehr deutlich über 200. Mein Peak liegt unter Belastung mit schnellen KH bei etwa 20-30 Minuten. Und genauso habe ich seit Jahren einen stabilen HbA1c um 5,3%. Wie man auch in der Literatur nachlesen kann, kommt es nicht auf die Spitzen isoliert (wertmäßig) an, sondern auf die Dauer der Spitzen und deren Wert, wobei kurze Spitzen überhaupt nicht vom HbA1c erfasst werden können. Ich stelle deshalb mal die These auf, dass ein derzeit als gesund definierter HbA1c und hohe aber dafür kurze BZ-Spitzen nicht die Ausnahme sind, sondern die Regel bei beginnendem T2, und das ist auch über Jahre möglich. Irgendwann schwappt das Wasser halt nicht mehr über, sondern der Damm bricht, und dann reißt es auch den HbA1c aus den Angeln.

    Das Ganze hat auch etwas mit einer gesellschaftlichen Umerziehung (re-education) zu tun, die durch flächendeckende Kampagnen initiiert werden. Das hat dann übrigens mit Panikmache, wie hier allzugern polemisiert wird, wenig zu tun. Es ist heute zB völlig normal, dass man Kondome benutzt, und keiner gerät deswegen in Panik vor Aids. Auch die flächendeckenden Bildungskampagnen haben keinesfalls eine Massenpanik ausgelöst. Es ist einfach ganz normal geworden. Genau das gleiche mit jährlichen Check Ups beim Hausarzt. Von Panik weit und breit keine Spur, es ist einfach normal geworden, dass man das macht.
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    am 20.01.2017 14:10:09 | IP (Hash): 1983654780
    HbA1c und BZ Messungen !
    Meiner Meinung nach hat der HbA1c seine Bedeutung aber nicht nur,
    sondern gemeinsam mit BZ Messungen unter Belastung nach einem
    Essen und das ist bestätigt. Der HbA1c kann Aufschluss geben über
    über mögliche Spätfolgen JA oder Nein und über die Qualität der
    Therapiehandhabung und/oder Medikation und die BZ Messung kann
    momentanen Aufschluss geben über die Funktion des Körpers um
    die Glukose zu handhaben. Beides ist wichtig.
    Ich kann mich erinnern in was für Kontroversen ich geriet mit solchen
    wie TypEinser . . . . . . nur weil ich den HbA1c von max. 6% vertreten habe
    nachdem ich einen Kommentar eines NIH.Gov Wissenschaftler sah.
    Nun ist es so, dass aber der HbA1c von höher 5,7% bestätigt wurde und
    das kann man im Zusammenhang mit dem Max. des normal Gesunden von
    5,5% sehen und A1C 5,7% sind durchschnittlich 106mg/dl und somit ist der
    Beginn von Durchblutungsstörungen bei 110mg/dl wie ich oft erwähne
    eigentlich auch gut bestätigt und müsste auf 106mg/dl reduziert werden.
    Die max. 100mg/dl sind auch wiederholt und bekräftigt als Max. des Normalen
    bestätigt und da gibt es keinen Gummifaktor.
    ( Objektiv ist wahrscheinlich das eigentliche Max. bei 94-96mg/dl gemäss
    meinen Beobachtungen über Jahre an den Füssen, aber die 100 ist eine
    schöne Zahl. Das geht soweit, dass ich heute einen Blick auf meine Füsse
    machen kann und im Bereich von 95-115mg/dl auf ca. 5mg/dl genau schätzen
    kann wo dass die Glukose steht und dann mit BZ Messungen nur bestätige.
    Die Sache mit den Füssen beobachten geht aber nur bei normal- bis mager-
    gewichtigen und nicht bei OBs überall mit Fett vollgepackt wo man höchstens
    noch Rötungen auf der Haut sehen kann, aber die Venen nichtmehr so.
    Der Beginn von Durchblutungsstörungen und deren weiteren Verlauf ist nicht
    einem Kontinuum unterworfen, im Gegenteil. Man muss davon ausgehen, dass
    von einem gewissen Grad der Verzuckerung der Roten-Blutkörper, wenn die
    Zusammenklebekräfte nur etwas stärker sind als die Strömungs-Turbulenzkräfte
    des Blutes in den Blutgefässen, dann fast wie ein Switch der Grad von
    Durchblutungsstörungen ansteigt. Das könnte auch ein Grund sein weshalb
    der HbA1c auf 5,7% von vorgängig 7% reduziert wurde ! )
    Nun obwohl der HbA1c eigentlich auch eine gute Sache ist oder wäre, hat
    man riesen Probleme damit betreffend den Teststandards.
    Da geht ein gutgläubiger pro-aktiver Mensch zum Arzt um sich auch ein
    Hämogramm mit HbA1c machen zu lassen, der Arzt nimmt das Blut und
    sendet es in ein ihm vertrauliches Labor und das Resultat kann aber 16%
    von einem Labor zu einem anderen Labor variieren und so ist der HbA1c
    Wert leider nicht glaubwürdig.
    Wenn man nun aber sieht, der HbA1c als max. des Normalen von 5,5% hat
    gute Gründe und die nun bestätigten 5,7% demzufolge auch, aber die nun
    sehr kleine Differenz von nur 0,2% kann mit der heutigen Laborhandhabung
    leider nicht verlässlich bestätigt werden.
    Das ist der Grund weshalb nun die WHO gemeinsam mit dem US FDA ein
    Projekt zur Ausarbeitung von international verbindlichen Standards hat.
    Wann diese neuen Standards dann zur Anwendung gelangen, werden wir
    noch sehen und es braucht hierfür wiedermal die Amerikaner um Ordnung
    zu schaffen.

    Impfungen !
    Wie man nun aber sehen kann wird die Liste der Antikörper immer wie
    länger und dann für Impfungen um vorzubeugen darf dann keiner der
    Antikörper vorhanden sein. Das macht die Sache auch nicht einfacher.
    Dann normalerweise kommt fast niemand ohne Symptome auf die Idee
    sich Impfen zu lassen, ausser es handelt sich um Standardimpfungen.
    Dazu kommt noch, dass wahrscheinlich nicht jeder Arzt bereit ist ohne
    Symptome als triftigen Grund, dann solche Vorabklärungen zu verschreiben
    unter der heutigen Krankenkassensituation, wo auch die langdiskutierte
    Präventivmedizin noch immer in den Kinderschuhen ist.

    Diabetes-Vorsorge ohne Symptome ?
    Ist sicher eine Anstrebende Sache. Das in die Realität umzusetzen ist sicher
    sehr schwierig, wenn nicht fast unmöglich, auch unter Berücksichtigung des
    Oben erwähnten und wenn man in Betracht zieht, dass der Mensch auf
    Symptome gerichtet ist wenn überhaupt.
    Da müssen wir uns fragen, was können wir wo die Diabetes bereits haben
    für zum Guten der Menschen tun, welche noch nicht Diabetes haben oder
    nun unwissentlich.
    - Mir fällt da ein „die Sinne der Menschen zu schärfen“ und detailliert erklären
    auf was geachtet werden sollte und welche Möglichkeiten vorhanden sind
    und so zu informieren auch für mögliche Arztbesuche !
    - Dass bei Diabetes vorbelasteten Familien oder Menschen über 50 ein BZ
    Messgerät in der Hausapotheke vorhanden sein sollte, ist selbstverständlich
    da es Jeden jederzeit treffen kann.
    - Mir kommt da noch mein gut erläuterte abendliche Blick auf die Füsse um den
    Beginn oder Verlauf von Durchblutungsstörungen zu erkennen, was einfach
    ist und keine Geräte benötigt, sondern nur die Augen und das Gehirn.
    - HbA1c wenn verlässliche Werte möglich sind.

