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    am 08.02.2024 13:23:32 | IP (Hash): 2112195232
    Selbstvorwürfe sind so oder so Unsinn, aber so ganz von der Hand zu weisen ist es ja auch nicht das es zwischen Übergewicht, Fettleber und DMT2 einen Zusammenhang gibt.
    Ich habe da genügend Beispiele in meinem Bekanntenkreis, diese Typ2 sind alle Freunde von deftigem und KH reichem Essen oder auch von Bier (wir sind hier in Bayern) oder von beidem.
    In der Diabetikerschulung (alle DMT2) waren von 15 Personen nur eine einzige Normalgewichtig (und die war beiereits in den 70ern) und nicht ganz zufällig drehten sich grosse Teile der Schulung irgendwie um Ernährung.

    Es wird gewiss mehrere Ursachen für DMT2 geben, die Gene spielen ganz sicher eine Rolle und so manches andere vielleicht auch. Einfach nur die Gene der Ahnen da verantwortlich zu machen könnte oftmals zu "billig" sein.
    Bei einem gewissen Teil der Betroffenen ist das nun mal auch das Ergebnis des Essverhaltens und des Lebensstils und es kann nicht schaden wenn man so viel Selbstreflexion hat das mal zumindest in Erwägung zu ziehen.
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    am 08.02.2024 13:45:47 | IP (Hash): 1731633069
    Das Einschalten unseres T2D ist in jedem Fall das Ergebnis unseres Speicherverhaltens aus Essen und Bewegen. Nur haben wir dafür keinen in irgendeiner Weise nützlichen Maßstab.

    Die persönliche Speichergrenze in der Leber kann bei der einen auch mit Normalgewicht und ohne Fettleber überschritten sein und beim anderen erst mit hochgradiger Fettleber und BMI über 40.

    Und ohne einen allgemeinen Maßstab, an dem wir uns alle für unseren ausgeschalteten Typ 2 orientieren können, kann jeder Lebensstil-Vorwurf bezüglich des Typ 2 nur absolut sinnfrei sein.

    ----------------------------------------------
    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
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    am 08.02.2024 13:58:37 | IP (Hash): 1618718920
    Suggardosis schrieb:

    Und ich habe auch ne Weile gebraucht um mir keine Vorwürfe mehr zu machen, und um zu verstehen, dass ich da nicht viel zurückdrehen kann.
    Vorwürfe wofür für eigentlich? - da findet man mit dem passenden mindset schon was ...

    Ich bin jetzt froh, dass es Tabletten gibt, und wenn es denn soweit ist, dann gibts halt Insulin dazu.
    Wir können keine tolle Erfolgsstory posten wie wir mit LifStyle changes unseren Diabetes besiegt haben. Unser Subtyp ist für die Medien von Apotherkerumschau bis Youtube einfach ungeeignet.
    Da gehen nur noch ein par Nachkomme a1c %Punkte durch LC Ernährung.
    Diese Viedeo von der Zuckertante passt auch zum Thema:
    https://www.zuckertante.at/diabetes-warum-gerade-ich/
    @anna lass mal wieder von dir hören wie das Metformin bei dir wirkt... gern auch per PN






    Vielen Dank Suggardosis für diesen Beitrag. Ich gehöre, wie du und Anna zu der DM2 Typ schlank, sportlich, gesunder Ernährung….. und auch ich habe mich seit der Diagnose auf diesen Gedanken ertappt. Vorwürfe würde ich es bei mir nicht nennen, eher „wenn ich das noch ändere an meinem Tagesablauf könnte ich vielleicht doch noch ein paar Punkte beim HBA1C wert herausholen“. Und bei jedem Quartalsbesuch die Enttäuschung dass es wieder nicht gereicht hat. Deswegen lese ich auch bewusst wenig Forenposts oder sonstige Beiträge wie Ernährungsdocs, Apothekenumschau…. das frustriert mich immer noch weil es da fast nur ums abnehmen und bewegen geht und dann laut um Beifall applaudiert werden soll wenn die Kilos purzeln…..Wenn‘s für alle so einfach wäre.
    Ein Mindset damit mich solche Beiträge nicht mehr triggern habe ich leider noch nicht gefunden. Verrätst du mir deins?

    Deine letzte Frage an Anna interessiert mich auch sehr. Bei mir hat Metformin kaum veränderung gebracht beim Quartalswert. Es hatte sich in der Zeit mit Metformin um 0,2 Punkte gesenkt. Daher hat mein Diabetologe es abgesetzt da der herausragende Ergolg ausblieb. Bei manchen DM2- Menschen scheint Metformin kaum Einfluss zu haben. Und das sind nicht diejenigen die falsch diagnostiziert sind und eigentlich in der LADA oder MODY Kategorie gehören. Das wird übrigens auch in dem Link der oben gepostet ist angedeutet; Metformin wirke vor allem bei high Carb Ernährung, bei Low Carb gäbe es weit weniger positivem Effekt.
    Da mein Wert an der unteren Grenze von Diabetes ist (6,3) verzichte ich auf ein anderes Medikament und lasse mir regelmässig Blut abnehmen damit ich auf der sicheren Seite bleibe.

    Ich glaube so einfach wie in diesen für Laien verständlichen Zeitungen geschrieben „schlechte Ernährung - wenig Bewegung - Diabetes“ ist es nicht. Ich habe letztens einen Beitrag in der deutschen Ärztezeitschrift gelesen dass es 5 Unterformen des Typ 2 geben soll, von denen einige Formen nicht ernährungsbedingt sind.

    In diesem Sinne, alles Gute und viele Grüße
    Bearbeitet von User am 08.02.2024 20:48:19. Grund: Ergänzung
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    am 08.02.2024 20:18:07 | IP (Hash): 1985868933
    Suggardosis schrieb:

    Vielen vielen Dank @anna fürs Teilen deiner Geschichte und für dein Update. Dein (prä)DMTSubtyp scheint meinem zu ähneln.
    Und ich habe auch ne Weile gebraucht um mir keine Vorwürfe mehr zu machen, und um zu verstehen, dass ich da nicht viel zurückdrehen kann.
    Vorwürfe wofür für eigentlich? - da findet man mit dem passenden mindset schon was ...

    Ich bin jetzt froh, dass es Tabletten gibt, und wenn es denn soweit ist, dann gibts halt Insulin dazu.
    Wir können keine tolle Erfolgsstory posten wie wir mit LifStyle changes unseren Diabetes besiegt haben. Unser Subtyp ist für die Medien von Apotherkerumschau bis Youtube einfach ungeeignet.
    Da gehen nur noch ein par Nachkomme a1c %Punkte durch LC Ernährung.
    Diese Viedeo von der Zuckertante passt auch zum Thema:
    https://www.zuckertante.at/diabetes-warum-gerade-ich/
    @anna lass mal wieder von dir hören wie das Metformin bei dir wirkt... gern auch per PN



    Guten Abend @Suggardosis
    Ich freue mich über deine Antwort und ich denke auch unser T2D ähnelt sich (stark).
    Ich glaube in einem anderen deiner Posts gelesen zu haben dass du 2x 1000 mg Metformin nimmst, stimmt das? Und um wie viel hat sich dein Hba1c damit verbessert?
    Ich nehme jetzt mal bis Anfang April 2 mal 500mg, darf aber auch einmal am Abend 1000 mg sein.

    Mein NüchternBZ pendelt zwischen 110 und 120 (Labor Messungen), Hba1c war der schlechteste Wert jetzt bei 5,9 und beim OGTT bin ich auch im Prä-Bereich.
    Nüchtern Insulin/C-Peptid sind im Keller

    Würde ich nicht schon Jahre intermittierend fasten, und noch viel mehr Jahre Heilfasten, wäre das "Prä" vor meinem Diabetes vielleicht schon weg?
    Vielleicht sind ja das unsere Erfolgsgeschichten, dass wir noch kein Insulin brauchen?

    Möglicherweise hat es auch irgendwie mit der Menopause zu tun? Wir sind ja im selben Alter?
    Muss da mal schauen ob ich zu dem Thema und Hypoinsulinämie etwas finde.
    Die Ärztin kam allerdings sehr rasch auf Genetik und ließ auch das Thema Insulin schon anklingen.
    Wie du ja auch schreibst, helfen die Tabletten nicht mehr, dann Insulin.

    Ich wollte soooo gerne aus eigener Kraft den Hba1c an die 5 bringen, war bei jedem Blutbild enttäuscht und habe immer mehr an mir gezweifelt. Im Bücherregal stehen 5 Diabetes-Ratgeber, aber da hilft alles Lesen nichts wenn der Körper andere Wege geht.
    Und ich denke dir ging es da nicht viel anders.
    Das muss man erst mal akzeptieren und auch verarbeiten können.
    Freue mich über den Austausch, vielleicht entdecken wir ja immer wieder neue Studien die zu unserem Typ passen, die Forschung schreitet ja ständig voran.


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    am 08.02.2024 20:43:14 | IP (Hash): 1985868933
    Nosweets schrieb:
    Vielen Dank Suggardosis für diesen Beitrag. Ich gehöre, wie du und Anna zu der DM2 Typ schlank, sportlich, gesunder Ernährung….. und auch ich habe mich seit der Diagnose auf diesen Gedanken ertappt. Vorwürfe würde ich es bei mir nicht nennen, eher „wenn ich das noch ändere an meinem Tagesablauf könnte ich vielleicht doch noch ein paar Punkte beim HBA1C wert herausholen“. Und bei jedem Quartalsbesuch die Enttäuschung dass es wieder nicht gereicht hat. Deswegen lese ich auch bewusst wenig Forenposts oder sonstige Beiträge wie Ernährungsdocs, Apothekenumschau…. das frustriert mich immer noch weil es da fast nur ums abnehmen und bewegen geht und dann laut um Beifall applaudiert werden soll wenn die Kilos purzeln…..Wenn‘s für alle so einfach wäre.
    Ein Mindset damit mich solche Beiträge nicht mehr triggern habe ich leider noch nicht gefunden. Verrätst du mir deins?

    Deine letzte Frage an Anna interessiert mich auch sehr. Bei mir hat Metformin kaum veränderung gebracht beim Quartalswert. Es hatte sich in der Zeit mit Metformin um 0,2 Punkte gesenkt. Daher hat mein Diabetologe es abgesetzt da der herausragende Ergolg ausblieb. Bei manchen DM2- Menschen scheint Metformin kaum Einfluss zu haben. Und das sind nicht diejenigen die falsch diagnostiziert sind und eigentlich in der LADA oder MODY Kategorie gehören. Das wird übrigens auch in dem Link der oben gepostet ist angedeutet; Metformin wirke vor allem bei high Carb Ernährung, bei Low Carb gäbe es weit weniger positivem Effekt.
    Da mein Wert an der unteren Grenze von Diabetes ist (6,3) verzichte ich auf ein anderes Medikament und lasse mir regelmässig Blut abnehmen damit ich auf der sicheren Seite bleibe.

    Ich glaube so einfach wie in diesen für Laien verständlichen Zeitungen geschrieben „schlechte Ernährung - wenig Bewegung - Diabetes“ ist es nicht. Ich habe letztens einen Beitrag in der deutschen Ärztezeitschrift gelesen dass es 6 Unterformen des Typ 2 geben soll, von denen 3 Formen nicht ernährungsbedingt sind.

