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Blutzuckerkurve
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am 17.11.2023 15:04:18 | IP (Hash): 1815442054
-anna- schrieb:
Fettleber ja oder nein kann man gut untersuchen lassen, ist leider nicht ganz günstig.
Ich habe sicher keine und trotzdem produziert sie zu viel Glukose. Fett in der Leber ist vielleicht gar nicht der einzige Grund?
Vorsicht Missverständnis!
Der völlig individuelle Fettgehalt, mit dessen Überschreiten die gesunde Ausgabeautomatik der Leber diabetisch gestört wird, lässt sich nicht in üblichen Untersuchungswerten der Leber fassen und auch nicht an einem allgemeinen Verfettungsgrad festmachen!
Das ist ein genetisch bedingter, völlig individueller Schwellenwert, der auch dann deutlich überschritten sein kann, wenn die eingehende Leberuntersuchung einen völlig gesunden Fettanteil in der Leber ausweist.
Einzig mögliche Probe aufs Exempel: 7-8 Tage 600-800 kcal/Tag. Wenn dann ab Tag 7 oder 8 der morgendliche Nüchternwert statt deutlich über 100 auf deutlich unter 100 steht, war’s die persönliche Leberschwelle.
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
Bearbeitet von User am 17.11.2023 15:05:01. Grund: . -
am 17.11.2023 15:15:52 | IP (Hash): 2006570386
Hallo Rainer!
Ich bekomme nächste Woche 120 Stück mit 500 mg.
Ist nicht so einfach in Eigenregie weil rezeptpflichtig.
Nehme dann 3 Tage 500mg nur am Abend und steige ab Tag 4 auf 2mal 500mg um.
Danke für deine Hinweise!
10 Tage Spiegel aufbauen
2 Wochen CGM zum Testen
10 Tage ausschleichen
Fasten (da möchte ich kein Metformin im Körper haben).
Ich finde immer mehr Artikel, dass Prädiabetes auch nicht so „ohne“ ist. Vor allem, wenn man noch jünger ist. HBA1c darf maximal 5,4 sein damit ich zufrieden bin.
Bin gespannt ob und was sich ändert.
*Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung* -
am 17.11.2023 16:00:02 | IP (Hash): 2006570386
@hjt_jürgen
Das ist schon alles sehr kompliziert.
Aber das würde Sinn machen, als ich noch Nüchtern-BZ um die 80 hatte, hatte ich auch BMI 20.
Ich bin mit BMI 22 nicht dick (wäre für mich auch OK) nur für meinen BZ bin ich das?
Weil es bei mir genetisch einfach so festgeschrieben ist?
Verstehe ich das richtig?
Deine Theorie lässt sich dann wirklich mit Fasten testen.
Das ist wirklich alles kompliziert.
Vielleicht plage ich mich auch so mit Gewicht halten weil’s mit dem Blutzucker nicht wirklich passt.
Mein OGTT war ja auch an der obersten Grenze.
*Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung*
Bearbeitet von User am 17.11.2023 16:01:11. Grund: . -
am 17.11.2023 19:00:31 | IP (Hash): 1483979271
-anna- schrieb:
10 Tage ausschleichen
Hallo anna,
Metformin brauchst du nicht auszuschleichen, du kannst es einfach absetzen. Es wirkt dann noch etwa 3 Tage nach und dann müsste wieder alles wie vorher laufen.
Ich drück dir die Daumen, dass du gute Erkenntnisse gewinnst, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 17.11.2023 19:00:57. Grund: BBCodes -
am 17.11.2023 20:23:24 | IP (Hash): 1815442054
-anna- schrieb:
Ich bin mit BMI 22 nicht dick (wäre für mich auch OK) nur für meinen BZ bin ich das?
Weil es bei mir genetisch einfach so festgeschrieben ist?
Verstehe ich das richtig?
Genauso erklärt Prof. Taylor das, und ich denke, dass es noch einen Tick komplizierter ist, vor allem dann, wenn es anschließend darum geht, möglichst ohne Ende in der Remissions-Spur zu bleiben. Denn der eingebaute Hang zum höheren Verlauf besteht ja, wie deine Erfahrung zeigt. Und wenn die Waage nach Wochen bis Monaten oder noch länger wieder Zuwachs anzeigt, fängt der BZ ja nicht erst an zu steigen, sondern dann ist er schon seit Wochen mehr oder weniger munter dabei.
Als erstes Anzeichen, das auffallen kann, für wieder ansatzweise zu viel Fett irgendwo in den Regelkreisen der Blutzucker-Automatik sehe ich die zunehmend höher ansteigenden Spitzen nach dem Essen. Damit die auffallen können, muss man die messen, und zwar nach vergleichbaren Essen. Und dafür braucht man eine turnusmäßige Routine.
Und wenn über Spur-normal ansteigende Spitzen auffallen, muss man halt wieder für ein paar Tage auf das strikte Einhalten der persönlichen Obergrenzen achten, bis die gesunde automatische Normalität wiederhergestellt ist.
