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Blutzuckerkurve
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am 08.02.2024 13:23:32 | IP (Hash): 2112195232
Selbstvorwürfe sind so oder so Unsinn, aber so ganz von der Hand zu weisen ist es ja auch nicht das es zwischen Übergewicht, Fettleber und DMT2 einen Zusammenhang gibt.
Ich habe da genügend Beispiele in meinem Bekanntenkreis, diese Typ2 sind alle Freunde von deftigem und KH reichem Essen oder auch von Bier (wir sind hier in Bayern) oder von beidem.
In der Diabetikerschulung (alle DMT2) waren von 15 Personen nur eine einzige Normalgewichtig (und die war beiereits in den 70ern) und nicht ganz zufällig drehten sich grosse Teile der Schulung irgendwie um Ernährung.
Es wird gewiss mehrere Ursachen für DMT2 geben, die Gene spielen ganz sicher eine Rolle und so manches andere vielleicht auch. Einfach nur die Gene der Ahnen da verantwortlich zu machen könnte oftmals zu "billig" sein.
Bei einem gewissen Teil der Betroffenen ist das nun mal auch das Ergebnis des Essverhaltens und des Lebensstils und es kann nicht schaden wenn man so viel Selbstreflexion hat das mal zumindest in Erwägung zu ziehen. -
am 08.02.2024 13:45:47 | IP (Hash): 1731633069
Das Einschalten unseres T2D ist in jedem Fall das Ergebnis unseres Speicherverhaltens aus Essen und Bewegen. Nur haben wir dafür keinen in irgendeiner Weise nützlichen Maßstab.
Die persönliche Speichergrenze in der Leber kann bei der einen auch mit Normalgewicht und ohne Fettleber überschritten sein und beim anderen erst mit hochgradiger Fettleber und BMI über 40.
Und ohne einen allgemeinen Maßstab, an dem wir uns alle für unseren ausgeschalteten Typ 2 orientieren können, kann jeder Lebensstil-Vorwurf bezüglich des Typ 2 nur absolut sinnfrei sein.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 08.02.2024 13:58:37 | IP (Hash): 1618718920
Suggardosis schrieb:
Und ich habe auch ne Weile gebraucht um mir keine Vorwürfe mehr zu machen, und um zu verstehen, dass ich da nicht viel zurückdrehen kann.
Vorwürfe wofür für eigentlich? - da findet man mit dem passenden mindset schon was ...
Ich bin jetzt froh, dass es Tabletten gibt, und wenn es denn soweit ist, dann gibts halt Insulin dazu.
Wir können keine tolle Erfolgsstory posten wie wir mit LifStyle changes unseren Diabetes besiegt haben. Unser Subtyp ist für die Medien von Apotherkerumschau bis Youtube einfach ungeeignet.
Da gehen nur noch ein par Nachkomme a1c %Punkte durch LC Ernährung.
Diese Viedeo von der Zuckertante passt auch zum Thema:
https://www.zuckertante.at/diabetes-warum-gerade-ich/
@anna lass mal wieder von dir hören wie das Metformin bei dir wirkt... gern auch per PN
Vielen Dank Suggardosis für diesen Beitrag. Ich gehöre, wie du und Anna zu der DM2 Typ schlank, sportlich, gesunder Ernährung….. und auch ich habe mich seit der Diagnose auf diesen Gedanken ertappt. Vorwürfe würde ich es bei mir nicht nennen, eher „wenn ich das noch ändere an meinem Tagesablauf könnte ich vielleicht doch noch ein paar Punkte beim HBA1C wert herausholen“. Und bei jedem Quartalsbesuch die Enttäuschung dass es wieder nicht gereicht hat. Deswegen lese ich auch bewusst wenig Forenposts oder sonstige Beiträge wie Ernährungsdocs, Apothekenumschau…. das frustriert mich immer noch weil es da fast nur ums abnehmen und bewegen geht und dann laut um Beifall applaudiert werden soll wenn die Kilos purzeln…..Wenn‘s für alle so einfach wäre.
Ein Mindset damit mich solche Beiträge nicht mehr triggern habe ich leider noch nicht gefunden. Verrätst du mir deins?