    Weitere gute Vorschläge hierzu sind nur Willkommen und mögliche Arztbesuche
    sind schon erwähnt, müssen somit Einfachheitshalber nicht wiederholt werden !!

    .

    Bearbeitet von User am 20.01.2017 18:17:05. Grund: .
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    am 20.01.2017 14:31:29 | IP (Hash): 591966982
    Maxim schrieb:
    ...Das geht soweit, dass ich heute einen Blick auf meine Füsse
    machen kann und auf ca. 5mg/dl genau schätzen kann wo dass die
    Glukose steht und dann mit BZ Messungen nur bestätige. ...


    Ich akzeptiere, wenn mir Betroffene erklären, dass sie verhältnismäßig kleine Auffälligkeiten in ihrem Blutzucker nicht messen müssen, sondern irgendwie anders wahrnehmen können, wenn sie das denn hinreichend mit Messungen belegt haben.
    Ich akzeptiere schon nicht mehr, wenn mir jemand weiß(!) machen will, dass ich das genauso könnte, wenn ich nur wollte.

    Aber ich akzeptiere ganz und gar nicht, wenn mir jemand seine verändert wahrnehmbare Erscheinung mit mehr oder weniger Verkleben von Blutkörperchen bei dem geradezu mikroskopischen Unterschied von GANZEN 0,05 Gramm Glukose pro Liter seines Blutes erklären will.

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    am 20.01.2017 14:37:55 | IP (Hash): 1983654780
    Jürgen
    Dass dem so ist, ist nicht meine Erfindung !
    Zusammenkleben oder das bekannte Verklumpen ist das Gleiche.

    Wenn der Durchmesser der Roten-Blutkörper von 0,008mm durch Verklumpen,
    zusammenkleben durch Verzuckerung auf bis z.B. 0,05mm anwächst, dann können
    die Roten-Blutkörper die Kapillarblutgefässe von ca. 0,01mm Durchmesser im
    Kapillarnetz zwischen den Arteriolen und Venolen nichtmehr durchfliessen und so
    kommt es dann zu den Diabetes typischen Durchblutungsstörungen gut sichtbar
    bei geschwollenen Füssen und auch möglichen Druckgefühl im Kopf ! ! !

    Im Klartext bedeutet das, dass nur 2 zusammengeklebte Rote-Blutkörper
    eine Kapillare im Kapillarnetz blockieren können, aber 3 zusammengeklebte
    Rote-Blutkörper garantiert eine Kapillare blockieren und der Körper hat
    keine unbegrenzte Anzahl von Kapillaren wo das ganze Blut durch muss
    um wieder zum Herz zurückzufliessen, damit es über die Arterien dem
    Körper dann wieder angereichert zugeführt werden kann.

    .

    Bearbeitet von User am 20.01.2017 19:58:47. Grund: .
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    am 20.01.2017 15:35:28 | IP (Hash): 2136612553
    Ändern tut sich nicht viel - auch das Geschreibsel von Maxim oder Messorgien à la Purea werden dadurch nicht richtiger oder Standard in der Früherkennung.

    T1D ist nach wie vor eine Autoimmun- Erkrankung, und
    T2D wird auch weiter meist erst an Folgeschäden erkannt.

    In den Praxen muss eine Veränderung stattfinden. Ob die Gesellschaft für gesunde Ernährung und Bewegung begeistert werden kann... für Typ 2b könnte es die Fallzahlen verringern.

    Richtig klasse finde ich die Abhandlung von Maxim - selten so einen irren Aufsatz gelesen. Kein Plan von T1D, aber was von Messwerten, Venenbildern und Vitaminpillen erzählen.

    Interessant ist, das viele Typ 2 und auch einige Typ 1 in die "neuen" Mody-Typen fallen.
    Schön ist, das Diagnoseverfahren verbessert und Testwerte angepasst werden.
    Klasse ist die immer bessere Versorgung mit Medikamenten und neuartigen Hilfsmitteln.

    Wobei der Zugang zu Fachartikeln auch zu Fehlinterpretationen der Qualität und Quantität eines Maxim führen. Aber: Irgendwas ist ja immer.

    Und eines kann man nie:
    In die Zukunft schauen. Manche Menschen haben jahrzehnte lang kurze Spitzen ohne je als Diabetiker geführt zu werden... irgendwann heißt es dann "Mody L" ;))
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    am 20.01.2017 16:01:02 | IP (Hash): 591966982
    Ich denke, dass es in Zukunft noch weniger darum gehen wird, wie der Diabetes heißt, und noch mehr darum, dass wir Betroffene mit möglichst wenig ärztlicher Behandlung und Medis und möglichst wenig Einschränkungen unseren Blutzucker in möglichst vielen von 24 Stunden im gesunden Bereich halten können.

    Mit möglichst wenig ärztlicher Behandlung und Medis schlicht wg der Kosten, die unser D-Gesundheits-System schon heute gewaltig belasten. Und mit möglichst wenig Einschränkungen, weil BZ-schonendes Handlungsverhalten die natürliche Tendenz hat, mit jeder Einschränkung abzunehmen. Spricht sehr für möglichst frühe Intervention, denn je kleiner die Spitzen nach dem Essen, die man vermeiden will, desto geringer der dafür notwendige Aufwand/Einsatz :)

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    am 20.01.2017 17:28:30 | IP (Hash): 1042754623
    "Mody" ist nichts neues, war halt noch nicht bekannt.
    Wichtig ist, daß´man nicht eine Krankheit mit "Ernährung" zu behandeln versucht, die eine genetische Ursache hat. Daß das nichts bringen kann, sollte jedem denkenden Menschen klar sein. Allerdings soll das nicht heißen, daß man sich von fast food und Süßigkeiten ernähren sollte.
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    am 20.01.2017 18:16:11 | IP (Hash): 781651726
    TypEinser schrieb:
    Messorgien à la Purea werden dadurch nicht richtiger oder Standard in der Früherkennung


    Kannst du deine Polemik eben noch substantiell wenigstens etwas unterlegen? Don't worry, I'll wait :))

    2-3 mal im Jahr, oder auch 1 mal im Jahr, als orgiastisch zu diffamieren, wenn gesundheitsbewusste Menschen sich in den Finger stechen eine Stunde nach dem Essen, um eine diabetische Störung frühzeitig zu erkennen, ist ja nicht gerade überzeugend.

    Später schriebst du, dass man T2 meist erst an den Folgeschäden erkennt. Kannst du dich mal entscheiden? Erst die Früherkennung diffamieren, dann die Früherkennung implizit fordern. Wieder wenig überzeugend. Nach deiner Logik wäre ein jährlicher Check up mit großem Blutbild ein orgiastischer Messwahn hypochondrischer Bekloppter.

    Nicht in den Praxen muss sich etwas ändern, sondern in den Köpfen der Leute. Und diese Einstellungen kann man über Kampagnen sehr erfolgreich steuern. Dafür gibt es unzählige Beispiele. HIV ist da eines. Genauso beim Rauchen, das in den letzten Jahren massiv bis an den Rand der sozialen Ächtung gedrängt wurde.

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das auch bei Diabetes in ähnlicher Form kommt. Das hat natürlich auch ganz handfeste ökonomische Gründe, wenn 10-15% der Bevölkerung an Diabetes erkrankt sind.
    Bearbeitet von User am 20.01.2017 18:18:09. Grund: .
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    am 20.01.2017 18:58:19 | IP (Hash): 2136612553
    Liebste Purea,

    Du lebst Deinen Prä-Diabetes. Ist ja auch in Ordnung.
    Das heißt doch aber nicht, jeden Haushalt mit BZ-Schätzeisen auszurüsten und oGGT zuhause nachzustellen.