    In diesem Sinne, alles Gute und viele Grüße


    Hallo @Nosweets,
    deinen Beitrag habe ich jetzt erst entdeckt.
    Ich finde es gut, dass wir hier jetzt zusammen finden, weil sich unser T2D wohl doch sehr anders verhält und leider auch dazu neigt eher Schäden im Körper anzurichten.
    Ich bekomme das Metformin jetzt off label ... aber irgendwie klang bei der Ärztin schon durch, dass die Reise früher oder später zu Insulin gehen wird.
    Ist für mich als Laie auch logisch.

    https://www.aerzteblatt.de/archiv/197437/Klassifikation-des-Typ-2-Diabetes-Neue-Einteilung-soll-eine-massgeschneiderte-Therapie-ermoeglichen

    Vielleich sind wir SIDD?
    Auch beim Prädiabetes gibt es passende Subgruppen.
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    am 08.02.2024 21:02:31 | IP (Hash): 1985868933
    Wären die Gründe erhöhter BMI und Bewegungsmangel dann hätten viel mehr Menschen Diabetes, es gibt viele adipöse Menschen die beste BZ-Werte haben.

    Jene mit erhöhtem BMI und Bewegungsmangel haben es aber vielleicht aber eher in der Hand etwas zu ändern als schlanke, sportliche Menschen?

    Warum trifft es schlanke Sportliche ebenso wie die Gruppe derer mit erhöhtem BMI?
    Man forscht stark betreffend Genetik und findet da auch immer mehr.
    Es geht (mir persönlich) in keinster Weise um Schuldzuweisung an die Gene, aber, diese treiben leider wirklich viel "Unwesen".
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    am 08.02.2024 21:58:53 | IP (Hash): 119393180
    Es spielt vermutlich alles eine Rolle, die Gene und der Lebensstil.
    Ich könnte mir gut vorstellen das ohne deinen gesunden Lebensstil das "Prä" wohl tatsächlich schon weg wäre aber da sind natürlich nur Spekulationen.

    Vermutlich ist es ganz einfach so, das es eine genetische Basis und Veranlagung gibt aber man andererseits durch den Lebensstil das Risiko erhöht bzw. die Schwelle schneller überschreitet.
    Das könnte erklären warum manche BMI 40 trotzdem gute BZ Werte haben, da wird dann wohl die genetische Basis fehlen, da liegt die Schwelle vielleicht erst bei BMI 50 oder noch viel höher und die wird einfach nicht erreicht.

    Umgekehrt ist bei dir eventuell die Schwelle sehr niedrig und du bringt die genetischen Vorraussetzungen mit. Aber sind nur Theorien.

    Aber eins darf man auch nicht vergessen, da gibt es eben noch den typ bei dem der komplette Metabolismus schon auf der Kippe steht und am Versagen ist und der DM nur einer von vielen Faktoren ist.
    So war das bei mir jedenfalls. Und ich habe da wirklich gut mitgeholfen das es so weit kam.
    Da kamen zu sehr hohem Blutdruck, Übergewicht, schechte Leberwerte und extrem hohen Cholesterin und Blutfettwerten eben einfach irgendwann noch zeitnah der DM dazu. Es spielt ja alles miteinander und hängt irgendwie zusammen. Laut meiner Ärztin wäre das in absehbarer Zeit lebensgefährlich geworden.
    Und hier ist es dann ganz einfach so, die Wurzel des Übels - das Übergewicht - zu bekämpfen, gleichzeitig die Leber zu entfetten - und schon waren BZ wieder ok (auch wenn der DM vermutlich latent bleiben wird und progredient verlaufen wird), die Leber wieder top, der Blutdruck stark verbessert.
    Cholesterin und Blutfett noch nicht ganz optimal aber nicht mal mehr halb so hoch wie voher.
    Die "Smartiesdose" mit den täglichen Pillen sieht nun auch überschaubar aus und das Ziel ist irgendwann ohne diese Dose leben zu können.

    Dem Metformin bin ich trotzdem dankbar, einerseits hat es sicher gut geholfen den BZ runterzubringen und dann war es eine wertvolle Unterstützung beim abnehmen, vielleicht war dieser Effekt für mich sogar wichtiger als der eigentliche BZ effekt.

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    am 09.02.2024 11:05:44 | IP (Hash): 1985868933
    Hallo @Gunter21,
    du bist auf einem richtig guten Weg, Gratulation.
    Und möglicherweise wirst du Metformin eines Tages nicht mehr benötigen weil sich immer mehr zum Positiven hin verändern wird. Da darfst du richtig stolz auf dich sein.

    Für uns alle sind Ernährung und Bewegung wichtig, vor allem aber wenn im Körper da schon etwas durcheinander geraten ist, auch wenn die Gene vielleicht (zusätzlich) einiges dazu beitragen.

    Ich wollte es unbedingt aus eigener Kraft schaffen, die BZ-Werte in einen richtig guten Wert zu bringen, das wird nur nicht so funktionieren wie ich mir das wünsche.
    Insulinresistenz schließt die Ärztin bei mir aufgrund unterschiedlicher Werte und Untersuchungen aus.

    Gene betreffend halte ich leider vieles für möglich.
    Bei mir wurde vor einigen Jahren eine sehr seltene (1 : 1.000.000) Lungenerkrankung diagnostiziert, entstanden durch eine spontane Genmutation.
    Wäre bei T2D ja auch möglich, irgend so eine spontane Genmutation, die das Fass zum Überlaufen bringt.

    Selbstverständlich bleiben Ernährung und Bewegung für mich ein wichtiges Thema, auch Taylor möchte ich in absehbarer Zeit noch eine Chance geben, muss mich aber vermutlich doch auch damit abfinden möglicherweise nichts mehr ändern zu können.

    Medizin und Forschung schreiten voran, vielleicht lichtet sich in den kommenden Jahren auch noch etwas der Nebel.
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    am 09.02.2024 12:15:03 | IP (Hash): 901354951
    -anna- schrieb:
    *Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung*

    Hallo Anna,

    mein Vorschlag wäre, dir eine bessere Dauerbeschäftigung zu suchen und deinen BZ-Status einfach nur weiter zu überwachen. Wenn der so bleibt, besteht aus meiner Sicht kein Handlungsbedarf. Nur wenn er sich kontinuierlich weiter verschärft, müsstest du dich wirklich darum kümmern.

    Bei deinem niedrigen C-Peptid (1,1) und dem niedrigen HOMA-Index (0,72) brauchst du Taylor-Fasten eigentlich nicht auszuprobieren, auch wenn dir unser Quartalsspinner 100%igen Erfolg innerhalb von 1 Woche verspricht. Wenn du es machst, dann sei wenigstens nicht enttäuscht, wenn dieses versprochene Ergebnis nicht eintritt - es liegt nicht daran, dass du es falsch gemacht hast.

    Ich wünsche dir mehr Gelassenheit und alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 09.02.2024 12:16:53. Grund: BBCodes
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    am 09.02.2024 13:22:00 | IP (Hash): 1960882582
    @Nowseets, schön dass du dich hier auch noch meldest!
    Zu deiner Frage ob Metformin bei mir wirkt oder nicht:
    Also Anfangs dachte ich ja, aber so wirklich ein dauerhafter Gamechanger ist es nicht, mal scheitns zu wirken, mal nicht.....
    Mein Mediverlauf schaut so aus: (jeweils Quartalstermin)
    Datum / A1c / Medis ab Termin
    7/21 -6,6 +Metformin einschleichen bis 2*1000
    11/21 -5,7 Metformin 2*1000
    1/22 - 5,8 Metformin 2*500
    5/22- 6,2 +Metformin 2*1000
    8/22 - 6,2 Metformin 2*1000 = nicht gewirkt
    11/22- 6,3 +Forxiga 5mg, -Metformin 2*500
    8/23 - 6,0 Forxiga 5mg, Metformin 2*500
    5/23 - 6,4 +Forxiga 10mg, Metformin 2*500
    9/23 - 6,2 Forxiga 10mg, +Metformin 2*1000
    12/23- 6,3 Forxiga 10mg, Metformin 2*1000

    Und @Anna: ja bei uns ist es wohl eher SIDD, wobei ja das Severe (noch) nicht zutrifft...Vielleicht auch MARD, oder sind wir da (noch) nicht alt genug für?

    @Anna und @Nosweets,
    Das es eine neue Einteilung in Diabetes Subtypen gibt, das hatte ich auch gelesen, und auch meine Ärztin hat mir gesagt, dass man mitlerweile Diabetes in weitere Gruppen unterteilt, und dass es durchaus vorkommt, dass es auch schlanke sportliche Personen erwischt, und die haben eben nicht den klassischen Insulinresistenten T2.

    Es ist eine Krankheit mit dem Stigma des selbst schuld sein, aber das trifft auf uns nicht zu. Mal ehrlich was hätten wir nennenswert anders machen können um unsere T2 Diagnose zu verhindern? OK ich hätte ein bisschen weniger Süßkram essen können (vorallem in meiner Jugend, später war ich dann vernüftiger) und ein bisschen mehr Rohkost, Ein bisschen mehr Ausdauersport anstelle des Kletterns? Das sind doch nur marginale Änderungen, ich glaube nicht dran, dass die wirklich was geändert hätten. Vielleicht die Diagnose ein par wenige Jahre später. @Nosweets vlt. hilft dir das fürs Mindset?

    ----------------------------
    genetisch vorbelasteter, schlanker Bewegungsjunkie (w) /
    Diagnose DMT2 2021 mit 57J - A1c 6,6% keine AK / BMI 18,5
    Blutdruck,Triglyceride und HDL :TOP / LDL: nur mit Medis TOP, ohne für Diabetes zu hoch
    Medis : 2*1000 Metformin, 1* 10mg Forxiga // 2,5mg Rosuvastatin (LDL senker)
    Ernährung moderat Low Carb
    A1c derzeit 6,3
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    am 09.02.2024 19:27:41 | IP (Hash): 1270600460
    -anna- schrieb:
    Selbstverständlich bleiben Ernährung und Bewegung für mich ein wichtiges Thema, auch Taylor möchte ich in absehbarer Zeit noch eine Chance geben, muss mich aber vermutlich doch auch damit abfinden möglicherweise nichts mehr ändern zu können.



    Was du bis jetzt schon alles getan hast, um deinen Blutzucker allein mit der Auswahl und Portionierung von Essen und dem Einsatz von möglichst viel Bewegung, finde ich toll. Und auch das bisher doch erstaunlich gesunde Ergebnis trotz zu wenig körpereigenem Insulin.
    Da lässt sich auch mit Taylor nichts mehr zaubern, denn auch dafür braucht es normal viel Insulin!

    Jetzt bist du lesbar enttäuscht, dass du mit all deinen bisherigen Bemühungen das Ziel offenbar nicht erreichen kannst, das du dir mit deinem Start gesetzt hattest. -

    Dumfrag: Wo würdest du dich heute sehen, wenn du dieses Ergebnis beim Start gekannt hättest?

