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Sinn und Zweck der Diabetes Therapien ?

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    am 02.08.2017 08:07:16 | IP (Hash): 2108455638
    Adhka schrieb:

    Bei uns kommt der Ton-Alarm nur 1-2 wöchentlich weil das Basalinsulin
    gut eingestellt ist,


    aber der diskrete 120mg/dl Vibrations-Alarm kommt
    natürlich wesentlich öfters.

    Z.B. ein G5 Starterkit mit 8 Sensoren kostet Selbstbezahler EUR 1‘835.-

    .




    Soso, das Basalinsulin ist gut eingestellt, deswegen kommt der Hypo-Alarm nur 1 – 2 x wöchentlich.

    Umstände wie Sport, BE-verschätzt, Änderungen im Tagesplan, Stress kommen nicht vor? Nur wegen Basal haben die wenigsten ICT/CSII-ler Hypos... es sei denn, man hat die Sache mit der Basalanpassung/im-geeigneten-Moment "Sport-BE einfüllen" so überhaupt nicht drauf.



    Und der 120-mg/dl Vibrations-Alarm kommt natürlich öfter.

    Lass mich raten, permanent für rund 3 Stunden nach dem Essen?



    Um auf den Eingangspost zurückzukommen:

    Einen HbA1c von maximal 5,5 % generell zu empfehlen zeugt von absoluter Unwissenheit in Sachen "Insulinpflichtiger Diabetes".
    Bearbeitet von User am 02.08.2017 08:15:17. Grund: .
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    am 02.08.2017 08:49:54 | IP (Hash): 1310865855
    TypEinser
    Tue doch nicht immer alles so verdrehen, das bringt dich nicht in ein gutes Licht.

    Im Themenpost ist geschrieben :

    Sinn und Zweck der Diabetes Therapien ?

    1. Sollte die individuelle Therapie zum Zweck des erfüllen von Richtlinien,
    Leitlinien, Vorgaben sein wo der Diabetiker per HbA1c im diabetischen
    Bereich von heute noch über 5,5% oder über 5,7% gehalten wird ?
    ( Mit lediglich reduziert immer noch möglichen Folgeerkrankungen )

    2. Oder sollte die individuelle Therapie zum Zweck sein, dass der
    Diabetiker so wieder im Normalbereich des Gesunden mit einem
    HbA1c von heute noch unter 5,5% leben kann ?
    ( Dies ohne mögliche Folgeerkrankungen )

    HbA1c 5,5% = durchschnittliche Glukose von 100mg/dl


    Da ist nichts von einer generellen Empfehlung vorhanden ! ! !

    Über persönliche Erfahrungen und Handhabungen darf man im Forum sprechen
    und da kann ich nur sagen, ich HbA1c 5,1% mein Sohn max. 5,5% und der Jürgen
    ist auch bei 5-5,5% und das alles ohne Probleme möglich. Mehr ist nicht gesagt.

    .
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    am 02.08.2017 09:12:09 | IP (Hash): 2108455638
    Adhka schrieb:
    T
    und da kann ich nur sagen, ich HbA1c 5,1% mein Sohn max. 5,5% und der Jürgen
    ist auch bei 5-5,5% und das alles ohne Probleme möglich. Mehr ist nicht gesagt.

    .




    Jürgen schreibt auch plausibel, wie und warum er diese strenge und scharfe Einstellung fährt.
    Und beschreibt dabei ausführlich, mit welchen Einschränkungen und Aufwand das ganze erreicht wird.


    Von Deiner Seite aus:
    Weder Deine 5,1 noch die 5,5 deines Sohnes halte ich für eine wahre Begebenheit.



    Adhka schrieb:

    1. Sollte die individuelle Therapie zum Zweck des erfüllen von Richtlinien,
    Leitlinien, Vorgaben sein wo der Diabetiker per HbA1c im diabetischen
    Bereich von heute noch über 5,5% oder über 5,7% gehalten wird ?
    ( Mit lediglich reduziert immer noch möglichen Folgeerkrankungen ) .



    Es geht doch gar nicht um das Erfüllen von Richtlinien, es geht vielmehr darum, was der jeweilige Patient überhaupt umsetzen kann oder will.
    Wie oft Folgeschäden bei welchen HbA1c auftreten ist überhaupt nicht geklärt.


    Adhka schrieb:
    2. Oder sollte die individuelle Therapie zum Zweck sein, dass der
    Diabetiker so wieder im Normalbereich des Gesunden mit einem
    HbA1c von heute noch unter 5,5% leben kann ?
    ( Dies ohne mögliche Folgeerkrankungen )

    HbA1c 5,5% = durchschnittliche Glukose von 100mg/dl

    .




    Eine individuelle Therapie ICT/CSII unter 5,5 % wird irgendwann bestimmt möglich sein – mit den heutigen Hilfsmitteln ist das ganze sehr schwer zu erreichen.
    Wenige Typ 1 schaffen HbA1c unter 6 mit wenigen Hypos – dazu gehört neben strenger Disziplin auch eine günstige hormonelle Lage. Die große Mehrheit der T1 liegt über 7, und es gibt Altersgruppen die auch bei 10 recht unbeeindruckt bleiben....

    Um einen HbA1c von 5,5 % zu erreichen ist mehr nötig als "durchschnittliche Glukose von 100mg/dl"
    – siehe dazu die Ausführungen von Jürgen.
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    am 02.08.2017 14:46:05 | IP (Hash): 1310865855
    „Da wird behauptet, dass wie viel Folgeerkrankungen bei welchem HbA1c entstehen sei nicht abgeklärt.“
    Totaler Quatsch der Befürworter Diabetiker mit Überzuckerung Leben zu lassen.

