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heute schon gesündigt?

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    am 05.08.2021 06:22:45 | IP (Hash): 1704237245
    Ihr wisst es ja alle. Wer Diabetes hat für den ist das süße Leben vorbei. Man verliert jede Lebensqualität und findet sein Leben als Diabetiker einfach nur noch schlecht.
    Nichts darf man mehr, kein süßes Obst, Kuchen und Torte, Puddings u.s.w.
    Nun ist es aber so das der Körper auch nach etwas süßes verlangt und man kann sich nicht nur immer die Schwarzwälder Torte in der Auslage ansehen, man muss sich das auch mal gönnen.
    Heute habe ich Appetit auf schöne süße Bananen, das geht mir schon seit ich aufgestanden bin durch den Kopf. Also werde ich mir das heute gönnen.
    Natürlich weiß ich das es meinen Zuckerspiegel erhöhen wird und deshalb werde ich vor dem Verzehr für jede Banane 2 Einheiten von dem Kurzzeit-Insulin spritzen. Das reicht für gewöhnlich aus.

    Wie ist es bei Euch so? Wenn der Appetit auf etwas Süßes kommt, greift Ihr dann trotzdem zu und gönnt Euch zum Beispiel ein Eis und ähnliches? Und spritzt Ihr dann vor oder nach dem Verzehr?

    Es wäre für mich mal interessant zu wissen wie andere Diabetiker damit umgehen.

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    am 05.08.2021 07:32:16 | IP (Hash): 556556956
    Erstens hat das überhaupt nichts mit sündigen zu tun, so mal ganz grundsätzlich...

    Und ich esse das was ich will und dann, wann ich es will - ok, nicht wenn ich eh schon deutlich zu hoch bin....

    Für viele, richtig schnelle Kohlenhydrate (z.B. Gummibärchen) gebe ich das Insulin meistens mit ausreichend SEA/DEA ab und splitte es machmal auch auf 2 Stellen.

    Für Kuchen und Eis gebe ich 60% vorher ab, den Rest erledigt inzwischen die Loop... Früher habe ich das Insulin komplett vorher abgegeben und dann später evtl. korrigiert.

    Obst finde ich überhaupt nicht problematisch, wird ganz normal insultiert. Ok, Bananen mag ich nicht, Weintrauben sind da eher wie Gummibärchen.

    Edit: Bin Typ1 mit Pumpe und inzwischen Loop
    Bearbeitet von User am 05.08.2021 07:32:52. Grund: Edit
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    am 05.08.2021 08:47:05 | IP (Hash): 347051150
    Seltsamerweise hat sich mein Verlangen nach süßem extrem stark reduziert.

    Wenn ich da an die Mengen von früher denke. Ne ganze Packung Gummibärchen war da nix. Oder ne große Flasche Limo fast auf ex.

    Natürlich hat man trotzdem mal Lust auf was süßes, ich esse dann gern mal eine Rippe Schokolade mit 70.oder 80% mehr als eine Rippe geht da eh nicht im Gegensatz zu Vollmilch wo auch eine Tafel kein Problem wäre.
    Gerne esse ich auch Nüsse als snack zwischendurch.
    Manchmal gibt's aber eben auch ganz normale Süßigkeiten aber eben nur eine kleinen Menge ganz bewusst gegessen und nicht nebenher reingefuttert.

    Bei Geburtstagen gibt's dann aber auch mal mein Stück Kuchen oder Torte aber eben nur ein schmales.

    Da ich kein Insulin Spritze haben ich dadurch natürlich auch mal kleinere BZ spitzen danach, bei kleinen Mengen halten die sich aber in Grenzen und sind schnell wieder angebaut,. Vor allem am Nachmittag / frühen Abend scheint meint Körper damit noch halbwegs gut fertig zu werden. Am Morgen verkneifen ich es mir totel da die Auswirkung da deutlich stärker ist.
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    am 05.08.2021 09:09:38 | IP (Hash): 1704237245
    wenn Du kein Insulin spritzen musst, dann bist Du ja gut dran.
    Ich bin froh das ich es jetzt nach einiger Umstellung mit der Ernährung auf 1 x spritzen am Tage geschafft habe, aber das Langzeit für die Nacht muss auch immer noch sein.
    Ich habe hier auch gerade eine Packung Weingummi liegen und esse davon immer nur ein Stück.
    Dann später ein weiteres Stück und wie ich feststelle hat es kaum eine Auswirkung auf den BZ-Wert.
    Übrigens habe ich irgendwo gelesen das schwarze Schokolade den Wert sogar senken soll.
    Da muss ich erst mal schauen wo ich die kaufen kann. Möchte ich aber mal ausprobieren.
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    am 05.08.2021 09:52:38 | IP (Hash): 347051150
    Dunkle Schokolade bekommst du heute ja eigentlich überall. Musst halt probieren was dir noch schmeckt, 80% oder 85% ist schon heftig 70% noch ganz ok.

    Ich mag die 70% von Lidl, da ist dir tafel auch in 4 Portionen einzeln verpackt sehr praktisch.

    Generell habe ich aber schon gemerkt das verzichten am Ende oft einfacher ist als sich zu viele kleine Sünden zu erlauben das werden dann nämlich langsam immer mehr und mehr.
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    am 05.08.2021 10:41:03 | IP (Hash): 19222042
    Mit immer Verboten kommt man nicht weiter.

    Ich persönlich esse kein strenges Low Carb. Dank Insulin habe ich es gut geschafft, dennoch meinen BZ in gute Bahnen zu lenken.

    Obst gehört bei mir täglich auf dem Speiseplan. Meist auch etwas mehr. Gestern gab es insg. 4 KE Obst (Heidelbeeren mit Honigmelone). Dazu Joghurt mit etwas Folhsamenschalen für die Versauung. Der SEA hat so gut gepasst, dass ich unter 140 geblieben bin.

    Generell sollte man selbst austesten, welches Obst für einen geeignet ist. Heidelbeeren sind bei mir bspw. schwieriger als Erdbeeren, Himbeeren, Honigmelone oder Pfirsiche. Dabei heißt es Heidelbeeren sind bei Diabetes gut, Honigmelone schlecht..