    ----------------------------------------------
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    @Anna und @Suggardosis

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119886/Praediabetes-Studie-findet-6-Subtypen-mit-unterschiedlichem-Gefaehrdungspotenzial

    Der Link von Anna sind subtypen bei diagnostizierte Typ2
    Hier ist nochmal eine Einteilung bei der Prädiabetes.

    Es geht mir ehrlich gesagt eher weniger darum zu wissen in welche Schublade ich wohl stecke, (dafür, siehe weiter im Text, bin ich beim guten Arzt in Behandlung). Eher wollte ich damit „den Beweis“ posten dass (Prä)Diabetes
    wissenschaftlich NICHT nur eine Lebensstil- Krankheit ist. Und wir schlanken stellen leider im Umkehrschluss dann auch fest; es ist nicht immer durch Ändern des Lebensstils in den Griff zu bekommen.

    Und ja @Suggardosis vielleicht hilft es beim Mindset daran zu denken dass ohne gesunder Lebensstil der Diabetes früher ausgebrochen wäre ;-) bei mir gab es den Warnschuss schon in der Schwangerschaft. Nach der Schwangerschaft waren dieWerte schnell wieder in Ordnung. Bei der 2. Schwangeschaft blieben die Werte im Normberwich und ja, da waren natürlich auch mit 2 kleinen Kindern die Gedanken an Diabetes lange weg. Der HBA1C Wert habe ich vielleicht alle 2-3 Jahre mal bestimmen lassen wenn ich eh beim Arzt war, aber der war immer in Ordnung. Also ich merke gerade so wie ich das hier schreibe, dass ich mir da auch keine Vorwürfe machen muss :-)

    Zu der Liste mit deinen Werten kamen mir gleich meine Werte in Sinn. Leider bin ich nicht so strukturiert und kann keine genaue Liste anbieten, aber was ich weiß ist, dass ich im ersten 1,5 Jahr nach der Diagnose Metformin nahm. Als ich dann bei Diabetesarzt war wunderte ich mich dass der HBA1C Wert sich in diesem Zeitraum bewegt hatte von 5,8-6,3 und dabei nicht stetig herunter ging sondern mal über 6 mal drunter, dann wieder drüber…Ich fragte ihn ob es nicht mit Metformin eine abwärts-Kurve sein müsste? Er meinte dann er würde es gerne ohne Metformin ausprobieren und siehe da… es blieb / bleibt seitdem in diesem Bereich 5,9-6,3. Daher nehme ich jetzt keine Medis und gehe jedes Quartal zur Messung. So lange wie der Wert nicht sprunghaft ansteigt sehe ich für mich keinen Grund dieses Prozedere in Zweifel zu stellen und ich fühle mich da vom Arzt gut betreut.
    Was ist bei dir die Begründung für die Medis @Suggardosis wenn dein Wert sich kaum verändert?

    Und @Anna ich denke dass du dich bei einem Wert von unter 5,5 nicht so verrückt machen brauchst. Du machst mit deiner Ernährung offensichtlich nichts verkehrt und musst das Ganze noch einige Jahren so durchhalten. Schaffst du das mit soviel Disziplin?
    Für mich ist auch Genuss beim Essen sehr wichtig, das habe ich im ersten Jahr vermisst weil mir immer nur das schlechte Gewissen geplagt hat. Wenn ich aber jetzt mal Lust auf ein Eis habe oder ein Lahmacun, dann gönne ich mir das, mit den entsprechenden Maßnahmen (als Nachtisch mit kohlenhydratarme Mahlzeit vorab, oder ich nehme einfach eine kleine Portion, oder ich habe gleich anschließend Zeit für ein Paar Gymnastikübungen / einen zügigen Spaziergang)
    Dabei habe ich übrigens bei mir festgestellt dass die BZ-Spitzen super abgeschwächt werden durch Krafttraining (mit Eigengewicht, Bänder und Hanteln… alles machbar im Wohnzimmer, habe kein Kraftraum zu Hause ;-)

    In diesem Sinne, einen schönen Sonntag!
    Bearbeitet von User am 11.02.2024 10:13:35. Grund: Ergänzung
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    am 11.02.2024 14:56:19 | IP (Hash): 1042835124
    Nosweets schrieb:
    … es blieb / bleibt seitdem in diesem Bereich 5,9-6,3. Daher nehme ich jetzt keine Medis und gehe jedes Quartal zur Messung. So lange wie der Wert nicht sprunghaft ansteigt sehe ich für mich keinen Grund dieses Prozedere in Zweifel zu stellen ...

    Hallo Nosweets,

    es sieht so aus, als ob du einen guten Weg gefunden hast, um mit deinen BZ-Werten vernünftig umzugehen - dazu meinen Glückwunsch.

    Natürlich wirst du weiter alles beachten, was du über die BZ-Reaktion auf Ernährung und Bewegung gelernt hast und natürlich wirst du die Entwicklung weiter beobachten. Aber so lange dein BZ in diesen Regionen bleibt, kannst du gut damit leben und musst dir nicht jeden Tag sagen, dass du damit deine Gesundheit oder sogar das Leben aufs Spiel setzt - auch wenn das hier im Forum von einem Spinner gerne so dargestellt wird.

    Weiter alles Gute und dir auch einen schönen Sonntag, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 11.02.2024 14:59:22. Grund: BBCodes
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    am 12.02.2024 08:37:39 | IP (Hash): 1985868933
    Rainer schrieb:
    mein Vorschlag wäre, dir eine bessere Dauerbeschäftigung zu suchen und deinen BZ-Status einfach nur weiter zu überwachen. Wenn der so bleibt, besteht aus meiner Sicht kein Handlungsbedarf. Nur wenn er sich kontinuierlich weiter verschärft, müsstest du dich wirklich darum kümmern.

    Ich wünsche dir mehr Gelassenheit und alles Gute, Rainer


    Hallo Rainer, gibt es Gelassenheit auch auf Rezept? :-)
    Einerseits bin ich ganz bei dir, ich sollte das Thema BZ vermutlich wirklich ruhen lassen, andererseits verschlechtern sich die Werte doch auf eine Weise die ich nicht ignorieren kann (und möchte).
    2017 Nüchtern-BZ 89
    2018 Nüchtern-BZ 84
    2019 Nüchtern-BZ 79
    März 2020 Nüchtern-BZ 103 (da hat mich erstmals eine Ärztin darauf aufmerksam gemacht)
    Nov 2020 Nüchtern-BZ 109; Hba1c 5,5
    ----- habe da begonnen nachzulesen und einige Werte selbst immer wieder einige Werte bestimmen zu lassen -----
    Jan 2024 Nüchtern-BZ 121; Hba1c 5,9
    ----- C-Peptid 1,1; Nüchtern Insulin 3,4 -----

    Man liest doch immer wieder, dass auch der Prädiabetes bereits Schäden anrichten kann und die Werte verschlechtern sich seit 2020 von Jahr zu Jahr.
    Aufgrund kleiner Gesundenuntersuchungen im Job hatte ich das Glück auf die steigenden BZ-Werte sehr früh aufmerksam zu werden.
    Ich sehe das doch als Chance frühzeitig etwas zu tun und sei es letztlich mit Medikamenten wenn die Ernährung nichts verbessern kann.

    Aber, du hast schon recht, etwas mehr Gelassenheit täte vielleicht in so einigen Bereichen nicht schaden :-)
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    am 12.02.2024 09:25:52 | IP (Hash): 1985868933
    Nosweets schrieb:
    Und @Anna ich denke dass du dich bei einem Wert von unter 5,5 nicht so verrückt machen brauchst. Du machst mit deiner Ernährung offensichtlich nichts verkehrt und musst das Ganze noch einige Jahren so durchhalten. Schaffst du das mit soviel Disziplin?
    Für mich ist auch Genuss beim Essen sehr wichtig, das habe ich im ersten Jahr vermisst weil mir immer nur das schlechte Gewissen geplagt hat. Wenn ich aber jetzt mal Lust auf ein Eis habe oder ein Lahmacun, dann gönne ich mir das, mit den entsprechenden Maßnahmen (als Nachtisch mit kohlenhydratarme Mahlzeit vorab, oder ich nehme einfach eine kleine Portion, oder ich habe gleich anschließend Zeit für ein Paar Gymnastikübungen / einen zügigen Spaziergang)
    Dabei habe ich übrigens bei mir festgestellt dass die BZ-Spitzen super abgeschwächt werden durch Krafttraining (mit Eigengewicht, Bänder und Hanteln… alles machbar im Wohnzimmer, habe kein Kraftraum zu Hause ;-)

    Hallo @Nosweets
    Von 5,5 bin ich leider schon einige Zeit weg und der Trend geht munter nach oben.
    Derzeit 121 und 5,9
    Beim Krafttraining ist bei mir sicher Luft nach oben, am liebsten gehe ich lange wandern und mache sooft es geht einen zweistündige Runde nach der Arbeit. Im Winter im Fitnesscenter auf dem Laufband.
    Bin mir aber nicht sicher ob sich mein BZ von Bewegung so wirklich beeindrucken lässt.
    Auch aufgrund anderer Erkrankungen ist mir Ernährung schon wichtig, aber genießen ist auch wichtig. Deswegen auch bei mir mal ein Nachtisch oder Obst oder auch mal eine Pizza mit Freunden.
    Bei den dauerhaften Messungen mit einem Sensor ist mir schon aufgefallen, dass ich keine schlimmen Spitzen habe, es ist eher so als wäre einfach dieses "Grundschwingen" vom Blutzucker um ca. 20 zu hoch.

    Derzeit habe ich seit drei Tagen einen Sensor der auch immer wieder Werte unter 70 bis hin zu 50 anzeigt, ich glaube der ist defekt. Das hatte ich so noch nie.
    Vielleicht pendelt er sich noch ein.

    Und ich gehöre zu den Menschen die sofort zunehmen wenn ich da nicht ständig aufpassen würde. Für mein Wunschgewicht muss ich einiges machen und beachten ;-) und das wird im Laufe der Jahre nicht einfacher werden.
    Also Ernährung wird ein Thema bleiben, auch unabhängig vom Blutzucker.

    Bei dir finde ich interessant, dass die Werte mit Medikamenten nicht besser sind als ohne.
    Aber es ist dann doch wertvoll diese Erfahrung einmal gemacht zu haben, dann kann man sich danach richten.
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    am 12.02.2024 10:58:29 | IP (Hash): 1293759469
    Hallo ihr lieben Leidensgenossinnen,

    auch ich gehöre zu den Schlanken, Sportlichen mit sich plötzlich verschlechternden Zuckerwerten in den Wechseljahren. Nachdem ich vor nicht vielen Jahren noch einen Nüchternwert von 73 hatte, fand ich letzten Spätsommer bei einer Blutuntersuchung plötzlich ein kleines Ausrufezeichen neben einem mir bis dahin unbekannten HBAC1 Wert, und die Zahl 5,9 daneben. Leider habe ich nicht wie ihr einen guten Arzt an meiner Seite. Die Ärztin tat den Wert völlig ab, es gebe viele Menschen mit etwas erhöhten Zuckerwerten. Dieses Forum hat mir die Augen geöffnet.

    Inzwischen habe ich mich über Monate hinweg ganz strikt ernährt. Weniger KH, absolut nur hochwertige KH, sowieso nur gesunde Eiweiße und Fette, lange Esspausen, mein Sportprogramm habe ich noch einmal optimiert. Die gesamte Weihnachtszeit hatte ich in Summe nur eine Handvoll Plätzchen!

