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    am 09.02.2024 19:27:41 | IP (Hash): 1270600460
    -anna- schrieb:
    Selbstverständlich bleiben Ernährung und Bewegung für mich ein wichtiges Thema, auch Taylor möchte ich in absehbarer Zeit noch eine Chance geben, muss mich aber vermutlich doch auch damit abfinden möglicherweise nichts mehr ändern zu können.



    Was du bis jetzt schon alles getan hast, um deinen Blutzucker allein mit der Auswahl und Portionierung von Essen und dem Einsatz von möglichst viel Bewegung, finde ich toll. Und auch das bisher doch erstaunlich gesunde Ergebnis trotz zu wenig körpereigenem Insulin.
    Da lässt sich auch mit Taylor nichts mehr zaubern, denn auch dafür braucht es normal viel Insulin!

    Jetzt bist du lesbar enttäuscht, dass du mit all deinen bisherigen Bemühungen das Ziel offenbar nicht erreichen kannst, das du dir mit deinem Start gesetzt hattest. -

    Dumfrag: Wo würdest du dich heute sehen, wenn du dieses Ergebnis beim Start gekannt hättest?

    ----------------------------------------------
    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
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    am 11.02.2024 07:58:05 | IP (Hash): 1618718920
    @Anna und @Suggardosis

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119886/Praediabetes-Studie-findet-6-Subtypen-mit-unterschiedlichem-Gefaehrdungspotenzial

    Der Link von Anna sind subtypen bei diagnostizierte Typ2
    Hier ist nochmal eine Einteilung bei der Prädiabetes.

    Es geht mir ehrlich gesagt eher weniger darum zu wissen in welche Schublade ich wohl stecke, (dafür, siehe weiter im Text, bin ich beim guten Arzt in Behandlung). Eher wollte ich damit „den Beweis“ posten dass (Prä)Diabetes
    wissenschaftlich NICHT nur eine Lebensstil- Krankheit ist. Und wir schlanken stellen leider im Umkehrschluss dann auch fest; es ist nicht immer durch Ändern des Lebensstils in den Griff zu bekommen.

    Und ja @Suggardosis vielleicht hilft es beim Mindset daran zu denken dass ohne gesunder Lebensstil der Diabetes früher ausgebrochen wäre ;-) bei mir gab es den Warnschuss schon in der Schwangerschaft. Nach der Schwangerschaft waren dieWerte schnell wieder in Ordnung. Bei der 2. Schwangeschaft blieben die Werte im Normberwich und ja, da waren natürlich auch mit 2 kleinen Kindern die Gedanken an Diabetes lange weg. Der HBA1C Wert habe ich vielleicht alle 2-3 Jahre mal bestimmen lassen wenn ich eh beim Arzt war, aber der war immer in Ordnung. Also ich merke gerade so wie ich das hier schreibe, dass ich mir da auch keine Vorwürfe machen muss :-)

    Zu der Liste mit deinen Werten kamen mir gleich meine Werte in Sinn. Leider bin ich nicht so strukturiert und kann keine genaue Liste anbieten, aber was ich weiß ist, dass ich im ersten 1,5 Jahr nach der Diagnose Metformin nahm. Als ich dann bei Diabetesarzt war wunderte ich mich dass der HBA1C Wert sich in diesem Zeitraum bewegt hatte von 5,8-6,3 und dabei nicht stetig herunter ging sondern mal über 6 mal drunter, dann wieder drüber…Ich fragte ihn ob es nicht mit Metformin eine abwärts-Kurve sein müsste? Er meinte dann er würde es gerne ohne Metformin ausprobieren und siehe da… es blieb / bleibt seitdem in diesem Bereich 5,9-6,3. Daher nehme ich jetzt keine Medis und gehe jedes Quartal zur Messung. So lange wie der Wert nicht sprunghaft ansteigt sehe ich für mich keinen Grund dieses Prozedere in Zweifel zu stellen und ich fühle mich da vom Arzt gut betreut.
    Was ist bei dir die Begründung für die Medis @Suggardosis wenn dein Wert sich kaum verändert?

