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Prädiabetes T2 mit/ohne Metformin

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    am 03.08.2017 22:16:49 | IP (Hash): 1124257465
    Hallo,
    ich schreibe hier einen Beitrag weil ich die guten Ratschläge von manchen Leute nicht mehr ertragen kann.
    Bei mir wurde vor einem Jahr Diabetes 2 festgestellt 179 mg schlechte Leberwerte,l habe sofort den Zucker weggelassen auf Gummibärchen verzichtet und auf an raten meines Arztes einen Termin beim Facharzt gemacht.Habe meine Ernährung umgestellt. Mehr Bewegung , weniger Obst mehr Gemüse. 10 Kilo abgenommen, eine Haferkur gemacht, das alles mit Unterstützung einer Ernährungberaterin. Nach 3 Monaten waren meine Leberwerte im grünen Bereich die Zuckerwerte auch.Ich bin nicht blauäugig, ich weiss das ich mich mein Lebenlang gesund ernähren muss, aber ich glaube das,dass meine Lebensqualität bei weiten erhöht als immer mehr Tabletten zu schlucken.., und immer Hunger zuhaben.
    Jeder geht seinen eigenen Weg das ist meiner



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    am 03.08.2017 22:28:36 | IP (Hash): 1963798719
    Gratuliere zur super Ernährungsberatung und zu Deinem guten Gelingen! Wer's früh genug konsequent packt, kann locker ohne Hunger und ohne Tabletten :)

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 03.08.2017 23:08:30 | IP (Hash): 1615550220
    "Wer das schafft und dann auf entsprechend fachoffiziell gesundes Verhalten gemäß DGE und DDG umschaltet, hat seinen Diabetes innerhalb weniger Wochen zurück."

    Welches Verhalten gemäß DGE & DDG soll das denn sein, das sozusagen diabetes-fördernd ist?
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    am 04.08.2017 00:16:21 | IP (Hash): 1963798719
    Die Frage kannst Du dir locker selbst beantworten: Wie viele Typ2 kennst Du, die nicht mit den Jahren erst immer mehr Tabletten und dann immer mehr Insulin brauchen/gebraucht haben?

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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 04.08.2017 01:34:02 | IP (Hash): 1020391575
    hjt_Jürgen schrieb:

    Hier hast Du vor der Skizze der auf beständige Eskalation angelegten Standard-Behandlung den neuen auf volle Deeskalation angelegten Remissions-Ansatz http://www.ncl.ac.uk/media/wwwnclacuk/newcastlemagneticresonancecentre/files/banting-memorial-lecture.pdf.


    @Jürgen
    Das soll also der 'bahnbrechende' Ansatz sein.
    Dabei geht es nur um Leberfett, dein Lieblingsthema.
    Sowas von eingeschränkter Sichtweise, nicht zu fassen.
    Inneres Fett insgesamt und Bauchfett für sich sind negativ.
    https://www.lifeline.de/ernaehrung-fitness/abnehmen/bauchfett-nicht-nur-unattraktiv-id43208.html

    Deshalb wird bei der ärztlichen Typ 2er Behandlung sehr viel wert auf Gewichtsabnahme und angepasste Ernährung gelegt, schließt Leber mit ein - siehe auch aktuellen Beitrag hier von Zuckerberg.

    Die allgemeinen Lebensstil-Ratschläge zur Prävention von Herz-/Kreislauferkrankungen sind auch nicht viel anders als zu Diabetes.

    Ein Irrglaube ist, mit HbA1c-Werten um 6 und BZ-Werten um 100 mg/dl mit aller Gewalt irgendetwas an ev. genetisch diabetischer Veranlagung ändern zu können.
    Mit irgendwelchen Hungerkuren oder LCHF mit falschen (tierischen gesättigten) Fetten wird dem gesamten Organismus geschadet.

    Mit 'ner Wünschelrute bist du im WWW unterwegs, mit völlig falschen Schlussfolgerungen.
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    am 04.08.2017 09:25:50 | IP (Hash): 1523010919
    Pelzlöffel schrieb:
    Die erste Stufe (ohne Medikamente) ist erstmal Anpassung der Ernährung, Bewegung usw.
    Wenn sich bei der nächsten Untersuchung hba1c usw unter die Schwellenwerte verbessert haben, wird die zweite Stufe (Medikamente) gar nicht erreicht. Quasi 'Bitte so weitermachen!'


