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    am 13.11.2023 09:16:02 | IP (Hash): 2006570386
    Liebe Forist*innen,

    ich bin’s mal wieder, mein gut hörbares Kratzen am Prädiabetes treibt mich immer noch um.

    Dank CGM, Forum, Internet, Büchern lerne ich immer mehr dazu und lerne auch meinen Körper besser kennen.
    CGM nutze ich pro Monat 2 Wochen.

    Mache jede Woche einen Hafertag, esse aber nur zwei der drei Portionen, weil ich erst ab 14:00 esse.
    Gestern aß ich nachmittags etwas rohen Kohlrabi und die 75 g Haferflocken, die 2. Portion habe ich auf der Couch „verschlafen“ ;-)

    Alles prima, feine Blutzuckerkurve
    Aber nachts dann Abfall auf unter 50 (vermutlich noch tiefer weil der CGM die Kurven immer etwas abflacht).

    Frage: war das vielleicht ein Fehler des Sensors oder der App? Ich war bisher noch nie im roten Bereich.
    Kann der BZ ohne Medikamente überhaupt so tief fallen?

    Das Essen in der richtigen Reihenfolge wirkt bei mir super. Da dürfen es zum Abschluss sogar 2 süße Datteln sein, der BZ bleibt friedlich.

    Was ich noch nicht im Griff habe ist mein Nüchtern Blutzucker, dieser fällt erst ab mittags so richtig unter 100.
    Ist da vielleicht die Leber zu aktiv.

    Sorry, habe euch wieder zugetextet.
    Anna
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    am 13.11.2023 10:30:12 | IP (Hash): 1960882582
    -anna- schrieb:
    Liebe Forist*innen,
    Alles prima, feine Blutzuckerkurve
    Aber nachts dann Abfall auf unter 50 (vermutlich noch tiefer weil der CGM die Kurven immer etwas abflacht).
    Frage: war das vielleicht ein Fehler des Sensors oder der App?


    Das könnte ein Fehler des Sensors gewesen sein, insbesondere wenn die Kurve aus stabiler Lage plötzlich steil nach unten geht und nach kurzer Zeit wieder ebenso steil in die zuvor gezeigte stabile Lage geht. Kann sein, dass du auf dem Sensor gelegen hast und damit die Gewebeflüssigkeit verdrängt hast die sich im Sensorbereich befindet.
    Google mal "compression Lows cgm" (leider meist nur engl. Ergebnisse)
    https://diabetesstories.com/2022/08/21/what-no-one-tells-you-about-cgms-compression-lows/#:~:text=Compression%20lows%20happen%20when%20pressure,so%20many%20of%20us%20do.
    -anna- schrieb:
    Liebe Forist*innen,
    Was ich noch nicht im Griff habe ist mein Nüchtern Blutzucker, dieser fällt erst ab mittags so richtig unter 100.
    Ist da vielleicht die Leber zu aktiv.


    Kann sein dass die Leber zu aktiv ist, weil insulinresistent, oder-und weil die BSD es nicht schafft den erhöhten Insulinbedarf wegen der morgens normalerweise ansteigenden Hormone wie u.a. Kortison und Adrenalin zu decken.
    Beim klassischen T2 geht man eher von Insuliresistenz aus.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dawn-Ph%C3%A4nomen
    Hast du mal deinen Nüchtern C-Peptid Wert messen lassen? Ist der im oberen (oder darüber) Bereich, dann spricht das für Insulinresistenz, ist der im eher niedrigen Bereich, dann ist dein Problem eher ein Insulinmangel.
    LG Suggardosis
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    am 13.11.2023 10:53:31 | IP (Hash): 1660869816
    -anna- schrieb:
    Alles prima, feine Blutzuckerkurve
    Aber nachts dann Abfall auf unter 50 (vermutlich noch tiefer weil der CGM die Kurven immer etwas abflacht).
    Frage: war das vielleicht ein Fehler des Sensors oder der App? Ich war bisher noch nie im roten Bereich.
    Kann der BZ ohne Medikamente überhaupt so tief fallen?

    Hallo Anna,

    ich vermute eher, dass der Sensor dir zu niedrige Werte anzeigt.

    Aber auch wenn es der richtige Wert ist, brauchst du dir keine Gedanken zu machen, wenn es dir dabei nicht mies geht. Eine so schwere Hypo, bei der du nicht mehr aufwachst, ist bei dir ohne Medikamente ausgeschlossen.

