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Prädiabetes T2 mit/ohne Metformin
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am 29.07.2017 15:36:19 | IP (Hash): 1035043934
Mein lieber Freund Maxim oder wie auch immer. Die Beleidigungen kommen NUR von dir.
Wenn du deine Zeit nich verplempern willst dann verschwinde aus diesem Forum.
Kümmer dich um deine Familie oder um wem auch immer, Freunde scheinst du
ja nicht zu haben... Wenn du den Nobelpreis bekommen hast werde ich mit hochachtung
zu dir aufblicken, aber bis dahin bist du eine absolute Nullnumer.4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.07.2017 15:44:34 | IP (Hash): 588774407
Man sollte nie Perlen an Schweine füttern, hat mal ein Intelligenter gesagt ! -
am 29.07.2017 16:01:35 | IP (Hash): 1035043934
An deinen "Perlen" ist kein "Schwein" interessiert... -
am 29.07.2017 16:04:22 | IP (Hash): 1007306170
Wer zuletzt lacht, lacht am besten !
. -
am 29.07.2017 16:07:36 | IP (Hash): 1035043934
Aber nur über dich.... Und nun bin ich aus diesem blöden Tread raus, du bist einfach zu dumm für diese Welt. -
am 29.07.2017 18:12:15 | IP (Hash): 420588832
Adhka schrieb:
Hinner
Wir hatten das hier schon einmal sogar mit Beschreibungen und Diagramms
vom bekannten NIH.Gov der Weltreferenz für alle Profs, Drs und Betroffene.
Ich bin nicht bereit für präventiv auf Meckern und Beleidigungen eingestellte,
dann bei Jedem individuell immer wieder von NULL anzufangen und Zeit zu
verplempern.
.
Niemand erwartet, dass du hier Zeit verplemperst...bleib einfach weg, dann ist alles gut! -
Elfe
Rang: Gastam 29.07.2017 20:02:15 | IP (Hash): 1020391575
r2d2 schrieb:
Rainer schrieb:
Wenn du mit deinen BZ-Werten nach 1 Stunde meistens unter 120mg/dl bleibst, ...
Kann das eigentlich gut sein, wenn man seine Werte sogar unter die von "Gesunden" steuert? Normalerweise liegt der Wert 1h nach dem Essen bei "Gesunden" bei Ø 140.
Hallo r2d2,
klares nein.
Blutzucker so niedrig hinzukriegen ohne Kohlenhydrate und mit viel Butter ist BZ-mäßig á la R. keine Kunst und kann trotzdem schädlich sein, mit allein gläubiger Fokussierung auf BZ-Werte.
Manche Präsis und manche 2er-Thesenklopper bilden sich nur ein, mit besonders niedrigen BZ-/HbA1c-Werten irgendetwas beeinflussen zu können, gegen persönliche Veranlagung.
Wenn 's dann passt, Fortschreitung nur langsam, wird das selbstverständlich der eigenen ach so tollen 'Diät' zugeschrieben, ohne einschätzen zu können, ob es auch ohne LCHF etc. gepasst hätte.
Passt's nicht, gibt es die R.sche Tablettenliste. °~°
~
Die Diagnose-Praxisempfehlung zeigt die Diagnose-Grenzen an.
https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_M%C3%BCller-Wieland_Definition__Klassifikation_und_Diagnostik_des_DM_Online-PDF.pdf
Ist man aber erst mal als Diabetiker diagnostiziert, werden persönliche Ziele vereinbart und die Diagnose-Grenzen werden (bei mir jedenfalls) unterschritten:
HbA1c-Wert im Bereich kleiner/gleich 6,5 zu halten,
kleiner Nierenschwelle mit BZ 180 mg/dl zu bleiben, ist nach Gesprächen, Schulung etc. mein zusätzliches persönliches Bestreben.
Bin allerdings LADA-1er und von Anfang an INSULINER.
Bzgl. HbA1c-Wert ist mir diese Typ 2er-Richtlinie deswegen zu weich.
"Allerdings kann bei gesunden und fitten Seniorinnen und Senioren auch ein niedrigerer
Wert zwischen 7% bis 7,5% angestrebt werden. " Seite 81 Link s.u.
Wobei 'Senioren'-Grenze altersmäßig wo liegt ;- ?
Trotzdem gibt diese Richtlinie einiges an Informationen, auch zur Ernährung ab Seite 42 mit Hinweisen zu Kohlenhydraten und Fetten (nicht Butter oder andere gesättigte tierische Fette, sondern pflanzliche u.a.) und auch Erklärung zu Medikamenten ab Seite 56.
https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Patientenleitlinien/dm-therapie-1aufl-verS1-pll_1_.pdf
Diese eigene DDG-Praxisempfehlung mit nur 13 Seiten ist eher eine Zusammenfassung der o. g.
https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_Landgraf_Therapie_des_Typ-2-Diabetes_Online-PDF.pdf
Du kannst diese Links ja mal so quer lesen.
Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 29.07.2017 20:10:22. Grund: . -
am 30.07.2017 01:16:40 | IP (Hash): 992058958
BeHinnerte
Deine Welt oder Gehirn ist aber so klein, das
kann man nicht mit dem Mikroskop sehen !
Desgleichen bei TypEier, Etc.
.
Bearbeitet von User am 30.07.2017 08:12:08. Grund: Komplettierung -
am 30.07.2017 03:46:54 | IP (Hash): 630619728
Adhka schrieb:
BeHinnerte
Deine Welt oder Gehirn ist aber so klein, das
kann man ja nur mit dem Mikroskop sehen !
.
Mehr hast Du nicht hingekriegt?
Such Dir mal be Freundin.....
oder überhaupt soziale Kontakte....
sonst wird das nix mehr.....
---
DO NOT FEED THE TROLL!!!
http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718 -
am 30.07.2017 11:56:34 | IP (Hash): 1881656244
Adhka schrieb:
Beim Gesunden wenn ausnahmsweise Pankreas und Leber perfekt
funktionieren, dann egal was der tut oder isst, geht der Wert nie
über 100mg/dl und auch nicht unter 70mg/dl !
