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Blutzuckerkurve
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am 22.04.2024 23:14:57 | IP (Hash): 374048193
Gut, wieder von dir zu lesen, denn demnach geht es dir wieder besser :)
Super auch, dass du dich ärztlich gut aufgehoben fühlst und für medikamentöse Unterstützung beim BZ nicht erst auf das Überschreiten einer magischen Grenze warten musst.
Ja, du hast recht: Schon im Bereich des Prädiabetes werden bei den kranken Kassen erstaunlich viele diabetische Folgen registriert. Das sind nämlich die Stellen mit ausreichend statistischem Material zu unseren Krankheiten und Beschwernissen.
Allerdings geben diese Statistiken nicht her, was die Betroffenen für ihre Beschwerden getan oder nicht getan haben. Und da muss ich sofort wieder an unseren alten Muster Typ 2 denken, an Hans Lauber mit seinem “Fit wie ein Diabetiker”.
Meines Wissens hat er nie einen HbA1c unter 6 bescheinigt bekommen und gleichzeitig immer, dass er keine diabetischen Folgen hat. Sicher hat er damit eine Menge Glück, und ich denke, dass er dem mit mehreren größeren Anteilen an Bewegungspensum pro Tag wenigstens so viel hilft, wie Tabletten für seinen deutlich niedrigeren BZ-Verlauf helfen könnten.
Mir haben meine über den Tag verteilten Anteile von zusammen jeweils 2-3 Stunden an intensiverer Bewegung bislang so super geholfen, dass ich damit gerne möglichst ansteckend wirken mag ;)
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 30.04.2024 10:29:20 | IP (Hash): 1902031093
Liebe Anna,
Schön von dir zu hören! Nicht so schön zu hören, dass du eine depressive Phase hattest, das ist gar nicht schön! Ich hoffe das Frühlingswetter hat dich aus deinem Tief geholt! Pfleg deinen Körper und deine Seele und lass dich von lieben Menschen pflegen, mach was Schönes und gib nicht auf, es wird alles immer wieder besser!
Fachlich kann ich nichts beisteuern. Deine Werte sind doch ok, dein Versuch mit Metformin klingt gut. Ich bin gespannt, was deine Werte jetzt machen, auch mit den Hormonen die du einnimmst. Halte uns auf dem Laufenden!
Liebe Grüße Ulla
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am 29.09.2024 19:23:39 | IP (Hash): 1908862575
Hallo Zusammen!
Das Thema Blutzucker ist mal wieder etwas intensiver in meinen Blick gerückt.
Ich nehme jetzt seit einigen Monaten Metformin 1.000 am Morgen und vertrage es problemlos.
Sowohl die „Zuckertante“ als auch die Ärztin in der Lipidambulanz (dort werden auch Diabetiker betreut) haben dies befürwortet obwohl ich mit den Werten noch im Prädiabetes-Bereich bin.
Die Hauptgründe weil mein Insulin-Wert sehr niedrig ist und weil ich das auch befürworte.
Der HbA1c war im Juni 5,2 (hurra).
Jetzt ist mir mal wieder ein FreeStyle Libre in die Hände gefallen und ich stelle den 3. Tag sehr erstaunt fest, dass meine Werte richtig gut sind.
Test vorhin mit 100 Gramm Haferflocken erhöhte meinen BZ kurz auf 120. Tagsüber heute durchgehend zwischen 60 und 90 beim Wandern.
Entweder ist der Sensor im Eimer oder ???
So viel kann doch 1 Tablette Metformin am Morgen nicht bewirken?
Ich habe da jetzt einen ganz anderen Gedanken, mein Prädiabetes begann zeitnah mit der Menopause.
Jetzt bekomme ich seit einigen Monaten eine Hormonersatztherapie, weil ich immer schlechter (gar nicht) schlafen konnte (schlafe jetzt wieder 7 Stunden durch und die Depris sind auch schon fast weg).
Können die Hormone einen so positiven Einfluss auf den Blutzucker haben?
Ich hoffe euch geht es allen gut und ihr habt einen schönen Sommer verbracht.
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am 29.09.2024 20:46:09 | IP (Hash): 1228505465
-anna- schrieb:
Jetzt bekomme ich seit einigen Monaten eine Hormonersatztherapie, weil ich immer schlechter (gar nicht) schlafen konnte (schlafe jetzt wieder 7 Stunden durch und die Depris sind auch schon fast weg).
Können die Hormone einen so positiven Einfluss auf den Blutzucker haben?
Hallo anna,
Hormone können den BZ stark beeinflussen, sowohl positiv als auch negativ. Vielleicht liegt es aber auch an deinem guten Schlaf und dem dadurch wesentlich stressfreierem Leben.
Lass doch einfach eine Weile das Metformin weg und prüfe, ob dein BZ so gut bleibt. Beachte dabei aber, dass Metformin nachdem Absetzen etliche Tage nachwirkt und du deshalb erst nach einer Woche wirklich sagen kannst, wie es ohne Metformin läuft. Wenn du es dann wieder nehmen willst, schleiche ess vorsichtshalber erneut langsam ein.
Beste Grüße, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 29.09.2024 20:48:16. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 30.09.2024 09:52:50 | IP (Hash): 1908862575
Rainer schrieb:
-anna- schrieb:
Lass doch einfach eine Weile das Metformin weg und prüfe, ob dein BZ so gut bleibt. Beachte dabei aber, dass Metformin nachdem Absetzen etliche Tage nachwirkt und du deshalb erst nach einer Woche wirklich sagen kannst, wie es ohne Metformin läuft. Wenn du es dann wieder nehmen willst, schleiche ess vorsichtshalber erneut langsam ein.
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Hallo Rainer,
das ist eine sehr gute Idee.
Ich verwende den aktuellen Sensor jetzt 2 Wochen mit Metformin.
Dann lasse ich eine Woche Metformin weg und verwende einen neuen Sensor ohne Metformin.
Ich habe noch zwei Sensoren die im November ablaufen, da muss ich mich jetzt eh sputen.
Ob Schlafmangel als Stressfaktor so viel ausmachen kann?
An die Theorie mit zu viel Kilos glaube ich bei mir(!) immer weniger (die Ärzte auch nicht), weil ich schlank war und bin, mich gesund ernähre und auch einiges an Bewegung mache. Dazu würde auch das sehr niedrige nüchtern Insulin nicht passen.
Mich erleichtert es, bereits den Prädiabetes mit Medikamenten im Zaum zu halten als vielleicht jahrelang mit erhöhten BZ-Werten zu leben (und nicht zu wissen was diese vielleicht im Körper schon anrichten).
Vielleicht hat man in 10 Jahren mit den Prädiabetes-Werten von heute schon T2D. Die Blutdruckwerte werden aufgrund neuer Erkenntnisse ja auch gesenkt.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.