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    am 19.02.2024 19:51:44 | IP (Hash): 1416118709
    -anna- schrieb:
    Hallo @Zuckermann
    Ich nutze einen Libre 2 Sensor ...


    Hallo Anna,
    Wenn du den Libre 2 Sensor nutzt, kann ich dir ohnehin nicht helfen, da ich mit den Libre 2 Sensoren seinerzeit keine Probleme hatte. Die traten erst mit Libre 3 in ähnlicher Form wie bei dir auf.
    Laß dich von Jürgen nicht verrückt machen. Den habe ich wegen seiner immer wieder wiederholenden gebetsmühlenartigen "Tayler Glaubenslehre" in die Schublade der Scharlatanerie eingeordnet.
    Einen schönen Abend noch
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    am 19.02.2024 20:04:26 | IP (Hash): 926654429
    -anna- schrieb:
    Btw., das Wort Wanst wird in Österreich sehr abfällig verwendet.



    In Deutschland auch und ich musste kurz innehalten als ich das las....
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    am 19.02.2024 21:07:29 | IP (Hash): 766287760
    Hallo Anna,

    neben unangemessenen Worten hat hjt_Jürgen auch in seinen Schlussfolgerungen erhebliche Mängel:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Und gerade deswegen ist ja das Absinken des BZ unter den Wert vor dem Essen so interessant. Denn dafür braucht es deutlich mehr Insulin, als zum Aufrechterhalten eines konstanten Wertes, und das können deine Betas ganz offensichtlich noch liefern

    Um den BZ zu weit absinken zu lassen, braucht es keinesfalls deutlich zu viel Insulin. Der Grund für den niedrigen BZ dafür wird einfach sein, dass deine BSD etwas zu lange Insulin ausgegeben hat. Mehr oder sogar deutlich mehr Insulin wurde dafür nicht benötigt und eine Begründung für eine starke Insulinresistenz, die du mit einer Taylor-Diet heilen könntest, ist es gleich gar nicht.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 20.02.2024 07:47:42. Grund: BBCodes
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    am 19.02.2024 21:11:35 | IP (Hash): 2077167362
    -anna- schrieb:
    Da bist du bei mir jetzt wirklich über das Ziel hinaus geschossen, so redet (schreibt) man nicht mit Menschen, auch nicht anonym.


    Dafür bitte ich hiermit in aller Form um Entschuldigung.

    ----------------------------------------------
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    am 20.02.2024 09:13:21 | IP (Hash): 1985868933
    hjt_Jürgen schrieb:

    Dafür bitte ich hiermit in aller Form um Entschuldigung.

    Danke, ist verziehen
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    am 20.02.2024 09:31:06 | IP (Hash): 1985868933
    @Zuckermann
    Die Libre2 scheinen etwas besser zu funktionieren was ich hier so lesen kann.
    Ich nutze auch die Vorgänger von Libre2, wenn sie noch nicht abgelaufen sind und ich sie günstig bekommen kann. Sind für meine Zwecke völlig ausreichend.

    @Rainer
    Danke für deine Zeilen.
    Es wäre spannend zu wissen wie alle anderen BZ-Gesunden im Büro auf den Krapfen reagiert haben.
    Die waren wirklich süß und mit extra viel Marmelade :-)
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    am 21.02.2024 19:31:18 | IP (Hash): 1985868933
    Damit keine Missverständnisse aufkommen, ich bin Prä-T2D und nehme derzeit keine Medikamente.


    Heute mein 3. Fastentag (nur Wasser und Tee)
    Ich faste seit bald 30 Jahren und mein Körper weiß genau was da passiert und ist auch sicher rasch in der Ketose.

    Ich faste jedoch das erste mal MIT Sensor und das ist schon richtig spannend :-)
    Schade, dass ich die Kurven nicht einstellen kann.

    1. Tag Fasten
    Da ging der BZ noch auf und ab, aber nie über 130 und gegen Abend hin mehr und mehr fallend

    2. Tag Fasten
    Start mit ca. 85 nach dem Duschen dann 100
    Dann kam ein stressiges Meeting, da ging es rauf auf knapp 120 und dann wieder langsam auf 85
    Dann Ergometer, da ging es wieder kurz auf 120 und dann runter auf 70
    Um 20 Uhr dann noch eine blöde Arbeit (habe mich da auch geistig gestresst gefühlt) und der BZ rauf 120
    — Erkenntnis Tag 2, der Blutzucker reagiert bei mir stark auf Stress

    3. Tag Fasten
    Seit dem Morgen so um 80 bis 95
    Später im Büro kurz auf 120 (Vorbereitung auf ein Meeting)
    Seither ist der BZ bei 80, fallend auf 70 und sogar leicht unter 70 (roter Bereich)
    — Erkenntnis Tag 3, Stress beeinflusst meine Werte (stark) und ich denke, so ganz leichte Unterzuckerung darf beim Fasten sicher sein.
    (Ich habe bisher noch jedes Fasten überlebt.)


    Und ich habe mich gestern auch mal intensiver mit der Libre-App beschäftigt und was dieses „Tagesmuster“ genau bedeutet.
    Wer da auch mehr wissen möchte :-)

    https://pro.FreeStyle.abbott/de-de/home/freestyle-libre-3-messsystem/digitale-gesundheitsloesungen/freestyle-libre-link.html

    https://www.ksa.ch/sites/default/files/cms/edm/pocketguide/appendix/13_cgms_readout.pdf


    Bearbeitet von User am 21.02.2024 19:39:38. Grund: .
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    am 21.02.2024 19:51:06 | IP (Hash): 1176515114
    -anna- schrieb:
    ... und ich denke, so ganz leichte Unterzuckerung darf beim Fasten sicher sein.
    (Ich habe bisher noch jedes Fasten überlebt.)