    Nun habe ich über eine Zeit selbst gemessen. Die Werte nach dem Essen sehen eigentlich noch ganz ok aus, aber ich erreiche nie gute untere Werte, v.a. nicht am Vormittag. Das Frühstück ist bei mir schon immer klein bis komplett ausgefallen. Ich dachte, es wäre gut, Frühstück und Mittagessen zusammenzulegen und dadurch vom Abend an eine lange Insulinpause zu erzeugen. Vielleicht ändere ich mal die Strategie und esse doch eher früher was, damit sich die Werte evtl. früher nach unten bewegen. Echte Hoffnung habe ich aber nicht mehr, dass ich selbst überhaupt was bewegen kann. Nun lese ich auch noch, dass Metformin scheinbar bei schlanken Menschen oft nicht hilft! Ich bin gerade echt frustriert!

    Ich weiß, ich brauche als erstes einen guten Arzt, dem oder der ich vertrauen kann. Das ist leider bei uns in der Gegend ganz schwer. Praktisch niemand nimmt neue Patienten auf. Facharzttermine bekommt man ohne gravierendes Problem so gut wie gar nicht.

    Ganz liebe Grüße, Ulla
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    am 12.02.2024 11:59:10 | IP (Hash): 1985868933
    Hallo @Ulla67,

    wenn 67 ein Hinweis auf dein Alter ist, dann sind wir der selbe Jahrgang und wir sind jetzt schon zu 4. mit diesem Blutzuckerthema.
    Ich habe schon intermittierend gefastet, als es das Wort noch gar nicht gab :-) Habe mit Sensor getestet, Frühstücke ich etwas mit wenig KHs, dann bringe ich den BZ trotzdem nicht akzeptabel runter. Deswegen bleibe ich beim intermittierend Fasten, weil es zu mir und meinem Leben einfach gut passt.

    Bei unseren Werten fühlt sich kein Arzt zuständig, weil es ja auch nichts zu behandeln gibt.
    Für die Medizin sind unsere Werte einfach nur "zu beobachten".
    Ich denke (hoffe) allerdings, das wird sich absehbar ändern, weil es je nach Typ von Prädiabetes halt doch nicht so harmlos ist und im Körper auch in diesem Stadium bereits Schäden entstehen können.
    Es gibt Foren, das Internet, YouTube, PubMed, Bücher ..... man kann sich viele Infos zusammensammeln und sich auch diverse Untersuchungen organisieren wenn man diese selbst bezahlt.
    Ich hatte jetzt meinen ersten Termin bei der "Zuckertante" und fühle mich von dieser Ärztin jetzt auch sehr gut betreut.
    Im April lasse ich den Hba1C bestimmen, da sehe ich dann ob Metformin bei mir etwas bewirkt.

    @Ulli67 @Nosweet @Suggardosis
    Bei mir fallen die höheren Zuckerwerte zeitlich mit der Menopause zusammen.
    Ist das bei euch vielleicht auch so?
    Vermutlich nur Zufall, gelesen habe ich darüber noch nichts.

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    am 12.02.2024 12:42:01 | IP (Hash): 1293759469
    Hallo Anna,

    67 ist mein Jahrgang. Wann genau meine Werte so hoch gegangen sind, weiß ich nicht, aber vermutlich schon etwas vor der Menopause, mit welcher ich allerdings recht spät dran war. Zugenommen habe ich die letzten Jahre eigentlich nicht, was aber auffällt ist, dass ich um Taille herum etwas angesetzt habe. Wahrscheinlich bin ich so ein innerer-Organ-Fett-Typ.

    Ich habe auch schon intermittierend gefastet, als es das Wort noch nicht gab. Bei Hektik ist bei mir schon immer die eine oder andere Mahlzeit ausgefallen. Lange Zeit mit schlechtem Gewissen, ich dachte immer, es sei ungesund, unregelmäßig zu essen ;)

    Gib Bescheid, was aus deinem HBA1C geworden ist, ich hoffe sehr das Metformin wirkt!

    Liebe Grüße, Ulla
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    am 12.02.2024 20:43:46 | IP (Hash): 1318069586
    -anna- schrieb:
    Man liest doch immer wieder, dass auch der Prädiabetes bereits Schäden anrichten kann und die Werte verschlechtern sich seit 2020 von Jahr zu Jahr.
    Aber, du hast schon recht, etwas mehr Gelassenheit täte vielleicht in so einigen Bereichen nicht schaden :-)

    Hallo Anna,

    bei der Entwicklung deinen BZ-Werte ist es allerdings nicht sehr wahrscheinlich, dass dein BZ auf länger auf dem jetzigen Niveau stehen bleibt. Ich denke, dass trotzdem Grund genug zu etwas mehr Gelassenheit hast.

    Es ist zwar richtig, dass bei manchen bereits bei Prädiabetes Schäden entstehen können, bei dir dürfte dieses Risiko allerdings ziemlich gering sein. Zum Einen, weil du bei deinem BZ mit der Ernährung hohe Schwankungen vermeidest. Es wird vermutet, dass Folgeerkrankungen besonders durch starke Schwankungen verursacht werden. Weiter ist bekannt, dass sich Folgeerkrankungen bei Typ1-Diabetikern sehr viel langsamer als bei Typ 2ern entwickeln. Mit deinem niedrigen Insulinspiegel kannst du getrost davon ausgehen, dass das für dich auch so ist. Ich denke nicht, dass sich bei dir bereits mit Prädiabetes irgendwelche Folgeerkrankungen einstellen werden. Falls doch, dann wirst du das bei sorgfältiger Beobachtung rechtzeitig merken. Im Anfangstadium würden die sich gut zurück drehen lassen.

    Ich wünsche dir möglichst viel Gelassenheit und alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 12.02.2024 20:44:31. Grund: BBCodes
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    am 12.02.2024 20:55:15 | IP (Hash): 1960882582
    -anna- schrieb:
    Hallo @Ulla67,


    @Ulli67 @Nosweet @Suggardosis
    Bei mir fallen die höheren Zuckerwerte zeitlich mit der Menopause zusammen.
    Ist das bei euch vielleicht auch so?
    Vermutlich nur Zufall, gelesen habe ich darüber noch nichts.



    Wann das bei mir los ging kann ich nicht genau sagen ... HBA1c wurde vor der Diagnose ja nie gemessen. Mit 50Jahren hatte ich mal einen nüchtern Zuckerwert im unteren prädiabetischen Bereich, die Hausärztin hat nur gesagt "ach da waren Sie vlt. nicht ganz nüchtern". Von nem HBa1c hatte ich da noch nie was gehört, und was ich zu Diabetes gelesen habe hat definitiv nicht gepasst (Müdigleit, Durst, taube Füße, ständig pinkeln.) Dass man Diabetes durchaus schon lange haben kann, bevor diese Symptome kommen war mir nicht klar. Danke liebe Medienschaffenden :(
    Die Jahre drauf war ich dann nüchtern immer knapp unter 100, HBa1c hat kein Arzt gemacht, aber da war ich auchnur 1-2 mal Dann vor 2,5 Jahren mit 57 die Diagnose (nüchtern 136 mg/dl und 6,6%). Und das war auch nur zufällig weils mir gings so beschissen, ständig völlig KO, komplett appetitlos, keine Kondition. War dann wohl Vitarmin B12-Mangel.
    Und ja die Wechseljahre habe ich Stoffwechselmäßig schon gemerkt, seither scheint es ein bisschen schwerer zu sein einmal angefutterte Kilos wieder loszuwerden. Wirklich belegen kann ich das aber nicht.
    -----------------------------------------------------------------------------
    genetisch vorbelasteter schlanker Bewegungsjunkie (w) /
    Diagnose DMT2 2021 mit 57J - A1c 6,6% keine AK /
    Blutdruck,Triglyceride und HDL :TOP / LDL: nur mit Medis TOP, ohne für Diabetes zu hoch
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    am 12.02.2024 21:12:14 | IP (Hash): 1960882582
    Nosweets schrieb:


    Was ist bei dir die Begründung für die Medis @Suggardosis wenn dein Wert sich kaum verändert?


    Naja, die Werte gingen ja mit Einnahme eines neuen/aufgestockten Medikaments erstmal zurück um beim nächstnmal wieder etwas höher zu sein. Und vlt. wären die Werte ohne die Medis ja noch viel höher?....Aber vermutlich hast du Recht, die Änderungen waren selten wirklich richtig besser, und vermutlich gibts auch Schwankungen im HbA1c . Der ist schließlich nicht nur vom Blutzucker abhängig, sondern auch von der Lebensdauer des Hb. Somit ist das auch wieder nur ein weiterer Schätzwert.
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    am 12.02.2024 21:50:22 | IP (Hash): 1675189734
    -anna- schrieb:
    Ich denke (hoffe) allerdings, das wird sich absehbar ändern, weil es je nach Typ von Prädiabetes halt doch nicht so harmlos ist und im Körper auch in diesem Stadium bereits Schäden entstehen können.


    Zu diabetischen Schäden im prädiabetischen Bereich ist wichtig zu berücksichtigen, aus welcher Perspektive davon geschrieben wird.
    Am unteren Ende der Skala hier bei uns im Forum, wenn der Nüchtern-BZ z.B. über 100 mg/dl gemessen wird und in der Spitze um ne Stunde nach dem Essen vielleicht 150 erreicht.
    Und dann sind da am oberen Ende der Skala Ärzte, für die der Prädiabetes mit den 141 erst als 2-Stunden-Wert bei einem OGTT anfängt und da praktisch bis 200 reicht. Mit 201 dann Diabetes.
    UND wer nach 2 Stunden mit 139 mg/dl und weniger gemessen wird, hat nicht einmal Prädiabetes, sondern ist demnach auch dann gesund, wenn der 1 Stunden Wert bei 200 oder darüber lag.

    Praktisch umfasst der Prädiabetes, wie er medizinisch diskutiert wird, zum größten Teil den Bereich einer ordentlichen INSULINER-Einstellung. Und davon ist unstreitig allgemein bekannt, dass darin mit den Jahren auch diabetische Folgen entwickelt werden.
    Daher ist es eben vor dem Hintergrund aus meiner Sicht eher verwunderlich, wenn sich darüber gewundert wird, dass mit einigen Jahren in diesem Bereich auch knapp unterhalb der Diagnose Diabetes diabetische Folgen entwickelt werden.

    Wer da nachprüfbare Fälle wirklich einmal hinterfragt, wird sicher finden, dass sie nach Jahren im oberen prädiabetischen Bereich eingetreten sind.
    Und daher würde ich mir mit dem alltäglichen BZ-Verlauf im oberen gesunden bis unteren prädiabetischen Bereich wg diabetischer Folgen keine Sorgen machen.

    Bin gespannt auf deine Erfahrungen mit der Zuckertante.

    ----------------------------------------------
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    am 12.02.2024 22:19:55 | IP (Hash): 1293759469
    hjt_Jürgen schrieb:

    Zu diabetischen Schäden im prädiabetischen Bereich ist wichtig zu berücksichtigen, aus welcher Perspektive davon geschrieben wird.



