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Kortison und Diabetes
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am 31.07.2020 19:32:10 | IP (Hash): 2076481817
Hallo,
wenn man Kortison genommen hat, darf man es in der Regel nicht plötzlich absetzen, sondern muss es langsam ausschleichen.
Je nachdem ob eine chronische Entzündungskrankheit, wo ein aktiver Schub behandelt wird, oder eine einmalige akute Entzündung vorliegt, dauert das Ausschleichen länger oder kürzer. Zudem ist es von der genommenen Menge abhängig.
Ich habe mal mehr als zwei Monate das Kortison ausgeschlichen (chronisch-entzündliche Krankheit), damals hatte ich allerdings noch keinen Diabetes. Und das ging schon schnell. Häufig wird es noch langsamer ausgeschlichen in so einem Fall wie bei mir. Aber meine Ärztin hat damals geschaut, dass ich so kurz wie nur möglich immer Kortison nehmen muss.
Verlier nicht die Geduld. Wenn man es zu schnell ausschleicht besteht die Gefahr, dass die Entzündungen wiederaufflammen.
Lg -
am 01.08.2020 12:38:35 | IP (Hash): 1725913449
Hallo und Moin
Essdisziplin bedeutet für mich.
Verzicht. Kein Eis, kein, Kuchen. Keine Schoko,keine saftigen Necktarinen.
KH Speisen so wenig wie möglich.
Viel Bewegung Fahrrad und Laufen.
Bei Reduzierung Kortison ändert sichdie Lage. Erster Erfolg BZ nach
Laufen unter 200
Gruß aus der Sonne (scheint wirklich) -
am 02.08.2020 15:28:56 | IP (Hash): 894795616
Suuuper! Fit wie ein Diabetiker ;) Häufig werden wird das meiste Wenigeransteigen bzw. Absenken vom BZ mit der Bewegung innerhalb der ersten Stunde nach dem Essen erreicht. Weiter Daumendrück!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. Für bis wann gesund und ab wann Prä- oder Diabetes gibt es keine organisch "harten" Fakten.
ALLE Grenzwerte befinden sich in dem Bereich, der für eine ordentliche Diabetes-Behandlung nach DDG als gut bis sehr gut und symptomfrei gilt.
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am 06.08.2020 16:33:26 | IP (Hash): 1725913449
Hallo Experten
Gegegen das Kortison kommen ich nicht an.
Nächster Doc-Termin 10.9.20 Bis dahin trotz aller
Bmühungen Werte zwischen 100 und 250.Ist das für
diese Zeit noch in Ordnung.?
Gruß aus der Sonne -
am 06.08.2020 16:49:47 | IP (Hash): 1818514568
Das ist der Bereich, der für eine Diabetes-Behandlung nach DDG als völlig in Ordnung und gesund gilt. Also kein Grund zur Unruhe.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. Für bis wann gesund und ab wann Prä- oder Diabetes gibt es keine organisch "harten" Fakten.
ALLE Grenzwerte befinden sich in dem Bereich, der für eine ordentliche Diabetes-Behandlung nach DDG als gut bis sehr gut und symptomfrei gilt.
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am 06.08.2020 19:00:36 | IP (Hash): 1725913449
Danke Jürgen
Jetzt werde ich alles gelassener
nehmen.
Gruß aus der Sonne
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am 14.08.2020 13:33:34 | IP (Hash): 1725913449
Hallo
So langsam werde ich unruhig, die hohen Werte durch Cortison (150-250)
machen mich malade. Nächster Doc-
Termin 10.9.20 Sind diese Werte für
diese Zeit noch in Ordnung.
Gruß aus der Sonne
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am 14.08.2020 14:24:36 | IP (Hash): 1471297719
Ja, aus meiner Sicht kannst du mit diesen Werten den einen Monat noch gut überstehen.
