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Blutzuckerkurve
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am 21.02.2024 20:38:55 | IP (Hash): 1985868933
@Gunter21
Sport habe ich auch schon beobachtet, ewig zwischen 120 und 130. Ich kann aber viele Stunden ohne Ermüden wandern, vielleicht weil genug Energie da ist?
@Rainer
Du weißt das sicher, warum produziert meine Leber jetzt beim Fasten wenig Glukose obwohl sie das sonst nüchtern im Übermaß tut?
Es ist richtig spannend was sich da im Körper tut.
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am 21.02.2024 20:57:29 | IP (Hash): 926654429
Scheint so das es dir auch Spaß macht das zu erforschen-:)
Was die Glukoseausschüttung bei Sport und Stress betrifft, hab ich gelesen, das es wohl so ist das unser Körper, clever wie er ist, bei allen Anstrengungen, egal ob physisch oder psychisch das als eine Situation interpretiert die vielleicht viel Energie benötigt - und so vorsorglich schon mal die Glukosefabrik anwirft damit genug da ist wenn sie gebraucht werden sollte. Adrenalin macht das wohl aus, macht ja histrorisch auch Sinn wenn man urzeitlich auf der Jagd ist und vor dem Höhlenbären flüchten muss-:) Daher stammt das wohl, dürfte auch eins von diesen Urzeitmustern sein aus der Steinzeit.
Und wenn der Stress doch nicht so kommt wie gedacht hat man erst mal einen kleinen Überschuss.
In der Kurve schaut es dann so aus als hätte man einen kleinen Imbiss zu sich genommen.
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am 22.02.2024 13:18:29 | IP (Hash): 1293759469
Hallo Anna, dein Experiment ist sehr spannend und inspiriert mich zum Nachahmen. Ich sehe, dass du das im Alltag ohne Urlaub machst, oder?
Diese relativ hohe Varianz der Werte durch das momentane Stresslevel sehe ich bei mir übrigens auch.
Weiter gutes Gelingen! LG Ulla -
am 22.02.2024 17:52:18 | IP (Hash): 1985868933
Gunter21 schrieb:
Scheint so das es dir auch Spaß macht das zu erforschen-:
@Gunter21
Ja, für mich ist es spannend
Unsere Körper sind schon Wunderwerke. Ich wäre heute, 4. Fastentag, nicht mehr in der Lage einer Beute hinterherzulaufen. Aber ich könnte Wasser besorgen, Wurzeln ausgraben …..und das ohne Essen.
Das hat die Natur schon super gemacht.
Und wie du richtig schreibst, käme der Tiger ums Eck, dann könnte ich mit Adrenalinschub auch laufen.
Ich bin müder und schlafe mehr, das spart Energie.
@Ulla67
Ja ich faste berufsbegleitend :-)
Heute war‘s schon etwas anstrengend und ich bin froh, jetzt mit Wärmeflasche auf der Leber im Bett zu liegen.
Hast du bereits gefastet?
Ich habe Stress betreffend BZ unterschätzt. Das wirkt sich mehr aus als gedacht.
Gut zu wissen, es ist nicht immer das Essen.
4. Tag Fasten
Seit dem Abend bis heute Nachmittag zwischen 60 und 75, sehr konstant. Trotz Stress, keine BZ-Steigungen.
Nachmittags kam dann „die Lebensdauer ihres Sensors ist abgelaufen“, er hätte aber noch bis morgen Abend halten müssen.
— Erkenntnis Tag 4, die Sensoren sind nicht fastenerfahren :-)
Bearbeitet von User am 22.02.2024 18:01:01. Grund: . -
am 22.02.2024 20:10:24 | IP (Hash): 625544888
-anna- schrieb:
Ich habe Stress betreffend BZ unterschätzt. Das wirkt sich mehr aus als gedacht.
Gut zu wissen, es ist nicht immer das Essen.
Ich glaube da spielen noch viel mehr Dinge eine Rolle als nur Essen, Trinken und Bewegen.
Ich konnte bisher immer feststellen das jedesmal im Urlaub die Werte besonders gut waren, obwohl teilweise das Essen nicht ganz so optimal war.
Die Schritte waren in etwa vergleichbar zum normalen Alltag, nicht unbedingt mehr, das kann es eigentlich auch nicht gewesen sein.
Ein Freund (DMT2) hat ähnliches festgestellt nach 5 Wochen Türkei mit all inclusive buffet.
passend zum Thema auch dieser Bericht:
https://www.blood-sugar-lounge.de/2017/07/mein-diabetes-macht-ohne-mich-urlaub-die-auswirkungen-italiens-auf-meinen-blutzucker/
Also gibt es da wohl noch mehr was man persönlich tun kann, einer könnte Stressreduktion sein, Entspannug, Schlafverhalten...ich arbeite daran^^ -
am 23.02.2024 14:39:25 | IP (Hash): 1985868933
@Gunter21
Danke für den Link, sehr interessant!
Ich denke auch, es sind mehrere Faktoren und zumindest bei mir ist Stress sicher ein Thema.
Wobei ich denke, ich bin da dünnhäutiger und sensibler als der Durchschnitt und auch nicht sonderlich resilient.