    Bei mir gibt es auch regelmäßig einen Teller Nudeln mit 8 KE. Es hat ein wenig gedauert, bis ich den gut insulinisieren konnte. Aber jetzt bekomme ich es i.d.R. gut hin.
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    am 05.08.2021 10:41:38 | IP (Hash): 295483452
    Wie Heike kann ich mit Sündigen im Zusammenhang mit meinem Diabetes nix anfangen. Das ist Sache der Religion. Und wie Heike esse ich wann und was ich will, allerdings mit 2 Einschränkungen: Es muss mir schmecken, und es muss in meinen Gewichtsrahmen passen, und der setzt meine engsten Schranken. Denn heute mit 74 habe ich zwar viel mehr Zeit zum Essen, als mit z.B. 44, als mein Typ 2 diagnostiziert wurde, aber für’s Halten von meinem einigermaßen erträglichen Gewicht darf ich wenigstens gefühlt nicht mal mehr die Hälfte essen. Und da fallen halt Süßigkeiten bei mir deswegen zum größten Teil raus, weil ich mich damit nicht ausreichend bremsen kann. Dabei hat auch zu den Zeiten, als ich noch 20 kgs mehr mit mir rumgeschleppt hab, mein enger gesunder BZ-Rahmen nicht geholfen. Denn für das Mehr an Süßigkeiten konnte ich prima passend spritzen :)

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
  • specki

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    am 05.08.2021 11:54:37 | IP (Hash): 1487376100
    Warum machen die meisten Diabetiker ihre Lebensqualität an Lebensmitteln fest?
    Diese Lebensmittel haben uns krank gemacht, warum weiterhin selbige essen wollen?

    Laut deiner Behauptung müßten sich alle Menschen in ärmeren Ländern
    vor den Zug werfen, da diese ja überhaupt keine Lebensqualität haben.
    (allerdings haben die auch seltener Diabetis "finde den Fehler")

    Da ich nur Fleisch,Milchprodukte(in maßen), Wasser und Kaffee zu mir nehme
    und mein BZ IMMER zwischen 95-105 ist habe ich nie das Bedürfniss
    mir etwas gönnen zu MÜSSEN.

    Wenn man den lieben langen Tag den BZ hochjagt-runter-hoch -runter
    dies dann mit Medikamenten und oder Insulin kompensieren MUSS!
    Wo bleibt da bitte schön die "Lebensqualität"?

    Wo ist die hier viel gepriesene "Lebensqualität" wenn es zu Diabetisfolge Erkrankungen
    geht?
    Ein zu hoher BZ hat negative Auswirkungen auf JEDE Funktion in unserem Körper.

    Was passiert im Normalfall bei einem Neudiabtiker Typ2
    (kann man hier ganz toll lesen)
    Selbiger Neudiabtiker bekommt die Diagnose Hb1Ac 8++ bekommt gesagt er möge sich
    doch bitte "gesünder" ernähren, abnehmen, Sport machen und bekommt Metformin!
    Selbiger Neudiabtiker meldet sich hier im Forum an(weil er die Hosen voll hat)
    holt sich die informationen die er für seinen Lebensstil braucht
    (wieviel Kuchen,Schokolade,Alkohol etc.etc. etc)

    Dieser Neudiabetiker hält sich dann auch eine weile daran, nach 3 Monaten
    ist der Hb1Ac dann vielleicht auch nur noch zwischen 6-7(is doch supiiii)
    Arzt klopft ihm auf die Schultern und Neudiabetiker macht noch eine Weile so weiter
    das hält im Normalfall aber nicht lange an weiiiiiiiiiiiil "man muß sich ja was GÖNNEN können"
    (wegen Lebensqualität und so)
    Metformin hilft dann auch eine weile ,vielleicht auch jahre bis es dann nicht mehr hilft
    dann mehr Medikament und irgendwann Insulin!
    Wo bleibt die "Lebensqualität" wenn man sich 3 mal am Tag spritzen MUSS
    und überlegen muss wie viel esse ich, wieviel muß ich spritzen etc. etc.
    immer Pen, Messgerät, Traubenzucker mit ruMTRagen MUSS!

    Wo ist da die "lebensqualität"?

    Man müßte vielleicht mal so langsam überdenken was Lebensqualität wirklich ist?








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    am 05.08.2021 13:24:21 | IP (Hash): 556556956
    Da du mal wieder nicht differenzierst...
    specki schrieb:
    Warum machen die meisten Diabetiker ihre Lebensqualität an Lebensmitteln fest?
    Diese Lebensmittel haben uns krank gemacht, warum weiterhin selbige essen wollen?


    Nö, dass war mein Immunsystem...

    specki schrieb:
    Laut deiner Behauptung müßten sich alle Menschen in ärmeren Ländern
    vor den Zug werfen, da diese ja überhaupt keine Lebensqualität haben.
    (allerdings haben die auch seltener Diabetis "finde den Fehler")


    Ich habe erst vor kurzem eine Reportage gesehen, dass in vielen Entwicklungsländern die Zahl der Typ2-Diabetiker gerade stark ansteigt... weiß leider nicht mehr, wo das war.
    Die Typ1er sterben einfach, oft ohne Diagnose. Und auch der Typ2 auch aufgrund der schlechteren medizinischen Versorgung seltener dignostiziert.
    specki schrieb:
    Da ich nur Fleisch,Milchprodukte(in maßen), Wasser und Kaffee zu mir nehme
    und mein BZ IMMER zwischen 95-105 ist habe ich nie das Bedürfniss
    mir etwas gönnen zu MÜSSEN.



    Das halte ich weder für gesund noch ethisch vertretbar - und ich meine damit nicht Wasser oder Kaffee - ...nur auf die Werte zu gucken, ist nicht alles...
    Ich bin mir sicher, dass bei dir irgendwann Mangelerscheinungen auftreten werden...
    specki schrieb:
    Wenn man den lieben langen Tag den BZ hochjagt-runter-hoch -runter
    dies dann mit Medikamenten und oder Insulin kompensieren MUSS!
    Wo bleibt da bitte schön die "Lebensqualität"?



    Die Alternative zu Insulin ist der Tod und der ist mit dem Leben nicht vereinbar...
    specki schrieb:
    Wo ist die hier viel gepriesene "Lebensqualität" wenn es zu Diabetisfolge Erkrankungen
    geht?
    Ein zu hoher BZ hat negative Auswirkungen auf JEDE Funktion in unserem Körper.



    Deshalb ja Insulin in der richtigen Menge zur richtigen Zeit...
    specki schrieb:
    Was passiert im Normalfall bei einem Neudiabtiker Typ2
    (kann man hier ganz toll lesen)
    Selbiger Neudiabtiker bekommt die Diagnose Hb1Ac 8++ bekommt gesagt er möge sich
    doch bitte "gesünder" ernähren, abnehmen, Sport machen und bekommt Metformin!
    Selbiger Neudiabtiker meldet sich hier im Forum an(weil er die Hosen voll hat)
    holt sich die informationen die er für seinen Lebensstil braucht
    (wieviel Kuchen,Schokolade,Alkohol etc.etc. etc)



    Hier hat das Differenzieren sogar mal geklappt. Wäre sonst auch lächerlich geworden...
    specki schrieb:
    Wo bleibt die "Lebensqualität" wenn man sich 3 mal am Tag spritzen MUSS
    und überlegen muss wie viel esse ich, wieviel muß ich spritzen etc. etc.
    immer Pen, Messgerät, Traubenzucker mit ruMTRagen MUSS!