    Weiter so viel Erfolg, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 13.11.2023 10:53:51. Grund: BBCodes
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    am 13.11.2023 11:30:54 | IP (Hash): 896979982
    -anna- schrieb:
    Mache jede Woche einen Hafertag, esse aber nur zwei der drei Portionen, weil ich erst ab 14:00 esse.
    Was ich noch nicht im Griff habe ist mein Nüchtern Blutzucker, dieser fällt erst ab mittags so richtig unter 100.
    Ist da vielleicht die Leber zu aktiv.



    Ich würde mal sagen, das hängt ganz eng zusammen. Solange du nichts gegessen hast, schüttet deine Leber Glucose aus. Es ist ganz wichtig, morgens zumindest eine Kleinigkeit zu essen...erst dann stellt die Leber ihre nächtliche Glucoseausschüttung ein.

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    am 13.11.2023 12:02:14 | IP (Hash): 2006570386
    Suggardosis,
    danke für deine ausführliche Antwort.
    Bei mir im Bett schlief heute auch ein Buch, vielleicht lag ich darauf? Verbuche das als Sensorfehler.

    schrieb:
    Kann sein dass die Leber zu aktiv ist, weil insulinresistent, oder-und weil die BSD es nicht schafft den erhöhten Insulinbedarf wegen der morgens normalerweise ansteigenden Hormone wie u.a. Kortison und Adrenalin zu decken.
    Beim klassischen T2 geht man eher von Insuliresistenz aus.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dawn-Ph%C3%A4nomen
    Hast du mal deinen Nüchtern C-Peptid Wert messen lassen? Ist der im oberen (oder darüber) Bereich, dann spricht das für Insulinresistenz, ist der im eher niedrigen Bereich, dann ist dein Problem eher ein Insulinmangel.
    LG Suggardosis



    Meine Werte:
    C-peptid 1,1
    Insulin nüchtern 3,4
    Homa Index 0,72
    Leber habe ich untersuchen lassen, ist 100%ig keine Fettleber.

    Falls sich jemand wundert, das zahle ich alles privat. Bin bei keinem Arzt in Behandlung ;-)

    Ich habe wohl ein Insulinmangelproblem und keine Idee wie ich die Bauchspeicheldrüse dazu bringen kann mehr zu produzieren.
    Mein Leben verläuft in ruhigen Bahnen, gefühlt kein Stress.
    Habe etwas die Menopause in Verdacht, aber da ich keine künstlichen Hormone möchte kann ich da auch nicht herumexperimentieren.

    Meine Werte bleiben vermutlich mit Hba1c von 5,6 nur deswegen an der Grenze weil ich mir täglich überlege was ich esse.

    Gefühlt könnte ich gegen eine Insulinresistenz einfacher vorgehen.
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    am 13.11.2023 12:07:28 | IP (Hash): 2006570386
    schrieb:
    Hallo Anna,

    ich vermute eher, dass der Sensor dir zu niedrige Werte anzeigt.

    ……

    Weiter so viel Erfolg, Rainer

    ____
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    Danke Rainer!
    Schön von dir zu lesen, ich hoffe dir geht es gut.
    Im Besorgen von FreeStyle Libre bin ich jetzt schon Profi.
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    am 13.11.2023 12:17:34 | IP (Hash): 2006570386
    schrieb:
    Ich würde mal sagen, das hängt ganz eng zusammen. Solange du nichts gegessen hast, schüttet deine Leber Glucose aus. Es ist ganz wichtig, morgens zumindest eine Kleinigkeit zu essen...erst dann stellt die Leber ihre nächtliche Glucoseausschüttung ein.


    Hallo Zuckerle,
    ich habe schon intermittierend gefastet als dieser Ausdruck für mich noch gar nicht existierte.
    Seit sehr vielen Jahren.
    Ich mag morgens nichts essen.

    Habe aber den Test mit Frühstück (ohne KHs) schon gemacht …..
    Zuckerkurve steigt dann kurz an, fällt wieder ab und pendelt sich zwischen 100 und 120 (120 wenn ich z.B.
    wandere) wieder ein.
    So ab ca. 11:00 fällt sie dann in leichten Wellen unter 100.

    Ich esse um 14:00 und dann zwischen 18:00 und 20:00.
    Da gibt es wenig Ausnahmen.
    Vielleicht später am Abend nach einer Veranstaltung noch ein Glas Wein, dieses verändert den BZ nicht wirklich.