    Hallo anna,

    70mg/dl sind noch lange kein Unterzucker. Roter Bereich und Alarm sind für INSULINER eingerichtet und ausgerichtet. Die sollten unbedingt bei 70mg/dl etwas unternehmen, wenn sie nicht 100%ig sicher sind, dass der BZ nicht noch weiter nach unten geht.

    Dazu kommt noch, dass du in Ketose (bzw. schon bei funktionierender Ketolysefähigkeit) deutlich niedrigere BZ-Werte verträgst, weil der größte Teil des Gehirn (ca. 80%) Ketonkörper zur Energiegewinnung nutzen kann. Ich habe schon von Leuten gehört, bei denen mit Ketolysefähigkeit selbst bei 30mg/dl das Gehirn noch keinen Mangel signalisiert hat, die also selbst bei so einem niedrigen Wert noch keine Hypoglykämie hatten.

    Schön, dass du deine interessanten Beobachtungen mit uns teilst.

    Bester Grüße, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 21.02.2024 19:53:46. Grund: BBCodes
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    am 21.02.2024 20:03:30 | IP (Hash): 1985868933
    Hallo @Rainer,
    danke für deine Erklärungen, sehr interessant.
    In Ketose bin ich sicher (hab da ein Gerät zum Messen), ich wusste allerdings nicht, dass sich das Gehirn auch mit Ketonkörpern zufrieden gibt.

    Aber es muss von der Natur ja auch so eingerichtet sein, die Menschen hatten und haben immer Hungerphasen und sind trotzdem noch leistungsfähig.
    Bin jetzt aber beruhigt sollten die Werte noch tiefer in den roten Bereich fallen. Danke
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    am 21.02.2024 20:04:23 | IP (Hash): 926654429
    Danke Anna für das Teilen der Beobachtungen.
    Schaut doch echt ganz gut aus, schöne Werte.
    Das mit dem Stress ist wohl normal, selbst in Nächten mit schlechten Träumen hatte ich deutlich unruhigere und höhere Verläufe als bei ruhigem Schlaf.
    Auch beim Sport kann es mal ein bisschen raufgehen, erst mal.
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    am 21.02.2024 20:38:55 | IP (Hash): 1985868933
    @Gunter21
    Sport habe ich auch schon beobachtet, ewig zwischen 120 und 130. Ich kann aber viele Stunden ohne Ermüden wandern, vielleicht weil genug Energie da ist?

    @Rainer
    Du weißt das sicher, warum produziert meine Leber jetzt beim Fasten wenig Glukose obwohl sie das sonst nüchtern im Übermaß tut?
    Es ist richtig spannend was sich da im Körper tut.
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    am 21.02.2024 20:57:29 | IP (Hash): 926654429
    Scheint so das es dir auch Spaß macht das zu erforschen-:)

    Was die Glukoseausschüttung bei Sport und Stress betrifft, hab ich gelesen, das es wohl so ist das unser Körper, clever wie er ist, bei allen Anstrengungen, egal ob physisch oder psychisch das als eine Situation interpretiert die vielleicht viel Energie benötigt - und so vorsorglich schon mal die Glukosefabrik anwirft damit genug da ist wenn sie gebraucht werden sollte. Adrenalin macht das wohl aus, macht ja histrorisch auch Sinn wenn man urzeitlich auf der Jagd ist und vor dem Höhlenbären flüchten muss-:) Daher stammt das wohl, dürfte auch eins von diesen Urzeitmustern sein aus der Steinzeit.

    Und wenn der Stress doch nicht so kommt wie gedacht hat man erst mal einen kleinen Überschuss.
    In der Kurve schaut es dann so aus als hätte man einen kleinen Imbiss zu sich genommen.
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    am 22.02.2024 13:18:29 | IP (Hash): 1293759469
    Hallo Anna, dein Experiment ist sehr spannend und inspiriert mich zum Nachahmen. Ich sehe, dass du das im Alltag ohne Urlaub machst, oder?

    Diese relativ hohe Varianz der Werte durch das momentane Stresslevel sehe ich bei mir übrigens auch.

    Weiter gutes Gelingen! LG Ulla
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    am 22.02.2024 17:52:18 | IP (Hash): 1985868933
    Gunter21 schrieb:
    Scheint so das es dir auch Spaß macht das zu erforschen-:

    @Gunter21
    Ja, für mich ist es spannend

    Unsere Körper sind schon Wunderwerke. Ich wäre heute, 4. Fastentag, nicht mehr in der Lage einer Beute hinterherzulaufen. Aber ich könnte Wasser besorgen, Wurzeln ausgraben …..und das ohne Essen.
    Das hat die Natur schon super gemacht.
    Und wie du richtig schreibst, käme der Tiger ums Eck, dann könnte ich mit Adrenalinschub auch laufen.
    Ich bin müder und schlafe mehr, das spart Energie.

    @Ulla67
    Ja ich faste berufsbegleitend :-)
    Heute war‘s schon etwas anstrengend und ich bin froh, jetzt mit Wärmeflasche auf der Leber im Bett zu liegen.
    Hast du bereits gefastet?

    Ich habe Stress betreffend BZ unterschätzt. Das wirkt sich mehr aus als gedacht.
    Gut zu wissen, es ist nicht immer das Essen.