    Wie Früherkennung in Zukunft aussehen kann, gerade in Bezug auf T 1 wird gerade diskutiert.
    Das Problem: Extrem-Genießer und Totalverweigerer zu scannen. Ich kann mir kaum vorstellen, das 3-jährigen Belastungstests zugemutet werden - zumal T1 innerhalb Wochen diagnosereif werden kann.
    Prä-Diabetes muss erstmal definiert werden, auch die Behandlung.

    1 x im Jahr nach dem Essen testen reicht? Ich hab im laufe der Jahre etliche Neugierige nach dem Essen mal testen lassen... kein einziger ist trotz "auffälliger Werte" Diabetiker geworden. Und begeistert waren die Ärze auch nicht richtig - viele Praxen nehmen den HbA1c ab 35 Jahren.

    Wer jährlich den HbA1c checken lässt hat schon einen Vorsprung. Und die Messverfahren werden immer genauer, die Ergebnisse verschiedener Labore im besser vergleichbar.

    Die Köpfe verändern... Rauchen oder Ernährung sind ja nun sehr gute Beispiele, das es nicht funktioniert. Und das "Grundwissen" der breiten Masse kennen wir doch zur genüge... Du bist ja evtl. Kandidat für Typ 2a, das kennt kaum einer. Wobei Dein extrem rascher Anstieg schon auffällig ist. Haben hier schon einige als ungewöhnlich gesehen.

    Logik und Realität sind tatsächlich die Herausforderung. Breites und sicheres Scanning kostet Geld und muss überzeugende Argumente beinhalten!
    Diabetes und die 2 "Hauptgruppen" sind seit Jshren in California fester Bestandteil der Werbung und Aufklärung, TV, Radio und auch Werbetafeln, meist mit fitten Personen aus bürgerlichen Schichten. Und dennoch erreicht man die Risikogruppen kaum.
    Rate mal, warum man eine große Runde macht.
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  • Cracktros

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    am 20.01.2017 19:17:11 | IP (Hash): 1998567834
    hjt_Jürgen schrieb:
    Ich denke, dass es in Zukunft noch weniger darum gehen wird, wie der Diabetes heißt, und noch mehr darum, dass wir Betroffene mit möglichst wenig ärztlicher Behandlung und Medis und möglichst wenig Einschränkungen unseren Blutzucker in möglichst vielen von 24 Stunden im gesunden Bereich halten können.




    Für Erkrankte geht es auch heute schon darum, möglichst ohne Einschränkungen eine möglichst gesunde BZ-Führung zu erreichen . Deswegen -denke ich- dass dieser Ansatz durchaus zukunftsfähig ist. Aber, obwoh es einige Gemeinsamkeiten, In der Behandlung unterschiedlicher Diabetes Typen, gib, existieren auch große Unterschiede.

    Im Bereich der Prevention, gehe ich von einer noch größeren und noch feineren Differenzierung, der einzelnen Erkrankungen, aus.

    Die Impfung die vor der Entwicklung eines Typ-1-Diabetes schützt, schütz nicht gegen die Entwicklung eines Typ-3-Diabetes nach einer Pankreatitis.
    Also muss differenziert vorgegangen werderden.

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    am 20.01.2017 19:41:05 | IP (Hash): 591966982
    Noch einmal zurück auf Anfang:

    Die Begründung für die Öffnung der Diagnostik unter die bisherigen Diagnose-Grenzwerte und ohne das Setzen neuer ist sehr eindeutig, dass der gesunde Blutzucker allgemeines Ziel der Übung sein soll. Klar wird das dann auch manchen treffen, der mit Spitzen regelmäßig über 140 trotzdem nie einen Diabetes entwickeln würde. Genauso wie heute schon jeder mit mehr als 140 beim Blutdruck zum Abstellen beordert wird, auch wenn viele mit höheren Werten nie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleiden würden. Insgesamt werden mit dieser Regelung X% dieser unerwünschten Resultate vermieden. Und ähnlich wird die Statistik auch für die gedeckelte Obergrenze vom gesunden BZ sprechen.

    Dabei wird es nach dem gegenwärtigen Stand nicht darum gehen, eine Krankheit im Sinne von Heilen zu behandeln, sondern nur darum, ihre negativen Auswirkungen zu verringern. Wenn ich mich mit dem Rolli bewege, behandele ich ja damit auch nicht die Krankheit meiner Beine, sondern ich gleiche damit den Nachteil ein Stück weit aus, dass ich damit nicht laufen kann. Würde ich einfach mal mit Insulin bei Diabetes gleichsetzen. Als meine Beine noch deutlich besser funktionierten, haben mir für meine Mobilität außerhalb der Wohnung noch 2 Krücken gereicht. Würde ich jetzt mal mit Diät gleichsetzen. Wie gesagt, beides eben zum jeweils passenden ausgleichenden Handeln.

    Wirtschaftlich gehe ich davon aus, dass mit dem Budget, das heute im Schnitt pro Jahr für einen Menschen mit Diabetes aufgewendet wird/zur Verfügung steht, in 10 Jahren 5-10 Menschen mit Diabetes werden auskommen müssen. Und da macht ne pro-aktive Vorsorge wie Pureas mit vielleicht lebenslangem gesundem Auskommen mit Diät und Bewegung im Vergleich zu mehr oder weniger aufwendiger ärztlicher und medikamentöser Behandlung schon recht respektablen Sinn.

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    am 20.01.2017 19:54:53 | IP (Hash): 2136612553
    Aktives Leben mit bewusster Ernährung und Dinge wie BMI und Fitnesskursen sind ja nichts neues.

    Man müsste schon am Büro-Arbeitsplatz ansetzen.

    Und Vorsorge = billiger als Behandlung sehen etliche Krankenkassen anders. Man rechnet auch verkürzte Lebenserwartung ein.

    Und nichts steht messfreier Bewegung und wenig schnellen KH bei ärztlichen Checks entgegen. Das Zahnarzt-Heftchen ist ja auch bekannt.
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    am 20.01.2017 20:19:35 | IP (Hash): 591966982
    Beim Blutdruck setzt auch niemand am Arbeitsplatz an, oder?

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    am 20.01.2017 20:47:21 | IP (Hash): 2136612553
    Ist aber fast die gleiche Baustelle, oder? ;)
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    am 20.01.2017 21:00:04 | IP (Hash): 591966982
    Hatte selbst über Jahre HBA1c über 10 und keinen hohen BD, und ich kenne reichlich Leute mit BD ohne Medis gern über 200 und völlig gesundem BZ. Ich denke, dass wir vor allem die Typ2 Seite vom Diabetes schlicht ein bisschen sehr stereotyp sehen.

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    am 20.01.2017 21:14:47 | IP (Hash): 2136612553
    Und dennoch bildet hoher BD und DM eine große Schnittmenge.

    Neben BZ-Tester gehört ein BD-Messgerät neben das Fieberthermometer? Ich kenne mehr Blutdruckmesser als BZ-Tester...

    Du hast völlig Recht, je besser der BZ kontrolliert wird umso besser. Inklusive Vorsorge. Dazu gehört aber eine vernünftige Grundlage und knowhow.
  • Cracktros

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    am 20.01.2017 21:27:43 | IP (Hash): 341248061
    hjt_Jürgen schrieb:
    Noch einmal zurück auf Anfang:


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    Am Anfang steht ein Artikel für den ich US$35.00 zahlen muss, und dann steht er mir 24 h zur Verfügung. Unter Zuhilfenahme von Abstract's und Sekundärliteratur gründlich, zum Thema, zu diskutieren erscheint mir unmöglich.
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    am 21.01.2017 00:34:27 | IP (Hash): 1700950233
    Noch einmal zurück auf Anfang:

    Ein BZ-Testgerät hat nur Sinn, wenn der Nutzer ausreichende Kompetenz zur Interpretation der Werte besitzt oder eine entsprechend kompetente Person an der Hand hat. Was ohne ausreichende Kompetenz passiert, kann man sehr gut an Purea sehen, die mit einem Testgerät zum Hypochinder geworden ist.

