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Blutzuckerkurve
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am 21.11.2023 09:00:19 | IP (Hash): 2006570386
Rainer schrieb:
-anna- schrieb:
Habe gelesen, dass sich Alkohol nicht mit Metformin verträgt. Ich trinke zwar kaum Alkohol, bin aber die kommenden Wochen bei zwei Geburtstagsfeiern.
Wäre ein Sekt oder ein Glas Wein vertretbar?
Ja, du darfst dich nur nicht kräftig besaufen. Allerdings dürfte bei deinen 500mg auch dabei kaum etwas passieren.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
da besteht keine Gefahr, die Zeiten sind schon lange vorbei :)
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am 21.11.2023 14:57:48 | IP (Hash): 577796030
July95 schrieb:
Sensoren können zu Beginn falsch messen sowohl zu hoch wie auch zu tief, kann auch bis zu 2 Tage dauern, bis sie sich einpendeln. Zudem können Sensoren auch generell Abweichungen haben, dauerhaft 20mg/dl zu wenig oder zu hoch. Und sogar mehr Abweichungen sind möglich.
Würde es denn Sinn machen den Sensor zu setzen und z.b. erst enach 1-2 Tagen später zu aktivieren?
Beginnt die "Einpendelphase" wenn der Sensor in der Haut sitzt oder beginnt er erst mit dem eingendeln wenn er aktiviert ist?
DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50 -
am 21.11.2023 15:19:45 | IP (Hash): 734868939
Gunter21 schrieb:
July95 schrieb:
Sensoren können zu Beginn falsch messen sowohl zu hoch wie auch zu tief, kann auch bis zu 2 Tage dauern, bis sie sich einpendeln. Zudem können Sensoren auch generell Abweichungen haben, dauerhaft 20mg/dl zu wenig oder zu hoch. Und sogar mehr Abweichungen sind möglich.
Würde es denn Sinn machen den Sensor zu setzen und z.b. erst enach 1-2 Tagen später zu aktivieren?
Beginnt die "Einpendelphase" wenn der Sensor in der Haut sitzt oder beginnt er erst mit dem eingendeln wenn er aktiviert ist?
Ich habe beim Libre 1 und 2 damals 8-12 Std. vorher gesetzt und hatte damit bessere Ergebnisse. Beim Dexcom setze ich nicht vorab.
Bei manchen funktioniert es mit vorab setzen gut, bei anderen gar nicht. Bei manchen messen die Sensoren schon ab Beginn gut. Bei einigen erst nach einigen Stunden bis wenigen Tagen. Bei wieder anderen messen die Sensoren gegen Ende schlechter... es bleibt nur auszutesten, wie es bei einem persönlich ist und halt besonders am Anfang bei einem Sensorsystemwechsel viel blutig gegenmessen, um zu schauen, wie der neue Sensor bei einem persönlich läuft. -
am 22.11.2023 13:25:43 | IP (Hash): 2040582085
@July95
Danke mit dem Tipp den Sensor erst etwas später zu aktivieren.
Diesmal war ich die ersten 24 Stunden oft im roten Bereich (sehr niedriger Blutzucker), das hat so sicher nicht gestimmt.
Jetzt hat sich der Sensor irgendwie wieder "eingekriegt" und die Werte sind wieder plausibel.
Gibt es zwischen Libre 1 und 2 einen Unterschied?
Ich kaufe beide wenn ich sie günstig bekomme.
Ist der Libre 3 besser/genauer? -
am 22.11.2023 14:29:35 | IP (Hash): 422506600
-anna- schrieb:
@July95
Danke mit dem Tipp den Sensor erst etwas später zu aktivieren.
Diesmal war ich die ersten 24 Stunden oft im roten Bereich (sehr niedriger Blutzucker), das hat so sicher nicht gestimmt.
Jetzt hat sich der Sensor irgendwie wieder "eingekriegt" und die Werte sind wieder plausibel.
Gibt es zwischen Libre 1 und 2 einen Unterschied?
Ich kaufe beide wenn ich sie günstig bekomme.
Ist der Libre 3 besser/genauer?
Libre 1 hat nur NFC Scanfunktion und keine Alarme. Für dauerhafte Kurven muss man min. alle 8 Std. den Sensor scannen.
Libre 2 hat NFC Scanfunktion und über Bluetooth Alarme. Heißt beim Unter- oder Überschreiten der festgelegten Alarmgrenze kommt die Meldung Blutzucker hoch bzw. niedrig. Es werden aber keine Werte angezeigt, sondern das Scannen wie beim Libre 1 ist weiterhin notwendig.
Libre 3 zeigt die Werte ohne Scannen per Bluetooth an. Und er ist deutlich kleiner.
Zu Genauigkeit kann ich nur sagen, der Libre 1 hat bei mir recht gut gemessen, der Libre 2 häufig 20mg/dl zu niedrig, später plötzlich deutliche Abweichungen plus ungenügende Hypo-Alarme, so dass ich dann zum Dexcom gewechselt bin. Mit meinem Dexcom bin ich so zufrieden, dass ich den Libre 3 nicht ausprobiert habe, weil dieses ebenfalls eine für mich viel zu unzureichende Alarmfunktion hat. -
am 22.11.2023 16:27:19 | IP (Hash): 2006570386
Danke Juli95
Jetzt bin ich im Bilde mit den Libre Sensoren
Libre 3 hatte ich noch nie, bzw. die bekomme ich nicht günstig ;)
Dexcom ist leider noch teurer.
Diesmal habe ich einen Sensor der „sprunghaft“ ist (bzw. meine Kurven sind sprunghaft), habe leider nicht darauf geachtet ob 1 oder 2.