Ich habe jetzt nachgesehen, mein erhöhter BZ kam 2020 zeitgleich mit der Pandemie, vielleicht war das der Tropfen der das BZ-Fass zum Überlaufen brachte.
In der Zeit auch zwei gesundheitliche Themen die sicher auch belastend waren.
Und im Job spüre ich keine 30 mehr zu sein.
Und vermutlich muss dann noch die entsprechende Disposition vorhanden sein.
Ernährung und Sport sind aber sehr wichtige Punkte und sei es nur eine Verschlechterung zu verlangsamen.
Wir setzen uns mit diesen Themen auseinander und ich denke, wir ernähren uns bewusster und gesünder.
Bei mir zu Hause befinden sich aktuell nur gesunde Lebensmittel und etwas Wein für Besuch (aber den rühre ich alleine nicht an).
Einzige Ausnahme, in meinem Wanderrucksack sind zwei Eiweissriegel für Notfälle (die rühre ich schon seit Monaten nicht an).
Mein Körper hat sich jetzt auch irgendwie abgefunden, dass es keinen Süsskram mehr gibt. Der Gusto darauf wird immer weniger.
Im Urlaub hatte ich noch nie einen Sensor, werde ich im August probieren.
Meine Libre-App ist seit dem Sensor-Wechsel gestern anders. Vorher sah ich immer den durchschnittlichen Blutzucker des Tages. Das ist weg.
Habe die App durchsucht, finde nichts was ich da anders einstellen könnte.
5. Tag Fasten
Wie die Zeit vergeht, schon Tag 5 :-)
Freue mich jetzt aufs Wochenende und Ruhe.
Musste gestern vorzeitig den Sensor wechseln und der neue war bis zum Morgen im roten Bereich, vor allem im Schlaf.
Vielleicht erzeugt die Leber in Ketose weniger Blutzucker? Oder ist mit „Entgiften“ beschäftigt?
Ich liege gerade mit Wärmeflasche auf der Leber und sie bekommt dreimal täglich Mariendistel.
Seit dem Aufstehen bewegt sich der BZ zwischen 65 und 80.
— Erkenntnis Tag 5, ich bin dankbar für meinen Körper der das alles ohne Murren mitmacht und so viel Energie produziert, dass ich sogar normal arbeiten kann
Bearbeitet von User am 23.02.2024 14:48:47. Grund: . -
am 25.02.2024 12:44:08 | IP (Hash): 258048266
-anna- schrieb:
5. Tag Fasten
Wie die Zeit vergeht, schon Tag 5 :-)
Freue mich jetzt aufs Wochenende und Ruhe.
Musste gestern vorzeitig den Sensor wechseln und der neue war bis zum Morgen im roten Bereich, vor allem im Schlaf.
Vielleicht erzeugt die Leber in Ketose weniger Blutzucker? Oder ist mit „Entgiften“ beschäftigt?
Ich liege gerade mit Wärmeflasche auf der Leber und sie bekommt dreimal täglich Mariendistel.
Seit dem Aufstehen bewegt sich der BZ zwischen 65 und 80.
— Erkenntnis Tag 5, ich bin dankbar für meinen Körper der das alles ohne Murren mitmacht und so viel Energie produziert, dass ich sogar normal arbeiten kann
Danke Anna fürs Teilern deiner Erfahrung! Deine Betas können ganz offensichtlich noch genug Insulin für den reinen Basalzustand produzieren ;)
Wie lange hast du gefastet, und wieviel dabei abgenommen?
Und magst du in ein par Wochen erzählen wie sich deine BZKurve im Normalzustand wieder verändert?
Als junge erwachsene habe ich auch 2 mal 1 Woche gefastet, ich hatte danach immer total schnell zugenommen, und dann mehr Kilos als vorher gehabt, und irgendwie die Kontrolle über mein Essverhalten verloren. Deshalb habe ich das dann nicht mehr gemacht. Den Fettstoffwechsel trainiere ich jetzt mit langen Nüchternläufen.
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genetisch vorbelasteter schlanker Bewegungsjunkie (w) /
Diagnose DMT2 2021 mit 57J - A1c 6,6% keine AK /
Blutdruck,Triglyceride und HDL :TOP / LDL: nur mit Medis TOP, ohne für Diabetes zu hoch
Medis : 2*1000 Metformin, 1* 10mg Forxiga // 2,5mg Rosuvastatin (LDL senker)
Ernährung moderat Low Carb
A1c derzeit 6,3
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am 26.02.2024 07:52:56 | IP (Hash): 1985868933
@Suggardosis
Ich vermute die Betas haben derzeit Urlaub, es gibt ja wenig zu tun.
Die Leber, die hat derzeit mehr Arbeitsaufwand :-) (und dafür bekommt sie jeden Tag Mariendistel und Wärme)
Abnahme bis heute 2,6 kg, das klingt nicht viel, ist aber bei mir immer so (2 bis 3 kg in einer Fastenwoche).
Heute ist mein 8. Tag und mittags gibt es Fastenbrühe und am Abend den berühmten Fastenapfel.