    Verschärft wird das Ganze noch, wenn man den Leuten besonders ungenaue billige Testgeräte in die Hand drücken will. Dafür bräuchte man noch zusätzlich die Kompetenz, falsche Werte zu erkennen und damit richtig umzugehen. Bei gelegentlichen Messungen ist so etwas nahezu unmöglich.
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  • Elfe

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    am 21.01.2017 01:39:08 | IP (Hash): 987836046
    hjt_Jürgen schrieb:
    http://www.healthline.com/diabetesmine/progress-report-classifying-diabetes?utm_source=Sailthru%20Email&utm_medium=Email&utm_campaign=diabetesmine
    In ihrer jüngsten gemeinsamen Sitzung haben die führenden Diabetes-Gesellschaften der Welt die Diagnose-Grenzen nach unten in den Prädiabetes praktisch völlig aufgemacht und Typ1 und 2 primär als Fehlfunktion der Betas und praktisch von Anfang an behandlungsbedürftig definiert.
    Am einfachsten ist da für jeden, der es für sich selbst wissen will, die BZ-Messung jeweils etwa 1 Stunde nach seinen KH-reichsten alltäglichen Einverleibungen. Nein, die macht keine Diagnose. Darum geht es auch überhaupt nicht, sondern schlicht darum, dass die Spitze nach dem Einverleiben unter - grobe Richtung - 140-160 mg/dl bleibt .



    Kann da nichts Bahnbrechendes erkennen, lediglich herabsetzen der Grenzwerte BZ (1 h nach KH-reich ... keine Rede !!!) und herabsetzen des HbA1c auf 5,7.

    Selbst hier in Deutschland ist HbA1c 5,7 im gelben Bereich
    http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_M%C3%BCller-Wieland_Definition__Klassifikation_und_Diagnostik_des_DM_Online-PDF.pdf

    Daß Diabetes sich nur in erhöhten Blutzuckerwerten zeigt, die Ursache - nicht nur in den Betazellen der Bauchspeichdrüse obliegt, ist mehr als bekannt.

    Geforscht wird, welche Ursachen, Gene die Erkrankung anzeigen.
    https://www.dzd-ev.de/themen/diabetes-die-krankheit/ursachen/index.html

    Für Typ 1 + 2 sind Erbanlagen ursächlich.
    Auslösende ! Faktoren sind beim Diabetes 2 Übergewicht ... , davor wird populär gewarnt.
    Aber nicht jeder Übergewichtige wird Diabetiker, sondern auch Normalgewichtige mit entsprechender genetischer Disposition.

    Typ 1 ist Autoimmun, d.h. das eigene Immunsystem richtet sich gegen eigene Körperzellen.
    Warum ? Dazu wird versucht, Gene zu entschlüsseln.

    Überschießendes Immunsystem ist nicht nur durch Anstieg des Typ 1 bei Kindern zu erkennen, sondern auch durch den Anstieg von Allergien (in jedem Alter). Gründe - Lebensstil ? Zuviel Hygiene, Nahrung ... ?

    @Cracktros
    Zur Impfung Typ 1 bitte Quelle angeben.
    Habe das nur als Entwicklungsprojekt recherchieren können.
    Bearbeitet von User am 21.01.2017 01:52:07. Grund: .
  • Cracktros

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    am 21.01.2017 08:57:22 | IP (Hash): 1829750017
    @Elfe,

    stimmt, ich hatte es falsch in Erinnerung, es geht um die Früherkennung in der Fr1da, Fr1dolin und Freder1k-Studie.

    Hier geht es um das zukünftige Ziel: http://www.typ1diabetes-verhindern.de/

    Das ist heute möglich und Begründung für die Früherkennung im Video: https://www.gppad.org/


    Die Früherkennung, anhand der Identifikation der Autimmunantikörper, des Typ 1 Diabetes hat folgende Ziele:

    -Verhindern der Ketoazidose,

    -den Schockzustand, bei der Manifestation, zu minimieren und die Manifestation nicht als lebensbedrohlichen Zustand zu erfahren. Ohne dieses frühzeitige Erkennen fallen ca. 1/3 der Patienten erst durch eine Ketoazidose auf,

    -frühzeitige Schulungen und Wissensvermittlung. Dadurch Gewinn von Sicherheit,

    - bei Bedarf frühzeitige psychologische Betreuung.


    Derzeitige Projekte in Deutschland:

    https://www.typ1diabetes-frueherkennung.de/
    http://www.diabetes-kids.de/artikel/die-fr1dolin-studie-in-niedersachsen-fruherkennung-von-typ-1-diabetes-und-familiarer-hypercholesterinamie-5032

    http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/70225/Diabetes-Typ-1-Frueherkennung-Sachsen-startet-bundesweites-Angebot-fuer-Neugeborene

    http://www.fr1dolin.de/das-fr1dolin-netzwerk/helmholtz-zentrum-muenchen/


    Bearbeitet von User am 21.01.2017 11:47:16. Grund: ergänzung
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    am 21.01.2017 14:52:37 | IP (Hash): 235814535
    Elfe schrieb:
    Daß Diabetes sich nur in erhöhten Blutzuckerwerten zeigt, die Ursache - nicht nur in den Betazellen der Bauchspeichdrüse obliegt, ist mehr als bekannt.


    Nach meinem Verständnis geht es genau darum, die ganze Entwicklung (und nicht erst ab einem bestimmten BZ!) als Diabetes zu betrachten, also angefangen im noch völlig gesunden Bereich und darin dort, wo irgend eine Störung(Forschungsaufgabe) eintritt, die beim Typ1 schließlich für die Beseitigung von immer mehr Betas sorgt. Und eine andere Störung(Forschungsaufgabe), die beim Typ2 für den Start dazu sorgt, dass zwar immer mehr, aber nie so viel Insulin ausgegeben wird, wie zum gesunden BZ-Ausgleich notwendig wäre und damit 24/7 für ein zunehmendes Vielfaches von der Ausgabe stimuliert, die bei gesunden Menschen für den völlig gesunden BZ sorgt.

    Wer nur immer auf ein Symptom=auffälliger BZ schaut und dieses Symptom auch noch mit der Krankheit gleichsetzt, hat wenig Chancen auf das Gewinnen grundlegenderer Erkenntnisse :(

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    am 21.01.2017 16:30:10 | IP (Hash): 1022551645
    hjt_Jürgen schrieb:
    Elfe schrieb:
    Daß Diabetes sich nur in erhöhten Blutzuckerwerten zeigt, die Ursache - nicht nur in den Betazellen der Bauchspeichdrüse obliegt, ist mehr als bekannt.


    Nach meinem Verständnis geht es genau darum, die ganze Entwicklung (und nicht erst ab einem bestimmten BZ!) als Diabetes zu betrachten, also angefangen im noch völlig gesunden Bereich und darin dort, wo irgend eine Störung(Forschungsaufgabe) eintritt, die beim Typ1 schließlich für die Beseitigung von immer mehr Betas sorgt. Und eine andere Störung(Forschungsaufgabe), die beim Typ2 für den Start dazu sorgt, dass zwar immer mehr, aber nie so viel Insulin ausgegeben wird, wie zum gesunden BZ-Ausgleich notwendig wäre und damit 24/7 für ein zunehmendes Vielfaches von der Ausgabe stimuliert, die bei gesunden Menschen für den völlig gesunden BZ sorgt.

