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Meine Diabeteswerte
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am 10.03.2021 12:00:42 | IP (Hash): 1122654478
Hallo.
Vor ca. einem Jahr, bekam ich die Diagnose Diabetes Typ 2. Durch Umstellung meines Lebens wie z.B. Intervallfasten, konnte ich meine Blutwerte und mein Gewicht immer weiter reduzieren.
Letzte Woche Freitag, wurde mir wieder Blut abgenommen und heute hat man mir das Ergebnis (am Telefon) mitgeteilt.
HbA1c = 5,2%
Nüchtern Blutzucker = 77mg/dL
Folgende Medikamente nehme ich seit der Diagnose:
- 2x Metformin 1000mg
- 1x L-Thyrox 75mg
- 1x Doppelherz Omega 3 1400mg
Zu meinem Problem: Die Werte werden zwar immer besser, aber ich fühle mich immer schlechter. Ich bin 36 Jahre alt, fühle mich aber wie 63. Ich habe keine Energie. Ich habe keine Kraft. Ich versuche jeden Tag meine 10000-Schritte zu gehen (spazieren). Meistens sind es aber nur ~7000 Schritte (~4Km). Abends fühle ich mich grundsätzlich besser als morgens und mittags. Das morgendliche aufstehen, ist ein Kraftakt. Ich bin wie betäubt. Am schlimmsten wird es nach meiner 1. Malhzeit um 12.00 Uhr. Danach geht es mir so richtig beschissen. Mir wird Schwindlig, schwummrig. es stellt sich ein ekelhaftes Völlegefühl ein, manchmal bekomme ich auch Bauchschmerzen und Durchfall (könnte evtl. an Eier liegen). Ich muss mich dann meistens hinlegen und manchmal schlafe ich auch ein, was sich aber wie ein Koma anfühlt.
Bearbeitet von User am 10.03.2021 12:16:19. Grund: Korrektur -
am 10.03.2021 12:30:14 | IP (Hash): 1040372874
Hallo,
deine Werte sind ja super, vielleicht schon ein wenig "zu gut" für deinen Körper!?
Wie viel hast du denn abgenommen?
Ich habe seit Diagnose vor 4 Monaten rund 16kg abgenommen fühle mich auch sehr oft schlapp und müde und weniger fit als zu meinen "Spitzenzeiten" wo ich sogar 40kg mehr hatte als aktuell.
Ich vermute das durch das schnelle abnehmen eben auch sehr viel Muskelmasse verloren gegangen ist, bei dir vielleicht auch.
Bei deinen Werten könntest du das Metformin vielleicht weg lassen oder zumindest reduzieren, das könnte nämlich der Grund für deine Magen/Verdauungsbeschwerden sein.
Wie sehen deine Mahlzeiten den aus?
Vielleicht verträgst du auch das Intervallfasten nicht. Kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt sind für dich vielleicht besser.
Gruß Tobias -
am 10.03.2021 15:19:21 | IP (Hash): 1531848856
Hallo Diabetiko,
ich würde auch für ein testweises Weglassen von Metformin plädieren - möglichst nach Rücksprache mit deinem Arzt.
In Momenten, wo mehr Energie gebraucht wird, wie z.B. morgens oder bei anstrengender Bewegung, gibt die Leber zusätzliche Glukose ins Blut ab. Metformin bremst die Leber dabei, so dass es durchaus daran liegen könnte.
Wurde dein L-Thyroxin nach der starken Abnahme angepasst? Falls nicht, dann könnte ich mir auch das als Ursache vorstellen.
Glückwunsch zu deinen Erfolgen und weiter alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 17.04.2021 11:04:20. Grund: . -
am 10.03.2021 19:43:04 | IP (Hash): 1122654478
Ich habe um 13.00 Uhr meine letzte Tablette genommen und mir um 18.15 Uhr zwei Stücke Mohn-Kuchen + einen kalten Kaffee reingezogen und seitdem wieder leichten Schwindel, Übelkeit, Völlegefühl und so ein Gefühl in der Brust, dass ich etwas schwerer atme.
Mein Blutzucker ist jetzt gerade (19.41 Uhr) bei 140mg/dL.
Was ein mieses Gefühl. -
am 10.03.2021 20:14:54 | IP (Hash): 1398849525
Ist kalter Kaffee bei dir ein kalter Kaffee oder Mezzo Mix / Spezi?
In meiner alten Heimat Mannheim wird Spezi nämlich kalter Kaffee genannt ;)
Das dein "Abendessen" für deinen Diabetes nicht gerade optimal ist, ist dir ja wahrscheinlich klar.
Eher ungünstige Mahlzeiten spüre ich unter Metformin auch sehr viel deutlicher als LC Mahlzeiten.
Ich weiß ja nicht wie deine üblichen Mahlzeiten so aussehen, vielleicht überforderst du deinen Körper einfach wenn du in dem kurzen Zeitfenster zu viel schwer verdauliches isst?
Geht es dir denn besser wenn du gesünder isst?
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am 10.03.2021 20:30:07 | IP (Hash): 1122654478
Mir geht es tatsächlich am besten, wenn ich überhaupt nichts esse.
