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    am 15.11.2023 22:25:57 | IP (Hash): 1479413650
    Gunter21 schrieb:
    Keinen Hunger mehr aber locker 600 kalorien unter Tagessoll.


    Was sollte ich als Tagessoll verstehen?

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
    Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
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    am 15.11.2023 22:37:02 | IP (Hash): 914335064
    Tagessoll sind Ruheenergieverbrauch plus Aktivitätsenergieverbrauch.
    Bei mir mindestens 2200 kcal, an manchen Tagen auch locker 2500 kcal (wenn überdurchschnittliche Bewegung )

    Unter Tagessoll heisst Abnehmen



    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 15.11.2023 22:41:35 | IP (Hash): 1479413650
    Gunter21 schrieb:
    Unter Tagessoll heisst Abnehmen


    Gewogen oder vermutet?
    UND wärst du dann nur leichter, als du sein willst? Oder wirklich leichter, als noch mit um 20 Jahren?

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
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    am 16.11.2023 07:54:05 | IP (Hash): 2112195232
    hjt_Jürgen schrieb:

    Gewogen oder vermutet?
    UND wärst du dann nur leichter, als du sein willst? Oder wirklich leichter, als noch mit um 20 Jahren?



    Gewogen natürlich (und die aufgenommenen KHs so präzise erfasst wie möglich).
    Das "Wohlfühlgewicht" habe ich erreicht - nun muss und will ich das halten, nicht weiter unterschreiten. Und mir selbst beweissen das ich auch mal 2 oder 3 Kilo zulegen kann wenn ich das will oder es mal erforderlich sein könnte. Ich hab da gerne die Kontrolle über solche Dinge und will das (genau so wie den BZ) ein wenig steuern können bei Bedarf.
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    am 16.11.2023 09:04:50 | IP (Hash): 1314405190
    @Zuckermann
    Ich denke auch, dass die CGMs nicht 100% richtig sind, aber sind das die blutigen Messungen?

    Mein HBA1c stimmt mit dem von der FreeStyle Libre App ziemlich überein. In der App ist er etwas niedriger, aber ich gebe auch (viel) mehr acht beim Essen, wenn ich gerade einen CGM trage.
    Dieser „erzieht“ (mich) schon sehr gut.

    @Gunter21
    Wie wäre es mit Nüssen? Gesund und einiges an kcal.
    Oder beim Kochen mehr gesunde Öle verwenden?

    *Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung*
    Bearbeitet von User am 16.11.2023 09:06:52. Grund: .
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    am 16.11.2023 09:55:31 | IP (Hash): 2112195232
    Nüsse und Öl sind schon reichlich dabei, ich giesse den Salat schon so gut ich kann mit Öl bis es fast zuviel ist^^
    Das Problem ist eher das "Timing". Wenn ich das Frühstück auslasse und auf Snacks zwischendurch grösstenteils verzichte und auch Abends eher nur leicht und moderat esse - dann müsste ich Mittags praktisch mindestens 1800 kalorien essen. Und das schaffe ich gar nicht mehr, zumindest nicht mit halbwegs diabetestauglicher Ernährung.
    Abends voll zuschlagen ist nicht gut hab ich festgestellt, selbst relativ KH armes wirkt sich da nicht gut auf den BZ aus, der Spiegel ist dann bis in den nächsten Tag hinein immer unruhig und zu hoch.

    Also bleibt nur Mittag so viel ich schaffe, Abends wenig bis moderat und ein paar Nüsse zwischendurch und ab und an mal Obst am Nachmittag oder als Nachtisch.
    Und das ist in der Summe oft zu wenig.

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    am 16.11.2023 10:49:04 | IP (Hash): 1893807364
    -anna- schrieb:
    @Zuckermann
    Ich denke auch, dass die CGMs nicht 100% richtig sind, aber sind das die blutigen Messungen?