    4. Tag Fasten
    Seit dem Abend bis heute Nachmittag zwischen 60 und 75, sehr konstant. Trotz Stress, keine BZ-Steigungen.
    Nachmittags kam dann „die Lebensdauer ihres Sensors ist abgelaufen“, er hätte aber noch bis morgen Abend halten müssen.
    — Erkenntnis Tag 4, die Sensoren sind nicht fastenerfahren :-)



    Bearbeitet von User am 22.02.2024 18:01:01. Grund: .
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    am 22.02.2024 20:10:24 | IP (Hash): 625544888
    -anna- schrieb:


    Ich habe Stress betreffend BZ unterschätzt. Das wirkt sich mehr aus als gedacht.
    Gut zu wissen, es ist nicht immer das Essen.



    Ich glaube da spielen noch viel mehr Dinge eine Rolle als nur Essen, Trinken und Bewegen.
    Ich konnte bisher immer feststellen das jedesmal im Urlaub die Werte besonders gut waren, obwohl teilweise das Essen nicht ganz so optimal war.
    Die Schritte waren in etwa vergleichbar zum normalen Alltag, nicht unbedingt mehr, das kann es eigentlich auch nicht gewesen sein.

    Ein Freund (DMT2) hat ähnliches festgestellt nach 5 Wochen Türkei mit all inclusive buffet.

    passend zum Thema auch dieser Bericht:

    https://www.blood-sugar-lounge.de/2017/07/mein-diabetes-macht-ohne-mich-urlaub-die-auswirkungen-italiens-auf-meinen-blutzucker/

    Also gibt es da wohl noch mehr was man persönlich tun kann, einer könnte Stressreduktion sein, Entspannug, Schlafverhalten...ich arbeite daran^^
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    am 23.02.2024 14:39:25 | IP (Hash): 1985868933
    @Gunter21
    Danke für den Link, sehr interessant!
    Ich denke auch, es sind mehrere Faktoren und zumindest bei mir ist Stress sicher ein Thema.
    Wobei ich denke, ich bin da dünnhäutiger und sensibler als der Durchschnitt und auch nicht sonderlich resilient.

    Ich habe jetzt nachgesehen, mein erhöhter BZ kam 2020 zeitgleich mit der Pandemie, vielleicht war das der Tropfen der das BZ-Fass zum Überlaufen brachte.
    In der Zeit auch zwei gesundheitliche Themen die sicher auch belastend waren.
    Und im Job spüre ich keine 30 mehr zu sein.
    Und vermutlich muss dann noch die entsprechende Disposition vorhanden sein.

    Ernährung und Sport sind aber sehr wichtige Punkte und sei es nur eine Verschlechterung zu verlangsamen.

    Wir setzen uns mit diesen Themen auseinander und ich denke, wir ernähren uns bewusster und gesünder.
    Bei mir zu Hause befinden sich aktuell nur gesunde Lebensmittel und etwas Wein für Besuch (aber den rühre ich alleine nicht an).
    Einzige Ausnahme, in meinem Wanderrucksack sind zwei Eiweissriegel für Notfälle (die rühre ich schon seit Monaten nicht an).
    Mein Körper hat sich jetzt auch irgendwie abgefunden, dass es keinen Süsskram mehr gibt. Der Gusto darauf wird immer weniger.

    Im Urlaub hatte ich noch nie einen Sensor, werde ich im August probieren.


    Meine Libre-App ist seit dem Sensor-Wechsel gestern anders. Vorher sah ich immer den durchschnittlichen Blutzucker des Tages. Das ist weg.
    Habe die App durchsucht, finde nichts was ich da anders einstellen könnte.


    5. Tag Fasten
    Wie die Zeit vergeht, schon Tag 5 :-)
    Freue mich jetzt aufs Wochenende und Ruhe.
    Musste gestern vorzeitig den Sensor wechseln und der neue war bis zum Morgen im roten Bereich, vor allem im Schlaf.
    Vielleicht erzeugt die Leber in Ketose weniger Blutzucker? Oder ist mit „Entgiften“ beschäftigt?
    Ich liege gerade mit Wärmeflasche auf der Leber und sie bekommt dreimal täglich Mariendistel.
    Seit dem Aufstehen bewegt sich der BZ zwischen 65 und 80.
    — Erkenntnis Tag 5, ich bin dankbar für meinen Körper der das alles ohne Murren mitmacht und so viel Energie produziert, dass ich sogar normal arbeiten kann




    Bearbeitet von User am 23.02.2024 14:48:47. Grund: .
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    am 25.02.2024 12:44:08 | IP (Hash): 258048266
    -anna- schrieb:

    5. Tag Fasten
    Wie die Zeit vergeht, schon Tag 5 :-)
    Freue mich jetzt aufs Wochenende und Ruhe.
    Musste gestern vorzeitig den Sensor wechseln und der neue war bis zum Morgen im roten Bereich, vor allem im Schlaf.
    Vielleicht erzeugt die Leber in Ketose weniger Blutzucker? Oder ist mit „Entgiften“ beschäftigt?
    Ich liege gerade mit Wärmeflasche auf der Leber und sie bekommt dreimal täglich Mariendistel.
    Seit dem Aufstehen bewegt sich der BZ zwischen 65 und 80.
    — Erkenntnis Tag 5, ich bin dankbar für meinen Körper der das alles ohne Murren mitmacht und so viel Energie produziert, dass ich sogar normal arbeiten kann


    Danke Anna fürs Teilern deiner Erfahrung! Deine Betas können ganz offensichtlich noch genug Insulin für den reinen Basalzustand produzieren ;)
    Wie lange hast du gefastet, und wieviel dabei abgenommen?
    Und magst du in ein par Wochen erzählen wie sich deine BZKurve im Normalzustand wieder verändert?
    Als junge erwachsene habe ich auch 2 mal 1 Woche gefastet, ich hatte danach immer total schnell zugenommen, und dann mehr Kilos als vorher gehabt, und irgendwie die Kontrolle über mein Essverhalten verloren. Deshalb habe ich das dann nicht mehr gemacht. Den Fettstoffwechsel trainiere ich jetzt mit langen Nüchternläufen.