Die Leitlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft ( DDG ) bezüglich der Blutzuckerwerte lauten: für Normalwerte für Blutzucker nüchtern unter 100 mg/dl oder 5,5 mmol/l , für Verdacht auf Diabetes 100–110 mg/dl oder 5,5–6,1 mmol/l und für die Diagnose Diabetes mellitus über 110 mg/dl oder 6,1 mmol/l für Blutzuckermesswerte kapillar, also aus der Fingerbeere, 2 Stunden nach einem Essen gemessen, gelten Glukosespiegel bis 140 mg/dl ( 7,8 mmol/l ) als normal, verdächtig wären 140–200 mg/dl oder 7,8–11,1 mmol/l und für die Diagnose Diabetes mellitus zählen Blutzuckerwerte über 200 mg/dl ( 11,1 mmol/l ).
https://de.wikipedia.org/wiki/Blutzucker
"Beim Menschen betragen die Normalwerte:
nüchtern: 70–99 mg/dl, entsprechend 3,9–5,5 mmol/l[2]
nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit:
maximal bis zu 160 mg/dl, entsprechend 8,9 mmol/l
unter 140 mg/dl nach 2 Stunden, entsprechend 7,8 mmol/l[2]"
Bearbeitet von User am 30.07.2017 11:58:26. Grund: . -
am 30.07.2017 14:27:41 | IP (Hash): 1267217996
R2D2
Ich kenne diese Leitlinien und hatte mein Beispiel mit „ausnahmsweise“ bezeichnet.
Man muss auch sehen, dass die Leitlinien mit einer gewissen Grosszügigkeit gemacht
sind wo es eigentlich fliessende Übergänge hat welche man besser in statistischen
Diagrammen darstellen kann als bei Zahlen oder Worte fassen.
Der Mensch ist auch nicht gemäss irgendeiner ISO-Norm hergestellt, sondern
hat individuelle Auslegungen wo nur die resultierenden physikalischen Symptome
dann mehrheitlich die Gleichen sind.
Damit ist erwähnt, dass wenn man an die Maximums der Zahlen geht, wie z.B.
140mg/dl, dass von 141mg/dl an dann nicht die Welt untergeht und es nicht
wie bei einem Lichtschalter ist wo entweder Licht an ist oder aus ist.
Ich hatte das Ausnahmebespiel vom nie über 100 und nie weniger 70mg/dl
genannt und dazu kann man auch das Ausnahmebeispiel von kurzen Spitzen
bis sogar 200mg/dl nennen bei sehr wenigen, welche trotzdem normal
Gesunde sind da deren HbA1c von bis heute noch 5,5% nicht überschritten
wird ( HbA1c 5,5% entsprechen durchschnittlichen 100mg/dl, aber wir müssen
damit rechnen, dass das noch auf 5,35% korrigiert wird innerhalb der nächsten
Jahre mit dem Beginn von Diabetes auch auf 5,5% gesetzt wird. )
Was Du vom DDG ausgelassen hast sind die HbA1c Werte als Durchschnitt des
ganzen auf und ab. Gemäss DDG sind HbA1c Werte von über 5,7% diabetisch
und weniger 5,7% als max. für Gesunde.
Für den Diabetiker heisst das auch, dass nur weil Diabetiker ist, deshalb
nicht unbedingt sich im Diabetischenbereich auf halten sollte, sondern durch
die entsprechende Medikation sich dann wieder im Normalbereich für Gesunde
befinden sollte wenn die Therapie gut ausgelegt ist, da nur so Er sich vor
möglichen diabetischen Folgeerkrankungen sicher sein kann und deswegen
für normal Gesunde der HbA1c von max. 5,5% noch gilt !
Für normal Gesunde gibt es kein max. bis 160mg/dl wie Du beschrieben
hast.
Schaue Dir nochmal Abb.1 beim DDG Link an : https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_M%C3%BCller-Wieland_Definition__Klassifikation_und_Diagnostik_des_DM_Online-PDF.pdf
. -
Elfe
Rang: Gastam 01.08.2017 00:43:20 | IP (Hash): 1020391575
r2d2 schrieb:
https://de.wikipedia.org/wiki/Blutzucker
Hallo r2d2,
solche vereinfachten Websites oder 1 h/ 2 h-BZ-Werte sind nur als oberflächige Infos zu lesen.
Ernährungsgewohnheiten sind ganz verschieden.
Verdaulichkeit und BZ-Erhöhung ist zu beachten.
So ein Fruchtsaft ist schon nach 10 min auf Blutzuckererhöhung zu messen.
Fleisch, Beilagen ... erst nach mehreren Stunden.
Du solltest dich schon genauer mit Mahlzeiten und sinnvollen Messzeitpunkten auseinandersetzen. -
am 01.08.2017 07:30:20 | IP (Hash): 1523010919
Elfe schrieb:
Du solltest dich schon genauer mit Mahlzeiten und sinnvollen Messzeitpunkten auseinandersetzen.
Was glaubst du was ich hier die ganze Zeit mache?
Aber irgendwelche Anhaltspunkte muß man ja nun zu Grunde legen!
Und Aussagen wieAdhka schrieb:
Beim Gesunden ... geht der Wert nie über 100mg/dl
dürften ja wohl nicht so ganz richtig sein! Auch bei Gesunden steigt der BZ nach dem Essen bis auf 140mg/dl an. -
am 01.08.2017 14:58:42 | IP (Hash): 269667521
Bitte mal bedenken: Alle Leitlinien sind bislang ausschließlich am Typ1 orientiert auf den behandlungsmäßig alltäglich ausreichend praktikablen Kompromiss von Behandlungsaufwand und Behandlungsnutzen bezüglich des BZs und der mit einem höheren BZ zu erwartenden diabetischen Folgekrankheiten ausgerichtet.
Dabei wurde bislang davon ausgegangen, dass der Typ2 auch bei guter Behandlung mit den Jahren fortschreite und schließlich in die Insulinpflicht mit immer größerem als dem Insulinbedarf vom Typ1 münde.
Mit KEINER dieser Leitlinien wird bis heute auch nur ansatzweise berücksichtigt, dass offenbar für weit über die Hälfte aller Typ2 wenigstens in den ersten Jahren nach Erreichen ihrer Diagnosereife die Möglichkeit besteht, ihren Diabetes wieder bis in den BZ-gesunden Bereich zurück zu drehen und darin mit sehr wenig bis völlig ohne alle Medikation für Jahre und vielleicht sogar für immer zu halten.
