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Diabetes-Vorsorge ohne Symptome?

  • Elfe

    Rang: Gast
    am 21.01.2017 01:39:08 | IP (Hash): 987836046
    hjt_Jürgen schrieb:
    http://www.healthline.com/diabetesmine/progress-report-classifying-diabetes?utm_source=Sailthru%20Email&utm_medium=Email&utm_campaign=diabetesmine
    In ihrer jüngsten gemeinsamen Sitzung haben die führenden Diabetes-Gesellschaften der Welt die Diagnose-Grenzen nach unten in den Prädiabetes praktisch völlig aufgemacht und Typ1 und 2 primär als Fehlfunktion der Betas und praktisch von Anfang an behandlungsbedürftig definiert.
    Am einfachsten ist da für jeden, der es für sich selbst wissen will, die BZ-Messung jeweils etwa 1 Stunde nach seinen KH-reichsten alltäglichen Einverleibungen. Nein, die macht keine Diagnose. Darum geht es auch überhaupt nicht, sondern schlicht darum, dass die Spitze nach dem Einverleiben unter - grobe Richtung - 140-160 mg/dl bleibt .



    Kann da nichts Bahnbrechendes erkennen, lediglich herabsetzen der Grenzwerte BZ (1 h nach KH-reich ... keine Rede !!!) und herabsetzen des HbA1c auf 5,7.

    Selbst hier in Deutschland ist HbA1c 5,7 im gelben Bereich
    http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_M%C3%BCller-Wieland_Definition__Klassifikation_und_Diagnostik_des_DM_Online-PDF.pdf

    Daß Diabetes sich nur in erhöhten Blutzuckerwerten zeigt, die Ursache - nicht nur in den Betazellen der Bauchspeichdrüse obliegt, ist mehr als bekannt.

    Geforscht wird, welche Ursachen, Gene die Erkrankung anzeigen.
    https://www.dzd-ev.de/themen/diabetes-die-krankheit/ursachen/index.html

    Für Typ 1 + 2 sind Erbanlagen ursächlich.
    Auslösende ! Faktoren sind beim Diabetes 2 Übergewicht ... , davor wird populär gewarnt.
    Aber nicht jeder Übergewichtige wird Diabetiker, sondern auch Normalgewichtige mit entsprechender genetischer Disposition.

    Typ 1 ist Autoimmun, d.h. das eigene Immunsystem richtet sich gegen eigene Körperzellen.
    Warum ? Dazu wird versucht, Gene zu entschlüsseln.

    Überschießendes Immunsystem ist nicht nur durch Anstieg des Typ 1 bei Kindern zu erkennen, sondern auch durch den Anstieg von Allergien (in jedem Alter). Gründe - Lebensstil ? Zuviel Hygiene, Nahrung ... ?

    @Cracktros
    Zur Impfung Typ 1 bitte Quelle angeben.
    Habe das nur als Entwicklungsprojekt recherchieren können.
    Bearbeitet von User am 21.01.2017 01:52:07. Grund: .
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 21.01.2017 08:57:22 | IP (Hash): 1829750017
    @Elfe,

    stimmt, ich hatte es falsch in Erinnerung, es geht um die Früherkennung in der Fr1da, Fr1dolin und Freder1k-Studie.

    Hier geht es um das zukünftige Ziel: http://www.typ1diabetes-verhindern.de/

    Das ist heute möglich und Begründung für die Früherkennung im Video: https://www.gppad.org/


    Die Früherkennung, anhand der Identifikation der Autimmunantikörper, des Typ 1 Diabetes hat folgende Ziele:

    -Verhindern der Ketoazidose,

    -den Schockzustand, bei der Manifestation, zu minimieren und die Manifestation nicht als lebensbedrohlichen Zustand zu erfahren. Ohne dieses frühzeitige Erkennen fallen ca. 1/3 der Patienten erst durch eine Ketoazidose auf,

    -frühzeitige Schulungen und Wissensvermittlung. Dadurch Gewinn von Sicherheit,

    - bei Bedarf frühzeitige psychologische Betreuung.


    Derzeitige Projekte in Deutschland:

    https://www.typ1diabetes-frueherkennung.de/
    http://www.diabetes-kids.de/artikel/die-fr1dolin-studie-in-niedersachsen-fruherkennung-von-typ-1-diabetes-und-familiarer-hypercholesterinamie-5032

    http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/70225/Diabetes-Typ-1-Frueherkennung-Sachsen-startet-bundesweites-Angebot-fuer-Neugeborene

    http://www.fr1dolin.de/das-fr1dolin-netzwerk/helmholtz-zentrum-muenchen/


    Bearbeitet von User am 21.01.2017 11:47:16. Grund: ergänzung
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    am 21.01.2017 14:52:37 | IP (Hash): 235814535
    Elfe schrieb:
    Daß Diabetes sich nur in erhöhten Blutzuckerwerten zeigt, die Ursache - nicht nur in den Betazellen der Bauchspeichdrüse obliegt, ist mehr als bekannt.


