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Prädiabetes T2 mit/ohne Metformin

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    am 25.07.2017 12:03:43 | IP (Hash): 1609156963
    Hallo,
    nach Ernährungsanpassung, Sport und Gewichtsabnahme sind meine Werte im Bereich von Prädiabetes (morgens nüchtern unter 126, 2h nach dem Essen unter 199). Nun nehme ich aktuell noch 500mg Metformin morgens und 500mg Metformin abends. Ab welchem Zeitpunkt sollte man auf das Metformin ganz verzichten?

    Bis auf anfängliche Eingewöhnungsphasen soll Mefformin ja (fast) keine Nebenwirkungen haben, aber wo eine Wirkung da auch eine Nebenwirkung (auch wenn sie nicht gleich ersichtlich ist).

    Von daher frage ich mich, ob es für den Körper nicht besser ist ohne das Medikament weiter klar zu kommen? Oder sollte man (auch bei halbwegs guten Werten) Metformin weiterhin einnehmen?

    Wie sind eure Erfahrungen?
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    am 25.07.2017 12:20:13 | IP (Hash): 1609156963
    Oder mal anhand von Beispielzahlen ausgedrückt:

    Ohne Metformin nüchtern Ø 120, 2h nach dem Essen Ø 170
    Mit Metformin nüchtern Ø 100, 2h nach dem Essen Ø 150

    Ist es da ratsam bei so "geringen" Unterschieden Metformin weiterhin zu nehmen?
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    am 25.07.2017 13:19:16 | IP (Hash): 812061977
    Gesund gibt die Leber immer nur so viel Glukose aus, wie zum Auffüllen auf unsere gesunde Grundhöhe meistens irgendwo zwischen 70 und 90mg/dl fehlt. Ausnahmen die Spitzen nach dem Essen. Die können dann für wenige Minuten bis in den Bereich von 140-160 reichen.

    Bei uns mit Typ2 ist die Regelung defekt, die die Glukoseausgabe begrenzt. Da gibt die Leber mit zunehmender Tendenz zu viel Glukose aus, und so lange und so gut unsere Insulinproduktion noch funktioniert, gleicht die die zunehmend zu viele Glukose mit zunehmend mehr Insulin aus.
    Das heißt also umgekehrt, dass auch dann, wenn wir unseren Blutzucker in den völlig gesunden Bereich zu begrenzen schaffen, unsere Leber noch mehr als normal notwendig und gesund an Glukose ausgibt und unser Pankreas entsprechend mehr als normal notwendig und gesund an Insulin.

    Hauptwirkung vom Metformin ist das Bremsen der Glukoseausgabe der Leber immer und nicht nur nach dem Essen. Und die Wirkung kann selbst dann noch nützlich sein, wenn der Blutzucker völlig im gesunden Bereich verläuft. Daumendrück für die weitere BZ-Verbesserung :)


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 25.07.2017 14:34:05 | IP (Hash): 43073022
    hjt_Jürgen schrieb:
    Und die Wirkung kann selbst dann noch nützlich sein, wenn der Blutzucker völlig im gesunden Bereich verläuft.


    Demnach müsste es ja am Besten sein, wenn ich die maximale Dosis (das waren glaube ich 3000mg/Tag) zu mir nehmen würde, egal wie "gut" meine Werte auch sein mögen?
    Bearbeitet von User am 25.07.2017 14:34:36. Grund: .
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    am 25.07.2017 15:16:41 | IP (Hash): 782377955
    r2d2 schrieb:
    Demnach müsste es ja am Besten sein, wenn ich die maximale Dosis (das waren glaube ich 3000mg/Tag) zu mir nehmen würde, egal wie "gut" meine Werte auch sein mögen?

    Nein, die sinnvoille maximale Dosis sind 2000mg/Tag.

    Es gibt eine Studie mit dem Ergebnis, dass mehr als 2000mg/Tag nur bei sehr wenigen Diabetikern eine weitere Verbesserung bringt. Die meisten Diabetologen berücksichtigen das und verschreiben nicht mehr als diese 2000mg. Hausärzte berücksichtigen dieses Studienergebnis seltener.

    Mit den Nüchternwerten um 100mg/dl wäre ich persönlich zufrieden, die ca. 150mg/dl in 2 Stunden nach dem Essen wären mir ein ganzes Stück zu hoch. Insofern würde ich ausprobieren, ob du die mit 2000mg/Tag noch ein bisschen niedriger hinbekommst.
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    am 25.07.2017 15:20:00 | IP (Hash): 43073022
    Rainer schrieb:
    die ca. 150mg/dl in 2 Stunden nach dem Essen wären mir ein ganzes Stück zu hoch.


    Als Diabetiker? Wieso das denn? Außerdem waren das nur Beispieldaten.
    Wo sollten denn die Werte liegen?
    Bearbeitet von User am 25.07.2017 15:21:08. Grund: .
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    am 25.07.2017 15:34:58 | IP (Hash): 782377955
    r2d2 schrieb:
    Wo sollten denn die Werte liegen?

    Das ist höchstpersönlich deine eigene Entscheidung, deshalb habe ich auch betont, dass sie mir zu hoch wären.

    Je näher deine BZ-Werte an die von Gesunden herankommen, desto größer ist sind deine Chancen, dass dein Diabetes sich nicht von Jahr zu Jahr verschärft. Klar muss man dabei Aufwand und Nutzen abwägen, aber Metformin ist aus meiner Sicht ein kleiner Aufwand, wenn man es verträgt. Wenn sich dein Diabetes verschärft, was er vermutlich bei deinen Werten ohne Metformin recht zügig in wenigen Jahren machen wird, dann wird der Aufwand erheblich höher,
    Bearbeitet von User am 25.07.2017 18:37:46. Grund: .
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    am 25.07.2017 16:14:29 | IP (Hash): 812061977
    Zur Orientierung:
    Grenzwerte zur Diagnose von Diabetes sind 125mg/dl morgens nüchtern oder/und 200mg/dl 2 Stunden nach dem Einfüllen von 75g Glukose oder/und HBA1c 6,5.
    WICHTIG: Das eigene Messgerät hat meistens sehr viel weniger, aber kann bis zu plusminus 15% Fehlertoleranz haben.

    Gesund bei gleichem Essen & Trinken höchstens:
    Morgens nüchtern 90-100mg/dl, in der höchsten Spitze etwa 1 Stunde nach dem Einfüllen der Glukose für wenige Minuten an 140-160mg/dl, nach 2 Stunden wieder unter 100, und HBA1c 5,7.

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    am 26.07.2017 07:27:27 | IP (Hash): 1926295446
    Rainer schrieb:
    Wenn sich dein Diabetes verschärft, was er vermutlich bei deinen Werten ohne Metformin recht zügig in wenigen Jahren machen wird, dann wird der Aufwand erheblich höher,


    Ok, mit Meformin kann ich meine Werte aktuell noch ein wenig nach unten drücken.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, "betäubt" Metformin die Leber und bremst so die Glukoseausgabe.
    Aber läßt die "Betäubung" nicht irgendwann nach bzw. wird schwächer, so daß man mit weiteren/anderen Mitteln gegensteuern muß?

    Ist es also nicht besser so lange wie möglich ohne Metformin auszukommen und erst bei einer Verschlechterung der Werte damit anzufangen, um den "größeren Aufwand" weiter hinauszuzögern?

    Oder anders gefragt:

    Ist es auf lange Sicht besser so früh wie möglich mit Mefformin anzufangen oder so spät wie nötig?

    Die Deviese lautet doch eigentlich: so früh wie nötig, so spät wie möglich
    Bearbeitet von User am 26.07.2017 07:46:05. Grund: .
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    am 26.07.2017 10:48:02 | IP (Hash): 1168369334
    Dein Einwand ist super logisch. Dem steht allerdings die Erfahrung entgegen, dass das immer höhere Ansteigen und Verlaufen des Blutzuckers und die entsprechend immer stärkere Medikation zum Senken und Niedrigerhalten mit druchschnittlich höherem Blutzucker zunimmt. Rainer nennt die Zunahme an Blutzucker und Medis Verschärfung, und je gesünder man seinen Blutzucker zu Anfang dieser Entwicklung vor allem mit dem Ess- und Bewegungsverhalten und mit so nem einfachen Medi wie Metformin steuert, desto langsamer eben diese Verschärfung. Und vielleicht sogar noch besser.

    Denn obwohl die Medizin bislang fachoffiziell sogar davon abrät, mehren sich die guten Erfahrungen derer, denen es gelungen ist und gelingt, ihren Blutzucker auf diese Weise in den völlig gesunden Rahmen zu senken und da drin dann sogar völlig ohne Medis für Jahre zu halten.
    Wenn wenigstens 1 Jahr mit HA1c 6 und besser und morgens nüchtern maximal 100mg/dl gelingt, wird das tolle Ergebnis Remission (deutlich verschieden von Typ1) genannt.

    WICHTIG: Damit die Remission gelingt, muss man zu den über 50% Typ2 gehören, bei denen das überhaupt funktionieren kann. Und der gesunde Blutzucker ist keine Heilung, sondern den gibt es nur so lange, wie das passende Behandlungs-Verhalten beibehalten wird und so lange das eben funktioniert.
    Ob man zu denen gehört, bei denen die Remission gelingt, kann man nur selbst ausprobieren.
    Und wenn’s dann nicht gelingt, erreicht hat man damit immerhin den gesunden Blutzucker mit der Sicherheit vor diabetischen Folgekrankheiten erreicht und das mögliche Minimum an Medikation und die auch wieder mit immer mehr Einzelerfahrungen belegte Aussicht, dass die über Jahre so gering bleiben kann :)

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    am 26.07.2017 11:02:32 | IP (Hash): 1119726392
    hjt_Jürgen schrieb:
    Ob man zu denen gehört, bei denen die Remission gelingt, kann man nur selbst ausprobieren.


    Ja und sollte man das dann mit oder ohne Mefformin ausprobieren?
    Wenn ich jetzt z.B. ein Jahr lang mit Metformin die Werte erreiche und dann das Medikament absetze, dann schnellen doch die Werte wieder hoch und die Remission ist futsch?
    Oder wie habe ich das zu verstehen?
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    am 26.07.2017 15:55:58 | IP (Hash): 89289318
    r2d2 schrieb:
    Wenn ich das richtig verstanden habe, "betäubt" Metformin die Leber und bremst so die Glukoseausgabe.
    Aber läßt die "Betäubung" nicht irgendwann nach bzw. wird schwächer, so daß man mit weiteren/anderen Mitteln gegensteuern muß?

    Nein, Metformin "betäubt" die Leber nicht, es reduziert die bei Typ2-Diabetikern fehlerhaft hohe Glukoseausgabe. Dass die Wirkung nach langer Einnahmedauer nachlässt, ist nicht bekannt und wird von den Fachleuten auch nicht vermutet.
  • Elfe

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    am 27.07.2017 00:49:55 | IP (Hash): 261854363
    r2d2 schrieb:
    Oder mal anhand von Beispielzahlen ausgedrückt:

    Ohne Metformin nüchtern Ø 120, 2h nach dem Essen Ø 170
    Mit Metformin nüchtern Ø 100, 2h nach dem Essen Ø 150

    Ist es da ratsam bei so "geringen" Unterschieden Metformin weiterhin zu nehmen?