    Hallo anna,
    ich habe schon sehr viele Vergleichsmessungen Blut- zu Gewebezucker durchgeführt, Messreihen protokolliert, usw.... um sowohl meinem Arzt als auch den Hersteller der CGM-Geräte bei über sehr hohen Abweichungen bei Vergleichsmessungen auf die Problematik hinzuweisen.

    Der Arzt hält sich ausschließlich an den HbA1c, der auf der Grundlage der Blutuntersuchung bestimmt wird und ab und zu macht er eine Kontrollmessung mit einem Blutzucker-Messgerät.
    Der Hersteller der des Gewebezucker-Messgerätes beruft sich auf die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben für die Herstellung der Gewebezucker-Messgeräte. Also können die Blut- und Gewebemessungen niemals gleiche Messwerte liefern und wir können auch nicht anhand unserer Gewebemessergebnisse direkt auf einen durch die Blutuntersuchung ermittelten HbA1c Rückschlüsse ziehen.

    Was wir als Patienten machen können ist unsere Ernährung so zu bemessen, dass wir immer unseren Zielwert vor den Mahlzeiten erreichen und 2 Stunden nach der Mahlzeit im Zielbereich, annähernd des Zielwertes, uns wieder befinden.

    Diese Steuerungsmöglichkeit haben wir alle, die nach ICT behandelt werden. Alle nur mit Medikamenten behandelten können das nicht steuern und haben nur die Möglichkeit, durch die Gewebezuckermessung den jeweiligen Messwert zu ermitteln um daraus ihre Rückschlüsse zu ziehen.

    Trotz dieser unterschiedlichen Messergebnisse zwischen Blut- und Gewebezucker möchte ich die Gewebezuckermessung nicht missen. Ich selbst habe meine beiden Insulindosierungen so angepasst, dass die Bedingungen, Zielbereich und Zielwert, erfüllt sind und ich so wenig wie möglich Messspitzen, die den Zielbereich nach oben oder unten verlassen, habe.

    Entscheidend ist für mich, wie aufgrund meiner Insulineinstellung und der jeweiligen Messwerte mein nächster HbA1C-Wert ist. Daraus resultierend kann ich dann meine Einstellungen jeweils „schwächer oder schärfer“ einstellen und habe dadurch immer aktuelle Werte.
    ----------------------------------------------------
    Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
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    am 16.11.2023 11:13:57 | IP (Hash): 109092734
    Gunter21 schrieb:
    ... Und das schaffe ich gar nicht mehr, zumindest nicht mit halbwegs diabetestauglicher Ernährung.
    Abends voll zuschlagen ist nicht gut hab ich festgestellt, selbst relativ KH armes wirkt sich da nicht gut auf den BZ aus, der Spiegel ist dann bis in den nächsten Tag hinein immer unruhig und zu hoch.


    Wenn dein BZ morgens nüchtern trotz Metformin gern über 90-100 spielt, hält deine Leber noch zuviel Fett gespeichert für ihre gesunde Glukoseausgabe.
    Und wenn die Spitzen nach dem Essen von LC-normalen KH-Portionen locker über 140 mg/dl ansteigen und sich länger Zeit mit dem Sinken lassen, halten deine Betas noch zuviel Fett gespeichert für ihre spontan gesunde Insulin-Antwort auf die Bestellung der Inkretine bei Übergabe neuer Glukose aus dem Dünndarm auf den Weg in die Leber.
    Und mit der schwachen Antwort wird sie auch ihre eigenen Glukoseproduktion nicht stoppen für die Aufnahme der neuen aus dem Darm.

    “Entfetten ohne Gewichtsverlust” müsste eigentlich voll in deine Wunschvorstellung passen. Damit wirbt Die Studienambulanz der Charite in Berlin gerade für MOCA. Ich habe eben die Info bekommen, dass 3-Wochen Vorstudien mit deren Programm schon um die Hälfte vom Leberfett haben abschmelzen lassen, ohne allgemeinen Gewichtsverlust! An deine Stelle würde ich doch mal probieren, was da geht, oder?