    Wo ist da die "lebensqualität"?
    Man müßte vielleicht mal so langsam überdenken was Lebensqualität wirklich ist?



    Das ist Voraussetzung für Leben... für mich seit über 40 Jahren das selbstverständlichste von der Welt. Indem ich das mache und das Insulin und die Hilfsmittel richtig einsetze, ist mein Diabetes nur eine lästige Nebensache, und es erlaubt mir genau das Leben, dass ich führen möchte!

    DAS IST LEBENQUALITÄT!


    Bearbeitet von User am 05.08.2021 13:31:36. Grund: Formatierung
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    am 05.08.2021 13:47:28 | IP (Hash): 465019658
    Lebensqualität definiert halt jeder anders für sich.

    Wenn man eh spritzen muss macht es ja keinen großen Unterschied ob man nun etwas mehr oder weniger Insulin spritzt.

    Mir persönlich schmeckt meine neue low carb Ernährung und ich fühle mich gut damit.
    Also keine großen Einschränkungen.

    Wenn sich jemand aber stark eingeschränkt fühlt und dann lieber spritzt als auf die Ermährung zu achten ist das eben seine individuelle Entscheidung.

    In vielen armen Ländern nimmt Diabetes zu weil auch dort immer mehr industriell verarbeitete Lebensmittel billig auf den Markt geworfen werden und da ist eben oft viel billiger Zucker drin.

    Ich persönlich glaube schon das die Ermährung da einen großen Einfluss auf die Entwicklung von Typ 2 hat. Heißt nicht das es jeder bekommt der sich falsch es bekommt aber wenn man die Veranlagung hat kann es eben dadurch ausgelöst werden.

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  • specki

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    am 05.08.2021 14:37:48 | IP (Hash): 1487376100
    Wir als"Wohlstands" Gesellschaft machen uns krank
    und da ärmere Länder unserem Lebensstil hinterhecheln und die Lebensmittelindustrie dies unterstützt zwangsläufig gleich mit
    (dauert noch eine weile bis die aufholen, dann sind die genauso krank)

    Natürlich kann jeder für sich entscheiden ob er irgendwann mal Insulin spritzen möchte.

    Mit schwillt nur der Kamm, wenn hier geschrieben wird "sich was gönnen"
    da könnte ich schreien.

    Gerade bei den Neudiabetikern Typ2, die das einfach so hinnehmen.



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    am 05.08.2021 15:43:55 | IP (Hash): 465019658
    Das gleiche kannst du jedem Raucher erzählen oder bei jedem der Alkohol trinkt.

    Der Mensch hat nun mal die Angewohnheit sich schädliche Angewohnheiten als Genuss zu empfinden.

    Aufregen bringt da auch nicht viel.
  • specki

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    am 05.08.2021 15:57:15 | IP (Hash): 1487376100
    Räusper hust hust :-)

    Das mit dem rauchen mußt du mir nicht erzählen lol
    allerdings in dem Fall ist es eine Sucht(die werd ich als nächstes los"doppelschwör")
    unter "Genuss" fällt das bei mir zumindestens nicht.

    Kenne einen Alkoholiker,der "geniest" das glaube ich auch nicht.
    Eine sucht kann man nicht wirklich damit vergleichen.
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    am 05.08.2021 17:12:49 | IP (Hash): 295483452
    Turbotobi schrieb:
    Ich persönlich glaube schon das die Ermährung da einen großen Einfluss auf die Entwicklung von Typ 2 hat.


    Wenn jemand mit völlig normal gesunder Ernährung und Bewegung Typ 2 hätte, hat er vollkommen gesunden BZ, wenn er körperlich aktiv ist/sein muss und 24/7 mit wenigen Ausnahmen im Quartal Kohldampf schiebt. Das ist die Situation vieler Menschen in den sogenannten Entwicklungsländern dieser Welt. Was sie auch hier in D während des Kriegs und danach, also in Zeiten, in denen es nach den medizinischen Märchenerzählern keinen Typ 2 gab. Und in dem Maße, in dem sie alltäglich satt zu essen haben, steigt dann der BZ sich selbst verstärkend immer höher an und kann als Diabetes diagnostiziert werden, wenn der Anstieg bemerkt wird.

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    am 05.08.2021 19:00:42 | IP (Hash): 1704237245
    kommen wir wieder zurück zum eigentlichen Thema.
    Niemand kann mir erzählen, wenn sich jemand in einer Gruppe befindet und alle um ihn herum am Eis essen sind, er keinen Appetit auf ein Eis bekommt.
    Wer dieser Versuchung widerstehen kann besitzt schon eine gewisse Selbstdisziplin, die mir dabei aber auch manchmal abhanden kommt.

    ...........................................................................................................................................
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    am 05.08.2021 19:34:38 | IP (Hash): 295483452
    Wenn ich mit ner Gruppe zum Eisessen rolle, nehm ich selbstverständlich auch eins. Das wird keine Riesenportion, weil ich sooo viel davon wirklich nicht mag. Dafür spritz ich passend und dann lass ich’s mir schmecken.
    Ich hab auch schon mal gut 2 Jahre ketogen gelebt mit max um 40 g KHs am Tag. Da war kein Eis und keine Süßigkeit drin, auch wenn um mich rum eifrig davon gegessen wurde. Hatte meinen Start damals übrigens in einer Vorweihnachtszeit und war selbstverständlich dabei, wenn meine Frau und die Kinder und Enkel sich z.T. mit süßen Leckerlis gestopft haben. Aber das war halt nicht meins. Punkt.

    Die Tür zu den KHs hatte ich geschlossen, und Du willst mir jetzt nicht einreden, dass normal gewesen wäre, wenn ich die ganzen 2 Jahre davor gesessen und geheult hätte, oder?

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  • specki

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    am 05.08.2021 20:06:24 | IP (Hash): 1487376100
    Ich könnte in einer Gruppe Eis essen gehen
    hat in meinem Fall aber nix mit Selbstdisziplin zutun(hab ich nämlich keine)

    Seit ich meinen Kohlehydrateknopf auf "aus" habe und mein BZ nicht wirklich schwankt
    interessiert es mich nicht mehr was andere essen.
    Ich kann auch wie neulich zum Grillen gehen und den anderen beim Nudelsalat
    und Baquett essen zusehen und hinterher gabs beim kartenspielen noch Plätzchen
    solange ich reichlich Fleisch hatte und satt bin,ist mir das egal
    und selbst wenn es für mich an diesem Abend nix gegeben hätte
    hätte ich trotzdem nicht angefangen zu sabbern beim Anblick vonEisbecher
    Nudelsalat etc.
    Da wie bereits erwähnt mein BZ ziemlich gleichbleibend ist kann ich damit
    entspannt umgehen.