    Hallo r2d2,
    könnte sein, daß dein Selbstversuch nicht so die Werte widerspiegeln, wie du meinst.
    Um wirklich ohne Metformin einschätzen zu können, braucht es eine längere Pause.
    Da reicht es nicht, nur mal einen Tag auszusetzen.
    Im Umkehrschluss zur
    "Pharmakokinetik
    Der blutglucosesenkende Effekt setzt etwa nach zwei Wochen Therapie ein, wenn eine maximale Plasmasättigung erreicht ist."
    http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm1_12_2000

    Wie auch immer, zeigt dein Test ein gutes Ansprechen auf Metformin an.
    20 mg/dl Senkung ist schon was !

    Warum/wieso/weshalb du Metformin nehmen sollst, wird dir dein Arzt erklärt haben.
    Auf diesen solltest du hören.

    Vielleicht kannst du mit ärztlicher Zustimmung das Metformin mal absetzen.
    Die Bandbreite bei Typ 2ern ist ziemlich groß -
    bei vielen reicht schon Gewichtsabnahme bis zum Normalgewicht und Ernährungsanpassung.

    Was BZ-Werte angeht, ist meine Obergrenze nach essen 180 mg/dl = Nierenschwelle.
    Ab da wird Zucker in den Urin abgegeben und belastet die Nieren.

    Ich selber bin allerdings eine späte Typ 1erin mit Insulin, aber eben auch im Typ 2er-Umfeld mit ganz unterschiedlichen Varianten in der Behandlung - ohne Medikamente, mit Tabletten, oder auch sogar Insulin.

    Was wann nötig ist, wird dir dein Arzt sagen, nach Verlauf deiner Laborwerte.
    BZ-Werte zu senken, ist eine rein symptombezogene Vorsorgemaßnahme zu Folgeerkrankungen.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 27.07.2017 01:38:59. Grund: Text
  • Adcb

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    am 27.07.2017 01:41:41 | IP (Hash): 1717552335
    Hallo r2d2
    Die Nüchternwerte sollten unter 100mg/dl sein das ist klar.
    Aber wenn ich Du wäre so würde ich zuerst einmal mit täglich 3x 500mg Met.
    probieren und sehen wie die Werte sind.
    Wenn dann irgendwann im Tag die Werte 3 Std. nach Essen über 100mg/dl sind
    dann kannst Du in diesem Bereich immer noch auf 1000mg Met. steigern und sehen
    wie es tut und so wärst Du dann gezielter auf der täglich max. mögliche Dosis.
    Als Beispiel :
    Am Morgen nüchtern unter 100mg/dl = OK ( davon ausgehen dass es passen wird. )
    Am Mittag 3 Std. n. Essen unter 100mg/dl = OK, wenn nicht die Mittagsdosis erhöhen.
    Am Abend 3 Std. n. Essen unter 100mg/dl = OK, wenn nicht die Abenddosis erhöhen.
    ( Wenn das so geht, dann wärst Du täglich zwischen 1500 – 2500mg Metformin )

    Glucophage Metformin Für Erwachsene :
    Die Höchstdosis beträgt 3000 mg pro Tag, aufgeteilt in drei Einnahmen.
    https://medikamio.com/de-de/medikamente/glucophage-500-mg/pil

    Der folgende Link des ©1999 GOVI-Verlag beinhaltet viele Falschinformationen
    über Metformin welche NIH.Gov der Welt Medizinreferenz längst korrigiert sind,
    dass es so peinlich ist, aber für gewisses DE Laborpersonal immer noch genügt :
    http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm1_12_2000

    .
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    am 27.07.2017 10:17:27 | IP (Hash): 1523010919
    Wenn ich euch also richtig verstehe sollte ich, solange meine Werte nicht beständig im "grünen" Bereich liegen, die "Höchstdosis" an Metformin (2000-3000mg) nehmen.

    Also nicht nach Leitlinie der DDG handeln und auch wenn die dort angegebenen "Zielbereiche" erreicht sind weiterhin Mefformin nehmen?

    In den Leitlinien steht ja, daß erst wenn der Zielbereich nicht erreicht wird Medikamente eingenommen werden sollen.

    Also stimmt das alles nicht, was die Leitlinien der DDG angeht?
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    am 27.07.2017 10:38:43 | IP (Hash): 2108455638
    r2d2 schrieb:


    In den Leitlinien steht ja, daß erst wenn der Zielbereich nicht erreicht wird Medikamente eingenommen werden sollen.

    Also stimmt das alles nicht, was die Leitlinien der DDG angeht?





    Das ist so nicht richtig!

    Demnach müsste ich ja dann bei perfekten Werten unter Insulin mal die Insulingabe einstellen?

    Den Zielbereich erreichst Du ja nun MIT den Medikamenten. Wenn Du den Zielbereich mit noch angepassterer Ernährung und noch mehr Sport halten kannst/willst geht das natürlich auch ohne Metformin.

    Falls Du Dich auf den Schwachsinn vom axxx (oder sonstwie, der Typ meldet sich ja nun dauernd neu an) beziehst: Vergiss den Quatsch einfach.


    Bei Diabetes und selbstständigem Mitdenken gilt: Gute Zuckerwerte vor Sparmaßnahmen des Arztes!

    Keiner gibt dir die Funktionen zurück, die Dir Folgeschäden wegen schlechterer Blutzuckerwerte und mangelhafter Therapie nimmt. Und die vielen Amputationen, Erblindungen und Dialyse-Patienten müssten nicht sein, würde sich der Patient mit dem Arzt zusammen vernünftige Ziele setzen.
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    am 27.07.2017 10:55:22 | IP (Hash): 1523010919
    TypEinser schrieb:
    Keiner gibt dir die Funktionen zurück, die Dir Folgeschäden wegen schlechterer Blutzuckerwerte und mangelhafter Therapie nimmt.


    Ja aber was sind bitte "schlechte" Werte?

    Die Leitlinie der DDG sagt aus, daß ein nüchterner Wert von 100-125 mg/dl und ein Wert ein bis zwei Stunden nach der Mahlzeit von 140-199 mg/dl angestebt werden soll bzw. der HbA1c Wert bei 6,5% liegen sollte.

    Demnach währen das die Grenzen, bei denen dann keine Folgeschäden auftreten?
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    am 27.07.2017 11:17:23 | IP (Hash): 2108455638
    Der HbA1c von 6,5 sollte für Diabetiker angestrebt werden.

    Jetzt schreibst Du ja was von Prädiabetes T2 – da würde ich das Metformin in passender Dosis weiternehmen, um den Status Vollwert-T2-Diabtiker solange wie möglich rauszuzögern.

    Es steht Dir natürlich frei, Medikamente zu nehmen um Deinen Blutzucker im Zaume zu halten.
    Was sagt denn der Arzt zu den Inputs aus dem Forum? Du hast ja nicht zum Spaß hier gefragt....


    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!

    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
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    am 27.07.2017 11:50:37 | IP (Hash): 1523010919
    Meinen nächsten Termin habe ich erst in 2 Monaten.

    Ich stelle mir halt generell die Frage, ob es (für mich) besser ist den aktuellen Status (Werte nicht im "grünen Bereich" aber unter den Vorgaben der Leitlinie) ohne Medikamente zu halten oder mit Metformin die Werte weiter nach unten zu schrauben?

    Ok, je niedriger der BZ, je besser. Aber dafür Tabeltten schlucken? Was ist da das kleinere Übel? Leicht erhöhte BZ Werte (im Rahmen der Leitlinie) oder Tabletten schlucken?

    Deshalb ja meine weiter oben gestellt Frage:

    Ist es auf Lange Sicht besser so lange wie möglich erst einmal ohne Meformin klar zu kommen oder sollte man (auch wenn die Werte im Rahmen sind) dennoch so früh wie möglich (mit der Höchstdosis) anfangen?
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    am 27.07.2017 12:45:18 | IP (Hash): 22233144
    Mal ein bisschen Hintergrund Update für Deine Entscheidung:

    Traditionell gilt, dass beim Typ1 der BZ krankhaft ansteigt, weil sein Pankreas kein Insulin mehr produziert. Und dass beim Typ2 der BZ krankhaft ansteigt, weil Insulin bei ihm immer schlechter wirkt (Insulinresistenz der Verbraucherzellen) und die Insulin produzierenden Zellen nach und nach infolge chronischer Überlastung eingehen.

    Höher ansteigender und höher verlaufender BZ macht mit zunehmender Höhe und zunehmender Dauer zunehmend mehr der gefürchteten diabetischen Folgekrankheiten. Um sie zu vermeiden, wird der BZ behandlungsmäßig begrenzt. Der Grad der Begrenzung und seine Bewertung richtet sich in erster Linie nach den Möglichkeiten bei 3mal täglicher Behandlung. Damit gilt ein Behandlungsergebnis mit BZ-Höhe und -Schwankungen im Bereich der Diagnose-Grenzwerte als gut für alle Diabetes Typen, etwas darunter als scharf und noch weiter Richtung gesund als unmöglich.

    Die Idee, den viel niedrigeren und viel enger begrenzten völlig gesunden BZ-Verlauf für uns Typ2 als Behandlungsziel zu sehen mit der erstaunlich realistischen Möglichkeit, den dann mit optimalem Gelingen und passendem Verhalten völlig ohne Medis über Jahre und vielleicht sogar für immer halten zu können, ist noch sehr neu. Sie ist mit den vielen bariatrischen Operationen - Magenverkleinerungen und -umgehungen - bei immer mehr besonders Dicken unter uns gekommen. Denn schon im Zeitrahmen einer Woche nach den Operationen zeigte sich bei weit über der Hälfte von ihnen völlig ohne Medis (zu OPs praktisch immer abgesetzt) ein völlig gesunder BZ-Verlauf. Und wer von denen sich dann in den Folgemonaten und -jahren passend ernährt und bewegt hat, hat für die Dauer dieses Verhaltens seine gesunden BZ häufig ohne Zuckermedis erhalten können.

    Dann hat Prof. R. Taylor http://www.ncl.ac.uk/magres/research/diabetes/reversal/#overview in Newcastle die OP ohne Skalpell mit einigen Freiwilligen nachgebaut, indem sie sich schlagartig nur einverleiben durften, was sich auch nach so ner OP einverleiben lässt, und sie zeigten mehrheitlich das selbe Gelingen. Und zwar nicht nur beim BZ, sondern auch bei Glukose und Insulin, die ja bei uns Typ2 unsichtbar im Hintergrund so lange immer höher ablaufen (bislang als Insulinresistenz gedeutet), bis sie sich nicht mehr ausgleichen und der BZ messbar ansteigt. Und auch hier wieder die Möglichkeit des Erhaltens dieses Erfolgs, wenn anschließend auf den gesunden BZ ausgerichtet passend bewegt und gegessen wurde/wird.

    Aktuell läuft in GB ein Großversuch mit mehreren tausend Typ2 Neudiagnosen auf 2 Gruppen aufgeteilt, einmal die Versuchgruppe nach Taylor und die anderen mit der Standard-Anfangsbehandlung. Irgendwann um 2020 rum wird’s die offizielle Auswertung geben.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Adeg

    Rang: Gast
    am 27.07.2017 12:54:50 | IP (Hash): 1815801708
    Hallo r2d2
    Das Problem was Du hier unter Mithilfe gewisser Troll-Laien kreierst
    ist, dass die DDG Leitlinien falsch interpretiert werden.
    Auch nach DDG ist der Nüchtern 100-125mg/dl Bereich Diabetisch
    und der Hauptsinn jeder Diabetes-Therapie ist mittels Medikamenten
    aus dem Diabetesbereich heraus kommen und so sollte Nüchtern
    immer unter 100mg/dl sein wenn man richtig verstehen würde.

