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Blutzuckerkurve
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am 28.11.2023 11:47:25 | IP (Hash): 1713787651
Mit beginnendem Prädiabetes sind die Möglichkeiten mit der Remission natürlich am größten.
Aber die Verringerung meines Bedarfs an Basal-Insulin auf 25% zeigt, dass sich da sogar noch mit insulinpflichtigem Typ 2 ein erhebliches Potenzial erschließen lässt. Und zwar super passend für weniger Kilos!
Denn weniger Insulin-Umsatz macht vollautomatisch weniger Gewichts-Ansatz! Und das trifft auf jedes Stadium des Typ 2 Diabetes zu!
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 28.11.2023 14:05:57 | IP (Hash): 684823597
Das Problem ist eben das die meisten gar nicht wissen das sie Prädiabetiker sind. Bei mir war es so das ich zwar sehr wohl Warmungen bekommen habe aber in einer Form das ich sie gar nicht als ernste Warnung wahrgenommen habe. Mir wurde da nur gesagt, die Werte sind ein bisschen zu hoch, nicht so viel Süssigkeiten und abnehmen und in einem Jahr schauen wir uns das wieder an. Das klang überhaupt nicht ernst oder bedrohlich....
Leider ist es so das man oft erst einen Tritt in den Allerwertsten braucht um was zu ändern und bei mir war es der Beinahe-Kollaps des ganzen Stoffwechselsystems mit üblen Symptomen mit der Diabetes Diagnose.
War heute morgen beim Diabetologen, die sind sehr begeistert. Alles Top, Remission gelungen in Rekordzeit und nun gilt es das Ergebnis zu verteidigen und halten. Augenarzt war danach dran, auch zufrieden. Alles in allem Glück gehabt. Die harte Diät im Juni/Juli hat sich durchaus gelohnt.
Hab nun meine Medi dosis halbiert bekommen und hab deswegen nun wieder für mich selber einen guten Grund wieder genauer hinzuschauen und eine gewisse Nachlässigkeit die sich hier und da schon wieder leicht eingeschlichen hat zu vertreiben.
Weil ich will nicht in 3 Monaten mit schlechten Werten wieder die Pillen verdoppelt bekommen, ich will nun wissen, ob die guten Werte auch mit weniger Medis gehalten werden können - das ist das "Projekt "bis Februar.
Das alles mit dem "Handicap" das Weihnachten ernährungstechnisch suboptimal laufen könnte und das miese Wetter zwangsläufig meine Bewegungen draussen deutlich reduziert.
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 501 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 28.11.2023 14:21:15 | IP (Hash): 684823597
-anna- schrieb:
Wenn ich 10 bis 15% von meinem derzeitigen Körpergewicht abnehmen möchte, dann wird das mit Sicherheit eine Plagerei (ich kenne meinen Körper) und dann in Folge ein lebenslanges Projekt.
Dabei darf mich eine der derzeit besten Waagen auf dem Markt begleiten.
Da hast du dir auch echt den Rolls Royce unter den Körperfettwaagen ausgesucht-:))
Ja, die Whitings sind in jedem Testbereicht immer vorn dabei.
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am 28.11.2023 15:40:33 | IP (Hash): 847357006
-anna- schrieb:
Wie hier schon geschrieben wurde, es begleitet und berät einem bei Prädiabetes niemand, es weist auch niemand auf die Gefahr hin, dass sich daraus ein handfester T2D entwickeln kann.
Hallo anna,
vielleicht hilft dir eine differenzierte Betrachtungsweise etwas weiter, um deine Prädiabetes und die bestehenden Risiken richtig einzuordnen. Den Versuch, die Risiken für verschiedene Subtypen wissenschaftlich zu bewerten, findest du hier:
"Nicht jeder Mensch mit erhöhten Blutzuckerwerten entwickelt sofort einen Typ-2-Diabetes. In einer Langzeitstudie schritt die Stoffwechselstörung nur bei 3 von 6 Subtypen rasch zum manifesten Diabetes voran. Bei einem Subtyp kam es trotz normaler Blutzuckerwerte frühzeitig zu Spätkomplikationen der Erkrankung, ..."
