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Prädiabetes T2 mit/ohne Metformin

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    am 04.08.2017 13:26:38 | IP (Hash): 1523010919
    Bits&Bytes schrieb:
    Es ist der für GESUNDE !!!!

    Danke! Du sprichst mir aus der Seele! Ich kann auch nicht verstehen, wieso hier alle einen dazu bekehren/überzeugen wollen, daß nur die Werte von gesunden für uns Diabetiker gelten.

    DANN WÄREN WIR JA KEINE DIABETIKER !!!
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    am 04.08.2017 13:33:51 | IP (Hash): 168645522
    Entschuldigung, aber eine doofere Geisteshaltung sieht man selten
    unter der Berücksichtigung der möglichen Folgeerkrankungen !! !!
    .
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    am 04.08.2017 13:58:12 | IP (Hash): 1916821865
    r2d2 schrieb:
    Bits&Bytes schrieb:
    Es ist der für GESUNDE !!!!

    Danke! Du sprichst mir aus der Seele! Ich kann auch nicht verstehen, wieso hier alle einen dazu bekehren/überzeugen wollen, daß nur die Werte von gesunden für uns Diabetiker gelten.

    DANN WÄREN WIR JA KEINE DIABETIKER !!!


    Sorry, wenn ich mich so missverständlich ausgedrückt hab, aber es sollte keine Bekehrung sein, sondern Hinweis und Info zu der Möglichkeit, die vor allem zu Anfang mit Typ2 besteht, den eben bis in den völlig gesunden Bereich zurück zu drehen und da drin mit dem passenden Verhalten völlig ohne Medis zu halten.
    Hat aus meiner Sicht den Vorteil, dass man sich nicht um Medis und dereren passende Einnahme und deren mögliche Nebenwirkungen zu kümmern braucht. Auch nicht um diabetische Folgekrankheiten, und dann die Medis dafür und deren Nebenwirkungen (bei Blutdruck- und Blutfettsenkern und und und)

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 04.08.2017 14:17:09 | IP (Hash): 1615550220
    "Und deshalb meine Ursprüngliche Frage, ob es nun besser weiter mit oder ohne Metformin ist?"

    Von den bisher geposteten Werten für mich ganz klar: Die Werte mit Metformin sind besser.
    Es ist aber schwer zu vergleichen, weil wir nicht wissen was genau du da gemacht hast.
    Nur einen Tag zum Test das Metformin weglassen ist etwas anderes als zB über ein Quartal.
    Wir wissen auch nicht wie alt du bist, dein Gewicht und wie es sich entwickelt hat, deine BZ-Werte, halt die ganzen Hintergründe.


    " DANN WÄREN WIR JA KEINE DIABETIKER !!! "
    Meine Meinung dazu ist eine andere: Ja, man ist Diabetiker aber lieber wäre es mir das nicht zu sein.
    Bei einer Brille sagt man doch auch nicht "Die Brille muss perfekt zu sehen - weil dann wäre ich ja nicht kurzsichtig!"
    Naja der Vergleich ist nicht so toll, aber man versucht doch immer ein Ergebnis möglichst nah am gesunden zu erzielen? (Ohne sich zu sehr einzuschränken, wozu ich auch übertrieben häufiges messen zähle)
    Wenn also eine Möglichkeit besteht um 20 mg/dl bessere Werte zu erreichen, dann würde ich das machen denn der Unterschied erscheint mir schon relevant.
    Es wäre doch dum auf ein besseres Ergebnis zu verzichten wenn es mit vertretbaren Aufwand zu erreichen ist.
    (Aber vielleicht ist meine Ansicht als Typ 1 da anders: Spritzen muss ich sowieso, also versuche ich halt es möglichst gut hinzukriegen. Hätte ich die Aussicht komplett auf ein Medikament zu verzichten, vielleicht erschienen die 20 mg/dl dann anders.)
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    am 04.08.2017 15:12:52 | IP (Hash): 1615550220
    " Die Frage kannst Du dir locker selbst beantworten: Wie viele Typ2 kennst Du, die nicht mit den Jahren erst immer mehr Tabletten und dann immer mehr Insulin brauchen/gebraucht haben?"

    Die Frage ist, ob das von den Leitlinien und Ärzten so vorgesehen ist? Ich glaube nicht.
    Wenn das bei manchen so passiert, kann man daraus nicht schliessen dass es an schlechten Empfehlungen der Ärzte lag. Bei manchen funktionierts, bei anderen nicht.
    Ich denke eher ist es so dass die Empfehlungen schlecht umgesetzt werden bzw das aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist. Oder trotz aller Anstrengung war nur mit Lebenstiländerung einfach nichts zu holen.
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    am 04.08.2017 15:26:24 | IP (Hash): 1316369310
    Hier nochmals mein Post von Seite 2 welcher nebst anderen
    eigentlich alles für im Guten für dich beantwortet.
    ( Dies nun bei Post 94 und 10 Seiten. )

    Hallo r2d2
    Die Nüchternwerte sollten unter 100mg/dl sein das ist klar.
    Aber wenn ich Du wäre so würde ich zuerst einmal mit täglich 3x 500mg Met.
    probieren und sehen wie die Werte sind.
    Wenn dann irgendwann im Tag die Werte 3 Std. nach Essen über 100mg/dl sind
    dann kannst Du in diesem Bereich immer noch auf 1000mg Met. steigern und sehen
    wie es tut und so wärst Du dann gezielter auf der täglich max. möglichen Dosis.
    Als Beispiel :
    Am Morgen nüchtern unter 100mg/dl = OK ( davon ausgehen dass es passen wird. )
    Am Mittag 3 Std. n. Essen unter 100mg/dl = OK, wenn nicht die Mittagsdosis erhöhen.
    Am Abend 3 Std. n. Essen unter 100mg/dl = OK, wenn nicht die Abenddosis erhöhen.
    ( Wenn das so geht, dann wärst Du täglich zwischen 1500 – 2500mg Metformin )