    Der sichere Bereich ist bis HbA1c max. 5,3% und bis max. 5,5%
    ist der noch publizierte Bereich für Gesunde, alles höher ist nur
    entsprechend reduziertes Risiko für Folgeerkrankungen !! !! !!

    Wünsche Dir noch einen schönen Tag

    PS : Der Sinn und Zweck von Medikamenten ist, dass man damit
    Wieder In Den Normalen Gesunden Bereich Kommt und wenn dem
    nicht so ist, dann taugen die Medikamente oder deren Einstellung
    oder Ärzte NICHTS !
    Dies unter dem Hinweis, dass noch heute in DE unter 10-20 jähriger
    Krankengeschichte erstellt und begleitet von Ärzten, Füsse amputiert
    werden. Das zum DE Qualitätsstandard.

    .


    Bearbeitet von User am 27.07.2017 14:43:16. Grund: Komplettierung
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    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 27.07.2017 12:59:53 | IP (Hash): 2108455638
    Adeg schrieb:

    Das Problem was Du hier unter Mithilfe gewisser Troll-Laien kreierst
    ist....




    Troll-Laien – der Profi-Troll MUSS sich ja mit sowas auskennen... ;-))


    back to topic:

    Die Leitlinien der DDG stellen eine Empfehlung dar, die von den meisten Patienten eingehalten werden kann.
    Was nicht heißt, dass man es besser machen kann!

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    Mitglied seit: 14.06.2017
    am 27.07.2017 13:14:52 | IP (Hash): 1523010919
    Nochmal nachgefragt:

    Ab welchen "schlechten" Werten sind mit späteren Folgeschäden zu rechnen?

    HIER http://www.stern.de/gesundheit/diabetes/erkrankungen/folgeschaeden-von-diabetes-zucker-schaedigt-schleichend-3428792.html

    steht z.B.: "Liegt der Langzeitwert HbA1c unter 58 Millimol pro Mol (7,5 Prozent), sind Folgeerkrankungen nicht zu befürchten."

    Also währe ich doch z.B. mit einem Wert von 6,5% auf der Sicheren Seite und bräuchte kein Metformin?


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    am 27.07.2017 13:30:44 | IP (Hash): 2108455638
    http://www.stern.de/gesundheit/diabetes/erkrankungen/folgeschaeden-von-diabetes-zucker-schaedigt-schleichend-3428792.html


    Selten so einen schlechten Bericht gelesen...
    ------------------------------------------------------------

    Hier mal was aktuelleres und vom Fachmann:

    http://www.Diabetes-Heute.uni-duesseldorf.de/tools/print.html?TextID=2647

    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!

    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
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    am 27.07.2017 14:22:42 | IP (Hash): 43073022
    TypEinser schrieb:
    Hier mal was aktuelleres und vom Fachmann:


    "Aus notabene medici 34 (2004)" Topaktuell !!!

    Ok, dann eben nicht 7,5 sondern 6,5 - habe ich aber auch geschrieben:

    "Also währe ich doch z.B. mit einem Wert von 6,5% auf der Sicheren Seite und bräuchte kein Metformin?"

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    am 27.07.2017 14:27:36 | IP (Hash): 1906919874
    r2d2 schrieb:
    Oder mal anhand von Beispielzahlen ausgedrückt:

    Ohne Metformin nüchtern Ø 120, 2h nach dem Essen Ø 170
    Mit Metformin nüchtern Ø 100, 2h nach dem Essen Ø 150

    Ist es da ratsam bei so "geringen" Unterschieden Metformin weiterhin zu nehmen?



    ich lese hier ja schon länger mit, aber diese Werte wären mir viel zu hoch
    meine Werte sind morgens nüchtern um die 100 nach 1 Stunde ca. 120 und nach 2 Stunden wieder um 100
    Im Februar 2017 wurde bei mir Typ 2 festgestellt mit einem Langzeitwert von 12,0, ja ihr lest richtig, im Juni war ich dann bei 5,29 aber deshalb aufhören jetzt schon nein Danke
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    am 27.07.2017 14:33:02 | IP (Hash): 43073022
    GA100 schrieb:
    Im Februar 2017 wurde bei mir Typ 2 festgestellt mit einem Langzeitwert von 12,0, ja ihr lest richtig, im Juni war ich dann bei 5,29 aber deshalb aufhören jetzt schon nein Danke


    Na dann schreib doch mal wie du das geschafft hast.
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    am 27.07.2017 14:33:40 | IP (Hash): 22233144
    Gratuliere zum bisherigen tollen Gelingen! Daumendrück für weiterso :)

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    am 27.07.2017 14:42:35 | IP (Hash): 1906919874
    meine Tabletten sind
    Metformin 500mg 1 – 0 – 1
    Jardiance 10 mg 1 – 0 – 1
    Trulicity 1,5 mg 1 x Woche

    ganz wichtig die komplette Ernährung umgestellt, so wenig wie nötig Kohlehydrate ...lach ist auf dem Teller der kleinste Teil...viel Salat und Gemüse...2 oder 3 mal höchstens Fleisch....300 g Wurst reicht mir die ganze Woche am liebsten gekochter Schinken....ja und die Fasche Cola liegt seit Februar im Kühlschrank immer noch zu.....aber Sport ist immer noch Mord bei mir...nur lange Spaziergänge am Abend
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    am 27.07.2017 14:55:56 | IP (Hash): 2108455638
    r2d2 schrieb:
    TypEinser schrieb:
    Hier mal was aktuelleres und vom Fachmann:


    "Aus notabene medici 34 (2004)" Topaktuell !!!






    Im Gegensatz zu dem "Mist" aus dem Spiegel-Bericht :
    Ja. Topaktuell – da zählt der Info-Gehalt.

    Sicher vor Folgeschäden bist Du bei möglichst niedrigen HbA1c, und die ohne Hyps (was in Deinem Fall nicht passieren kann).

    Letztendlich musst Du selber wissen, ob Du mit 170 mg/dl oder gar höher nach dem Essen zufrieden bist.
    Ob man "auf der sicheren Seite" ist – in Sachen Diabetes und Folgeschäden gibt es so viele andere Auslöser für Folgeschäden neben dem hohen Blutzucker, dazu zählt Blutdruck-Kontrolle und Cholesterin im Auge behalten. Mal so nebenbei...
  • Adeg

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    am 27.07.2017 15:34:37 | IP (Hash): 185485548
    Willkommen GA100
    Endlich auch mal Jemand der vernünftig ist und auch einen guten Arzt hat !!
    Hier auch Jemand welcher T1,5D ist mit HbA1c 5,1% ohne jegliche Hypos
    und so auch ohne jegliche Diabetische-Folgeerkrankungsrisiken.

    Mach nur weiter so, Gratuliere !

    .
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    am 28.07.2017 09:04:57 | IP (Hash): 1906919874
    ich verstehe nur Abfahrt und Bahnhof....was soll das....wenn es hier nicht gewünscht wird das sich neue Leute anmelden, bitte Bescheid geben
    Ich möchte hier nicht andere Betroffene gute Ratschläge erteilen, das kann ich auch nicht bin kein Arzt und Gott sei Dank noch nicht so lange mit der Krankheit betroffen, ich kann nur meine Erfahrungen mitteilen
    LG Gabi
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    am 28.07.2017 09:56:41 | IP (Hash): 2108455638
    Hallo GA100!

    Du wurdest gerade verwechselt!

    Der Foren-Troll ist soeben mal wieder gesperrt worden.

    Der Beitrag über Dir stammt auch von ihm...
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    am 28.07.2017 12:25:28 | IP (Hash): 2073780525
    Wie ist das hier, sind in diesem Forum Komplimente verboten ? ? ?
    ( Von den bekannten ForenTrolls )
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    am 28.07.2017 12:43:59 | IP (Hash): 1926295446
    TypEinser schrieb:
    Der Foren-Troll ist soeben mal wieder gesperrt worden.

    ??
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    am 28.07.2017 14:24:00 | IP (Hash): 2108455638
    r2d2 schrieb:
    TypEinser schrieb:
    Der Foren-Troll ist soeben mal wieder gesperrt worden.

    ??




    Adeg


    jetzt als

    Adhka

    angemeldet...


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    DO NOT FEED THE TROLL!!!

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    am 28.07.2017 21:29:58 | IP (Hash): 1714181042
    GA100 schrieb:
    meine Tabletten sind
    Metformin 500mg 1 – 0 – 1
    Jardiance 10 mg 1 – 0 – 1
    Trulicity 1,5 mg 1 x Woche

    Hallo r2d2,

    bei diesem Medikamentencocktail würde ich dir Recht geben: GA100 erkauft sich mit viel zu viel Medikamenten so niedrige BZ-Werte, wie sie wirklich nicht sein müssen.

    Das ist wirklich nicht vergleichbar mit deiner Situation. Deine BZ-Werte können eine Senkung sehr gut vertragen und Metformin ist ein gutes und sicheres Medikament. Ich kann dir nur raten, es weiter zu einzunehmen.
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    am 28.07.2017 23:28:41 | IP (Hash): 1673698892
    Das ist unglaublich was der Rainer sich hier wieder leistet !!
    GA100 hat vorbildliche Werte wie sie eigentlich jeder Diabetiker
    haben müsste und sicher auch einen vorbildlichen Arzt welcher
    das verschrieben hatte.
    Aber dann kommt der Laien Blah-Blah Rainer und behauptet:
    bei diesem Medikamentencocktail würde ich dir Recht geben: GA100 erkauft sich mit viel zu viel Medikamenten so niedrige BZ-Werte, wie sie wirklich nicht sein müssen.

    PS : Der empfohlene HbA1c ist max. 5,3% um vor Folgeerkrankungen
    sicher zu sein. Alles höhere ist nur reduziertes Risiko wie man weiss !

    .

    Bearbeitet von User am 29.07.2017 12:30:28. Grund: Komplettierung
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    am 29.07.2017 06:20:23 | IP (Hash): 1906919874
    Hallo Rainer,

    ich gebe dir Recht, das Thema haben mein Arzt und ich beim letzten Termin besprochen. Aber da ich noch ein wenig abnehmen will...bleibt es noch so 1 oder 2 Monate...dann wird das geändert. Ich bin froh einen Arzt zu haben mit dem ich alles in Ruhe besprechen kann, der mir auch alles genau erklärt. Ich verstehe ja die ganzen Zusammenhänge noch nicht. Deswegen lesen ich ja auch schon lange hier still mit.
    Hat deswegen auch schon einige Fragen dann bei meinem Termin...lach...er freut sich schon immer wenn er meine Liste sieht.
    LG Gabi
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    am 29.07.2017 09:02:38 | IP (Hash): 1106237568
    GA100 schrieb:
    Hallo Rainer, ich gebe dir Recht, das Thema haben mein Arzt und ich beim letzten Termin besprochen. Aber da ich noch ein wenig abnehmen will...bleibt es noch so 1 oder 2 Monate.

    Hallo Gabi,

    dann verstehe ich dich gut. Zur Senkung des BZ von dem hohen HbA1c von 12,0 waren die Mediakamente sehr gut geeignet. Aber langfristig sind sie nicht mehr alle erforderlich.