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119886/Praediabetes-Studie-findet-6-Subtypen-mit-unterschiedlichem-Gefaehrdungspotenzial
Hier hast du es noch mal ein bisschen übersichtlicher dargestellt. Versuche mal, deinen Prädiabetes hier einzuordnen, um das Risiko für Diabetes und weitere Probleme besser abschätzen zu können.
https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/subtypen-bei-vorstufe-des-diabetes-entdeckt-13378.php
Vielleicht nimmt dich dein Arzt mit diesem Hintergrund auch etwas ernster. Die engspurige Betrachtungsweise, die hjt_Jürgen hier als "einzig wahre" proklamiert, stößt bei dir eventuell schnell an ihre Grenzen.
Beste Grüße, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 28.11.2023 16:41:21. Grund: BBCodes -
am 28.11.2023 16:25:42 | IP (Hash): 1600373183
Rainer schrieb:
vielleicht hilft dir eine differenzierte Betrachtungsweise etwas weiter, um deine Prädiabetes und die bestehenden Risiken richtig einzuordnen. Den Versuch, die Risiken für verschiedene Subtypen wissenschaftlich zu bewerten, ...
Welche Cluster unter welchen Umständen in welchem Zeitrahmen zur Diagnosereife führen und dann mit welchen Folgerisiken behaftet sind, ist aus meiner Sicht völlig nachrangig.
In erster Linie geht es für uns Betroffene bei der Remission ganz einfach darum, dass unsere Blutzucker-Automatik völlig ohne Medis wieder ihren gesunden Job macht!
Und aus dem Bereich des Prädiabetes kann das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sehr viel “einfacher” gelingen, als aus dem des diagnose- oder noch reiferen Typ 2.
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 29.11.2023 13:50:59 | IP (Hash): 2006570386
@Gunter21
Möchte ich kommendes Jahr 6 bis 10 kg abnehmen, dann amortisiert sich die Waage sicher innerhalb von einem halben Jahr ;)
Nix Rolls Royce sondern eher Rettungswagen :-)
Gratuliere zu deinen tollen Werten, da hast du schon sehr viel geschafft.
Ich wünsche dir dass du deine guten Werte auch mit weniger Medikamenten halten kannst und idealerweise irgendwann ganz darauf verzichten darfst. Soweit man das im Netz lesen kann ist das möglich solange man noch kein Insulin braucht.
Die Leber kann sich sehr gut regenerieren (ich nehme Mariendistel für die Leber um sie zu stärken, vielleicht dankt sie es mir und produziert weniger Glukose) und die Bauchspeicheldrüse nimmt sich daran hoffentlich ein Beispiel.
Wie lange waren denn dein Nüchtern-BZ schon erhöht bevor er dann zum T2D wurde?
Bei mir wurde rasch der HBA1c bestimmt und auch ein OGTT gemacht. Alles laut Labor-Grenzwerten im Bereich von Prädiabetes.
Nüchtern Insulin und C-Peptid war dann schon mein Privatvergnügen.
@Rainer
Danke für die beiden Links, die kannte ich schon und habe mir dazu auch schon sehr viele Gedanken gemacht und viel dazu im Netz gesucht, leider finde ich da nichts woran letztlich diese 6 Subtypen exakt festgemacht werden (Blutwerte usw.). Auch die beiden Informationsquellen stellen die 6 Subtypen etwas unterschiedlich dar.
Beim Link vom Ärzteblatt sehe ich mich am ehesten in der Gruppe 2 und 3.
Vom Gewicht her passe ich da zwar nur in die Gruppe 2, aber ich befürchte, so einfach ist es nicht.
Ich glaube nach wie vor, dass meine Bauchspeicheldrüse auch "insulinproduktionsmüde" ist.
