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    am 29.11.2023 13:50:59 | IP (Hash): 2006570386
    @Gunter21
    Möchte ich kommendes Jahr 6 bis 10 kg abnehmen, dann amortisiert sich die Waage sicher innerhalb von einem halben Jahr ;)
    Nix Rolls Royce sondern eher Rettungswagen :-)

    Gratuliere zu deinen tollen Werten, da hast du schon sehr viel geschafft.
    Ich wünsche dir dass du deine guten Werte auch mit weniger Medikamenten halten kannst und idealerweise irgendwann ganz darauf verzichten darfst. Soweit man das im Netz lesen kann ist das möglich solange man noch kein Insulin braucht.
    Die Leber kann sich sehr gut regenerieren (ich nehme Mariendistel für die Leber um sie zu stärken, vielleicht dankt sie es mir und produziert weniger Glukose) und die Bauchspeicheldrüse nimmt sich daran hoffentlich ein Beispiel.

    Wie lange waren denn dein Nüchtern-BZ schon erhöht bevor er dann zum T2D wurde?
    Bei mir wurde rasch der HBA1c bestimmt und auch ein OGTT gemacht. Alles laut Labor-Grenzwerten im Bereich von Prädiabetes.
    Nüchtern Insulin und C-Peptid war dann schon mein Privatvergnügen.


    @Rainer
    Danke für die beiden Links, die kannte ich schon und habe mir dazu auch schon sehr viele Gedanken gemacht und viel dazu im Netz gesucht, leider finde ich da nichts woran letztlich diese 6 Subtypen exakt festgemacht werden (Blutwerte usw.). Auch die beiden Informationsquellen stellen die 6 Subtypen etwas unterschiedlich dar.

    Beim Link vom Ärzteblatt sehe ich mich am ehesten in der Gruppe 2 und 3.
    Vom Gewicht her passe ich da zwar nur in die Gruppe 2, aber ich befürchte, so einfach ist es nicht.
    Ich glaube nach wie vor, dass meine Bauchspeicheldrüse auch "insulinproduktionsmüde" ist.
    Auf Insulinresistenz deutet bei meinen Blutwerten nichts hin. Auch eine spezielle Untersuchung auf Fettleber ergab keine solche, die Werte sind da schon sehr aussagekräftig.

    Im 2. Link von dir ist der Subtyp 3 besser beschrieben, das könnte schon passen. Menschen mit Subtyp 3 bilden zu wenig Insulin und haben ein hohes Diabetes Risiko.
    Die Cluster 1, 4, 5 und 6 halte ich für mich für eher unwahrscheinlich.

    Ich denke beim Subtyp 2 kann ich mit Abnehmen und Ernährung etwas bewirken, beim Subtyp 3 vermutlich nicht.

    Habe Ende Jänner einen Termin bei der Zuckertante (ich darf zu ihr obwohl ich "nur" Prädiabetes habe) , da habe ich dann etwas Raum für meine Fragen, die ich bis dahin noch für mich konkretisieren möchte. Diese Subtypen gehören auf jeden Fall dazu.

     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 29.11.2023 18:57:48 | IP (Hash): 699695787
    Mir imponiert diese Art Online-Ordination, die die Zuckertante sich aufgebaut hat. Die finde ich einfach toll!

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    Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
    Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
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    am 29.11.2023 19:50:47 | IP (Hash): 1092331921
    Hallo Anna,

    Bin sehr gespannt was du zur Zuckertante erzählen wirst. Wäre ich nicht so weit weg würde ich diese Ordination auch mal besuchen, rein schon aus Neugier.

    Eine Waage werde ich mir auch zulegen, wird aber 2 Nummern kleiner. Body smart reicht gewiss für mich schon, mich interessiert hauptsächlich das viszerale Fett und die Verteilung.

    Seit wann das bei mir schon erhöht war kann ich nur schätzen, hat ewig nie einer gemessen. Vermutlich schon ein paar Jahre lang hat sich das entwickelt.
    Ich war zwar öfters beim Arzt, das letzte Jahr gehörte dem Blutdruck einstellen. Auch bei den Gesundheitschecks gehört der BZ leider nicht zum Programm. Und solange man unter dem Radar bleibt mit den Werten ist da nichts und es achtet keiner darauf. Und ich hatte keine Ahnung.
    Aufgefallen ist es letztenendes beim Urologen bei der Routineuntersuchung.
    Danach wurde dann geschaut und ich hatte dann schon nüchtern 300 bis 400 und HbA1c 11,5. OGTT wurde nie durchgeführt, die Sache war eh klar.
    Ein Jahr davor war beim Urologen noch alles ok, zumindest die Urinwerte. Das muss dann wohl schnell eskaliert sein.
    Leberwerte, Triglyceride und Cholesterin waren ebenfalls richtig katastrophal geworden. Und mir ging es dann tatsächlich monatelang auch schon richtig besch...



    DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 29.11.2023 22:46:59 | IP (Hash): 699695787
    @anna - nein, Prof Taylor hat das nicht für dich geschrieben, aber durchaus passend zu deinem beabsichtigten Fasten:

    Deduction

    It went like this: the people in the bariatric surgery study were of course very heavy. That is why they were having the operation. It was simple to work out approximately how many calories they would need every 24 hours just to stay alive. They would require at least 2,700 calories every day, just lying in bed all day, not moving a muscle. That is more than the average person eats even when they are moving around. Before a surgeon operates on the stomach, of course, no eating is allowed for at least 12 hours. The usual food intake for these people had suddenly dropped, from a very considerable amount to zero on the evening before surgery, when the nurse hung a sign on their bed: "nil by mouth." The body must stay alive and would still need 2,700 calories to do so every day. Over the seven days following the operation, seven times this amount would need to be found a total of 19,000 calories. A small number would be provided by supporting fluids given into a vein, but the vast majority would have to be found elsewhere.

    Fortunately for all of us, our bodies are built for survival, with stores for a rainy day. And just look at that available fuel, sitting there in the liver poised for action. The heavier a person, the more likely they are to have large amounts of fat inside the liver. We knew that this particular store of fat is used first. It is far easier for the body to mobilize energy from the central organ of metabolism than to retrieve fat from the long- term storage depot under the skin. So it seemed likely that in those bariatric patients the liver fat levels might have dropped rapidly. Supposing that had caused the insulin resistance of the liver to decrease equally rapidly? In turn, the sudden return of a normal response to insulin would surely switch off the previous outpouring of glucose. Very suddenly. According to this reasoning, the rapid change in blood glucose could be a simple consequence of using up excess liver fat and nothing to do with the beta cell.

    So maybe the rapid normalization of blood glucose was not due to the surgeon's undoubted and fantastic skill but just reflected that sign hanging on the bed
    -nil by mouth? Of course, people can eat again a week or so after undergoing that particular type of surgery, but their stomachs will have been cut down to a fraction of the original size (to approximately the size of your thumb). They continue to be very limited regarding how much food they can consume. Therefore the sudden improvement in blood glucose would surely be maintained.

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    Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
    Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
    Bearbeitet von User am 29.11.2023 22:49:13. Grund: .
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    am 30.11.2023 11:47:10 | IP (Hash): 2006570386
    Hallo @Gunter21
    Die Zuckertante könntest du auch online "besuchen", da ist jetzt schon viel möglich (Befunde usw. werden vorher gemailt, einzig körperliche Untersuchungen sind nicht möglich).
    Da ich in Wien lebe möchte ich sie gerne persönlich kennen lernen.
    Der Kontakt per E-Mail war schon sehr positiv, ich habe ein richtig gutes Bauchgefühl.

    Die Body Smart ist sicherlich auch sehr gut und wird dir eine treue Begleiterin sein.
    Wie Withings auch schreibt, eines der Geheimnisse um dauerhaft abzunehmen ist, sich regelmäßig zu wiegen.
    Wiege ich mich einige Wochen nicht, dann hat das IMMER (außer Urlaub) einen Grund und der lautet bei mir "schlechtes Gewissen" ;)

    Deine Werte waren wirklich sehr erschreckend, toll wie viel du seither schon geschafft hast. Die Ärzte und die Medikamente sind wichtig, wir sind selbst aber auch eine wichtige Säule.
    Und ja, da erübrigen sich dann andere Werte wie OGTT, da müssen die Ärzte sicher gleich einmal mit Medikamenten behandeln.
    Habe ich jetzt auch schon öfter gelesen, dass es nach jahrelangem Prädiabetes dann oft sehr schnell gehen kann mit T2D. Deswegen sind für mich erhöhte Werte auch so bedenklich.

    Weil du von Blutdruck schreibst, den Blutdruckmesser von Withings finde ich auch sehr gut.
    Vor allem weil alle Werte in EINER App gesammelt und gespeichert werden und man diese dann gut aufbereitet auch den Ärzten zur Verfügung stellen kann.
    Geht es dir heute körperlich wieder besser bzw. gut?