Sitzt vielleicht etwas zu hoch oben diesmal.
Du hast Typ1 oder?
Da sind die Warnungen ja wirklich wichtig und geben Sicherheit.
Du bist sicher froh, dass es die CGMs gibt.
Ich hatte früher eine Kollegin mit Typ 1, habe das viele Messen von ihr noch in Erinnerung. Da gab es noch keine CGMs.
*Prädiabetes wird zu meiner Dauerbeschäftigung* -
am 23.11.2023 15:07:23 | IP (Hash): 2006570386
Habe gestern das Buch *Endlich Schluss mit Diabetes* fertig gelesen.
Und es ist das -für mich- interessanteste Diabetes-Buch welches ich bisher gelesen habe.
Ich bin jetzt noch viel motivierter ab Jänner zuerst zu Fasten und dann so lange mit ca. 600 bis 800 Kcal weiter zu machen bis das Zielgewicht erreicht ist.
Es ist im Buch sehr deutlich beschrieben mit: „Für eine langfristige Gesundheit sollten wir wieder die Hosen tragen können, die uns mit 21 Jahren passten.“
Kann ich drehen und wenden wie ich will, davon bin ich weit entfernt (ohne übergewichtig zu sein).
Eine sehr wichtige Botschaft nehme ich noch mit, Typ 2 entwickelt sich ca. 10 Jahre sehr moderat um dann rasant anzusteigen, soweit möchte ich es nicht kommen lassen.
Wenn meine persönliche Fettschwelle zu hoch ist, dann kann und muss ich etwas ändern. Gelingt das nicht, dann habe ich vermutlich ein anderes Problem.
Mein Metformin-Versuch :)
Metformin 500mg am Abend wirkt sehr gut.
Gestern durchschnittlich 94, bedeutend weniger als ohne Metformin.
Schaue mir das noch 2 Wochen an, dann beende ich den Versuch wieder.
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am 27.11.2023 16:59:02 | IP (Hash): 2006570386
Thema Remission
„Streitpunkt Remission bei Typ-2-Diabetes – ist sie auch in der echten Welt erreichbar und dauerhaft zu halten?“
https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4912986
Und hier noch meine Thematik, da fühle ich mich angesprochen.
„Diät für Schlanke – führt zur Remission: Warum Typ-2-Diabetiker mit normalem BMI vom Abnehmen profitieren können“
https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4910431
Habe mir eine tolle, neue Waage gegönnt, als Begleitung für das intensive Abnehmen ab Jänner.
Da sehe ich auch die Muskel- und Fettverteilung (bei mir recht gut, auch wenig viszerales Fett). -
am 27.11.2023 20:24:37 | IP (Hash): 1473148509
Interessant ist ja, dass die beiden Widerstreiter im ersten Link aus demselben Gesundheitssystem kommen. Da sind sie praktisch recht vergleichbar und argumentieren von ihren verschiedenen Standpunkten aus.
Die Ergebnisse der bariatrischen OPs zeigen eindeutig, dass Remission auch über mehr als 10 Jahre durchaus möglich ist und physiologische Vorteile macht. Natürlich haben die Operierten sehr viel weniger Chancen, ihre Ernährung über Gebühr zu erhöhen, als Menschen ohne OP, die sich aktiv für den “Rest” ihres Lebens mit dem Essen einschränken müssen, wenn sie ihr Remissionsgewicht halten wollen.
Dass das nicht ginge, halte ich für absurd. X Nummern Menschen ohne Typ 2 machen das jeden Tag. Besonders absurd ist dabei natürlich, die Betroffenen zuerst medizinisch in diese missliche Lage hinein zu begleiten und dann dazu zwingen zu wollen, sich da selbst wieder raus zu hungern.
“Der Blutzucker ist zwar zu hoch, aber noch laaange kein Diabetes. Aber das müssen wir natürlich engmaschiger beobachten,” ist die Auskunft, die X Nummern Betroffene allein hier in D jeden Tag bekommen. Vielleicht noch die mehr oder weniger dringende Empfehlung zum Abnehmen.
ABER KEINERLEI INFO, wie zuviel in Leber und Betazellen gespeichertes Fett die Blutzucker-Automatik zunehmend behindert! Und keinerlei Anleitung dazu, wie sie das jeden Tag mit nem Fingerpieks selbst sehen können, OBWOHL X Nummern Studien die heilsame Wirkung von Selbsttests seit Jahrzehnten belegen. Und natürlich KEINERLEI Info dazu, dass der Abbau dieser Speicher wieder zu 24/7 völlig gesundem BZ führt.
Allerdings müsste man damit praktisch anerkennen, dass der gesunde BZ für das gesunde Leben mit T2D Elementar ist und dass die bisherige fachoffiziell richtige Behandlung im T1D Rahmen erst dazu führt, dass der T2D progredient verläuft und zunehmend Lebensqualität und Lebensjahre abfrisst :(
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 27.11.2023 20:32:57 | IP (Hash): 684823597
Vermutlich ist es einfach leichter mit kurzzeitigem Diabetes eine Remission zu erreichen als mit 10 Jahre unbehandeltem. Unmöglich ist vermutlich gar nichts.
Wobei ich mir nicht ganz erklären kann wie es sein kann das Diabetes 10 Jahre unentdeckt bleibt, muss man doch gefühlte 10x pro Jahr in einen Becher Pipi machn oder Blut abgeben....müsste bei jeder urologischen oder gynäkologischen Routineunterstuchung eigentlich auffallen. Das kann doch kaum mehrere Jahre unter der Nierenschwelle bleiben, oder doch?