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    am 16.11.2023 22:15:30 | IP (Hash): 2044059789
    Die Studie ist tatsächlich ganz interessant, leider in Berlin und damit sehr weit weg.
    Möglicherweise kann man diesen Ernährungsplan aber selber nachstellen, vielleicht gibt es demnächst ja auch Infos aus was sich der Speiseplan da so zusammensetzt. Da wird die Hauptnahrung sehr proteinhaltig sein, das kann man ja zwischen den Zeilen lesen. Vermutlich ergänzt durch Balaststoffe, Gemüse und vielleicht auch ein paar Vitamine, SpurenElemente, etc.. Die Frage wieviel Fett da enthalten ist, KHs sind sicher tabu. Und dann interessiert die tagesdosis, wievele Kalorien.

    Wenn das funktionieren würde wäre das auf alle Fälle hilfreich weil leichter anzuwenden als die harte Taylor kur.



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    am 16.11.2023 22:29:12 | IP (Hash): 1305516082
    Gunter21 schrieb:
    Die Studie ist tatsächlich ganz interessant, leider in Berlin und damit sehr weit weg.

    Du hättest sowieso keine Chance, bei der Studie mitzumachen. Die suchen:
    "Männer u. Frauen mit Übergewicht (Nichtraucher)
    ..."
    (siehe hier: https://endokrinologie.charite.de/fileadmin/user_upload/microsites/m_cc13/endokrinologie/sonstiges/MOCA-Studie-6s_CBF_final.pdf )

    Das passt ja wohl kaum für dich.

    ____
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    Bearbeitet von User am 16.11.2023 22:32:26. Grund: BBCodes
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    am 17.11.2023 09:41:44 | IP (Hash): 1815442054
    Wie ich die Studie verstehe, will sie zeigen, wie man ohne Gewichtsverlust die Leber entfetten kann. Das geht natürlich am einfachsten mit Dicken, bei denen heute eine Fettleber als völlig normal gilt. Aber mit normalgewichtigen T2D Betroffenen kann man zeigen, dass die Leber auch dann zu fett sein kann, wenn gar keine richtige Fettleber vorliegt.
    Und dann kann man auch zeigen, wie das Entfetten der Leber bei diesem normalgewichtigen Menschen auch zu einem gesunden Normalergebnis führen kann.
    Deswegen ist ein normalgewichtiger Mensch in diesem Studienzusammenhang aus meiner Sicht ein Gewinn, und vielleicht kann Gunter die Studienmacher ja davon überzeugen. Mich würden an seiner Stelle schon die gründlichen Untersuchungen interessieren, an die man ja normal überhaupt nicht dran kommt. Und meistens werden die anfallenden persönlichen Unkosten zusätzlich zur Aufwandsentschädigung von der Studie abgedeckt.

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    am 17.11.2023 12:04:53 | IP (Hash): 2006570386
    Das Essen hat sich gestern so verhalten wie am Vortag, BZ stieg nicht mal auf 130.
    Bedeutet, Hülsenfrüchte vertragen sich gut mit meinem BZ. Schreibe mir das jetzt alles auf. Die FreeStyle Libre App bietet da leider zu wenig Möglichkeiten.

    Heute teste ich einer Nuller (= Tag ohne Essen) weil ich abends bei einer Veranstaltung bin.


    Heute habe ich neue Fragen an das Forum-Schwarmwissen

    1. Thema Kaffee
    Kann Kaffee schwarz den BZ in die Höhe treiben?
    Er ist ja immer bis mittags zwischen 110 und 120.
    Nach 11:00 trinke ich selten Kaffee, aber bis 11:00 sind es meist 3.

    2. Thema Metformin
    Ich habe mich dazu entschieden, einen „off label use“ mit 500 mg zu Testzwecken (der nächste CGM) zu versuchen.
    Meine Überlegung, ich nehme Metformin um 22:00 vor dem Schlafen gehen und erhoffe mir eine BZ-Senkung in der Früh und am Vormittag.
    Oder Tablette teilen (geht das bei Metformin)?
    Oder besser gleich beim Aufstehen (05:30) weil Metformin nach 2,5 Stunden die höchste Wirkung hat?