    Jürgen, wir hoffen alle dass du recht hast! Klingt ja auch logisch. In diesem Sinne lasst uns alle weiter so viel Mühe geben!
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    am 14.02.2024 07:41:51 | IP (Hash): 195713328
    -anna- schrieb:

    Bei den dauerhaften Messungen mit einem Sensor ist mir schon aufgefallen, dass ich keine schlimmen Spitzen habe, es ist eher so als wäre einfach dieses "Grundschwingen" vom Blutzucker um ca. 20 zu hoch.



    Hallo @anna,
    Genau das ist bei mir auch der Fall. Ich hatte auch mal einen Sensor getragen und stellte fest dass es keine sehr hohen Werte über Stunden gab; mal ne Spitze die aber schnell wieder herunter ging. Aber wie bei dir auch, pendelt sich mein Grundwert, sowohl Nachts als auch tagsüber in Essenspausen ein bei etwa 110-125.
    Als ich den Sensorverlauf beim Diabetologen zeigte erklärte er: diese höheren Grundwerte seien ein klares Zeichen dass ein Diabetes vorliege, die Spitzenwerte seien aber das wichtige Ergebnis, dass ich meine Ernährung gut angepasst habe. Und so lange wie dieses ganze sich nicht dramatisch nach höheren Werten verschiebt bräuchte ich keine Angst haben da die Werte um 115 keine Schäden verursachen. (Daher wie in einem vorigen Beitrag geschrieben die vierteljährliche Kontrollmessungen)
    Viel schlimmer wäre ein niedriger Grundwert und aber nach dem Essen höhere und langanhaltenden Spitzen.
    Daher freue ich mich dass ich den Sensor hatte und so einen Einblick bekam wie der HBA1C Wert bei mir Zustande kommt,
    Vielleicht ist die Erklärung für dich auch passend?


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    am 14.02.2024 07:45:49 | IP (Hash): 195713328
    -anna- schrieb:

    @Ulli67 @Nosweet @Suggardosis
    Bei mir fallen die höheren Zuckerwerte zeitlich mit der Menopause zusammen.
    Ist das bei euch vielleicht auch so?
    Vermutlich nur Zufall, gelesen habe ich darüber noch nichts.




    Ja, das ist bei mir auch so. Die Diagnose bekam ich als ich 49 Jahre war. Wie gesagt mit dem Warnschuss 18 Jahre vorher in der Schwangerschaft.
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    am 14.02.2024 07:52:12 | IP (Hash): 195713328
    Ich frage mich aber wie ihr das intermittierende Fasten schafft? Ich habe es im letzten Jahr mal ausprobiert und es ging absolut nicht. Mir war permanent so schwindelig und ich war so schlapp. An der Arbeit bin ich häufig fast umgekippt so dass ich mich setzen musste. Ich habe es 4 Wochen durchgehalten und dann beendet. Jetzt esse ich wieder wie vorher und so wie meinen Ärzten es mir empfehlen: viele kleine Mahlzeiten mit jeweils niedrigem KH-Anteil.
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    am 14.02.2024 08:09:04 | IP (Hash): 35154354
    Nosweets schrieb:
    Ich frage mich aber wie ihr das intermittierende Fasten schafft? Ich habe es im letzten Jahr mal ausprobiert und es ging absolut nicht. Mir war permanent so schwindelig und ich war so schlapp. An der Arbeit bin ich häufig fast umgekippt so dass ich mich setzen musste. Ich habe es 4 Wochen durchgehalten und dann beendet. Jetzt esse ich wieder wie vorher und so wie meinen Ärzten es mir empfehlen: viele kleine Mahlzeiten mit jeweils niedrigem KH-Anteil.



    Das, was du da beschreibst: schwindelig und schlapp, kenne ich aus der ersten Zeit nach meiner Diabetes-Diagnose.
    Damals hab ich einfach nur angefangen, "normal-gesund" zu essen.
    Halte ich für Entwöhnungserscheinungen, nachdem der Körper über lange Zeit an zu viel BZ gewöhnt war...
    ______________________
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    am 14.02.2024 08:31:08 | IP (Hash): 2112195232
    Nosweets schrieb:
    Ich frage mich aber wie ihr das intermittierende Fasten schafft? Ich habe es im letzten Jahr mal ausprobiert und es ging absolut nicht. Mir war permanent so schwindelig und ich war so schlapp. An der Arbeit bin ich häufig fast umgekippt so dass ich mich setzen musste. Ich habe es 4 Wochen durchgehalten und dann beendet. Jetzt esse ich wieder wie vorher und so wie meinen Ärzten es mir empfehlen: viele kleine Mahlzeiten mit jeweils niedrigem KH-Anteil.



    Ist eine Gewöhnungssache, die erste Zeit knurrt der Magen, man fühlt sich schlapp und man denkt permanent ans Frühstück.
    Irgendwann gewöhnt man sich aber dran, vermisst da kaum noch etwas und so etwas wie "Hunger" hab ich eigentlich nur dann wenn auch das vorherige Abendessen ausfiel oder sehr spartanisch war.
    In solchen Fällen nehme ich ein bisschen Flohsamenschalenpulver in Wasser, das macht für Stunden satt. Viel Trinken hilft auch immer.
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    am 14.02.2024 12:17:02 | IP (Hash): 231992445

    Der Krapfen und der (mein) Blutzucker :-)

    Einen Krapfen, so richtig fett, süß und mit Sicherheit ungesund gibt es bei mir einmal im Jahr: am Faschingsdienstag

    Neu in diesem Jahr, ich konnte mit Sensor beobachten, was er mit meinem Blutzucker macht.
    Gegessen wurde er auf nüchternen Magen um 13:00.

    Blutzuckerkurve schiesst von ca. 110 auf 150 und fällt dann ebenso steil wieder ab auf ca. 90 und eine weitere Stunde später auf ca. 70 und dann wieder auf 90 anzusteigen.

    Sind 150 eine zu hohe Spitze ? und warum fällt der BZ dann so tief?
    Wenn ich keinen Denkfehler habe könnte ich dann ja auch naschen?





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    am 14.02.2024 12:59:21 | IP (Hash): 2112195232
    -anna- schrieb:

    Der Krapfen und der (mein) Blutzucker :-)

    Einen Krapfen, so richtig fett, süß und mit Sicherheit ungesund gibt es bei mir einmal im Jahr: am Faschingsdienstag

    Neu in diesem Jahr, ich konnte mit Sensor beobachten, was er mit meinem Blutzucker macht.
    Gegessen wurde er auf nüchternen Magen um 13:00.

    Blutzuckerkurve schiesst von ca. 110 auf 150 und fällt dann ebenso steil wieder ab auf ca. 90 und eine weitere Stunde später auf ca. 70 und dann wieder auf 90 anzusteigen.

    Sind 150 eine zu hohe Spitze ? und warum fällt der BZ dann so tief?
    Wenn ich keinen Denkfehler habe könnte ich dann ja auch naschen?



    Hallo Anna,

    ich liebe Krapfen ebenso.
    Es gibt noch so alle paar Wochen mal einen, der letzte war nur ein halber Krapfen, den hab ich mir mit meiner Frau geteilt^^
    150 ist meiner Meinung nach kein besorgniserregender Wert, ich war übrigens auch angenehm überrascht das der auch bei mir nicht so schlimm anschlug wie befürchtet.
    Hab Krapfen letztes Jahr und dann noch einmal gegen Weihnachten 2 mal getestet. Der zweite war ein ziemlich grosser slowenischer Bauernkrapfen (ohne Füllung), da gab es interessanterweise nur einen ganz kleinen Peak.

    So ein durchschnittlicher Krapfen wiegt 60 bis 120g, im Schnitt vielleicht 100g.
    Da das Gewicht auch zu grossen Teilen vom Fett kommt bleiben vielleicht noch 30 oder 40g KH übrig.
    Und wenn man dann noch den Puderzucker abklopft oder abschabt und vielleicht auch die Füllung teilweise nicht mitisst, dann ist das gar nicht mehr so viel KH was man da konsumiert.
    Der Bauernkrapfen sah zwar grösser aus, aber dürfte gewichtsmässig nicht viel anderes gewesen sein als die "normalen".

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    am 14.02.2024 13:05:49 | IP (Hash): 664729015
    -anna- schrieb:
    Blutzuckerkurve schiesst von ca. 110 auf 150 und fällt dann ebenso steil wieder ab auf ca. 90 und eine weitere Stunde später auf ca. 70 und dann wieder auf 90 anzusteigen.
    Sind 150 eine zu hohe Spitze ? und warum fällt der BZ dann so tief?
    Wenn ich keinen Denkfehler habe könnte ich dann ja auch naschen?

    Hallo Anna,

    also das Naschen auf nüchternen Magen würde ich an deiner Stelle nur als Ausnahme zulassen. Mehr willst du bestimmt auch nicht.

    150mg/dl sind nicht zu viel, aber die starke Schwankung von 150 zu 70 könnte eventuell problematisch sein. Probiere mal aus, wie sich dein BZ verhält, wenn du die Süßigkeit als Nachtisch nach einer gößeren Mahlzeit isst. Wenn dein BZ dabei dann flacher verläuft, könntest du dir mit Sicht auf die Diabetesprävention vielleicht sogar öfter erlauben.

    Der starke Abfall zeigt erst mal, dass du noch genügend Insulin hast. Möglicherweise liegt die überschießende Reaktion nur daran, dass dein Körper diese große Menge an schnellen KH nicht erwartet hat, weil das in deiner Ernährung der letzten Tage nicht so war. Eventuell ist es aber auch eine kleine Störung in Richtung leicht verspätete und dann überschießende Insulinantwort.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 14.02.2024 13:57:08. Grund: BBCodes
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    Nosweets schrieb:
    Ich frage mich aber wie ihr das intermittierende Fasten schafft? Ich habe es im letzten Jahr mal ausprobiert und es ging absolut nicht. Mir war permanent so schwindelig und ich war so schlapp. An der Arbeit bin ich häufig fast umgekippt so dass ich mich setzen musste. Ich habe es 4 Wochen durchgehalten und dann beendet. Jetzt esse ich wieder wie vorher und so wie meinen Ärzten es mir empfehlen: viele kleine Mahlzeiten mit jeweils niedrigem KH-Anteil.



    Vielleicht legst du deine Latte zu hoch. Du musst ja nicht unbedingt jeden Tag intermittierend fasten. Fang doch mal klein an. Wenn du z.b. am Samstag Besorgungen machen musst, dann kannst du mal versuchen, ohne Frühstück aus dem Haus zu gehen und danach Frühstück und Mittagessen zusammenzulegen. Versuche dir so mit schieben esspausen zu erarbeiten und finde für dich heraus, zu welchen uhrzeiten und Gelegenheiten das funktioniert. Oder versuche wenigstens einen langen Zeitraum ohne Kohlenhydrate und mach einzelne Mahlzeiten immer kleiner und andere größer. Spiel mit den Zutaten einer Mahlzeit. Ein Spiegelei oder eine geräucherte Bioforelle als spätes Frühstück macht gut satt. Versuche es mal mit einer Gemüsesuppe mit tofu als spätes Frühstück. Dazu joghurt mit Nüssen und Samen. Vielleicht solltest Du deine Portionen vergrößern, damit Du auch satt bist. Man kann am späten Vormittag auch wunderbar ein Stück biolachs und schönes Gemüse dazu essen (keine Kartoffeln). Huhn mit einem riesenteller Salat. Usw.
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    am 17.02.2024 16:46:03 | IP (Hash): 1985868933
    Hallo Zusammen,
    mein Blutzucker ist gerade auf 76 (war 60 Minuten auf dem Laufband gehen - es regnet) und heute seit dem Morgen dauerhaft untern 100. Das behauptet zumindest der weiße Knopf im Oberarm und der muss es ja wissen :-)
    Metformin 500 1-0-1 scheint jetzt doch zu wirken, der Hba1c Anfang April wird dann Gewissheit bringen.