Bei DiRECT gibt es gar keine persönliche Blutzucker-Beobachtung - und 2 Jahre nach der Remission nur noch 20-30% in ner sehr großzügig bemessenen gesunden Spur. Unser Muster-Typ 2, Hans Lauber (Messen, Essen, Laufen), hat seinen Blutzucker entsprechend seiner Maxime bis vor um 2 oder 3 Jahren ausreichend beobachtet. Dann hat er wohl geglaubt, seinem Diabetes weit genug weggelaufen zu sein - und sich unversehens mit nem HbA1c um 7 wiedergefunden, und wieder mehr Grund zum regelmäßigen Laufen nach dem Essen ;)
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 18.11.2023 08:37:53 | IP (Hash): 2006570386
Guten Morgen!
Gestern nur Wasser getrunken und BZ-Durchschnitt 109 (im „Gesunden“ bewegt sich das nicht).
Derzeit zwischen 100 und 110, das sind um 10 weniger als sonst.
Wenn die Lösung darin liegt, abzunehmen und das Gewicht dann zu halten, denke das bekomme ich hin wenn die Motivation Blutzucker im gesunden Bereich ist.
Es ist mir bewusst, dass mit jedem Kilo mehr das Problem dann wieder da wäre oder sich sogar immer weiter verschlimmert.
Vermutlich ist es nicht nur das Gewicht, im Alter werden die Muskeln weniger und der Körperfettanteil leider mehr. Bauchumfang ist definitiv mehr als vor 10 Jahren.
Meine Hausärztin meint zwar immer sie hätte gerne meine Blutwerte und ich soll mir wegen Diabetes keinen Kopf machen, ich wäre überhaupt nicht der Typ dafür. Eh nett, was soll sie mit mir jetzt auch tun.
Ich sehe das selbst anders, wenn ich JETZT nicht gegensteuere werden sich die Werte von Jahr zu Jahr verschlechtern. Und das Abnehmen wird mit steigendem BZ auch nicht einfacher.
Was du über die Routine schreibst, das denke ich auch.
Ein CGM im Monat ist mir meine Gesundheit wert.
Früher habe ich nachmittags einen Apfel gegessen, das war Routine.
Reinste Katastrophe für den BZ, die Kurve geht steil nach oben und fällt tief runter und dann kam der Hunger auf Kohlenhydrate. Und ich dachte immer ich tu meiner Gesundheit mit dem Apfel etwas Gutes.
Banane habe ich oft bei Stress gegessen. Die probiere ich jetzt gar nicht, da kommt nichts besseres als beim Apfel heraus.
Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass ich vor ~ 6 Jahren Vegetarierin wurde. Ich koche zwar fast ausschließlich selbst, aber gefühlt habe ich dann doch mehr Kohlenhydrate gegessen. Bzw. Tierisches mit Kohlenhydraten ersetzt.
Ich mache jetzt täglich von der CGM Kurve ein Foto und schreibe auf was an dem Tag war.
Essen, Sport …..
Ein persönliches Nachschlagewerk, ich vergesse sonst vieles wieder sehr rasch.
Ich vermute einige von euch halten mich für ziemlich crazy und etwas crazy bin ich vermutlich auch.
Schönes Wochenende euch allen!
*Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung* -
am 18.11.2023 17:16:07 | IP (Hash): 1815476558
Apropos crazy: Reframing heißt das wohl, was ich mit meinem T2D seit der Jahrtausendwende mache. Ich behandle ihn nicht mehr nach DDG Standard mit entsprechend krankem Blutzucker als Krankheit, die zunehmende Lebensqualität und Leben abfrisst. Sondern ich nutze ihn als sehr exakten Wegweiser für meinen alltäglich gesunden Blutzucker, also praktisch als meinen besten persönlichen Gesundheits-Coach.
So habe ich mit dem alltäglichen Maximum an möglichst passendem Essen und Bewegen und dem dann noch notwendigen Minimum an Insulin für den gesunden Blutzucker bislang keine Spur von irgendeiner diabetischen Folge und zusätzlich zum gesunden Blutzucker auch gesunde Blutfette und gesunden Blutdruck. Jedes Abweichen von der gesunden Spur zeigt mir mein Coach sofort mit ner höher als erwarteten BZ-Spitze und entsprechend höher als erwartetem Insulinbedarf, und ich kann sofort korrigieren.
In der Art machen wir das nun schon seit gut 20 Jahren, und wenn ich so alltäglich wie möglich (heute z.B. nicht wg Regen) 4-6 km munter allein mit Hand-Antrieb an den Greifringen spazieren und zum Einkaufen rollen kann (Rollstuhl infolge Polio), dann sehe ich das als super Ergebnis dieses tollen Coachings. Und es sieht so aus, als wenn du auf nem recht ähnlichen Weg wärst :)
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
Bearbeitet von User am 18.11.2023 17:21:05. Grund: , -
am 19.11.2023 10:27:33 | IP (Hash): 2112195232
-anna- schrieb:
Ich vermute einige von euch halten mich für ziemlich crazy und etwas crazy bin ich vermutlich auch.
