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Blutzuckerkurve
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am 19.11.2023 17:15:37 | IP (Hash): 511101796
-anna- schrieb:
Wie lange konntest du deinen T2D mit Tabletten behandeln bis Insulin dazu kam?
Stimmt es, wie man öfter im Netz hört und liest, dass jeder mit T2D früher oder später Insulin braucht?
Meinen T2D habe ich im Januar 1991 mit HbA1c über 15 und über 400 mg/dl morgens nüchtern kennengelernt. Euglucon habe ich damals als Medi bekommen. Für die Dauer der Wirkung treibt jede Tablette die Betazellen zu noch mehr Insulinausgabe, die noch welches ausgeben können. Quetscht die praktisch aus. Aber wo die Betas sowieso nach 8-10 Jahren mit dem Sekundäversagen ihre Löffel abgeben, so die damals offizielle Lesart, sollte man sie halt bis dahin quetschen, so gut das noch ging.
Mit Essen nach dem Messwert vor jedem nächsten Essen bei um 80-100 mg/dl (hatte ich als gesund, ich meine, aus einer Veröffentlichung von Doc Bernstein) hatte ich im Sommer 91 wieder HbA1c deutlich unter 6, inzwischen ohne Tabletten, und im Herbst an die 5,5. Und da haben mich Hausarzt, Diabetologe und Nephrologe tierisch bearbeitet, dass das zwar gesund für Gesunde sei, aber gewaltig gefährlich für Menschen mit diagnostiziertem T2D.
Die Gefahr hab ich zwar bis heute nicht verstanden, aber wo ich keine Ahnung hatte, hab ich mich dem “qualifiziert übergeordneten Wissen” gebeugt und bis Anfang 92 gehorsam aufgefressen, was ich heute als tolle komplette Remission sehen würde. Ich schreibe bewusst aufgefressen, obwohl der Ausdruck hier schon öfter bemängelt worden ist, denn die Mengen, die ich mir für HbA1c wieder bei verordneten um 7 im ersten Quartal 92 zum Ende 91 habe einverleiben müssen, waren definitiv kein Genuss.
In Erinnerung ist mir noch, dass vieles da in Oktober und November 91 den BZ beim besten Willen nicht über um 140 mg/dl antreiben wollte, womit er in Februar und März noch locker an 300 ausgeflogen war. Daraus schließe ich heute, dass wenigstens die erste Remission noch mit einer super funktionierenden Blutzucker-Automatik belohnt werden kann. Und da gibt es keinen organischen Grund für irgendeine zeitliche Begrenzung.
Mit den Tabletten dann noch bis 98 bis zum Anstieg vom 1c gegen 8, dann der Umstieg auf Insulin.
Aus meinen Erfahrungen sehe ich den T2D im BZ-mäßig ordentlichen Behandlungsrahmen nach DDG als progrediente Behandlungs-Krankheit.
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
Bearbeitet von User am 19.11.2023 17:17:50. Grund: . -
am 20.11.2023 09:35:15 | IP (Hash): 2006570386
Derzeit ist Prädiabetes für die Mediziner noch keine (behandlungswürdige) Krankheit.
Mein höchster Nüchternwert im 06/2022 war 121, ab 126 hätte ich T2D.
Vielleicht ist es in 10 Jahren ab 110 bereits T2D, weil man einfach schon mehr Erkenntnisse hat.
Oder behandelt man diese Grauzone (noch) nicht, weil sonst noch viel mehr Menschen die Arztpraxen mit T2D besuchen würden?
Fakt ist ich habe ein Diabetes-Problem.
Ich habe mich sehr viele Jahre an meinen LDL-Werten abgearbeitet (Diät, Sport, NEMs .....).
Erst sehr ein sehr bemühter Arzt in einer Lipid-Ambulanz und ein Gentest brachten mich auf den Boden der nackten Tatsachen, dass da nur Medikamente helfen und ich mit der Ernährung und dergleichen nichts mehr verbessern kann.
Dort werde ich auch mit meinen Blutzuckerwerten ernst genommen und habe da bei jeder Lipid-Kontrolle auch ein offenes Ohr. Es gibt nur laut Leitlinien noch keine Behandlung für mich und andere mit Prädiabetes. Dort interessiert man sich auch für meine Daten vom CGM.
Das einzige was er mir geben könnte wäre eine Ernährungsberatung auf Krankenkassen, er denkt allerdings auch dass mich das nicht weiter bringen wird.
Ich spüre schon, dass man ernst genommen wird wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, es ist einfach eine blöde Situation für alle mit diesem Prädiabetes.
@Gunter21, was da in deinen Zeilen durchklingt, das denke ich auch.
Man muss sich einiges leisten können um gesund zu bleiben, bzw. nicht kränker zu werden.
Private bezahlte Blutuntersuchungen, Messstreifen, CGMs, privater Arzttermin, Bücher, NEMs ..... so ein Prädiabetes kostet mehr als ein Haustier ;)
Nicht ganz ernst lesen, ich schreibe das schon mit einem Schmunzeln.
Mein Metformin wurde gerade geliefert :)
Ein Medikament aus Italien, habe nachgesehen, ist dort zugelassen.
Sind runde Tabletten die vermutlich etwas mühsam zum Teilen wären, werde deswegen mit 500 zum Abendessen beginnen.
Ab dem Wochenende verwende ich dann wieder ein CGM, bin gespannt was sich an meinen Werten ändert.
@hjt_Jürgen
Was dir mit deinen anfangs schlechten Werten gelungen ist macht Mut, dass es auch bei Fortschreiben von T2D immer noch wenigen Weg in einer gesündere Richtung geben kann.
Und so viele Jahre ohne Spätfolgen zeigen ja, dass du sehr vieles/alles richtig machst.
Du hast dich aber auch nie nur auf Ärzte verlassen ....
*Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung*
Bearbeitet von User am 20.11.2023 10:26:04. Grund: . -
am 20.11.2023 19:25:39 | IP (Hash): 283892467
-anna- schrieb:
@Gunter21, was da in deinen Zeilen durchklingt, das denke ich auch.
Man muss sich einiges leisten können um gesund zu bleiben, bzw. nicht kränker zu werden.
Private bezahlte Blutuntersuchungen, Messstreifen, CGMs, privater Arzttermin, Bücher, NEMs ..... so ein Prädiabetes kostet mehr als ein Haustier ;)
Nicht ganz ernst lesen, ich schreibe das schon mit einem Schmunzeln.
ja, ist traurig, nicht?
Wenn man so wirklich gar kein Geld hat, kleine Rente oder so und jeder Euro wehtut, dann wird das nicht so einfach.
Das ist unter Umständen recht kostenintensiv und zu den Problemen mit Lebensumstellung, Ernährungsumstellung und der Krankheit an sich kommt dann auch noch das Problem der Finanzierung dazu.
Auch die optimale Ernährung kostet leider viel, so eine Familienpackung Spaghetti mit einer Flasche Ketchup oder ein bisschen Fastfood aus der TK ist eben nun mal viel billiger als der Einkauf im Bioladen, Hofladen oder Reformhaus.
Ich kann mir gut vorstellen das viele das genau wegen solchen Hürden das dann auch einfach treiben lassen, den DM nicht weiter beachten und ignorieren und genau so weiterleben wie gewohnt.
Ich hoffe das eines Tages die CGMs günstiger werden, massentauglich und die Kassen das ab Prädiabetes sozusagen schon präventiv bezahlen, als Vorsorge sozusagen.
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am 20.11.2023 20:27:20 | IP (Hash): 1405621184
Gunter21 schrieb:
...Auch die optimale Ernährung kostet leider viel,...
Aus meiner heutigen Sicht erschwert noch sehr viel mehr als nur der reine Kostenfaktor das gesunde Auskommen mit wenig Geld. Denn mit meinem Frühstück mit um 200 g geschredderte rohe Möhren für 25 Ct und 40 ct für 60 g Käse und 5 ct für nen EL Haferkleie kann ich den Pott Kaffee gleich noch mit in die eine Eurone packen, die das kostet, wenn es viel kostet.
ABER würde ich damit seit Jahren und heute auch noch so zufrieden auskommen mögen, wenn ich nur die eine Eurone für’s Frühstück einsetzen könnte?
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 20.11.2023 21:02:23 | IP (Hash): 283892467
jetzt schweifen wir aber völlig vom Thema ab-:)
aber ich kenne genügend in meinem Umfeld die noch nicht mal eine Möhre unfallfrei shreddern können (wenn sie denn wollen würden) aber sämtliche Apps aller Fastfood Ketten und Lieferdienste mit verbundenen Augen bedienen können und keinen meter zu Fuss gehen-:)
Ist halt auch eine Änderung der modernen Gesellschaft an sich, die komischerweise mit der Zunahme des DM Hand in Hand geht.