    Wenn du Trulicity gut verträgst und es weiter zur Untestützung der Abnahme nehmen willst, dann halte es unbedingt fest. Ohne Diabetes und hohe BZ-Werte als Begründung bekommst du es nie wieder. Für deinen BZ bräuchtest du es wahrscheinlich nicht mehr und könntest auf einen ähnlich aber schwächer wirkenden DPP4-Hemmer (Januvia, Xelevia, ...) umsteigen oder vielleicht sogar nur mit Metformin auskommen.

    Den SGLT2-Hemmer Jardiance nimmst du zur Zeit vollkommen umsonst. Der senkt die Nierenschwelle auf ca. 140mg/dl ab. Wenn du mit deinen BZ-Werten nach 1 Stunde meistens unter 120mg/dl bleibst, dann hat Jardiance gar keine Wirkung. Zum Glück bleiben bei dem Mediakament dann auch die Nebenwirkungen weg. Wenn du es die 2 Monate bis zum Arztbesuch noch nimmst, dann wäre das kein Problem. Aber dann solltest du zusammen mit deinem Arzt entscheiden, ob du zusätzlich zum Metformin entweder Jardiance oder Trulicity/Januvia nimmst, um nicht umsonst zu viele Medikamente einnehmen zu müssen. Glücklicherweise hast du ja einen Arzt, mit dem du das ausführlich besprechen kannst. Da bekommt ihr zusammen bestimmt eine gute einvernehmliche Lösung hin - das ist sehr viel Wert.

    Weiter viel Erfolg, Rainer
    Bearbeitet von User am 29.07.2017 09:12:43. Grund: .
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    am 29.07.2017 13:20:32 | IP (Hash): 1881656244
    Rainer schrieb:
    Wenn du mit deinen BZ-Werten nach 1 Stunde meistens unter 120mg/dl bleibst, ...

    Kann das eigentlich gut sein, wenn man seine Werte sogar unter die von "Gesunden" steuert? Normalerweise liegt der Wert 1h nach dem Essen bei "Gesunden" bei Ø 140.
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    am 29.07.2017 14:50:50 | IP (Hash): 1681285738
    R2D2
    Entschuldigung, aber es scheint, dass Du dich mit deinem Diabetologen
    besser unterhalten solltest, nachdem Du verschiedenes noch nicht ganz
    richtig verstanden hast.
    Beim Gesunden wenn ausnahmsweise Pankreas und Leber perfekt
    funktionieren, dann egal was der tut oder isst, geht der Wert nie
    über 100mg/dl und auch nicht unter 70mg/dl !
    Z.B. bei mir beim Essen geht es nicht über 110mg/dl und nach
    3 Std. bin ich wieder unter 100mg/dl und das bei täglich nun
    23E Lantus plus 3x 125mg Metformin und mein HbA1c 5,1%
    ohne die geringsten Hypos und jeder Bluttest bestätigt nur,
    dass ich ein völlig gesunder Mensch sei, da ich ja auch nicht
    einen Stempel auf der Stirn habe wo geschrieben ist „Diabetic“.

    .
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    am 29.07.2017 14:52:26 | IP (Hash): 1906919874
    Hallo Rainer,
    bei einem normal Mittagessen mit Kohlehydraten habe ich immer zwischen 120 und 130 nach er Stunde nach 2 Stunden ungefähr 110…da muss ich noch ein wenig reduzieren.
    Wenn ich morgens Haferflocken ca. 60 gr. pur nur mit Milch geht es hoch bis 135 aber nach 2 Stunden wieder fast Nüchternwert zwischen 85 und 95. Finde ich dann nicht so schlimm. Hält bei mir länger an bekomme nicht so schnell wieder Hunger, will ja nicht nebenher außer Haus noch anfangen zum naschen :-) . Sonst reicht mir morgens eine Scheibe Brot, bis Mittags dann.
    Ich bin immer noch am Lernen will verstehen was mein Körper macht.
    Deswegen bin ich für die Infos sehr dankbar
    LG Gabi
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    am 29.07.2017 14:59:47 | IP (Hash): 1035043934
    Was für ein Schwachsinn! Bitte poste mal einige belastbare Quellen für diese Behauptungen von dir......
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    am 29.07.2017 15:16:05 | IP (Hash): 1267214730
    Hinner – Du solltest dich besser informieren bevor Du Schwachsinn von Dir gibst.

    .
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    am 29.07.2017 15:18:37 | IP (Hash): 1035043934
    Und wie ist das nun mit den Quellen von dir? Kommt da noch was?
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    am 29.07.2017 15:19:53 | IP (Hash): 250429643
    Hier mal schön anschaulich http://blutzucker-messen.net/blutzuckerwerte/

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    am 29.07.2017 15:25:32 | IP (Hash): 35891962
    GA100 schrieb:
    ... nach 2 Stunden ungefähr 110…da muss ich noch ein wenig reduzieren.

    Nein, das musst du nicht. Für dich als Diabetikerin ist die Fausformel für die Zielwerte:
    - nüchtern unter 100,
    - nach 1 Stunde unter 140,
    - nach 2 Stunden unter 120.
    schon sehr ehrgeizig und durchaus ausreichend (siehe auch den Flyer aus Blood Sugar 101 http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf ). Auf diese Zielwerte würde ich an deiner Stelle die Medikamente ausrichten. Vielleicht reicht ja bei deiner angepassten Ernährung die Unterstützung nur mit Metformi bereits aus.

    Zielwerte bedeutet übrigens nicht, dass nicht auch mal höhere Werte auftreten dürfen. So etwas sollte nur nicht allzu häufig passieren.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 29.07.2017 15:56:10. Grund: .
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    am 29.07.2017 15:30:26 | IP (Hash): 1267214730
    Hinner
    Wir hatten das hier schon einmal sogar mit Beschreibungen und Diagramms
    vom bekannten NIH.Gov der Weltreferenz für alle Profs, Drs und Betroffene.
    Ich bin nicht bereit für präventiv auf Meckern und Beleidigungen eingestellte,
    dann bei Jedem individuell immer wieder von NULL anzufangen und Zeit zu
    verplempern.

    .
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    am 29.07.2017 15:33:12 | IP (Hash): 250429643
    @r2d2
    Vielleicht schaust Du mal, welcher HBA1c zu 140 2 Stunden nach dem Essen passt? Wäre ja dann wohl eher unterer Bereich vom mittleren BZ https://de.wikipedia.org/wiki/HbA1c

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    am 29.07.2017 15:36:19 | IP (Hash): 1035043934
    Mein lieber Freund Maxim oder wie auch immer. Die Beleidigungen kommen NUR von dir.
    Wenn du deine Zeit nich verplempern willst dann verschwinde aus diesem Forum.
    Kümmer dich um deine Familie oder um wem auch immer, Freunde scheinst du
    ja nicht zu haben... Wenn du den Nobelpreis bekommen hast werde ich mit hochachtung
    zu dir aufblicken, aber bis dahin bist du eine absolute Nullnumer.
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    am 29.07.2017 15:44:34 | IP (Hash): 588774407
    Man sollte nie Perlen an Schweine füttern, hat mal ein Intelligenter gesagt !
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    am 29.07.2017 16:01:35 | IP (Hash): 1035043934
    An deinen "Perlen" ist kein "Schwein" interessiert...
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    am 29.07.2017 16:04:22 | IP (Hash): 1007306170
    Wer zuletzt lacht, lacht am besten !

    .
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    am 29.07.2017 16:07:36 | IP (Hash): 1035043934
    Aber nur über dich.... Und nun bin ich aus diesem blöden Tread raus, du bist einfach zu dumm für diese Welt.
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    am 29.07.2017 18:12:15 | IP (Hash): 420588832
    Adhka schrieb:
    Hinner
    Wir hatten das hier schon einmal sogar mit Beschreibungen und Diagramms
    vom bekannten NIH.Gov der Weltreferenz für alle Profs, Drs und Betroffene.
    Ich bin nicht bereit für präventiv auf Meckern und Beleidigungen eingestellte,
    dann bei Jedem individuell immer wieder von NULL anzufangen und Zeit zu
    verplempern.

    .



    Niemand erwartet, dass du hier Zeit verplemperst...bleib einfach weg, dann ist alles gut!
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 29.07.2017 20:02:15 | IP (Hash): 1020391575
    r2d2 schrieb:
    Rainer schrieb:
    Wenn du mit deinen BZ-Werten nach 1 Stunde meistens unter 120mg/dl bleibst, ...


    Kann das eigentlich gut sein, wenn man seine Werte sogar unter die von "Gesunden" steuert? Normalerweise liegt der Wert 1h nach dem Essen bei "Gesunden" bei Ø 140.


    Hallo r2d2,
    klares nein.
    Blutzucker so niedrig hinzukriegen ohne Kohlenhydrate und mit viel Butter ist BZ-mäßig á la R. keine Kunst und kann trotzdem schädlich sein, mit allein gläubiger Fokussierung auf BZ-Werte.
    Manche Präsis und manche 2er-Thesenklopper bilden sich nur ein, mit besonders niedrigen BZ-/HbA1c-Werten irgendetwas beeinflussen zu können, gegen persönliche Veranlagung.
    Wenn 's dann passt, Fortschreitung nur langsam, wird das selbstverständlich der eigenen ach so tollen 'Diät' zugeschrieben, ohne einschätzen zu können, ob es auch ohne LCHF etc. gepasst hätte.
    Passt's nicht, gibt es die R.sche Tablettenliste. °~°
    ~
    Die Diagnose-Praxisempfehlung zeigt die Diagnose-Grenzen an.
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_M%C3%BCller-Wieland_Definition__Klassifikation_und_Diagnostik_des_DM_Online-PDF.pdf

    Ist man aber erst mal als Diabetiker diagnostiziert, werden persönliche Ziele vereinbart und die Diagnose-Grenzen werden (bei mir jedenfalls) unterschritten:
    HbA1c-Wert im Bereich kleiner/gleich 6,5 zu halten,
    kleiner Nierenschwelle mit BZ 180 mg/dl zu bleiben, ist nach Gesprächen, Schulung etc. mein zusätzliches persönliches Bestreben.
    Bin allerdings LADA-1er und von Anfang an INSULINER.

    Bzgl. HbA1c-Wert ist mir diese Typ 2er-Richtlinie deswegen zu weich.
    "Allerdings kann bei gesunden und fitten Seniorinnen und Senioren auch ein niedrigerer
    Wert zwischen 7% bis 7,5% angestrebt werden. " Seite 81 Link s.u.
    Wobei 'Senioren'-Grenze altersmäßig wo liegt ;- ?

    Trotzdem gibt diese Richtlinie einiges an Informationen, auch zur Ernährung ab Seite 42 mit Hinweisen zu Kohlenhydraten und Fetten (nicht Butter oder andere gesättigte tierische Fette, sondern pflanzliche u.a.) und auch Erklärung zu Medikamenten ab Seite 56.
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Patientenleitlinien/dm-therapie-1aufl-verS1-pll_1_.pdf

    Diese eigene DDG-Praxisempfehlung mit nur 13 Seiten ist eher eine Zusammenfassung der o. g.
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_Landgraf_Therapie_des_Typ-2-Diabetes_Online-PDF.pdf

    Du kannst diese Links ja mal so quer lesen.
    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 29.07.2017 20:10:22. Grund: .
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    am 30.07.2017 01:16:40 | IP (Hash): 992058958
    BeHinnerte
    Deine Welt oder Gehirn ist aber so klein, das
    kann man nicht mit dem Mikroskop sehen !