    -----
    genetisch vorbelasteter schlanker Bewegungsjunkie (w) /
    Diagnose DMT2 2021 mit 57J - A1c 6,6% keine AK /
    Blutdruck,Triglyceride und HDL :TOP / LDL: nur mit Medis TOP, ohne für Diabetes zu hoch
    Medis : 2*1000 Metformin, 1* 10mg Forxiga // 2,5mg Rosuvastatin (LDL senker)
    Ernährung moderat Low Carb
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    am 26.02.2024 07:52:56 | IP (Hash): 1985868933
    @Suggardosis
    Ich vermute die Betas haben derzeit Urlaub, es gibt ja wenig zu tun.
    Die Leber, die hat derzeit mehr Arbeitsaufwand :-) (und dafür bekommt sie jeden Tag Mariendistel und Wärme)
    Abnahme bis heute 2,6 kg, das klingt nicht viel, ist aber bei mir immer so (2 bis 3 kg in einer Fastenwoche).
    Heute ist mein 8. Tag und mittags gibt es Fastenbrühe und am Abend den berühmten Fastenapfel.

    Wie du schreibst, das Fasten ist NICHT zum Abnehmen gedacht, das funktioniert sicher bei den wenigsten Menschen.
    Schwieriger als das Fasten selbst sind die Tage, Wochen nach dem Fasten. Für manche kann das Fasten ein Einstieg in gesündere Ernährung sein, aber das würde ich dann nur mit Fastenbegleitung empfehlen, man kann da auch einiges falsch machen.

    Ich begann vor über 30 Jahren mit dem Fasten wegen meiner Allergien und dafür hilft es mir sehr gut. Faste ich ein Jahr nicht dann treten die Allergien auch wieder mehr in den Vordergrund.

    Ich bin auch gespannt wie sich der Blutzucker die nächste Zeit verhalten wird, wobei jetzt (m)ein Geburtstag auf mich zukommt, sozusagen erschwerte Bedingungen :-)


    6. und 7. Tag Fasten
    Meine Fastenwoche ist vorbei, ich würde sehr gerne verlängern, aber leider geht das wegen Terminen nicht.
    Heute mittags Fastenbrühe und am Abend einen Apfel. Was mein BZ wohl dazu sagt? Habe extra einen sehr kleinen ausgesucht, Apfel muss sein, das ist einfach Tradition.
    Der neue Sensor zeigt nicht so viele Werte im roten Bereich, bewege mich die meiste Zeit so zwischen 70 und 80.
    Die letzten beiden Tage habe ich schöne Wanderungen (ca. 15 km) gemacht und da stieg der BZ dann doch auf 90 bis 100 und bei einer Steigung auch mal auf 110.
    Sehe ich so, dass mich die Leber gut mit Energie versorgt. Bin ja bereits seit Tagen in der Ketose.
    — Erkenntnis Tag 6 und 7, am schönsten ist das Fasten wenn man einfach frei hat, dann kann man raus an die frische Luft und Wanderungen machen, tut einfach gut.



    Bearbeitet von User am 26.02.2024 08:01:20. Grund: .
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    am 26.02.2024 09:53:23 | IP (Hash): 1619131102
    -anna- schrieb:
    Die letzten beiden Tage habe ich schöne Wanderungen (ca. 15 km) gemacht und da stieg der BZ dann doch auf 90 bis 100 und bei einer Steigung auch mal auf 110.
    Sehe ich so, dass mich die Leber gut mit Energie versorgt.


    Gut 80% der Energie, die dein Organismus in der Fastenzeit verbraucht hat, hat er aus den extra dafür vorgehaltenen Fettreserven genommen.

    Aus der Höhe des Blutzuckers lässt sich in keiner Weise auf die tatsächlich ausgelieferte Menge schließen.

    ----------------------------------------------
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    am 26.02.2024 10:18:55 | IP (Hash): 2112195232
    -anna- schrieb:

    Ich denke auch, es sind mehrere Faktoren und zumindest bei mir ist Stress sicher ein Thema.
    Wobei ich denke, ich bin da dünnhäutiger und sensibler als der Durchschnitt und auch nicht sonderlich resilient.

    Ich habe jetzt nachgesehen, mein erhöhter BZ kam 2020 zeitgleich mit der Pandemie, vielleicht war das der Tropfen der das BZ-Fass zum Überlaufen brachte.
    In der Zeit auch zwei gesundheitliche Themen die sicher auch belastend waren.
    Und im Job spüre ich keine 30 mehr zu sein.
    Und vermutlich muss dann noch die entsprechende Disposition vorhanden sein.

    Ernährung und Sport sind aber sehr wichtige Punkte und sei es nur eine Verschlechterung zu verlangsamen.