Meine 1. Mahlzeit heute waren zwei Teller Linsen-Eintopf (vegetarisch) und meine 2. Mahlzeit (jetzt gerade) ist eine Portion Reis mit Mais, Gnocchis, Hähnchenfleisch in Scheibchen (wie Pommes in der Form) mit Braten-Sauce.
Gegen 18.00 Uhr ging es meinem Gehirn schlecht (Zucker-Notstand) und daher Kuchen und ein Becher kalter Kaffee.
Kalter Kaffee: Gut und Günstig kalter Kaffee (weniger Süß)
Ich glaube, ich lasse das in Zukunft mit dem kalten Kaffee, aber das ist nicht die Lösung meines Problems. -
am 10.03.2021 20:54:08 | IP (Hash): 1398849525
Diese blöden kalten Kaffee to go solltest du wirklich besser lassen. Da habe ich früher auch bei jedem Einkauf zugeschlagen, ist ja nur Kaffee.
Aber selbst in den "weniger süß" stecken locker 20g zucker pro Becher. Das sind 6 bis 7 Stück Würfelzucker.
Deine Probleme werden wohl daran nicht unbedingt liegen aber bezüglich deines Diabetes sind solche Sachen absolut unnötig.
Ich an deiner Stelle würde in Rücksprache mit dem Arzt das Metformin auf 2x 500mg reduzieren und gleichzeitig die Ernährung auf Low Carb umstellen.
Hühnchen ist gut, Reis und vor allem Gnocci vielleicht eher nicht oder nur wenig.
Bei fertiger Bratensoße habe ich auch immer etwas das Gefühl das es den BZ etwas treibt. -
am 10.03.2021 21:14:24 | IP (Hash): 1122654478
In einem Becher sind 16,3g Zucker, soviel ich weiss.
Ich habe seit ca. 18.30 Uhr dauerhaft Völlegefühl, etwas Herzrasen und Übelkeit.
Ich hab echt kein Bock mehr.
Aktuell bekomme ich auch kein Gemüse runter. Ich kann es nicht einmal schlucken. Es will einfach nicht rein. Letztes Jahr hatte ich keine Probleme damit.
Ich probier es morgen mal komplett ohne etwas Süßes wie Kuchen, Eis oder kalter Kaffee. Stattdessen esse ich lieber Quark mit Heidelbeeren, Brombeeren und Himbeeren. Manchmal auch Kiwi oder Birne (zusätzlich).
PS: Das letzte mal (letztes Jahr), wo ich mich eine Woche so Scheiße gefühl habe, war nach dem Verzehr (ganze Packung) Trüffelpralinen. Ich habe die Trüffelpralinen an 2 Tagen gessen und fühlte mich dann die ganze Woche richtig mies. Später habe ich herausgefunden, dass da "Sorbit" enthalten ist. Ich habe es nie wieder angefasst und dann ging es mir wieder deutlich besser. -
am 10.03.2021 22:01:58 | IP (Hash): 1059847461
Du schreibst immer nur, was gerade nicht geht.
Vielleicht hilft rausfinden, was besser geht, wenn Du "einfach" im Stundenschritt aufschreibst(!), was Du gemacht und gegessen und wie Du dich gefühlt hast?
Und mit so ner wachsenden Sammlung immer weniger von dem machen, wonach Du dich schlechter gefühlt hast, und mehr von dem, nach dem es dir besser gegangen ist?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 11.03.2021 00:24:42 | IP (Hash): 1122654478
Ja ich probiere das mal so.
Jetzt (00:21 Uhr) nach ca. 4 Stunden nach meiner letzten Malhlzeit, geht es mir bedeutend besser.
Aber morgen gibt es erst einmal keinen kalten Kaffee mehr. -
specki
Rang: Gastam 11.03.2021 20:03:36 | IP (Hash): 1487376100
mit ihrer ernährung kann sie ohne oder weniger metformin ihre werte nicht halten.
mit lowarb und ohne ihren "kaffee" schon eher
und vielleicht geht es ihr dann auch nicht so scheiße.
von dem was sie da aufgezählt hat, war da jetzt eigentlich nix dabei was diabetikertauglich
gewesen wäre.
in ihrem alter und mit ihren werten könnte sie noch locker die kurve bekommen
und verhindern das sich die medikamente immer mehr vermehren und irgendwann
gespritzt werden muß.
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am 11.03.2021 20:15:49 | IP (Hash): 1343061330
Hi Tobias,
in meiner Heimat, ganz in der Nähe Deiner alten, ist der Spezi auch kalter Kaffee - gg
Biggi -
am 13.04.2021 11:48:03 | IP (Hash): 1122654478
Mittlerweile sind meine Blutzuckerwerte (siehe unten) wohl so gut, dass ich täglich nur noch 2x 500mg Metformin (1x 1000mg in 2 Teile brechen) nehmen soll.