    3. MOCA
    Ich finde die MOCA- Studie auch interessant.
    Einen Selbstversuch wäre das wert.
    Ob die Nahrungspläne weitergeben würden wenn man sie anschreibt?


    @Gunter21
    Ich hatte mit der „Zuckertante“ (du hast sie in einem Thread erwähnt) einen kurzen und ausgesprochen netten Mailkontakt und darf kommendes Jahr zu ihr in die Ordination kommen und sie weiß, dass ich „nur“ Prädiabetes habe.
    Das Gute, ich finanziere das aus eigener Tasche und belaste kein Gesundheitssystem, brauche somit auch keine Skrupel haben.
    Ich freue mich, da kann ich in Ruhe meine diversen Überlegungen besprechen.


    *Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung*
    Bearbeitet von User am 17.11.2023 13:28:26. Grund: .
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    am 17.11.2023 13:53:10 | IP (Hash): 1444338442
    zu 1.) sicher nein
    zu 2.) ich würde da aber auf alle Fälle mal den Arzt fragen...ist ja ein Medikament, sei vorsichtig. Teilen ist eigentlich nicht vorgesehen aber meine Diabetologin meinte mal das könnte man schon machen , ist aber eher unüblich. Mein Metformin baut es ja einen Spiegel auf, das braucht ein paar Tage bis das erledigt ist und funktioniert. Wenn man den erst mal hat, dann dürfte es egal sein ob du die früh oder abends nimmst. Oder jeweils die Hälfte. Du könntest sie sogar einmal (als Ausnahme) vergessen zu nehmen, die Wirksamkeit des Spiegels wird da nicht ernsthaft beeinträchtigt. Aber auf alle Fälle aber immer zum Essen oder danach, nicht so gut auf nüchternen Magen.

    MOCA, ja. Interessant ist die Studie schon aber dafür muss man wohl nach Berlin, das ist 700 km weit weg. Ob ich überhaupt eine Fettleber habe ist auch nicht so ganz sicher. Laut Arzt ist sie weg und meine Leberwerte sind super geworden.
    Wenn ich da npch mal was tue ich diese Richtung, dann würde ich das in Eigenregie machen. Den Speiseplan finden wir schon irgendwie raus-:)


    Viel Spass mit der Zuckertante!
    Das ist die einzigste Ärztin, die es schafft eine Praxishomepage so zu gestalten das man Lust hat die Praxis mal zu besuchen-:)





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    am 17.11.2023 14:15:30 | IP (Hash): 2006570386
    Danke Gunter21

    Vielleicht erhöht Kaffee den Stress und wirkt sich somit indirekt auf den BZ aus.
    Ich bin so Kaffee-süchtig, deswegen noch nicht probiert.

    Danke, mit Metformin hast du mir schon sehr geholfen.
    Spiegelaufbau ist prima, dann nehme ich es zum Abendessen. Funktioniert dann ähnlich wie Statine, da ist einmal vergessen auch keine Tragödie.
    Bin da auf mich angewiesen, ohne Arzt.
    Die niedrigste Dosierung wird mir nicht gleich schaden. Trinke keinen Alkohol, Nierenwerte sind super, nehme nur Statine und die vertragen sich mit Metformin.

    Fettleber ja oder nein kann man gut untersuchen lassen, ist leider nicht ganz günstig.
    Ich habe sicher keine und trotzdem produziert sie zu viel Glukose. Fett in der Leber ist vielleicht gar nicht der einzige Grund?

    Das stimmt, ich empfinde die Zuckertante auch überhaupt nicht als Arztbesuch.
    Eher als mein Coach in Sachen Blutzucker.