    Und @Anna ich denke dass du dich bei einem Wert von unter 5,5 nicht so verrückt machen brauchst. Du machst mit deiner Ernährung offensichtlich nichts verkehrt und musst das Ganze noch einige Jahren so durchhalten. Schaffst du das mit soviel Disziplin?
    Für mich ist auch Genuss beim Essen sehr wichtig, das habe ich im ersten Jahr vermisst weil mir immer nur das schlechte Gewissen geplagt hat. Wenn ich aber jetzt mal Lust auf ein Eis habe oder ein Lahmacun, dann gönne ich mir das, mit den entsprechenden Maßnahmen (als Nachtisch mit kohlenhydratarme Mahlzeit vorab, oder ich nehme einfach eine kleine Portion, oder ich habe gleich anschließend Zeit für ein Paar Gymnastikübungen / einen zügigen Spaziergang)
    Dabei habe ich übrigens bei mir festgestellt dass die BZ-Spitzen super abgeschwächt werden durch Krafttraining (mit Eigengewicht, Bänder und Hanteln… alles machbar im Wohnzimmer, habe kein Kraftraum zu Hause ;-)

    In diesem Sinne, einen schönen Sonntag!
    Bearbeitet von User am 11.02.2024 10:13:35. Grund: Ergänzung
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    am 11.02.2024 14:56:19 | IP (Hash): 1042835124
    Nosweets schrieb:
    … es blieb / bleibt seitdem in diesem Bereich 5,9-6,3. Daher nehme ich jetzt keine Medis und gehe jedes Quartal zur Messung. So lange wie der Wert nicht sprunghaft ansteigt sehe ich für mich keinen Grund dieses Prozedere in Zweifel zu stellen ...

    Hallo Nosweets,

    es sieht so aus, als ob du einen guten Weg gefunden hast, um mit deinen BZ-Werten vernünftig umzugehen - dazu meinen Glückwunsch.

    Natürlich wirst du weiter alles beachten, was du über die BZ-Reaktion auf Ernährung und Bewegung gelernt hast und natürlich wirst du die Entwicklung weiter beobachten. Aber so lange dein BZ in diesen Regionen bleibt, kannst du gut damit leben und musst dir nicht jeden Tag sagen, dass du damit deine Gesundheit oder sogar das Leben aufs Spiel setzt - auch wenn das hier im Forum von einem Spinner gerne so dargestellt wird.

    Weiter alles Gute und dir auch einen schönen Sonntag, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 11.02.2024 14:59:22. Grund: BBCodes
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    am 12.02.2024 08:37:39 | IP (Hash): 1985868933
    Rainer schrieb:
    mein Vorschlag wäre, dir eine bessere Dauerbeschäftigung zu suchen und deinen BZ-Status einfach nur weiter zu überwachen. Wenn der so bleibt, besteht aus meiner Sicht kein Handlungsbedarf. Nur wenn er sich kontinuierlich weiter verschärft, müsstest du dich wirklich darum kümmern.

    Ich wünsche dir mehr Gelassenheit und alles Gute, Rainer


    Hallo Rainer, gibt es Gelassenheit auch auf Rezept? :-)
    Einerseits bin ich ganz bei dir, ich sollte das Thema BZ vermutlich wirklich ruhen lassen, andererseits verschlechtern sich die Werte doch auf eine Weise die ich nicht ignorieren kann (und möchte).
    2017 Nüchtern-BZ 89
    2018 Nüchtern-BZ 84
    2019 Nüchtern-BZ 79
    März 2020 Nüchtern-BZ 103 (da hat mich erstmals eine Ärztin darauf aufmerksam gemacht)
    Nov 2020 Nüchtern-BZ 109; Hba1c 5,5
    ----- habe da begonnen nachzulesen und einige Werte selbst immer wieder einige Werte bestimmen zu lassen -----
    Jan 2024 Nüchtern-BZ 121; Hba1c 5,9
    ----- C-Peptid 1,1; Nüchtern Insulin 3,4 -----

    Man liest doch immer wieder, dass auch der Prädiabetes bereits Schäden anrichten kann und die Werte verschlechtern sich seit 2020 von Jahr zu Jahr.
    Aufgrund kleiner Gesundenuntersuchungen im Job hatte ich das Glück auf die steigenden BZ-Werte sehr früh aufmerksam zu werden.
    Ich sehe das doch als Chance frühzeitig etwas zu tun und sei es letztlich mit Medikamenten wenn die Ernährung nichts verbessern kann.