    Nach meinem Verständnis geht es genau darum, die ganze Entwicklung (und nicht erst ab einem bestimmten BZ!) als Diabetes zu betrachten, also angefangen im noch völlig gesunden Bereich und darin dort, wo irgend eine Störung(Forschungsaufgabe) eintritt, die beim Typ1 schließlich für die Beseitigung von immer mehr Betas sorgt. Und eine andere Störung(Forschungsaufgabe), die beim Typ2 für den Start dazu sorgt, dass zwar immer mehr, aber nie so viel Insulin ausgegeben wird, wie zum gesunden BZ-Ausgleich notwendig wäre und damit 24/7 für ein zunehmendes Vielfaches von der Ausgabe stimuliert, die bei gesunden Menschen für den völlig gesunden BZ sorgt.

    Wer nur immer auf ein Symptom=auffälliger BZ schaut und dieses Symptom auch noch mit der Krankheit gleichsetzt, hat wenig Chancen auf das Gewinnen grundlegenderer Erkenntnisse :(

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 21.01.2017 16:30:10 | IP (Hash): 1022551645
    hjt_Jürgen schrieb:
    Elfe schrieb:
    Daß Diabetes sich nur in erhöhten Blutzuckerwerten zeigt, die Ursache - nicht nur in den Betazellen der Bauchspeichdrüse obliegt, ist mehr als bekannt.


    Nach meinem Verständnis geht es genau darum, die ganze Entwicklung (und nicht erst ab einem bestimmten BZ!) als Diabetes zu betrachten, also angefangen im noch völlig gesunden Bereich und darin dort, wo irgend eine Störung(Forschungsaufgabe) eintritt, die beim Typ1 schließlich für die Beseitigung von immer mehr Betas sorgt. Und eine andere Störung(Forschungsaufgabe), die beim Typ2 für den Start dazu sorgt, dass zwar immer mehr, aber nie so viel Insulin ausgegeben wird, wie zum gesunden BZ-Ausgleich notwendig wäre und damit 24/7 für ein zunehmendes Vielfaches von der Ausgabe stimuliert, die bei gesunden Menschen für den völlig gesunden BZ sorgt.

    Wer nur immer auf ein Symptom=auffälliger BZ schaut und dieses Symptom auch noch mit der Krankheit gleichsetzt, hat wenig Chancen auf das Gewinnen grundlegenderer Erkenntnisse :(

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    Und wie willst du das angehen, da niemand wirklich die Ursachen des Diabetes kennt? Ist für dich erstmal jeder Mensch Diabetiker bis zum Beweis des Gegenteils? Das muß dann aber für alle Krankheiten gelten, letztendlich ist Diabetes ja relativ harmlos im Hinblick auf einen bösen, schnell wachsenden Krebs.
    Werden wir ein Volk von Hypochondern oder jammernden Krankheitsträgern? Allmählich verlierst du den Boden unter den Füßen, merkst du das nicht?
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    Mitglied seit: 13.01.2017
    am 21.01.2017 17:05:59 | IP (Hash): 1983654780
    HbA1c ( welcher bis heute nicht verlässlich ist, da das Resultat bis zu 16% variieren kann )
    Das ist keine einfache Sache um absolute Werte zu erhalten und das zeigt
    sich auch, dass nun die WHO mit US FDA im Begriff ist verlässlichere und
    genauere international verbindliche Testmethoden zu entwickeln.
    Man muss sich vorstellen, dass der HbA1c Wert ein w% des Gewichtes der
    verzuckerten (mikrokristallin), somit Zucker beschichteten Roten-Blutkörper
    darstellt.
    Um den HbA1c Wert zu erhalten, müssen aus den Blutproben die Roten-
    Blutkörper extrahiert werden ohne, dass ev. ein Verlust oder Abtragen
    der Zuckerschicht derer entstehen kann um das Gewicht der Roten-
    Blutkörper zu bestimmen. Zucker ist aber leichtlöslich in wässrigen
    Lösungen wie dem Blut oder Blutplasma.
    Wenn man das nun physikalisch weiterdenkt, dann kommt man zum Schluss,
    dass vielleicht in Zukunft bei den Blutentnahmen vorübergehend eine definierte
    Hypo erzeugt wird für einen definierten tieferen Zuckergehalt in der Flüssigform,
    um dann mittels Bestimmung des % Gehaltes an Roten-Blutkörper, in einem
    weiteren Schritt deren Zerstörung, Überführung in die Flüssigform, dann so eine
    völlige Freisetzung des Zuckers derer für in Flüssigform erzwungen wird.
    Das um schlussendlich über die Differenzerhöhung des Zuckergehalts in
    Flüssigform gegenüber dem Zuckergehalt bei der Blutentnahme und den
    vorgängig gemessenen Gehalt an Roten-Blutkörpern, dann mathematisch
    der effektive w% Verzuckerungsgrad der Roten-Blutkörper mittels dem
    resultierenden HbA1c Wert ausgedrückt wird.