HbA1c = 5,2%
Nüchtern Blutzucker = 77mg/dL
Die letzten Wochen war ich wieder im 16/8 Intervallfasten. Auf den "kalten Kafee" aus der Dose habe ich komplett verzichtet. Letzte Woche Montag ging es mir nicht gut und habe nur 1x Mahlzeit zu mir genommen und hatte spontan wieder Lust auf OMAD. Also bin ich seit letzter Woche Montag wieder in OMAD. Ich komme damit super klar, auch wenn meine Gedanken oft um Süßigkeiten kreisen.
Ich esse immer gegen 15.00 Uhr: 1x große Portion Gemüse (z.B. gedünstete/gekochte Blumenkohl, Brokkoli, Möhren) + 1x Schüssel Quark (40% Fett) mit z.B. Heidelbeeren, Brombeeren und Erdbeeren + etwas ungesünderes wie z.B. türkische Pizza (Lahmacun) + Salat. Gestern habe ich Pommes + Würstchen gegessen.
Auf Süßigkeiten oder gesüsste Getränke verzichte in komplett.
Letzte Woche Montag (05.04.2021) wog ich 96,9 Kg. Heute (13.04.2021) wiege ich 93,9 Kg.
Bearbeitet von User am 13.04.2021 11:49:08. Grund: Änderung -
am 13.04.2021 14:45:46 | IP (Hash): 1169570207
Klingt toll - Glückwunsch und weiter so. :=)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.04.2021 14:47:18 | IP (Hash): 385273895
Hallo,
habe mit Erstaunen gelesen, was Du so alles isst und trinkst. Mit Diabetes solltest Du so weit wie möglich alles Süße meiden, höchstens 5 gr Zucker täglich. Also, weder gesüßte Getränke wie Limonaden noch Kuchen noch Trüffelpralinen. Ich vermute jetzt einfach mal (ohne Anspruch auf Richtigkeit), dass Du wohl 1000 mg (2 x täglich) Metformin nimmst, Du aber mit Deinen himmelvielen Zuckerlieferanten gegen Deine Medikamente kämpfst.
Gruß,
Biggi -
am 13.04.2021 16:14:07 | IP (Hash): 1169570207
Hallo Diabetiko,
lass dich nicht anmotzen, lass dir nicht deinen tollen Erfolg vermiesen.
Ich kann aus deinen Beiträgen nichts erkenne, was auf hohen Zuckerkonsum schließen lässt. Im Gegenteil, du beschreibst, dass du Zucker stark einschränkst. Das ist gut so, wobei es ja nicht nur auf den Zucker, sondern auf sämtliche KH ankommt. Deine Ernährung sieht für mich gut und diabetesgeeignet aus. Durch deine sehr guten BZ-Werte ist auch bewiesen, dass du für deinen Diabetes alles richtig gemacht hast. Da du mit OMAD und deiner Ernährung auch gut abnimmst, gibt es absolut nichts zu bemängeln - weiter so.
Alles Gute, Rainer1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.04.2021 19:51:44 | IP (Hash): 385273895
Hallo nochmals,
habe gerade Deinen letzten Eintrag nochmals gelesen. Ich denke, Du nimmst zu schnell ab (innerhalb einer woche 3 kg ist entschieden zu schnell). Bremse dich da mal ein bischen, weil von daher kann Deine Übelkeit und Unwohlsein herkommen.
Nochmals zum Zuckerkonsum: 20 g täglich ist zu viel. Wenn Du nicht aufpasst, hast Du die leicht mit einem Getränk zusammen. Du musst auch den Fruchtzucker im Obst berücksichtigen, wobei Obst essen richtig ist, 2 Teile, aber nur bis mittags. Dann an Grünzeug nur Gemüse und Salate.
Und Rainer, ich motze nicht. Ich will nur nicht drumherumreden, hilft niemandem.
So, ich drücke Dir die Daumen, dass es Dir bald viel besser geht. Nimm ab, aber langsamer, es soll ja auch bleibend sein.
Gruß,
Biggi1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.04.2021 20:45:44 | IP (Hash): 464034569
El_Diabetiko schrieb:
Mittlerweile sind meine Blutzuckerwerte (siehe unten) wohl so gut, dass ich täglich nur noch 2x 500mg Metformin (1x 1000mg in 2 Teile brechen) nehmen soll.
HbA1c = 5,2%
Nüchtern Blutzucker = 77mg/dL
Die letzten Wochen war ich wieder im 16/8 Intervallfasten. Auf den "kalten Kafee" aus der Dose habe ich komplett verzichtet. Letzte Woche Montag ging es mir nicht gut und habe nur 1x Mahlzeit zu mir genommen und hatte spontan wieder Lust auf OMAD. Also bin ich seit letzter Woche Montag wieder in OMAD. Ich komme damit super klar, auch wenn meine Gedanken oft um Süßigkeiten kreisen.
Ich esse immer gegen 15.00 Uhr: 1x große Portion Gemüse (z.B. gedünstete/gekochte Blumenkohl, Brokkoli, Möhren) + 1x Schüssel Quark (40% Fett) mit z.B. Heidelbeeren, Brombeeren und Erdbeeren + etwas ungesünderes wie z.B. türkische Pizza (Lahmacun) + Salat. Gestern habe ich Pommes + Würstchen gegessen.