Mit dem passenden persönlichen vor allem Ess- und Bewegungs-Verhalten, versteht sich, aber für viele Betroffene wäre die damit erreichbare Sicherheit vor diabetischen Folgekrankheiten völlig ausreichender Antrieb.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 01.08.2017 18:42:23 | IP (Hash): 1020391575
r2d2 schrieb:
Elfe schrieb:
Du solltest dich schon genauer mit Mahlzeiten und sinnvollen Messzeitpunkten auseinandersetzen.
Was glaubst du was ich hier die ganze Zeit mache?
Aber irgendwelche Anhaltspunkte muß man ja nun zu Grunde legen!
Bitte dich um Entschuldigung, r2d2, wollte dich nicht verärgern.
Hier mal ein Ausflug in INSULINER-Belange* (FPE), wobei für dich eher die Verdaulichkeit bzw. Übergang der Kohlenhydrate in den Blutkreislauf interessant ist.
https://www.diabetesde.org/ueber_diabetes/was_ist_diabetes_/diabetes_lexikon/fett-protein-einheit-fpe
Je höher der Fett- und Eiweiß-Anteil der Mahlzeit, desto langsamer ist der Blutzuckeranstieg des Kohlenhydrat-Anteils.
Wenn du also Kohlenhydrate nicht pur, sondern mit Fett und/oder Eiweiß kombinierst, auch Ballaststoffe (Pflanzenfasern in Vollkorn, Salate z.B.) sind da hilfreich, steigen die BZ-Werte nur langsam an und du vermeidest Blutzuckerspitzen.
Messzeitpunkt wäre dann so nach ca. 2 - 3 h sinnvoll.
(*Kurzzeitinsulin hat eine Wirkungsdauer von 3 - 4 h, entwickelt für normale Mahlzeiten. Je nachdem ist die Wirkung allerdings zu kurz, FPEs nötig.)
Gruß Elfe
@Jürgen: Selbstverständlich sind Ernährung und Bewegung erste Wahl bei der Behandlung von 2ern - siehe Tab. 1 auf Seite 2, Ernährungstherapie Seite 7 und Bewegung Seite 8
https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisleitlinien/2016/dus_2016_S2_Supplement_Praxisempfehlungen_Landgraf_Therapie_des_Typ-2-Diabetes_Online-PDF.pdf
Bearbeitet von User am 01.08.2017 18:43:09. Grund: Format -
am 01.08.2017 19:35:45 | IP (Hash): 269667521
Und wo hast Du da was von gesunden BZ-Werten oder Remission (ohne Medis 1 Jahr lang HBA1c 6 und besser und Nüchternwert unter 100mg/dl) gelesen?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 02.08.2017 00:51:16 | IP (Hash): 1020391575
Hallo Jürgen,
warum 'lesen', mal wieder einen Link erwartest du ?
Habe einen großen 2er Verwandten- und Bekanntenkreis.
Da gibt es sone und solche.
Einige kommen super zurecht mit alleiniger Ernährungsanpassung.
Wenn HbA1c-Wert dann mal höher ausfällt, wissen diese dann auch warum - mal was mehr gegönnt beispielsweise über Feiertage. Die gehen eher entspannt mit dem Thema um, BZ wird da selbst gar nicht gemessen.
Klappt nicht immer, manchmal schon noch Tabletten und sogar Insulin notwendig.
Arzt/Patienten-Gespräche und persönliche Erfahrungen werden nicht veröffentlicht und sind daher nicht zu googeln.
Gruß Elfe -
am 02.08.2017 11:02:43 | IP (Hash): 58828378
Mit lesen hatte ich eigentlich Deinen Link gemeint. Da steht nix drin von gesundem BZ und Remission, vielleicht sogar lebenslanger. Doch ja, das steht was drin von weniger Essen und mehr Bewegen, ganz in der Typ1 Tradition, die den Typ2 nach wie vor als angefressen und angesessen sieht.
Von den 2ern, die mit mir vor mehr als 20 Jahren angefangen und ihren BZ nach Doktors Anweisungen im diabetologisch ordentlichen Rahmen von HBA1c 6,5-7,5 so leicht genommen haben, wie Du schreibst, brauchen die wenigen noch überlebenden um die 200 Einheiten und mehr an Insulin am Tag für nen HBA1c um 8 und darüber hinaus jede Menge Tabletten für Blutdruck und -fette und...Und sie haben jede Menge PNP und Gewichts- und Augen- und Nieren- und weitere Probleme.
Dabei würden die meisten von ihnen wahrscheinlich heute noch völlig munter leben und viele von ihnen noch immer überhaupt keine Medis für ihren völlig gesunden BZ brauchen und dazu keine Tabletten für weniger Blutdruck und Blutfette und …: Wenn sie ihren BZ zeitnah zu ihrer Diagnose gezielt mit Essen und Bewegen voll gesund eingewöhnt und sich bis heute dran gehalten hätten.
Und wenn ich das von damals an gemacht hätte, müsste ich mich für dieses Dranhalten sehr viel weniger einschränken als heute für ein ähnlich gesundes Ergebnis mit nem zusätzlichen vergleichsweise riesigen Medi-Aufwand.
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am 02.08.2017 11:25:22 | IP (Hash): 975638313
hjt_Jürgen schrieb:
Da steht nix drin von gesundem BZ und Remission, vielleicht sogar lebenslanger. Doch ja, das steht was drin von weniger Essen und mehr Bewegen, ganz in der Typ1 Tradition, die den Typ2 nach wie vor als angefressen und angesessen sieht.
Welches Problem hat hjt_jürgen mit Typ1-Diabetikern? Die Haltung des „angefressen und angesessen“ Typ2-Diabetes entspricht einer weitgehend unzutreffenden Volksmeinung und hat nichts mit Diabetes Typ1 zu tun.
hjt_Jürgen schrieb:
Von den 2ern, die mit mir vor mehr als 20 Jahren angefangen und ihren BZ nach Doktors Anweisungen im diabetologisch ordentlichen Rahmen von HBA1c 6,5-7,5 so leicht genommen haben, wie Du schreibst, brauchen die wenigen noch überlebenden um die 200 Einheiten und mehr an Insulin am Tag für nen HBA1c um 8 und darüber hinaus jede Menge Tabletten für Blutdruck und -fette und...Und sie haben jede Menge PNP und Gewichts- und Augen- und Nieren- und weitere Probleme.