    ( Wer das vielleicht nicht versteht, ist entschuldigt. )

    .
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 21.01.2017 17:28:59 | IP (Hash): 209310068
    @Maxim,
    was hat der Hba1C Wert mit der Prophylaxe der Entwicklung eines Diabetes zu tun?

    Der Typ 3 Diabetes, der aufgrund einer Entzündung der Pankreas entsteht, hat als Ursache die Entzündung. Die Betroffenen gehen zum Arzt, im Glauben eine Grippe zu haben, und bekommen die Diagnose Diabetes und Pankreatitis. Geschütz wären sie wenn sie keine Pankreatitis hätten.

    3 % der Bevölkerung tragen die Grenanlagen zur Entwicklung eines Typ-1-Diabetes, aber nur 0.4% bis 0.5 % entwickeln einen Diabetes, im Laufe ihres Lebens. Was schütz die, die den Diabetes nicht entwickeln vor dem Ausbruch der Erkrankung?
    Bearbeitet von User am 21.01.2017 17:30:59. Grund: Vertippt
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    Mitglied seit: 13.01.2017
    am 21.01.2017 18:44:47 | IP (Hash): 1983654780
    Cracktros
    Der HbA1c Wert ist doch eines von 3 oder mehr Analysen auch in der
    Vorbeugung der Diabetes, aber ich finde es einen Skandal, dass sogar
    bis heute noch keine Verlässlichkeit des HbA1c erwartet werden darf
    mit je nach Labor 16% variierenden Resultaten, das ist ein Hohn !
    .
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 21.01.2017 19:12:10 | IP (Hash): 1829750017
    Aha, wie verhindert der HbA1c die Entwicklung eines Diabetes?Kriecht er aus dem Labor und schubst die Antikörper, bei Typ 1 Diabetes, zur Seite. Oder, lässt er die Zellen besser die Glukose aufnehmen, die Leber weniger Glukose freisetzen, bei Typ 2 Diabetes?
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    am 21.01.2017 19:31:57 | IP (Hash): 235814535
    Was nicht nur hier immer noch durcheinander geht:

    Bis zu den letzten Fachgesellschafts-Beschlüssen gab’s den Diabetes nur als BZ-Krankheit: Über den BZ-Diagnose-Grenzwerten war Diabetes, darunter war gesund. Hat immer schon Leute gegeben, die einen Teil von dem darunter Prädiabetes genannt haben, aber die Bezeichnung hatte nie richtig offiziellen Status.

    Aber der Blutzucker ist tatsächlich in keiner Höhe ne Krankheit, sondern immer nur Symptom. Die Grenzwerte haben immer nur gesagt, ab welcher Höhe das Symptom wie eine zunehmende Krankheit mit ner Behandlung in Schach gehalten werden sollte. Sie haben nie auch nur den kleinsten Hinweis auf die Krankheit geben sollen, die im Verlaufe ihrer immer weiteren Entwicklung den immer höher als gesunden Blutzucker macht.

    Es ist absolut sinnentleert, wenn da jetzt jemand um die Genauigkeit irgendwelcher in jedem Fall fortgeschrittener Symptom-Messdaten streiten will.

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    Mitglied seit: 13.01.2017
    am 21.01.2017 19:59:48 | IP (Hash): 1983654780
    Jürgen
    Da haben wir ein Messverfahren genannt HbA1c zum bestimmen ob
    gesund bei weniger 5,5% oder nicht gesund bei 5,7% plus und das
    Messverfahren je nach Labor hat aber eine Toleranz von 16% !

    Das nun ignorieren wollen finde ich Sinn- oder Intelligenzentleert.
    .