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    am 17.11.2023 14:55:14 | IP (Hash): 1483979271
    Hallo anna,

    Metrformin ist teilbar. Manche Tabletten, z.B. Metfromin von Hexal, haben sogar eine Bruchkerbe. Metformin kostet zwar nicht viel. aber wenn du die 1000er kaufst und teilst, kommst du noch ein bisschen billiger weg.

    Ich halte allerdings 500mg pro Tag für eine homöopatische Dosis, von der du keine Erkenntnisse erwarten kannst. Ich würde den Versuch nach einer kurzen Einschleichphase mit 2 * 500mg durchführen. Falls es etwas bringt, dann kannst du ja später auch mal auf 500mg runter gehen. Du musst bei deinen Versuchen immer bedenken, dass Metformin einige Tage braucht, ehe es voll wirkt und dann auch noch einige Tage nachwirkt. Änderungen solltest du deshalb immer 1 Woche Zeit geben.

    Viel Erfolg bei deinen Versuchen, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 17.11.2023 14:55:41. Grund: BBCodes
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    -anna- schrieb:
    Fettleber ja oder nein kann man gut untersuchen lassen, ist leider nicht ganz günstig.
    Ich habe sicher keine und trotzdem produziert sie zu viel Glukose. Fett in der Leber ist vielleicht gar nicht der einzige Grund?


    Vorsicht Missverständnis!

    Der völlig individuelle Fettgehalt, mit dessen Überschreiten die gesunde Ausgabeautomatik der Leber diabetisch gestört wird, lässt sich nicht in üblichen Untersuchungswerten der Leber fassen und auch nicht an einem allgemeinen Verfettungsgrad festmachen!
    Das ist ein genetisch bedingter, völlig individueller Schwellenwert, der auch dann deutlich überschritten sein kann, wenn die eingehende Leberuntersuchung einen völlig gesunden Fettanteil in der Leber ausweist.

    Einzig mögliche Probe aufs Exempel: 7-8 Tage 600-800 kcal/Tag. Wenn dann ab Tag 7 oder 8 der morgendliche Nüchternwert statt deutlich über 100 auf deutlich unter 100 steht, war’s die persönliche Leberschwelle.

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    Bearbeitet von User am 17.11.2023 15:05:01. Grund: .
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    am 17.11.2023 15:15:52 | IP (Hash): 2006570386
    Hallo Rainer!

    Ich bekomme nächste Woche 120 Stück mit 500 mg.
    Ist nicht so einfach in Eigenregie weil rezeptpflichtig.

    Nehme dann 3 Tage 500mg nur am Abend und steige ab Tag 4 auf 2mal 500mg um.
    Danke für deine Hinweise!

    10 Tage Spiegel aufbauen
    2 Wochen CGM zum Testen
    10 Tage ausschleichen
    Fasten (da möchte ich kein Metformin im Körper haben).

    Ich finde immer mehr Artikel, dass Prädiabetes auch nicht so „ohne“ ist. Vor allem, wenn man noch jünger ist. HBA1c darf maximal 5,4 sein damit ich zufrieden bin.
    Bin gespannt ob und was sich ändert.


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    am 17.11.2023 16:00:02 | IP (Hash): 2006570386
    @hjt_jürgen

    Das ist schon alles sehr kompliziert.
    Aber das würde Sinn machen, als ich noch Nüchtern-BZ um die 80 hatte, hatte ich auch BMI 20.
    Ich bin mit BMI 22 nicht dick (wäre für mich auch OK) nur für meinen BZ bin ich das?
    Weil es bei mir genetisch einfach so festgeschrieben ist?
    Verstehe ich das richtig?

    Deine Theorie lässt sich dann wirklich mit Fasten testen.
    Das ist wirklich alles kompliziert.

    Vielleicht plage ich mich auch so mit Gewicht halten weil’s mit dem Blutzucker nicht wirklich passt.
    Mein OGTT war ja auch an der obersten Grenze.