Doch eher etwas dramatisch dargestellt. Es gibt sehr zahlreiche Typ2-Diabetiker, welche mit „ihrem BZ nach Doktors Anweisungen im diabetologisch ordentlichen Rahmen von HBA1c 6,5-7,5“ weit über 20 Jahren mit grosser Lebensfreude und ohne Folgeschäden sehr gut leben.
4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.08.2017 12:03:19 | IP (Hash): 2108455638
Beobachter schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Da steht nix drin von gesundem BZ und Remission, vielleicht sogar lebenslanger. Doch ja, das steht was drin von weniger Essen und mehr Bewegen, ganz in der Typ1 Tradition, die den Typ2 nach wie vor als angefressen und angesessen sieht.
Welches Problem hat hjt_jürgen mit Typ1-Diabetikern? Die Haltung des „angefressen und angesessen“ Typ2-Diabetes entspricht einer weitgehend unzutreffenden Volksmeinung und hat nichts mit Diabetes Typ1 zu tun.
Wobei man hierzu ergänzen kann/sollte, dass T1 spätestens im Erwachsenenalter unzutreffenderweise vom Volke den Typ 2er zugerechnet wird – mit dem Vermerkt "Schon so schlimm"? Und wehe der Kandidat hat ein paar Kilo zuviel auf den Rippen...
Wobei T1 tatsächlich gerne mal T2ern... wohl wegen – siehe oben – . -
am 02.08.2017 16:11:12 | IP (Hash): 58828378
Und warum von Euch nur Entrüstung ob "meines Problems" mit Typ1 und kein Wort dazu, dass die Fachmedizin die Möglichkeit der Remission/des Zurückdrehens vom Typ2 zwar seit Jahren kennt, aber bis heute nicht nur in keiner Weise dazu anleitet, sondern nicht einmal auf die Möglichkeit hin weist?
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Elfe
Rang: Gastam 02.08.2017 17:47:33 | IP (Hash): 1020391575
hjt_Jürgen schrieb:
Und warum von Euch nur Entrüstung ob "meines Problems" mit Typ1 und kein Wort dazu, dass die Fachmedizin die Möglichkeit der Remission/des Zurückdrehens vom Typ2 zwar seit Jahren kennt, aber bis heute nicht nur in keiner Weise dazu anleitet, sondern nicht einmal auf die Möglichkeit hin weist?
Ein Zurückdrehen des Typ 2 ist so gut wie nicht möglich.
Siehe dazu
http://www.allgemeinarzt-online.de/a/wie-viel-bringt-die-intensive-lebensstilaenderung-wirklich-1588795
http://www.ernaehrung.de/blog/typ-2-diabetes-bleibt-haeufig-eine-einbahnstrasse/ -
am 02.08.2017 19:47:35 | IP (Hash): 58828378
Wenn Du berücksichtigst, dass die in den beiden Studien verzeichneten auf den ersten Blick wenigen Remissionen KEINERLEI FACHOFFIZIELLE ANLEITUNG UND UNTERSTÜTZUNG hatten, steht da nicht, was eh nicht funzt, sondern ein Wahnsinnsergebnis!
Dazu ist zu bedenken, dass fachoffiziell schon bei der Verordnung von Metformin sehr eindringlich vor Unterzuckerungen gewarnt und auf die sichere Seite von 100mg/dl und mehr hingewiesen werden muss. Und mit nüchtern 100 und mehr ist schon eine partielle Remission ein gewaltiges Kunststück für Kenner und für Typ2, die den Blutzucker praktisch nur in so einschüchternden Warnungen und als ansonsten was ganz komplziertes kennenlernen, praktisch reiner Glücksspiel-Gewinn.
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Elfe
Rang: Gastam 03.08.2017 01:25:46 | IP (Hash): 1020391575
0,irgendwas Prozent als Studienergebnis ist jedenfalls Gegenteil einer Unterstützung zur Remisson-These.
Partielle Remission und Verschiebung zur 2er Diagnose in höheres Lebensalter ist dokumentiert und durchaus zu beachten.
Bearbeitet von User am 03.08.2017 01:29:25. Grund: . -
am 03.08.2017 11:00:52 | IP (Hash): 1963798719
Sorry, aber wenn flächendeckend fachoffiziell nicht zu Remission informiert und angeleitet und schon vor dem Unterschreiten des BZs im remissionsmäßig oberen Bereich eindringlich gewarnt wird, ist die Vorführung von winzigen Remissionszahlen in solchen Studien reine Verarsche und Deine abwertender Bezug darauf schlimmer als sinnbefreit.
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am 03.08.2017 14:30:34 | IP (Hash): 1615550220
r2d2:
Nüchternwerte von 120 auf 100 mit Metformin klingt vielleicht nicht viel, aber wenn man bedenkt das die Nüchternwerte ja übere lange Zeit bestehen (zB über Nacht) ist das schon etwas wert.
Vielleicht erstmal so weiter machen bis zum nächsten Arzttermin, dann hast du genug Messwerte um richtig zu vergleichen. Da wird dann wahrscheinlich nochmal ein hba1c bestimmt, so das man den auch noch vergleichen kann. Wenn du jetzt zwischendrin etwas änderst hat das alles weniger Aussagekraft.
Ich finde man sollte auch weniger überlegen "Wie hoch dürfen die Werte sein?" sondern eher "Wie nah an gesunde Werte kann ich rankommen? Ohne dabei Nebenwirkungen/Unterzuckerungen/starke Einschränkungen zu haben."
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"...dass die Fachmedizin die Möglichkeit der Remission/des Zurückdrehens vom Typ2 zwar seit Jahren kennt, aber bis heute nicht nur in keiner Weise dazu anleitet, sondern nicht einmal auf die Möglichkeit hin weist?"
Diesen Eindruck habe ich überhaupt nicht.
Eher im Gegenteil: Bei DT2 geht es eigentlich immer um Aufklärung über Ernährung, Lebenstil, Anregung zur Gewichtsreduktion usw. Es wird immer betont wie viel man ggf ohne Medikamente erreichen kann bzw dass es nicht damit getan ist ein paar Tabletten zu nehmen.