    Wir setzen uns mit diesen Themen auseinander und ich denke, wir ernähren uns bewusster und gesünder.
    Bei mir zu Hause befinden sich aktuell nur gesunde Lebensmittel und etwas Wein für Besuch (aber den rühre ich alleine nicht an).



    Hallo Anna,

    ja die Pandemie war zweifelsfrei belastend. Da kam auch bei mir vieles zusammen, Job, einige schwere Krankheiten in der Familie und Pandemie. Das war ein ordentliches und sehr stressiges Paket voller physischer und psychischer Belastungen über viele Monate hinweg.
    Wenn ich diese Zeit rückwirkend betrachte lief da alles falsch. Lange Tage, kurze Nächte, Pendelei zwischen Job, Krankenhausbesuche und Teststationen. Kaum Zeit zum Essen, oft gab es eben nur irgendein Gebäck, der McD, viel Energydrink und kaffee zum Wachbleiben und zur "Belohnung" und zum "Runterkommen" dann abends viel Süsskram und Schokolade oder Pizza oder alles zusammen.
    Vermutlich hat sich in dieser Zeit wohl auch mein DM entwickelt, diagnostiziert wurde er erst später aber vielleicht gabs da den letzten "Tropfen".


    Ich hab seitdem ein paar Dinge teilweise radikal geändert, die Endlichkeit des Lebens ist mir bewusst geworden, gerade durch Todesfälle und Krankheiten in der Familie., Ich jage nicht mehr ausschliesslich der Karriere hinterher und verschiebe alles "Gute" auf eine ferne Zukunft. Und Auszeiten, Pause und Ruhe sind wichtig geworden, den "Moment" geniessen.



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    am 26.02.2024 12:50:23 | IP (Hash): 1985868933
    @Gunter21
    Es wird schon auch eine Neigung zu T2D bei uns vorhanden sein, sonst würde unser BZ von "diesen einzelnen unterschiedlichen Tropfen" unbeeindruckt bleiben. Es ist wie es ist, daran können wir nichts ändern.
    Andererseits, wer weiß heute wofür das gut ist?
    "Gutes" verschieben sollte man zu keiner Zeit, auch wenn die "Endlichkeit" noch in weiter Ferne scheint, vielmehr sollte man sich fragen was "das wirklich GUTE" für einem ist. Für mich sind es die einfachen Dinge, die Natur, Wanderungen, Steine sammeln, einen schönen Ast mit nach Hause nehmen, in der Sonne einen Februartag genießen und noch so viel mehr. Dafür benötigt man kein Geld, aber Zeit und Karriere ist in den meisten Fällen ein Zeitfresser.
    Schön, dass du aus den schlimmen Momenten heraus für dich einen geänderten Weg einschlagen konntest.
    Ernährung haben wir in unserer Hand, ebenso Bewegung und selbst wenn die Zuckerwerte schlechter werden, sie werden uns weniger schaden können als wenn wir ungesund leben würden.
    In schwierigen, stressigen Zeiten ist das jedoch schwer umzusetzen, weil einfach die Energie fehlt, dann kommen alle Schweinehunde der letzten Jahre wedelnd angelaufen ;-)

    Dieser Apfel, nach einer Woche Wasserfasten, da kann kein Haubenlokal mithalten, das ist immer wieder ein Fest für die Sinne.
    Und ich bin schon neugierig wie der BZ auf den Apfel reagieren wird, der BZ ahnt noch nichts vom abendlichen Festessen und schlummert derzeit friedlich bei 70, das wird sich jedoch gleich ändern, habe ein virtuelles Meeting.


    Nachtrag:
    Der Apfel und der Blutzucker :-)

    18:00 BZ 84 Apfel
    18:20 BZ 87
    18:40 BZ 114
    18:50 BZ 124 (höchster Wert)
    19:00 BZ 122
    19:40 BZ 104
    20:20 BZ 85 (Ausgangswert)
    Bearbeitet von User am 27.02.2024 18:41:38. Grund: .
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    am 02.03.2024 11:33:07 | IP (Hash): 1293759469
    -anna- schrieb:
    @Gunter21
    Es wird schon auch eine Neigung zu T2D bei uns vorhanden sein, sonst würde unser BZ von "diesen einzelnen unterschiedlichen Tropfen" unbeeindruckt bleiben. Es ist wie es ist, daran können wir nichts ändern.
    Andererseits, wer weiß heute wofür das gut ist?
    "Gutes" verschieben sollte man zu keiner Zeit, auch wenn die "Endlichkeit" noch in weiter Ferne scheint, vielmehr sollte man sich fragen was "das wirklich GUTE" für einem ist. Für mich sind es die einfachen Dinge, die Natur, Wanderungen, Steine sammeln, einen schönen Ast mit nach Hause nehmen, in der Sonne einen Februartag genießen und noch so viel mehr. Dafür benötigt man kein Geld, aber Zeit und Karriere ist in den meisten Fällen ein Zeitfresser.
    Schön, dass du aus den schlimmen Momenten heraus für dich einen geänderten Weg einschlagen konntest.
    Ernährung haben wir in unserer Hand, ebenso Bewegung und selbst wenn die Zuckerwerte schlechter werden, sie werden uns weniger schaden können als wenn wir ungesund leben würden.
    In schwierigen, stressigen Zeiten ist das jedoch schwer umzusetzen, weil einfach die Energie fehlt, dann kommen alle Schweinehunde der letzten Jahre wedelnd angelaufen ;-)

    Dieser Apfel, nach einer Woche Wasserfasten, da kann kein Haubenlokal mithalten, das ist immer wieder ein Fest für die Sinne.
    Und ich bin schon neugierig wie der BZ auf den Apfel reagieren wird, der BZ ahnt noch nichts vom abendlichen Festessen und schlummert derzeit friedlich bei 70, das wird sich jedoch gleich ändern, habe ein virtuelles Meeting.