    Aber, du hast schon recht, etwas mehr Gelassenheit täte vielleicht in so einigen Bereichen nicht schaden :-)
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    am 12.02.2024 09:25:52 | IP (Hash): 1985868933
    Nosweets schrieb:
    Und @Anna ich denke dass du dich bei einem Wert von unter 5,5 nicht so verrückt machen brauchst. Du machst mit deiner Ernährung offensichtlich nichts verkehrt und musst das Ganze noch einige Jahren so durchhalten. Schaffst du das mit soviel Disziplin?
    Für mich ist auch Genuss beim Essen sehr wichtig, das habe ich im ersten Jahr vermisst weil mir immer nur das schlechte Gewissen geplagt hat. Wenn ich aber jetzt mal Lust auf ein Eis habe oder ein Lahmacun, dann gönne ich mir das, mit den entsprechenden Maßnahmen (als Nachtisch mit kohlenhydratarme Mahlzeit vorab, oder ich nehme einfach eine kleine Portion, oder ich habe gleich anschließend Zeit für ein Paar Gymnastikübungen / einen zügigen Spaziergang)
    Dabei habe ich übrigens bei mir festgestellt dass die BZ-Spitzen super abgeschwächt werden durch Krafttraining (mit Eigengewicht, Bänder und Hanteln… alles machbar im Wohnzimmer, habe kein Kraftraum zu Hause ;-)

    Hallo @Nosweets
    Von 5,5 bin ich leider schon einige Zeit weg und der Trend geht munter nach oben.
    Derzeit 121 und 5,9
    Beim Krafttraining ist bei mir sicher Luft nach oben, am liebsten gehe ich lange wandern und mache sooft es geht einen zweistündige Runde nach der Arbeit. Im Winter im Fitnesscenter auf dem Laufband.
    Bin mir aber nicht sicher ob sich mein BZ von Bewegung so wirklich beeindrucken lässt.
    Auch aufgrund anderer Erkrankungen ist mir Ernährung schon wichtig, aber genießen ist auch wichtig. Deswegen auch bei mir mal ein Nachtisch oder Obst oder auch mal eine Pizza mit Freunden.
    Bei den dauerhaften Messungen mit einem Sensor ist mir schon aufgefallen, dass ich keine schlimmen Spitzen habe, es ist eher so als wäre einfach dieses "Grundschwingen" vom Blutzucker um ca. 20 zu hoch.

    Derzeit habe ich seit drei Tagen einen Sensor der auch immer wieder Werte unter 70 bis hin zu 50 anzeigt, ich glaube der ist defekt. Das hatte ich so noch nie.
    Vielleicht pendelt er sich noch ein.

    Und ich gehöre zu den Menschen die sofort zunehmen wenn ich da nicht ständig aufpassen würde. Für mein Wunschgewicht muss ich einiges machen und beachten ;-) und das wird im Laufe der Jahre nicht einfacher werden.
    Also Ernährung wird ein Thema bleiben, auch unabhängig vom Blutzucker.

    Bei dir finde ich interessant, dass die Werte mit Medikamenten nicht besser sind als ohne.
    Aber es ist dann doch wertvoll diese Erfahrung einmal gemacht zu haben, dann kann man sich danach richten.
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    am 12.02.2024 10:58:29 | IP (Hash): 1293759469
    Hallo ihr lieben Leidensgenossinnen,

    auch ich gehöre zu den Schlanken, Sportlichen mit sich plötzlich verschlechternden Zuckerwerten in den Wechseljahren. Nachdem ich vor nicht vielen Jahren noch einen Nüchternwert von 73 hatte, fand ich letzten Spätsommer bei einer Blutuntersuchung plötzlich ein kleines Ausrufezeichen neben einem mir bis dahin unbekannten HBAC1 Wert, und die Zahl 5,9 daneben. Leider habe ich nicht wie ihr einen guten Arzt an meiner Seite. Die Ärztin tat den Wert völlig ab, es gebe viele Menschen mit etwas erhöhten Zuckerwerten. Dieses Forum hat mir die Augen geöffnet.