    Intermittierend fasten wird doch bei Typ2 empfohlen.

    Im Jänner werde ich Heilfasten, diesmal mit Sensor.
    Da bin ich gespannt wie die Kurven aussehen werden wenn ich nur mehr Wasser und Tee trinke.
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    am 13.11.2023 12:29:09 | IP (Hash): 1893807364
    Hallo alle Mitleser,
    Es ist hier in diesem Forum in den meisten Fällen leider unmöglich, eine entsprechenden Ratschlag oder Empfehlung zu erteilen, weil die oder der Fragenstellende nicht mitteilt, ob sie oder er vorbeugen möchte,
    an Diabetes zu erkranken,
    an Diabetes Typ-1 erkrankt ist,
    an Diabetes Typ-2 erkrankt ist und nur mir Medikamenten behandelt wird,
    an Diabetes Typ-2 insulinpflichtig erkrankt ist,
    usw.....
    Es gibt keine einheitliche Behandlung für alle an Diabetes erkrankte, zumal dann noch weitere Vorerkrankungen bestehen können.
    Seht meinen Beitrag hier nicht als Neugierde, sondern als Hinweis für Ratsuchende und Raterteilende.

    Grüße Zuckermann
    ----------------------------------------------------
    Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
    Bearbeitet von User am 13.11.2023 12:34:25. Grund: Wort hinzugefügt
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    am 13.11.2023 12:48:02 | IP (Hash): 1660869816
    Zuckermann schrieb:
    Es ist hier in diesem Forum in den meisten Fällen leider unmöglich, eine entsprechenden Ratschlag oder Empfehlung zu erteilen, weil die oder der Fragenstellende nicht mitteilt, ob sie oder er vorbeugen möchte, ...

    Hallo Zuckermann,

    im Prinzip hast du recht, aber hier passt dein Hinweis nicht gut hin.

    Anna hat gleich im ersten Satz geschrieben: "..., mein gut hörbares Kratzen am Prädiabetes treibt mich immer noch um." Ich denke, dass man damit Anna ziemlich eindeutig als Nichtdiabetikerin erkannen kann, die eine Diabetesentwicklung verhindern möchte. Außerdem hat sie geschrieben, dass sie keine Diabetersmedikamente einnimmt. Was bräuchtest du noch für Informationen, um ihre Frage beantworten zu können?
    Bearbeitet von User am 13.11.2023 13:03:04. Grund: .
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    am 13.11.2023 13:01:10 | IP (Hash): 2006570386
    Hallo Zuckermann,
    ich bin Prädiabetikerin (und nehme das sehr ernst).

    Habe es jetzt auch in meinem Profil vermerkt.

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    am 14.11.2023 20:36:42 | IP (Hash): 54492218
    Mal zum Bedenken:
    Als ich vor acht Jahren zu meinem Leber-Experiment nach Taylor mit 600-800 kcal/Tag angesetzt habe, hatte ich eine kapitale Fettleber. Als die nach 1 Woche von einem Tag auf den anderen plötzlich ohne bis dahin deutlichen Morgenanstieg(!) wieder praktisch normal Glukose ausgegeben hat, war sie noch immer eine kapitale Fettleber.

    Und bei allen Erfolgen mit bariatrischen OPs und allen Erfolgen mit der Newcastle Diet und im Rahmen der DiRECT Studie war und ist das ganz genau so: Der Blutzucker-Automatik-Teil der Leber funktioniert nach 1 Woche von einem Tag auf den anderen (also nicht jeden Tag ein bisschen besser!) wieder einwandfrei, obwohl das meiste vom als störend deklarierten Fett zu dem Zeitpunkt noch lange nicht abgebaut ist!

    Mein Fazit:
    Da wird schon Fett irgendwie stören, aber nicht einfach als Masse, sondern als Mitspieler im BZ-Regelprozess. Und die plötzlich auffällige Erleichterung dieses Mitspielers löst das Zurückkippen dieses Prozesses in seine gesunde normale Funktion aus.

    Was, wenn für die Fehlfunktion zwar Fett “erforderlich” ist, aber in manchen Fällen auch schon in dem Rahmen, der normal als völlig gesund und kein bisschen verfettet gesehen wird? Und wenn du mit 7-8 Tagen 600-800 kcal/Tag einfach mal ausprobierst, ob du deinen Regelprozess nicht vielleicht auch damit gesund kippen kannst?