Im verlinkten Therapie_des_Typ-2-Diabetes_Online-PDF.pdf steht auch:
-- "Lebensstilmodifizierende, nicht medikamentöse Therapie-maßnahmen stellen auf jeder Therapiestufe die Basistherapiedar, sind aber häufig allein nicht ausreichend." --
Es steht auch drin unter welchen Umständen 'strengere' Ziele wie zB hba1c von unter 6,5 angestrebt werden können. -
am 03.08.2017 15:33:02 | IP (Hash): 1963798719
Pelzlöffel schrieb:
Ich finde man sollte auch weniger überlegen "Wie hoch dürfen die Werte sein?" sondern eher "Wie nah an gesunde Werte kann ich rankommen? Ohne dabei Nebenwirkungen/Unterzuckerungen/starke Einschränkungen zu haben."
Stoffwechselgesunde Menschen haben ihren BZ nüchtern und zwischen den Mahlzeiten im Bereich von 60-90mg/dl plusminus vielleicht 10%. Schwangerschafts-Grenzwerte entsprechend den normalen Gesundwerten, in der Spitze nach dem Einfüllen von viiiielen KHs vielleicht an um 140 für ein paar Minuten. Dass beim Zuckerwassertest der 2Stundenwert als gesund gilt, ist ein Zopf aus dem diabetologischen Mittelalter.
Und Metformin bremnst nur den steigenden BZ. Es kann den BZ nicht senken/runter ziehen, auch nicht in eine Unterzuckerung ziehen. Sonst müssten ja Frauen mit völlig gesundem BZ, die Metformin wg PCO nehmen, dauernd unterzuckern.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 03.08.2017 15:41:05. Grund: Ergänzung -
am 03.08.2017 15:46:45 | IP (Hash): 1963798719
Pelzlöffel schrieb:
-- "Lebensstilmodifizierende, nicht medikamentöse Therapie-maßnahmen stellen auf jeder Therapiestufe die Basistherapiedar, sind aber häufig allein nicht ausreichend." --
Aber NIRGENDWO steht da die Remission konkret mit 1 Jahr unter HBA1c6 und morgens nüchtern unter 100mg/dl benannt. Und wie soll jemand eine Adresse in sein Navi eingeben, die er nicht kennt?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 03.08.2017 16:48:57 | IP (Hash): 1615550220
hjt_Jürgen schrieb:
Aber NIRGENDWO steht da die Remission konkret mit 1 Jahr unter HBA1c6 und morgens nüchtern unter 100mg/dl benannt. Und wie soll jemand eine Adresse in sein Navi eingeben, die er nicht kennt?
Weiss nicht ob man so "konkrekt" sagen wann ein T2 sich zurückbildet, es macht im Rahmen des Behandlungsschema aber auch keinen Sinn.
Die erste Stufe (ohne Medikamente) ist erstmal Anpassung der Ernährung, Bewegung usw.
Wenn sich bei der nächsten Untersuchung hba1c usw unter die Schwellenwerte verbessert haben, wird die zweite Stufe (Medikamente) gar nicht erreicht. Quasi 'Bitte so weitermachen!'
Irgendwelche Blut-Zielwerte sind für den Patienten in dieser Stufe viel zu abstrakt und ohne Bedeutung für den Alltag. Um beim Navi-vergleich zu bleiben: Da bekommt man bei genauer Eingabe der Zieladresse eine genaue Wegführung. Aber bei den Blutwerten ist das nicht so.
Niemand kann genau sagen ob er nun beispielsweise jede Woche drei-mal oder fünf-mal Sport machen müsste um solche Nüchternwerte zu erreichen. Ziel ist hier erstmal nicht das genaue anfahren einer Zieladressen sondern eher 'möglichst weit in diese Himmelsrichtung, mal gucken wie weit man kommt.' -
am 03.08.2017 20:07:07 | IP (Hash): 1963798719
Von der Diagnosereife zurückdrehen bis in den Stand der vollständigen Remission bedeutet nicht Heilen, sondern mit dem beständigen persönlich exakt angepassten und darauf ausgerichteten alltäglichen Ess- und Trink- und Bewegungs-Verhalten den gesunden BZ-Rahmen ohne Medis stabil halten bei HBA1c unter 6 und Nüchtern-BZ unter 100mg/dl.
Wer das schafft und dann auf entsprechend fachoffiziell gesundes Verhalten gemäß DGE und DDG umschaltet, hat seinen Diabetes innerhalb weniger Wochen zurück. Bedeutet umgekehrt, dass die vollständige Remission mit dem fachoffiziellen Standard-Behandlungs-Schema allenfalls zufällig erreichbar ist.
Hier hast Du vor der Skizze der auf beständige Eskalation angelegten Standard-Behandlung den neuen auf volle Deeskalation angelegten Remissions-Ansatz http://www.ncl.ac.uk/media/wwwnclacuk/newcastlemagneticresonancecentre/files/banting-memorial-lecture.pdf
Hab mein Ding vor 4 Jahren gemacht, mit nem über 20 Jahre alten und über 10 Jahre insulinpflichtigen Diabetes, da schon seit Jahren im völlig gesunden Bereich mit HBA1c 5,5 und besser, und durfte mein Basal nach ner Woche VLCD von einem Tag auf den anderen von 40 auf 10 Einheiten reduzieren. Hat mich gewaltig auf meinem Weg bestätigt. Und ich bin mir sicher, dass die meisten Betroffenen um die Diagnosereife rum eine ähnlich tolle Bestätigung empfinden würden, wenn sie schon im Zeitrahmen 1 Woche ihren Nüchtern-BZ von 130 auf 70-90mg/dl absinken sehen könnten.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 03.08.2017 20:08:26. Grund: Ergänzung -
am 03.08.2017 22:16:49 | IP (Hash): 1124257465
Hallo,
ich schreibe hier einen Beitrag weil ich die guten Ratschläge von manchen Leute nicht mehr ertragen kann.
Bei mir wurde vor einem Jahr Diabetes 2 festgestellt 179 mg schlechte Leberwerte,l habe sofort den Zucker weggelassen auf Gummibärchen verzichtet und auf an raten meines Arztes einen Termin beim Facharzt gemacht.Habe meine Ernährung umgestellt. Mehr Bewegung , weniger Obst mehr Gemüse. 10 Kilo abgenommen, eine Haferkur gemacht, das alles mit Unterstützung einer Ernährungberaterin. Nach 3 Monaten waren meine Leberwerte im grünen Bereich die Zuckerwerte auch.Ich bin nicht blauäugig, ich weiss das ich mich mein Lebenlang gesund ernähren muss, aber ich glaube das,dass meine Lebensqualität bei weiten erhöht als immer mehr Tabletten zu schlucken.., und immer Hunger zuhaben.