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    Bearbeitet von User am 17.11.2023 16:01:11. Grund: .
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    am 17.11.2023 19:00:31 | IP (Hash): 1483979271
    -anna- schrieb:
    10 Tage ausschleichen

    Hallo anna,

    Metformin brauchst du nicht auszuschleichen, du kannst es einfach absetzen. Es wirkt dann noch etwa 3 Tage nach und dann müsste wieder alles wie vorher laufen.

    Ich drück dir die Daumen, dass du gute Erkenntnisse gewinnst, Rainer

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    Bearbeitet von User am 17.11.2023 19:00:57. Grund: BBCodes
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    am 17.11.2023 20:23:24 | IP (Hash): 1815442054
    -anna- schrieb:
    Ich bin mit BMI 22 nicht dick (wäre für mich auch OK) nur für meinen BZ bin ich das?
    Weil es bei mir genetisch einfach so festgeschrieben ist?
    Verstehe ich das richtig?


    Genauso erklärt Prof. Taylor das, und ich denke, dass es noch einen Tick komplizierter ist, vor allem dann, wenn es anschließend darum geht, möglichst ohne Ende in der Remissions-Spur zu bleiben. Denn der eingebaute Hang zum höheren Verlauf besteht ja, wie deine Erfahrung zeigt. Und wenn die Waage nach Wochen bis Monaten oder noch länger wieder Zuwachs anzeigt, fängt der BZ ja nicht erst an zu steigen, sondern dann ist er schon seit Wochen mehr oder weniger munter dabei.

    Als erstes Anzeichen, das auffallen kann, für wieder ansatzweise zu viel Fett irgendwo in den Regelkreisen der Blutzucker-Automatik sehe ich die zunehmend höher ansteigenden Spitzen nach dem Essen. Damit die auffallen können, muss man die messen, und zwar nach vergleichbaren Essen. Und dafür braucht man eine turnusmäßige Routine.
    Und wenn über Spur-normal ansteigende Spitzen auffallen, muss man halt wieder für ein paar Tage auf das strikte Einhalten der persönlichen Obergrenzen achten, bis die gesunde automatische Normalität wiederhergestellt ist.

    Bei DiRECT gibt es gar keine persönliche Blutzucker-Beobachtung - und 2 Jahre nach der Remission nur noch 20-30% in ner sehr großzügig bemessenen gesunden Spur. Unser Muster-Typ 2, Hans Lauber (Messen, Essen, Laufen), hat seinen Blutzucker entsprechend seiner Maxime bis vor um 2 oder 3 Jahren ausreichend beobachtet. Dann hat er wohl geglaubt, seinem Diabetes weit genug weggelaufen zu sein - und sich unversehens mit nem HbA1c um 7 wiedergefunden, und wieder mehr Grund zum regelmäßigen Laufen nach dem Essen ;)

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    am 18.11.2023 08:37:53 | IP (Hash): 2006570386
    Guten Morgen!

    Gestern nur Wasser getrunken und BZ-Durchschnitt 109 (im „Gesunden“ bewegt sich das nicht).
    Derzeit zwischen 100 und 110, das sind um 10 weniger als sonst.

    Wenn die Lösung darin liegt, abzunehmen und das Gewicht dann zu halten, denke das bekomme ich hin wenn die Motivation Blutzucker im gesunden Bereich ist.
    Es ist mir bewusst, dass mit jedem Kilo mehr das Problem dann wieder da wäre oder sich sogar immer weiter verschlimmert.

    Vermutlich ist es nicht nur das Gewicht, im Alter werden die Muskeln weniger und der Körperfettanteil leider mehr. Bauchumfang ist definitiv mehr als vor 10 Jahren.

    Meine Hausärztin meint zwar immer sie hätte gerne meine Blutwerte und ich soll mir wegen Diabetes keinen Kopf machen, ich wäre überhaupt nicht der Typ dafür. Eh nett, was soll sie mit mir jetzt auch tun.

    Ich sehe das selbst anders, wenn ich JETZT nicht gegensteuere werden sich die Werte von Jahr zu Jahr verschlechtern. Und das Abnehmen wird mit steigendem BZ auch nicht einfacher.