    Glucophage Metformin Für Erwachsene :
    Die Höchstdosis beträgt 3000 mg pro Tag, aufgeteilt in drei Einnahmen.
    https://medikamio.com/de-de/medikamente/glucophage-500-mg/pil

    Der folgende Link des ©1999 GOVI-Verlag beinhaltet viele Falschinformationen
    über Metformin welche NIH.Gov der Welt Medizinreferenz längst korrigiert sind,
    dass es so peinlich ist, aber für gewisses DE Laborpersonal immer noch genügt :
    http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm1_12_2000

    .
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    am 05.08.2017 09:46:41 | IP (Hash): 2035052689
    Hallo r2d2,

    falls du die trollige Anleitung von Ax..x anwenden willst, dann wünsche ich dir dabei maximale Erfolge. 😊
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    am 05.08.2017 11:43:50 | IP (Hash): 1462185845
    Pelzlöffel schrieb:
    " Die Frage kannst Du dir locker selbst beantworten: Wie viele Typ2 kennst Du, die nicht mit den Jahren erst immer mehr Tabletten und dann immer mehr Insulin brauchen/gebraucht haben?"

    Die Frage ist, ob das von den Leitlinien und Ärzten so vorgesehen ist? Ich glaube nicht.
    Wenn das bei manchen so passiert, kann man daraus nicht schliessen dass es an schlechten Empfehlungen der Ärzte lag. Bei manchen funktionierts, bei anderen nicht.
    Ich denke eher ist es so dass die Empfehlungen schlecht umgesetzt werden bzw das aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist. Oder trotz aller Anstrengung war nur mit Lebenstiländerung einfach nichts zu holen.


    Nach der noch immer für die Behandlung geltenden fachmedizinischen Sicht ist der Diabetes Typ2 eine progrediente Krankheit, also eine, die sich auch bei bester Behandlung und Befolgung mit den Jahren immer weiter verstärkt, weil der zugrundeliegende "Mechanismus" unbekannt ist und nicht direkt beeinflusst werden kann. Das heißt, dass auch Betroffene, die alles richtig machen, nach 8-10 Jahren zusätzlich zu den oder statt der Tabletten Insulin nehmen müssen und auch davon mit den Jahren immer mehr. Die optimale Behandlung kann nur dazu verhelfen, den Blutzucker möglichst viele Jahre im jeweils einstellungsmäßig optimalen Bereich zu halten. Ausnahmen bestätigen die Regel in jeder Richtung.

    Dazu passender organischer Hintergrund: Bei Diagnosereife hat ein Typ2 noch um die 50% der gesunden Menge an funktionierenden Beta-Zellen, wenn dann nach Jahren nur noch mit Insulin ein ausreichender HBA1c erreicht werden kann, um die 20%. Die Behandlung ist darauf angelegt, diesen Verlauf möglichst lang zu strecken, weil sie mit Insulin vergleichsweise sehr viel aufwändiger und komplizierter wird und weil auch bei sehr guter Befolgung der ärztlichen Vorgaben spätestens damit deutlich an Gewicht zugenommen wird.

    Nach der aktuellen fachmedizinischen Sicht ist die erste Folge des Typ2 die fehlgeleitete Einlagerung von Speicherfett in Leber und Bauchspeicheldrüse, die bei gesunden Menschen, auch bei gesunden Superschwergewichten, nicht stattfindet und die auch bei Menschen ohne Übergewicht stattfinden kann.
    Diese fehlgeleiteten Fetteinlagerungen führen zur Typ2 typischen zunehmend zu vielen Ausgabe an Glukose und der zunehmenden fehlgesteuerten Ausgabe an Insulin und dem Absterben von Beta-Zellen infolge langer hoher Glukosebelastung (Glukotoxizität).
    Diese Fetteinlagerungen werden bei plötzlicher erheblicher Nahrungskarenz innerhalb weniger Tage als erste aufgebraucht und damit die volle Funktion der betroffenen Organe (was davon noch funktionsfähig vorhanden ist) wiederhergestellt.

    Und bei wem das so funzt und wer sich in der Folge dann gezielt so verhält, dass Leber und Pankreas nicht wieder Fett ansetzen, braucht sich für Jahre und vielleicht sogar lebenslang nicht mehr mit Zuckermedis und beständiger Messerei usw. zu plagen, von Folgekrankheiten und Medis dafür ganz zu schweigen.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 06.08.2017 13:03:39 | IP (Hash): 1610946420
    Ich würde das deinen Arzt fragen. Ich durfte Metformin nach 9 Monaten absetzen und solange mein HbA1c Wert so bleibt wie er momentan ist, brauche ich das auch nicht mehr nehmen.

    Nehme allerdings, seit ich abgesetzt habe nicht weiter ab... halte mein Gewicht aber!
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    am 06.08.2017 19:12:10 | IP (Hash): 1881656244
    Mäuschen schrieb:
    Ich würde das deinen Arzt fragen. Ich durfte Metformin nach 9 Monaten absetzen und solange mein HbA1c Wert so bleibt wie er momentan ist, brauche ich das auch nicht mehr nehmen.

    Mir geht es dorch nicht darum das Met so schnell wie möglich abzusetzen. Mir geht es darum ob es sinnvoll ist das Met so lange und so viel wie möglich zu nehmen um bessere Werte zu erziehlen oder ob es sinnvoller ist "leicht schlechtere" Werte ohne Met zu verfolgen.