    Inzwischen habe ich mich über Monate hinweg ganz strikt ernährt. Weniger KH, absolut nur hochwertige KH, sowieso nur gesunde Eiweiße und Fette, lange Esspausen, mein Sportprogramm habe ich noch einmal optimiert. Die gesamte Weihnachtszeit hatte ich in Summe nur eine Handvoll Plätzchen!

    Nun habe ich über eine Zeit selbst gemessen. Die Werte nach dem Essen sehen eigentlich noch ganz ok aus, aber ich erreiche nie gute untere Werte, v.a. nicht am Vormittag. Das Frühstück ist bei mir schon immer klein bis komplett ausgefallen. Ich dachte, es wäre gut, Frühstück und Mittagessen zusammenzulegen und dadurch vom Abend an eine lange Insulinpause zu erzeugen. Vielleicht ändere ich mal die Strategie und esse doch eher früher was, damit sich die Werte evtl. früher nach unten bewegen. Echte Hoffnung habe ich aber nicht mehr, dass ich selbst überhaupt was bewegen kann. Nun lese ich auch noch, dass Metformin scheinbar bei schlanken Menschen oft nicht hilft! Ich bin gerade echt frustriert!

    Ich weiß, ich brauche als erstes einen guten Arzt, dem oder der ich vertrauen kann. Das ist leider bei uns in der Gegend ganz schwer. Praktisch niemand nimmt neue Patienten auf. Facharzttermine bekommt man ohne gravierendes Problem so gut wie gar nicht.

    Ganz liebe Grüße, Ulla
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    am 12.02.2024 11:59:10 | IP (Hash): 1985868933
    Hallo @Ulla67,

    wenn 67 ein Hinweis auf dein Alter ist, dann sind wir der selbe Jahrgang und wir sind jetzt schon zu 4. mit diesem Blutzuckerthema.
    Ich habe schon intermittierend gefastet, als es das Wort noch gar nicht gab :-) Habe mit Sensor getestet, Frühstücke ich etwas mit wenig KHs, dann bringe ich den BZ trotzdem nicht akzeptabel runter. Deswegen bleibe ich beim intermittierend Fasten, weil es zu mir und meinem Leben einfach gut passt.

    Bei unseren Werten fühlt sich kein Arzt zuständig, weil es ja auch nichts zu behandeln gibt.
    Für die Medizin sind unsere Werte einfach nur "zu beobachten".
    Ich denke (hoffe) allerdings, das wird sich absehbar ändern, weil es je nach Typ von Prädiabetes halt doch nicht so harmlos ist und im Körper auch in diesem Stadium bereits Schäden entstehen können.
    Es gibt Foren, das Internet, YouTube, PubMed, Bücher ..... man kann sich viele Infos zusammensammeln und sich auch diverse Untersuchungen organisieren wenn man diese selbst bezahlt.
    Ich hatte jetzt meinen ersten Termin bei der "Zuckertante" und fühle mich von dieser Ärztin jetzt auch sehr gut betreut.
    Im April lasse ich den Hba1C bestimmen, da sehe ich dann ob Metformin bei mir etwas bewirkt.

    @Ulli67 @Nosweet @Suggardosis
    Bei mir fallen die höheren Zuckerwerte zeitlich mit der Menopause zusammen.
    Ist das bei euch vielleicht auch so?
    Vermutlich nur Zufall, gelesen habe ich darüber noch nichts.

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    am 12.02.2024 12:42:01 | IP (Hash): 1293759469
    Hallo Anna,

    67 ist mein Jahrgang. Wann genau meine Werte so hoch gegangen sind, weiß ich nicht, aber vermutlich schon etwas vor der Menopause, mit welcher ich allerdings recht spät dran war. Zugenommen habe ich die letzten Jahre eigentlich nicht, was aber auffällt ist, dass ich um Taille herum etwas angesetzt habe. Wahrscheinlich bin ich so ein innerer-Organ-Fett-Typ.

    Ich habe auch schon intermittierend gefastet, als es das Wort noch nicht gab. Bei Hektik ist bei mir schon immer die eine oder andere Mahlzeit ausgefallen. Lange Zeit mit schlechtem Gewissen, ich dachte immer, es sei ungesund, unregelmäßig zu essen ;)

    Gib Bescheid, was aus deinem HBA1C geworden ist, ich hoffe sehr das Metformin wirkt!