Auf Insulinresistenz deutet bei meinen Blutwerten nichts hin. Auch eine spezielle Untersuchung auf Fettleber ergab keine solche, die Werte sind da schon sehr aussagekräftig.
Im 2. Link von dir ist der Subtyp 3 besser beschrieben, das könnte schon passen. Menschen mit Subtyp 3 bilden zu wenig Insulin und haben ein hohes Diabetes Risiko.
Die Cluster 1, 4, 5 und 6 halte ich für mich für eher unwahrscheinlich.
Ich denke beim Subtyp 2 kann ich mit Abnehmen und Ernährung etwas bewirken, beim Subtyp 3 vermutlich nicht.
Habe Ende Jänner einen Termin bei der Zuckertante (ich darf zu ihr obwohl ich "nur" Prädiabetes habe) , da habe ich dann etwas Raum für meine Fragen, die ich bis dahin noch für mich konkretisieren möchte. Diese Subtypen gehören auf jeden Fall dazu.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.11.2023 18:57:48 | IP (Hash): 699695787
Mir imponiert diese Art Online-Ordination, die die Zuckertante sich aufgebaut hat. Die finde ich einfach toll!
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 29.11.2023 19:50:47 | IP (Hash): 1092331921
Hallo Anna,
Bin sehr gespannt was du zur Zuckertante erzählen wirst. Wäre ich nicht so weit weg würde ich diese Ordination auch mal besuchen, rein schon aus Neugier.
Eine Waage werde ich mir auch zulegen, wird aber 2 Nummern kleiner. Body smart reicht gewiss für mich schon, mich interessiert hauptsächlich das viszerale Fett und die Verteilung.
Seit wann das bei mir schon erhöht war kann ich nur schätzen, hat ewig nie einer gemessen. Vermutlich schon ein paar Jahre lang hat sich das entwickelt.
Ich war zwar öfters beim Arzt, das letzte Jahr gehörte dem Blutdruck einstellen. Auch bei den Gesundheitschecks gehört der BZ leider nicht zum Programm. Und solange man unter dem Radar bleibt mit den Werten ist da nichts und es achtet keiner darauf. Und ich hatte keine Ahnung.
Aufgefallen ist es letztenendes beim Urologen bei der Routineuntersuchung.
Danach wurde dann geschaut und ich hatte dann schon nüchtern 300 bis 400 und HbA1c 11,5. OGTT wurde nie durchgeführt, die Sache war eh klar.
Ein Jahr davor war beim Urologen noch alles ok, zumindest die Urinwerte. Das muss dann wohl schnell eskaliert sein.
Leberwerte, Triglyceride und Cholesterin waren ebenfalls richtig katastrophal geworden. Und mir ging es dann tatsächlich monatelang auch schon richtig besch...
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50 -
am 29.11.2023 22:46:59 | IP (Hash): 699695787
@anna - nein, Prof Taylor hat das nicht für dich geschrieben, aber durchaus passend zu deinem beabsichtigten Fasten:
Deduction
It went like this: the people in the bariatric surgery study were of course very heavy. That is why they were having the operation. It was simple to work out approximately how many calories they would need every 24 hours just to stay alive. They would require at least 2,700 calories every day, just lying in bed all day, not moving a muscle. That is more than the average person eats even when they are moving around. Before a surgeon operates on the stomach, of course, no eating is allowed for at least 12 hours. The usual food intake for these people had suddenly dropped, from a very considerable amount to zero on the evening before surgery, when the nurse hung a sign on their bed: "nil by mouth." The body must stay alive and would still need 2,700 calories to do so every day. Over the seven days following the operation, seven times this amount would need to be found a total of 19,000 calories. A small number would be provided by supporting fluids given into a vein, but the vast majority would have to be found elsewhere.