    Bei mir gibt es heute nur ein Abendessen (unter 500 kcal)
    Fenchelgemüse gedünstet
    Magertopfen (den essen ich einfach mit dem Löffel, natur pur)

    Gestern fielen mir bunte Bio-Karotten um 50% zu weil sie am Vortag abgelaufen sind.
    Habe sie im SlowCooker mit etwas Öl gedünstet und bissfest genossen.
    Da Karotten süß schmecken und auch einiges an KHs haben, habe ich mit einem deutlichen Anstieg der BZ-Kurve gerechnet.
    Und was ist passiert? NICHTS !?!?!?!?

    Der BZ ging zu keinem Zeitpunkt über 110 und war nach einer Stunde auf 80.
    Später gab es dann noch ein Schnittlauch-Vollkornbrot und ein Joghurt mit Beeren, Anstieg auf knapp 130.

    Das mit den Karotten ist mir ein Rätsel, wenn der Sensor nicht total spinnt wäre das ja super. Ich liebe Karotten, esse sie nur wegen der KH immer seltener.


    @Rainer
    Der Krapfen ist die totale Ausnahme bei mir, ebenso die Uhrzeit.
    Ich fange frühestens um 14:00 mit dem Essen an.
    Am Faschingsdienstag also alles anders.

    Naschen findet bei mir kaum mehr statt, Eis im Sommer kann man an einer Hand abzählen.
    Aus Kuchen, Torten, süßen Hauptspeisen mache ich mir zum Glück wenig.
    Ich war nach dem Krapfen auch richtig müde, der Körper hatte da richtig zu tun mit der Verdauung, gesund kann das nicht sein, auch ohne BZ-Problematik nicht.


    @Nosweets
    Vielleicht langsam an das intermittierende Fasten herantasten.
    Eine Stunde später Frühstück, eine Stunde früher Abendessen. Damit hättest du zwei Stunden Nahrungskarenz gewonnen.
    Vielleicht eine der Randmahlzeiten low carb?
    Und nichts zwischen den Mahlzeiten essen, das führt sonst leider immer wieder zu Spitzen.

    Ich lerne mit dem CGM wirklich viel über meinen Körper und wie sich Essen auf den BZ auswirkt.
    So ganz werden die Werte sicher nicht stimmen, ABER, die grobe Richtung, die stimmt auf jeden Fall.


    @All
    Um nicht bei jeder Hba1c-Messung aufs neue enttäuscht zu sein, weil der Wert trotz aller Bemühungen wieder nicht runter ging, sonder noch um eine Kommastelle hoch habe ich jetzt meine Strategie geändert.
    Man hat immer die Wahl zwischen halbvoll und halbleer.
    Mein Blutzucker schwimmt jetzt in einem halbvollen Glas Wasser :-) ich werde das ganze jetzt anders betrachten.

    1. hatte ich Glück so früh auf Prädiabetes aufmerksam zu werden
    2. habe ich dieses Forum gefunden und schon viel lernen dürfen
    3. wegen der erhöhten BZ-Werten ernähre ich mich gesünder (auch Zucker zu verzichten kann nur gesund sein)
    4. gibt es jetzt diese CGMs mit denen man viel über das eigene Körperverhalten betreffend BZ lernen kann
    5. versuche ich mich täglich mindestens 30 Minuten zu bewegen, auch wenn es oft schwer fällt
    6. unabhängig wie sich das alles mit dem BZ entwickeln wird, eine gesunde Lebensweise (Ernährung, Erholung, Sport) wird dazu in hohem Mass beitragen, schlimme Folgen fern zu halten
    7. für den Rest sind Ärzte zuständig
    Bearbeitet von User am 17.02.2024 17:36:16. Grund: Tippfehler ;-)
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    am 17.02.2024 17:14:58 | IP (Hash): 1735270538
    Mit dem Krapfen hast du meine Einschätzung in Richtung T1 LADA infolge deiner niedrigen Insulinwerte revidiert. Denn du hast eine typische Prä-/T2D Kurve produziert.

    Deine aktuellen Wasserstandsmeldungen lesen sich gut. Daumendrück für weiterso :)

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    am 17.02.2024 17:45:48 | IP (Hash): 1985868933
    hjt_Jürgen schrieb:
    Mit dem Krapfen hast du meine Einschätzung in Richtung T1 LADA infolge deiner niedrigen Insulinwerte revidiert. Denn du hast eine typische Prä-/T2D Kurve produziert.


    Prädiabetes mit dem Subtyp der wenig Insulin produziert vielleicht?
    Die Ärztin meinte, mein Homa-Index schließt Insulinresistenz aus.

    Aber was sagst du zum 500 Gramm Karotten-Experiment?
    Auch typisch für Prä-/T2D? Oder schlichtweg ein Sensorfehler? :-)

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    am 17.02.2024 19:54:37 | IP (Hash): 1735270538
    Typisch für Prädiabetes und erste Jahre mit Typ 2 ist der mehr oder weniger höhere Anstieg nach dem Essen von KHs und das anschließend meistens etwas steilere Absinken unter die Höhe vor dem Essen, auf die dann meistens wieder angestiegen wird.

    Damit könnte ich mir gut vorstellen, dass du nach ner Woche Fasten (hattest du auf März vertagt?) auch völlig ohne Metformin wieder mit nüchtern deutlich unter 100 mg/dl beginnst. Denn dann hast Du die T2D-Fehlfunktion deiner Leber ausgeschaltet.
    Und ich könnte mir gut vorstellen, dass du 10-12 Wochen weiter in der Newcastle-Spur (3x200 kcal/Tag) nach so einem Krapfen in der Spitze nur noch 120-130 messen würdest und ein sanftes Auslaufen der Spitze wieder auf die Höhe von vor dem Essen. Denn dann hättest du auch die T2D-Fehlfunktion bei deinen Beta-Zellen ausgeschaltet.
    Und damit würde dann höchstwahrscheinlich die Überprüfung auch wieder deutlich mehr C-Peptid ausweisen!

    Aber du weißt natürlich, dass das die Einschätzung vom “Quatalsspinner” ist ;)

    Ach ja, hast du eigentlich in dem Taylor-Buch irgendwo gefunden, dass die Muskelzellen einen direkten Einfluss auf die Blutzucker-Regelung direkt nach den Mahlzeiten haben?
    Apropos Möhren? Da waren offenbar lange nicht so viele KHs im Topf wie im Krapfen :)

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    am 17.02.2024 22:53:54 | IP (Hash): 142410291
    hjt_Jürgen schrieb:
    Typisch für Prädiabetes und erste Jahre mit Typ 2 ist der mehr oder weniger höhere Anstieg nach dem Essen von KHs und das anschließend meistens etwas steilere Absinken unter die Höhe vor dem Essen.....


    @jürgen, typisch für den T2 mit Insulinresiszenz ist, gerade in den Anfangsjahren ein deutlich höherer Insulinspiegel. Am Anfang des insulinresistenten Diabetes wird ja reichlich Insulin produziert mit dem die Resistens kompensiert wird.Und jain dem Punkt hast du recht: wenn für die Essensmenge mehr Insulin produziert wird als benötigt, dann sinkt der BZSpiegel tiefer sls vor dem Essen. Das mag mehrere Gründe haben, einige hat Reiner ja schon erwähnt.
    Diese absackende Blutzuckerkurve alleine als "Beweis" für eine doch vorhandene Insulinresistenz herzunehemen empfinde ich als absurd. Dann wäre das ja ne Insulinresistenz die ausschließlich nach dem Essen auftritt. Und im Nüchtern Zustand komplett verschwindet, wie soll das denn gehen? Annas Nüchterninsulinwerte sind ja am unteren Grenzwert, was eine Insulinresistenz doch ausschließt.

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    am 18.02.2024 10:59:38 | IP (Hash): 426457895
    Suggardosis schrieb:
    Diese absackende Blutzuckerkurve alleine als "Beweis" für eine doch vorhandene Insulinresistenz herzunehemen empfinde ich als absurd.


    Nach dem Insulinresistenz-Mythos ist hauptsächlich die Glukoseaufnahme der Muskelzellen für die BZ-Regulierung nach dem Essen zuständig. Demnach müsste bei Menschen ohne Diabetes die größte Füllung immer in den 2 Stunden nach dem Essen zu messen sein und nicht erst 3-5 Stunden danach mit der jeweiligen Tagesspitze am Abend.
    Zudem ist das Speicher-Volumen der Muskelzellen begrenzt und kann auch mit noch so viel Insulin nicht erweitert werden.

    Das Sinken der postprandialen BZ-Kurve unter die Höhe vor dem Essen schreibe ich mit keiner Silbe einer IR zu, sondern das zeigt doch, dass ganz offensichtlich noch mehr Insulin aktiviert werden kann, als gebraucht wird. Es kann offenbar nur nicht ausreichend spontan als erste Antwort auf die Bestellung durch die Inkretine beim Durchgang der Glukose durch die Dünndarmwand aktiviert werden.

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    am 18.02.2024 16:13:10 | IP (Hash): 1985868933
    hjt_Jürgen schrieb:
    Damit könnte ich mir gut vorstellen, dass du nach ner Woche Fasten (hattest du auf März vertagt?) auch völlig ohne Metformin wieder mit nüchtern deutlich unter 100 mg/dl beginnst. Denn dann hast Du die T2D-Fehlfunktion deiner Leber ausgeschaltet.
    Und ich könnte mir gut vorstellen, dass du 10-12 Wochen weiter in der Newcastle-Spur (3x200 kcal/Tag) nach so einem Krapfen in der Spitze nur noch 120-130 messen würdest und ein sanftes Auslaufen der Spitze wieder auf die Höhe von vor dem Essen. Denn dann hättest du auch die T2D-Fehlfunktion bei deinen Beta-Zellen ausgeschaltet.
    Und damit würde dann höchstwahrscheinlich die Überprüfung auch wieder deutlich mehr C-Peptid ausweisen!

    Aber du weißt natürlich, dass das die Einschätzung vom “Quatalsspinner” ist ;)


    Taylor bekommt seine Chance :-)

    Ich habe eine passable Lücke für eine Fastenwoche gefunden und starte am Mittwoch damit.
    Metformin lasse ich weg.
    Newcastle dann ab ca. Mitte März, es kommt mir ein Geburtstag in die Quere :-) und eine kurze Reise.
    Werde Newcastle für mich aber auf einmal pro Tag 400Kcal abwandeln, dazu Fastenbrühe (die hat so gut wie keine Kcal) und extra Balaststoffe (sind auch Drinks mit ca. 100 Kcal).