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
    Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
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    am 14.11.2023 22:27:44 | IP (Hash): 2006570386
    hjt_Jürgen schrieb:

    Was, wenn für die Fehlfunktion zwar Fett “erforderlich” ist, aber in manchen Fällen auch schon in dem Rahmen, der normal als völlig gesund und kein bisschen verfettet gesehen wird? Und wenn du mit 7-8 Tagen 600-800 kcal/Tag einfach mal ausprobierst, ob du deinen Regelprozess nicht vielleicht auch damit gesund kippen kannst?


    Ich glaube du hast hier diese Vermutung schon mal erwähnt, auch die Bauchspeicheldrüse könnte „verfettet“ sein.
    Habe mir das alles auch sehr gut durch den Kopf gehen lassen und stöbere ja auch viel im Netz herum.
    Möglich wäre es dass da doch etwas störendere Fett in den Organen eingelagert ist, man sieht ja nicht rein.

    Habe einen Fibroscan der Leber machen lassen, beste Werte. Habe mein viszerales Fett bestimmen lassen, sehr gute Werte.

    Heute wieder Test mit Kohlrabi, Ei und 75 g Haferflocken.
    BZ stieg auf 155 und ging dann relativ rasch runter auf 105.
    Denke Insulin von der Bauchspeicheldrüse ist ja dann genug da. Denkfehler?

    Ist meine Leber zu eifrig mit der Glukoneogenese?
    BZ nach dem Essen ist nicht so das Problem, es ist der BZ ohne Essen der dann stundenlang im die 115 rumdümpelt.

    Im Jänner werde ich Heilfasten, bedeutet mind. 7 Tage keine Kalorien.
    Und diesmal nutze ich in dieser Zeit dem FreeStyle Libre, bin schon sehr gespannt und werde es euch wissen lassen.
    Dann kann ich auch unter diese Vermutung ein Hakerl machen. Teste gerne alles aus.

    Befürchte nur es wird nicht viel bringen weil ich ja jährlich mindestens einmal faste.
    Vermutlich hätte ich längst einen nennenswerten Typ2 würde ich anders leben.

    Möchte auch „off label use“ 500 mg Metformin am Morgen probieren, ob das was bewirken würde.
    Metformin drosselt ja die Glukoseproduktion.
    Es gibt durchaus Studien, dass es von Vorteil ist schon Prädiabetes zu behandeln.


    *Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung*
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    am 14.11.2023 22:49:18 | IP (Hash): 54492218
    Twin Cycle, hat Taylor das Spiel genannt. Der eine Regelkreis ist der Ausgabe-Prozess in der Leber, der nach 1 Woche wieder gesund funktioniert. Damit bleibt der Nüchtern-BZ im gesunden Bereich.
    Und der andere Regelkreis ist die Insulinproduktion und vor allem die spontane Ausgabe der Beta-Zellen des Pankreas auf die GLP-1 Anforderungen aus dem Dünndarm, wenn neu gegessene Glukose die Darmwand passiert. Und das funktioniert dann 8-10 Wochen weiter wieder gesund. Damit bleiben dann die Spitzen nach dem Essen wieder im gesunden Bereich.

    Daumendrück, dass du dann im Januar an Fastentag 7 oder 8 (vielleicht gibst du wie ich einen Tag mehr) mit um 80 mg/dl aufwachst :)

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    Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
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    am 15.11.2023 20:24:05 | IP (Hash): 2006570386
    Also, mein BZ überrascht mich immer wieder.

    (Ich esse derzeit nur einmal am Abend.)
    Heute grosse, bunte Salatschüssel + 1 Ei + Olivenöl + Algenöl
    Linsen, Erbsen, Tomaten, Champignon als Eintopf
    frische Himbeeren mit Sojajoghurt
    etwas Hartkäse + Walnüsse

    BZ ging kurz auf 110 hoch und bewegt sich jetzt wieder um ~ 100 ….. ich versteh‘s nicht.
    Mein ganzes Essen hat KEINEN!!! Anstieg verursacht.

    Werde morgen das gleiche Essen.
    Wenn sich der BZ ähnlich verhält wäre es ein perfektes Essen für mich welches auch gut schmeckt und pappsatt macht.



    *Twin Cycle*
    Mag sein, jeder Körper ist anders.
    Wäre es das bei mir (Fasten wird klüger machen), dann könnte ich immer wieder an dem Rädchen drehen.