    Wer nur immer auf ein Symptom=auffälliger BZ schaut und dieses Symptom auch noch mit der Krankheit gleichsetzt, hat wenig Chancen auf das Gewinnen grundlegenderer Erkenntnisse :(

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    Und wie willst du das angehen, da niemand wirklich die Ursachen des Diabetes kennt? Ist für dich erstmal jeder Mensch Diabetiker bis zum Beweis des Gegenteils? Das muß dann aber für alle Krankheiten gelten, letztendlich ist Diabetes ja relativ harmlos im Hinblick auf einen bösen, schnell wachsenden Krebs.
    Werden wir ein Volk von Hypochondern oder jammernden Krankheitsträgern? Allmählich verlierst du den Boden unter den Füßen, merkst du das nicht?
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    am 21.01.2017 17:05:59 | IP (Hash): 1983654780
    HbA1c ( welcher bis heute nicht verlässlich ist, da das Resultat bis zu 16% variieren kann )
    Das ist keine einfache Sache um absolute Werte zu erhalten und das zeigt
    sich auch, dass nun die WHO mit US FDA im Begriff ist verlässlichere und
    genauere international verbindliche Testmethoden zu entwickeln.
    Man muss sich vorstellen, dass der HbA1c Wert ein w% des Gewichtes der
    verzuckerten (mikrokristallin), somit Zucker beschichteten Roten-Blutkörper
    darstellt.
    Um den HbA1c Wert zu erhalten, müssen aus den Blutproben die Roten-
    Blutkörper extrahiert werden ohne, dass ev. ein Verlust oder Abtragen
    der Zuckerschicht derer entstehen kann um das Gewicht der Roten-
    Blutkörper zu bestimmen. Zucker ist aber leichtlöslich in wässrigen
    Lösungen wie dem Blut oder Blutplasma.
    Wenn man das nun physikalisch weiterdenkt, dann kommt man zum Schluss,
    dass vielleicht in Zukunft bei den Blutentnahmen vorübergehend eine definierte
    Hypo erzeugt wird für einen definierten tieferen Zuckergehalt in der Flüssigform,
    um dann mittels Bestimmung des % Gehaltes an Roten-Blutkörper, in einem
    weiteren Schritt deren Zerstörung, Überführung in die Flüssigform, dann so eine
    völlige Freisetzung des Zuckers derer für in Flüssigform erzwungen wird.
    Das um schlussendlich über die Differenzerhöhung des Zuckergehalts in
    Flüssigform gegenüber dem Zuckergehalt bei der Blutentnahme und den
    vorgängig gemessenen Gehalt an Roten-Blutkörpern, dann mathematisch
    der effektive w% Verzuckerungsgrad der Roten-Blutkörper mittels dem
    resultierenden HbA1c Wert ausgedrückt wird.

    ( Wer das vielleicht nicht versteht, ist entschuldigt. )

    .
  • Cracktros

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    am 21.01.2017 17:28:59 | IP (Hash): 209310068
    @Maxim,
    was hat der Hba1C Wert mit der Prophylaxe der Entwicklung eines Diabetes zu tun?

    Der Typ 3 Diabetes, der aufgrund einer Entzündung der Pankreas entsteht, hat als Ursache die Entzündung. Die Betroffenen gehen zum Arzt, im Glauben eine Grippe zu haben, und bekommen die Diagnose Diabetes und Pankreatitis. Geschütz wären sie wenn sie keine Pankreatitis hätten.

    3 % der Bevölkerung tragen die Grenanlagen zur Entwicklung eines Typ-1-Diabetes, aber nur 0.4% bis 0.5 % entwickeln einen Diabetes, im Laufe ihres Lebens. Was schütz die, die den Diabetes nicht entwickeln vor dem Ausbruch der Erkrankung?
    Bearbeitet von User am 21.01.2017 17:30:59. Grund: Vertippt
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    am 21.01.2017 18:44:47 | IP (Hash): 1983654780
    Cracktros
    Der HbA1c Wert ist doch eines von 3 oder mehr Analysen auch in der
    Vorbeugung der Diabetes, aber ich finde es einen Skandal, dass sogar
    bis heute noch keine Verlässlichkeit des HbA1c erwartet werden darf
    mit je nach Labor 16% variierenden Resultaten, das ist ein Hohn !
    .
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 21.01.2017 19:12:10 | IP (Hash): 1829750017
    Aha, wie verhindert der HbA1c die Entwicklung eines Diabetes?Kriecht er aus dem Labor und schubst die Antikörper, bei Typ 1 Diabetes, zur Seite. Oder, lässt er die Zellen besser die Glukose aufnehmen, die Leber weniger Glukose freisetzen, bei Typ 2 Diabetes?
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    am 21.01.2017 19:31:57 | IP (Hash): 235814535
    Was nicht nur hier immer noch durcheinander geht:

    Bis zu den letzten Fachgesellschafts-Beschlüssen gab’s den Diabetes nur als BZ-Krankheit: Über den BZ-Diagnose-Grenzwerten war Diabetes, darunter war gesund. Hat immer schon Leute gegeben, die einen Teil von dem darunter Prädiabetes genannt haben, aber die Bezeichnung hatte nie richtig offiziellen Status.

    Aber der Blutzucker ist tatsächlich in keiner Höhe ne Krankheit, sondern immer nur Symptom. Die Grenzwerte haben immer nur gesagt, ab welcher Höhe das Symptom wie eine zunehmende Krankheit mit ner Behandlung in Schach gehalten werden sollte. Sie haben nie auch nur den kleinsten Hinweis auf die Krankheit geben sollen, die im Verlaufe ihrer immer weiteren Entwicklung den immer höher als gesunden Blutzucker macht.

    Es ist absolut sinnentleert, wenn da jetzt jemand um die Genauigkeit irgendwelcher in jedem Fall fortgeschrittener Symptom-Messdaten streiten will.

    ----------------------------------------------
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    Mitglied seit: 13.01.2017
    am 21.01.2017 19:59:48 | IP (Hash): 1983654780
    Jürgen
    Da haben wir ein Messverfahren genannt HbA1c zum bestimmen ob
    gesund bei weniger 5,5% oder nicht gesund bei 5,7% plus und das
    Messverfahren je nach Labor hat aber eine Toleranz von 16% !

    Das nun ignorieren wollen finde ich Sinn- oder Intelligenzentleert.
    .
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    am 21.01.2017 20:11:29 | IP (Hash): 235814535
    Maxim schrieb:
    Jürgen
    Da haben wir ein Messverfahren genannt HbA1c zum bestimmen ob
    gesund bei weniger 5,5% oder nicht gesund bei 5,7% plus und das
    Messverfahren je nach Labor hat aber eine Toleranz von 16%


    Der HBA1c-Wert ist wie alle Blutzucker-Werte immer dann, wenn eine Krankheit sie immer höher antreibt, ein Symptom für diese Krankheit. Das Symptom können wir aber erst entdecken, wenn es deutlich über den normalen Rahmen hinaus reicht und damit auffällt. Und dabei wissen wir über einen weiten Bereich noch immer nicht, ob das die normale gesunde Höhe bei einem Menschen ist oder eben schon für ihn auffällig und auf eine Erkrankung hinweisend höher. An dieser Unsicherheit im Bereich von HBA1c 5-6 ändert auch die genaueste Messmethode absolut nichts.