    Wenn der Blutzucker sich auch mit "Taylor-Experimenten" nicht nach unten korrigieren lässt, dann hab ich's probiert und nehme Metformin.

    Am liebsten wäre mir, es wäre eine Insulinresistenz, denn dann könnte ich gegensteuern. Ich müsste mein Gewicht in dem Bereich halten, dass sich der BZ im "grünen Bereich" bewegt.
    Versuch macht klug.

    Gestern hatte ich einen perfekten Blutzuckerverlauf, die Kurve bewegt sich den ganzen Tag zwischen 70 und 120. Die drucke ich aus, so schön :-)





    Bearbeitet von User am 18.02.2024 16:27:12. Grund: Ergänzung
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    am 18.02.2024 16:41:01 | IP (Hash): 426457895
    -anna- schrieb:
    Am liebsten wäre mir, es wäre eine Insulinresistenz, denn dann könnte ich gegensteuern.


    In welchem Zusammenhang hast du eigentlich im Taylor Buch was von Insulinresistenz gelesen?

    ----------------------------------------------
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    am 18.02.2024 16:50:36 | IP (Hash): 1416118709
    -anna- schrieb:

    Der Krapfen und der (mein) Blutzucker :-)

    Einen Krapfen, so richtig fett, süß und mit Sicherheit ungesund gibt es bei mir einmal im Jahr: am Faschingsdienstag

    Neu in diesem Jahr, ich konnte mit Sensor beobachten, was er mit meinem Blutzucker macht.
    Gegessen wurde er auf nüchternen Magen um 13:00.

    Blutzuckerkurve schiesst von ca. 110 auf 150 und fällt dann ebenso steil wieder ab auf ca. 90 und eine weitere Stunde später auf ca. 70 und dann wieder auf 90 anzusteigen.

    Sind 150 eine zu hohe Spitze ? und warum fällt der BZ dann so tief?
    Wenn ich keinen Denkfehler habe könnte ich dann ja auch naschen?



    Hallo Anna,
    ich denke mal, du hast deinen Gewebezucker gemessen, da du schreibst, dass du mit dem Sensor gemessen hast. Was ich hier schreibe gilt nur für Libre 3, wenn du den hast. Normalerweise dürfte dein gemessener Gewebezucker, es sei denn, du hast dazu noch Beigaben mit Kohlenhydrate gegessen, nur unwesentlich ansteigen.
    Das Libre 3 System hat ein sehr eigenartiges Messverhalten. Darüber war hier schon so einiges zu lesen.

    Du kannst das aber auch sehr einfach austesten. Wenn du beim nächsten mal einen zweifelhaften Messwert erhälst, speicher den ab und mache zur gleichen Zeit eine Blutzucker-Kontrollmessung. Ab besten zeitgleich im Maximum und Minimum (Gewebezucker-Wiederholungsmessungen nach einer Minute). Dann hast du gleichzeitig Beweismaterial für die Abbot-Hotline. Dort erhältst du erfahrungsgemäß die Aussage, das es am Sensor liege (diese Antworten habe ich immer wieder erhalten).

    Ich habe da schon die abenteuerlichsten Abweichungen bei mir gemessen. Am gefährlichsten sind diese Abweichungen bei Insulinpflichtigen im UNTEREN Bereich (Gewebezuckeralarm kleiner70 mg/dl und Blutzucker-Kontrollmessung zur gleichen Zeit kleiner 50 mg/dl gemessen).

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    am 18.02.2024 17:28:06 | IP (Hash): 426457895
    Zuckermann schrieb:
    Du kannst das aber auch sehr einfach austesten. Wenn du beim nächsten mal einen zweifelhaften Messwert erhälst, speicher den ab und mache zur gleichen Zeit eine Blutzucker-Kontrollmessung. Ab besten zeitgleich im Maximum und Minimum (Gewebezucker-Wiederholungsmessungen nach einer Minute). Dann hast du gleichzeitig Beweismaterial für die Abbot-Hotline. Dort erhältst du erfahrungsgemäß die Aussage, das es am Sensor liege (diese Antworten habe ich immer wieder erhalten).


    Bitte berücksichtige, dass der Gewebezucker meistens um 15-20 Minuten hinter dem Fingerpieks herläuft. Bei starkem Ansteigen und starkem Sinken MÜSSEN da deutliche und z.T. auch gewaltige Unterschiede auftreten, auch wenn beide Anzeigen völlig übereinstimmen und bei längerem waaferechtem BZ-Verlauf völlig gleiche Werte zeigen.
    https://www.blood-sugar-lounge.de/coaching/auswirkung-einer-hohen-glukosedynamik-auf-die-messung-mit-dem-cgm/

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    am 18.02.2024 18:25:27 | IP (Hash): 1416118709
    hjt_Jürgen schrieb:

    Bitte berücksichtige, dass der Gewebezucker meistens um 15-20 Minuten hinter dem Fingerpieks herläuft.


    Wie kann es dann passieren, dass der Blutzucker im hier diskutierten Fall dem Gewebezucker "hinterherläuft"?
    Gemessen zwei Stunden nach dem Essen Gewebezucker: 250 mg/dl und Blutzucker: 160 mg/dl (derartige Höhen habe ich schon mehrmals mit Libre 3 gemessen !!!).

    Würde ich als Insulinpflichtiger das Messverhalten von Libre 3 nicht kennen, müsste ich jetzt bei horizontalenm Pfeil Korrektur spritzen (vieleicht habe ich vor dem Essen auch vergessen zu spritzen?). Dann würde ich beim Korrekturspritzen gewaltig in die Unterzuckerung kommen!

    Deine Empfehlung ist mal wieder sehr gefährlich und hoffentlich fallen eventuelle "Neulinge" nicht darauf rein. Es wäre besser, du hälts dich zurück anstelle immer wieder irgend etwas gelesenes sofort und dann falsch zu kommentieren!

    Der hier beschriebene Fall betrifft nur Insulinpflichtige, die CGM anwenden!!

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    Bearbeitet von User am 18.02.2024 22:00:50. Grund: .
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    am 18.02.2024 22:47:57 | IP (Hash): 142410291
    hjt_Jürgen schrieb:
    Suggardosis schrieb:
    Diese absackende Blutzuckerkurve alleine als "Beweis" für eine doch vorhandene Insulinresistenz herzunehemen empfinde ich als absurd.


    Nach dem Insulinresistenz-Mythos ist hauptsächlich die Glukoseaufnahme der Muskelzellen für die BZ-Regulierung nach dem Essen zuständig. Demnach müsste bei Menschen ohne Diabetes die größte Füllung immer in den 2 Stunden nach dem Essen zu messen sein und nicht erst 3-5 Stunden danach mit der jeweiligen Tagesspitze am Abend.
    Zudem ist das Speicher-Volumen der Muskelzellen begrenzt und kann auch mit noch so viel Insulin nicht erweitert werden.

    Das Sinken der postprandialen BZ-Kurve unter die Höhe vor dem Essen schreibe ich mit keiner Silbe einer IR zu, sondern das zeigt doch, dass ganz offensichtlich noch mehr Insulin aktiviert werden kann, als gebraucht wird. Es kann offenbar nur nicht ausreichend spontan als erste Antwort auf die Bestellung durch die Inkretine beim Durchgang der Glukose durch die Dünndarmwand aktiviert werden.

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    So wie ich die Insulinresistenz-Theorie immer verstanden habe ist es nicht nur ein Problem der Glukoseaufnahme in die Muskelzellen sondern vorallem auch ein Problem der Leber, die wegen Verfettung nicht adäquat auf Insulin reagiert, und die Glucoseproduktion nicht richtig reguliert.

    ‐----------
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    am 18.02.2024 23:22:06 | IP (Hash): 142410291
    hjt_Jürgen schrieb:
    -anna- schrieb:
    Am liebsten wäre mir, es wäre eine Insulinresistenz, denn dann könnte ich gegensteuern.


    In welchem Zusammenhang hast du eigentlich im Taylor Buch was von Insulinresistenz gelesen?


    @jürgen: Ich zitiere aus taylors Buch:
    "An extra mouthful of food daily over a long period of time causes fat in the liver to build up. This makes the liver unable to respond properly to insulin. Blood glucose starts to creep up and this causes higher background levels of insulin. This insulin then oils the wheels for glucose to be turned into liver fat."
    ...Das tägliche Extra Häppchen Futter über lange Zeit, macht, dass die Leber nicht mehr adäquat auf Insulin reagiert. Der Blutzucker steigt langsam, was einen höheren Insulingrundspiegel bewirkt.
    Also auch wenn Taylor hier die Insulinresistenz noch nicht erwähnt, so beschreibt Taylor doch den Mechanismus der Insulinresistenz.
    Und was Taylor beschriebene passt bei Anna nicht, denn ihr Insulingrundspiegel ist noch immer niedrig.

    und hier ein weiteresTaylor Zitat, in dem du was von insulinresistenz lesen kannst.
    --------Equally exciting was the fact that, within seven days, the insulin resistance of the liver had also vanished, as fat levels fell. We used special tests to measure that directly, and the background insulin levels dropped at the same time. The dramatic change in liver fat during the eight weeks of the study is shown in figure 5.4."
    Und ja die Insulinresistenz ist weg, der Insulingrundspiegel ist gefallen.
    Annas Insulinspiegel ist schon niedrig.... wohin soll der noch fallen?


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    am 19.02.2024 09:01:42 | IP (Hash): 2077167362
    Suggardosis schrieb:
    So wie ich die Insulinresistenz-Theorie immer verstanden habe ist es nicht nur ein Problem der Glukoseaufnahme in die Muskelzellen sondern vorallem auch ein Problem der Leber, die wegen Verfettung nicht adäquat auf Insulin reagiert, und die Glucoseproduktion nicht richtig reguliert.


    Wie ich’s verstehe, brauchen die meisten Lebern völlig unabhängig von ihrem Verfettungsgrad lediglich ausreichend spontan ausreichend viel Insulin für ihre gesunde Regelung des Blutzuckers. Dafür brauchen die einen wenig und die anderen 100 mal soviel Insulin. Bei denen, die viel brauchen, kann man dann von einer Insulinresistenz der Leber sprechen. Aber das ist für normal funktionierende Bauchspeicheldrüsen kein Problem. Denn die sind im Normalbetrieb wie alle unsere Organe lange nicht ausgelastet und liefern dann einfach für so kurze Zeiten sehr zuverlässig entsprechend mehr.

    Das T2D Problem entsteht nur dann, wenn so ein Pankreas eine T2D Fettschwelle geerbt hat und die zunehmend überschritten wird. Damit wird die T2D Störung in diesem Pankreas eingeschaltet. Dann reagieren immer mehr Beta-Zellen immer weniger schnell und immer weniger und schließlich überhaupt nicht mehr auf Insulinanforderungen.

    Immer-weniger-schnell betrifft vor allem die Insulinanforderung der Inkretine, wenn Glukose aus dem Dünndarm in den Portalkreislauf gegeben wird. Die angeforderte Menge ist weit mehr als 10 mal größer, als in allen sonstigen Fällen und hat vor allem die Aufgabe, die Glukoneogenese auszuschalten. Also die um 10 Gramm Glukose, die die Leber fortlaufend stündlich aus Protein produziert.