    Desgleichen bei TypEier, Etc.

    .
    Bearbeitet von User am 30.07.2017 08:12:08. Grund: Komplettierung
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    am 30.07.2017 03:46:54 | IP (Hash): 630619728
    Adhka schrieb:
    BeHinnerte
    Deine Welt oder Gehirn ist aber so klein, das
    kann man ja nur mit dem Mikroskop sehen !

    .




    Mehr hast Du nicht hingekriegt?


    Such Dir mal be Freundin.....


    oder überhaupt soziale Kontakte....

    sonst wird das nix mehr.....
    ---
    DO NOT FEED THE TROLL!!!

    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
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    am 30.07.2017 11:56:34 | IP (Hash): 1881656244
    Adhka schrieb:
    Beim Gesunden wenn ausnahmsweise Pankreas und Leber perfekt
    funktionieren, dann egal was der tut oder isst, geht der Wert nie
    über 100mg/dl und auch nicht unter 70mg/dl !


    Die Leitlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft ( DDG ) bezüglich der Blutzuckerwerte lauten: für Normalwerte für Blutzucker nüchtern unter 100 mg/dl oder 5,5 mmol/l , für Verdacht auf Diabetes 100–110 mg/dl oder 5,5–6,1 mmol/l und für die Diagnose Diabetes mellitus über 110 mg/dl oder 6,1 mmol/l für Blutzuckermesswerte kapillar, also aus der Fingerbeere, 2 Stunden nach einem Essen gemessen, gelten Glukosespiegel bis 140 mg/dl ( 7,8 mmol/l ) als normal, verdächtig wären 140–200 mg/dl oder 7,8–11,1 mmol/l und für die Diagnose Diabetes mellitus zählen Blutzuckerwerte über 200 mg/dl ( 11,1 mmol/l ).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Blutzucker

    "Beim Menschen betragen die Normalwerte:

    nüchtern: 70–99 mg/dl, entsprechend 3,9–5,5 mmol/l[2]
    nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit:
    maximal bis zu 160 mg/dl, entsprechend 8,9 mmol/l
    unter 140 mg/dl nach 2 Stunden, entsprechend 7,8 mmol/l[2]"

    Bearbeitet von User am 30.07.2017 11:58:26. Grund: .
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    am 30.07.2017 14:27:41 | IP (Hash): 1267217996
    R2D2
    Ich kenne diese Leitlinien und hatte mein Beispiel mit „ausnahmsweise“ bezeichnet.
    Man muss auch sehen, dass die Leitlinien mit einer gewissen Grosszügigkeit gemacht
    sind wo es eigentlich fliessende Übergänge hat welche man besser in statistischen
    Diagrammen darstellen kann als bei Zahlen oder Worte fassen.
    Der Mensch ist auch nicht gemäss irgendeiner ISO-Norm hergestellt, sondern
    hat individuelle Auslegungen wo nur die resultierenden physikalischen Symptome
    dann mehrheitlich die Gleichen sind.
    Damit ist erwähnt, dass wenn man an die Maximums der Zahlen geht, wie z.B.
    140mg/dl, dass von 141mg/dl an dann nicht die Welt untergeht und es nicht
    wie bei einem Lichtschalter ist wo entweder Licht an ist oder aus ist.
    Ich hatte das Ausnahmebespiel vom nie über 100 und nie weniger 70mg/dl
    genannt und dazu kann man auch das Ausnahmebeispiel von kurzen Spitzen
    bis sogar 200mg/dl nennen bei sehr wenigen, welche trotzdem normal
    Gesunde sind da deren HbA1c von bis heute noch 5,5% nicht überschritten
    wird ( HbA1c 5,5% entsprechen durchschnittlichen 100mg/dl, aber wir müssen
    damit rechnen, dass das noch auf 5,35% korrigiert wird innerhalb der nächsten
    Jahre mit dem Beginn von Diabetes auch auf 5,5% gesetzt wird. )

    Was Du vom DDG ausgelassen hast sind die HbA1c Werte als Durchschnitt des
    ganzen auf und ab. Gemäss DDG sind HbA1c Werte von über 5,7% diabetisch
    und weniger 5,7% als max. für Gesunde.
    Für den Diabetiker heisst das auch, dass nur weil Diabetiker ist, deshalb
    nicht unbedingt sich im Diabetischenbereich auf halten sollte, sondern durch
    die entsprechende Medikation sich dann wieder im Normalbereich für Gesunde
    befinden sollte wenn die Therapie gut ausgelegt ist, da nur so Er sich vor
    möglichen diabetischen Folgeerkrankungen sicher sein kann und deswegen
    für normal Gesunde der HbA1c von max. 5,5% noch gilt !

    Für normal Gesunde gibt es kein max. bis 160mg/dl wie Du beschrieben
    hast.
    Schaue Dir nochmal Abb.1 beim DDG Link an : https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_M%C3%BCller-Wieland_Definition__Klassifikation_und_Diagnostik_des_DM_Online-PDF.pdf

    .
  • Elfe

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    am 01.08.2017 00:43:20 | IP (Hash): 1020391575
    r2d2 schrieb:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Blutzucker


    Hallo r2d2,
    solche vereinfachten Websites oder 1 h/ 2 h-BZ-Werte sind nur als oberflächige Infos zu lesen.

    Ernährungsgewohnheiten sind ganz verschieden.
    Verdaulichkeit und BZ-Erhöhung ist zu beachten.

    So ein Fruchtsaft ist schon nach 10 min auf Blutzuckererhöhung zu messen.
    Fleisch, Beilagen ... erst nach mehreren Stunden.

    Du solltest dich schon genauer mit Mahlzeiten und sinnvollen Messzeitpunkten auseinandersetzen.
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    am 01.08.2017 07:30:20 | IP (Hash): 1523010919
    Elfe schrieb:
    Du solltest dich schon genauer mit Mahlzeiten und sinnvollen Messzeitpunkten auseinandersetzen.

    Was glaubst du was ich hier die ganze Zeit mache?
    Aber irgendwelche Anhaltspunkte muß man ja nun zu Grunde legen!
    Und Aussagen wie
    Adhka schrieb:
    Beim Gesunden ... geht der Wert nie über 100mg/dl

    dürften ja wohl nicht so ganz richtig sein! Auch bei Gesunden steigt der BZ nach dem Essen bis auf 140mg/dl an.
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    am 01.08.2017 14:58:42 | IP (Hash): 269667521
    Bitte mal bedenken: Alle Leitlinien sind bislang ausschließlich am Typ1 orientiert auf den behandlungsmäßig alltäglich ausreichend praktikablen Kompromiss von Behandlungsaufwand und Behandlungsnutzen bezüglich des BZs und der mit einem höheren BZ zu erwartenden diabetischen Folgekrankheiten ausgerichtet.
    Dabei wurde bislang davon ausgegangen, dass der Typ2 auch bei guter Behandlung mit den Jahren fortschreite und schließlich in die Insulinpflicht mit immer größerem als dem Insulinbedarf vom Typ1 münde.

    Mit KEINER dieser Leitlinien wird bis heute auch nur ansatzweise berücksichtigt, dass offenbar für weit über die Hälfte aller Typ2 wenigstens in den ersten Jahren nach Erreichen ihrer Diagnosereife die Möglichkeit besteht, ihren Diabetes wieder bis in den BZ-gesunden Bereich zurück zu drehen und darin mit sehr wenig bis völlig ohne alle Medikation für Jahre und vielleicht sogar für immer zu halten.
    Mit dem passenden persönlichen vor allem Ess- und Bewegungs-Verhalten, versteht sich, aber für viele Betroffene wäre die damit erreichbare Sicherheit vor diabetischen Folgekrankheiten völlig ausreichender Antrieb.

    ----------------------------------------------
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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 01.08.2017 18:42:23 | IP (Hash): 1020391575
    r2d2 schrieb:
    Elfe schrieb:
    Du solltest dich schon genauer mit Mahlzeiten und sinnvollen Messzeitpunkten auseinandersetzen.

    Was glaubst du was ich hier die ganze Zeit mache?
    Aber irgendwelche Anhaltspunkte muß man ja nun zu Grunde legen!


    Bitte dich um Entschuldigung, r2d2, wollte dich nicht verärgern.

    Hier mal ein Ausflug in INSULINER-Belange* (FPE), wobei für dich eher die Verdaulichkeit bzw. Übergang der Kohlenhydrate in den Blutkreislauf interessant ist.
    https://www.diabetesde.org/ueber_diabetes/was_ist_diabetes_/diabetes_lexikon/fett-protein-einheit-fpe
    Je höher der Fett- und Eiweiß-Anteil der Mahlzeit, desto langsamer ist der Blutzuckeranstieg des Kohlenhydrat-Anteils.
    Wenn du also Kohlenhydrate nicht pur, sondern mit Fett und/oder Eiweiß kombinierst, auch Ballaststoffe (Pflanzenfasern in Vollkorn, Salate z.B.) sind da hilfreich, steigen die BZ-Werte nur langsam an und du vermeidest Blutzuckerspitzen.
    Messzeitpunkt wäre dann so nach ca. 2 - 3 h sinnvoll.
    (*Kurzzeitinsulin hat eine Wirkungsdauer von 3 - 4 h, entwickelt für normale Mahlzeiten. Je nachdem ist die Wirkung allerdings zu kurz, FPEs nötig.)

    Gruß Elfe

    @Jürgen: Selbstverständlich sind Ernährung und Bewegung erste Wahl bei der Behandlung von 2ern - siehe Tab. 1 auf Seite 2, Ernährungstherapie Seite 7 und Bewegung Seite 8
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_Landgraf_Therapie_des_Typ-2-Diabetes_Online-PDF.pdf

    Bearbeitet von User am 01.08.2017 18:43:09. Grund: Format
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    am 01.08.2017 19:35:45 | IP (Hash): 269667521
    Und wo hast Du da was von gesunden BZ-Werten oder Remission (ohne Medis 1 Jahr lang HBA1c 6 und besser und Nüchternwert unter 100mg/dl) gelesen?

    ----------------------------------------------
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  • Elfe

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    am 02.08.2017 00:51:16 | IP (Hash): 1020391575
    Hallo Jürgen,
    warum 'lesen', mal wieder einen Link erwartest du ?

    Habe einen großen 2er Verwandten- und Bekanntenkreis.
    Da gibt es sone und solche.
    Einige kommen super zurecht mit alleiniger Ernährungsanpassung.
    Wenn HbA1c-Wert dann mal höher ausfällt, wissen diese dann auch warum - mal was mehr gegönnt beispielsweise über Feiertage. Die gehen eher entspannt mit dem Thema um, BZ wird da selbst gar nicht gemessen.
    Klappt nicht immer, manchmal schon noch Tabletten und sogar Insulin notwendig.

    Arzt/Patienten-Gespräche und persönliche Erfahrungen werden nicht veröffentlicht und sind daher nicht zu googeln.

    Gruß Elfe
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    am 02.08.2017 11:02:43 | IP (Hash): 58828378
    Mit lesen hatte ich eigentlich Deinen Link gemeint. Da steht nix drin von gesundem BZ und Remission, vielleicht sogar lebenslanger. Doch ja, das steht was drin von weniger Essen und mehr Bewegen, ganz in der Typ1 Tradition, die den Typ2 nach wie vor als angefressen und angesessen sieht.