    *Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung*
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    am 15.11.2023 20:34:42 | IP (Hash): 914335064
    Glückwunsch, das klingt doch gut.
    Das Essen ist eigentlich auch ziemlich perfekt, da darf eigentlich auch nicht viel passieren mit diesem Menü.

    Was gibt denn dein CGM für einen Durchschnittswert über ein paar Tage an wenn ich fragen darf?

    Wenn die Haferflocken mal eine Spitze produzieren ist das glaube ich völlig normal, vor allem bei 75g.



    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 15.11.2023 20:52:13 | IP (Hash): 1479413650
    Selbst mit nachgemessenem twin cycle ist das immer noch ein Spiel, in dem Beobachten und Interpretieren (=das passende Narrativ entwickeln und umsetzen) die wesentlichen Spieler sind.
    Was gemessen(!) gegen die angestrebte Richtung wirkt, wird weggelassen. Was gemessen(!) in der angestrebten Richtung funktioniert, wird verstärkt genutzt - und plausibel zu erklären versucht.
    Und in dem Bereich, in dem sich dein Blutzucker bewegt, ist das Spiel völlig gesund. Das heißt, es macht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine negativen Folgen. Da kann dich eigentlich nichts mit dem Spiel an deinen Rädchen aus der Ruhe bringen :)

    Immer toll, wenn man eine "Futterzusammenstellung" finde, die man/frau mag und die den BZ friedlich lässt ;)

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    am 15.11.2023 21:10:37 | IP (Hash): 2006570386
    Durchschnitt von heute bisher 110
    Durchschnitt die letzten 7 Tage 106
    Durchschnitt der letzten 14 Tage 108

    Allerdings mit BZ-kompatiblen Ernährung und intermittierend Fasten. Würde ich mich anders ernähren, wäre es sicher schlechter.
    Wird dann über Weihnachten spannend, mit Keks und Co.


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    am 15.11.2023 21:24:00 | IP (Hash): 2044059789
    Ja über Weihnachten wird spannend. So ganz ohne Lebkuchen und Kekse, das könnte da einen Sündenfall mal geben-:)
    Ich hab festgestellt das ich ein paar Tage ohne das intermittierende Fasten zwar meine Werte niedriger halten kann aber dann irgendwann steigen die Werte wieder etwas an und es ist dann wieder Zeit zum Fasten zurückzukehren.

    Allerdings habe ich während der Fasterei höhere und kürzere Spitzen nach KHs mit niedrigeren Durchschnittswerten, der Körper reagiert da auf jedes bisschen KH empfindlich,
    Wenn ohne Fasten der allgemeine BZ Spiegel dann wieder höher ist dann fallen zwar die Spitzen flacher aus, das steigt gar nicht mehr wirklich an, aber hält dafür um so länger an. Und der Durchschnittswert steigt dann auch wieder allgemein an.
    So ganz zufrieden bin ich mit beiden Versionen noch nicht.




    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 15.11.2023 21:25:55 | IP (Hash): 2006570386
    hjt_Jürgen schrieb:

    Was gemessen(!) gegen die angestrebte Richtung wirkt, wird weggelassen. Was gemessen(!) in der angestrebten Richtung funktioniert, wird verstärkt genutzt - und plausibel zu erklären versucht.
    Und in dem Bereich, in dem sich dein Blutzucker bewegt, ist das Spiel völlig gesund.



    Das macht CGM möglich
    Die sind zum Lernen und experimentieren wirklich hilfreich.


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    am 15.11.2023 21:37:26 | IP (Hash): 2006570386
    @Gunter21
    Weihnachten ist Weihnachten ….. Kokosbusserl, Vanillekipferl, ZiMTSterne, Glühwein, Maroni, gebrannte Mandeln ….. Nusstorte …..
    Muss man auch mal testen, da haben die CGMs viel zu tun.

    Du experimentierst auch viel. Interessante Erfahrungen hast du da gemacht.
    Denke aber intermittierend Fasten tut gut und ist gut, nicht nur für Typ2.

    Müsste nicht gerade mit Metformin interm. Fasten gut wirken? Ohne Essen produziert die Leber weniger Glukose, der Nüchtern-BZ ist somit niedriger?
    Vielleicht auch Menüs finden die den BZ wenig ansteigen lassen + interm. Fasten?


    *Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung*
    Bearbeitet von User am 15.11.2023 21:42:43. Grund: Ergänzung
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    am 15.11.2023 21:42:07 | IP (Hash): 2044059789
    Das finde ich auch, die CGMs sind unglaublich hilfreich. Man lernt so einges, unter anderem die Erkenntnis das blutiges Messen absolut kein vollständiges Bild ergibt, ausser man misst jede Stunde.
    Was preislich aber dann auch schnell den Sensor überbietet.

