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Haferkur
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am 22.01.2024 14:32:06 | IP (Hash): 1688603062
Ich habe mir jetzt gerade eben den Podcast mit dem netten Dr. Riedl angehört, der ja ein großer Verfechter der Haferkur ist.
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/1-Hafer-senkt-Blutzuckerspiegel-Dr-Matthias-Riedl-ueber-Diabetes,audio1298370.html
Ich glaube, ich werde das mal versuchen. 3 Tage nur Porridge kann man wohl durchhalten. 😉 -
am 22.01.2024 17:46:36 | IP (Hash): 525338565
Dazu ganz einfach: Da wird der T2D nicht ausgeschaltet, sondern nur kleiner gedreht. Die Leber gibt weiterhin mehr Glukose in den Kreislauf, als der Organismus verbraucht.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 22.01.2024 18:36:22 | IP (Hash): 1688603062
Anscheinend hält das ja auch nicht an. Man muss alle 4-6 Wochen eine Haferkur einlegen, wenn man den Effekt verlängern will. Aber ich bin neugierig. Will mal wissen, was das bewirkt. -
am 22.01.2024 19:10:34 | IP (Hash): 525338565
Apropos Riedl:
Die Hormone aus dem viszeralen Speicherfett können tatsächlich nicht wie vom Riedl beschrieben wirken.
Denn in den 7-8 Tagen nach einer bariatrischen OP, mit denen sich die Leberausgabe nüchtern normalisiert, ändert sich ja bei den Speicherkilos praktisch noch gar nichts - also auch praktisch noch gar nichts an deren Hormon- oder sonstiger Ausgabe.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
Bearbeitet von User am 22.01.2024 19:11:06. Grund: , -
am 22.01.2024 20:55:40 | IP (Hash): 522677713
Kelly schrieb:
Anscheinend hält das ja auch nicht an. Man muss alle 4-6 Wochen eine Haferkur einlegen, wenn man den Effekt verlängern will. Aber ich bin neugierig. Will mal wissen, was das bewirkt.
Wenn du es gemacht hast, sag bitte Bescheid was es gebracht hat.
Hier wurde schon viel über die Haferkur geschrieben aber viele haben es nie probiert oder abgebrochen, bin mir nicht so sicher ob es nun funktioniert, kurzfristig ein bisschen oder langfristig und nachhaltig oder oder gar nicht. -
am 23.01.2024 07:52:02 | IP (Hash): 929896811
Meine Erfahrung
Quartal 1/23 - 1x 3 Tage Haferkur - HbA1c sank von davor 6,1 auf 5,8. Nüchtern sank auch etwas.
Quartal 2/23 - 2x 3 Tage Haferkur - HbA1c blieb bei 5,8.
Quartal 3/23 - keine Hafertage - HbA1c stieg auf 6,0.
Ich mache keine mehr. Der Effekt ist mit zu gering
______________
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Typ 2 (HbA1c bei Diagnose 6/2020 13,7) - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0 - NW: 104 im Schnitt (Stand 11/23) -
am 23.01.2024 08:21:57 | IP (Hash): 1688603062
Dr. Riedl sagt in dem oben verlinkten Podcast, dass er Patienten hat, die die Haferkur alle 4 Wochen wiederholen, also jeden Monat einmal. Allerdings sagt er nicht, wie die Resultate sind. Demnach müsste man in einem Quartal 3 Haferkuren machen. Vielleicht bringt das erst den Effekt. Ich werde sehen, ob es bei mir was bringt. Jeder Mensch ist ja auch anders. Beim einen wirkt es vielleicht mehr, beim anderen weniger. Wobei ich erfahrungsgemäß dann immer zu denen gehöre, bei denen es weniger wirkt. -
am 23.01.2024 09:18:48 | IP (Hash): 1159655764
Hallo
Habe meinem Mann auch neulich ein porridge gemacht mit "nur" Wasser und Haferflocken
Im Podcast von den Ernährungs doch hieß es dass Haferflocken den glykämischen Index im Blut nur langsam ansteigen lassen würden
Bei meinem Mann war er dann auf 164 Tageswert🥺🥺😰😰😰
Was hab ich verkehrt gemacht😰😰??
Ich dachte der porridge ist da sättigend aber vor allem hilfreich
Für mich war die Erfahrung ein Schuß nach hinten
Hat jemand einen Tipp?