    Nachtrag:
    Der Apfel und der Blutzucker :-)

    18:00 BZ 84 Apfel
    18:20 BZ 87
    18:40 BZ 114
    18:50 BZ 124 (höchster Wert)
    19:00 BZ 122
    19:40 BZ 104
    20:20 BZ 85 (Ausgangswert)



    Hallo Anna, das hast du alles sehr schön geschrieben! So sehe ich es auch. Wir haben die Ernährung in unserer Hand, was unser Körper letztlich damit macht aber nicht. Auch wenn es schwer fällt zu akzeptieren manchmal. Wie geht es dir inzwischen? LG Ulla
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    am 02.03.2024 11:33:12 | IP (Hash): 1293759469
    -anna- schrieb:
    @Gunter21
    Es wird schon auch eine Neigung zu T2D bei uns vorhanden sein, sonst würde unser BZ von "diesen einzelnen unterschiedlichen Tropfen" unbeeindruckt bleiben. Es ist wie es ist, daran können wir nichts ändern.
    Andererseits, wer weiß heute wofür das gut ist?
    "Gutes" verschieben sollte man zu keiner Zeit, auch wenn die "Endlichkeit" noch in weiter Ferne scheint, vielmehr sollte man sich fragen was "das wirklich GUTE" für einem ist. Für mich sind es die einfachen Dinge, die Natur, Wanderungen, Steine sammeln, einen schönen Ast mit nach Hause nehmen, in der Sonne einen Februartag genießen und noch so viel mehr. Dafür benötigt man kein Geld, aber Zeit und Karriere ist in den meisten Fällen ein Zeitfresser.
    Schön, dass du aus den schlimmen Momenten heraus für dich einen geänderten Weg einschlagen konntest.
    Ernährung haben wir in unserer Hand, ebenso Bewegung und selbst wenn die Zuckerwerte schlechter werden, sie werden uns weniger schaden können als wenn wir ungesund leben würden.
    In schwierigen, stressigen Zeiten ist das jedoch schwer umzusetzen, weil einfach die Energie fehlt, dann kommen alle Schweinehunde der letzten Jahre wedelnd angelaufen ;-)

    Dieser Apfel, nach einer Woche Wasserfasten, da kann kein Haubenlokal mithalten, das ist immer wieder ein Fest für die Sinne.
    Und ich bin schon neugierig wie der BZ auf den Apfel reagieren wird, der BZ ahnt noch nichts vom abendlichen Festessen und schlummert derzeit friedlich bei 70, das wird sich jedoch gleich ändern, habe ein virtuelles Meeting.


    Nachtrag:
    Der Apfel und der Blutzucker :-)

    18:00 BZ 84 Apfel
    18:20 BZ 87
    18:40 BZ 114
    18:50 BZ 124 (höchster Wert)
    19:00 BZ 122
    19:40 BZ 104
    20:20 BZ 85 (Ausgangswert)



    Hallo Anna, das hast du alles sehr schön geschrieben! So sehe ich es auch. Wir haben die Ernährung in unserer Hand, was unser Körper letztlich damit macht aber nicht. Auch wenn es schwer fällt zu akzeptieren manchmal. Wie geht es dir inzwischen? LG Ulla
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    am 04.03.2024 23:31:05 | IP (Hash): 718014538
    Hallo -anna-,

    ich finde es schön und sehr interessant, dass Du uns an Deinem Weg teilhaben lässt.
    Beispielsweise jüngst Dein Experiment mit dem Apfel.

    Jeder muss seinen eigenen Weg finden, um die ernährungstechnischen Hürden des Alltags bei DM2 bzw. auch bei Prädiabetes zu bewältigen.

    Die mentale Seite ist hier nicht zu unterschätzen.

    Exkurs: Ich selbst war wahrscheinlich bis vor einem guten Jahr ignorant, aber das gilt noch viel mehr für die gesamte medizinische Versorgung um mich rum. Ich hatte bereits als Kleinkind ständig Durst und viele andere Vorzeichen von Diabetes bzw. damals noch Prädiabetes. Da kam leider niemand auf die Idee, mir Hinweise zu geben. Aber das ist eine andere Geschichte.

    Will auch nicht missionieren. Das wäre arrogant und ich selbst sehe meine bisherige Wegstrecke im Vergleich zu anderen Usern dieses Forums als viel zu kurz. Meine bescheidenen Erfahrungen wurden in erst rund 14 Monaten gewonnen.

    Trotzdem möchte ich zwei Punkte herausgreifen:
    Deine Ernährung klingt in meinen Ohren ziemlich gesund. Die Ausnahmen mit Krapfen oder Obst halte ich für gesundheitlich legitim. Wichtig ist, dass Du Dir gegenüber ehrlich bist. Mittelfristig müsste Dein Langzeitzucker eigentlich fallen. Ich habe nur HbA1c von 5,6% aus dem November aufgeschnappt. Vielleicht habe ich weitere Zwischenstände überlesen.

    Zweitens würde ich die ständige Kontrolle des aktuellen Zuckerstandes als wenigstens lästig empfinden. Ich glaube auch, dass die "Tests" (z.B. mit dem Apfel) nicht allgemeingültig sind, auch nicht für Dich selbst. Gibt einfach zu viele Parameter außen rum , die mit einwirken (können).
    Was hast Du vorher gegessen, wie war der Schlaf, was hast Du nach dem Verzehr gemacht etc.