Jeder geht seinen eigenen Weg das ist meiner
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am 03.08.2017 22:28:36 | IP (Hash): 1963798719
Gratuliere zur super Ernährungsberatung und zu Deinem guten Gelingen! Wer's früh genug konsequent packt, kann locker ohne Hunger und ohne Tabletten :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 03.08.2017 23:08:30 | IP (Hash): 1615550220
"Wer das schafft und dann auf entsprechend fachoffiziell gesundes Verhalten gemäß DGE und DDG umschaltet, hat seinen Diabetes innerhalb weniger Wochen zurück."
Welches Verhalten gemäß DGE & DDG soll das denn sein, das sozusagen diabetes-fördernd ist? -
am 04.08.2017 00:16:21 | IP (Hash): 1963798719
Die Frage kannst Du dir locker selbst beantworten: Wie viele Typ2 kennst Du, die nicht mit den Jahren erst immer mehr Tabletten und dann immer mehr Insulin brauchen/gebraucht haben?
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Elfe
Rang: Gastam 04.08.2017 01:34:02 | IP (Hash): 1020391575
hjt_Jürgen schrieb:
Hier hast Du vor der Skizze der auf beständige Eskalation angelegten Standard-Behandlung den neuen auf volle Deeskalation angelegten Remissions-Ansatz http://www.ncl.ac.uk/media/wwwnclacuk/newcastlemagneticresonancecentre/files/banting-memorial-lecture.pdf.
@Jürgen
Das soll also der 'bahnbrechende' Ansatz sein.
Dabei geht es nur um Leberfett, dein Lieblingsthema.
Sowas von eingeschränkter Sichtweise, nicht zu fassen.
Inneres Fett insgesamt und Bauchfett für sich sind negativ.
https://www.lifeline.de/ernaehrung-fitness/abnehmen/bauchfett-nicht-nur-unattraktiv-id43208.html
Deshalb wird bei der ärztlichen Typ 2er Behandlung sehr viel wert auf Gewichtsabnahme und angepasste Ernährung gelegt, schließt Leber mit ein - siehe auch aktuellen Beitrag hier von Zuckerberg.
Die allgemeinen Lebensstil-Ratschläge zur Prävention von Herz-/Kreislauferkrankungen sind auch nicht viel anders als zu Diabetes.
Ein Irrglaube ist, mit HbA1c-Werten um 6 und BZ-Werten um 100 mg/dl mit aller Gewalt irgendetwas an ev. genetisch diabetischer Veranlagung ändern zu können.
Mit irgendwelchen Hungerkuren oder LCHF mit falschen (tierischen gesättigten) Fetten wird dem gesamten Organismus geschadet.
Mit 'ner Wünschelrute bist du im WWW unterwegs, mit völlig falschen Schlussfolgerungen. -
am 04.08.2017 09:25:50 | IP (Hash): 1523010919
Pelzlöffel schrieb:
Die erste Stufe (ohne Medikamente) ist erstmal Anpassung der Ernährung, Bewegung usw.
Wenn sich bei der nächsten Untersuchung hba1c usw unter die Schwellenwerte verbessert haben, wird die zweite Stufe (Medikamente) gar nicht erreicht. Quasi 'Bitte so weitermachen!'
Und genau das meinte ich mit meiner ursprünglichen Fragestellung:
Ich habe (weil meine Werte so hoch waren) gleich vom Arzt Metformin verordnet bekommen. Da meine Werte bei der nächsten Untersuchung unter den Schwellenwerten gelegen haben, könnte ich ich ja eigentlich da weitermachen, wo man "normalerweise" die erste Stufe beginne würde, nämlich ohne Medikamente (aktuell hatte der Arzt die Dosis halbiert).
Und deshalb meine Ursprüngliche Frage, ob es nun besser weiter mit oder ohne Metformin ist?
Aber eure Meinung scheint ja zu sein, daß man Metformin zur Unterstützung eigentlich so hochdosiert wie möglich (2000mg/Tag) nehmen sollte.
Nur nach dem Sufenplan hätte ich eigentlich überhaupt nicht mit Metformin in der ersten Stufe starten sollen. Nun bin ich also schon drinn in der Medikamentenfalle ...
Da kann ich ja noch von Glück sprechen, daß mir mein Arzt nicht gleich Insulin verordnet hat. -
am 04.08.2017 09:39:05 | IP (Hash): 1916821865
Da ist nirgendwo ne Medikamentenfalle. Du kannst jedes Medikament weg lassen, wenn Du Dein Ziel erreicht has und ohne das Medikament halten kannst. Du kannst auch das Met rauslassen. Es ist nicht lebensnotwendig. Als ordentlich behandelt gilt ein Diabetes, wenn der BZ nüchtern und vor den Mahlzeiten zwischen 100 und 140 gemessen wird, egal wie hoch die Spitzen dazwischen. Der HBA1c-Wert dazu um 7. Davon bist Du aktuell ein gutes Stück weit entfernt.
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am 04.08.2017 10:16:18 | IP (Hash): 1523010919
hjt_Jürgen schrieb:
Davon bist Du aktuell ein gutes Stück weit entfernt.
Wie kommst du denn da drauf?
hjt_Jürgen schrieb:
Als ordentlich behandelt gilt ein Diabetes, wenn der BZ nüchtern und vor den Mahlzeiten zwischen 100 und 140 gemessen wird,
Da liege ich mit Ø unter 126 ja wohl genau im Rahmen!
Bearbeitet von User am 04.08.2017 10:16:48. Grund: . -
am 04.08.2017 12:24:23 | IP (Hash): 1217320839
Entschuldigung, aber was hier als ordentlich behandelt
bezeichnet wird, da stehen die Haare zu Berge.
Ordentlich ist immer nüchtern unter 100mg/dl auch vor
einer Mahlzeit und nach der Mahlzeit so nach 1h eine
Spitze bis 140mg/dl und nach 3-4h je nach Essen dann
wieder unter 100mg/dl.
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am 04.08.2017 13:20:56 | IP (Hash): 1967663786
Meine Güte,
wie kann man in einem Diabetes-Forum so viel gequirlte Sch..sse von sich geben.
Die Diabetiker, die gerne die Glukosewerte eines Gesunden hätten und sie vielleicht sogar haben ...