    Was du über die Routine schreibst, das denke ich auch.
    Ein CGM im Monat ist mir meine Gesundheit wert.
    Früher habe ich nachmittags einen Apfel gegessen, das war Routine.
    Reinste Katastrophe für den BZ, die Kurve geht steil nach oben und fällt tief runter und dann kam der Hunger auf Kohlenhydrate. Und ich dachte immer ich tu meiner Gesundheit mit dem Apfel etwas Gutes.
    Banane habe ich oft bei Stress gegessen. Die probiere ich jetzt gar nicht, da kommt nichts besseres als beim Apfel heraus.

    Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass ich vor ~ 6 Jahren Vegetarierin wurde. Ich koche zwar fast ausschließlich selbst, aber gefühlt habe ich dann doch mehr Kohlenhydrate gegessen. Bzw. Tierisches mit Kohlenhydraten ersetzt.

    Ich mache jetzt täglich von der CGM Kurve ein Foto und schreibe auf was an dem Tag war.
    Essen, Sport …..
    Ein persönliches Nachschlagewerk, ich vergesse sonst vieles wieder sehr rasch.

    Ich vermute einige von euch halten mich für ziemlich crazy und etwas crazy bin ich vermutlich auch.
    Schönes Wochenende euch allen!



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    am 18.11.2023 17:16:07 | IP (Hash): 1815476558
    Apropos crazy: Reframing heißt das wohl, was ich mit meinem T2D seit der Jahrtausendwende mache. Ich behandle ihn nicht mehr nach DDG Standard mit entsprechend krankem Blutzucker als Krankheit, die zunehmende Lebensqualität und Leben abfrisst. Sondern ich nutze ihn als sehr exakten Wegweiser für meinen alltäglich gesunden Blutzucker, also praktisch als meinen besten persönlichen Gesundheits-Coach.

    So habe ich mit dem alltäglichen Maximum an möglichst passendem Essen und Bewegen und dem dann noch notwendigen Minimum an Insulin für den gesunden Blutzucker bislang keine Spur von irgendeiner diabetischen Folge und zusätzlich zum gesunden Blutzucker auch gesunde Blutfette und gesunden Blutdruck. Jedes Abweichen von der gesunden Spur zeigt mir mein Coach sofort mit ner höher als erwarteten BZ-Spitze und entsprechend höher als erwartetem Insulinbedarf, und ich kann sofort korrigieren.

    In der Art machen wir das nun schon seit gut 20 Jahren, und wenn ich so alltäglich wie möglich (heute z.B. nicht wg Regen) 4-6 km munter allein mit Hand-Antrieb an den Greifringen spazieren und zum Einkaufen rollen kann (Rollstuhl infolge Polio), dann sehe ich das als super Ergebnis dieses tollen Coachings. Und es sieht so aus, als wenn du auf nem recht ähnlichen Weg wärst :)

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
    Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
    Bearbeitet von User am 18.11.2023 17:21:05. Grund: ,
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    am 19.11.2023 10:27:33 | IP (Hash): 2112195232
    -anna- schrieb:

    Ich vermute einige von euch halten mich für ziemlich crazy und etwas crazy bin ich vermutlich auch.




    Vielleicht, aber da bist du gewiss nicht die einzige hier-:)

    Ja, DM ist ein guter Lifestylecoach wenn man etwas am DM ändern bzw. verbessern will.
    Zumal alle Änderungen und Ergänzungen im Lifestyle die man vordergründig wegen DMT2 vornimmt (und das ist ja weit mehr als nur eine angepasste Nahrung) ja nicht nur Einfluss auf den DMT2 haben sondern sich nebenbei auf sämtliche Bereiche des Metabolismus, der allgemeinen körperlichen und geistigen Liestungsfähigkeit, Ausdauer, Fitness und in einem allgemein besseren Wohlbefinden niederschlagen können.