    Im gleichen Maß habe ich Zweifel, ob die ständigen Zwischendiäten (Fasten) ein guter Plan sind. Ich denke, dass es besser wäre, einen einigermaßen stabilen Lebensmittelkonsum zu finden, so dass keine entsprechenden Gegenmaßnahmen bzw. Diätphasen notwendig sind. Ausnahmen wie der Verzehr von einem Krapfen sind dann mindestens genauso zulässig und wahrscheinlich ohne größere Relevanz (kann ich nur vermuten und von der eigenen Entwicklung rückschließen).

    Auch wenn es Dir offensichtlich Spaß bereitet und Dich ein Stück weit beruhigt (das einzige Argument, das ich verstehe): ich halte die ständige Zwischenstand Ermittlung für komplett sinnfrei. Für so ein paar Tage ist das ja okay, aber auf Dauer?

    Das zwanghafte Verhalten habe ich auch. Mit der Waage. Die habe ich mir allerdings erst viele Monate nach meiner Ernährungsumstellung angeschafft. Die Anschaffung machte zwar Sinn, aber ich übertreibe es mit der Kontrolle. Das kostet aber nur ein bisschen mehr Batterie.

    Weiterhin gutes Gelingen!


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand 01/24.
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    am 22.04.2024 18:14:22 | IP (Hash): 1908862575
    Hallo Zusammen,

    aufgrund einer schwereren depressiven Episode war ich länger nicht online, sorry wenn ich vielleicht auf manches nicht mehr geantwortet habe.

    Auf Metformin habe ich bisher, bis auf wenige Wochen verzichtet. Der letzte Hba1c 5,6.
    Eine Spur weniger als beim letzten Blutbild, dennoch prädiabetisch.


    War jetzt bei der jährlichen Kontrolle in der Lipidambulanz (genetisch bedingt erhöhtes LDL).
    Meine Lipid-Werte sind dank Medikamenten sehr gut, da gab es nichts zu besprechen.

    Dafür wurden meine Blutzuckerwerte wieder Thema :-)
    Die Ärztin meinte dann, es spricht nichts dagegen die Blutzuckerwerte jetzt schon mit Metformin zu senken und nicht erst dann, wenn sie die „magische Grenze“ überschritten haben.
    Ich habe jetzt das erste „richtige Rezept“ für Metformin, in weiterer Folge bekomme ich es von meiner Hausärztin.
    (Die Zuckertante hat es mir off label verschrieben.)

    Da erstmals ein Harnwert erhöht war hat sie mir auch einen SLGT2-Hemmer empfohlen, aber das besprechen wir nochmals in einigen Wochen nach einer weiteren Harnuntersuchung.
    Ich hoffe, ich habe das mit SLGT2-Hemmer richtig im Kopf. Vielleicht irre ich mich da auch.

    Ich bin in dieser Ambulanz sehr gut betreut und mein Glück, dort werden auch die Diabetespatienten betreut.


    Seit ca. 3 Wochen nehme ich (57, in der Menopause) bioidente Hormone und ich fühle mich von Tag zu Tag besser, mehr Antrieb, besserer Schlaf.
    Wirkt sich vielleicht auch auf den BZ aus, vor der Menopause war er ja normal.


    Medikamente helfen mir mein genetisch erhöhtes LDL niedrig zu halten.

    Medikamente werden mir auch helfen den BZ im gesunden Bereich zu halten.
    Habe derzeit BMI 21, ernähre mich gesund und möchte nicht mehr abnehmen …… es sind ja hier im Forum einige schlanke Frauen mit ähnlichen Blutzuckerproblemen.
    Ich freue mich, dass eine offizielle medizinische Stelle (Privatärzte sind wieder etwas anderes) das Thema Prädiabetes ernster nimmt.
    Vor allem auch weil Prädiabetes bereits Schäden im Körper machen kann.

    Bin gespannt auf meinen Hba1c in 12 Wochen.



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    am 22.04.2024 23:14:57 | IP (Hash): 374048193
    Gut, wieder von dir zu lesen, denn demnach geht es dir wieder besser :)

    Super auch, dass du dich ärztlich gut aufgehoben fühlst und für medikamentöse Unterstützung beim BZ nicht erst auf das Überschreiten einer magischen Grenze warten musst.

    Ja, du hast recht: Schon im Bereich des Prädiabetes werden bei den kranken Kassen erstaunlich viele diabetische Folgen registriert. Das sind nämlich die Stellen mit ausreichend statistischem Material zu unseren Krankheiten und Beschwernissen.
    Allerdings geben diese Statistiken nicht her, was die Betroffenen für ihre Beschwerden getan oder nicht getan haben. Und da muss ich sofort wieder an unseren alten Muster Typ 2 denken, an Hans Lauber mit seinem “Fit wie ein Diabetiker”.

    Meines Wissens hat er nie einen HbA1c unter 6 bescheinigt bekommen und gleichzeitig immer, dass er keine diabetischen Folgen hat. Sicher hat er damit eine Menge Glück, und ich denke, dass er dem mit mehreren größeren Anteilen an Bewegungspensum pro Tag wenigstens so viel hilft, wie Tabletten für seinen deutlich niedrigeren BZ-Verlauf helfen könnten.