Wie du schreibst, das Fasten ist NICHT zum Abnehmen gedacht, das funktioniert sicher bei den wenigsten Menschen.
Schwieriger als das Fasten selbst sind die Tage, Wochen nach dem Fasten. Für manche kann das Fasten ein Einstieg in gesündere Ernährung sein, aber das würde ich dann nur mit Fastenbegleitung empfehlen, man kann da auch einiges falsch machen.
Ich begann vor über 30 Jahren mit dem Fasten wegen meiner Allergien und dafür hilft es mir sehr gut. Faste ich ein Jahr nicht dann treten die Allergien auch wieder mehr in den Vordergrund.
Ich bin auch gespannt wie sich der Blutzucker die nächste Zeit verhalten wird, wobei jetzt (m)ein Geburtstag auf mich zukommt, sozusagen erschwerte Bedingungen :-)
6. und 7. Tag Fasten
Meine Fastenwoche ist vorbei, ich würde sehr gerne verlängern, aber leider geht das wegen Terminen nicht.
Heute mittags Fastenbrühe und am Abend einen Apfel. Was mein BZ wohl dazu sagt? Habe extra einen sehr kleinen ausgesucht, Apfel muss sein, das ist einfach Tradition.
Der neue Sensor zeigt nicht so viele Werte im roten Bereich, bewege mich die meiste Zeit so zwischen 70 und 80.
Die letzten beiden Tage habe ich schöne Wanderungen (ca. 15 km) gemacht und da stieg der BZ dann doch auf 90 bis 100 und bei einer Steigung auch mal auf 110.
Sehe ich so, dass mich die Leber gut mit Energie versorgt. Bin ja bereits seit Tagen in der Ketose.
— Erkenntnis Tag 6 und 7, am schönsten ist das Fasten wenn man einfach frei hat, dann kann man raus an die frische Luft und Wanderungen machen, tut einfach gut.
Bearbeitet von User am 26.02.2024 08:01:20. Grund: . -
am 26.02.2024 09:53:23 | IP (Hash): 1619131102
-anna- schrieb:
Die letzten beiden Tage habe ich schöne Wanderungen (ca. 15 km) gemacht und da stieg der BZ dann doch auf 90 bis 100 und bei einer Steigung auch mal auf 110.
Sehe ich so, dass mich die Leber gut mit Energie versorgt.
Gut 80% der Energie, die dein Organismus in der Fastenzeit verbraucht hat, hat er aus den extra dafür vorgehaltenen Fettreserven genommen.
Aus der Höhe des Blutzuckers lässt sich in keiner Weise auf die tatsächlich ausgelieferte Menge schließen.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 26.02.2024 10:18:55 | IP (Hash): 2112195232
-anna- schrieb:
Ich denke auch, es sind mehrere Faktoren und zumindest bei mir ist Stress sicher ein Thema.
Wobei ich denke, ich bin da dünnhäutiger und sensibler als der Durchschnitt und auch nicht sonderlich resilient.
Ich habe jetzt nachgesehen, mein erhöhter BZ kam 2020 zeitgleich mit der Pandemie, vielleicht war das der Tropfen der das BZ-Fass zum Überlaufen brachte.
In der Zeit auch zwei gesundheitliche Themen die sicher auch belastend waren.
Und im Job spüre ich keine 30 mehr zu sein.
Und vermutlich muss dann noch die entsprechende Disposition vorhanden sein.
Ernährung und Sport sind aber sehr wichtige Punkte und sei es nur eine Verschlechterung zu verlangsamen.
Wir setzen uns mit diesen Themen auseinander und ich denke, wir ernähren uns bewusster und gesünder.
Bei mir zu Hause befinden sich aktuell nur gesunde Lebensmittel und etwas Wein für Besuch (aber den rühre ich alleine nicht an).
Hallo Anna,
ja die Pandemie war zweifelsfrei belastend. Da kam auch bei mir vieles zusammen, Job, einige schwere Krankheiten in der Familie und Pandemie. Das war ein ordentliches und sehr stressiges Paket voller physischer und psychischer Belastungen über viele Monate hinweg.
Wenn ich diese Zeit rückwirkend betrachte lief da alles falsch. Lange Tage, kurze Nächte, Pendelei zwischen Job, Krankenhausbesuche und Teststationen. Kaum Zeit zum Essen, oft gab es eben nur irgendein Gebäck, der McD, viel Energydrink und kaffee zum Wachbleiben und zur "Belohnung" und zum "Runterkommen" dann abends viel Süsskram und Schokolade oder Pizza oder alles zusammen.
Vermutlich hat sich in dieser Zeit wohl auch mein DM entwickelt, diagnostiziert wurde er erst später aber vielleicht gabs da den letzten "Tropfen".
Ich hab seitdem ein paar Dinge teilweise radikal geändert, die Endlichkeit des Lebens ist mir bewusst geworden, gerade durch Todesfälle und Krankheiten in der Familie., Ich jage nicht mehr ausschliesslich der Karriere hinterher und verschiebe alles "Gute" auf eine ferne Zukunft. Und Auszeiten, Pause und Ruhe sind wichtig geworden, den "Moment" geniessen.