    Werde mit Sicherheit in Zukunft ab und zu mal einen Sensor laufen lassen, das ist sehr spannend und man kann sich ganz gut selber kontrollieren.


    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 15.11.2023 21:47:25 | IP (Hash): 1479413650
    Gunter21 schrieb:
    Ja über Weihnachten wird spannend. So ganz ohne Lebkuchen und Kekse, das könnte da einen Sündenfall mal geben-:)


    Tatsächlich hatte ich die Herausforderung bei meinem Taylor-Spiel. Und das ist dann sehr viel erträglicher gelaufen, als ich das befürchtet hatte. Tatsächlich habe ich das so empfunden, wie Tyler das beschreibt: wenn man nach drei Tagen in der 600-800 kcal Spur ist, dann ist da kein besonderes Hungergefühl mehr, und da ist dann auch keine besondere Herausforderung mehr auf den anderen Tellern, sondern dann isst man das, was man geplant hat, und fertig. Und die anderen dürfen alle essen, was sie essen wollen :)

    ----------------------------------------------
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    Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
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    am 15.11.2023 21:52:01 | IP (Hash): 2006570386
    Ich besorge mir die Sensoren die Privatpersonen günstiger verkaufen. Hatte gerade Glück und bekam 5 um 200.
    Müssen für mich ja nicht die neuesten sein.
    100% richtig werden die alle nicht sein.

    Und ich habe jetzt runde Pflaster die tagelang halten, mit denen kann ich auch mit Sensor lange in der Badewanne liegen oder schwimmen.

    Hoffentlich ist bald eine Uhr fähig den Blutzucker zu messen.

    *Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung*
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    am 15.11.2023 22:04:43 | IP (Hash): 2044059789
    hjt_Jürgen schrieb:

    Tatsächlich hatte ich die Herausforderung bei meinem Taylor-Spiel. Und das ist dann sehr viel erträglicher gelaufen, als ich das befürchtet hatte. Tatsächlich habe ich das so empfunden, wie Tyler das beschreibt: wenn man nach drei Tagen in der 600-800 kcal Spur ist, dann ist da kein besonderes Hungergefühl mehr, und da ist dann auch keine besondere Herausforderung mehr auf den anderen Tellern, sondern dann isst man das, was man geplant hat, und fertig. Und die anderen dürfen alle essen, was sie essen wollen :)



    Das stimmt und die grösste Schwierigkeit war eher anderesrum - aus der Nummer mit den extrem niedrigen Kalorien wieder rauszukommen und wieder auf normele Tageskalorien hochzufahren, nur halt dann ohne schnelle KHs.
    Das ist mir immer noch nicht ganz gelungen, ich muss faktisch jeden Tag immer ein wenig mit Gewalt über das hinaus essen was ich eigentlich brauch und will. Weil sonst fehlen Kalorien - wie heute, mal wieder. Keinen Hunger mehr aber locker 600 kalorien unter Tagessoll.

    Muss mir wohl doch irgendein hochkalorisches Zeug besorgen, ohne Zucker.
    Leider findet man in den Drogerien nur so Drinks für das gegenteil, zum Abnehmen geeignet. Oder es hat so viel Zukcer das ich auch gleich eine Tafel Schokolade essen kann.
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    am 15.11.2023 22:10:01 | IP (Hash): 1893807364
    Gunter21 schrieb:
    Das finde ich auch, die CGMs sind unglaublich hilfreich. Man lernt so einges, unter anderem die Erkenntnis das blutiges Messen absolut kein vollständiges Bild ergibt, ausser man misst jede Stunde.


    Hallo Gunter21,
    sei vorsichtig und lasse dich nicht verrückt machen mit den Messungen. Bedenke dabei immer, dass Unterschiede zwischen Blut- und Gewebezuckermessungen ohnehin bestehen und du ggf. infolge unterschiedlicher Messergebnisse falsche Schlussfolgerungen ziehen könntest.
    Ich habe schon sehr hohe Messabweichungen bei mir gemessen. Bei Gewebezucker Messungen über 200 mg/dl bis zu 100 zu hoch und im unteren Bereich (um 100) bis zu 50 mg/dl zu hoch gegenüber Blut-Kontrollmessungen.
    Grüße Zuckermann
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