Super, die könnt ihr gerne behalten. Nur bitte, was bringt Euch auf den schmalen Ast, hier jedem verklickern zu wollen, das dies der Goldstandard für Diabetiker wäre.
Es ist der für GESUNDE !!!!
Man kann zumindest als Typ II Diabetiker seine Werte mittels Ernährung, Bewegung und Medis, locker in einem akzeptablen Rahmen halten. Dieser befindet sich, jedenfalls imho und der meines Arztes , etwa im Bereich von 6,0 bis 6,5 (HbA1c).
Zumindest ich persönlich strebe keinen 1c zwichen 4,7 und 5,3 an. Was sollte mir das bringen ?
Und kommt jetzt bitte nicht wieder mit Folgeerkrankungen. Oder zeigt mir bitte konkrete, belastbare Studien auf, die feststellen, dass in den von mir angegeben Bereich von 6-6,5 zwingend und unabwendbar Folgeerkrankungen zu erwarten sind.
Solange mir und meinem Arzt solche nicht vorliegen, geben ich keinen Pfifferling auf die hier
gebetsmühlenartig wiederholten Behauptungen.
Ich habe manchmal den Eindruck, das einige Schreiberlinge hier von derjeigen Branche gesponsert werden, die Blutzuckermessgeräte und besonders Sensoren herstellen.
Wenn man nach Euch ginge, könnte man täglich so gegen 10 bis 24 ( am Besten jede Stunde einen, auch nachts -:) ) Sensoren heraushauen. Das Ganze natürlich auf private Rechnung.
Sorry, aber das musste mal gesagt werden.
3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 04.08.2017 13:26:38 | IP (Hash): 1523010919
Bits&Bytes schrieb:
Es ist der für GESUNDE !!!!
Danke! Du sprichst mir aus der Seele! Ich kann auch nicht verstehen, wieso hier alle einen dazu bekehren/überzeugen wollen, daß nur die Werte von gesunden für uns Diabetiker gelten.
DANN WÄREN WIR JA KEINE DIABETIKER !!! -
am 04.08.2017 13:33:51 | IP (Hash): 168645522
Entschuldigung, aber eine doofere Geisteshaltung sieht man selten
unter der Berücksichtigung der möglichen Folgeerkrankungen !! !!
. -
am 04.08.2017 13:58:12 | IP (Hash): 1916821865
r2d2 schrieb:
Bits&Bytes schrieb:
Es ist der für GESUNDE !!!!
Danke! Du sprichst mir aus der Seele! Ich kann auch nicht verstehen, wieso hier alle einen dazu bekehren/überzeugen wollen, daß nur die Werte von gesunden für uns Diabetiker gelten.
DANN WÄREN WIR JA KEINE DIABETIKER !!!
Sorry, wenn ich mich so missverständlich ausgedrückt hab, aber es sollte keine Bekehrung sein, sondern Hinweis und Info zu der Möglichkeit, die vor allem zu Anfang mit Typ2 besteht, den eben bis in den völlig gesunden Bereich zurück zu drehen und da drin mit dem passenden Verhalten völlig ohne Medis zu halten.
Hat aus meiner Sicht den Vorteil, dass man sich nicht um Medis und dereren passende Einnahme und deren mögliche Nebenwirkungen zu kümmern braucht. Auch nicht um diabetische Folgekrankheiten, und dann die Medis dafür und deren Nebenwirkungen (bei Blutdruck- und Blutfettsenkern und und und)
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am 04.08.2017 14:17:09 | IP (Hash): 1615550220
"Und deshalb meine Ursprüngliche Frage, ob es nun besser weiter mit oder ohne Metformin ist?"
Von den bisher geposteten Werten für mich ganz klar: Die Werte mit Metformin sind besser.
Es ist aber schwer zu vergleichen, weil wir nicht wissen was genau du da gemacht hast.
Nur einen Tag zum Test das Metformin weglassen ist etwas anderes als zB über ein Quartal.
Wir wissen auch nicht wie alt du bist, dein Gewicht und wie es sich entwickelt hat, deine BZ-Werte, halt die ganzen Hintergründe.
" DANN WÄREN WIR JA KEINE DIABETIKER !!! "
Meine Meinung dazu ist eine andere: Ja, man ist Diabetiker aber lieber wäre es mir das nicht zu sein.
Bei einer Brille sagt man doch auch nicht "Die Brille muss perfekt zu sehen - weil dann wäre ich ja nicht kurzsichtig!"
Naja der Vergleich ist nicht so toll, aber man versucht doch immer ein Ergebnis möglichst nah am gesunden zu erzielen? (Ohne sich zu sehr einzuschränken, wozu ich auch übertrieben häufiges messen zähle)
Wenn also eine Möglichkeit besteht um 20 mg/dl bessere Werte zu erreichen, dann würde ich das machen denn der Unterschied erscheint mir schon relevant.
Es wäre doch dum auf ein besseres Ergebnis zu verzichten wenn es mit vertretbaren Aufwand zu erreichen ist.
(Aber vielleicht ist meine Ansicht als Typ 1 da anders: Spritzen muss ich sowieso, also versuche ich halt es möglichst gut hinzukriegen. Hätte ich die Aussicht komplett auf ein Medikament zu verzichten, vielleicht erschienen die 20 mg/dl dann anders.) -
am 04.08.2017 15:12:52 | IP (Hash): 1615550220
" Die Frage kannst Du dir locker selbst beantworten: Wie viele Typ2 kennst Du, die nicht mit den Jahren erst immer mehr Tabletten und dann immer mehr Insulin brauchen/gebraucht haben?"
Die Frage ist, ob das von den Leitlinien und Ärzten so vorgesehen ist? Ich glaube nicht.
Wenn das bei manchen so passiert, kann man daraus nicht schliessen dass es an schlechten Empfehlungen der Ärzte lag. Bei manchen funktionierts, bei anderen nicht.
Ich denke eher ist es so dass die Empfehlungen schlecht umgesetzt werden bzw das aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist. Oder trotz aller Anstrengung war nur mit Lebenstiländerung einfach nichts zu holen. -
am 04.08.2017 15:26:24 | IP (Hash): 1316369310
Hier nochmals mein Post von Seite 2 welcher nebst anderen
eigentlich alles für im Guten für dich beantwortet.