Fortunately for all of us, our bodies are built for survival, with stores for a rainy day. And just look at that available fuel, sitting there in the liver poised for action. The heavier a person, the more likely they are to have large amounts of fat inside the liver. We knew that this particular store of fat is used first. It is far easier for the body to mobilize energy from the central organ of metabolism than to retrieve fat from the long- term storage depot under the skin. So it seemed likely that in those bariatric patients the liver fat levels might have dropped rapidly. Supposing that had caused the insulin resistance of the liver to decrease equally rapidly? In turn, the sudden return of a normal response to insulin would surely switch off the previous outpouring of glucose. Very suddenly. According to this reasoning, the rapid change in blood glucose could be a simple consequence of using up excess liver fat and nothing to do with the beta cell.
So maybe the rapid normalization of blood glucose was not due to the surgeon's undoubted and fantastic skill but just reflected that sign hanging on the bed
-nil by mouth? Of course, people can eat again a week or so after undergoing that particular type of surgery, but their stomachs will have been cut down to a fraction of the original size (to approximately the size of your thumb). They continue to be very limited regarding how much food they can consume. Therefore the sudden improvement in blood glucose would surely be maintained.
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
Bearbeitet von User am 29.11.2023 22:49:13. Grund: . -
am 30.11.2023 11:47:10 | IP (Hash): 2006570386
Hallo @Gunter21
Die Zuckertante könntest du auch online "besuchen", da ist jetzt schon viel möglich (Befunde usw. werden vorher gemailt, einzig körperliche Untersuchungen sind nicht möglich).
Da ich in Wien lebe möchte ich sie gerne persönlich kennen lernen.
Der Kontakt per E-Mail war schon sehr positiv, ich habe ein richtig gutes Bauchgefühl.
Die Body Smart ist sicherlich auch sehr gut und wird dir eine treue Begleiterin sein.
Wie Withings auch schreibt, eines der Geheimnisse um dauerhaft abzunehmen ist, sich regelmäßig zu wiegen.
Wiege ich mich einige Wochen nicht, dann hat das IMMER (außer Urlaub) einen Grund und der lautet bei mir "schlechtes Gewissen" ;)
Deine Werte waren wirklich sehr erschreckend, toll wie viel du seither schon geschafft hast. Die Ärzte und die Medikamente sind wichtig, wir sind selbst aber auch eine wichtige Säule.
Und ja, da erübrigen sich dann andere Werte wie OGTT, da müssen die Ärzte sicher gleich einmal mit Medikamenten behandeln.
Habe ich jetzt auch schon öfter gelesen, dass es nach jahrelangem Prädiabetes dann oft sehr schnell gehen kann mit T2D. Deswegen sind für mich erhöhte Werte auch so bedenklich.
Weil du von Blutdruck schreibst, den Blutdruckmesser von Withings finde ich auch sehr gut.
Vor allem weil alle Werte in EINER App gesammelt und gespeichert werden und man diese dann gut aufbereitet auch den Ärzten zur Verfügung stellen kann.
Geht es dir heute körperlich wieder besser bzw. gut?
Hallo @hjt_Jürgen
Nach den Feiertagen (vorher die schlechteste Zeit des Jahres dafür) mache ich mich daran, meine persönliche Fettschwelle auszutesten. Wasserfasten dann Leberfasten dann ketogene Phase und dann bist Ostern weiter stark pflanzlich basierte Abnehmphase.
Anders geht das nicht, mein Körper trennt sich jetzt schon ungern von jedem Kilo.
Es bleiben allerdings Zweifel (was mich betrifft!), ob es daran liegt. Auch Taylor hat keine 100%igen Erfolge. Es ist EINE Möglichkeit, aber eben nicht die einzige.
Ich bleibe da gedanklich in alle Richtungen offen bis ich des Rätsels Lösung (= den Auslöser) habe.