    Hallo @hjt_Jürgen
    Nach den Feiertagen (vorher die schlechteste Zeit des Jahres dafür) mache ich mich daran, meine persönliche Fettschwelle auszutesten. Wasserfasten dann Leberfasten dann ketogene Phase und dann bist Ostern weiter stark pflanzlich basierte Abnehmphase.
    Anders geht das nicht, mein Körper trennt sich jetzt schon ungern von jedem Kilo.
    Es bleiben allerdings Zweifel (was mich betrifft!), ob es daran liegt. Auch Taylor hat keine 100%igen Erfolge. Es ist EINE Möglichkeit, aber eben nicht die einzige.

    Ich bleibe da gedanklich in alle Richtungen offen bis ich des Rätsels Lösung (= den Auslöser) habe.


    Es wird auch schon zur Remission von Prädiabetes geforscht, die Gewichtsreduktion alleine ist es wohl nicht.
    https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/meldung/596


    Hallo @Rainer
    Hier ist der Subtyp 3 so beschrieben, dass er für mich vorstellbar sein kann.
    https://www.ddg.info/diabetes-zeitung/neue-risikophaenotypen-differenzierter-bewerten

    Nüchtern Insulin und C-Peptid sind bei mir recht niedrig, auch der Homa-Index.
    Bei einer Insulinresistenz würden diese Werte anders aussehen.
    Es bleibt kompliziert :)



    Bearbeitet von User am 30.11.2023 12:51:05. Grund: ergänzt
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    am 30.11.2023 17:43:08 | IP (Hash): 2077172684
    An deiner Stelle würde mich auch tierisch reizen zu entdecken, was meine Blutzucker-Automatik an ihrer gesunden Funktion hindert. Und das mit der beruhigenden Gewissheit, dass ich ja in A jede Möglichkeit hätte, sie medikamentös bis in den Bereich zu unterstützen, in dem du deinen BZ-Verlauf alltäglich haben willst :)

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    Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
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    am 01.12.2023 07:41:08 | IP (Hash): 1851100681
    hjt_Jürgen schrieb:
    An deiner Stelle würde mich auch tierisch reizen zu entdecken, was meine Blutzucker-Automatik an ihrer gesunden Funktion hindert. Und das mit der beruhigenden Gewissheit, dass ich ja in A jede Möglichkeit hätte, sie medikamentös bis in den Bereich zu unterstützen, in dem du deinen BZ-Verlauf alltäglich haben willst :)


    Meinst du mit "A" Österreich und falls ja, was ist in Österreich anders im Vergleich zu Deutschland?
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    am 01.12.2023 09:11:15 | IP (Hash): 656563956
    Sorry, ist mir so "eingewachsen", seit eine Tochter mal ein paar Jahre in Wien gearbeitet hat und mir aufgefallen ist, dass in den Umfeldern damals wert darauf gelegt wurde, dass A nicht gleich D ist. Ich kenne mich mit der Krankenversicherung in A nicht aus, hab aber bisher noch nirgendwo auf mögliche nennenswerte Unterschiede Hinweise gefunden.

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    am 01.12.2023 10:38:56 | IP (Hash): 1127651198
    Die Versicherungen sind leistungsmässig recht ähnlich, aber seit ich wieder in D bin zahle ich doppelt so viel-:)
    Paar kleine Unterschiede gibt es natürlich aber eher zu Gunsten Österreichs.

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    -anna- schrieb:
    Auch Taylor hat keine 100%igen Erfolge. Es ist EINE Möglichkeit, aber eben nicht die einzige.

    Hallo anna,

    genauso ist es - dazu passt diese Veröffentlichung über die Langzeitergebnisse nahc 5 Jahren:
    https://www.diabetes.org.uk/about_us/news/weight-loss-can-put-type-2-diabetes-remission-least-five-years-reveal-latest-findings

    Auch wenn der Bericht die Ergebnisse sehr positiv formuliert, bleibt das bescheidene Ergebnis, dass nach 2 Jahren nur noch 36% und nach 5 Jahren lediglich noch 23% von 36% = 8%, also gerade mal jeder 12. die Remission halten konnte.

    Hjt_Jürgen wird sofort los brüllen und behaupten, dass die anderen 11 selber dran Schuld waren.. Für ein paar davon könnte das vielleicht zutreffen, aber ganz bestimmt nicht für alle - so einfach ist das für vernünftig denkende Menschen leider nicht.

    Ich drück dir die Daumen, dass du zusammen mit der Diabetologin in die Einordnung in die Subtypen weiter kommst. Gerade der Unterschied zwischen Subtyp 2 und 3 würde bedeuten, dass du dich entweder entspannen kannst und nur beoachten musst, dass sich die Werte nicht weiter verschlechern oder ob du aktiv mit der geeigneten Therapie, z.B. mit frühzeitiger Unterstützung mit Basalinsulin, deine Werte unbedingt verbessern musst.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 01.12.2023 19:32:49. Grund: BBCodes