Danke
LG -
am 23.01.2024 09:30:32 | IP (Hash): 522677713
OfenD2 schrieb:
Hallo
Habe meinem Mann auch neulich ein porridge gemacht mit "nur" Wasser und Haferflocken
Im Podcast von den Ernährungs doch hieß es dass Haferflocken den glykämischen Index im Blut nur langsam ansteigen lassen würden
Bei meinem Mann war er dann auf 164 Tageswert🥺🥺😰😰😰
Was hab ich verkehrt gemacht😰😰??
Ich dachte der porridge ist da sättigend aber vor allem hilfreich
Für mich war die Erfahrung ein Schuß nach hinten
Hat jemand einen Tipp?
Danke
LG
Nichts hast du verkehrt gemacht, ich glaube das wirkt bei vielen so, oder noch schlimmer.
Sättigend ist das aber zweifelsfrei, vermutlich ist das für so eine kurze radikale Diät tatsächlich eine gute Wahl weil mit Hafer der Bauch ganz gut was zu tun hat, das hält eine Weile vor. -
am 23.01.2024 09:51:27 | IP (Hash): 1688603062
Hast Du Dich genau an die Menge gehalten? 75g? Diese Menge soll man weder über- noch unterschreiten. -
am 26.01.2024 10:09:49 | IP (Hash): 1918556820
So, bei mir geht es heute dann los mit der Haferkur. Bin gerade von meinem Fitness-Training gekommen, eine Stunde Sport auf nüchternen Magen, und jetzt kommt die erste Portion Porridge. Mal sehen, wie es wird. -
am 26.01.2024 12:32:10 | IP (Hash): 2010869902
Also ich möchte wirklich nicht immer der Spielverderber sein.
Hafer ist für mich No-go. Knapp 60 KH pro 100 g.
Was soll das für eine "Kur" sein?
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 --1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.01.2024 12:59:31 | IP (Hash): 1918556820
Die Haferkur für Diabetiker, um den Blutzucker runterzukriegen. Hat man angewendet, bevor es Insulin gab und jetzt wiederentdeckt. Oder eigentlich schon seit Jahren, vor allem in Kliniken, in denen Diabetiker ganzheitlich behandelt werden.
3x am Tag 75g Haferflocken in Wasser gekocht und gequollen. Sonst nichts. Für den Einstieg sollte man das drei Tage hintereinander machen, und das soll dann für ca. 4 Wochen den Blutzucker niedrig halten. Dann muss man die Kur wiederholen. Aber da reicht dann wohl auch ein Tag in der Woche.
Ich habe jetzt die erste „Mahlzeit“ von 75g hinter mir. Theoretisch sollten dann noch zwei weitere solche Mahlzeiten folgen heute, aber bei mir wird es auf jeden Fall nur eine werden, denn ich esse ja nur zweimal am Tag. Außerdem habe ich jetzt fast zwei Stunden gebraucht, um das zu essen. Das ist nicht so ganz einfach.
Man darf die Haferflocken auch in Gemüsebrühe kochen. Die Anleitung für die Zubereitung sieht so aus:
Zubereitung
Die Haferflocken mit 300 bis 500 ml Wasser oder fettfreier Bouillon kurz aufkochen und
ca. 5 Minuten mit geschlossenem Deckel quellen lassen. Nach Geschmack mit Kräutern,
Zwiebeln, Gemüse oder Beeren (s. u.) verfeinern. Wer aufs Kochen verzichten will, der lässt
die Haferflocken in kaltem Wasser quellen (am besten einige Stunden; mindestens
30 Minuten). Wer den nussigen Geschmack betonen will, kann die Flocken vor der weiteren
Verarbeitung in einer trockenen Pfanne leicht anbräunen.
Pro Tag zusätzlich erlaubt:
50 g Erdbeeren, Blaubeeren oder Himbeeren
100 g Gemüse (wie Lauch, Brokkoli, Zucchini – kein Mais) oder Champignons
Zwiebeln, Knoblauch
Kräuter und Gewürze (Petersilie, Thymian, Minze, Zimt, abgeriebene Zitronenschale ...)
etwas Süßstoff und/oder Zitronensaft oder sehr sparsam Salz
Ich habe mir für die erste Portion heute etwas Zimt draufgestreut. Ein bisschen besser hat es dann geschmeckt, aber so richtig gut auch nicht. Vielleicht schmeckt es mit der Gemüsebrühe besser.