    Was für MICH mehr Lebensqualität ist

    Was ich gerade beschlossen habe mir zu "GÖNNEN" ist eine Pediküre
    (die können das einfach besser) :-)
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    am 05.08.2021 20:12:52 | IP (Hash): 1432752510
    Ich kenne mich
    und das heißt, wenn etwas da ist wird es „gefressen“.
    Daher kaufe ich nichts und es ist außer Bitterschokolade nichts im Haus.

    Sollte es mich doch mal überkommen kann ich mich mittlerweile so weit bremsen
    das es nicht ausartet.
    Selbst ein angebotenes Mini-Magnum oder ein Stück Kuchen kann ich ablehnen.
    Nicht immer, aber ich werde nur noch selten schwach.

    Wenn ich bedenke, das ich früher einen Milchreis mit ZimtZucker und Birnen
    einem Rumpsteak vorgezogen habe …

    Ich bin ein Sättigungsbeilagenesser
    Das ändert sich aber immer mehr.
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    am 07.08.2021 00:59:52 | IP (Hash): 122967409
    Ich verzichte auf gekauftes Brot/Brötchen, Pizza und Alkohol.
    Ein kleines Stück Kuchen im Urlaub oder wenn ich eingeladen bin, erlaube ich mir einfach.
    Süßigkeiten esse ich sehr selten und wenn, dann nur ein Stück gleich nach einer Hauptmahlzeit.
    Auf Obst jedoch kann ich einfach nicht verzichten. Ich habe meinen Obst/Gemüsegarten vor meiner Diabeteserkrankung angelegt. Jetzt wächst alles vor meiner Tür... Äpfel, Birnen, Weintrauben, Pflaumen... gerade werden die ersten Pfirsiche reif. Ein vollreifer Pfirsich direkt vom Baum (nicht die Dinger aus dem Geschäft, mit denen man Fensterscheiben einschmeißen kann) schmeckt einfach herrlich. Darauf werde ich nicht verzichten, esse aber nicht mehr so viel wie früher davon.
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    am 21.08.2021 12:17:53 | IP (Hash): 890917685
    Ich kann diese Ablehnung einer Insulintherapie nicht nachvollziehen, besonders bei den etwas Jüngeren. OK, bei mir geht es nicht anders, ich habe seit knapp 40 Jahren Diabetes Typ 1. Ich bin sehr dankbar dafür, dass mir das Insulin ein völlig freies Leben ermöglicht hat und weiß, dass auch Typ2er dies für ein unbeschwertes Leben gerne nutzen. Das Wort "Sünde" ist mir völlig fremd. Nach einer Zeit der Diät hatte ich eine sehr gute Einschulung. Danach hat mich nichts mehr an den Diabetes erinnert außer das Spritzen und BZ-messen.
    Ich habe nach der Einschulung nie etwas nicht gegessen/getrunken wegen des Diabetes, ich habe nie Reisepläne oder sportliche Betätigung ändern müssen wegen des Diabetes, nie eine Party deswegen ausgelassen. Klar gilt bei vielen Typ2ern, dass ihr bisheriger Lebensstil den Diabetes begünstigt hat und hier sind natürlich Korrekturen nötig. Mit Insulin kann man aber sein Leben unbeschwert planen und ist nicht davon abhängig, sein Leben in ein enges Korsett zu drücken.

    LG Geri
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    am 21.08.2021 13:03:32 | IP (Hash): 420980370
    Ich hatte diese Woche seit 1,5 Jahren die besten Blutwerte, obwohl ich nach einer stärker disziplinierten Essensphase die letzten 2 Monate eher wieder in ein entspannteres Essen übergegangen bin. Dafür habe ich mein Bewegungsniveau gesteigert.

    Mein Eindruck ist, obwohl ich mit vom Essensgefühl in gewisser Weise besser fühle - satter, befriedigter - meine Stimmung dadurch stärker schwankt und ich weniger das Gefühl habe, Kontrolle über mein Essverhalten zu haben. Von daher versuche ich aktuell wieder einen besseren Weg für mich zu finden.

    Sich etwas zu gönnen oder nicht zu gönnen hat immer Folgen, die man für sich einschätzen muss. Essen ist letztendlich auch eine sehr emotionale Sache. Rational könnte das alles sehr einfach sein.

    Da ich Typ 2 ohne Insulin bin, ist die Situation aber auch anders. Ich denke mit Insulin kann man das deutlich anders handhaben. Bei Typ 2 muss mein Körper damit erstmal zurecht kommen.
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    am 21.08.2021 22:39:49 | IP (Hash): 874357703
    Geri schrieb:
    Ich kann diese Ablehnung einer Insulintherapie nicht nachvollziehen, besonders bei den etwas Jüngeren. ...
    Mit Insulin kann man aber sein Leben unbeschwert planen und ist nicht davon abhängig, sein Leben in ein enges Korsett zu drücken.


    Dir mit Typ 1 fehlt Insulin, und Du kannst es mit super Anleitung (um Welten zielführender als die bei uns übliche fachoffizielle Schulung nach DDG) und Übung passend aus dem Pen ersetzen.

    Uns mit Typ 2 fehlt nicht nur kein Insulin, sondern wir haben selbst dann noch viel mehr als ein gesunder Mensch unter gleichen Umständen davon in Umlauf, wenn keine anderen Mittel mehr zur erträglichen Begrenzung des BZ reichen und wir anfangen müssen, zusätzlich Insulin zu spritzen.
    Wo mit Typ 1 eine IE passt, brauchen wir mit Typ 2 deren zwei oder 3 oder noch mehr, und zwar auch dann, wenn wir nur noch für ein fachoffiziell gesundes Gewicht fachoffiziell gesund essen und uns fachoffiziell alltäglich gesund bewegen.

    Bitte berücksichtige: Insulin ist ein Wachstumshormon mit jeder Menge weiterer Funktionen neben der der BZ regulierenden!

    In Deiner oben zitierten lockeren Art erinnerst Du mich an meinen vorletzten alten Hausdok, der mir ab Ende der 70ger des vorigen Jahrhunderts jeden Frühsommer ne gute Dröhnung Cortison zur Linderung meiner Pollenallergie verabreichte. Sehr viel wirksamer, als die Tabletten, die ich bis dahin genommen hatte und mit denen ich im Hauptberuf müde gewesen war.
    Auf welche Nebenwirkungen ich mich denn mit dem tollen neue Mittel wohl einstellen müsste, hab ich ihn damals gefragt. Auf keine, hat er mir damals sehr ernsthaft geantwortet. Das sei nichts als das Hormon, das der Körper eh selbst herstelle, auch meiner.