Auf Süßigkeiten oder gesüsste Getränke verzichte in komplett.
Letzte Woche Montag (05.04.2021) wog ich 96,9 Kg. Heute (13.04.2021) wiege ich 93,9 Kg.
@Biggi
wo steht da überhaupt was von Zuckeraufnahme???
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 13.04.2021 20:46:43. Grund: Ergänzung -
am 13.04.2021 20:52:24 | IP (Hash): 385273895
Kalter Kaffee (Spezi), Mohnkuchen, Obst (Fruchtzucker) ... usw., summiert sich.
Gruß,
Biggi -
am 13.04.2021 22:59:50 | IP (Hash): 464034569
biggi119 schrieb:
Kalter Kaffee (Spezi), Mohnkuchen, Obst (Fruchtzucker) ... usw., summiert sich.
vor allem, wenn Du da jetzt noch den Zucker aus den Pommes dazu gerechnet hättest ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 13.04.2021 23:23:47 | IP (Hash): 1169570207
biggi119 schrieb:
Und Rainer, ich motze nicht. Ich will nur nicht drumherumreden, hilft niemandem.
Ist dir nicht mal der Gedanke gekommen, dass jemand, der als Diabetiker das HbA1c mit 5,2% hinkriegt, nicht mehr viel Rat braucht?
Vielleicht kannst du dir ja von El Diabetiko noch einiges abgucken. -
am 14.04.2021 09:11:47 | IP (Hash): 72970431
biggi119 schrieb:
So, ich drücke Dir die Daumen, dass es Dir bald viel besser geht. Nimm ab, aber langsamer, es soll ja auch bleibend sein.
Gruß,
Biggi
Eine rasche Gewichtsabnahme im Zuge einer Ernährungsumstellung oder Diät ist praktisch (so gut wie) nie ausschlaggebend für Misserfolg bzw. den Jojo-Effekt "danach", genau wie eine langsame Reduktion des Gewichtes nicht automatisch besser, weil angeblich erfolgversprechender und von dauerhaftem Erfolg gekrönt ist. In nahezu aller Regel sitzt das eigentliche Problem des Ganzen im Kopf des Abnehmwilligen, denn nach einer Gewichtsreduktion nehmen viele an, sie könnten wieder so zuschlagen wie vorher, was sie ja ursprünglich erst genau dorthin gebracht hat. Es ist also viel weniger die Diätform selbst, als das Verhalten danach. Oft wird z.B. nachher auch weniger Sport getrieben.
Es gibt Studien, die belegen wollen, dass schnelleres Abnehmen sogar mit einem längeren bzw. eher mit einem dauerhaften Erfolg verbunden ist.
Allerdings halte ich 3 kg auch für etwas viel, sofern es sich tatsächlich um reines Fettgewebe handelt (was ich ehrlich gesagt bezweifle).1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 14.04.2021 11:24:08 | IP (Hash): 385273895
Rainer schrieb:
biggi119 schrieb:
Und Rainer, ich motze nicht. Ich will nur nicht drumherumreden, hilft niemandem.
Ist dir nicht mal der Gedanke gekommen, dass jemand, der als Diabetiker das HbA1c mit 5,2% hinkriegt, nicht mehr viel Rat braucht?
Vielleicht kannst du dir ja von El Diabetiko noch einiges abgucken.
Eingangs wurde von El Diabetiko geschildert, dass es ihm so gar nicht gut geht, keine Kraft usw. Das kann durchaus am schnellen Abnehmen liegen. L-Th. ist ein Schilddrüsenmedikament und da ist die Frage, wie lange er es schon nimmt. Es ist ein Langzeitpräparat, welches ich übrigens auch schon viele Jahre nehme, ohne irgend welche Beschwerden dadurch zu haben.
Und wieso meinst Du, meinen derzeitigen Langzeitwert zu kennen?
Schade, dass hier sehr oft auf Äußerungen von Forumsmitgliedern mit solch unqualifizierten Äußerungen herumgehackt wird. Ist für niemandem eine Hilfe.
Gruß,
Biggi -
am 14.04.2021 12:07:36 | IP (Hash): 195655734
Engangs ist schon ein paar Tage vorbei und "HbA1c = 5,2%
Nüchtern Blutzucker = 77mg/dL" hat Diabetico gestern geschrieben, wo Du drauf geschrieben hast, dass er zuviel Zucker einverleibt. Meinste wirklich?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 14.04.2021 12:12:06 | IP (Hash): 385273895
Mohnkuchen, Kalter Kaffee, Fruchtzucker usw., gesund ist das nicht lieber Jürgen. Und auch, wenn das schon einige Tage her ist und man jetzt die Ernährung umgestellt hat, meinst Du, der Körper verzeiht das soooo schnell? Aber lasst mal gut sein, Ihr gebt keine Hilfestellungen, sondern wollt zur recht haben und streiten.
Gruß,
Biggi -
am 14.04.2021 15:59:23 | IP (Hash): 1146778978
Hallo aus dem Norden!