    Mir haben meine über den Tag verteilten Anteile von zusammen jeweils 2-3 Stunden an intensiverer Bewegung bislang so super geholfen, dass ich damit gerne möglichst ansteckend wirken mag ;)

    ----------------------------------------------
    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
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    am 30.04.2024 10:29:20 | IP (Hash): 1902031093
    Liebe Anna,
    Schön von dir zu hören! Nicht so schön zu hören, dass du eine depressive Phase hattest, das ist gar nicht schön! Ich hoffe das Frühlingswetter hat dich aus deinem Tief geholt! Pfleg deinen Körper und deine Seele und lass dich von lieben Menschen pflegen, mach was Schönes und gib nicht auf, es wird alles immer wieder besser!

    Fachlich kann ich nichts beisteuern. Deine Werte sind doch ok, dein Versuch mit Metformin klingt gut. Ich bin gespannt, was deine Werte jetzt machen, auch mit den Hormonen die du einnimmst. Halte uns auf dem Laufenden!

    Liebe Grüße Ulla
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    am 29.09.2024 19:23:39 | IP (Hash): 1908862575
    Hallo Zusammen!
    Das Thema Blutzucker ist mal wieder etwas intensiver in meinen Blick gerückt.

    Ich nehme jetzt seit einigen Monaten Metformin 1.000 am Morgen und vertrage es problemlos.
    Sowohl die „Zuckertante“ als auch die Ärztin in der Lipidambulanz (dort werden auch Diabetiker betreut) haben dies befürwortet obwohl ich mit den Werten noch im Prädiabetes-Bereich bin.
    Die Hauptgründe weil mein Insulin-Wert sehr niedrig ist und weil ich das auch befürworte.

    Der HbA1c war im Juni 5,2 (hurra).

    Jetzt ist mir mal wieder ein FreeStyle Libre in die Hände gefallen und ich stelle den 3. Tag sehr erstaunt fest, dass meine Werte richtig gut sind.
    Test vorhin mit 100 Gramm Haferflocken erhöhte meinen BZ kurz auf 120. Tagsüber heute durchgehend zwischen 60 und 90 beim Wandern.

    Entweder ist der Sensor im Eimer oder ???

    So viel kann doch 1 Tablette Metformin am Morgen nicht bewirken?

    Ich habe da jetzt einen ganz anderen Gedanken, mein Prädiabetes begann zeitnah mit der Menopause.
    Jetzt bekomme ich seit einigen Monaten eine Hormonersatztherapie, weil ich immer schlechter (gar nicht) schlafen konnte (schlafe jetzt wieder 7 Stunden durch und die Depris sind auch schon fast weg).
    Können die Hormone einen so positiven Einfluss auf den Blutzucker haben?

    Ich hoffe euch geht es allen gut und ihr habt einen schönen Sommer verbracht.

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    am 29.09.2024 20:46:09 | IP (Hash): 1228505465
    -anna- schrieb:
    Jetzt bekomme ich seit einigen Monaten eine Hormonersatztherapie, weil ich immer schlechter (gar nicht) schlafen konnte (schlafe jetzt wieder 7 Stunden durch und die Depris sind auch schon fast weg).
    Können die Hormone einen so positiven Einfluss auf den Blutzucker haben?

    Hallo anna,

    Hormone können den BZ stark beeinflussen, sowohl positiv als auch negativ. Vielleicht liegt es aber auch an deinem guten Schlaf und dem dadurch wesentlich stressfreierem Leben.

    Lass doch einfach eine Weile das Metformin weg und prüfe, ob dein BZ so gut bleibt. Beachte dabei aber, dass Metformin nachdem Absetzen etliche Tage nachwirkt und du deshalb erst nach einer Woche wirklich sagen kannst, wie es ohne Metformin läuft. Wenn du es dann wieder nehmen willst, schleiche ess vorsichtshalber erneut langsam ein.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 29.09.2024 20:48:16. Grund: BBCodes
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    Rainer schrieb:
    -anna- schrieb:
    Lass doch einfach eine Weile das Metformin weg und prüfe, ob dein BZ so gut bleibt. Beachte dabei aber, dass Metformin nachdem Absetzen etliche Tage nachwirkt und du deshalb erst nach einer Woche wirklich sagen kannst, wie es ohne Metformin läuft. Wenn du es dann wieder nehmen willst, schleiche ess vorsichtshalber erneut langsam ein.
    [/i]


    Hallo Rainer,
    das ist eine sehr gute Idee.
    Ich verwende den aktuellen Sensor jetzt 2 Wochen mit Metformin.
    Dann lasse ich eine Woche Metformin weg und verwende einen neuen Sensor ohne Metformin.
    Ich habe noch zwei Sensoren die im November ablaufen, da muss ich mich jetzt eh sputen.

    Ob Schlafmangel als Stressfaktor so viel ausmachen kann?
    An die Theorie mit zu viel Kilos glaube ich bei mir(!) immer weniger (die Ärzte auch nicht), weil ich schlank war und bin, mich gesund ernähre und auch einiges an Bewegung mache. Dazu würde auch das sehr niedrige nüchtern Insulin nicht passen.

    Mich erleichtert es, bereits den Prädiabetes mit Medikamenten im Zaum zu halten als vielleicht jahrelang mit erhöhten BZ-Werten zu leben (und nicht zu wissen was diese vielleicht im Körper schon anrichten).

    Vielleicht hat man in 10 Jahren mit den Prädiabetes-Werten von heute schon T2D. Die Blutdruckwerte werden aufgrund neuer Erkenntnisse ja auch gesenkt.




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