    Wenn ich’s recht erinnere, hat er die allgemeine Umbewertung der Anwendung damals nicht mehr erlebt.

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    am 01.09.2021 20:08:43 | IP (Hash): 1497254426
    heute hatte ich mal wieder so einen Tag wo mich der ganze Zuckerkram sonst was kann.
    Obst-Jogurt, Weintrauben und Kuchen verdrückt.
    Um 19:00 Uhr BZ gemessen mit 300 ml. Da hilft nur noch 16 Einheiten Langzeitinsulin spritzen.
    Mal abwarten wie morgen früh der BZ ist.

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    am 02.09.2021 09:21:19 | IP (Hash): 1629956718
    Und um ne Stunde nach den jeweiligen Einverleibungen hättest Du bestimmt auch an die 400 messen können. Du willst also tatsächlich ausprobieren, wie das Leben ohne vernünftige BZ Steuerung so weitergeht. Ok, Daumendrück!

    ----------------------------------------------
    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 02.09.2021 09:37:31 | IP (Hash): 857750268
    naja, es geht bestimmt auch anderen so das man irgendwann einen Heißhunger auf bestimmte Sachen bekommt. Muss man auf alles verzichten?
    Der BZ um 07:45 war nur 130 hoch. Viel erstaunlicher aber war das ich diese Nacht ca. 5 Stunden durchgeschlafen habe. Das hatte ich schon lange nicht mehr.


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    am 02.09.2021 11:00:26 | IP (Hash): 398547543
    Es wundert mich selbst ein bisschen aber obwohl ich noch jetzt fast ein Jahr komplett anders ernähre habe ich kaum Gelüste. Daher fällt mir auch der Verzicht relativ einfach einfach.
    Wobei man dann eben doch mal ein Stück Kuchen oder Torte bei einer Feier isst, aber eben ein extra schmales und eben nur eins nicht drei oder fünf. Wenn man das ganz bewusst genießt und nicht einfach verputzt reicht einem das dann oft auch schon.

    Falls man auf solche Süßen Tage einfach nicht verzichten kann oder will, wäre ein kurzfristig wirkendes Insulin aber besser geeignet als ein langzeit Insulin um gegen den hohen BZ anzukämpfen.

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    am 02.09.2021 12:18:44 | IP (Hash): 281481309
    Helmuth schrieb:
    kommen wir wieder zurück zum eigentlichen Thema.
    Niemand kann mir erzählen, wenn sich jemand in einer Gruppe befindet und alle um ihn herum am Eis essen sind, er keinen Appetit auf ein Eis bekommt.
    Wer dieser Versuchung widerstehen kann besitzt schon eine gewisse Selbstdisziplin, die mir dabei aber auch manchmal abhanden kommt.



    Ich weiß gar nicht ob das etwas mit einer tatsächlichen Selbstdisziplin zu tun hat oder viel mehr mit einem Bewußtsein, welches man sich erarbeitet.
    Mich stört es nicht, wenn alle anderen um mich herum Dinge essen, die mir defintiv Beschwerden verursachen. Ich visualisiere viel. Ich stelle mir meine Bauchspeicheldrüse vor,
    wie sie mich gequält und schmerzerfüllt ansieht und "Bitte nicht, tu mir das nicht an " bettelt
    und mich anfleht sie zu verschonen.
    Und mir vergeht der Appetit.

    Hab ich schon bei meiner Galle, als ich keinerlei Fett vetragen habe so gemacht
    und während meiner Darmentzündung, beim meinem Darm,
    der mir Zucker sehr sehr übel genommen hat.



  • specki

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    am 02.09.2021 21:16:11 | IP (Hash): 1487376100
    äääähm, hab da mal eine blöde frage.
    würdest du dir immer wieder und immer wieder auf einen entzündeten zeh mit dem hammer hauen?
    wohlwissend, das der irgendwann deshalb amputiert werden muß?

    da würdest du wahrscheinlich sagen"neeeee, ich bin doch nicht bescheuert"

    und nix anderes ist es wenn du dir was "gönnst"
    allerdings mit dem unterschied das diabetis erstmal nicht weh tut.

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    am 02.09.2021 22:05:20 | IP (Hash): 1500161483
    Helmuth schrieb:
    heute hatte ich mal wieder so einen Tag wo mich der ganze Zuckerkram sonst was kann.
    Obst-Jogurt, Weintrauben und Kuchen verdrückt.
    Um 19:00 Uhr BZ gemessen mit 300 ml. Da hilft nur noch 16 Einheiten Langzeitinsulin spritzen.
    Mal abwarten wie morgen früh der BZ ist.



    Sich mal was gönnen, kann ich gut verstehen. Wenn es eine Ausnahme bleibt. Obst-Joghurt gibt es bei mir sehr selten auch und das ist bei meinem Blutzucker gar nicht so schlimm, aber ungesund dank der Zusatzstoffe. Deshalb gibt es bei mir in der Regel Naturjoghurt mit frischen Obst.

    Was ich aber gar nicht verstehe, du hast die Möglichkeit mit deinem Kurzzeitinsulin bei solchen Tagen entsprechend der Menge Kohlenhydrate Insulin zu spritzen, damit es gar nicht zu solchen Spitzen kommt. Dann wäre so ein Tag bei weitem nicht so schlimm. Genauso hättest du mit Kurzzeitinsulin auch die Möglichkeit vor dem Schlafengehen nochmal zu korrigieren um mit einem guten Wert in die Nacht zu kommen. Klar ist es erstmal Arbeit herauszufinden, wie viele Einheiten Insulin du für eine bestimmte Menge Kohlenhydrate pro Tageszeit brauchst. Genauso dauert es etwas um herauszufinden, wenn du eine Einheit Kurzzeit-Insulin spritzt, wie viel dein Blutzucker sinkt. Aber wenn du es einmal herausgefunden hast, bist du etwas freier, was du essen kannst.

    Ich persönlich gönne mir auch mal etwas, aber Werte von 300-400 solltest du nicht akzeptieren. Diabetes kann leider ziemlich unschöne Folgeschäden machen. Je höher die Blutzuckerwerte sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man Folgeschäden entwickelt.