Wenn ich mich an meine Jugend erinnere, so ohne ganz ohne Auto aber dafür alles mit Fahrrad oder zu Fuss. Reich waren wir wirklich nicht ,aber wir hatten einen grossen Garten und der Garten bestimmte vollkommen den Speiseplan was es Mittags gab. Handy und Internat gabs auch nicht, dafür viel Bewegung drausen beim Fussball oder am See.....ich hab Diabetes für eine Krankheit gehalten die nur ab 80 im Altenheim eine Rolle spielt, das war tatsächlich einfach überhaupt kein Thema ringsum.
Ich will die Uhr absolut nicht zurückdrehen, aber ein paar kleine Anleihen an damals kann man nehmen, kann ja nicht komplett verkehrt gewesen sein.
Zum Beispiel selber kochen und mehr bewegen, wir sind oft zu bequem geworden.
DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50 -
am 20.11.2023 21:44:45 | IP (Hash): 1405621184
Sooo weit ab finde ich das Abschweifen gar nicht. Anna will doch ihren Blutzucker möglichst weit in den gesunden Bereich zurückdrehen. Und dabei kann jede Möglichkeit hilfreich sein, die dem einen oder der anderen von uns schon mal zum guten Gelingen verholfen hat.
Ok, wenn die genetische T2D-Voraussetzung das Überschreiten individueller Fettschwellen in Leber und Pankreas ist, wird die natürlich mit der allgemeinen Gewichtszunahme eben zunehmend (no pun intended, but welcome ;) erfüllt.
Einen besonders schlagenden Beweis dafür sieht die Diabetologie in Kuba, wo die Zunahme bis zum wirtschaftlichen Zusammenbruch im Trend lag, bis die alten Autos plötzlich keine neuen Nachfolger mehr kriegten und immer ältere immer weiter fahren mussten.
Ein wichtiger Punkt wird bei der populären Diabetes-Bewertung allerdings immer übersehen: T2D macht praktisch keine Symptome, und wo zu wenig Geld für normales Leben ist, ist garantiert keins, das man dann auch noch zum Arzt tragen könnte. Wenn da also von 100 möglichen Neudiagnosen 1 wirklich bezahlt und gestellt wurde, ist das sicher viel. Und klar war vielleicht 1 von 100 schon vorher diagnostizierten Kranken weiter in diabetologischer Behandlung. Nicht weil die übrigen 99 plötzlich gesund waren, sondern weil ihnen die Kohle für die weitere Behandlung fehlte. Aber wer nicht auftaucht, hilft natürlich der schön gefärbten Statistik.
Trotzdem bleibt selbstverständlich jeder T2D in seiner Remission, dessen Fettschwellen mangels Geld für Essen nicht überschritten werden.
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 21.11.2023 07:20:04 | IP (Hash): 2006570386
Guten Morgen!
Ich empfinde es auch nicht als Abschweifen.
Bei vielen (vermutlich auch bei mir) ist T2D ja kein Schicksal, T2D ist ja doch sehr oft selbst „gemacht“.
Deswegen treibt mich das Thema so um weil ich sicher bin, doch einiges noch selbst in der Hand zu haben.
Armut kostet viele Lebensjahre, ca. 10 wenn ich das richtig im Kopf habe, Männer etwas mehr.
Bei vielen werden (chronische) Krankheiten viel zu spät entdeckt.
Würde ich mich „durchschnittlich ungesund“ ernähren würde 1. mein Gewicht kontinuierlich steigen (ich habe da sicher eine Veranlagung) und ich hätte vielleicht schon einen diagnostizierten T2D.
Gesunde Ernährung ist für mich schon lange ein wichtiges Thema, dann wurde ich vor Jahren Vegetarierin.
Kaufe (fast) nur regional und Bio und man kann da auch preisbewusst leben.
Wenn meine Kolleg*innen im Office mittags essen gehen sind rasch 10 Euro und mehr weg, soviel brauche ich für einen ganzen Tag Ernährung nicht.
Sollte ein Schulfach sein, kostenbewusste und gesunde Ernährung und am besten nicht nur Schikurse sondern auch Kochwochen.
Schaut man im Supermarkt in die Einkaufswägen ….. da wird (sehr) viel Geld für Mist ausgegeben.
Und es wird immer noch so viel Nahrung weggeworfen.
Das wäre ein tagefüllendes Thema.
Fakt ist, wenn man sich finanziell etwas bewegen kann, dann kann man sich auch um seine Gesundheit besser kümmern.
Es muss sich allerdings auch jeder die Frage stellen, was einem Gesundheit und gesund bleiben „wert“ ist.
Das kommende Jahr werde ich mich sicher noch stark mit dem Thema T2D auseinandersetzen und bin auch bereit, dafür Geld auszugeben (verzichte lieber auf einen Urlaub - kann auch wandern gehen …..).
Wenn das Auto „kränkelt“ fahren auch viele damit in die Werkstatt, mit dem eigenen Körper geht man sorgloser um?
Habe gestern Abend meine erste Metformin 500mg genommen (sind runde Tabletten ohne Kerbe) und doch gleich wieder einen Sensor gesetzt (die Neugierde) und bin jetzt gerade um die ~ 90
Wow!
Können die Werte so rasch sinken oder braucht vielleicht der Sensor noch ein wenig (ich habe immer wieder das Gefühl er zeigt am ersten Tag zu wenig an).
Vielleicht doch mit Stechen kontrollieren, Teststäbchen laufen sonst eh ab.
Wann kontrolliert man blutig nach dem Essen? Nach 2 Stunden?
Habe gelesen, dass sich Alkohol nicht mit Metformin verträgt. Ich trinke zwar kaum Alkohol, bin aber die kommenden Wochen bei zwei Geburtstagsfeiern.
Wäre ein Sekt oder ein Glas Wein vertretbar?
*Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung* -
am 21.11.2023 08:21:13 | IP (Hash): 384062462
-anna- schrieb:
Habe gestern Abend meine erste Metformin 500mg genommen (sind runde Tabletten ohne Kerbe) und doch gleich wieder einen Sensor gesetzt (die Neugierde) und bin jetzt gerade um die ~ 90
Wow!
Können die Werte so rasch sinken oder braucht vielleicht der Sensor noch ein wenig (ich habe immer wieder das Gefühl er zeigt am ersten Tag zu wenig an).
Vielleicht doch mit Stechen kontrollieren, Teststäbchen laufen sonst eh ab.
Wann kontrolliert man blutig nach dem Essen? Nach 2 Stunden?
Habe gelesen, dass sich Alkohol nicht mit Metformin verträgt. Ich trinke zwar kaum Alkohol, bin aber die kommenden Wochen bei zwei Geburtstagsfeiern.
Wäre ein Sekt oder ein Glas Wein vertretbar?
*Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung*
Sensoren können zu Beginn falsch messen sowohl zu hoch wie auch zu tief, kann auch bis zu 2 Tage dauern, bis sie sich einpendeln. Zudem können Sensoren auch generell Abweichungen haben, dauerhaft 20mg/dl zu wenig oder zu hoch. Und sogar mehr Abweichungen sind möglich.
Deshalb sollte man sich nicht blind auf die Sensoren verlassen, sondern dennoch blutig mal gegenmessen, wie gut jeweils der aktuelle Sensor misst.
Hierbei muss man schauen, dass man gegenmisst, wenn der Blutzucker längere Zeit stabil ist. Min. 30min wären gut. Also nicht kurz nach einer Mahlzeit, Sport oder nach dem Aufstehen.
Zwecks Metformin solltest du deinen behandelnden Arzt fragen. Der kann dir ganz genau sagen, was in deinem konkreten Fall mit Alkohol zu beachten ist.
Und noch ein Tipp generell: deine Diagnose ist noch frisch, klar bist du jetzt motiviert und willst dich möglichst gut informieren. Schau aber, dass es nicht zu viel wird. Die Blutzuckerproblematik wird dich dein Leben lang begleiten, deshalb brauchst du Durchhaltevermögen. Diabetes ist ein Marathon, kein Sprint. Schau auf dich und deine Bedürfnisse außerhalb deines Diabetes. Menschen mit Diabetes neigen häufiger zu Depressionen. -
am 21.11.2023 08:27:55 | IP (Hash): 1107542867
-anna- schrieb:
Habe gelesen, dass sich Alkohol nicht mit Metformin verträgt. Ich trinke zwar kaum Alkohol, bin aber die kommenden Wochen bei zwei Geburtstagsfeiern.
Wäre ein Sekt oder ein Glas Wein vertretbar?
Ja, du darfst dich nur nicht kräftig besaufen. Allerdings dürfte bei deinen 500mg auch dabei kaum etwas passieren.