    Liebe Grüße, Ulla
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    am 12.02.2024 20:43:46 | IP (Hash): 1318069586
    -anna- schrieb:
    Man liest doch immer wieder, dass auch der Prädiabetes bereits Schäden anrichten kann und die Werte verschlechtern sich seit 2020 von Jahr zu Jahr.
    Aber, du hast schon recht, etwas mehr Gelassenheit täte vielleicht in so einigen Bereichen nicht schaden :-)

    Hallo Anna,

    bei der Entwicklung deinen BZ-Werte ist es allerdings nicht sehr wahrscheinlich, dass dein BZ auf länger auf dem jetzigen Niveau stehen bleibt. Ich denke, dass trotzdem Grund genug zu etwas mehr Gelassenheit hast.

    Es ist zwar richtig, dass bei manchen bereits bei Prädiabetes Schäden entstehen können, bei dir dürfte dieses Risiko allerdings ziemlich gering sein. Zum Einen, weil du bei deinem BZ mit der Ernährung hohe Schwankungen vermeidest. Es wird vermutet, dass Folgeerkrankungen besonders durch starke Schwankungen verursacht werden. Weiter ist bekannt, dass sich Folgeerkrankungen bei Typ1-Diabetikern sehr viel langsamer als bei Typ 2ern entwickeln. Mit deinem niedrigen Insulinspiegel kannst du getrost davon ausgehen, dass das für dich auch so ist. Ich denke nicht, dass sich bei dir bereits mit Prädiabetes irgendwelche Folgeerkrankungen einstellen werden. Falls doch, dann wirst du das bei sorgfältiger Beobachtung rechtzeitig merken. Im Anfangstadium würden die sich gut zurück drehen lassen.

    Ich wünsche dir möglichst viel Gelassenheit und alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.

    Bearbeitet von User am 12.02.2024 20:44:31. Grund: BBCodes
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    am 12.02.2024 20:55:15 | IP (Hash): 1960882582
    -anna- schrieb:
    Hallo @Ulla67,


    @Ulli67 @Nosweet @Suggardosis
    Bei mir fallen die höheren Zuckerwerte zeitlich mit der Menopause zusammen.
    Ist das bei euch vielleicht auch so?
    Vermutlich nur Zufall, gelesen habe ich darüber noch nichts.



    Wann das bei mir los ging kann ich nicht genau sagen ... HBA1c wurde vor der Diagnose ja nie gemessen. Mit 50Jahren hatte ich mal einen nüchtern Zuckerwert im unteren prädiabetischen Bereich, die Hausärztin hat nur gesagt "ach da waren Sie vlt. nicht ganz nüchtern". Von nem HBa1c hatte ich da noch nie was gehört, und was ich zu Diabetes gelesen habe hat definitiv nicht gepasst (Müdigleit, Durst, taube Füße, ständig pinkeln.) Dass man Diabetes durchaus schon lange haben kann, bevor diese Symptome kommen war mir nicht klar. Danke liebe Medienschaffenden :(
    Die Jahre drauf war ich dann nüchtern immer knapp unter 100, HBa1c hat kein Arzt gemacht, aber da war ich auchnur 1-2 mal Dann vor 2,5 Jahren mit 57 die Diagnose (nüchtern 136 mg/dl und 6,6%). Und das war auch nur zufällig weils mir gings so beschissen, ständig völlig KO, komplett appetitlos, keine Kondition. War dann wohl Vitarmin B12-Mangel.
    Und ja die Wechseljahre habe ich Stoffwechselmäßig schon gemerkt, seither scheint es ein bisschen schwerer zu sein einmal angefutterte Kilos wieder loszuwerden. Wirklich belegen kann ich das aber nicht.
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    genetisch vorbelasteter schlanker Bewegungsjunkie (w) /
    Diagnose DMT2 2021 mit 57J - A1c 6,6% keine AK /
    Blutdruck,Triglyceride und HDL :TOP / LDL: nur mit Medis TOP, ohne für Diabetes zu hoch
    Medis : 2*1000 Metformin, 1* 10mg Forxiga // 2,5mg Rosuvastatin (LDL senker)
    Ernährung moderat Low Carb
    A1c derzeit 6,3