Dies ist zwar mein erster Beitrag, doch ich möchte gern auf Deine Aussage der nicht gegebenen Hilfestellungen reagieren, Biggi.
Ich lese hier seit Herbst letzten Jahres mit. Damals wurde mein Typ 2 zufällig erkannt (HbA1c: 11,9%, Nüchternwert: 390 mg/dL). Am selben Tag setzte ich mir meine erste Insulinspritze (Basal + Bolus) - ich wollte nicht ins Krankenhaus.
Da Corona nicht überall Schulungen erlaubte und das E-Learning-Angebot an dieser Stelle eher mau aussah, erhielt ich 3 Einzelbriefings und habe mir seither das Gros meines Wissens um meine Krankheit selbst erarbeitet. Meine besten Begleiter waren dabei diverse Bücher - und dieses Forum.
Am meisten habe ich tatsächlich aus den Beiträgen von Jürgen und Rainer gelernt. Mit dem Ergebnis, dass ich damals 15 Tage nach Erstdiagnose erstmals mit Insulinpflichtigkeit ins Ausland fahren konnte, 4 Wochen später ging es mit Metformin und kurz darauf zusätzlich mit Jardiance los. Nach 3 Monaten konnte ich mit einem HbA1c von 6,0% das Bolusinsulin absetzen. Und seit 2 Wochen ist auch das Basalinsulin weg - mein HbA1c liegt nun bei 5,6%.
Ich kenne niemanden aus diesem Forum persönlich. Und bis heute wusste auch niemand aus diesem Forum von mir. Und dennoch habe ich hier all die Hilfe erfahren, die ich für die ersten 7 Monate als Typ 2-Diabetikerin dringend brauchte. Dafür danke ich allen, die sich Zeit und Geduld nehmen, um hier für Andere da zu sein.
Ich empfinde dieses Forum als einen angenehmen Ort mit sehr viel Wertschätzung in den nicht immer so angenehmen Weiten des Internets. Und ich mag die unaufgeregte Gelassenheit, mit der auf so viele Fragen, Ideen und Zweifel reagiert wird. Hier gibt es so viel Motivation für die uns eigenen Wege, die niemand uns abnehmen kann (...).
Was ich nicht mag, sind "Ratschläge" von Menschen, die diese -anderen- Wege nicht akzeptieren. Doch davon gibt es erstaunlich wenige. Und im Zweifelsfall kann ich diese Menschen ja auch überlesen.
Ich danke allen von Euch, die mich heute dazugebracht haben, mein schon lange gedachtes Dankeschön endlich zu verschriftlichen. Dieses Forum ist prima - und auch durch Euch bin ich heute auf einem guten und gesünderen Weg :-)
@El Diabetiko:
Ich hoffe, Du verzeihst mir das viele Off Topic. Und danke Dir, dass ich nun von OMAD gehört habe
Viele Grüße,
Hanne2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 14.04.2021 20:42:01 | IP (Hash): 385273895
Hallo Hanne,
zunächst mal Glückwunsch zu Deinem tollen Erfolg, das ist schon eine konsequente Leistung. Ich gebe Dir recht, dass man in diesem Forum sehr viele gute Tips und Hilfestellungen bekommt, diese haben mir auch genützt. Der Rest ist wie bei Dir Bücherlesen, aber auch eine sehr gute Diabetologiepraxis mit sehr informativen Schulungen. Aufgrund dessen ist es mir innerhalb jetzt eines viertel Jahres (mein Diabetes ist seit Silvester bekannt, da kam ich mit einem BZ von über 500 als Notfall ins Krankenhaus) gelungen, sowohl Mahlzeiteninsulin als auch Basal abzusetzen. Von Anfang an bekam ich Metformin a 500 sowie Jardiance und mein HbA1c-Wert liegt nun bei 5,6 (bin darüber überglücklich).
Ich habe EL Diabetiko geschrieben, dass seine momentanen Beschwerden vielleicht von zu schnellem Abnehmen herrühren, wobei das aus der Ferne ja eh nicht zu beurteilen ist (von mir nicht und auch nicht von anderen). Meines Erachtens müsste El Diabetiko seinen Hausarzt diesbezüglich konsultieren.
Was ich aber nicht mag sind die ständigen Attacken auf Meinungen anderer. Die Menschen sind verschieden und vieles wirkt sich unterschiedlich aus.
Ich bin mit einigen Aussagen und Meinungen hier nicht so ganz einverstanden und die überlese ich dann.
Ich drücke Dir die Daumen, dass es weiterhin so gut bei Dir läuft und wünsche Dir alles Gute.
Gruß,
Biggi -
am 15.04.2021 11:07:35 | IP (Hash): 1122654478
Als ich meine Diagnose Diabetes Typ 2 mitte Mai 2020 bekam, hatte ich einen HbA1c Wert von 9,8% und einen Glucose-Wert von "235mg/dl" (Nüchtern). Nach wenigen Wochen (15.06.2020), habe ich dann mit dem Intervallfasten (16 zu 8) angefangen und auch automatisch angefangen abzunehmen. Mein Startgewicht (Mai 2020) lag bei 110 Kg.