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 21.11.2023 08:29:01. Grund: BBCodes -
am 21.11.2023 08:54:56 | IP (Hash): 2006570386
Hallo July,
danke für deine Zeilen, dann täuscht mich das nicht mit den Sensoren die ersten ein, zwei Tage. Werte waren anfangs bisher eigentlich immer „auffällig“.
So frisch ist das bei mir leider gar nicht mehr, erhöhte Werte sind ist mir seit zwei, drei Jahren bewusst. Packe das Thema jetzt einfach nochmals richtig an, von selbst verschwindet das nicht mehr.
Aber du hast schon recht, ich bin vom Wesen her in vielen Bereichen „gewissenhaft“ ;) und wenn ich von etwas überzeugt bin, dann halte ich auch durch und nach einigen Monaten wird ohnedies vieles normal wie:
- kein Fleisch essen
- kein „Süsskram“ zu Hause
- intermittierend Fasten
Ich denke man muss von etwas überzeugt sein, dann wird es eine neue (Essens)Gewohnheit.
Z.B. beeinflusst keto meinen BZ positiv, ich bin allerdings nicht überzeugt, dass das (dauerhaft) die Lösung meine BZ-Problematik sein kann. Wäre ich überzeugt, dann würde es meine neue Ernährungsform und würde nach einigen Monaten ganz normal.
Da tickt vermutlich jeder anders.
Beim Metformin bin ich ganz auf mich gestellt, habe keinen betreuenden Arzt. Ist ein auf max. vier Wochen begrenzter Versuch.
Jetzt gehe ich wandern, senkt zwar bei mir auch nicht den BZ, tut aber gut :)
*Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung* -
am 21.11.2023 09:00:19 | IP (Hash): 2006570386
Rainer schrieb:
-anna- schrieb:
Habe gelesen, dass sich Alkohol nicht mit Metformin verträgt. Ich trinke zwar kaum Alkohol, bin aber die kommenden Wochen bei zwei Geburtstagsfeiern.
Wäre ein Sekt oder ein Glas Wein vertretbar?
Ja, du darfst dich nur nicht kräftig besaufen. Allerdings dürfte bei deinen 500mg auch dabei kaum etwas passieren.
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
da besteht keine Gefahr, die Zeiten sind schon lange vorbei :)
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am 21.11.2023 14:57:48 | IP (Hash): 577796030
July95 schrieb:
Sensoren können zu Beginn falsch messen sowohl zu hoch wie auch zu tief, kann auch bis zu 2 Tage dauern, bis sie sich einpendeln. Zudem können Sensoren auch generell Abweichungen haben, dauerhaft 20mg/dl zu wenig oder zu hoch. Und sogar mehr Abweichungen sind möglich.
Würde es denn Sinn machen den Sensor zu setzen und z.b. erst enach 1-2 Tagen später zu aktivieren?
Beginnt die "Einpendelphase" wenn der Sensor in der Haut sitzt oder beginnt er erst mit dem eingendeln wenn er aktiviert ist?
DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50 -
am 21.11.2023 15:19:45 | IP (Hash): 734868939
Gunter21 schrieb:
July95 schrieb:
Sensoren können zu Beginn falsch messen sowohl zu hoch wie auch zu tief, kann auch bis zu 2 Tage dauern, bis sie sich einpendeln. Zudem können Sensoren auch generell Abweichungen haben, dauerhaft 20mg/dl zu wenig oder zu hoch. Und sogar mehr Abweichungen sind möglich.
Würde es denn Sinn machen den Sensor zu setzen und z.b. erst enach 1-2 Tagen später zu aktivieren?
Beginnt die "Einpendelphase" wenn der Sensor in der Haut sitzt oder beginnt er erst mit dem eingendeln wenn er aktiviert ist?
Ich habe beim Libre 1 und 2 damals 8-12 Std. vorher gesetzt und hatte damit bessere Ergebnisse. Beim Dexcom setze ich nicht vorab.
Bei manchen funktioniert es mit vorab setzen gut, bei anderen gar nicht. Bei manchen messen die Sensoren schon ab Beginn gut. Bei einigen erst nach einigen Stunden bis wenigen Tagen. Bei wieder anderen messen die Sensoren gegen Ende schlechter... es bleibt nur auszutesten, wie es bei einem persönlich ist und halt besonders am Anfang bei einem Sensorsystemwechsel viel blutig gegenmessen, um zu schauen, wie der neue Sensor bei einem persönlich läuft. -
am 22.11.2023 13:25:43 | IP (Hash): 2040582085
@July95
Danke mit dem Tipp den Sensor erst etwas später zu aktivieren.
Diesmal war ich die ersten 24 Stunden oft im roten Bereich (sehr niedriger Blutzucker), das hat so sicher nicht gestimmt.
Jetzt hat sich der Sensor irgendwie wieder "eingekriegt" und die Werte sind wieder plausibel.
Gibt es zwischen Libre 1 und 2 einen Unterschied?
Ich kaufe beide wenn ich sie günstig bekomme.
Ist der Libre 3 besser/genauer? -
am 22.11.2023 14:29:35 | IP (Hash): 422506600
-anna- schrieb:
@July95
Danke mit dem Tipp den Sensor erst etwas später zu aktivieren.
Diesmal war ich die ersten 24 Stunden oft im roten Bereich (sehr niedriger Blutzucker), das hat so sicher nicht gestimmt.
Jetzt hat sich der Sensor irgendwie wieder "eingekriegt" und die Werte sind wieder plausibel.
Gibt es zwischen Libre 1 und 2 einen Unterschied?
Ich kaufe beide wenn ich sie günstig bekomme.
Ist der Libre 3 besser/genauer?
Libre 1 hat nur NFC Scanfunktion und keine Alarme. Für dauerhafte Kurven muss man min. alle 8 Std. den Sensor scannen.
Libre 2 hat NFC Scanfunktion und über Bluetooth Alarme. Heißt beim Unter- oder Überschreiten der festgelegten Alarmgrenze kommt die Meldung Blutzucker hoch bzw. niedrig. Es werden aber keine Werte angezeigt, sondern das Scannen wie beim Libre 1 ist weiterhin notwendig.
Libre 3 zeigt die Werte ohne Scannen per Bluetooth an. Und er ist deutlich kleiner.
Zu Genauigkeit kann ich nur sagen, der Libre 1 hat bei mir recht gut gemessen, der Libre 2 häufig 20mg/dl zu niedrig, später plötzlich deutliche Abweichungen plus ungenügende Hypo-Alarme, so dass ich dann zum Dexcom gewechselt bin. Mit meinem Dexcom bin ich so zufrieden, dass ich den Libre 3 nicht ausprobiert habe, weil dieses ebenfalls eine für mich viel zu unzureichende Alarmfunktion hat. -
am 22.11.2023 16:27:19 | IP (Hash): 2006570386
Danke Juli95
Jetzt bin ich im Bilde mit den Libre Sensoren
Libre 3 hatte ich noch nie, bzw. die bekomme ich nicht günstig ;)
Dexcom ist leider noch teurer.
Diesmal habe ich einen Sensor der „sprunghaft“ ist (bzw. meine Kurven sind sprunghaft), habe leider nicht darauf geachtet ob 1 oder 2.
Sitzt vielleicht etwas zu hoch oben diesmal.
Du hast Typ1 oder?
Da sind die Warnungen ja wirklich wichtig und geben Sicherheit.
Du bist sicher froh, dass es die CGMs gibt.
Ich hatte früher eine Kollegin mit Typ 1, habe das viele Messen von ihr noch in Erinnerung. Da gab es noch keine CGMs.
*Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung* -
am 23.11.2023 15:07:23 | IP (Hash): 2006570386
Habe gestern das Buch *Endlich Schluss mit Diabetes* fertig gelesen.
Und es ist das -für mich- interessanteste Diabetes-Buch welches ich bisher gelesen habe.
Ich bin jetzt noch viel motivierter ab Jänner zuerst zu Fasten und dann so lange mit ca. 600 bis 800 Kcal weiter zu machen bis das Zielgewicht erreicht ist.
Es ist im Buch sehr deutlich beschrieben mit: „Für eine langfristige Gesundheit sollten wir wieder die Hosen tragen können, die uns mit 21 Jahren passten.“
Kann ich drehen und wenden wie ich will, davon bin ich weit entfernt (ohne übergewichtig zu sein).
Eine sehr wichtige Botschaft nehme ich noch mit, Typ 2 entwickelt sich ca. 10 Jahre sehr moderat um dann rasant anzusteigen, soweit möchte ich es nicht kommen lassen.
Wenn meine persönliche Fettschwelle zu hoch ist, dann kann und muss ich etwas ändern. Gelingt das nicht, dann habe ich vermutlich ein anderes Problem.