( Dies nun bei Post 94 und 10 Seiten. )
Hallo r2d2
Die Nüchternwerte sollten unter 100mg/dl sein das ist klar.
Aber wenn ich Du wäre so würde ich zuerst einmal mit täglich 3x 500mg Met.
probieren und sehen wie die Werte sind.
Wenn dann irgendwann im Tag die Werte 3 Std. nach Essen über 100mg/dl sind
dann kannst Du in diesem Bereich immer noch auf 1000mg Met. steigern und sehen
wie es tut und so wärst Du dann gezielter auf der täglich max. möglichen Dosis.
Als Beispiel :
Am Morgen nüchtern unter 100mg/dl = OK ( davon ausgehen dass es passen wird. )
Am Mittag 3 Std. n. Essen unter 100mg/dl = OK, wenn nicht die Mittagsdosis erhöhen.
Am Abend 3 Std. n. Essen unter 100mg/dl = OK, wenn nicht die Abenddosis erhöhen.
( Wenn das so geht, dann wärst Du täglich zwischen 1500 – 2500mg Metformin )
Glucophage Metformin Für Erwachsene :
Die Höchstdosis beträgt 3000 mg pro Tag, aufgeteilt in drei Einnahmen.
https://medikamio.com/de-de/medikamente/glucophage-500-mg/pil
Der folgende Link des ©1999 GOVI-Verlag beinhaltet viele Falschinformationen
über Metformin welche NIH.Gov der Welt Medizinreferenz längst korrigiert sind,
dass es so peinlich ist, aber für gewisses DE Laborpersonal immer noch genügt :
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm1_12_2000
. -
am 05.08.2017 09:46:41 | IP (Hash): 2035052689
Hallo r2d2,
falls du die trollige Anleitung von Ax..x anwenden willst, dann wünsche ich dir dabei maximale Erfolge. 😊 -
am 05.08.2017 11:43:50 | IP (Hash): 1462185845
Pelzlöffel schrieb:
" Die Frage kannst Du dir locker selbst beantworten: Wie viele Typ2 kennst Du, die nicht mit den Jahren erst immer mehr Tabletten und dann immer mehr Insulin brauchen/gebraucht haben?"
Die Frage ist, ob das von den Leitlinien und Ärzten so vorgesehen ist? Ich glaube nicht.
Wenn das bei manchen so passiert, kann man daraus nicht schliessen dass es an schlechten Empfehlungen der Ärzte lag. Bei manchen funktionierts, bei anderen nicht.
Ich denke eher ist es so dass die Empfehlungen schlecht umgesetzt werden bzw das aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist. Oder trotz aller Anstrengung war nur mit Lebenstiländerung einfach nichts zu holen.
Nach der noch immer für die Behandlung geltenden fachmedizinischen Sicht ist der Diabetes Typ2 eine progrediente Krankheit, also eine, die sich auch bei bester Behandlung und Befolgung mit den Jahren immer weiter verstärkt, weil der zugrundeliegende "Mechanismus" unbekannt ist und nicht direkt beeinflusst werden kann. Das heißt, dass auch Betroffene, die alles richtig machen, nach 8-10 Jahren zusätzlich zu den oder statt der Tabletten Insulin nehmen müssen und auch davon mit den Jahren immer mehr. Die optimale Behandlung kann nur dazu verhelfen, den Blutzucker möglichst viele Jahre im jeweils einstellungsmäßig optimalen Bereich zu halten. Ausnahmen bestätigen die Regel in jeder Richtung.
Dazu passender organischer Hintergrund: Bei Diagnosereife hat ein Typ2 noch um die 50% der gesunden Menge an funktionierenden Beta-Zellen, wenn dann nach Jahren nur noch mit Insulin ein ausreichender HBA1c erreicht werden kann, um die 20%. Die Behandlung ist darauf angelegt, diesen Verlauf möglichst lang zu strecken, weil sie mit Insulin vergleichsweise sehr viel aufwändiger und komplizierter wird und weil auch bei sehr guter Befolgung der ärztlichen Vorgaben spätestens damit deutlich an Gewicht zugenommen wird.
Nach der aktuellen fachmedizinischen Sicht ist die erste Folge des Typ2 die fehlgeleitete Einlagerung von Speicherfett in Leber und Bauchspeicheldrüse, die bei gesunden Menschen, auch bei gesunden Superschwergewichten, nicht stattfindet und die auch bei Menschen ohne Übergewicht stattfinden kann.
Diese fehlgeleiteten Fetteinlagerungen führen zur Typ2 typischen zunehmend zu vielen Ausgabe an Glukose und der zunehmenden fehlgesteuerten Ausgabe an Insulin und dem Absterben von Beta-Zellen infolge langer hoher Glukosebelastung (Glukotoxizität).
Diese Fetteinlagerungen werden bei plötzlicher erheblicher Nahrungskarenz innerhalb weniger Tage als erste aufgebraucht und damit die volle Funktion der betroffenen Organe (was davon noch funktionsfähig vorhanden ist) wiederhergestellt.
Und bei wem das so funzt und wer sich in der Folge dann gezielt so verhält, dass Leber und Pankreas nicht wieder Fett ansetzen, braucht sich für Jahre und vielleicht sogar lebenslang nicht mehr mit Zuckermedis und beständiger Messerei usw. zu plagen, von Folgekrankheiten und Medis dafür ganz zu schweigen.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 06.08.2017 13:03:39 | IP (Hash): 1610946420
Ich würde das deinen Arzt fragen. Ich durfte Metformin nach 9 Monaten absetzen und solange mein HbA1c Wert so bleibt wie er momentan ist, brauche ich das auch nicht mehr nehmen.
Nehme allerdings, seit ich abgesetzt habe nicht weiter ab... halte mein Gewicht aber!
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am 06.08.2017 19:12:10 | IP (Hash): 1881656244
Mäuschen schrieb:
Ich würde das deinen Arzt fragen. Ich durfte Metformin nach 9 Monaten absetzen und solange mein HbA1c Wert so bleibt wie er momentan ist, brauche ich das auch nicht mehr nehmen.
Mir geht es dorch nicht darum das Met so schnell wie möglich abzusetzen. Mir geht es darum ob es sinnvoll ist das Met so lange und so viel wie möglich zu nehmen um bessere Werte zu erziehlen oder ob es sinnvoller ist "leicht schlechtere" Werte ohne Met zu verfolgen.