    Übrigens, solltest du dich entschließen, zu jeder Mahlzeit Kurzzeitinsulin zu spritzen plus einmal am Tag Lantus, würdest du damit laut Definition eine ICT - Spritztherapie machen. Und mit ICT hast du die Chance ein FreeStyle Libre zu bekommen. Das ist ein Sensor, der 14 Tage am Oberarm getragen wird. Dieser misst kontinuierlich deinen Gewebezucker, damit kannst du dann den Tagesverlauf sehen. Warum ich dir davon insb. erzähle, der FreeStyle Libre hat eine Alarmfunktion, so dass dich der Sensor warnt, sollte dein Blutzucker zu stark absinken. Da du ja große Angst vor Unterzuckerungen hast, wäre das für dich sicher eine gute Hilfe. Allerdings wird dafür die ICT (also das Spritzen von Langzeit und Mahlzeiteninsulin) vorausgesetzt.
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    am 07.09.2021 19:17:11 | IP (Hash): 542604677
    July95 schrieb:

    Sich mal was gönnen, kann ich gut verstehen. Wenn es eine Ausnahme bleibt. Obst-Joghurt gibt es bei mir sehr selten auch und das ist bei meinem Blutzucker gar nicht so schlimm, aber ungesund dank der Zusatzstoffe. Deshalb gibt es bei mir in der Regel Naturjoghurt mit frischen Obst.



    Ich hatte jetzt mal den direkten Vergleich
    Einmal fertigen Erdbeer-Joghurt, insg. 3,5 KE, am nächsten Tag Naturjoghurt mit Birne und Pfirsiche, insg. auch exakt 3,5 KE.

    Beide Male waren die Bedingungen sehr ähnlich bis gleich, beide Male gab es das Insulin mit 20min SEA.

    Ergebnis:
    Der Anstieg fiel beim Erdbeer-Joghurt tatsächlich um 20mg/dl geringer aus, als beim Naturjoghurt mit Birne und Pfirsich. Aber das kann auch nur Zufall gewesen sein. Jedoch weiß ich, aufgrund meiner bisherigen Beobachtungen, dass fertiger Joghurt bei mir zumindest sich blutzuckertechnisch nicht schlimmer verhält als Naturjoghurt mit Obst. Aufgrund der ganzen Chemie drin, verzichte ich aber dennoch lieber.
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    am 07.09.2021 19:56:25 | IP (Hash): 2039489635
    Hallo July,
    Erdbeeren sind nicht so zuckerhaltig wie man vermuten mag, aber Birne und Pfirsich schon.
    Selbst die Ernährung-Docs schlagen bei der Haferschleimkur vor Erdbeeren und Himbeeren den Haferschleim beizumischen.
    Ich selbst kaufe immer bei Edeka eine kleine Dose Erdbeeren die nur leicht gezuckert sind.
    Vermischt mit Joghurt oder Magerquark habe ich keine großartigen Anstiege vom BZ bemerkt.


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    am 07.09.2021 22:14:54 | IP (Hash): 542604677
    Helmuth schrieb:
    Hallo July,
    Erdbeeren sind nicht so zuckerhaltig wie man vermuten mag, aber Birne und Pfirsich schon.
    Selbst die Ernährung-Docs schlagen bei der Haferschleimkur vor Erdbeeren und Himbeeren den Haferschleim beizumischen.
    Ich selbst kaufe immer bei Edeka eine kleine Dose Erdbeeren die nur leicht gezuckert sind.
    Vermischt mit Joghurt oder Magerquark habe ich keine großartigen Anstiege vom BZ bemerkt.



    Es war ja fertiger Fruchtjoghurt, da spielt es keine große Rolle, ob es jetzt Geschmacksrichtung Erdbeer, Pfirsich oder Vanille wäre. Dort geht es eher um den zugesetzten Zucker.

    Und in meinem Vergleich hatte der fertig Joghurt und der selbstgemachte Naturjoghurt mit Obst beide genau 3,5 KE bzw. 35gr Kohlenhydrate. Also war die Kohlenhydratmenge gleich.

    Sonst hast du natürlich recht, dass man bei Erdbeeren bspw. mehr essen kann als von Birne, Pfirsiche, etc.
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    am 22.09.2021 17:37:55 | IP (Hash): 281481309
    Helmuth schrieb:
    I
    Nun ist es aber so das der Körper auch nach etwas süßes verlangt und man kann sich nicht nur immer die Schwarzwälder Torte in der Auslage ansehen, man muss sich das auch mal gönnen.
    Wie ist es bei Euch so? Wenn der Appetit auf etwas Süßes kommt, greift Ihr dann trotzdem zu und gönnt Euch zum Beispiel ein Eis und ähnliches? Und spritzt Ihr dann vor oder nach dem Verzehr?

    Es wäre für mich mal interessant zu wissen wie andere Diabetiker damit umgehen.



    Ich hab nochmal darüber nachgedacht.
    Vor nicht all zu langer Zeit hab ich meinen Quark noch mit Honig gesüßt und ein paar Walnüsse dazu geta. In dem glauben daran, das es ja gesund sei. Denn Honig sei ja "ein guter, natürlicher" Zucker.
    Und bis vor noch kürzerer Zeit habe ich noch Cola Zero getrunken, obwohl ich Süßstoffe an sich seit längerer Zeit ablehne.
    Schätze damit habe ich meinen "Süßhunger" gestillt.
    Vor meiner Diabetesdiagnose war ich nicht so streng damit, wie ich es seit kurzer Zeit bin.

    Mir ist in der kurzen, jetzt wirklich strengen Zeit ,allerdings aufgefallen, dass die Lust auf Süßes vergeht.
    Von daher habe ich damit gerade kaum Probleme; was einen "Süßhunger" betrifft.
    Was ich sehr genieße. Kann aber wieder kommen.

    Äpfel schmecken für mich süß. Die mochte ich schon immer.
    Sind in meiner Küche immer vorhanden.
    Mein BZ reagiert darauf kaum bis "vernachlässigungsbar."

    2 mal habe ich in der jüngsten Zeit beim Einkauf nicht aufgepaßt
    und Produkte mit Süßstoffen versetzt erstanden.
    Beide Male hatte ich erst auf die Inhaltsstoffe auf der Verpackung gesehen,
    nachdem ich die Produkte probiert hatte und einen ekligen Geschmack und Nachgeschmack im Rachenraum hatte.
    Bei beiden Malen bemerkte ich ein gestörtes Sättigungsgefühl , eine Art unstillbaren Hunger - ich hab dann in Massen Blaubeeren gegessen (große Packung) , mehr Walnüsse als üblich und mir eine Scheibe Eiweißbrot mit fett Räucherlachs, 1 Glas Milch , 1 Mandarine, 200 g Körnerkäse, 1 Apfel, 2 gekochte Eier und einen Fitzel Eiweißbrot mit einer Messerspitze Ernußbutter gegönnt.
    Also einen Freßanfall gehabt , wie ich das nenne.