Mein Metformin-Versuch :)
Metformin 500mg am Abend wirkt sehr gut.
Gestern durchschnittlich 94, bedeutend weniger als ohne Metformin.
Schaue mir das noch 2 Wochen an, dann beende ich den Versuch wieder.
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am 27.11.2023 16:59:02 | IP (Hash): 2006570386
Thema Remission
„Streitpunkt Remission bei Typ-2-Diabetes – ist sie auch in der echten Welt erreichbar und dauerhaft zu halten?“
https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4912986
Und hier noch meine Thematik, da fühle ich mich angesprochen.
„Diät für Schlanke – führt zur Remission: Warum Typ-2-Diabetiker mit normalem BMI vom Abnehmen profitieren können“
https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4910431
Habe mir eine tolle, neue Waage gegönnt, als Begleitung für das intensive Abnehmen ab Jänner.
Da sehe ich auch die Muskel- und Fettverteilung (bei mir recht gut, auch wenig viszerales Fett). -
am 27.11.2023 20:24:37 | IP (Hash): 1473148509
Interessant ist ja, dass die beiden Widerstreiter im ersten Link aus demselben Gesundheitssystem kommen. Da sind sie praktisch recht vergleichbar und argumentieren von ihren verschiedenen Standpunkten aus.
Die Ergebnisse der bariatrischen OPs zeigen eindeutig, dass Remission auch über mehr als 10 Jahre durchaus möglich ist und physiologische Vorteile macht. Natürlich haben die Operierten sehr viel weniger Chancen, ihre Ernährung über Gebühr zu erhöhen, als Menschen ohne OP, die sich aktiv für den “Rest” ihres Lebens mit dem Essen einschränken müssen, wenn sie ihr Remissionsgewicht halten wollen.
Dass das nicht ginge, halte ich für absurd. X Nummern Menschen ohne Typ 2 machen das jeden Tag. Besonders absurd ist dabei natürlich, die Betroffenen zuerst medizinisch in diese missliche Lage hinein zu begleiten und dann dazu zwingen zu wollen, sich da selbst wieder raus zu hungern.
“Der Blutzucker ist zwar zu hoch, aber noch laaange kein Diabetes. Aber das müssen wir natürlich engmaschiger beobachten,” ist die Auskunft, die X Nummern Betroffene allein hier in D jeden Tag bekommen. Vielleicht noch die mehr oder weniger dringende Empfehlung zum Abnehmen.
ABER KEINERLEI INFO, wie zuviel in Leber und Betazellen gespeichertes Fett die Blutzucker-Automatik zunehmend behindert! Und keinerlei Anleitung dazu, wie sie das jeden Tag mit nem Fingerpieks selbst sehen können, OBWOHL X Nummern Studien die heilsame Wirkung von Selbsttests seit Jahrzehnten belegen. Und natürlich KEINERLEI Info dazu, dass der Abbau dieser Speicher wieder zu 24/7 völlig gesundem BZ führt.
Allerdings müsste man damit praktisch anerkennen, dass der gesunde BZ für das gesunde Leben mit T2D Elementar ist und dass die bisherige fachoffiziell richtige Behandlung im T1D Rahmen erst dazu führt, dass der T2D progredient verläuft und zunehmend Lebensqualität und Lebensjahre abfrisst :(
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 27.11.2023 20:32:57 | IP (Hash): 684823597
Vermutlich ist es einfach leichter mit kurzzeitigem Diabetes eine Remission zu erreichen als mit 10 Jahre unbehandeltem. Unmöglich ist vermutlich gar nichts.
Wobei ich mir nicht ganz erklären kann wie es sein kann das Diabetes 10 Jahre unentdeckt bleibt, muss man doch gefühlte 10x pro Jahr in einen Becher Pipi machn oder Blut abgeben....müsste bei jeder urologischen oder gynäkologischen Routineunterstuchung eigentlich auffallen. Das kann doch kaum mehrere Jahre unter der Nierenschwelle bleiben, oder doch?
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am 27.11.2023 20:57:44 | IP (Hash): 684823597
-anna- schrieb:
Habe mir eine tolle, neue Waage gegönnt, als Begleitung für das intensive Abnehmen ab Jänner.
Da sehe ich auch die Muskel- und Fettverteilung (bei mir recht gut, auch wenig viszerales Fett).
hab ich auch schon drüber nachgedacht mir so was zuzulegen.....
Funktioniert das, gibt das denn realistische Werte aus?
Was für Modell hast du? -
am 27.11.2023 21:20:38 | IP (Hash): 1473148509
Gunter21 schrieb:
Vermutlich ist es einfach leichter mit kurzzeitigem Diabetes eine Remission zu erreichen als mit 10 Jahre unbehandeltem. Unmöglich ist vermutlich gar nichts.
Die Herausforderung ist ein bisschen komplizierter, denn sie fängt schon Jahre vor der Nierenschwelle an und wird spätestens sichtbar, wenn der Nüchtern-BZ die 90 mg/dl überschreitet, aber in der normalen ärztlichen Routine noch für wenigstens 10 weitere mg/dl als völlig normal durch geht.
Zum Hintergrund: Ein Diabetes Typ 1 fällt auf, wenn etwa 80% der Beta-Zellen zerstört sind. Mit etwas Insulin-Hilfe und LC produziert er für einige Tage bis Wochen den sogenannten Honeymoon = völlig gesunden BZ völlig ohne Medis. Ok, die recht zügige Zerstörung weiterer Betas beendet diese Art der Remission ziemlich schnell.
Das Beispiel sagt uns allerdings, dass für den langsam auffällig ansteigenden BZ mit dem Prädiabetes das Ausschalten der Betas nicht erst anfängt, sondern längst mehr als 2 Drittel überschritten hat. Und wer dann noch bis zur Diagnosereife wartet, kommt bestimmt locker auf 4 Fünftel.
Davon lassen sich mit der Entfettung mit etwas Glück die Hälfte wieder aktivieren = re-differenzieren, aber die andere Hälfte is längst hin. Im genetisch zu großen Fettspeicher zur Untätigkeit begrabene de-differenzierte sind dann einfach hin.
Wenigstens beim ersten Mal lassen sich die “Hinnen” noch verschmerzen, weil wir von Geburt aus für alle lebenswichtigen Funktionen unseres Organismus mit Überfluss ausgerüstet sind. Aber mit jedem Abbau dieses Überflusses wird’s natürlich enger.
Und so brauche ich halt mit meiner “bedingten Remission” sehr viel weniger Insulin aus dem Pen, als vergleichbare Menschen mit T2D (wie z.B. Zuckermann), aber mit dem seit bald 10 Jahren wiederhergestellten Leber-Regelkreis (einem von den beiden - “Twin-Cycle”) immer noch in der Größenordnung vom T1D.
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 27.11.2023 22:11:31 | IP (Hash): 684823597
Also du meinst, je länger das Stadium der Prädiabetes bzw Diabetes andauert umso grösser sind die Verluste an Betas und um so schwerer bzw. unvollkommener ist die Remission ?
Da drängt sich natürlich bei mir gleich die Frage auf wie lange ich überhaupt so ein prädiabetisches oder diabetisches Stadium hatte bis das entdeckt wurde, das ist gar nicht so leicht herauszufinden da der HbA1c ohne triftigen Gund oder privaten Wunsch ja nicht gemessen wird.
Ich habe bei mir eigentlich nur allgemeine Blutbildwerte und Leberwerte aus vergangenen Jahren (ohne BZ Langzeitwerte), da waren die Leberwerte schon grenzwertig schlecht, die Glukose leicht erhöht. Der Urologe hatte aber nie etwas gefunden. Gehe aber mal davon aus, das zumindest die Leber schon etwas verfettet war, vermutlich schon viel längere Zeit.
Die Blutbilder die ja eigentlich immer mal genommen werden sind leider sehr unvollständig, da fehlen wichtige Parameter. Wenigstens im Rahmen des allgemeinen Check Ups sollte automatisch auch mal der BZ bestimmt werden.
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am 27.11.2023 22:23:27 | IP (Hash): 1473148509
Gunter21 schrieb:
Also du meinst, je länger das Stadium der Prädiabetes bzw Diabetes andauert umso grösser sind die Verluste an Betas und um so schwerer bzw. unvollkommener ist die Remission ?
Da drängt sich natürlich bei mir gleich die Frage auf wie lange ich überhaupt so ein prädiabetisches oder diabetisches Stadium hatte bis das entdeckt wurde, das ist gar nicht so leicht herauszufinden da der HbA1c ohne triftigen Gund oder privaten Wunsch ja nicht gemessen wird.
Genau das meine ich. Und mir drängt sich nicht die Frage auf, was wir Betroffene daraus ableiten sollten, sondern was die Diabetologie daraus seit über 10 Jahren hätte ableiten MÜSSEN zu unseren Gunsten! Und was sie aber nicht gemacht hat!