Deine letzte Frage an Anna interessiert mich auch sehr. Bei mir hat Metformin kaum veränderung gebracht beim Quartalswert. Es hatte sich in der Zeit mit Metformin um 0,2 Punkte gesenkt. Daher hat mein Diabetologe es abgesetzt da der herausragende Ergolg ausblieb. Bei manchen DM2- Menschen scheint Metformin kaum Einfluss zu haben. Und das sind nicht diejenigen die falsch diagnostiziert sind und eigentlich in der LADA oder MODY Kategorie gehören. Das wird übrigens auch in dem Link der oben gepostet ist angedeutet; Metformin wirke vor allem bei high Carb Ernährung, bei Low Carb gäbe es weit weniger positivem Effekt.
Da mein Wert an der unteren Grenze von Diabetes ist (6,3) verzichte ich auf ein anderes Medikament und lasse mir regelmässig Blut abnehmen damit ich auf der sicheren Seite bleibe.
Ich glaube so einfach wie in diesen für Laien verständlichen Zeitungen geschrieben „schlechte Ernährung - wenig Bewegung - Diabetes“ ist es nicht. Ich habe letztens einen Beitrag in der deutschen Ärztezeitschrift gelesen dass es 5 Unterformen des Typ 2 geben soll, von denen einige Formen nicht ernährungsbedingt sind.
In diesem Sinne, alles Gute und viele Grüße
Bearbeitet von User am 08.02.2024 20:48:19. Grund: Ergänzung -
am 08.02.2024 20:18:07 | IP (Hash): 1985868933
Suggardosis schrieb:
Vielen vielen Dank @anna fürs Teilen deiner Geschichte und für dein Update. Dein (prä)DMTSubtyp scheint meinem zu ähneln.
Und ich habe auch ne Weile gebraucht um mir keine Vorwürfe mehr zu machen, und um zu verstehen, dass ich da nicht viel zurückdrehen kann.
Vorwürfe wofür für eigentlich? - da findet man mit dem passenden mindset schon was ...
Ich bin jetzt froh, dass es Tabletten gibt, und wenn es denn soweit ist, dann gibts halt Insulin dazu.
Wir können keine tolle Erfolgsstory posten wie wir mit LifStyle changes unseren Diabetes besiegt haben. Unser Subtyp ist für die Medien von Apotherkerumschau bis Youtube einfach ungeeignet.
Da gehen nur noch ein par Nachkomme a1c %Punkte durch LC Ernährung.
Diese Viedeo von der Zuckertante passt auch zum Thema:
https://www.zuckertante.at/diabetes-warum-gerade-ich/
@anna lass mal wieder von dir hören wie das Metformin bei dir wirkt... gern auch per PN
Guten Abend @Suggardosis
Ich freue mich über deine Antwort und ich denke auch unser T2D ähnelt sich (stark).
Ich glaube in einem anderen deiner Posts gelesen zu haben dass du 2x 1000 mg Metformin nimmst, stimmt das? Und um wie viel hat sich dein Hba1c damit verbessert?
Ich nehme jetzt mal bis Anfang April 2 mal 500mg, darf aber auch einmal am Abend 1000 mg sein.
Mein NüchternBZ pendelt zwischen 110 und 120 (Labor Messungen), Hba1c war der schlechteste Wert jetzt bei 5,9 und beim OGTT bin ich auch im Prä-Bereich.
Nüchtern Insulin/C-Peptid sind im Keller
Würde ich nicht schon Jahre intermittierend fasten, und noch viel mehr Jahre Heilfasten, wäre das "Prä" vor meinem Diabetes vielleicht schon weg?
Vielleicht sind ja das unsere Erfolgsgeschichten, dass wir noch kein Insulin brauchen?
Möglicherweise hat es auch irgendwie mit der Menopause zu tun? Wir sind ja im selben Alter?
Muss da mal schauen ob ich zu dem Thema und Hypoinsulinämie etwas finde.
Die Ärztin kam allerdings sehr rasch auf Genetik und ließ auch das Thema Insulin schon anklingen.
Wie du ja auch schreibst, helfen die Tabletten nicht mehr, dann Insulin.
Ich wollte soooo gerne aus eigener Kraft den Hba1c an die 5 bringen, war bei jedem Blutbild enttäuscht und habe immer mehr an mir gezweifelt. Im Bücherregal stehen 5 Diabetes-Ratgeber, aber da hilft alles Lesen nichts wenn der Körper andere Wege geht.