    ----------------------------------------------
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    am 21.01.2017 20:43:42 | IP (Hash): 1983654780
    Jürgen
    Es ist halt vielleicht eine Berufserkrankung wo ich habe weil ich
    davon überzeugt bin, dass wenn man Grundlagen aber auch
    Statistiken erarbeiten will, dann wenigstens genaue und so
    verlässliche Messverfahren benötigt, um nicht mit dem Schwanz
    vorne und den Kopf nach hinten auf dem Pferd zu sitzen.
    Persönlich bin ich nicht überrascht, wenn einmal das normal
    Gesunde eher bei 5% ist und die jetzigen 5,7% dann 5,2-5,5%.
    Der sogenannte gesunde Bereich von 4- 5,5% ist für meine
    Empfindung zu Gross, aber wir werden das noch sehen.
    .
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 21.01.2017 20:54:52 | IP (Hash): 146920296
    @Maxim,
    bei meiner Manifestation gab es einen viel zu hohen HbA1C; einen viel zu hohen Nüchtern - BZ, einen nicht messbaren C-Pentid Wert, eine Menge Ketone, zu viele Antikörper, Syptome .HbA1c? So what?
    Bearbeitet von User am 21.01.2017 21:04:32. Grund: Biomarker
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    am 21.01.2017 21:10:35 | IP (Hash): 1983654780
    Cracktros
    Ich sage dazu typischer Typ 1 welcher eigentlich zu spät zur Diagnose
    gegangen ist.
  • Cracktros

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    am 21.01.2017 21:12:47 | IP (Hash): 146920296
    Im Alter von 5 Jahren mag kein Junge Ärzte.
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    am 22.01.2017 06:41:36 | IP (Hash): 2136612553
    Maxim schrieb:
    Cracktros
    Ich sage dazu typischer Typ 1 welcher eigentlich zu spät zur Diagnose
    gegangen ist.




    Deine letzten Beiträge waren schon voll daneben,

    dieser hier toppt allerdings alles.



    Wann ist denn der richtige Zeitpunkt?

    Man geht zum Arzt weil man permanent Durst hat und pieset wie ein Pferd. Dann ist der HbA1c meist über 10 - innerhalb weniger Wochen.

    Schreib Du mal weiter Abhandlungen über Dinge, die Du nicht verstehst. Der Unterhaltungswert ist recht hoch.

    Dummerweise hilft das niemandem.
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  • Michael74

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    am 22.01.2017 10:45:25 | IP (Hash): 27684883
    purea schrieb:
    Ist ja interessant, dass das nun endlich amtlich ist.

    Was ich mir seit meinem Auftreten hier alles für einen polemischen Quatsch anhören musste :-). Hba1c kann nicht bei 5,3% liegen, wenn BZ Spitzen von 200 nach dem Essen vorliegen. Messgeräte bringen überhaupt nichts zu Hause, dass muss der Arzt machen. OGTT zu Hause selber nachbauen, so ein Blödsinn. Hba1c reicht völlig aus alle 2 Jahre zur Früherkennung....blablablabka. Das hat sich damit ja dann erledigt. Das BZ Messgerät gehört in die Hausapotheke, Punkt. Der hba1c ist für die Früherkennung ungeeignet, Punkt. Früherkennung ist das A und O bei Diabetes, Punkt.

    Purea ist standhaft, wenn das Richtige auf der Hand liegt :-)). Selbst bei massivem Gegenwind aus Shitstorm, mit doppelter emotionaler Rendite :-))



    Hi Purea
    Genauso wie Du bin ich hier doch auch fertig gemacht worden, wenn du dich daran erinnerst was Jürgen und Rainer hier immer einen Mist geschrieben haben dass bei Werten unter 5,5 ( Jürgen), kein weiterer Wert über gesund liegen kann. Aber nun will er es nicht mehr wissen und schreibt hier selbstverständlich das was wir schon ewig hier sagen als seien Mist.
  • Cracktros

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    am 22.01.2017 11:29:38 | IP (Hash): 1512088553
    Michael 74,
    ich habe einige alte Beiträge von Dir gesehen, in denen wolltest Du einen Typ 1 Diabetes entwickeln (LADA). Dir ist aber klar, daß die Antikörperausschüttung bis zu 20 Jahren vor dem Diabetes auftritt. Damals hast du geschrieben, dass keine Antikörper gefunden wurden. Wenn du den Beitrag gelesen hast, dann stellst du fest, daß der Typ 1 Diabetes mit den auftreten der Antikörper, in der 1. Stuffe, benannt ist. Ist es nicht vorhanden und zeigen andere Werte kein Diabetes an, ist auch kein Diabetes vorhanden. Aber, alle Methoden schließen nicht aus, dass zukünftig einer entstehen kann. Beim Typ 1 Diabetes, denn du angestrebt hast, lassen sich über Gentests das Risiko, der Anfälligkeit, bestimmen.
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    am 22.01.2017 13:39:02 | IP (Hash): 88383476
    Maxim schrieb:
    Jürgen
    Es ist halt vielleicht eine Berufserkrankung wo ich habe weil ich
    davon überzeugt bin, dass wenn man Grundlagen aber auch
    Statistiken erarbeiten will, dann wenigstens genaue und so
    verlässliche Messverfahren benötigt, um nicht mit dem Schwanz
    vorne und den Kopf nach hinten auf dem Pferd zu sitzen.
    Persönlich bin ich nicht überrascht, wenn einmal das normal
    Gesunde eher bei 5% ist und die jetzigen 5,7% dann 5,2-5,5%.
    Der sogenannte gesunde Bereich von 4- 5,5% ist für meine
    Empfindung zu Gross, aber wir werden das noch sehen.


    Unser Problem ist, dass wir beim Blutzucker, egal ob in mg/dl oder mmol/l oder via HBA1c in % oder der neuen Form IMMER nur ein Symptom messen, also eine Auswirkung der Krankheit, NIE die Krankheit selbst. Also bei Deinem Pferd immer nur ein Stück vom Schwanz ;)

    ----------------------------------------------
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    am 22.01.2017 13:43:53 | IP (Hash): 22135790
    @typeinser:

    Aber GERADE bei den Themen Ernährung und Rauchen sieht man doch, welch starken Einfluss Kampagnen und gesellschaftliche Trends haben können. Ich verstehe überhaupt nicht, wie man ausgerechnet diese beiden Themen als Negativbeispiele anführen kann???

    Heute wird sogar in jedem Discounter ein bis vor wenigen Jahren als unvorstellbar betrachtetes reichhaltiges Angebot an Bioware angeboten. Seit kurzem bei allen Discountern ein stark ausgeweitetes Angebot an vegetarischer und nun sogar veganer Ware.

    Darüber hinaus: Der gesellschaftliche Trend zu gesunder Lebensweise mit viel Bewegung ist quasi überall mit den Händen zu greifen. Wer unter 30 ist denn nicht in einem Studio angemeldet, um es mal überspitzt darzustellen?

    Genauso mit dem Rauchen. Vor einigen Jahren noch gab es wirklich an jeder Straßenecke Automaten. Dann schau dich mal in den jüngeren Generationen um. Mal abgesehen davon, dass die Statistik zweifelsfrei die drastische Abnahme von Rauchern insbesondere in den jüngeren Generationen bereits belegt, kann man das auch überall sehen. Rauchen ist sowas von out.

    Mir scheint her, dass du eine Sache dahingehend betrachtest und bewertest, ob sie in totalitären Maßstäben erfolgreich ist. Und wenn sie das nicht ist, dann wird die Sache als gescheitert nach vorne geschoben, um deine Argumentationslinie zu unterstützen. Das braucht man doch aber gar nicht erst erwähnen, dass eine Antiraucher-Kampagne nicht 100% ALLE RAUCHER ab morgen zu Nichtrauchern macht.

    Genau das gleiche wird bei der mit Sicherheit früher oder später anlaufenden Diabeteskampagne der Fall sein. Natürlich wird man damit NICHT ALLE Diabetesfälle verhindern. Das ist aber doch auch überhaupt nicht der Anspruch.