    Von den 2ern, die mit mir vor mehr als 20 Jahren angefangen und ihren BZ nach Doktors Anweisungen im diabetologisch ordentlichen Rahmen von HBA1c 6,5-7,5 so leicht genommen haben, wie Du schreibst, brauchen die wenigen noch überlebenden um die 200 Einheiten und mehr an Insulin am Tag für nen HBA1c um 8 und darüber hinaus jede Menge Tabletten für Blutdruck und -fette und...Und sie haben jede Menge PNP und Gewichts- und Augen- und Nieren- und weitere Probleme.

    Dabei würden die meisten von ihnen wahrscheinlich heute noch völlig munter leben und viele von ihnen noch immer überhaupt keine Medis für ihren völlig gesunden BZ brauchen und dazu keine Tabletten für weniger Blutdruck und Blutfette und …: Wenn sie ihren BZ zeitnah zu ihrer Diagnose gezielt mit Essen und Bewegen voll gesund eingewöhnt und sich bis heute dran gehalten hätten.
    Und wenn ich das von damals an gemacht hätte, müsste ich mich für dieses Dranhalten sehr viel weniger einschränken als heute für ein ähnlich gesundes Ergebnis mit nem zusätzlichen vergleichsweise riesigen Medi-Aufwand.

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    am 02.08.2017 11:25:22 | IP (Hash): 975638313
    hjt_Jürgen schrieb:
    Da steht nix drin von gesundem BZ und Remission, vielleicht sogar lebenslanger. Doch ja, das steht was drin von weniger Essen und mehr Bewegen, ganz in der Typ1 Tradition, die den Typ2 nach wie vor als angefressen und angesessen sieht.


    Welches Problem hat hjt_jürgen mit Typ1-Diabetikern? Die Haltung des „angefressen und angesessen“ Typ2-Diabetes entspricht einer weitgehend unzutreffenden Volksmeinung und hat nichts mit Diabetes Typ1 zu tun.

    hjt_Jürgen schrieb:
    Von den 2ern, die mit mir vor mehr als 20 Jahren angefangen und ihren BZ nach Doktors Anweisungen im diabetologisch ordentlichen Rahmen von HBA1c 6,5-7,5 so leicht genommen haben, wie Du schreibst, brauchen die wenigen noch überlebenden um die 200 Einheiten und mehr an Insulin am Tag für nen HBA1c um 8 und darüber hinaus jede Menge Tabletten für Blutdruck und -fette und...Und sie haben jede Menge PNP und Gewichts- und Augen- und Nieren- und weitere Probleme.


    Doch eher etwas dramatisch dargestellt. Es gibt sehr zahlreiche Typ2-Diabetiker, welche mit „ihrem BZ nach Doktors Anweisungen im diabetologisch ordentlichen Rahmen von HBA1c 6,5-7,5“ weit über 20 Jahren mit grosser Lebensfreude und ohne Folgeschäden sehr gut leben.
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    am 02.08.2017 12:03:19 | IP (Hash): 2108455638
    Beobachter schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Da steht nix drin von gesundem BZ und Remission, vielleicht sogar lebenslanger. Doch ja, das steht was drin von weniger Essen und mehr Bewegen, ganz in der Typ1 Tradition, die den Typ2 nach wie vor als angefressen und angesessen sieht.


    Welches Problem hat hjt_jürgen mit Typ1-Diabetikern? Die Haltung des „angefressen und angesessen“ Typ2-Diabetes entspricht einer weitgehend unzutreffenden Volksmeinung und hat nichts mit Diabetes Typ1 zu tun.





    Wobei man hierzu ergänzen kann/sollte, dass T1 spätestens im Erwachsenenalter unzutreffenderweise vom Volke den Typ 2er zugerechnet wird – mit dem Vermerkt "Schon so schlimm"? Und wehe der Kandidat hat ein paar Kilo zuviel auf den Rippen...

    Wobei T1 tatsächlich gerne mal T2ern... wohl wegen – siehe oben – .
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    am 02.08.2017 16:11:12 | IP (Hash): 58828378
    Und warum von Euch nur Entrüstung ob "meines Problems" mit Typ1 und kein Wort dazu, dass die Fachmedizin die Möglichkeit der Remission/des Zurückdrehens vom Typ2 zwar seit Jahren kennt, aber bis heute nicht nur in keiner Weise dazu anleitet, sondern nicht einmal auf die Möglichkeit hin weist?

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  • Elfe

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    am 02.08.2017 17:47:33 | IP (Hash): 1020391575
    hjt_Jürgen schrieb:
    Und warum von Euch nur Entrüstung ob "meines Problems" mit Typ1 und kein Wort dazu, dass die Fachmedizin die Möglichkeit der Remission/des Zurückdrehens vom Typ2 zwar seit Jahren kennt, aber bis heute nicht nur in keiner Weise dazu anleitet, sondern nicht einmal auf die Möglichkeit hin weist?


    Ein Zurückdrehen des Typ 2 ist so gut wie nicht möglich.
    Siehe dazu
    http://www.allgemeinarzt-online.de/a/wie-viel-bringt-die-intensive-lebensstilaenderung-wirklich-1588795
    http://www.ernaehrung.de/blog/typ-2-diabetes-bleibt-haeufig-eine-einbahnstrasse/
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    am 02.08.2017 19:47:35 | IP (Hash): 58828378
    Wenn Du berücksichtigst, dass die in den beiden Studien verzeichneten auf den ersten Blick wenigen Remissionen KEINERLEI FACHOFFIZIELLE ANLEITUNG UND UNTERSTÜTZUNG hatten, steht da nicht, was eh nicht funzt, sondern ein Wahnsinnsergebnis!

    Dazu ist zu bedenken, dass fachoffiziell schon bei der Verordnung von Metformin sehr eindringlich vor Unterzuckerungen gewarnt und auf die sichere Seite von 100mg/dl und mehr hingewiesen werden muss. Und mit nüchtern 100 und mehr ist schon eine partielle Remission ein gewaltiges Kunststück für Kenner und für Typ2, die den Blutzucker praktisch nur in so einschüchternden Warnungen und als ansonsten was ganz komplziertes kennenlernen, praktisch reiner Glücksspiel-Gewinn.


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    am 03.08.2017 01:25:46 | IP (Hash): 1020391575
    0,irgendwas Prozent als Studienergebnis ist jedenfalls Gegenteil einer Unterstützung zur Remisson-These.

    Partielle Remission und Verschiebung zur 2er Diagnose in höheres Lebensalter ist dokumentiert und durchaus zu beachten.
    Bearbeitet von User am 03.08.2017 01:29:25. Grund: .
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    am 03.08.2017 11:00:52 | IP (Hash): 1963798719
    Sorry, aber wenn flächendeckend fachoffiziell nicht zu Remission informiert und angeleitet und schon vor dem Unterschreiten des BZs im remissionsmäßig oberen Bereich eindringlich gewarnt wird, ist die Vorführung von winzigen Remissionszahlen in solchen Studien reine Verarsche und Deine abwertender Bezug darauf schlimmer als sinnbefreit.

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    am 03.08.2017 14:30:34 | IP (Hash): 1615550220
    r2d2:
    Nüchternwerte von 120 auf 100 mit Metformin klingt vielleicht nicht viel, aber wenn man bedenkt das die Nüchternwerte ja übere lange Zeit bestehen (zB über Nacht) ist das schon etwas wert.
    Vielleicht erstmal so weiter machen bis zum nächsten Arzttermin, dann hast du genug Messwerte um richtig zu vergleichen. Da wird dann wahrscheinlich nochmal ein hba1c bestimmt, so das man den auch noch vergleichen kann. Wenn du jetzt zwischendrin etwas änderst hat das alles weniger Aussagekraft.

    Ich finde man sollte auch weniger überlegen "Wie hoch dürfen die Werte sein?" sondern eher "Wie nah an gesunde Werte kann ich rankommen? Ohne dabei Nebenwirkungen/Unterzuckerungen/starke Einschränkungen zu haben."

    --------------------

    "...dass die Fachmedizin die Möglichkeit der Remission/des Zurückdrehens vom Typ2 zwar seit Jahren kennt, aber bis heute nicht nur in keiner Weise dazu anleitet, sondern nicht einmal auf die Möglichkeit hin weist?"

    Diesen Eindruck habe ich überhaupt nicht.
    Eher im Gegenteil: Bei DT2 geht es eigentlich immer um Aufklärung über Ernährung, Lebenstil, Anregung zur Gewichtsreduktion usw. Es wird immer betont wie viel man ggf ohne Medikamente erreichen kann bzw dass es nicht damit getan ist ein paar Tabletten zu nehmen.

    Im verlinkten Therapie_des_Typ-2-Diabetes_Online-PDF.pdf steht auch:

    -- "Lebensstilmodifizierende, nicht medikamentöse Therapie-maßnahmen stellen auf jeder Therapiestufe die Basistherapiedar, sind aber häufig allein nicht ausreichend." --

    Es steht auch drin unter welchen Umständen 'strengere' Ziele wie zB hba1c von unter 6,5 angestrebt werden können.
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    am 03.08.2017 15:33:02 | IP (Hash): 1963798719
    Pelzlöffel schrieb:
    Ich finde man sollte auch weniger überlegen "Wie hoch dürfen die Werte sein?" sondern eher "Wie nah an gesunde Werte kann ich rankommen? Ohne dabei Nebenwirkungen/Unterzuckerungen/starke Einschränkungen zu haben."


    Stoffwechselgesunde Menschen haben ihren BZ nüchtern und zwischen den Mahlzeiten im Bereich von 60-90mg/dl plusminus vielleicht 10%. Schwangerschafts-Grenzwerte entsprechend den normalen Gesundwerten, in der Spitze nach dem Einfüllen von viiiielen KHs vielleicht an um 140 für ein paar Minuten. Dass beim Zuckerwassertest der 2Stundenwert als gesund gilt, ist ein Zopf aus dem diabetologischen Mittelalter.
    Und Metformin bremnst nur den steigenden BZ. Es kann den BZ nicht senken/runter ziehen, auch nicht in eine Unterzuckerung ziehen. Sonst müssten ja Frauen mit völlig gesundem BZ, die Metformin wg PCO nehmen, dauernd unterzuckern.
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    Bearbeitet von User am 03.08.2017 15:41:05. Grund: Ergänzung
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    am 03.08.2017 15:46:45 | IP (Hash): 1963798719
    Pelzlöffel schrieb:
    -- "Lebensstilmodifizierende, nicht medikamentöse Therapie-maßnahmen stellen auf jeder Therapiestufe die Basistherapiedar, sind aber häufig allein nicht ausreichend." --


    Aber NIRGENDWO steht da die Remission konkret mit 1 Jahr unter HBA1c6 und morgens nüchtern unter 100mg/dl benannt. Und wie soll jemand eine Adresse in sein Navi eingeben, die er nicht kennt?

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    am 03.08.2017 16:48:57 | IP (Hash): 1615550220
    hjt_Jürgen schrieb:
    Aber NIRGENDWO steht da die Remission konkret mit 1 Jahr unter HBA1c6 und morgens nüchtern unter 100mg/dl benannt. Und wie soll jemand eine Adresse in sein Navi eingeben, die er nicht kennt?

    Weiss nicht ob man so "konkrekt" sagen wann ein T2 sich zurückbildet, es macht im Rahmen des Behandlungsschema aber auch keinen Sinn.
    Die erste Stufe (ohne Medikamente) ist erstmal Anpassung der Ernährung, Bewegung usw.
    Wenn sich bei der nächsten Untersuchung hba1c usw unter die Schwellenwerte verbessert haben, wird die zweite Stufe (Medikamente) gar nicht erreicht. Quasi 'Bitte so weitermachen!'