    Der erste Einkauf war ein High Protein Eis von Ehrmann - der letzte Scheißdreck.
    Ich suche ein Eis, welches den BZ nicht belastet.
    Nicht nur für mich, sondern auch für meine Familie.
    Wir hatten schon die letzten Jahre versucht, samt einer Eismaschine kaufen,
    eine "gesündere Alternative" ,Marke Eigenkreation zu finden.
    Sind allesamt gescheitert.
    War auch nur ein halbherziges "man müßte mal probieren - Projekt"
    Bei der "Problematik" kann ich mir Zeit lassen, denn bis zum nächsten Sommer dauert es eine Weile.

    Das andere war eine 90% Schokolade , auf der auch noch ohne Zuckerzusatz drauf stand.
    Vollvearschung.
    Leider habe ich mir die Marke nicht gemerkt.

    Ich beschäftige mich gedanklich mit einer komplett veränderten Weihnachtsbäckerei.
    Die hat in meiner Familie Tradition.
    Daher beschäftigt mich nunmehr ein diabetsfreundliches Backen ohne ( mit sehr, sehr wenig) Zucker und ohne jegliche künstliche Zuckerzusätze/Zuckeraustauschstoffe.
    Dazu brauche ich eine gute Schokolade mit einem hohen Kakoaanteil,
    sehr, sehr wenig Zucker (am liebsten gar keinen) und komplett ohne Zuckeraustauschstoffe.

    Dabei geht es gar nicht mal darum etwas tatsächlich Eßbares her zu stellen,
    sondern in der Tat um das gemeinsame Miteinander in der Vorweihnachtszeit.
    Backen als lustiges Gemeinschaftserlebnis. Mit lustigen Schürzen und Weihnachtsmützen.
    Da will ich dann bedenkenlos ! auch mal naschen können, ob es nun schmeckt oder nicht.
    Ich kann die Tradition ja nicht fallen lassen, nur weil ich Diabetes habe.
    Aber Anteile der Tradition kann ich ändern, in Diabetesfreundlich.

    Irgendwann will ich eine Palette an "Naschkram" erarbeitet und erstellt haben,
    bei der ich mir "keinen Kopf machen muß", sondern "bedenkenlos" zuschlagen kann.




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    am 22.09.2021 20:19:18 | IP (Hash): 790666940
    Hallo, es gibt fürs backen auch eine gute Seite, die auch für Diabetiker etwas bietet.

    https://www.backenmachtgluecklich.de/rezepte/

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    am 22.09.2021 23:28:24 | IP (Hash): 281481309

    Danke. Aber die Seite mit den Backrezepten ist definitiv nichts für mich.

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    am 26.09.2021 13:53:02 | IP (Hash): 466031930
    Aufgrund von gutem Wetter, bin ich nach dem Weg zum Wahllokal noch 13 km weiter spazierengegangen.
    Ungefähr nach 8 km hab ich mir bei einer Eisdiele einen Milchshake gegönnt.
    Ich erkaufe mir gerne kleine Sünden mit langen Spaziergängen.
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    am 26.09.2021 17:29:01 | IP (Hash): 1815201144
    Bateriemann schrieb:
    Aufgrund von gutem Wetter, bin ich nach dem Weg zum Wahllokal noch 13 km weiter spazierengegangen.
    Ungefähr nach 8 km hab ich mir bei einer Eisdiele einen Milchshake gegönnt.
    Ich erkaufe mir gerne kleine Sünden mit langen Spaziergängen.



    Musstest du dafür überhaupt was spritzen?
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    am 26.09.2021 18:30:22 | IP (Hash): 423414335
    Für den Milchshake hab ich nix gespritzt und hatte als ich heimkam einen Wert von 120.
    Da hab ich auch nichts zur Korrektur nachgespritzt.
    Bearbeitet von User am 26.09.2021 18:31:14. Grund: 2. Satz hinzugefügt
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    am 26.09.2021 19:53:46 | IP (Hash): 1815201144
    Bateriemann schrieb:
    Für den Milchshake hab ich nix gespritzt und hatte als ich heimkam einen Wert von 120.
    Da hab ich auch nichts zur Korrektur nachgespritzt.



    Hätte ich vermutlich genauso gemacht. 👍
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    am 05.10.2021 17:48:27 | IP (Hash): 1666987092
    Ich komme noch mal auf die Erdbeeren zurück.
    Um 10:00 Uhr habe ich das Haus mit einem Wert von 135 ml verlassen und vor dem Einkaufen beim Bäcker einen Erdbeerkuchen gegessen.
    Um 11:30 Uhr war ich wieder zu Hause und habe einen Wert von 147 ml gemessen. An den Anstieg war wohl eher der Kuchen schuld.
    Auf Schlagsahne habe ich allerdings verzichtet. Aber so lasse ich mir das gefallen mit der kleinen süßen Nascherei.

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    am 05.10.2021 20:35:38 | IP (Hash): 1121801260
    Helmuth schrieb:
    Ich komme noch mal auf die Erdbeeren zurück.
    Um 10:00 Uhr habe ich das Haus mit einem Wert von 135 ml verlassen und vor dem Einkaufen beim Bäcker einen Erdbeerkuchen gegessen.
    Um 11:30 Uhr war ich wieder zu Hause und habe einen Wert von 147 ml gemessen. An den Anstieg war wohl eher der Kuchen schuld.
    Auf Schlagsahne habe ich allerdings verzichtet. Aber so lasse ich mir das gefallen mit der kleinen süßen Nascherei.




    Kuchen kann mit unter sehr viele Kohlenhydrate haben, je nach Zusammensetzung. In meiner Schulung in Bad Mergentheim hatten sie ein Stück Kuchen (mit Streuseln, Füllung Pudding mit Kirschen). Das kleine Stück Kuchen hatte 80 gr Kohlenhydrate! Soviele wie ein Teller Nudeln. Von Nudeln werde ich aber satt, im Vergleich zu Kuchen..

    Daher sollte man da gut aufpassen, was das für Kuchen ist. Deiner scheint zusammen mit der Bewegung vom Einkaufen gut funktioniert zu haben. Außer es kommt nach 2-4 Std. noch zu einem starken verzögertem Anstieg.
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    am 20.06.2022 15:50:10 | IP (Hash): 15905323
    schon letzten Montag und auch heute habe ich mir diesen Erdbeer-Plunder gegönnt.
    Da kann ich nicht widerstehen, auch wenn dabei der BZ-Wert in die Höhe schnellt.
    Das nehme ich in Kauf. weil ich nicht auf alles verzichten will.