    Und genau das meinte ich mit meiner ursprünglichen Fragestellung:
    Ich habe (weil meine Werte so hoch waren) gleich vom Arzt Metformin verordnet bekommen. Da meine Werte bei der nächsten Untersuchung unter den Schwellenwerten gelegen haben, könnte ich ich ja eigentlich da weitermachen, wo man "normalerweise" die erste Stufe beginne würde, nämlich ohne Medikamente (aktuell hatte der Arzt die Dosis halbiert).
    Und deshalb meine Ursprüngliche Frage, ob es nun besser weiter mit oder ohne Metformin ist?
    Aber eure Meinung scheint ja zu sein, daß man Metformin zur Unterstützung eigentlich so hochdosiert wie möglich (2000mg/Tag) nehmen sollte.
    Nur nach dem Sufenplan hätte ich eigentlich überhaupt nicht mit Metformin in der ersten Stufe starten sollen. Nun bin ich also schon drinn in der Medikamentenfalle ...
    Da kann ich ja noch von Glück sprechen, daß mir mein Arzt nicht gleich Insulin verordnet hat.
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    am 04.08.2017 09:39:05 | IP (Hash): 1916821865
    Da ist nirgendwo ne Medikamentenfalle. Du kannst jedes Medikament weg lassen, wenn Du Dein Ziel erreicht has und ohne das Medikament halten kannst. Du kannst auch das Met rauslassen. Es ist nicht lebensnotwendig. Als ordentlich behandelt gilt ein Diabetes, wenn der BZ nüchtern und vor den Mahlzeiten zwischen 100 und 140 gemessen wird, egal wie hoch die Spitzen dazwischen. Der HBA1c-Wert dazu um 7. Davon bist Du aktuell ein gutes Stück weit entfernt.

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    am 04.08.2017 10:16:18 | IP (Hash): 1523010919
    hjt_Jürgen schrieb:
    Davon bist Du aktuell ein gutes Stück weit entfernt.

    Wie kommst du denn da drauf?

    hjt_Jürgen schrieb:
    Als ordentlich behandelt gilt ein Diabetes, wenn der BZ nüchtern und vor den Mahlzeiten zwischen 100 und 140 gemessen wird,

    Da liege ich mit Ø unter 126 ja wohl genau im Rahmen!
    Bearbeitet von User am 04.08.2017 10:16:48. Grund: .
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    am 04.08.2017 12:24:23 | IP (Hash): 1217320839
    Entschuldigung, aber was hier als ordentlich behandelt
    bezeichnet wird, da stehen die Haare zu Berge.
    Ordentlich ist immer nüchtern unter 100mg/dl auch vor
    einer Mahlzeit und nach der Mahlzeit so nach 1h eine
    Spitze bis 140mg/dl und nach 3-4h je nach Essen dann
    wieder unter 100mg/dl.
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    am 04.08.2017 13:20:56 | IP (Hash): 1967663786
    Meine Güte,

    wie kann man in einem Diabetes-Forum so viel gequirlte Sch..sse von sich geben.
    Die Diabetiker, die gerne die Glukosewerte eines Gesunden hätten und sie vielleicht sogar haben ...

    Super, die könnt ihr gerne behalten. Nur bitte, was bringt Euch auf den schmalen Ast, hier jedem verklickern zu wollen, das dies der Goldstandard für Diabetiker wäre.

    Es ist der für GESUNDE !!!!

    Man kann zumindest als Typ II Diabetiker seine Werte mittels Ernährung, Bewegung und Medis, locker in einem akzeptablen Rahmen halten. Dieser befindet sich, jedenfalls imho und der meines Arztes , etwa im Bereich von 6,0 bis 6,5 (HbA1c).

    Zumindest ich persönlich strebe keinen 1c zwichen 4,7 und 5,3 an. Was sollte mir das bringen ?
    Und kommt jetzt bitte nicht wieder mit Folgeerkrankungen. Oder zeigt mir bitte konkrete, belastbare Studien auf, die feststellen, dass in den von mir angegeben Bereich von 6-6,5 zwingend und unabwendbar Folgeerkrankungen zu erwarten sind.

    Solange mir und meinem Arzt solche nicht vorliegen, geben ich keinen Pfifferling auf die hier
    gebetsmühlenartig wiederholten Behauptungen.

    Ich habe manchmal den Eindruck, das einige Schreiberlinge hier von derjeigen Branche gesponsert werden, die Blutzuckermessgeräte und besonders Sensoren herstellen.
    Wenn man nach Euch ginge, könnte man täglich so gegen 10 bis 24 ( am Besten jede Stunde einen, auch nachts -:) ) Sensoren heraushauen. Das Ganze natürlich auf private Rechnung.

    Sorry, aber das musste mal gesagt werden.
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