    Damit kommt zur neu gelieferten Glukose zum einen nicht die dafür normal übliche Menge an Insulin und zum anderen zusätzlich auch noch die Glukose aus der eigenen Produktion. Damit kann die Leber nur erheblich mehr als normal üblich an Glukose in den Kreislauf geben, und indem von diesem deutlichen Mehr am Glukose aus dem Kreislauf zurück durch den Pankreas kommt, löst die Glukose darin selbst die Insulinlieferung aus.

    Da diese Art Auslösung normal nicht vorkommt, überreagiert sie, solange noch ausreichend Betas auf diesen direkten Trigger vom BZ ansprechen.
    Weil die im geschilderten Fall offenbar auf den Krapfen noch überreagieren konnten, denke ich, dass da viele Betas einfach nur mehr oder weniger ausgeschaltet sind und vielleicht einige auch schon komplett. Aber wahrscheinlich lassen sich alle wieder freischalten, wenn der Fettabbau gelingt, der ihre normale Funktion verhindert.



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    am 19.02.2024 15:57:44 | IP (Hash): 229843331
    hjt_Jürgen schrieb:
    Sorry, aber die Ärztin hat den Schuss nicht gehört. Es gibt keinen t2d mit schon zu Anfang zu wenig Insulin!



    Auch wenn ich das Weltbild einiger Forenten hier erschüttern muss:

    Beim Diabetes Typ 2 besteht entweder eine Insulinresistenz oder die Bauchspeichdrüse produziert nicht oder nicht mehr genügend Insulin. Aber es liegt keine Autoimmunerkrankung vor, wie beim Diabetes Typ 1.
    Die Inselzellen können schlichtweg erschöpfen. Das hat man in den 60er und 70er Jahren insbesondere häufig bei sehr alten Menschen beobachtet. Deswegen wurde auch vom Altersdiabetes gesprochen. Über die Gründe kann man trefflich spekulieren. Es könnte durchaus sein, dass in vielen Fällen auch eine Fehlernährung maßgeblich war. Denkbar ist aber auch, dass die Inselzellen durch Alterungsprozesse erschöpfen. Wenn solche Patienten dann auch noch normalgewichtig sind und sich regelmäßig bewegen, dann wird früher oder später das Zuführen von Insulin notwendig werden.
    Die häufigeren Fälle liegen regelmäßig anders. Da bin ich eine gute Blaupause. Ich habe mich über Jahrzehnte falsch ernährt. Dazu zu wenig bewegt. Ich habe zugenommen und bin zu meiner besten Zeit auf einen BMI von fast 40 gekommen. Das ist allerdings schon einige Jahre her. Als bei mir der Diabetes im November letzten Jahres diagnostiziert wurde, lag mein BMI bei knapp 34 und inzwischen bin ich bei 30,2 angekommen. Ziel ist es, noch 10 KG abzuspecken; dann würde ich bei 27,4 liegen. Damit könnte ich leben.
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    am 19.02.2024 17:29:42 | IP (Hash): 1985868933
    Hallo @Zuckermann
    Ich nutze einen Libre 2 Sensor (bei Abott reklamieren könnte ich nicht, ich besorge die auf Willhaben)
    Der aktuelle hat die ersten zwei Tage Werte im unteren roten Bereich so um die 50 angezeigt.
    Das ist unglaubwürdig, kann bei mir nicht sein.
    Für mich sind die Tendenzen wichtig. Zusätzlich noch mit Stäbchen messen, neeeee ;-) (au weh)
    In diesem Thread dreht sich alles um Prädiabetes, da sind die Werte noch nicht so wichtig weil nichts passieren kann.

    @Jürgen
    bei Taylor gibt es den Begriff Insulinresistenz nicht zu lesen. Das war mein Wording :-)

    Vielleicht hat der BZ auf den Krapfen so reagiert, weil ich sowas normalerweise gar nicht esse?
    Vor einem OGTT sollte man ja auch drei Tage KHs essen.

    Gründe für Prädiabetes gibt es ja diverse und vielleicht ist es manchmal nicht nur EIN Grund, sondern ein Aufeinander treffen von MEHREREN Gründen.
    zu viel Fett in der Leber
    zu viel Fett in der Bauchspeicheldrüse
    zu viel Fett im Bauch, Bauchumfang zu hoch
    Betas aus anderen Gründen müde
    genetische Disposition
    Stress
    Entzündungen
    Viren


    Die 6 Subtypen Prädiabetes
    Ich sehe mich in den Gruppen 2 oder 3 und einige der Damen die hier mitschreiben sehe ich in der Gruppe 2.
    Meine Intima-Media-Dicke in der A. carotis ist leicht erhöht, das würde zur Gruppe 3 passen.


    Zum Nachlesen für alle
    Subtyp 1: niedriges Risiko
    Die Probanden des Clusters 1 waren mit einem BMI von durchschnittlich 26,82 kg/m2 übergewichtig, jedoch gesund. Das Diabetes-Risiko ist niedrig.

    Subtyp 2: niedriges Risiko
    Der Subtyp 2 unterscheidet sich vom Subtyp 1 durch den BMI, welcher beim Subtyp 2 im Normalbereich liegt (durchschnittlich 23,45 kg/m2). Dieser Subtyp zeichnet sich durch das besonders niedrige Risiko aus, an Diabetes und seinen Komplikationen zu erkranken.

    Subtyp 3: hohes Risiko
    Mit einem BMI von durchschnittlich 29,15 kg/m2 waren die Probanden des Clusters 3 übergewichtig bis adipös. Das genetische Diabetes-Risiko sowie jenes für diesen Subtyp sind hoch. Bei Personen, die dem Subtyp 3 angehören, produzieren die Betazellen nicht mehr genügend Insulin, um den Blutzuckerspiegel im Normalbereich zu halten. Eine Erklärung für die unzureichende Insulinsekretion stellen Fettablagerungen im Bauchbereich und im Pankreas dar. Es besteht das Risiko einer Nephropathie und das kardiovaskuläre Risiko ist als hoch einzustufen – eine erhöhte Intima-Media-Dicke in der A. carotis ließ sich feststellen. Bei Patienten mit einem Prädiabetes vom Subtyp 3 sollte angestrebt werden, den Diabetes durch einen Abbau des viszeralen Fettgewebes mithilfe von Ausdauersport und einer Kalorienreduktion zu verhindern.

    Subtyp 4: niedriges Risiko
    Die Gruppe des Subtyps 4 wies keine Störungen des Glukosestoffwechsels auf, das Diabetes-Risiko ist niedrig. Zwar ist der Subtyp 4 mit einem mittleren BMI von 31,54 kg/m2 adipös, jedoch befanden sich die Fettablagerungen überwiegend im Subkutanen Gewebe und nicht im Bauchbereich. Bezeichnet wird dieser Zustand auch als „metabolisch gesunde Adipositas“ .

    Subtyp 5: hohes Risiko
    Beim Subtyp 5 sind das Diabetes-, das Nephropathie- und das kardiovaskuläre Risiko am größten. Die Betroffenen sind adipös (BMI im Durchschnitt bei 34,45 kg/m2), der Fettgehalt ihrer Leber ist sehr hoch und sie weisen eine ausgeprägte Insulinresistenz auf. Subtyp 5 geht mit einer höheren Mortalität einher.

    Aufgrund des unmittelbaren Risikos, einen Diabetes zu entwickeln, ist eine frühzeitige Intervention ratsam. Betroffene können von Lebensstiladaptionen und/oder einer strengen Diät profitieren. Jene Maßnahmen sollten auf eine Gewichtsabnahme und eine Reduktion des Leberfetts abzielen.

    Subtyp 6: hohes Risiko
    Subtyp 6 wird dadurch charakterisiert, dass sich bereits Folgeschäden an den Nieren nachweisen lassen, bevor sich der Typ-2-Diabetes manifestiert hat. Kennzeichnend ist eine ausgeprägte viszerale Adipositas (bei einem durchschnittlichen BMI von 34,94 kg/m2). Eine Fettleber kommt selten vor, Betroffene weisen jedoch ein hohes renales Sinusfett auf. Bei einem relativ niedrigen Diabetes-Risiko bestehen dennoch ein hohes Nephropathie-Risiko und eine besonders hohe Mortalität. Die Insulinproduktion der Betazellen war beim Subtyp 6 deutlich gesteigert, aber ausreichend, um die Insulinresistenz zu kompensieren. Neben Fettablagerungen in den Organen könnte jene Hyperinsulinämie für die Nierenschäden (angezeigt durch eine Mikroalbuminurie) verantwortlich sein. Trotz des fehlenden Anstiegs des Blutzuckers sind frühzeitige therapeutische Maßnahmen angezeigt.

    Quelle: https://issuu.com/hausarzt/docs/ha_01_21_web/s/11596173


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    -anna- schrieb:
    @Jürgen
    bei Taylor gibt es den Begriff Insulinresistenz nicht zu lesen. Das war mein Wording :-)

    Vielleicht hat der BZ auf den Krapfen so reagiert, weil ich sowas normalerweise gar nicht esse?
    Vor einem OGTT sollte man ja auch drei Tage KHs essen.


    Natürlich hat dein Wanst überreagiert. Das ist gar keine Frage. Und gerade deswegen ist ja das Absinken des BZ unter den Wert vor dem Essen so interessant. Denn dafür braucht es deutlich mehr Insulin, als zum Aufrechterhalten eines konstanten Wertes, und das können deine Betas ganz offensichtlich noch liefern!

    Und doch, auch bei Taylor gibt es die Schreibe von der Insulinresistenz, z.B. in der Leber, und die kann jeder ausschalten, der davon betroffen ist. Das ist die, die 7-8 Tage nach bariatrischen OPs mit und ohne Skalpell von einem Tag auf den anderen ausschaltet.
    Und mit dem Ausschalten gibt die Leber wieder völlig normal Glukose aus. Sogar bei sonem alten Typ 2 wie meinem, wo ich plötzlich nur noch 1 Viertel meines bis dahin notwendigen Basal-Insulins gebraucht habe und seitdem brauche :)

    ----------------------------------------------
    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
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    @hjt_Jürgen
    Ich vertraue da jetzt meiner Ärztin, die nach gründlicher Durchsicht aller Befunde und Blutzuckerkurven sowohl Leberverfettung als auch Insulinresistenz bei mir ausschließt.

    Ich bin ein geduldiger Mensch, aber irgendwie beginnt es jetzt zu viel zu werden.
    Zu viel von Taylor, zu viel von fetten Lebern (ich bin Vegetarierin, mich ekelt es schon beim Wort Leber), zu viel von bariatrischen OPs von denen die meisten Prädiabetiker*innen die hier mitschreiben NIE!!!!!!! auch nur ansatzweise betroffen sein werden weil sie Normalgewicht haben.

    hjt_Jürgen schrieb:

    Natürlich hat dein Wanst überreagiert. Das ist gar keine Frage.

    Btw., das Wort Wanst wird in Österreich sehr abfällig verwendet.
    Da bist du bei mir jetzt wirklich über das Ziel hinaus geschossen, so redet (schreibt) man nicht mit Menschen, auch nicht anonym.
    Bearbeitet von User am 19.02.2024 19:21:18. Grund: Ergänzung
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