In der Zeit werden sich die Werte hoffentlich wieder etwas normalisieren. Falls nicht, dann bestehe auf stärker wirkende Diabetesmedikamente, z.B. auf Unterstützung durch Basalinsulin.
Alles Gute, Rainer -
am 14.08.2020 20:00:44 | IP (Hash): 1725913449
Hallo
Danke Rainer
So werde ich es machen.
Gruß aus der Sonne -
am 21.08.2020 12:44:05 | IP (Hash): 1725913449
Hallo
Habe mich mal schlau gemacht.Wenn ich Basal NPH nehme
Wirkngsdauer 8-12 Stunden genau die Zeit die es zu
überbrücken gilt.Dann Einheit für Einheit hochgehen bis
Werte im vertretbaren Bereich liegen.
Ist das machbar oder habe ich was auser acht gelassen.
Gruß aus der Sonne
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am 21.08.2020 21:01:14 | IP (Hash): 350238379
Finde NPH zum Ausprobieren gut. Es ist am günstigsten und macht so die geringsten Schwierigkeiten bei der Verordnung. Und es wirkt von den langzeitigen eben am kürzesten und damit so, dass man's besonders gut anpassen kann.
Allerdings nur, wenn man's dann auch entsprechend spritzt. So hab ich z.B. bei meinem Gebrauch damals die Dosis für 8 Stunden brauchbar gefunden. Wenn ich die so weit erhöhte, dass sie 12 Stunden wirkte, musste ich regelmäßig im Bereich von 5-8 Stunden kräftig gegen Unterzucker essen. Also hab ich dann jeweils in 8-Stunden-Schritten gespritzt. Weil die Wirkdauer sehr dosisabhängig ist, kann ich mir bei kleineren Spritzmengen daher auch gut 4-6-Stunden-Intervalle vorstellen. Versuch macht kluch, Daumendrück :)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 28.08.2020 11:48:17 | IP (Hash): 1725913449
Moin
Durch meine Cortisoneinnahme 10 mg schwankt mein
Blutzucker.Morgens noch 120 dann ansteigend bis auf
250.Ab 23.00 absteigend bis ca.120.Tagsüber leicht
benommen liegt das an den hohen Werte tagsüber.
Gruß aus der Sonne -
am 28.08.2020 12:22:28 | IP (Hash): 1331907615
Normal sind 300 noch nichts, was man irgendwie fühlt, aber ob Deine Benommeheit nun davon kommt oder nicht, könntest Du überprüfen, wenn Du passend für weniger BZ (mehr) Insulin spritzen würdest. Wenn mit weniger BZ nicht benommen, lag's am BZ ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 06.09.2020 10:51:27 | IP (Hash): 1725913449
Hallo
Seit 8 Wochen nehme ich Cortison ein Ende ist nicht abzusehen.Meine Medis schaffen es nicht den Blutzucker
zu stabilisieren.Werte 150 bis 275.Wäre Es nicht an der Zeit
mit Insulin anzufangen.
Gruß aus der Sonne -
am 06.09.2020 20:43:34 | IP (Hash): 1761739677
Wenn immer 150-275, ist Dein BZ stabil. Stabil heißt, dass er nicht immer höher drüber raus ansteigt. Du meinst wohl eher, dass Du ihn gern niedriger hättest.
Und geschrieben hast Du schon mehrfach von Insulin, aber noch nicht einmal davon, dass Du Deinen Arzt um ne Verordnung gefragt hast, oder?
Tatsächlich ist bei allen Insulinen praktisch alles gleich, was BZ-senkend wirkt. Unterschiede gibt es nur in Zusatzausstattung für den Übergang von der Spritzstelle in den Kreislauf, der mit Hilfe dieser Zusätze beschleunigt oder verlangsamt wird. Basal bedeutet verlangsamt.
Wie langsam für Dich am besten passt und mit welcher jeweiligen Wirkdauer, kannst nur Du bei Dir selbst messen, wenn Du's nimmst und mit dem Messgerät beobachtest.