Laut meinen Unterlagen, hatte ich es bis auf 91 Kg runter geschafft, aber es mogelten sich immer mehr "kleine Sünden" wie z.B. kalter Kaffee aus der Plastikdose oder auch ein Stück Mohnkuchen ein. Zu meinem Nachteil wurde es aber erst (ende 2020), als ich wieder angefangen habe zu snacken. Erst in den 8 Stunden wo ich essen durfte, später auch außerhalb dieser Zeiten mal eine Milchschnitte für die Nerven.
Als ich dann wieder 97 Kg (März 2021) wog und mich körperlich nicht wohl fühlte (Schwindel, Schwäche, kein Antrieb usw.), wusste ich, dass ich Scheiße gebaut habe. Zu dieser Zeit habe ich mir täglich etwas gegönnt wie z.B. Eis oder Pudding.
Kurioserweise wurden meine Blutwerte von Untersuchung zur Untersuchung immer besser, obwohl ich auch Süßes gegessen habe! Ich warnte meinen Arzt vor, dass es dieses mal schlechter sein muss, war es aber nicht. Ich sollte sogar nur noch 2x 500mg Metformin nehmen, statt die üblichen 2x 1000mg Metformin.
Letzter Stand war zur Errinerung:
HbA1c = 5,2%
Nüchtern Blutzucker = 77mg/dL
Warum OMAD?
Ich habe in diesem einem Jahr festgestellt (von meinem Körper gelernt), dass ich mit OMAD (23 zu 1) leichter über den Tag komme, als mit der klassischen 16 zu 8 Methode. Vorallem wenn ich nicht viel zu tun habe und viel Zeit zum "denken" habe.
Ich überspringe jetzt einen Teil der Geschichte... Seit Montag (05.04.2021) bin ich wieder voll im Programm und habe nichts Süßes angefasst. Ich esse wie gesagt Gemüse + Quark mit etwas Obst (Beeren) + etwas ungesünderes (was noch reinpasst) wie z.B. kleine (wirklich klein) türkische Pizza mit Salat. Ansonsten trinken ich in den 23 Stunden nur Mineralwasser und Tee (ungesüßt). Zusätzlich versuche ich meine 4,5 Km pro Tag zu spazieren. Da 2x 500mg Metformin nicht zu OMAD passen, nehme ich einfach 1x 1000mg Metformin.
Aktuell (gestern) wiege ich 93,3 Kg. Ich fühle mich viel viel besser als die Wochen zuvor und habe auch endlich mehr Kraft und überhaupt keinen Schwindel mehr. Ich mache auch keinen Mittagsschlaf mehr, wie noch vor wenigen Wochen.
Mein einziges Problem ist, dass sich meine Gedanken, oft um Süßkram drehen. Ich möchte am liebsten einen Esslöffel voll Nutella verdrücken, aber ich darf nicht.
PS: Meine Kilos sind zu 95% nur am Bauch konzentriert. Meine Arme, Beine und Brust, sehen ganz normal aus, aber mein Bauch schaut deutlich heraus (wie ein Bierbauch). Am Tag meiner Hochzeit (2004), wog ich 53 Kg und hatte einen sehr athletischen Körper. Ich bin ein "kleiner Mann" mit ca. 165cm.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 15.04.2021 14:17:38 | IP (Hash): 385273895
Hallo El Diabetiko,
mit OMAD kenne ich mich nicht aus, wenn ich aber google, kommt es mir etwas extrem vor. laut meinem Diabetologen sollte man bei Einnahme von Metformin regelmäßige Mahlzeiten einnehmen, also 3 x am Tag. Süßhunger habe ich auch und nasche jeden Abend nach dem Abendessen (Hauptmahlzeit ist bei uns abends) einen Riegel Zartbitterschokolade mit 81 % Kakao. Das hilft mir und schon sind meine Süßgelüste verflogen.
Laut Untersuchung am Montag beim Diabetologen ist mein Langzeitwert inzwischen bei 5,6, Basalinsulin bleibt ab sofort weg und Medikamente bekomme ich 1 x 500, 1 x 1000 und Jadiance und ich fühle mich wohl dabei. Habe 9 kg abgenommen, habe Normalgewicht. An Silvester wurde bei mir Diabetes festgestellt und ich kam als Notfall ins KH mit BZ 516! Und nun bereits so weit unten. Du kannst Dir vorstellen, wie ich mich am Montag im großen Lob des Diabet. gesonnt habe.
Was mir hilft für zwischendurch: Nüsse, ich esse immer zwischendurch Walnüsse und Erdnüsse. Ansonsten Paprika, Tomante, Gurkenscheiben. Und bin damit zufrieden. Dein OMAD macht mich für Dich unsicher, ich weiß nicht, ob das allzu doll ist.
Lieben Gruß,
Biggi -
am 15.04.2021 14:42:19 | IP (Hash): 1122654478
Mit kleinen "Snacks" wie Gemüse und Nüssen, habe ich es auch probiert, was mir aber nicht hilft. Zartbitterschokolade mit über 90% (auch 100%), hat mir ebenfalls nicht geholfen. Mir hilft da nur a) durchstehen oder b) nachgeben. Eine Alternative gibt es leider nicht.