    Genau wie bei den oben genannten Beispielen, wird sich auch in Bezug auf Diabetes die öffentliche Wahrnehmung ändern. Dieser Prozess ist bereits im Gange und es ist offenkundig, dass sich das weiter verschärfen wird. Ein Grund ist auch, weil Diabetes sich hier sehr gut in den bisherigen Ernährungs- und Bewegungstrend einreihen lässt. Dass passt da einfach perfekt mit rein. ZB die seit Jahren in der Debatte befindliche (Zucker)Ampel auf Nahrungsmitteln. Eine Pflicht für Hersteller zur Angabe des GI ist ebenfalls denkbar. Und natürlich eine flächendeckende Kampagne zur Bewusstseinsbildung in Sachen Diabetes, wie wir es von HIV zB kennen, oder die gerade sehr stark präsenten Kampagnen zu Geschlechtskrankheiten, zum Kiffen oder zu gesunder Ernährung bei Kindern des Gesundheitsministeriums.

    @Rainer:

    Das Isana Messgerät von Rossmann ist also gefährlich ungenau und darf unter keinen Umständen für eine Kontrolle des BZ verwendet werden? Auch keine qualitative Kontrolle? Könntest du für deine (wohl polemische) Aussage dann auch Belege anbringen?

    Das Gerät müsste ja dann auch schon im Bereich von 60mg oder so daneben liegen. Es müsste also zB. 220 anzeigen und in Wahrheit wären es 160. Das passt gut in eine Märchenstunde. Dann hättest du aber deinen Post auch gerne mit "Es war einmal" beginnen können ;-)

    Was mir ebenfalls nicht gefällt, ist deine implizite Dummheitsunterstellung von Nutzern solcher Geräte. Das ist keine höhere Mathematik. Ganz im Gegenteil. Es reicht zur Erklärung ein Satz. Bei Werten ab 160 kann, bei Werten über 200 sollte weiter geprüft werden. Dann kann man die Messung wiederholen und bei Bestätigung professionelle Hilfe hinzuziehen. Natürlich wären im Starterkitt alle weiteren Symptome in Detailinformationen dargelegt. Aber für den ersten sicheren Start reicht eine gute Grafik oder ein Satz. Wie bei einem Schwangerschaftstest, einem Fieberthermometer, eine Mullbinde, einem Blutdruckmessgerät...etc etc etc. kann man ALLES heute in der Drogerie kaufen oder beim Discounter, heute völlig normal.

    Der ein oder andere zeigt hier typische Symptome von Pfadabhängigkeiten, das ist alles.
    Bearbeitet von User am 22.01.2017 13:50:43. Grund: .
  • Cracktros

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    am 22.01.2017 14:09:03 | IP (Hash): 1512088553
    Im Gegensatz zu Geisteswissenschaftlern, sind Naturwissenschaftler gewohnt Begriffe wie wir nehmen es an, wir denken, wir wissen nicht und wir vermuten zu verwenden. Ich habe keine Ahnung von der Genese des Typ 2 Diabetes. Allgemein wird kolportiert, dass er im Zusammenhang mit zu wenig Bewegung und zu viel Essen steht. Wie gesichert sind diese populistischen Erkenntnisse?
    Bearbeitet von User am 22.01.2017 15:01:10. Grund: .
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    am 22.01.2017 15:40:33 | IP (Hash): 2136612553
    @purea

    Rauchen ist out?

    Ich führe ein Dienstleistungs-Unternehmen in der Unterhaltungsbranche. Jedes Wochenende sehe ich Raucher, in der Zahl genauso wie vor 20 Jahren! Was anders ist: Durch Rauchverbote in den Hallen stehen etliche Besucher in der Raucherbereichen, und wenn der Alkoholgehalt der Gäste (das ist mittlerweile ein heftiges Problem) "full" steht, dann wird indoor geraucht.
    Und ich habe nicht den Eindruck, dass die Menschen in den letzten 20 Jahren schlanker wurden.

    Kann durchaus sein, dass Dein Umfeld gesundheitsbewusster ist.

    Mit der Zuckerampel ist es auch nicht getan! Was nutzt der Anteil Zucker, wenn es dann nur den Haushaltszucker ausdrückt?

    Und Diabetes hat in unserer Gesellschaft ein große Aufmerksamkeit. Mit sehr viel Halbwissen. Selbst Bio-Lehrer stellen es jeden Tag unter Beweis... Da sind manche Security-Firmen besser aufgestellt!

    Totalitäre Maßnahmen oder lasche Vorgaben - es kommt immer darauf wen man erreichen will oder muß.
    Gewiss ist Aufklärung in Sachen Diabetes wichtig - Kein Alkohol im Straßenverkehr ist es auch.
    Bloß: Saufen = nicht fahren ist leichter zu verstehen als Testwerte zu interpretieren.

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    am 22.01.2017 16:29:27 | IP (Hash): 88383476
    Cracktros schrieb:
    Im Gegensatz zu Geisteswissenschaftlern, sind Naturwissenschaftler gewohnt Begriffe wie wir nehmen es an, wir denken, wir wissen nicht und wir vermuten zu verwenden. Ich habe keine Ahnung von der Genese des Typ 2 Diabetes. Allgemein wird kolportiert, dass er im Zusammenhang mit zu wenig Bewegung und zu viel Essen steht. Wie gesichert sind diese populistischen Erkenntnisse?


    Noch unbestimmter/-gesicherter als die von der Genese vom Typ1. Wobei wir zuallererst einmal bedenken müssen, dass bis weit in die 80ger Jahre des vorigen Jahrhunderts der Blutzucker praktisch nur in den Labors der kranken Häuser bestimmt wurde. Die ersten Vorläufer unserer Taschentestgeräte begannen Mitte der 80ger Jahre zaghaft auf den Markt zu kommen, bis Anfang der 90ger erst noch vorwiegend bei den Ärzten und privat nur mit ärztlicher Verordnung.

    Erst ab Ende der 80ger Jahre können wir also von einer zunehmend umfassenderen Entdeckung von Typ2 ausgehen, die bis dahin weit überwiegend mehrheitlich mit ihren Folgekrankheiten behandelt und gestorben und abgelegt worden sind, ohne dass da ein höherer BZ aufgefallen wäre. Und dass vollautomatisch bei jedem Standard-Nüchternbluttest auch der Blutzucker bestimmt wird, gibt’s z.B. bei uns in D gerade mal um die 10 Jahre.

    Und Typ2 sind auch heute noch praktisch alle, die nicht jung mit Ketoazidose auffallen und mit anderen BZ-Senkern als Insulin im Rahmen einer guten Einstellung auskommen. Genauer überprüft wird normal lediglich, wenn so ein 2er schlanker und jünger ist oder wenn jemand dicker und älter ist und auf normale Typ2 Medis nur unzureichend anspricht.

    Weil die meisten 2er wenigstens bei ihrer Entdeckung eher dicker und selbstverständlich folglich befressener und älter und selbstverständlich folglich unbeweglicher waren, hat man halt messerscharf daraus geschlossen, dass Typ2 angefressen und angesessen ist, und wenn, dann nach Beweisen für diese Theorie gesucht. Und hat die natürlich massenweise gefunden. Und kommt erst sehr langsam runter von dem Trip, auch wenn die Logik schon von Anfang an hätte warnen müssen, dass so eine Krankheits-Entwicklung, die von ihrem Anfang im völlig gesunden Blutwerte-Bereich an über viele Jahre den Stoffwechsel zunehmend beeinflusst und in weit fortgeschrittenem Stadium mit Überschreiten willkürlich gesetzter Grenzwerte endlich ausgerufen wird, Zeit genug zum Verdicken der meisten ihrer Opfer gehabt haben könnte. - Seit neuestem also die noch immer sehr unbestimmte Fachansage, dass auch Typ2 die Folge einer Beta-Fehlfunktion sei - was immer das nun wieder bedeuten soll. Da ist noch sehr viel Luft für substanzielle Entdeckungen.