Und generell sind alle Wirkzeiten abhängig von der Dosis. Auch das schnellste Insulin kann in größeren Dosen von 20 und mehr Einheiten sehr viel länger wirken, als im Beipack angegeben. Ebenso können 2 oder 3 oder 5 Einheiten von einem 24-Stunden-Insulin in 2-3 Stunden durch sein, wenn ihre Wirkung überhaupt messbar ist.
Was bei Dir wie wirkt, kann auch der beste Arzt erst sagen, wenn Du's mehrere Tage gespritzt und zu Spritzzeit und Einheiten auch Essen und Bewegen mit Zeiten und Umfang dazu den Blutzucker mit den entsprechenden Zeiten systematisch protokolliert hast.
Und damit müsst Ihr dann, Dein Arzt und Du und wesentlich Du, Euch nach und nach an die passende(n) Menge(n) zu der/den passenden Zeit/en herantasten.
Liest sich ein bisschen kompliziert, aber wird zwar nicht mit jedem Tag, aber wird mit etwas Regelmäßigkeit bei Essen und Aktivitäten mit jeder Woche einfacher - unter einer Voraussetzung: Man muss den Dok um Insulin fragen und damit anfangen!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 14.09.2020 12:36:57 | IP (Hash): 1725913449
Heute beim Doc
Fange mit Lantus an. 6 Einheiten zur
NACHT. 22.00 Uhr. Ist das viel.
Winne -
am 14.09.2020 13:21:07 | IP (Hash): 389568765
Nein, das ist eine vorsichtige Einstiegsdosis, die bestimmt noch ein paar mal erhöht werden kann.
Viel Erfolg mit dem Insulin, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 14.09.2020 14:15:40. Grund: . -
am 14.09.2020 15:12:13 | IP (Hash): 105091032
Vogel schrieb:
Moin
Durch meine Cortisoneinnahme 10 mg schwankt mein
Blutzucker.Morgens noch 120 dann ansteigend bis auf
250.Ab 23.00 absteigend bis ca.120.Tagsüber leicht
benommen liegt das an den hohen Werte tagsüber
Sorry, aber dazu würde eher Lantus morgens passen!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 15.09.2020 12:21:03 | IP (Hash): 1725913449
Finde ich auch. Tagsüber habe ich die
hohen Werte. DOC siehts anders.
Gruß aus der Sonne
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am 15.09.2020 13:45:16 | IP (Hash): 1725913449
Hallo
Nehme jetzt Lantus Solo Star..Was ist der Unterschiede zu
Insuman Basal SoloStar.
Gruß aus der Sonne
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am 15.09.2020 16:54:21 | IP (Hash): 1387227548
Insuman Basal ist NPH, muss vor jeder Applikation nicht geschüttelt, sondern gewissermaßen gerührt werden, bis milchig, und wirkt in normalen Dosen 8-10 Stunden. Der Wirkverlauf ist immer ein flacher Hügel.
Lantus ist klar und wird ohne Schütteln und Rühren gespritzt und wirkt in Dosen größer als 24 IE recht zuverlässig gleichmäßig mit einem Verlauf wie eine 20-24 Stunden weite Hochebene. Mit kleineren Dosen wird neigt die Hochebene dazu, deutlich kürzer zu werden. Mit 6 IE mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weniger als 12 Stunden messbare Wirkdauer.
Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass Ärzte sich zunächst nach den allgemeinen Gepflogenheiten richten. Wenn ich dann aber mit meiner Abweichung davon deutlich nachweisbar bessere Ergebnisse erzielt habe, hab ich dann immer hören dürfen, dass das zwar nicht richtig sei, aber eben aus irgendeinem verqueren Grund halt besser und deswegen auch genehmigt ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 15.09.2020 21:44:22 | IP (Hash): 1266445687
hjt_Jürgen schrieb:
Lantus ist klar und wird ohne Schütteln und Rühren gespritzt und wirkt in Dosen größer als 24 IE recht zuverlässig gleichmäßig mit einem Verlauf wie eine 20-24 Stunden weite Hochebene. Mit kleineren Dosen wird neigt die Hochebene dazu, deutlich kürzer zu werden. Mit 6 IE mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weniger als 12 Stunden messbare Wirkdauer.