    Hier den Plunder ansehen:

    https://musswessels.com/wp-content/uploads/2022/06/22-06-2022-Erdbeeren_web1.jpg


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    am 20.06.2022 20:12:44 | IP (Hash): 958905286
    Hallo liebe Leute,

    also ein zuviel an Essen einfach wegspritzen ist gefährlich. Der Körper verlangt im Laufe der Zeit eh immer höhere Dosen Insulin und da muss man nicht auch noch durch unüberlegtes Naschen Vorschub leisten.
    Ansonsten esse ich täglich meinen Riegel Schokolade (81 % von Netto, und das ist sehr lecker, ansonsten abends meinen High Protein Pudding (ohne Zucker) und auch mal bei Gelegenheit ein Stück Kuchen (dann aber Käsekuchen, weil mit Quark gemacht). Und ansonsten fühle ich mich pudelwohl.

    Es ist eine Frage der Einstellung, ich fühle mich durch meinen Diabetes nicht eingeschränkt. Es war eine Umstellung in der Zusammenstellung der Mahlzeiten, aber es gibt durchaus leckere Sachen, die man essen darf. Und zwei Obststücke am Tag esse ich auch, auf jeden Fall morgens einen Apfel und mittags im Moment Erdbeeren und Naturjoghurt, Süßstoff und Zimt. Ist lecker. Und ab und zu eine halbe Banane, die andere Hälfte bekommt meine Schildkröte - lach.

    Also einen starken Verlust empfinde ich überhaupt nicht. Für den Hunger zwischendurch Nüsse oder eine Scheibe Käse oder ein Geflügelwienerle.

    Helmuth, Gummibärchen sind eigentlich total tabu, weil sie sind reinen Zucker und Gummibärchen kann man wie Traubenzucker bei einem abgesackten Blutzuckerspiegel essen, damit er schnell steigt.

    Gruß,
    Biggi
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    am 20.06.2022 20:46:12 | IP (Hash): 15905323
    Hallo Biggi,
    ich muss dir da widersprechen, und ich weiß auch nicht warum hier ständig behauptet wird das man mit der Zeit immer mehr Insulin benötigt.
    Es gibt hier schon 2 User die überhaupt nicht mehr spritzen und das trifft jetzt auch auf mich zu.
    Selten noch muss ich nach dem Essen eine Korrekturspritze benutzen und das Lantus für die Nacht spritze ich auch nicht mehr. Meine Bauchspeicheldrüse ist wohl aus dem Winterschlaf erwacht und senkt den Blutzucker jetzt fleißig runter.
    Das muss wohl daran liegen das ich täglich 5 Mahlzeiten esse, wobei eine Portion Nachts meist zwischen 02:00 und 03:00 Uhr erfolgt.
    Heute Abend um 20:00 Uhr liegt der Blutzucker nach dem Abendessen bei 161 mg/dl und wird über die Nacht weiter fallen. Auch wenn es User nicht wahrhaben oder glauben wollen, mit der Einnahme von Apfelessig wird der Blutzuckerwert zwischen 2:00 und 03:00 Uhr wieder bei 120 mg/dl liegen.
    Der steigt natürlich nach der Mahlzeit wieder etwas an.
    Morgens um gewöhnlich 06:00 Uhr ist alles bestens.
    Und so gönne ich mir den schönen Erdbeer-Plunder, weil der BZ nach der notwendigen Spritze sich wieder normalisiert.


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    am 20.06.2022 21:25:08 | IP (Hash): 958905286
    Lieber Helmuth,

    so hat jeder seine Meinung, ist allerdings von Fall zu Fall verschieden. Ich glaube da lieber meiner Diabetologin und meiner Diabetes-Ernährungsberaterin. Im übrigen bekomme ich das in der Praxis hautnah mitt, dass Leute mit Typ 2 (für andere Arten kann ich nicht sprechen, da habe ich keine Ahnung) sich z. B. Torte gönnen und die dann einfach wegspritzen. Dabei hätten sie mit vernünftiger Ernährung auf Insulingaben ganz verzichten müssen. In der Praxis sind Menschen, die sich 300 Einheiten spritzen müssen und wenn Du dann von den Fachleuten da hörst, was diese Menschen zu zusammenfr....

    Im übrigen ist mein BZ eine Stunde nach einer Mahlzeit meistens zwischen 120 und 140. Und das sind vernünftige Zahlen ...

    Liegt halt alles im Auge des Betrachters.


    Gruß,
    Biggi
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    am 30.07.2022 17:29:47 | IP (Hash): 705993429
    Deinen ersten Sätzen würde so nicht folgen!
    Von wegen keine Lebensqualität mehr und so... Nie hatte es ein Diabetiker leichter als heutzutage!
    2 Kugeln Eis mit doppelt Schlagsahne zum Beispiel gibts jeden Sonntag-Nachmittag beim Eisladen um die Eckr (gemeinsam mit Fett ist das Eis kaum ein echtes Problem.).
    1 Liter Rotwein dazu 4-5 Gummibärchen, oder Käse, oder dunkle Schokolade (85% mild von L..d) macht bei mir 'ne horizontale Linie... ;)
    Mir gehts prima, mal so gesagt... Besser als vor der Diagnose.

    ______________________________________________________________________________________________
    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
    Bearbeitet von User am 31.07.2022 08:46:11. Grund: Ergänzung
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    am 02.08.2022 09:59:58 | IP (Hash): 517840008
    ThomaS1968 schrieb:
    Deinen ersten Sätzen würde so nicht folgen!
    Von wegen keine Lebensqualität mehr und so... Nie hatte es ein Diabetiker leichter als heutzutage!
    2 Kugeln Eis mit doppelt Schlagsahne zum Beispiel gibts jeden Sonntag-Nachmittag beim Eisladen um die Eckr (gemeinsam mit Fett ist das Eis kaum ein echtes Problem.).
    1 Liter Rotwein dazu 4-5 Gummibärchen, oder Käse, oder dunkle Schokolade (85% mild von L..d) macht bei mir 'ne horizontale Linie... ;)
    Mir gehts prima, mal so gesagt... Besser als vor der Diagnose.



    Dank neuer Technik (super schneller Bolusinsuline, Sensoren, Loop-Pumpen) haben es Diabetiker definitiv leichter als früher mit starrer CT und genau definierten Essensmengen und -zeiten.

    Aber so leicht, wie es momentan für dich läuft, wird es nicht immer bleiben und etliche Diabetiker können nicht einfach so mal Eis oder Süßigkeiten essen. Momentan macht deine Bauchspeicheldrüse sehr viel mit, irgendwann mit Bolusinsulin wird es vermutlich etwas schwieriger. Wenn die Restfunktion mal wirklich erlischt, dann wird es noch schwieriger. Bei mir ist tatsächlich Essen das kleinste Problem. Ich quäle mich gerade mit hohen Blutzuckerwerten dank Pollenallergie und Zyklus durch..

    Genieße jetzt deine Zeit, wie leicht du gute Werte hast. Freue dich daran, ich freue mich auch wirklich für dich mit. Habe aber bitte im Hinterkopf bei anderen läuft es halt nicht immer so leicht.