Es wird auch schon zur Remission von Prädiabetes geforscht, die Gewichtsreduktion alleine ist es wohl nicht.
https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/meldung/596
Hallo @Rainer
Hier ist der Subtyp 3 so beschrieben, dass er für mich vorstellbar sein kann.
https://www.ddg.info/diabetes-zeitung/neue-risikophaenotypen-differenzierter-bewerten
Nüchtern Insulin und C-Peptid sind bei mir recht niedrig, auch der Homa-Index.
Bei einer Insulinresistenz würden diese Werte anders aussehen.
Es bleibt kompliziert :)
Bearbeitet von User am 30.11.2023 12:51:05. Grund: ergänzt -
am 30.11.2023 17:43:08 | IP (Hash): 2077172684
An deiner Stelle würde mich auch tierisch reizen zu entdecken, was meine Blutzucker-Automatik an ihrer gesunden Funktion hindert. Und das mit der beruhigenden Gewissheit, dass ich ja in A jede Möglichkeit hätte, sie medikamentös bis in den Bereich zu unterstützen, in dem du deinen BZ-Verlauf alltäglich haben willst :)
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 01.12.2023 07:41:08 | IP (Hash): 1851100681
hjt_Jürgen schrieb:
An deiner Stelle würde mich auch tierisch reizen zu entdecken, was meine Blutzucker-Automatik an ihrer gesunden Funktion hindert. Und das mit der beruhigenden Gewissheit, dass ich ja in A jede Möglichkeit hätte, sie medikamentös bis in den Bereich zu unterstützen, in dem du deinen BZ-Verlauf alltäglich haben willst :)
Meinst du mit "A" Österreich und falls ja, was ist in Österreich anders im Vergleich zu Deutschland? -
am 01.12.2023 09:11:15 | IP (Hash): 656563956
Sorry, ist mir so "eingewachsen", seit eine Tochter mal ein paar Jahre in Wien gearbeitet hat und mir aufgefallen ist, dass in den Umfeldern damals wert darauf gelegt wurde, dass A nicht gleich D ist. Ich kenne mich mit der Krankenversicherung in A nicht aus, hab aber bisher noch nirgendwo auf mögliche nennenswerte Unterschiede Hinweise gefunden.
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 01.12.2023 10:38:56 | IP (Hash): 1127651198
Die Versicherungen sind leistungsmässig recht ähnlich, aber seit ich wieder in D bin zahle ich doppelt so viel-:)
Paar kleine Unterschiede gibt es natürlich aber eher zu Gunsten Österreichs.
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50 -
am 01.12.2023 12:07:15 | IP (Hash): 362996832
-anna- schrieb:
Auch Taylor hat keine 100%igen Erfolge. Es ist EINE Möglichkeit, aber eben nicht die einzige.
Hallo anna,
genauso ist es - dazu passt diese Veröffentlichung über die Langzeitergebnisse nahc 5 Jahren:
https://www.diabetes.org.uk/about_us/news/weight-loss-can-put-type-2-diabetes-remission-least-five-years-reveal-latest-findings
Auch wenn der Bericht die Ergebnisse sehr positiv formuliert, bleibt das bescheidene Ergebnis, dass nach 2 Jahren nur noch 36% und nach 5 Jahren lediglich noch 23% von 36% = 8%, also gerade mal jeder 12. die Remission halten konnte.
Hjt_Jürgen wird sofort los brüllen und behaupten, dass die anderen 11 selber dran Schuld waren.. Für ein paar davon könnte das vielleicht zutreffen, aber ganz bestimmt nicht für alle - so einfach ist das für vernünftig denkende Menschen leider nicht.
Ich drück dir die Daumen, dass du zusammen mit der Diabetologin in die Einordnung in die Subtypen weiter kommst. Gerade der Unterschied zwischen Subtyp 2 und 3 würde bedeuten, dass du dich entweder entspannen kannst und nur beoachten musst, dass sich die Werte nicht weiter verschlechern oder ob du aktiv mit der geeigneten Therapie, z.B. mit frühzeitiger Unterstützung mit Basalinsulin, deine Werte unbedingt verbessern musst.
Alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 01.12.2023 19:32:49. Grund: BBCodes -
am 01.12.2023 15:16:19 | IP (Hash): 656563956
Rainer schrieb:
Hjt_Jürgen wird sofort los brüllen und behaupten, dass die anderen 11 selber dran Schuld waren.. Für ein paar davon könnte das vielleicht zutreffen, aber ganz bestimmt nicht für alle - so einfach ist das für vernünftig denkende Menschen leider nicht.
Mit nem näheren Blick auf die Studiendaten würdest wahrscheinlich auch du zusammen mit mir jeden 12. bewundern, der nach 5 Jahren noch die weit gefassten Remissionskriterien erfüllt. Anna wäre demnach noch nie außerhalb der Remission gewesen ;)
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 01.12.2023 19:19:11 | IP (Hash): 362996832
hjt_Jürgen schrieb:
Mit nem näheren Blick auf die Studiendaten würdest wahrscheinlich auch du zusammen mit mir jeden 12. bewundern, der nach 5 Jahren noch die weit gefassten Remissionskriterien erfüllt.
Wenn du "jeder 12." bewundernswert findest - warum erzählst du (an mehreren anderen Stellen) dann, dass 8 von 10 Diabetikern mit Taylors Rezept geheilt werden?
Du bist halt ein Spinner. Das solltest du vielleicht mal einsehen und dir etwas mehr Mühe geben, deine teilweise sehr wirren Gedanken in richtige Bahnen zu lenken. Gerade bei Taylor sind die Ergebnisse auch so noch sehr gut - auch wenn man sie nicht durch maßlose Übertreibung "verschönert".
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 01.12.2023 19:19:41. Grund: BBCodes -
am 01.12.2023 20:25:43 | IP (Hash): 656563956
Rainer schrieb:
Wenn du "jeder 12." bewundernswert findest - warum erzählst du (an mehreren anderen Stellen) dann, dass 8 von 10 Diabetikern mit Taylors Rezept geheilt werden?
Die Antwort vom Spinner:
Bei 8 von 10 funktioniert die Remission. Wenn statt Remission Heilung (von der ich meines Wissens in dem Zusammenhang nicht schreibe), könnten sie sich anschließend beliebig dick und rund fressen und bekämen den Typ 2 nicht zurück - wie mit "nur" Remission schon lange vor dick und rund. Ganz schön spinnert, oder?
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 04.12.2023 20:48:34 | IP (Hash): 2006570386
Hallo zusammen,
alles gut, ich bilde mir immer meine Meinung immer anhand vieler Informationen und hinterfrage gerne (auch manchmal die Ärzte).
Bei meinen erhöhten Werten kann ich derzeit außer experimentieren ohnedies nicht viel machen, aber auch nicht viel verkehrt machen.
Was ist schon gesund?
Sich gesund zu fühlen bedeutet nicht gesund zu sein.
Ich werde nie mehr einen gesunden Zuckerstoffwechsel haben und vielleicht ist das schon viele Jahre so.
Diese Erfahrung musste ich mit dem erhöhten Cholesterin machen, diese genetische Schwäche habe ich ja vermutlich schon immer und heute bin ich sogar froh, dass es da gute Medikamente gibt.
Weil das so ein langer, schwerer Weg der Akzeptanz war bleibe ich jetzt beim T2D in allen Richtungen offen = (selbst)behandlungsflexibel.
Ab heute sonsorfreie Zeit.
2 Geburtstagsfeiern, 2 Weihnachtsfeiern und Weihnachten :)
https://register.awmf.org/assets/guidelines/nvl-001l_S3_Typ-2-Diabetes_2023-05.pdf
Prädiabetes findet auf Seite 44 (eigentlich ab Seite 41) in den Leitlinien Erwähnung und es wird festgehalten, dass sich frühe Intervention (Sport und Ernährung) positiv auswirkt.