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 28.11.2023 08:07:06 | IP (Hash): 877782216
@Gunter21
Waage
Ich bin seit Jahren ein Fan der Withings-Familie und nutze da auch fast alles (Uhr, Blutdruck, Waage, Thermo).
Und jetzt habe ich mir die Body Scan gegönnt :) findest du auf withings.com
Gewicht, Puls, EKG ..... ist sicher exakt (das EKG der Body Scan hat sogar schon 6 Ableitungen), die Verteilung von Fett, Muskeln, Wasser würde ich ähnlich genau einstufen wie den Libre-Sensor ;)
Was aber für mich (wie auch beim Sensor) zählt, das sind die persönlichen Kurven und diese schätze ich als sehr glaubwürdig ein.
Ich habe zum Vergleich eine BMI-Messung vom Sommer auf Kur und eine vom Herbst in einem Institut. Die sind alle sehr ähnlich.
Diese Waage ist auch als medizinisches Produkt eingestuft (wie auch der Blutdruckmesser) und da durchläuft sie sicher einige Prüfungen. Wenn der Preis nicht zu abschreckend ist, dann ist das sicher ein sehr gutes Gerät.
Wenn ich 10 bis 15% von meinem derzeitigen Körpergewicht abnehmen möchte, dann wird das mit Sicherheit eine Plagerei (ich kenne meinen Körper) und dann in Folge ein lebenslanges Projekt.
Dabei darf mich eine der derzeit besten Waagen auf dem Markt begleiten.
@all
Wie hier schon geschrieben wurde, es begleitet und berät einem bei Prädiabetes niemand, es weist auch niemand auf die Gefahr hin, dass sich daraus ein handfester T2D entwickeln kann.
Ja, die Ärzte haben alle keine Zeit, denen mache ich überhaupt keinen Vorwurf.
ABER, würde man anfangs mehr Prädiabetiker richtig betreuen und beraten dann würde sich das doch auf lange Sicht lohnen, wenn es vielleicht doch einige schaffen dauerhaft in Remission zu gehen.
Ich sehe es an mir selbst, man ist auf sich gestellt mit Werten in der Grauzone.
Dabei habe ich sogar noch das Glück, dass mir meine Ärzte zumindest zuhören, aber ihnen sind ja auch die Hände gebunden. Was sollen sie tun wenn die Leitlinien nichts vorsehen.
Meine Werte passen seit 2 bis 3 Jahren nicht und wenn die Theorie mit dem persönlichen Körpergewicht stimmt (kann ich mir sehr gut vorstellen), dann sind die letzten Jahre auf dem Weg zu meinen auffälligen Werten hin sicher schon diverse Betas abgestorben.
Und von meiner Logik her richtet jetzt jedes Jahr "zuwarten" noch mehr Schaden an.
Also eisern abnehmen und schauen und hoffen was passiert. Passiert nichts, dann bleiben ohnedies irgendwann nur Medikamente, aber dann habe ich zumindest alles probiert.
Klar kann man sich im Internet und aus Büchern informieren und sich immer mehr Wissen aneignen, aber das tun vermutlich die wenigsten, vor allem dann nicht, wenn ihre Ärzte bei auffälligen Werten sogar noch beruhigen.
Würde man bei jeder Vorsorgeuntersuchung den HOMA-Index bestimmen, dann könnte man schon viele mit Insulinresisdenz rausfischen, die Blutuntersuchungen kosten kein Vermögen und ich denke, mit der richtigen Aufklärung könnte man schon einige dazu bewegen am Lebensstil etwas zu ändern.
Mehr als der NüchternBZ wird aber nicht bestimmt.
Ich bin zwar nicht privat versichert, aber durchaus bereit, auch für einen Privatarzt zu bezahlen.
Das ist ja auch nicht möglich, weil für Prädiabetes einfach nichts vorgesehen ist.
Bei dem allgemeinen Ärztemangel muss man sich da ja wirklich zurück halten.
In meinem Labor ist der NüchternBZ bis 106 "normal", was er ja mit diesen Werten längst nicht mehr ist.
Ich stelle leider immer mehr fest, passt etwas nicht mit der eigenen Gesundheit, dann ist man fast gezwungen sich mit der Thematik zu beschäftigen.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 28.11.2023 11:47:25 | IP (Hash): 1713787651
Mit beginnendem Prädiabetes sind die Möglichkeiten mit der Remission natürlich am größten.
Aber die Verringerung meines Bedarfs an Basal-Insulin auf 25% zeigt, dass sich da sogar noch mit insulinpflichtigem Typ 2 ein erhebliches Potenzial erschließen lässt. Und zwar super passend für weniger Kilos!
Denn weniger Insulin-Umsatz macht vollautomatisch weniger Gewichts-Ansatz! Und das trifft auf jedes Stadium des Typ 2 Diabetes zu!
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 28.11.2023 14:05:57 | IP (Hash): 684823597
Das Problem ist eben das die meisten gar nicht wissen das sie Prädiabetiker sind. Bei mir war es so das ich zwar sehr wohl Warmungen bekommen habe aber in einer Form das ich sie gar nicht als ernste Warnung wahrgenommen habe. Mir wurde da nur gesagt, die Werte sind ein bisschen zu hoch, nicht so viel Süssigkeiten und abnehmen und in einem Jahr schauen wir uns das wieder an. Das klang überhaupt nicht ernst oder bedrohlich....
Leider ist es so das man oft erst einen Tritt in den Allerwertsten braucht um was zu ändern und bei mir war es der Beinahe-Kollaps des ganzen Stoffwechselsystems mit üblen Symptomen mit der Diabetes Diagnose.
War heute morgen beim Diabetologen, die sind sehr begeistert. Alles Top, Remission gelungen in Rekordzeit und nun gilt es das Ergebnis zu verteidigen und halten. Augenarzt war danach dran, auch zufrieden. Alles in allem Glück gehabt. Die harte Diät im Juni/Juli hat sich durchaus gelohnt.
Hab nun meine Medi dosis halbiert bekommen und hab deswegen nun wieder für mich selber einen guten Grund wieder genauer hinzuschauen und eine gewisse Nachlässigkeit die sich hier und da schon wieder leicht eingeschlichen hat zu vertreiben.
Weil ich will nicht in 3 Monaten mit schlechten Werten wieder die Pillen verdoppelt bekommen, ich will nun wissen, ob die guten Werte auch mit weniger Medis gehalten werden können - das ist das "Projekt "bis Februar.
Das alles mit dem "Handicap" das Weihnachten ernährungstechnisch suboptimal laufen könnte und das miese Wetter zwangsläufig meine Bewegungen draussen deutlich reduziert.
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 501 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 28.11.2023 14:21:15 | IP (Hash): 684823597
-anna- schrieb:
Wenn ich 10 bis 15% von meinem derzeitigen Körpergewicht abnehmen möchte, dann wird das mit Sicherheit eine Plagerei (ich kenne meinen Körper) und dann in Folge ein lebenslanges Projekt.
Dabei darf mich eine der derzeit besten Waagen auf dem Markt begleiten.
Da hast du dir auch echt den Rolls Royce unter den Körperfettwaagen ausgesucht-:))
Ja, die Whitings sind in jedem Testbereicht immer vorn dabei.
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am 28.11.2023 15:40:33 | IP (Hash): 847357006
-anna- schrieb:
Wie hier schon geschrieben wurde, es begleitet und berät einem bei Prädiabetes niemand, es weist auch niemand auf die Gefahr hin, dass sich daraus ein handfester T2D entwickeln kann.
Hallo anna,
vielleicht hilft dir eine differenzierte Betrachtungsweise etwas weiter, um deine Prädiabetes und die bestehenden Risiken richtig einzuordnen. Den Versuch, die Risiken für verschiedene Subtypen wissenschaftlich zu bewerten, findest du hier:
"Nicht jeder Mensch mit erhöhten Blutzuckerwerten entwickelt sofort einen Typ-2-Diabetes. In einer Langzeitstudie schritt die Stoffwechselstörung nur bei 3 von 6 Subtypen rasch zum manifesten Diabetes voran. Bei einem Subtyp kam es trotz normaler Blutzuckerwerte frühzeitig zu Spätkomplikationen der Erkrankung, ..."
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119886/Praediabetes-Studie-findet-6-Subtypen-mit-unterschiedlichem-Gefaehrdungspotenzial
Hier hast du es noch mal ein bisschen übersichtlicher dargestellt. Versuche mal, deinen Prädiabetes hier einzuordnen, um das Risiko für Diabetes und weitere Probleme besser abschätzen zu können.
https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/subtypen-bei-vorstufe-des-diabetes-entdeckt-13378.php
Vielleicht nimmt dich dein Arzt mit diesem Hintergrund auch etwas ernster. Die engspurige Betrachtungsweise, die hjt_Jürgen hier als "einzig wahre" proklamiert, stößt bei dir eventuell schnell an ihre Grenzen.