Das kann ich so nicht unterschreiben.
Ich habe Lantus mit 6-8 IE gespritzt gegen 22 Uhr.
Wenn ich Sport gemacht habe gegen 16-18 Uhr dann hat das Lantus zu ordentliche BZ Abstürzen geführt.
Das ganze ist nicht vor Lantus und auch dann nicht mehr nach der Umstellung von Lantus auf Toujeo aufgetreten. Es muss also am Lantus gelegen haben.
Und das zeigt, dass zu dieser Zeit auf jeden Fall noch einen messbare Wirkung vorhanden gewesen sein muss.
Wobei mir auch beim TE der abendliche Spritzzeitpunkt nicht wirklich erschließt, wenn man eigentlich die hohen Werte im Tagesverlauf verbessern möchte. Da wäre auf den ersten Blick eher ein Spritzzeitpunkt morgens geeignet. Hast du mal nachgefragt, warum du abends spritzen sollst?
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am 15.09.2020 22:41:07 | IP (Hash): 1387227548
July95 schrieb:
Ich habe Lantus mit 6-8 IE gespritzt gegen 22 Uhr.
Wenn ich Sport gemacht habe gegen 16-18 Uhr dann hat das Lantus zu ordentliche BZ Abstürzen geführt.
Das ganze ist nicht vor Lantus und auch dann nicht mehr nach der Umstellung von Lantus auf Toujeo aufgetreten. Es muss also am Lantus gelegen haben.
Und das zeigt, dass zu dieser Zeit auf jeden Fall noch einen messbare Wirkung vorhanden gewesen sein muss.
Bei gleichem Essen vorher und gleichem Bolus-Insulin und -Faktor?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 15.09.2020 22:58:01 | IP (Hash): 1266445687
hjt_Jürgen schrieb:
July95 schrieb:
Ich habe Lantus mit 6-8 IE gespritzt gegen 22 Uhr.
Wenn ich Sport gemacht habe gegen 16-18 Uhr dann hat das Lantus zu ordentliche BZ Abstürzen geführt.
Das ganze ist nicht vor Lantus und auch dann nicht mehr nach der Umstellung von Lantus auf Toujeo aufgetreten. Es muss also am Lantus gelegen haben.
Und das zeigt, dass zu dieser Zeit auf jeden Fall noch einen messbare Wirkung vorhanden gewesen sein muss.
Bei gleichem Essen vorher und gleichem Bolus-Insulin und -Faktor?
Damals ohne Bolusinsulin. Es muss am Lantus gelegen haben. Egal ob ich bei 120 oder 140 oder 180 mit Sport gestartet bin, es hatte immer den gleichen Effekt. Es ging stark abwärts. Mit etlichen Sport-KEs (min. 4 KE, häufig auch mehr, wenn der Ausgangswert niedrig) habe ich den Effekt einigermaßen stoppen können. Aber Spaß hat das ganze nicht gemacht.
Mit Toujeo trat dieser Effekt nicht mehr auf.
Berichte über starkes Abstürzen bei Sport unter Lantus findet man übrigens häufiger.
Von dem her, lag das definitiv bei mir am Lantus und zeigt, dass halt auch 6-8 IE doch sehr lange noch wirksam sind. -
am 16.09.2020 12:10:43 | IP (Hash): 1725913449
Hallo
Erste Erfolge heute morgen 6 Einheiten
Lantus gespritzt. Mittags BZ 190 stattt
275.
Gruß aus der Sonne