    Vorgängig zum Punkt 1. erwähnt :
    Im CH-Fernsehen hatte letztes Jahr ein Prof. Dr. Endokrinologe in
    der Gesundheitssendung über eine 10 jährige Studie gesprochen,
    wo sich gegenüber HbA1c 8% bei 7% eine Reduktion von 11%
    ergeben hätte bei Folgeerkrankungen, aber vom % Betroffenen
    bei 8% und 7% HbA1c mit Folgekrankheiten wurde nichts gesagt
    und so hatte man sich für die 7% stark gemacht und begründet !
    Man kann es natürlich auch so machen um Diabetikern ein gutes
    Gefühl zu vermitteln.
    Ich bin deswegen immer noch auf der Suche nach der Studie
    um den Link zu finden und die % der Geschädigten.
    Im CH-Forum wurden dann resultierend die 7% vehement als
    Gutgeheissen und entsprechend verteidigt !

    Sicher ist nur, dass höhere HbA1c für Patienten und Ärzte und die Pharmaindustrie
    angenehmer sind, wo der Diabetiker auch ein jährlicher EUR 15‘000.- Kunde ist !

    Viele sind Obrigkeitsgehörig und wenn da ein Arzt oder Behörde oder Institution
    etwas verlauten lässt, dann wird bei vielen das Eigendenken einfach abgestellt,
    wie wenn Sie schlussendlich nicht für sich selbst verantwortlich wären.

    Siehe hier Folgeerkrankungen Seite 31-33 / 60-67
    Kopiert - Statistiken veranschaulichen die dramatischen Folgeerkrankungen
    des Diabetes mellitus sehr deutlich:
    1. Alle 15 Minuten erleidet ein Diabetiker einen Herzinfarkt.
    2. Alle 20 Minuten werden einem Zuckerkranken ein Zehenglied oder ein Teil des Fußes amputiert.
    3. Alle 40 Minuten verändert ein Schlaganfall das Leben eines Diabetikers einschneidend.
    4. Alle 90 Minuten erblindet ein Diabetiker.
    Aber: Sie haben es in der Hand, übernehmen Sie Verantwortung für Ihren Körper.
    http://www.oedg.at/patienten/pdf/diabetes_guide_web.pdf
    ( Auch hier wird über eine 10 jährige Studie gesprochen, aber leider ohne Link. )


    Hier ist ein Link des NIH.Gov einer 30 jährigen Studie welche belegt, dass ein
    HbA1c mittel 7% Folgeerkrankungen um 35-76% reduziert ( Also 65-24% an
    Folgeerkrankungen immer noch leiden ? ) gegenüber einem HbA1c mittel 9%.
    Es ist zu empfehlen in die gesamt Studie zugehen :
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24356592?dopt=Abstract
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3867999/

    .
    Bearbeitet von User am 02.08.2017 18:14:49. Grund: Komplettierung
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    am 02.08.2017 15:58:37 | IP (Hash): 2108455638
    Adhka schrieb:
    „D
    Aber: Sie haben es in der Hand, übernehmen Sie Verantwortung für Ihren Körper.

    .





    Der einzig vernünftige Satz.

    Und, liebe Adhka,

    lies doch mal Deinen Link aufmerksam durch:

    http://www.oedg.at/patienten/pdf/diabetes_guide_web.pdf

    Und dann denke nochmal über Deinen Eingangspost nach.
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    am 02.08.2017 16:11:19 | IP (Hash): 1602618367
    Es sollte Jeder über den Themenpost nachdenken und selbst
    Verantwortung übernehmen, das ist der Sinn der Sache !!

    Schlussendlich kann die Frage für Jeden selbst nur sein,
    sind Folgeerkrankungen toleriert oder nicht toleriert ? ?

    .
    Bearbeitet von User am 03.08.2017 13:58:53. Grund: Komplettierung
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    Mitglied seit: 28.07.2017
    am 03.08.2017 14:36:47 | IP (Hash): 1098916229
    Objektiv betrachtet und losgelöst von jeglichen Richtlinien, Leitlinien
    oder sonstigen Vorgaben, kann unter dem heutigen Wissensstand
    und der grossen Vielzahl von Medikamenten auch mit Kombinations-
    möglichkeiten und den technologischen Möglichkeiten bis hin zu
    CGM-Messsystemen, als bald noch mehr verbessert, behauptet
    werden, dass ein HbA1c Wert über dem des Normalgesunden
    keine Notwendigkeit mehr hat !!

    Hierfür hat es auch gute Beispiele wie z.B. Dr. med. Bernstein
    Endokrinologe selbst über 30 Jahre Typ 1 welcher vielen
    Diabetikern geholfen hat indem Er zeigte wie dass bei
    entsprechender Handhabung sogar durchschnittlich 83mg/dl
    oder HbA1c 5% durchaus möglich sind, oder Dr. med. Taylor
    welcher der Welt zeigte, dass sogar Remissionen bei Typ 2
    bei entsprechender Handhabung nicht ausgeschlossen sind.

    Zur Erinnerung, durchschnittliche Glukose 85mg/dl ist in
    der Mitte von 70-100mg/dl des Normalgesundenbereich.
    Durchschnittliche Glukose 85mg/dl = HbA1c 5,0 % !

    .
    Bearbeitet von User am 05.08.2017 22:13:53. Grund: Komplettierung