Bearbeitet von User am 05.12.2023 13:36:46. Grund: . -
am 06.02.2024 19:41:01 | IP (Hash): 1985868933
Kurzes Update, ich war länger nicht online.
Fasten musste ich aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen auf März verschieben, das konnte ich noch nicht näher mit Sensor testen.
War bei der „Zuckertante“ und habe mich bei ihr sehr(!) gut aufgehoben gefühlt und ich werde mit meinem Prä-Diabetes ernst genommen.
Insulinresistenz schließt sie aus, bei mir produziert die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin.
Wir probieren off label Metformin 500 2mal täglich und Anfang April Kontrolle Hba1c
Ernährung und Bewegung, da bleibe ich dran, aber in wirklich gesunde BZ-Bereiche werde ich damit nicht mehr kommen können.
Aber wenigstens verstummen die Selbstvorwürfe.
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am 06.02.2024 20:13:16 | IP (Hash): 1280866937
-anna- schrieb:
Ernährung und Bewegung, da bleibe ich dran, aber in wirklich gesunde BZ-Bereiche werde ich damit nicht mehr kommen können.
Aber wenigstens verstummen die Selbstvorwürfe.
Danke für’s informative Feedback! Mit zu wenig Insulin ist es kein beginnender T2D. Und bei der Zucker-Tante bist du bestimmt ärztlich sehr gut aufgehoben :)
Für Selbstvorwürfe, nicht nur diese, empfiehlt der Zucker-Opa diese Mindset-Oma:
Mindset - Updated Edition: Changing The Way You think To Fulfil Your Potential https://amzn.eu/d/9Gx19ms
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 07.02.2024 15:35:55 | IP (Hash): 1985868933
hjt_Jürgen schrieb:
Mit zu wenig Insulin ist es kein beginnender T2D.
Für Selbstvorwürfe, nicht nur diese, empfiehlt der Zucker-Opa diese Mindset-Oma:
Mindset - Updated Edition: Changing The Way You think To Fulfil Your Potential https://amzn.eu/d/9Gx19ms
Hallo Jürgen,
T2D ist es ja trotzdem, egal wo das Problem liegt? Oder?
Eine Insulinresistenz könnte ich vermutlich besser selbst beeinflussen.
Ich kann die Bauchspeicheldrüse bitten mehr Insulin zu produzieren, aber ob sie meiner Bitte nachkommen wird :-), wahrscheinlicher ist dass sie immer weniger produzieren wird.
Danke für die Buchempfehlung, ist leider auf englisch, wird daher nicht "mein Buch" :-)
Die Ärztin meinte das mit dem "schlechten Gewissen" nimmt überhand, weil man leider überall liest, "wie einfach es wäre wenn man nur richtig lebt". Nur so einfach ist es doch bei vielen Menschen nicht, vieles ist letztlich ja trotzdem Veranlagung/genetisch sonst hätten viel mehr Menschen T2D.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.02.2024 16:01:20 | IP (Hash): 59103406
Sorry, aber die Ärztin hat den Schuss nicht gehört. Es gibt keinen t2d mit schon zu Anfang zu wenig Insulin!
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 08.02.2024 11:38:32 | IP (Hash): 1960882582
hjt_Jürgen schrieb:
Sorry, aber die Ärztin hat den Schuss nicht gehört. Es gibt keinen t2d mit schon zu Anfang zu wenig Insulin!
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
Welchen Schuss hat denn die Ärztin nicht gehört?
Es gibt nicht DIE einzige Ursache für DMT2 : Insulinresistenz und Fettleber.
Schau mal hier bei Jenny Ruhl https://www.bloodsugar101.com/the-real-causes-of-type-2-diabetes
Sie beschreibt da was es alles für Gründe gibt einen DMT2 Diabetes zu entwickeln.
Es gibt eine Vielzahl an genetischen Veränderungen die alle auf vielfältige(!!) Weisen dazu beitragen den Zuckerstoffwechsel zu beeinträchtigen.