Für den blutzuckersenkenden Effekt soll das Beta-Glucan in den Haferflocken verantwortlich sein. Ein Ballaststoff. -
am 26.01.2024 13:16:18 | IP (Hash): 914683565
Ich weiß von niemanden, der seinen Blutzucker regelmäßig misst, dass er Erfolg mit einer Haferkur gehabt hätte. Wahrscheinlich muss man dran glauben und darf den Blutzucker nicht messen.
______________duckundwech ;)
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Bearbeitet von User am 26.01.2024 13:16:55. Grund: , -
am 26.01.2024 13:51:22 | IP (Hash): 1364740673
Kelly schrieb:
Ich habe jetzt die erste „Mahlzeit“ von 75g hinter mir. ... Außerdem habe ich jetzt fast zwei Stunden gebraucht, um das zu essen.
Was für ein Quatsch? Du willst uns allen Ernstes weissmachen das du für 75g Haferflocken 2h gebraucht hast um die zu essen? -
am 26.01.2024 14:27:41 | IP (Hash): 880573512
Ich würde auch 2h dafür brauchen, hast du mal 75g haferflocken (und sonst nix) in Wasser quellen lassen und dann versucht das zu essen?
Das ist ja kein Gourmetessen, das hat mit Genuss nichts zu tun, das ist eher wie etwas was die Pferde im Stall so fressen-:)
Der Hunger treibts halt irgenwann rein aber blöd wenn man sowieso schon keinen Hunger hat und dann so was vor der Nase-:(
Ich würde versuchen einen (erlaubten) Weg zu finden das Zeug süss zu essen, vielleicht passt das besser, eventuell ist ja Erythrit erlaubt. Oder man kann den Hafer mit den Beeren kombinieren.
Viele Optionen aus den Flocken etwas zu zaubern ohne die Regeln zu verletzen hat man ja nicht bei der Haferkur. -
am 26.01.2024 15:24:34 | IP (Hash): 782505040
hjt_Jürgen schrieb:
Ich weiß von niemanden, der seinen Blutzucker regelmäßig misst, dass er Erfolg mit einer Haferkur gehabt hätte. Wahrscheinlich muss man dran glauben und darf den Blutzucker nicht messen.
Das wäre natürlich eine Möglichkeit. 😀 Ich bin so als absolute Anfängerin einfach neugierig.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es bei einem relativ niedrigen Blutzuckerwert wie ich ihn habe, überhaupt etwas ausmacht. Oder ausmachen könnte. Eventuell greift das erst bei wesentlich höheren Werten. Oder auch nicht. Dazu habe ich bis jetzt keine Aussagen gehört. Es wird immer nur allgemein über eine blutzuckersenkende Wirkung bei Diabetikern gesprochen, ohne Werte zu nennen.
Jetzt habe ich noch mal danach gegoogelt, und in einem Artikel der Apothekenumschau steht: „Für wen eignet sich die Haferkur? Einen Versuch wert ist die Haferkur besonders bei Menschen mit Typ-2-Diabetes, deren Insulinresistenz schon ausgeprägt ist.“ Hm. -
am 26.01.2024 15:26:09 | IP (Hash): 782505040
r2d2 schrieb:
Kelly schrieb:
Ich habe jetzt die erste „Mahlzeit“ von 75g hinter mir. ... Außerdem habe ich jetzt fast zwei Stunden gebraucht, um das zu essen.
Was für ein Quatsch? Du willst uns allen Ernstes weissmachen das du für 75g Haferflocken 2h gebraucht hast um die zu essen?
Was ist das denn für eine Bemerkung? 🤔1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.01.2024 15:29:47 | IP (Hash): 782505040
Gunter21 schrieb:
Ich würde auch 2h dafür brauchen, hast du mal 75g haferflocken (und sonst nix) in Wasser quellen lassen und dann versucht das zu essen?
Genau. 😎
Gunter21 schrieb:
Ich würde versuchen einen (erlaubten) Weg zu finden das Zeug süss zu essen, vielleicht passt das besser, eventuell ist ja Erythrit erlaubt. Oder man kann den Hafer mit den Beeren kombinieren.
Ja, das ist erlaubt. 50g Beeren sind erlaubt und etwas Süßstoff ist auch erlaubt.