Und ich denke dir ging es da nicht viel anders.
Das muss man erst mal akzeptieren und auch verarbeiten können.
Freue mich über den Austausch, vielleicht entdecken wir ja immer wieder neue Studien die zu unserem Typ passen, die Forschung schreitet ja ständig voran.
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am 08.02.2024 20:43:14 | IP (Hash): 1985868933
Nosweets schrieb:
Vielen Dank Suggardosis für diesen Beitrag. Ich gehöre, wie du und Anna zu der DM2 Typ schlank, sportlich, gesunder Ernährung….. und auch ich habe mich seit der Diagnose auf diesen Gedanken ertappt. Vorwürfe würde ich es bei mir nicht nennen, eher „wenn ich das noch ändere an meinem Tagesablauf könnte ich vielleicht doch noch ein paar Punkte beim HBA1C wert herausholen“. Und bei jedem Quartalsbesuch die Enttäuschung dass es wieder nicht gereicht hat. Deswegen lese ich auch bewusst wenig Forenposts oder sonstige Beiträge wie Ernährungsdocs, Apothekenumschau…. das frustriert mich immer noch weil es da fast nur ums abnehmen und bewegen geht und dann laut um Beifall applaudiert werden soll wenn die Kilos purzeln…..Wenn‘s für alle so einfach wäre.
Ein Mindset damit mich solche Beiträge nicht mehr triggern habe ich leider noch nicht gefunden. Verrätst du mir deins?
Deine letzte Frage an Anna interessiert mich auch sehr. Bei mir hat Metformin kaum veränderung gebracht beim Quartalswert. Es hatte sich in der Zeit mit Metformin um 0,2 Punkte gesenkt. Daher hat mein Diabetologe es abgesetzt da der herausragende Ergolg ausblieb. Bei manchen DM2- Menschen scheint Metformin kaum Einfluss zu haben. Und das sind nicht diejenigen die falsch diagnostiziert sind und eigentlich in der LADA oder MODY Kategorie gehören. Das wird übrigens auch in dem Link der oben gepostet ist angedeutet; Metformin wirke vor allem bei high Carb Ernährung, bei Low Carb gäbe es weit weniger positivem Effekt.
Da mein Wert an der unteren Grenze von Diabetes ist (6,3) verzichte ich auf ein anderes Medikament und lasse mir regelmässig Blut abnehmen damit ich auf der sicheren Seite bleibe.
Ich glaube so einfach wie in diesen für Laien verständlichen Zeitungen geschrieben „schlechte Ernährung - wenig Bewegung - Diabetes“ ist es nicht. Ich habe letztens einen Beitrag in der deutschen Ärztezeitschrift gelesen dass es 6 Unterformen des Typ 2 geben soll, von denen 3 Formen nicht ernährungsbedingt sind.
In diesem Sinne, alles Gute und viele Grüße
Hallo @Nosweets,
deinen Beitrag habe ich jetzt erst entdeckt.
Ich finde es gut, dass wir hier jetzt zusammen finden, weil sich unser T2D wohl doch sehr anders verhält und leider auch dazu neigt eher Schäden im Körper anzurichten.
Ich bekomme das Metformin jetzt off label ... aber irgendwie klang bei der Ärztin schon durch, dass die Reise früher oder später zu Insulin gehen wird.
Ist für mich als Laie auch logisch.
https://www.aerzteblatt.de/archiv/197437/Klassifikation-des-Typ-2-Diabetes-Neue-Einteilung-soll-eine-massgeschneiderte-Therapie-ermoeglichen
Vielleich sind wir SIDD?
Auch beim Prädiabetes gibt es passende Subgruppen.
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am 08.02.2024 21:02:31 | IP (Hash): 1985868933
Wären die Gründe erhöhter BMI und Bewegungsmangel dann hätten viel mehr Menschen Diabetes, es gibt viele adipöse Menschen die beste BZ-Werte haben.
Jene mit erhöhtem BMI und Bewegungsmangel haben es aber vielleicht aber eher in der Hand etwas zu ändern als schlanke, sportliche Menschen?
Warum trifft es schlanke Sportliche ebenso wie die Gruppe derer mit erhöhtem BMI?