Beste Grüße, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 28.11.2023 16:41:21. Grund: BBCodes -
am 28.11.2023 16:25:42 | IP (Hash): 1600373183
Rainer schrieb:
vielleicht hilft dir eine differenzierte Betrachtungsweise etwas weiter, um deine Prädiabetes und die bestehenden Risiken richtig einzuordnen. Den Versuch, die Risiken für verschiedene Subtypen wissenschaftlich zu bewerten, ...
Welche Cluster unter welchen Umständen in welchem Zeitrahmen zur Diagnosereife führen und dann mit welchen Folgerisiken behaftet sind, ist aus meiner Sicht völlig nachrangig.
In erster Linie geht es für uns Betroffene bei der Remission ganz einfach darum, dass unsere Blutzucker-Automatik völlig ohne Medis wieder ihren gesunden Job macht!
Und aus dem Bereich des Prädiabetes kann das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sehr viel “einfacher” gelingen, als aus dem des diagnose- oder noch reiferen Typ 2.
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 29.11.2023 13:50:59 | IP (Hash): 2006570386
@Gunter21
Möchte ich kommendes Jahr 6 bis 10 kg abnehmen, dann amortisiert sich die Waage sicher innerhalb von einem halben Jahr ;)
Nix Rolls Royce sondern eher Rettungswagen :-)
Gratuliere zu deinen tollen Werten, da hast du schon sehr viel geschafft.
Ich wünsche dir dass du deine guten Werte auch mit weniger Medikamenten halten kannst und idealerweise irgendwann ganz darauf verzichten darfst. Soweit man das im Netz lesen kann ist das möglich solange man noch kein Insulin braucht.
Die Leber kann sich sehr gut regenerieren (ich nehme Mariendistel für die Leber um sie zu stärken, vielleicht dankt sie es mir und produziert weniger Glukose) und die Bauchspeicheldrüse nimmt sich daran hoffentlich ein Beispiel.
Wie lange waren denn dein Nüchtern-BZ schon erhöht bevor er dann zum T2D wurde?
Bei mir wurde rasch der HBA1c bestimmt und auch ein OGTT gemacht. Alles laut Labor-Grenzwerten im Bereich von Prädiabetes.
Nüchtern Insulin und C-Peptid war dann schon mein Privatvergnügen.
@Rainer
Danke für die beiden Links, die kannte ich schon und habe mir dazu auch schon sehr viele Gedanken gemacht und viel dazu im Netz gesucht, leider finde ich da nichts woran letztlich diese 6 Subtypen exakt festgemacht werden (Blutwerte usw.). Auch die beiden Informationsquellen stellen die 6 Subtypen etwas unterschiedlich dar.
Beim Link vom Ärzteblatt sehe ich mich am ehesten in der Gruppe 2 und 3.
Vom Gewicht her passe ich da zwar nur in die Gruppe 2, aber ich befürchte, so einfach ist es nicht.
Ich glaube nach wie vor, dass meine Bauchspeicheldrüse auch "insulinproduktionsmüde" ist.
Auf Insulinresistenz deutet bei meinen Blutwerten nichts hin. Auch eine spezielle Untersuchung auf Fettleber ergab keine solche, die Werte sind da schon sehr aussagekräftig.
Im 2. Link von dir ist der Subtyp 3 besser beschrieben, das könnte schon passen. Menschen mit Subtyp 3 bilden zu wenig Insulin und haben ein hohes Diabetes Risiko.
Die Cluster 1, 4, 5 und 6 halte ich für mich für eher unwahrscheinlich.
Ich denke beim Subtyp 2 kann ich mit Abnehmen und Ernährung etwas bewirken, beim Subtyp 3 vermutlich nicht.
Habe Ende Jänner einen Termin bei der Zuckertante (ich darf zu ihr obwohl ich "nur" Prädiabetes habe) , da habe ich dann etwas Raum für meine Fragen, die ich bis dahin noch für mich konkretisieren möchte. Diese Subtypen gehören auf jeden Fall dazu.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.11.2023 18:57:48 | IP (Hash): 699695787
Mir imponiert diese Art Online-Ordination, die die Zuckertante sich aufgebaut hat. Die finde ich einfach toll!
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 29.11.2023 19:50:47 | IP (Hash): 1092331921
Hallo Anna,
Bin sehr gespannt was du zur Zuckertante erzählen wirst. Wäre ich nicht so weit weg würde ich diese Ordination auch mal besuchen, rein schon aus Neugier.
Eine Waage werde ich mir auch zulegen, wird aber 2 Nummern kleiner. Body smart reicht gewiss für mich schon, mich interessiert hauptsächlich das viszerale Fett und die Verteilung.
Seit wann das bei mir schon erhöht war kann ich nur schätzen, hat ewig nie einer gemessen. Vermutlich schon ein paar Jahre lang hat sich das entwickelt.
Ich war zwar öfters beim Arzt, das letzte Jahr gehörte dem Blutdruck einstellen. Auch bei den Gesundheitschecks gehört der BZ leider nicht zum Programm. Und solange man unter dem Radar bleibt mit den Werten ist da nichts und es achtet keiner darauf. Und ich hatte keine Ahnung.
Aufgefallen ist es letztenendes beim Urologen bei der Routineuntersuchung.
Danach wurde dann geschaut und ich hatte dann schon nüchtern 300 bis 400 und HbA1c 11,5. OGTT wurde nie durchgeführt, die Sache war eh klar.
Ein Jahr davor war beim Urologen noch alles ok, zumindest die Urinwerte. Das muss dann wohl schnell eskaliert sein.
Leberwerte, Triglyceride und Cholesterin waren ebenfalls richtig katastrophal geworden. Und mir ging es dann tatsächlich monatelang auch schon richtig besch...
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50 -
am 29.11.2023 22:46:59 | IP (Hash): 699695787
@anna - nein, Prof Taylor hat das nicht für dich geschrieben, aber durchaus passend zu deinem beabsichtigten Fasten:
Deduction
It went like this: the people in the bariatric surgery study were of course very heavy. That is why they were having the operation. It was simple to work out approximately how many calories they would need every 24 hours just to stay alive. They would require at least 2,700 calories every day, just lying in bed all day, not moving a muscle. That is more than the average person eats even when they are moving around. Before a surgeon operates on the stomach, of course, no eating is allowed for at least 12 hours. The usual food intake for these people had suddenly dropped, from a very considerable amount to zero on the evening before surgery, when the nurse hung a sign on their bed: "nil by mouth." The body must stay alive and would still need 2,700 calories to do so every day. Over the seven days following the operation, seven times this amount would need to be found a total of 19,000 calories. A small number would be provided by supporting fluids given into a vein, but the vast majority would have to be found elsewhere.
Fortunately for all of us, our bodies are built for survival, with stores for a rainy day. And just look at that available fuel, sitting there in the liver poised for action. The heavier a person, the more likely they are to have large amounts of fat inside the liver. We knew that this particular store of fat is used first. It is far easier for the body to mobilize energy from the central organ of metabolism than to retrieve fat from the long- term storage depot under the skin. So it seemed likely that in those bariatric patients the liver fat levels might have dropped rapidly. Supposing that had caused the insulin resistance of the liver to decrease equally rapidly? In turn, the sudden return of a normal response to insulin would surely switch off the previous outpouring of glucose. Very suddenly. According to this reasoning, the rapid change in blood glucose could be a simple consequence of using up excess liver fat and nothing to do with the beta cell.
So maybe the rapid normalization of blood glucose was not due to the surgeon's undoubted and fantastic skill but just reflected that sign hanging on the bed
-nil by mouth? Of course, people can eat again a week or so after undergoing that particular type of surgery, but their stomachs will have been cut down to a fraction of the original size (to approximately the size of your thumb). They continue to be very limited regarding how much food they can consume. Therefore the sudden improvement in blood glucose would surely be maintained.
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
Bearbeitet von User am 29.11.2023 22:49:13. Grund: . -
am 30.11.2023 11:47:10 | IP (Hash): 2006570386
Hallo @Gunter21
Die Zuckertante könntest du auch online "besuchen", da ist jetzt schon viel möglich (Befunde usw. werden vorher gemailt, einzig körperliche Untersuchungen sind nicht möglich).
Da ich in Wien lebe möchte ich sie gerne persönlich kennen lernen.
Der Kontakt per E-Mail war schon sehr positiv, ich habe ein richtig gutes Bauchgefühl.
Die Body Smart ist sicherlich auch sehr gut und wird dir eine treue Begleiterin sein.