Ich war mein Lebtag lang sehr sportlich (sowohl Kraft- als auch Ausdauersport) und sehr schlank, aber genetisch vorbelastet. Mit 58 bekam ich die Diagnose DMT2 HBa1c 6,6%, C-Peptid 0,9 Keine Antikörper. Vom Life-Style hätte ich mich besser kaum verhalten können. lange Phasen mit Dauerstress oder Entzündungen sind mir nicht bekannt.
-anna- schrieb:
Kurzes Update, ich war länger nicht online.
Vielen vielen Dank @anna fürs Teilen deiner Geschichte und für dein Update. Dein (prä)DMTSubtyp scheint meinem zu ähneln.
Und ich habe auch ne Weile gebraucht um mir keine Vorwürfe mehr zu machen, und um zu verstehen, dass ich da nicht viel zurückdrehen kann.
Vorwürfe wofür für eigentlich? - da findet man mit dem passenden mindset schon was ...
Ich bin jetzt froh, dass es Tabletten gibt, und wenn es denn soweit ist, dann gibts halt Insulin dazu.
Wir können keine tolle Erfolgsstory posten wie wir mit LifStyle changes unseren Diabetes besiegt haben. Unser Subtyp ist für die Medien von Apotherkerumschau bis Youtube einfach ungeeignet.
Da gehen nur noch ein par Nachkomme a1c %Punkte durch LC Ernährung.
Diese Viedeo von der Zuckertante passt auch zum Thema:
https://www.zuckertante.at/diabetes-warum-gerade-ich/
@anna lass mal wieder von dir hören wie das Metformin bei dir wirkt... gern auch per PN
2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 08.02.2024 12:51:34 | IP (Hash): 914677591
Sorry für die saloppe Formulierung mit dem Schuss.
Aus meiner Sicht aus allen Veröffentlichungen, die ich kenne, ergibt sich folgende Definitionslage:
Diabetes Typ 1 hat im einfachsten Fall innerhalb weniger Wochen und in komplizierteren über Jahre zu wenig und immer weniger eigenes Insulin.
Die Krankheit ist gekennzeichnet durch einen Insulinmangel.
Diabetes Typ 2 hat in den ersten Jahren immer wenigstens so viel Insulin, wie gesunde Menschen unter den gleichen Umständen. Erst nach vielen Jahren entwickelt sich auch damit nach und nach ein Insulinmangel.
Die Krankheit ist gekennzeichnet durch eine defekte Regelung von Blutzucker und Insulin.
Anna hat von zuwenig Insulin geschrieben, also von einem Insulinmangel.
Dass der häufig zunächst als Typ 2 missverstanden und manchmal erst nach vielen Jahren als LADA = Typ 1 behandelt wird, ist allgemein bekannt und völlig normal.
Die Vorstellung, dass man sich mit Typ 2 Vorwürfe machen muss, weil man seine Speichergrenzen überschritten hat, mit deren Überschreiten die defekte Regelung einsetzt, halte ich für fragwürdig.
Denn auch wenn diese Grenzen seit über 10 Jahren in der Fachmedizin bekannt und bestätigt sind, sind sie nicht einmal bei der Mehrzahl der Fachärzte auf dem Schirm. Das bedeutet, dass sie nicht einmal von Fachärzten angesprochen werden.
Und diese Grenzen sind völlig individuell und lassen sich nicht einfach aus Fettleber oder/und Übergewicht erschließen. Einem großen Teil der Teilnehmer an der ersten großen Typ 2 Studie mit über 5000 Peoples hätte Normalgewicht keinen gesunden BZ gemacht, denn ihr völlig normales Gewicht im Normalgewichtsbereich hatten sie schon ihr Leben lang.
Also wofür Selbstvorwürfe? Für das blöde Gerede und Geschreibe vom dicken, dummen Diabetes?
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)