Man forscht stark betreffend Genetik und findet da auch immer mehr.
Es geht (mir persönlich) in keinster Weise um Schuldzuweisung an die Gene, aber, diese treiben leider wirklich viel "Unwesen". -
am 08.02.2024 21:58:53 | IP (Hash): 119393180
Es spielt vermutlich alles eine Rolle, die Gene und der Lebensstil.
Ich könnte mir gut vorstellen das ohne deinen gesunden Lebensstil das "Prä" wohl tatsächlich schon weg wäre aber da sind natürlich nur Spekulationen.
Vermutlich ist es ganz einfach so, das es eine genetische Basis und Veranlagung gibt aber man andererseits durch den Lebensstil das Risiko erhöht bzw. die Schwelle schneller überschreitet.
Das könnte erklären warum manche BMI 40 trotzdem gute BZ Werte haben, da wird dann wohl die genetische Basis fehlen, da liegt die Schwelle vielleicht erst bei BMI 50 oder noch viel höher und die wird einfach nicht erreicht.
Umgekehrt ist bei dir eventuell die Schwelle sehr niedrig und du bringt die genetischen Vorraussetzungen mit. Aber sind nur Theorien.
Aber eins darf man auch nicht vergessen, da gibt es eben noch den typ bei dem der komplette Metabolismus schon auf der Kippe steht und am Versagen ist und der DM nur einer von vielen Faktoren ist.
So war das bei mir jedenfalls. Und ich habe da wirklich gut mitgeholfen das es so weit kam.
Da kamen zu sehr hohem Blutdruck, Übergewicht, schechte Leberwerte und extrem hohen Cholesterin und Blutfettwerten eben einfach irgendwann noch zeitnah der DM dazu. Es spielt ja alles miteinander und hängt irgendwie zusammen. Laut meiner Ärztin wäre das in absehbarer Zeit lebensgefährlich geworden.
Und hier ist es dann ganz einfach so, die Wurzel des Übels - das Übergewicht - zu bekämpfen, gleichzeitig die Leber zu entfetten - und schon waren BZ wieder ok (auch wenn der DM vermutlich latent bleiben wird und progredient verlaufen wird), die Leber wieder top, der Blutdruck stark verbessert.
Cholesterin und Blutfett noch nicht ganz optimal aber nicht mal mehr halb so hoch wie voher.
Die "Smartiesdose" mit den täglichen Pillen sieht nun auch überschaubar aus und das Ziel ist irgendwann ohne diese Dose leben zu können.
Dem Metformin bin ich trotzdem dankbar, einerseits hat es sicher gut geholfen den BZ runterzubringen und dann war es eine wertvolle Unterstützung beim abnehmen, vielleicht war dieser Effekt für mich sogar wichtiger als der eigentliche BZ effekt.
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am 09.02.2024 11:05:44 | IP (Hash): 1985868933
Hallo @Gunter21,
du bist auf einem richtig guten Weg, Gratulation.
Und möglicherweise wirst du Metformin eines Tages nicht mehr benötigen weil sich immer mehr zum Positiven hin verändern wird. Da darfst du richtig stolz auf dich sein.
Für uns alle sind Ernährung und Bewegung wichtig, vor allem aber wenn im Körper da schon etwas durcheinander geraten ist, auch wenn die Gene vielleicht (zusätzlich) einiges dazu beitragen.
Ich wollte es unbedingt aus eigener Kraft schaffen, die BZ-Werte in einen richtig guten Wert zu bringen, das wird nur nicht so funktionieren wie ich mir das wünsche.
Insulinresistenz schließt die Ärztin bei mir aufgrund unterschiedlicher Werte und Untersuchungen aus.
Gene betreffend halte ich leider vieles für möglich.
Bei mir wurde vor einigen Jahren eine sehr seltene (1 : 1.000.000) Lungenerkrankung diagnostiziert, entstanden durch eine spontane Genmutation.
Wäre bei T2D ja auch möglich, irgend so eine spontane Genmutation, die das Fass zum Überlaufen bringt.
Selbstverständlich bleiben Ernährung und Bewegung für mich ein wichtiges Thema, auch Taylor möchte ich in absehbarer Zeit noch eine Chance geben, muss mich aber vermutlich doch auch damit abfinden möglicherweise nichts mehr ändern zu können.