Wie Withings auch schreibt, eines der Geheimnisse um dauerhaft abzunehmen ist, sich regelmäßig zu wiegen.
Wiege ich mich einige Wochen nicht, dann hat das IMMER (außer Urlaub) einen Grund und der lautet bei mir "schlechtes Gewissen" ;)
Deine Werte waren wirklich sehr erschreckend, toll wie viel du seither schon geschafft hast. Die Ärzte und die Medikamente sind wichtig, wir sind selbst aber auch eine wichtige Säule.
Und ja, da erübrigen sich dann andere Werte wie OGTT, da müssen die Ärzte sicher gleich einmal mit Medikamenten behandeln.
Habe ich jetzt auch schon öfter gelesen, dass es nach jahrelangem Prädiabetes dann oft sehr schnell gehen kann mit T2D. Deswegen sind für mich erhöhte Werte auch so bedenklich.
Weil du von Blutdruck schreibst, den Blutdruckmesser von Withings finde ich auch sehr gut.
Vor allem weil alle Werte in EINER App gesammelt und gespeichert werden und man diese dann gut aufbereitet auch den Ärzten zur Verfügung stellen kann.
Geht es dir heute körperlich wieder besser bzw. gut?
Hallo @hjt_Jürgen
Nach den Feiertagen (vorher die schlechteste Zeit des Jahres dafür) mache ich mich daran, meine persönliche Fettschwelle auszutesten. Wasserfasten dann Leberfasten dann ketogene Phase und dann bist Ostern weiter stark pflanzlich basierte Abnehmphase.
Anders geht das nicht, mein Körper trennt sich jetzt schon ungern von jedem Kilo.
Es bleiben allerdings Zweifel (was mich betrifft!), ob es daran liegt. Auch Taylor hat keine 100%igen Erfolge. Es ist EINE Möglichkeit, aber eben nicht die einzige.
Ich bleibe da gedanklich in alle Richtungen offen bis ich des Rätsels Lösung (= den Auslöser) habe.
Es wird auch schon zur Remission von Prädiabetes geforscht, die Gewichtsreduktion alleine ist es wohl nicht.
https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/meldung/596
Hallo @Rainer
Hier ist der Subtyp 3 so beschrieben, dass er für mich vorstellbar sein kann.
https://www.ddg.info/diabetes-zeitung/neue-risikophaenotypen-differenzierter-bewerten
Nüchtern Insulin und C-Peptid sind bei mir recht niedrig, auch der Homa-Index.
Bei einer Insulinresistenz würden diese Werte anders aussehen.
Es bleibt kompliziert :)
Bearbeitet von User am 30.11.2023 12:51:05. Grund: ergänzt -
am 30.11.2023 17:43:08 | IP (Hash): 2077172684
An deiner Stelle würde mich auch tierisch reizen zu entdecken, was meine Blutzucker-Automatik an ihrer gesunden Funktion hindert. Und das mit der beruhigenden Gewissheit, dass ich ja in A jede Möglichkeit hätte, sie medikamentös bis in den Bereich zu unterstützen, in dem du deinen BZ-Verlauf alltäglich haben willst :)
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 01.12.2023 07:41:08 | IP (Hash): 1851100681
hjt_Jürgen schrieb:
An deiner Stelle würde mich auch tierisch reizen zu entdecken, was meine Blutzucker-Automatik an ihrer gesunden Funktion hindert. Und das mit der beruhigenden Gewissheit, dass ich ja in A jede Möglichkeit hätte, sie medikamentös bis in den Bereich zu unterstützen, in dem du deinen BZ-Verlauf alltäglich haben willst :)
Meinst du mit "A" Österreich und falls ja, was ist in Österreich anders im Vergleich zu Deutschland? -
am 01.12.2023 09:11:15 | IP (Hash): 656563956
Sorry, ist mir so "eingewachsen", seit eine Tochter mal ein paar Jahre in Wien gearbeitet hat und mir aufgefallen ist, dass in den Umfeldern damals wert darauf gelegt wurde, dass A nicht gleich D ist. Ich kenne mich mit der Krankenversicherung in A nicht aus, hab aber bisher noch nirgendwo auf mögliche nennenswerte Unterschiede Hinweise gefunden.
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 01.12.2023 10:38:56 | IP (Hash): 1127651198
Die Versicherungen sind leistungsmässig recht ähnlich, aber seit ich wieder in D bin zahle ich doppelt so viel-:)
Paar kleine Unterschiede gibt es natürlich aber eher zu Gunsten Österreichs.
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50 -
am 01.12.2023 12:07:15 | IP (Hash): 362996832
-anna- schrieb:
Auch Taylor hat keine 100%igen Erfolge. Es ist EINE Möglichkeit, aber eben nicht die einzige.
Hallo anna,
genauso ist es - dazu passt diese Veröffentlichung über die Langzeitergebnisse nahc 5 Jahren:
https://www.diabetes.org.uk/about_us/news/weight-loss-can-put-type-2-diabetes-remission-least-five-years-reveal-latest-findings
Auch wenn der Bericht die Ergebnisse sehr positiv formuliert, bleibt das bescheidene Ergebnis, dass nach 2 Jahren nur noch 36% und nach 5 Jahren lediglich noch 23% von 36% = 8%, also gerade mal jeder 12. die Remission halten konnte.
Hjt_Jürgen wird sofort los brüllen und behaupten, dass die anderen 11 selber dran Schuld waren.. Für ein paar davon könnte das vielleicht zutreffen, aber ganz bestimmt nicht für alle - so einfach ist das für vernünftig denkende Menschen leider nicht.
Ich drück dir die Daumen, dass du zusammen mit der Diabetologin in die Einordnung in die Subtypen weiter kommst. Gerade der Unterschied zwischen Subtyp 2 und 3 würde bedeuten, dass du dich entweder entspannen kannst und nur beoachten musst, dass sich die Werte nicht weiter verschlechern oder ob du aktiv mit der geeigneten Therapie, z.B. mit frühzeitiger Unterstützung mit Basalinsulin, deine Werte unbedingt verbessern musst.
Alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 01.12.2023 19:32:49. Grund: BBCodes -
am 01.12.2023 15:16:19 | IP (Hash): 656563956
Rainer schrieb:
Hjt_Jürgen wird sofort los brüllen und behaupten, dass die anderen 11 selber dran Schuld waren.. Für ein paar davon könnte das vielleicht zutreffen, aber ganz bestimmt nicht für alle - so einfach ist das für vernünftig denkende Menschen leider nicht.
Mit nem näheren Blick auf die Studiendaten würdest wahrscheinlich auch du zusammen mit mir jeden 12. bewundern, der nach 5 Jahren noch die weit gefassten Remissionskriterien erfüllt. Anna wäre demnach noch nie außerhalb der Remission gewesen ;)
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 01.12.2023 19:19:11 | IP (Hash): 362996832
hjt_Jürgen schrieb:
Mit nem näheren Blick auf die Studiendaten würdest wahrscheinlich auch du zusammen mit mir jeden 12. bewundern, der nach 5 Jahren noch die weit gefassten Remissionskriterien erfüllt.
Wenn du "jeder 12." bewundernswert findest - warum erzählst du (an mehreren anderen Stellen) dann, dass 8 von 10 Diabetikern mit Taylors Rezept geheilt werden?
Du bist halt ein Spinner. Das solltest du vielleicht mal einsehen und dir etwas mehr Mühe geben, deine teilweise sehr wirren Gedanken in richtige Bahnen zu lenken. Gerade bei Taylor sind die Ergebnisse auch so noch sehr gut - auch wenn man sie nicht durch maßlose Übertreibung "verschönert".
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 01.12.2023 19:19:41. Grund: BBCodes -
am 01.12.2023 20:25:43 | IP (Hash): 656563956
Rainer schrieb:
Wenn du "jeder 12." bewundernswert findest - warum erzählst du (an mehreren anderen Stellen) dann, dass 8 von 10 Diabetikern mit Taylors Rezept geheilt werden?
Die Antwort vom Spinner:
Bei 8 von 10 funktioniert die Remission. Wenn statt Remission Heilung (von der ich meines Wissens in dem Zusammenhang nicht schreibe), könnten sie sich anschließend beliebig dick und rund fressen und bekämen den Typ 2 nicht zurück - wie mit "nur" Remission schon lange vor dick und rund. Ganz schön spinnert, oder?
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 04.12.2023 20:48:34 | IP (Hash): 2006570386
Hallo zusammen,
alles gut, ich bilde mir immer meine Meinung immer anhand vieler Informationen und hinterfrage gerne (auch manchmal die Ärzte).
Bei meinen erhöhten Werten kann ich derzeit außer experimentieren ohnedies nicht viel machen, aber auch nicht viel verkehrt machen.