    Und dieser Lifestyle Coach wird auch immer daran erinnern das das so bleibt (wenn man ab und zu mal die Blutwerte anschaut).



    Bearbeitet von User am 19.11.2023 10:30:48. Grund: Änderung
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    hjt_Jürgen
    Du kannst mit deinem BZ sehr gut umgehen und hast sicher auch viel ausprobiert, bis es soweit war.
    Bewegung ist sicher eine der wichtigen Säulen der Selbstbehandlung.

    Wie lange konntest du deinen T2D mit Tabletten behandeln bis Insulin dazu kam?
    Stimmt es, wie man öfter im Netz hört und liest, dass jeder mit T2D früher oder später Insulin braucht?

    Jeder Mensch ist anders und jeder Körper reagiert anders.
    Die Krankenkassen sollten jedem mit T2D zumindest einmal im Quartal ein CGM zur Verfügung stellen.
    Sieht man die Kurven, die Auswirkungen von Essen hat das eine viel stärker „erziehende Kraft“ als hat man nur wenige Messungen und den HBA1c.

    Ich möchte sehr gerne wissen WARUM die Werte erhöht sind und was ich aktiv machen kann.
    Abwarten wie „es“ sich entwickelt, das kann ich nicht.
    Dass ein Kassenarzt dafür keine Zeit hat ist mir klar, es sollte aber vielleicht Ärzte geben die sich auf die Prädiabetiker spezialisieren.
    Ich bin sicher, da gibt es auch sehr unterschiedliche Gründe und Verläufe.

    Die Medizin schreitet voran und in einigen Jahren, mit Hilfe von AI, weiß man da sicher mehr.
    Es gibt ja jetzt schon 6 Typen von Prädiabetes.
    Und weil so viele Menschen von Diabetes betroffen sind gibt es auch sehr viele Studien und Daten.
    AI lernt rasant schnell dazu und wird aus den vielen Daten vielleicht neue Schlüsse ziehen können und vielleicht ergeben sich dadurch ganz neue Behandlungsansätze.
    Solange es aber keine Heilung durch medizinische Behandlung gibt muss man der eigene Coach sein.


    Gunter21, für dich und sicher viele andere auch ist das ja auch Thema.
    Nur wie siehst du das, ist das nicht erst durch CGMs so richtig möglich? Da sieht man unmittelbar die Auswirkungen.
    Wir haben heute allerdings auch das Glück viele Informationen zusammentragen zu können und dadurch immer besser entscheiden und mehr lernen zu können.

    Habe seit heute Morgen keinen CGM mehr und er fehlt mir :)


    Ich suche derzeit viel über Metformin und fand das:

    „trend of off-label usage of Metformin for longevity“ https://montecitoconciergemedicine.com/is-it-safe-to-take-metformin-to-fight-aging/




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    Bearbeitet von User am 19.11.2023 16:26:34. Grund: .
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    am 19.11.2023 16:26:53 | IP (Hash): 2112195232
    das Problem ist das Prädiabetes zwar von vielen Ärzten sehr wohl als Warnsignal wahrgenommen wird - aber es ist eben keine Krankheit. Die Ärzte müssen tatsächlich warten bis es ein richtiger Diabetes ist, dann kann behandelt werden.
    Und wenn es keine offizielle Krankheit ist dann kann der Arzt 0,0 € damit abrechnen und darf streggenommen nicht einmal Bluttests durchführen.
    Die Kassen werden das nicht bezahlen.

    Wenn er trotzdem testet dann ist es eher im Rahmen eines anderen Checkups oder nebenbei zu einer anderen Ursache (z.B. Nierenprobleme oder chronische Kranbkheiten).

    Übrigens haben alle Ärzte bisher sehr begeistert die Daten des CGM angenommen - obwohl sie nicht mal Teststreifen auf Rezept ausgeben....die wissen das sehr wohl zu schätzen und die sind sich durchaus darüber im Klaren das der HbA1c nur ein Parameter ist und es da noch sehr viel mehr gibt....


    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50