Vielleicht, aber da bist du gewiss nicht die einzige hier-:)
Ja, DM ist ein guter Lifestylecoach wenn man etwas am DM ändern bzw. verbessern will.
Zumal alle Änderungen und Ergänzungen im Lifestyle die man vordergründig wegen DMT2 vornimmt (und das ist ja weit mehr als nur eine angepasste Nahrung) ja nicht nur Einfluss auf den DMT2 haben sondern sich nebenbei auf sämtliche Bereiche des Metabolismus, der allgemeinen körperlichen und geistigen Liestungsfähigkeit, Ausdauer, Fitness und in einem allgemein besseren Wohlbefinden niederschlagen können.
Und dieser Lifestyle Coach wird auch immer daran erinnern das das so bleibt (wenn man ab und zu mal die Blutwerte anschaut).
Bearbeitet von User am 19.11.2023 10:30:48. Grund: Änderung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 19.11.2023 16:08:01 | IP (Hash): 2006570386
hjt_Jürgen
Du kannst mit deinem BZ sehr gut umgehen und hast sicher auch viel ausprobiert, bis es soweit war.
Bewegung ist sicher eine der wichtigen Säulen der Selbstbehandlung.
Wie lange konntest du deinen T2D mit Tabletten behandeln bis Insulin dazu kam?
Stimmt es, wie man öfter im Netz hört und liest, dass jeder mit T2D früher oder später Insulin braucht?
Jeder Mensch ist anders und jeder Körper reagiert anders.
Die Krankenkassen sollten jedem mit T2D zumindest einmal im Quartal ein CGM zur Verfügung stellen.
Sieht man die Kurven, die Auswirkungen von Essen hat das eine viel stärker „erziehende Kraft“ als hat man nur wenige Messungen und den HBA1c.
Ich möchte sehr gerne wissen WARUM die Werte erhöht sind und was ich aktiv machen kann.
Abwarten wie „es“ sich entwickelt, das kann ich nicht.
Dass ein Kassenarzt dafür keine Zeit hat ist mir klar, es sollte aber vielleicht Ärzte geben die sich auf die Prädiabetiker spezialisieren.
Ich bin sicher, da gibt es auch sehr unterschiedliche Gründe und Verläufe.
Die Medizin schreitet voran und in einigen Jahren, mit Hilfe von AI, weiß man da sicher mehr.
Es gibt ja jetzt schon 6 Typen von Prädiabetes.
Und weil so viele Menschen von Diabetes betroffen sind gibt es auch sehr viele Studien und Daten.
AI lernt rasant schnell dazu und wird aus den vielen Daten vielleicht neue Schlüsse ziehen können und vielleicht ergeben sich dadurch ganz neue Behandlungsansätze.
Solange es aber keine Heilung durch medizinische Behandlung gibt muss man der eigene Coach sein.
Gunter21, für dich und sicher viele andere auch ist das ja auch Thema.
Nur wie siehst du das, ist das nicht erst durch CGMs so richtig möglich? Da sieht man unmittelbar die Auswirkungen.
Wir haben heute allerdings auch das Glück viele Informationen zusammentragen zu können und dadurch immer besser entscheiden und mehr lernen zu können.
Habe seit heute Morgen keinen CGM mehr und er fehlt mir :)
Ich suche derzeit viel über Metformin und fand das:
„trend of off-label usage of Metformin for longevity“ https://montecitoconciergemedicine.com/is-it-safe-to-take-metformin-to-fight-aging/
*Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung*
Bearbeitet von User am 19.11.2023 16:26:34. Grund: . -
am 19.11.2023 16:26:53 | IP (Hash): 2112195232
das Problem ist das Prädiabetes zwar von vielen Ärzten sehr wohl als Warnsignal wahrgenommen wird - aber es ist eben keine Krankheit. Die Ärzte müssen tatsächlich warten bis es ein richtiger Diabetes ist, dann kann behandelt werden.
Und wenn es keine offizielle Krankheit ist dann kann der Arzt 0,0 € damit abrechnen und darf streggenommen nicht einmal Bluttests durchführen.
Die Kassen werden das nicht bezahlen.
Wenn er trotzdem testet dann ist es eher im Rahmen eines anderen Checkups oder nebenbei zu einer anderen Ursache (z.B. Nierenprobleme oder chronische Kranbkheiten).
Übrigens haben alle Ärzte bisher sehr begeistert die Daten des CGM angenommen - obwohl sie nicht mal Teststreifen auf Rezept ausgeben....die wissen das sehr wohl zu schätzen und die sind sich durchaus darüber im Klaren das der HbA1c nur ein Parameter ist und es da noch sehr viel mehr gibt....
DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50