Heute wiege ich übrigens 93,0 Kg.
Sollte ich feststellen, dass es mir nicht gut tut, steige ich wieder auf 16 zu 8 bzw. 18 zu 6 um (also 2 Mahlzeiten). Bisher ist aber alles bestens.
Ich habe gerade (14.38 Uhr) meinen Blutzucker gemessen: 75mg/dl. Zweite Kontrollmessung (14.41Uhr) an einem anderen Finger zeigt 79 mg/dl an. -
am 15.04.2021 14:44:50 | IP (Hash): 385273895
Super. Ich drücke Dir die Daumen!
Gruß,
Biggi -
am 16.04.2021 11:55:20 | IP (Hash): 272377061
Guten Morgen :)
Manche Lebensstationen ähneln sich, andere differieren stark. Das war wohl das Erste, was ich für den Diabetes beim Mitlesen schnell verstand. OMAD war mir bis dato völlig unbekannt. Aber ich finde es spannend, von deinen Erfahrungen damit zu lesen, El Diabetiko.
Als ich die Diagnose bekam, hatte ich über 30 Monate hinweg jeweils schon ein Kilo Gewicht reduziert und dachte, ich ernähre mich halbwegs gesund (fast ausschließlich Gemüse und Obst, wenig Fleisch und wenn, dann i. d. R. Geflügel, grundsätzlich selbst gekochte Gerichte, wenig Zucker, kaum Süßigkeiten, kein Alkohol...).
Monate zuvor zog ich mir eine Sportverletzung zu und konnte bereits seit über einem Vierteljahr nicht bzw. kaum ordentlich laufen, als Typ 2 entdeckt wurde. Schockiert war ich aber vor allem, als ich die Höhe meiner Leberfett- und Blutzuckerwerte im Vergleich gesehen habe. Für die gab es - über die fehlende Bewegung hinaus - für mich so überhaupt keine Erklärung. Bis ich in einem Artikel über die Sache mit den Früchten und der Leber stolperte.
Ich habe mich bis zu diesem Tag wirklich sehr massiv von Obst ernährt und mir ehrlicherweise keinerlei Gedanken darüber gemacht, wie schädlich das für mich sein könnte.
Neben dem Früchtekonsum gab es (gefühlt) gar nicht so viel, das ich essenstechnisch ändern konnte. Ich verzichtete sofort weitestgehend auf Beilagen und Brot. Das tat mir anfangs wegen der Kartoffeln leid, ist aber nicht weiter dramatisch. Ansonsten ernähre ich mich mittlerweile bewusst Low Carb und probiere hier jede Menge aus.
Mich an regelmäßigere Mahlzeiten zu gewöhnen, war eher eine Challenge. Aber durch das Spritzen musste ich das zwangsläufig schnell lernen. Dem Freigeist in mir war das wenig recht. Aber Disziplin hat mich hier wirklich weiter gebracht, und nach 2 Wochen durfte ich den festen Spritzplan ad acta legen und lernte den Korrekturfaktor kennen. Damit habe ich mich erstmals wieder etwas freier gefühlt.
Wobei ich sagen muss, dass ich mit der Diagnose keinen Moment gehadert habe. Darüber bin ich im Nachhinein sehr glücklich. Ich konnte dadurch die Unsicherheiten, die zwischendurch aufkamen, ganz gut meistern. Und wenn nicht, gab es ja dieses Forum. :-)
Eure Beiträge haben mir wirklich sehr geholfen.
Angefangen beim Zubehör über die biologischen Basics, Medikamenten-Infos, Ernährungserfahrungen bis hin zum BZ-Messverhalten - ich habe hier so viel Wichtiges rausgezogen.
Mit dem Kauf meiner ersten Pen-Tasche hat buchstäblich alles angefangen sich zu ordnen. Und damit konnte ich richtig losmarschieren. Manchmal habe ich mich mit Mitte 40 wie ein Schulkind gefühlt. ;-)
Mit den Augen einer Erwachsenen wollte ich meinem eingeschlagenen Weg einfach nur eine bessere Richtung geben.
Dass dies eine lebenslange Aufgabe bleibt, ist mir - bei aller Freude meiner Ärzte über das schon Erreichte - bewusst. Und ich habe meine eigenen Herausforderungen in all dem: das Absetzen des Insulins jeweils direkt vor Weihnachten und Ostern, das Finden einer Balance zwischen (dem sich verringernden) Messzwang und (der wirklichen) Messnotwendigkeit, die Frage nach der wirklich richtigen Medikation ... Es bleibt spannend.
Beim Check nach 4 Monaten waren meine Cholesterinwerte und Triglyceride wieder im guten Normbereich. Das habe ich auch durch die endlich wieder mögliche Mobilität (Ergometer, lange Outdoortouren) erreicht. Weitere 18 kg Gewichtsreduktion sind mir seither mit all dem gelungen.