Medizin und Forschung schreiten voran, vielleicht lichtet sich in den kommenden Jahren auch noch etwas der Nebel. -
am 09.02.2024 12:15:03 | IP (Hash): 901354951
-anna- schrieb:
*Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung*
Hallo Anna,
mein Vorschlag wäre, dir eine bessere Dauerbeschäftigung zu suchen und deinen BZ-Status einfach nur weiter zu überwachen. Wenn der so bleibt, besteht aus meiner Sicht kein Handlungsbedarf. Nur wenn er sich kontinuierlich weiter verschärft, müsstest du dich wirklich darum kümmern.
Bei deinem niedrigen C-Peptid (1,1) und dem niedrigen HOMA-Index (0,72) brauchst du Taylor-Fasten eigentlich nicht auszuprobieren, auch wenn dir unser Quartalsspinner 100%igen Erfolg innerhalb von 1 Woche verspricht. Wenn du es machst, dann sei wenigstens nicht enttäuscht, wenn dieses versprochene Ergebnis nicht eintritt - es liegt nicht daran, dass du es falsch gemacht hast.
Ich wünsche dir mehr Gelassenheit und alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 09.02.2024 12:16:53. Grund: BBCodes -
am 09.02.2024 13:22:00 | IP (Hash): 1960882582
@Nowseets, schön dass du dich hier auch noch meldest!
Zu deiner Frage ob Metformin bei mir wirkt oder nicht:
Also Anfangs dachte ich ja, aber so wirklich ein dauerhafter Gamechanger ist es nicht, mal scheitns zu wirken, mal nicht.....
Mein Mediverlauf schaut so aus: (jeweils Quartalstermin)
Datum / A1c / Medis ab Termin
7/21 -6,6 +Metformin einschleichen bis 2*1000
11/21 -5,7 Metformin 2*1000
1/22 - 5,8 Metformin 2*500
5/22- 6,2 +Metformin 2*1000
8/22 - 6,2 Metformin 2*1000 = nicht gewirkt
11/22- 6,3 +Forxiga 5mg, -Metformin 2*500
8/23 - 6,0 Forxiga 5mg, Metformin 2*500
5/23 - 6,4 +Forxiga 10mg, Metformin 2*500
9/23 - 6,2 Forxiga 10mg, +Metformin 2*1000
12/23- 6,3 Forxiga 10mg, Metformin 2*1000
Und @Anna: ja bei uns ist es wohl eher SIDD, wobei ja das Severe (noch) nicht zutrifft...Vielleicht auch MARD, oder sind wir da (noch) nicht alt genug für?
@Anna und @Nosweets,
Das es eine neue Einteilung in Diabetes Subtypen gibt, das hatte ich auch gelesen, und auch meine Ärztin hat mir gesagt, dass man mitlerweile Diabetes in weitere Gruppen unterteilt, und dass es durchaus vorkommt, dass es auch schlanke sportliche Personen erwischt, und die haben eben nicht den klassischen Insulinresistenten T2.
Es ist eine Krankheit mit dem Stigma des selbst schuld sein, aber das trifft auf uns nicht zu. Mal ehrlich was hätten wir nennenswert anders machen können um unsere T2 Diagnose zu verhindern? OK ich hätte ein bisschen weniger Süßkram essen können (vorallem in meiner Jugend, später war ich dann vernüftiger) und ein bisschen mehr Rohkost, Ein bisschen mehr Ausdauersport anstelle des Kletterns? Das sind doch nur marginale Änderungen, ich glaube nicht dran, dass die wirklich was geändert hätten. Vielleicht die Diagnose ein par wenige Jahre später. @Nosweets vlt. hilft dir das fürs Mindset?
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genetisch vorbelasteter, schlanker Bewegungsjunkie (w) /
Diagnose DMT2 2021 mit 57J - A1c 6,6% keine AK / BMI 18,5
Blutdruck,Triglyceride und HDL :TOP / LDL: nur mit Medis TOP, ohne für Diabetes zu hoch
Medis : 2*1000 Metformin, 1* 10mg Forxiga // 2,5mg Rosuvastatin (LDL senker)
Ernährung moderat Low Carb
A1c derzeit 6,3