    Irgendwelche Blut-Zielwerte sind für den Patienten in dieser Stufe viel zu abstrakt und ohne Bedeutung für den Alltag. Um beim Navi-vergleich zu bleiben: Da bekommt man bei genauer Eingabe der Zieladresse eine genaue Wegführung. Aber bei den Blutwerten ist das nicht so.
    Niemand kann genau sagen ob er nun beispielsweise jede Woche drei-mal oder fünf-mal Sport machen müsste um solche Nüchternwerte zu erreichen. Ziel ist hier erstmal nicht das genaue anfahren einer Zieladressen sondern eher 'möglichst weit in diese Himmelsrichtung, mal gucken wie weit man kommt.'
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    am 03.08.2017 20:07:07 | IP (Hash): 1963798719
    Von der Diagnosereife zurückdrehen bis in den Stand der vollständigen Remission bedeutet nicht Heilen, sondern mit dem beständigen persönlich exakt angepassten und darauf ausgerichteten alltäglichen Ess- und Trink- und Bewegungs-Verhalten den gesunden BZ-Rahmen ohne Medis stabil halten bei HBA1c unter 6 und Nüchtern-BZ unter 100mg/dl.

    Wer das schafft und dann auf entsprechend fachoffiziell gesundes Verhalten gemäß DGE und DDG umschaltet, hat seinen Diabetes innerhalb weniger Wochen zurück. Bedeutet umgekehrt, dass die vollständige Remission mit dem fachoffiziellen Standard-Behandlungs-Schema allenfalls zufällig erreichbar ist.

    Hier hast Du vor der Skizze der auf beständige Eskalation angelegten Standard-Behandlung den neuen auf volle Deeskalation angelegten Remissions-Ansatz http://www.ncl.ac.uk/media/wwwnclacuk/newcastlemagneticresonancecentre/files/banting-memorial-lecture.pdf
    Hab mein Ding vor 4 Jahren gemacht, mit nem über 20 Jahre alten und über 10 Jahre insulinpflichtigen Diabetes, da schon seit Jahren im völlig gesunden Bereich mit HBA1c 5,5 und besser, und durfte mein Basal nach ner Woche VLCD von einem Tag auf den anderen von 40 auf 10 Einheiten reduzieren. Hat mich gewaltig auf meinem Weg bestätigt. Und ich bin mir sicher, dass die meisten Betroffenen um die Diagnosereife rum eine ähnlich tolle Bestätigung empfinden würden, wenn sie schon im Zeitrahmen 1 Woche ihren Nüchtern-BZ von 130 auf 70-90mg/dl absinken sehen könnten.

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    Bearbeitet von User am 03.08.2017 20:08:26. Grund: Ergänzung
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    am 03.08.2017 22:16:49 | IP (Hash): 1124257465
    Hallo,
    ich schreibe hier einen Beitrag weil ich die guten Ratschläge von manchen Leute nicht mehr ertragen kann.
    Bei mir wurde vor einem Jahr Diabetes 2 festgestellt 179 mg schlechte Leberwerte,l habe sofort den Zucker weggelassen auf Gummibärchen verzichtet und auf an raten meines Arztes einen Termin beim Facharzt gemacht.Habe meine Ernährung umgestellt. Mehr Bewegung , weniger Obst mehr Gemüse. 10 Kilo abgenommen, eine Haferkur gemacht, das alles mit Unterstützung einer Ernährungberaterin. Nach 3 Monaten waren meine Leberwerte im grünen Bereich die Zuckerwerte auch.Ich bin nicht blauäugig, ich weiss das ich mich mein Lebenlang gesund ernähren muss, aber ich glaube das,dass meine Lebensqualität bei weiten erhöht als immer mehr Tabletten zu schlucken.., und immer Hunger zuhaben.
    Jeder geht seinen eigenen Weg das ist meiner



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    Gratuliere zur super Ernährungsberatung und zu Deinem guten Gelingen! Wer's früh genug konsequent packt, kann locker ohne Hunger und ohne Tabletten :)

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    am 03.08.2017 23:08:30 | IP (Hash): 1615550220
    "Wer das schafft und dann auf entsprechend fachoffiziell gesundes Verhalten gemäß DGE und DDG umschaltet, hat seinen Diabetes innerhalb weniger Wochen zurück."

    Welches Verhalten gemäß DGE & DDG soll das denn sein, das sozusagen diabetes-fördernd ist?
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    am 04.08.2017 00:16:21 | IP (Hash): 1963798719
    Die Frage kannst Du dir locker selbst beantworten: Wie viele Typ2 kennst Du, die nicht mit den Jahren erst immer mehr Tabletten und dann immer mehr Insulin brauchen/gebraucht haben?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Elfe

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    am 04.08.2017 01:34:02 | IP (Hash): 1020391575
    hjt_Jürgen schrieb:

    Hier hast Du vor der Skizze der auf beständige Eskalation angelegten Standard-Behandlung den neuen auf volle Deeskalation angelegten Remissions-Ansatz http://www.ncl.ac.uk/media/wwwnclacuk/newcastlemagneticresonancecentre/files/banting-memorial-lecture.pdf.


    @Jürgen
    Das soll also der 'bahnbrechende' Ansatz sein.
    Dabei geht es nur um Leberfett, dein Lieblingsthema.
    Sowas von eingeschränkter Sichtweise, nicht zu fassen.
    Inneres Fett insgesamt und Bauchfett für sich sind negativ.
    https://www.lifeline.de/ernaehrung-fitness/abnehmen/bauchfett-nicht-nur-unattraktiv-id43208.html

    Deshalb wird bei der ärztlichen Typ 2er Behandlung sehr viel wert auf Gewichtsabnahme und angepasste Ernährung gelegt, schließt Leber mit ein - siehe auch aktuellen Beitrag hier von Zuckerberg.

    Die allgemeinen Lebensstil-Ratschläge zur Prävention von Herz-/Kreislauferkrankungen sind auch nicht viel anders als zu Diabetes.

    Ein Irrglaube ist, mit HbA1c-Werten um 6 und BZ-Werten um 100 mg/dl mit aller Gewalt irgendetwas an ev. genetisch diabetischer Veranlagung ändern zu können.
    Mit irgendwelchen Hungerkuren oder LCHF mit falschen (tierischen gesättigten) Fetten wird dem gesamten Organismus geschadet.

    Mit 'ner Wünschelrute bist du im WWW unterwegs, mit völlig falschen Schlussfolgerungen.
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    am 04.08.2017 09:25:50 | IP (Hash): 1523010919
    Pelzlöffel schrieb:
    Die erste Stufe (ohne Medikamente) ist erstmal Anpassung der Ernährung, Bewegung usw.
    Wenn sich bei der nächsten Untersuchung hba1c usw unter die Schwellenwerte verbessert haben, wird die zweite Stufe (Medikamente) gar nicht erreicht. Quasi 'Bitte so weitermachen!'


    Und genau das meinte ich mit meiner ursprünglichen Fragestellung:
    Ich habe (weil meine Werte so hoch waren) gleich vom Arzt Metformin verordnet bekommen. Da meine Werte bei der nächsten Untersuchung unter den Schwellenwerten gelegen haben, könnte ich ich ja eigentlich da weitermachen, wo man "normalerweise" die erste Stufe beginne würde, nämlich ohne Medikamente (aktuell hatte der Arzt die Dosis halbiert).
    Und deshalb meine Ursprüngliche Frage, ob es nun besser weiter mit oder ohne Metformin ist?
    Aber eure Meinung scheint ja zu sein, daß man Metformin zur Unterstützung eigentlich so hochdosiert wie möglich (2000mg/Tag) nehmen sollte.
    Nur nach dem Sufenplan hätte ich eigentlich überhaupt nicht mit Metformin in der ersten Stufe starten sollen. Nun bin ich also schon drinn in der Medikamentenfalle ...
    Da kann ich ja noch von Glück sprechen, daß mir mein Arzt nicht gleich Insulin verordnet hat.
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    am 04.08.2017 09:39:05 | IP (Hash): 1916821865
    Da ist nirgendwo ne Medikamentenfalle. Du kannst jedes Medikament weg lassen, wenn Du Dein Ziel erreicht has und ohne das Medikament halten kannst. Du kannst auch das Met rauslassen. Es ist nicht lebensnotwendig. Als ordentlich behandelt gilt ein Diabetes, wenn der BZ nüchtern und vor den Mahlzeiten zwischen 100 und 140 gemessen wird, egal wie hoch die Spitzen dazwischen. Der HBA1c-Wert dazu um 7. Davon bist Du aktuell ein gutes Stück weit entfernt.

    ----------------------------------------------
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    am 04.08.2017 10:16:18 | IP (Hash): 1523010919
    hjt_Jürgen schrieb:
    Davon bist Du aktuell ein gutes Stück weit entfernt.

    Wie kommst du denn da drauf?

    hjt_Jürgen schrieb:
    Als ordentlich behandelt gilt ein Diabetes, wenn der BZ nüchtern und vor den Mahlzeiten zwischen 100 und 140 gemessen wird,

    Da liege ich mit Ø unter 126 ja wohl genau im Rahmen!
    Bearbeitet von User am 04.08.2017 10:16:48. Grund: .
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    am 04.08.2017 12:24:23 | IP (Hash): 1217320839
    Entschuldigung, aber was hier als ordentlich behandelt
    bezeichnet wird, da stehen die Haare zu Berge.
    Ordentlich ist immer nüchtern unter 100mg/dl auch vor
    einer Mahlzeit und nach der Mahlzeit so nach 1h eine
    Spitze bis 140mg/dl und nach 3-4h je nach Essen dann
    wieder unter 100mg/dl.
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    am 04.08.2017 13:20:56 | IP (Hash): 1967663786
    Meine Güte,

    wie kann man in einem Diabetes-Forum so viel gequirlte Sch..sse von sich geben.
    Die Diabetiker, die gerne die Glukosewerte eines Gesunden hätten und sie vielleicht sogar haben ...

    Super, die könnt ihr gerne behalten. Nur bitte, was bringt Euch auf den schmalen Ast, hier jedem verklickern zu wollen, das dies der Goldstandard für Diabetiker wäre.

    Es ist der für GESUNDE !!!!

    Man kann zumindest als Typ II Diabetiker seine Werte mittels Ernährung, Bewegung und Medis, locker in einem akzeptablen Rahmen halten. Dieser befindet sich, jedenfalls imho und der meines Arztes , etwa im Bereich von 6,0 bis 6,5 (HbA1c).

    Zumindest ich persönlich strebe keinen 1c zwichen 4,7 und 5,3 an. Was sollte mir das bringen ?
    Und kommt jetzt bitte nicht wieder mit Folgeerkrankungen. Oder zeigt mir bitte konkrete, belastbare Studien auf, die feststellen, dass in den von mir angegeben Bereich von 6-6,5 zwingend und unabwendbar Folgeerkrankungen zu erwarten sind.

    Solange mir und meinem Arzt solche nicht vorliegen, geben ich keinen Pfifferling auf die hier
    gebetsmühlenartig wiederholten Behauptungen.