    ----------------------------------------------
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  • Dibein

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    am 22.01.2017 17:40:34 | IP (Hash): 2055033526
    .
    Bearbeitet von User am 22.01.2017 17:42:59. Grund: Falscher Fred
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    am 22.01.2017 22:27:42 | IP (Hash): 1200138817
    @Typeinser

    Mit der Zuckerampel ist es nicht getan, deshalb habe ich gleich folgend noch den GI mit hineingeworfen. Das wäre eine sehr, sehr wertvolle Information auf Lebensmitteln. Dazu müsste nur die sowieso schon vorhandene Tabelle mit Nährwerten auf allen Lebensmitteln um eine Zeile erweitert werden.

    Dass die Raucher in der Veranstalterszene stärker vertreten sind, wundert natürlich nicht. Das könnte man auch mit noch härteren Drogen ganz bestimmt so feststellen. Auch in Künstlerkreisen gehört das Rauchen nach wie vor irgendwie dazu. Insgesamt aber sieht die Sache anders aus.

    Schau dir mal Bilder aus den 50er 60er und 70 Jahren an. Da sieht man echt immer diese typischen deutschen Bierbäuche. Ich habe schon das Gefühl, dass das weniger geworden ist :-)

    Aber es ist durchaus auch so, dass man in allen Bereichen eine Polarisierung erkennen kann. Der derzeitige Gesundheitswahn mit Bio, Vegan, Fitness, Tatoos, Solarium und echt krasser Frisur in Tateinheit mit einem ganz besonders individuellen Gesamtbild, um paradoxerweise genau dadurch in einem Massenphänomen aufzugehen, erreicht nicht alle. In den USA ist das besonders deutlich: size zero läuft dann im Walmart neben obesity.

    Hier noch die passende Raucherstatistik: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/222992/umfrage/entwicklung-des-raucheranteils-unter-jugendlichen-in-deutschland/
    Der Anteil der jugendlichen Raucher ist in den letzten Jahren um rund 70% zurückgegangen.
    Bearbeitet von User am 22.01.2017 22:41:16. Grund: .
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    am 22.01.2017 23:15:25 | IP (Hash): 2081595856
    purea schrieb:
    Mit der Zuckerampel ist es nicht getan, deshalb habe ich gleich folgend noch den GI mit hineingeworfen.

    Eine tolle Vorstellung - besonders bei Haushaltszucker. Da steht dann nach Pureas Vorschlag neben einer tiefroten Zuckerampel ein harmloser GI im mittleren Bereich von 68.

    Damit kann man bestimmt alle Verbraucher erreichen und umfassend informieren :lol:
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    am 22.01.2017 23:24:32 | IP (Hash): 1200138817
    Zucker steht auf knallrot in der glykämischen Last, du Spaßvogel. In einer modifizierten Nährwerttabelle wären natürlich BEIDE Werte, also GI und GL dargestellt. Genauso wie Nährwerte zu 100g und zu pro Portion bereits abgebildet werden.

    Das ausgerechnet dir das passiert :-)
    https://jumk.de/glyx/
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    am 22.01.2017 23:30:41 | IP (Hash): 2081595856
    Die glykämische Last GL ist nur der GI unter Beachtung der Menge.

    Man merkt, das du dich mit gesunder Ernährung genauso "gut" auskennst wie mit Diabetes. :lol:
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    am 22.01.2017 23:39:33 | IP (Hash): 1200138817
    Achwas, die GL ist der GI unter Beachtung der Menge :-)

    Die GL ist vor allem ein interessantes Maß für die reale Auswirkung auf den Blutzucker. Hier davon zu schwadronieren und zu suggerieren, Zucker sei ja nur moderat durchschlagend beim BZ, ist der blanke Hohn. Nach deiner seltsamen Logik müsste man bei einem Stück Wassermelone wohl mit akutem BZ Anstieg in die Notaufnahme. Denn Wassermelone hat ja einen echt krassen GI :-)

    Im Übrigen unterstellst du zum wiederholten Male den Verbrauchern eine grundsätzliche Unfähigkeit. Das ist ein wenig anmaßend. Die Angabe des GI in Verbindung mit dem GL als neues Merkmal innerhalb der Nährwerttabelle wäre keine höhere Mathematik. Als wenn die Verbraucher nicht verstehen würden, dass ein höherer Wert einen schnelleren BZ Anstieg bedeutet.
    Bearbeitet von User am 22.01.2017 23:49:28. Grund: .
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    am 23.01.2017 22:16:52 | IP (Hash): 2000274493
    Wow, was für ein msesserscharfer Verstand sich doch hinter Pureas Stirn verbirgt. :lol:

    Ein normal denkender Mensch würde aus der Tatsache, dass Hauhaltszucker einen relativ harmlosen GI von 68 hat, schließen, dass der GI alleine nicht besonders aussagekräftig ist. Purea schließt daraus, dass jeder, der diese Tatsache ausspricht, den Zucker verharmlosen will. Ich glaube dir gerne, dass du dem Zucker einen GI von 100 verpassen willst. So ist es aber nun mal nicht.

    Wenn die Glykämische Last GL tatsächlich außer vom GI und der Menge der KH noch von weiteren ominösen Parametern abhängen sollte, (was sie natürlich nicht tut,) dann bräuchstest du zur Menge der KH aber ganz schön viele zusätzliche Werte auf der Verpackung:
    - die Zuckerampel,
    - den GI und dazu noch
    - die GL.
    Um das ganze dann noch für den Duchschnittverbraucher verständlich zu gestalten, kannst du ja als vierten zusätzlichen Wert
    - eine Pureaempfehlung
    dazu nehmen. Damit wird es dann ganz bestimmt jedem gelingen, sich gesund zu ernähren.


    P.S.: Wasser hat übrigens einen GI von 0. Davon kannst du Unmengen zu dir nehmen, ohne eine GL zu erzeugen - das ist einfache Mathematik.
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    am 26.01.2017 16:55:16 | IP (Hash): 602793913
    Ich spreche nicht jeden an, dass er Zucker verharmlosen will. Sondern ich spreche dich ganz persönlich an, dass du nun zum x-ten Male ganz unverhohlen und ungeniert vom dummen Durchschnittsverbraucher sprichst, der einfach zu bekloppt sei, hohe Angaben von GI/GL mit schnellen/hohen BZ Spitzen zu assoziieren. Und gerade weil "die da draußen" so dumm sind, sei es unbedingt zu unterlassen, zusätzliche hilfreiche Angaben zur BZ Auswirkung auf Lebensmitteln zu vermerken.

    Das wird übrigens auch nicht dann überzeugender, wenn du noch lauter schreist und mit den Beinen strampelst. Mit deiner Einstellung hätten wir heute nicht mal eine Nährwerttabelle. Denn das Wort Kohlenhydrate Klinge ja einfach viel zu kompliziert für die dummen Menschen.
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    am 26.01.2017 23:03:26 | IP (Hash): 1844814493
    Schön zu sehen, dass die Wissenschaft endlich auf dem Stand angekommen ist, auf dem purea und ich bereits vor Jahren waren. Wahrscheinlich hat einer von den Autoren hier im Forum mitgelesen und unsere top recherchierten, wissenschaftlich fundierten Beiträge und Erfahrungen gelesen.
    Bearbeitet von User am 26.01.2017 23:04:00. Grund: .
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    am 26.01.2017 23:28:54 | IP (Hash): 1106648651
    :-)