Was ist schon gesund?
Sich gesund zu fühlen bedeutet nicht gesund zu sein.
Ich werde nie mehr einen gesunden Zuckerstoffwechsel haben und vielleicht ist das schon viele Jahre so.
Diese Erfahrung musste ich mit dem erhöhten Cholesterin machen, diese genetische Schwäche habe ich ja vermutlich schon immer und heute bin ich sogar froh, dass es da gute Medikamente gibt.
Weil das so ein langer, schwerer Weg der Akzeptanz war bleibe ich jetzt beim T2D in allen Richtungen offen = (selbst)behandlungsflexibel.
Ab heute sonsorfreie Zeit.
2 Geburtstagsfeiern, 2 Weihnachtsfeiern und Weihnachten :)
https://register.awmf.org/assets/guidelines/nvl-001l_S3_Typ-2-Diabetes_2023-05.pdf
Prädiabetes findet auf Seite 44 (eigentlich ab Seite 41) in den Leitlinien Erwähnung und es wird festgehalten, dass sich frühe Intervention (Sport und Ernährung) positiv auswirkt.
Bearbeitet von User am 05.12.2023 13:36:46. Grund: . -
am 06.02.2024 19:41:01 | IP (Hash): 1985868933
Kurzes Update, ich war länger nicht online.
Fasten musste ich aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen auf März verschieben, das konnte ich noch nicht näher mit Sensor testen.
War bei der „Zuckertante“ und habe mich bei ihr sehr(!) gut aufgehoben gefühlt und ich werde mit meinem Prä-Diabetes ernst genommen.
Insulinresistenz schließt sie aus, bei mir produziert die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin.
Wir probieren off label Metformin 500 2mal täglich und Anfang April Kontrolle Hba1c
Ernährung und Bewegung, da bleibe ich dran, aber in wirklich gesunde BZ-Bereiche werde ich damit nicht mehr kommen können.
Aber wenigstens verstummen die Selbstvorwürfe.
-
am 06.02.2024 20:13:16 | IP (Hash): 1280866937
-anna- schrieb:
Ernährung und Bewegung, da bleibe ich dran, aber in wirklich gesunde BZ-Bereiche werde ich damit nicht mehr kommen können.
Aber wenigstens verstummen die Selbstvorwürfe.
Danke für’s informative Feedback! Mit zu wenig Insulin ist es kein beginnender T2D. Und bei der Zucker-Tante bist du bestimmt ärztlich sehr gut aufgehoben :)
Für Selbstvorwürfe, nicht nur diese, empfiehlt der Zucker-Opa diese Mindset-Oma:
Mindset - Updated Edition: Changing The Way You think To Fulfil Your Potential https://amzn.eu/d/9Gx19ms
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 07.02.2024 15:35:55 | IP (Hash): 1985868933
hjt_Jürgen schrieb:
Mit zu wenig Insulin ist es kein beginnender T2D.
Für Selbstvorwürfe, nicht nur diese, empfiehlt der Zucker-Opa diese Mindset-Oma:
Mindset - Updated Edition: Changing The Way You think To Fulfil Your Potential https://amzn.eu/d/9Gx19ms
Hallo Jürgen,
T2D ist es ja trotzdem, egal wo das Problem liegt? Oder?
Eine Insulinresistenz könnte ich vermutlich besser selbst beeinflussen.
Ich kann die Bauchspeicheldrüse bitten mehr Insulin zu produzieren, aber ob sie meiner Bitte nachkommen wird :-), wahrscheinlicher ist dass sie immer weniger produzieren wird.
Danke für die Buchempfehlung, ist leider auf englisch, wird daher nicht "mein Buch" :-)
Die Ärztin meinte das mit dem "schlechten Gewissen" nimmt überhand, weil man leider überall liest, "wie einfach es wäre wenn man nur richtig lebt". Nur so einfach ist es doch bei vielen Menschen nicht, vieles ist letztlich ja trotzdem Veranlagung/genetisch sonst hätten viel mehr Menschen T2D.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.02.2024 16:01:20 | IP (Hash): 59103406
Sorry, aber die Ärztin hat den Schuss nicht gehört. Es gibt keinen t2d mit schon zu Anfang zu wenig Insulin!
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 08.02.2024 11:38:32 | IP (Hash): 1960882582
hjt_Jürgen schrieb:
Sorry, aber die Ärztin hat den Schuss nicht gehört. Es gibt keinen t2d mit schon zu Anfang zu wenig Insulin!
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
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Welchen Schuss hat denn die Ärztin nicht gehört?
Es gibt nicht DIE einzige Ursache für DMT2 : Insulinresistenz und Fettleber.
Schau mal hier bei Jenny Ruhl https://www.bloodsugar101.com/the-real-causes-of-type-2-diabetes
Sie beschreibt da was es alles für Gründe gibt einen DMT2 Diabetes zu entwickeln.
Es gibt eine Vielzahl an genetischen Veränderungen die alle auf vielfältige(!!) Weisen dazu beitragen den Zuckerstoffwechsel zu beeinträchtigen.
Ich war mein Lebtag lang sehr sportlich (sowohl Kraft- als auch Ausdauersport) und sehr schlank, aber genetisch vorbelastet. Mit 58 bekam ich die Diagnose DMT2 HBa1c 6,6%, C-Peptid 0,9 Keine Antikörper. Vom Life-Style hätte ich mich besser kaum verhalten können. lange Phasen mit Dauerstress oder Entzündungen sind mir nicht bekannt.
-anna- schrieb:
Kurzes Update, ich war länger nicht online.
Vielen vielen Dank @anna fürs Teilen deiner Geschichte und für dein Update. Dein (prä)DMTSubtyp scheint meinem zu ähneln.
Und ich habe auch ne Weile gebraucht um mir keine Vorwürfe mehr zu machen, und um zu verstehen, dass ich da nicht viel zurückdrehen kann.
Vorwürfe wofür für eigentlich? - da findet man mit dem passenden mindset schon was ...
Ich bin jetzt froh, dass es Tabletten gibt, und wenn es denn soweit ist, dann gibts halt Insulin dazu.
Wir können keine tolle Erfolgsstory posten wie wir mit LifStyle changes unseren Diabetes besiegt haben. Unser Subtyp ist für die Medien von Apotherkerumschau bis Youtube einfach ungeeignet.
Da gehen nur noch ein par Nachkomme a1c %Punkte durch LC Ernährung.
Diese Viedeo von der Zuckertante passt auch zum Thema:
https://www.zuckertante.at/diabetes-warum-gerade-ich/
@anna lass mal wieder von dir hören wie das Metformin bei dir wirkt... gern auch per PN
2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 08.02.2024 12:51:34 | IP (Hash): 914677591
Sorry für die saloppe Formulierung mit dem Schuss.
Aus meiner Sicht aus allen Veröffentlichungen, die ich kenne, ergibt sich folgende Definitionslage:
Diabetes Typ 1 hat im einfachsten Fall innerhalb weniger Wochen und in komplizierteren über Jahre zu wenig und immer weniger eigenes Insulin.
Die Krankheit ist gekennzeichnet durch einen Insulinmangel.
Diabetes Typ 2 hat in den ersten Jahren immer wenigstens so viel Insulin, wie gesunde Menschen unter den gleichen Umständen. Erst nach vielen Jahren entwickelt sich auch damit nach und nach ein Insulinmangel.
Die Krankheit ist gekennzeichnet durch eine defekte Regelung von Blutzucker und Insulin.
Anna hat von zuwenig Insulin geschrieben, also von einem Insulinmangel.
Dass der häufig zunächst als Typ 2 missverstanden und manchmal erst nach vielen Jahren als LADA = Typ 1 behandelt wird, ist allgemein bekannt und völlig normal.
Die Vorstellung, dass man sich mit Typ 2 Vorwürfe machen muss, weil man seine Speichergrenzen überschritten hat, mit deren Überschreiten die defekte Regelung einsetzt, halte ich für fragwürdig.
Denn auch wenn diese Grenzen seit über 10 Jahren in der Fachmedizin bekannt und bestätigt sind, sind sie nicht einmal bei der Mehrzahl der Fachärzte auf dem Schirm. Das bedeutet, dass sie nicht einmal von Fachärzten angesprochen werden.
Und diese Grenzen sind völlig individuell und lassen sich nicht einfach aus Fettleber oder/und Übergewicht erschließen. Einem großen Teil der Teilnehmer an der ersten großen Typ 2 Studie mit über 5000 Peoples hätte Normalgewicht keinen gesunden BZ gemacht, denn ihr völlig normales Gewicht im Normalgewichtsbereich hatten sie schon ihr Leben lang.
Also wofür Selbstvorwürfe? Für das blöde Gerede und Geschreibe vom dicken, dummen Diabetes?
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)