    Ich habe manchmal den Eindruck, das einige Schreiberlinge hier von derjeigen Branche gesponsert werden, die Blutzuckermessgeräte und besonders Sensoren herstellen.
    Wenn man nach Euch ginge, könnte man täglich so gegen 10 bis 24 ( am Besten jede Stunde einen, auch nachts -:) ) Sensoren heraushauen. Das Ganze natürlich auf private Rechnung.

    Sorry, aber das musste mal gesagt werden.
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    am 04.08.2017 13:26:38 | IP (Hash): 1523010919
    Bits&Bytes schrieb:
    Es ist der für GESUNDE !!!!

    Danke! Du sprichst mir aus der Seele! Ich kann auch nicht verstehen, wieso hier alle einen dazu bekehren/überzeugen wollen, daß nur die Werte von gesunden für uns Diabetiker gelten.

    DANN WÄREN WIR JA KEINE DIABETIKER !!!
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    am 04.08.2017 13:33:51 | IP (Hash): 168645522
    Entschuldigung, aber eine doofere Geisteshaltung sieht man selten
    unter der Berücksichtigung der möglichen Folgeerkrankungen !! !!
    .
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    am 04.08.2017 13:58:12 | IP (Hash): 1916821865
    r2d2 schrieb:
    Bits&Bytes schrieb:
    Es ist der für GESUNDE !!!!

    Danke! Du sprichst mir aus der Seele! Ich kann auch nicht verstehen, wieso hier alle einen dazu bekehren/überzeugen wollen, daß nur die Werte von gesunden für uns Diabetiker gelten.

    DANN WÄREN WIR JA KEINE DIABETIKER !!!


    Sorry, wenn ich mich so missverständlich ausgedrückt hab, aber es sollte keine Bekehrung sein, sondern Hinweis und Info zu der Möglichkeit, die vor allem zu Anfang mit Typ2 besteht, den eben bis in den völlig gesunden Bereich zurück zu drehen und da drin mit dem passenden Verhalten völlig ohne Medis zu halten.
    Hat aus meiner Sicht den Vorteil, dass man sich nicht um Medis und dereren passende Einnahme und deren mögliche Nebenwirkungen zu kümmern braucht. Auch nicht um diabetische Folgekrankheiten, und dann die Medis dafür und deren Nebenwirkungen (bei Blutdruck- und Blutfettsenkern und und und)

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    am 04.08.2017 14:17:09 | IP (Hash): 1615550220
    "Und deshalb meine Ursprüngliche Frage, ob es nun besser weiter mit oder ohne Metformin ist?"

    Von den bisher geposteten Werten für mich ganz klar: Die Werte mit Metformin sind besser.
    Es ist aber schwer zu vergleichen, weil wir nicht wissen was genau du da gemacht hast.
    Nur einen Tag zum Test das Metformin weglassen ist etwas anderes als zB über ein Quartal.
    Wir wissen auch nicht wie alt du bist, dein Gewicht und wie es sich entwickelt hat, deine BZ-Werte, halt die ganzen Hintergründe.


    " DANN WÄREN WIR JA KEINE DIABETIKER !!! "
    Meine Meinung dazu ist eine andere: Ja, man ist Diabetiker aber lieber wäre es mir das nicht zu sein.
    Bei einer Brille sagt man doch auch nicht "Die Brille muss perfekt zu sehen - weil dann wäre ich ja nicht kurzsichtig!"
    Naja der Vergleich ist nicht so toll, aber man versucht doch immer ein Ergebnis möglichst nah am gesunden zu erzielen? (Ohne sich zu sehr einzuschränken, wozu ich auch übertrieben häufiges messen zähle)
    Wenn also eine Möglichkeit besteht um 20 mg/dl bessere Werte zu erreichen, dann würde ich das machen denn der Unterschied erscheint mir schon relevant.
    Es wäre doch dum auf ein besseres Ergebnis zu verzichten wenn es mit vertretbaren Aufwand zu erreichen ist.
    (Aber vielleicht ist meine Ansicht als Typ 1 da anders: Spritzen muss ich sowieso, also versuche ich halt es möglichst gut hinzukriegen. Hätte ich die Aussicht komplett auf ein Medikament zu verzichten, vielleicht erschienen die 20 mg/dl dann anders.)
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    am 04.08.2017 15:12:52 | IP (Hash): 1615550220
    " Die Frage kannst Du dir locker selbst beantworten: Wie viele Typ2 kennst Du, die nicht mit den Jahren erst immer mehr Tabletten und dann immer mehr Insulin brauchen/gebraucht haben?"

    Die Frage ist, ob das von den Leitlinien und Ärzten so vorgesehen ist? Ich glaube nicht.
    Wenn das bei manchen so passiert, kann man daraus nicht schliessen dass es an schlechten Empfehlungen der Ärzte lag. Bei manchen funktionierts, bei anderen nicht.
    Ich denke eher ist es so dass die Empfehlungen schlecht umgesetzt werden bzw das aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist. Oder trotz aller Anstrengung war nur mit Lebenstiländerung einfach nichts zu holen.
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    am 04.08.2017 15:26:24 | IP (Hash): 1316369310
    Hier nochmals mein Post von Seite 2 welcher nebst anderen
    eigentlich alles für im Guten für dich beantwortet.
    ( Dies nun bei Post 94 und 10 Seiten. )

    Hallo r2d2
    Die Nüchternwerte sollten unter 100mg/dl sein das ist klar.
    Aber wenn ich Du wäre so würde ich zuerst einmal mit täglich 3x 500mg Met.
    probieren und sehen wie die Werte sind.
    Wenn dann irgendwann im Tag die Werte 3 Std. nach Essen über 100mg/dl sind
    dann kannst Du in diesem Bereich immer noch auf 1000mg Met. steigern und sehen
    wie es tut und so wärst Du dann gezielter auf der täglich max. möglichen Dosis.
    Als Beispiel :
    Am Morgen nüchtern unter 100mg/dl = OK ( davon ausgehen dass es passen wird. )
    Am Mittag 3 Std. n. Essen unter 100mg/dl = OK, wenn nicht die Mittagsdosis erhöhen.
    Am Abend 3 Std. n. Essen unter 100mg/dl = OK, wenn nicht die Abenddosis erhöhen.
    ( Wenn das so geht, dann wärst Du täglich zwischen 1500 – 2500mg Metformin )

    Glucophage Metformin Für Erwachsene :
    Die Höchstdosis beträgt 3000 mg pro Tag, aufgeteilt in drei Einnahmen.
    https://medikamio.com/de-de/medikamente/glucophage-500-mg/pil

    Der folgende Link des ©1999 GOVI-Verlag beinhaltet viele Falschinformationen
    über Metformin welche NIH.Gov der Welt Medizinreferenz längst korrigiert sind,
    dass es so peinlich ist, aber für gewisses DE Laborpersonal immer noch genügt :
    http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm1_12_2000

    .
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    am 05.08.2017 09:46:41 | IP (Hash): 2035052689
    Hallo r2d2,

    falls du die trollige Anleitung von Ax..x anwenden willst, dann wünsche ich dir dabei maximale Erfolge. 😊
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    am 05.08.2017 11:43:50 | IP (Hash): 1462185845
    Pelzlöffel schrieb:
    " Die Frage kannst Du dir locker selbst beantworten: Wie viele Typ2 kennst Du, die nicht mit den Jahren erst immer mehr Tabletten und dann immer mehr Insulin brauchen/gebraucht haben?"

    Die Frage ist, ob das von den Leitlinien und Ärzten so vorgesehen ist? Ich glaube nicht.
    Wenn das bei manchen so passiert, kann man daraus nicht schliessen dass es an schlechten Empfehlungen der Ärzte lag. Bei manchen funktionierts, bei anderen nicht.
    Ich denke eher ist es so dass die Empfehlungen schlecht umgesetzt werden bzw das aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist. Oder trotz aller Anstrengung war nur mit Lebenstiländerung einfach nichts zu holen.


    Nach der noch immer für die Behandlung geltenden fachmedizinischen Sicht ist der Diabetes Typ2 eine progrediente Krankheit, also eine, die sich auch bei bester Behandlung und Befolgung mit den Jahren immer weiter verstärkt, weil der zugrundeliegende "Mechanismus" unbekannt ist und nicht direkt beeinflusst werden kann. Das heißt, dass auch Betroffene, die alles richtig machen, nach 8-10 Jahren zusätzlich zu den oder statt der Tabletten Insulin nehmen müssen und auch davon mit den Jahren immer mehr. Die optimale Behandlung kann nur dazu verhelfen, den Blutzucker möglichst viele Jahre im jeweils einstellungsmäßig optimalen Bereich zu halten. Ausnahmen bestätigen die Regel in jeder Richtung.

    Dazu passender organischer Hintergrund: Bei Diagnosereife hat ein Typ2 noch um die 50% der gesunden Menge an funktionierenden Beta-Zellen, wenn dann nach Jahren nur noch mit Insulin ein ausreichender HBA1c erreicht werden kann, um die 20%. Die Behandlung ist darauf angelegt, diesen Verlauf möglichst lang zu strecken, weil sie mit Insulin vergleichsweise sehr viel aufwändiger und komplizierter wird und weil auch bei sehr guter Befolgung der ärztlichen Vorgaben spätestens damit deutlich an Gewicht zugenommen wird.

    Nach der aktuellen fachmedizinischen Sicht ist die erste Folge des Typ2 die fehlgeleitete Einlagerung von Speicherfett in Leber und Bauchspeicheldrüse, die bei gesunden Menschen, auch bei gesunden Superschwergewichten, nicht stattfindet und die auch bei Menschen ohne Übergewicht stattfinden kann.
    Diese fehlgeleiteten Fetteinlagerungen führen zur Typ2 typischen zunehmend zu vielen Ausgabe an Glukose und der zunehmenden fehlgesteuerten Ausgabe an Insulin und dem Absterben von Beta-Zellen infolge langer hoher Glukosebelastung (Glukotoxizität).
    Diese Fetteinlagerungen werden bei plötzlicher erheblicher Nahrungskarenz innerhalb weniger Tage als erste aufgebraucht und damit die volle Funktion der betroffenen Organe (was davon noch funktionsfähig vorhanden ist) wiederhergestellt.

    Und bei wem das so funzt und wer sich in der Folge dann gezielt so verhält, dass Leber und Pankreas nicht wieder Fett ansetzen, braucht sich für Jahre und vielleicht sogar lebenslang nicht mehr mit Zuckermedis und beständiger Messerei usw. zu plagen, von Folgekrankheiten und Medis dafür ganz zu schweigen.

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    am 06.08.2017 13:03:39 | IP (Hash): 1610946420
    Ich würde das deinen Arzt fragen. Ich durfte Metformin nach 9 Monaten absetzen und solange mein HbA1c Wert so bleibt wie er momentan ist, brauche ich das auch nicht mehr nehmen.

    Nehme allerdings, seit ich abgesetzt habe nicht weiter ab... halte mein Gewicht aber!
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    am 06.08.2017 19:12:10 | IP (Hash): 1881656244
    Mäuschen schrieb:
    Ich würde das deinen Arzt fragen. Ich durfte Metformin nach 9 Monaten absetzen und solange mein HbA1c Wert so bleibt wie er momentan ist, brauche ich das auch nicht mehr nehmen.

    Mir geht es dorch nicht darum das Met so schnell wie möglich abzusetzen. Mir geht es darum ob es sinnvoll ist das Met so lange und so viel wie möglich zu nehmen um bessere Werte zu erziehlen oder ob es sinnvoller ist "leicht schlechtere" Werte ohne Met zu verfolgen.