Ich fühle mich besser, und das spornt mich an. Der Diabetes war letztlich nicht der Grund für einen Wechsel meines Lebenswandels. Den hatte ich schon vorher eingeleitet. Aber ich sehe ihn als notwendige Korrekturmaßnahme. Das gibt ihm - für mich persönlich wichtig - einen positiven Sinn.
Ich weiß nicht, ob meine Geschichte hier irgendetwas beitragen kann. Aber ich wollte gern ein Beispiel für die Hilfe zur Selbsthilfe geben, die von vielen im Forum geleistet wird.
Allen noch einmal vielen Dank für die Unterstützung, die auch die Stillen unter uns durch Euch erhalten!
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 16.04.2021 12:48:57 | IP (Hash): 1122654478
Ich finde Ziele ganz wichtig. Am besten in kleinen Schritten.
Ich habe mir vorgenommen, die Sache mit dem OMAD mit erreichen von 89,9 Kg neu zu bewerten. Das einzige was mich vorher davon abhalten könnte wäre, wenn ich anfangen würde, mich schlecht zu fühlen (wegen OMAD).
Heute ist mein 12. Tag ganz ohne Süßkram. Es ist schwer, wird aber besser.
Gestern zeigte mir die Waage nach meinem 5 Km Spaziergang (kurz vor dem Essen) genau 92,7 Kg an. Noch knapp 3 Kg, dann schaue ich weiter... -
am 16.04.2021 14:16:53 | IP (Hash): 385273895
lach, dann mach mal weiter und viel Erfolg. Das schaffst Du auch noch.
Gruß,
Biggi -
am 17.04.2021 08:56:18 | IP (Hash): 2102259335
El_Diabetiko schrieb:
Ich finde Ziele ganz wichtig. Am besten in kleinen Schritten.
Ich habe mir vorgenommen, die Sache mit dem OMAD mit erreichen von 89,9 Kg neu zu bewerten. Das einzige was mich vorher davon abhalten könnte wäre, wenn ich anfangen würde, mich schlecht zu fühlen (wegen OMAD).
Heute ist mein 12. Tag ganz ohne Süßkram. Es ist schwer, wird aber besser.
Gestern zeigte mir die Waage nach meinem 5 Km Spaziergang (kurz vor dem Essen) genau 92,7 Kg an. Noch knapp 3 Kg, dann schaue ich weiter...
Ich wünsche dir dafür alles Gute.
Du kennst deinen Körper am besten und merkst, was gut für ihn ist und in welchem Tempo. Das Neubewerten ist ein wichtiger Punkt. Berichte doch gern davon, ich würde gern lesen, wie es für dich weitergeht.
Wenn ich 16:8 schaffen könnte, wäre das schön. Durch die immer wieder veränderte Medikation und Mobilität ist bei mir noch keine Kontinuität da, konnte keine dauerhafte Routine entstehen. Jetzt gerade ist mein Ziel, meinen Körper und die BZ-Werte ohne das Basalinsulin (Lantus) kennenzulernen. Ich habe mich parallel auf 14:10 eingependelt. Da meine Nüchternwerte sich mit dem Morgen aber immer sehr schnell nach oben pegeln, kann ich nicht so spät frühstücken, wie ich es für 16:8 gern würde. Der Käsewürfel-Tipp von Rainer hilft da ein wenig.
Bearbeitet von User am 17.04.2021 12:18:57. Grund: Zitationskorrektur - danke Rainer :) -
am 17.04.2021 09:08:07 | IP (Hash): 2010151010
El_Diabetiko schrieb:
Mein einziges Problem ist, dass sich meine Gedanken, oft um Süßkram drehen. Ich möchte am liebsten einen Esslöffel voll Nutella verdrücken, aber ich darf nicht.
Hallo Diabetiko,
die gute Nachricht ist, dass dieses Verlangen mit der Zeit immer schwächer wird. Die schlechte, dass das eine Weile dauern wird, bei mir war es etwa ein halbes Jahr. Für manche Sachen, die ich vorher sehr gemocht habe, ist auch danach der Appetit noch manchmal aufgeflackert. Nach einem Jahr war aber auch das vorbei. Die Sachen, die dir heute normal süß vorkommen, werden dir dann wahrscheinlich viel zu süß schmecken, so dass du automatisch nur noch kleine Mengen davon isst.
Nach meiner Erfahrung und auch aus den Erfahrungen von anderen Low Carbern darfst du in der Abgewöhnungsphase keine Ausnahmen machen und auch nicht auf Zuckerersatzstoffe zurück greifen. Danach, wenn du clean bist, sind Ausnahmen in entsprechend kleineren Mengen durchaus möglich. Wenn du dir dann mal 2 ... 3 Stückchen gönnst, dann kann es auch die ganz süße Milchschokolade sein. Ich nehme mir dann viel Zeit und lasse solche Sachen ganz langsam und genüsslich auf der Zunge zergehen. Von Zeit zu Zeit kleines Stück Mohnkuchen, am besten mit (nicht extra gesüßter) Sahne, oder ein Löffelchen Nutella dürften dann auch kein Problem sein.
Weiter viel Erfolg, Rainer
Bearbeitet von User am 17.04.2021 12:45:15. Grund: .