Ich hatte jetzt nur etwas Zimt drübergestreut, aber ich denke, ich werde mal nach Beeren schauen. -
am 26.01.2024 15:33:18 | IP (Hash): 782505040
Allerdings gibt es jetzt noch ein weiteres Problem: Ich kann keine 2. Portion mehr essen. Ich bin so satt, dass ich nichts mehr runterkriege. Hafer oder sonstwas. Ich frage mich, wie Leute drei Portionen davon am Tag in ihren Magen reinkriegen, ohne dass er platzt. Ob das viel bringt, wenn ich so wenig esse? Ein bisschen bezweifle ich das. -
am 26.01.2024 16:07:23 | IP (Hash): 914683565
Wie ich dich verstehe, hast du das ja mit den Einverleibungsmengen auch schon mal ne ganze Ecke großzügiger und ohne besondere Anstrengung hingekriegt, oder?
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am 26.01.2024 18:16:36 | IP (Hash): 1904521947
@Buttermilch: ich schließe mich deinem Statement vollumfänglich an!!
Angeblich sollen die Kohlenhydrate langsamer aufgenommen werden, aber bei mir geht der Schuß jedesmal nach hinten los.
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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am 26.01.2024 20:27:39 | IP (Hash): 880573512
Kelly schrieb:
Allerdings gibt es jetzt noch ein weiteres Problem: Ich kann keine 2. Portion mehr essen. Ich bin so satt, dass ich nichts mehr runterkriege. Hafer oder sonstwas. Ich frage mich, wie Leute drei Portionen davon am Tag in ihren Magen reinkriegen, ohne dass er platzt. Ob das viel bringt, wenn ich so wenig esse? Ein bisschen bezweifle ich das.
Hafer macht schon echt satt, das kann ich mir alles gut vorstellen.
Ich hatte mal eine zeitlang das als Frühstück versucht, minimale Mengen - so 1 oder 2 Esslöffel haferflocken in ein wenig heisser Milch mit Erythrit.
Das reicht für sehr lange, stunden später noch satt obwohl es eigentlich wirklich nicht viel ist , das waren ja keine 20 gramm.
ich glaube, das ist vielleicht der Schlüssel dieser Kur - man ist von dem Zeug derartig satt das es nichts anderes geben wird.
So schafft man das Kalorienziel locker und 3 Tage lässt sich das schon durchhalten.
Ob das Betaglucan da essentiell wichtig ist für den Kurerfolg, ich glaube nicht so recht daran.
Eventuell müsste man das supplementieren bei der Kur wenn man nicht die erforderliche Menge Haferflocken schafft ?
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am 26.01.2024 21:15:08 | IP (Hash): 914683565
Wobei der Kur-Erfolg ja nebulös bleibt. Ich habe noch nirgendwo irgendwelche konkreten Angaben zum Erfolg gefunden. Also nicht z.B eine Studie, in der 100 INSULINER mit KE-Faktor 5 eine Haferkur gemacht und dann nur noch einen KE-Faktor von 4 oder 3 oder noch weniger gehabt hätten.
Es wird überall proklamiert, der Hafer verbessere den Stoffwechsel mit Diabetes, aber nirgendwo, wie denn konkret.
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am 27.01.2024 05:15:07 | IP (Hash): 229843331
Ich habe im November 2mal eine Haferkur von jeweils 2 Tagen gemacht. Ab ersten Tag ist der Blutzucker nach dem Frühstück noch deutlich angestiegen. Was aber kein Wunder war. Der BZ lag vor den Mahlzeiten unter 200 und so sollte ich auf Apidra verzichten. Lantus wurde abends wie gewohnt vorm Schlafengehen gespritzt. Am 2 Tag waren die Blutzzuckerwerte niedriger, als die Tage vorher, als ich Apidra vor den Mahlzeiten gespritzt habe.
Inzwischen bin ich vollständig auf Metformin eingestellt und brauche nicht mehr zu spritzen. Am 08.11.23 wurde anlässlich einer unfallbedingten hospitalisierung ein BZ von 440 und ein HbA1c von 12,8% festgestellt. Inzwischen liegt der BZ vor den Mahlzeiten zwischen 79 und 90 und der HbA1c bei 6,6 %.
Allerdings habe ich meine Ernährung und meine Lebensweise umgestellt: Das heißt im Wesentlichen, dass nur noch komplexe Kohlenhydrate auf den Teller kommen und ich mich mehr bewege. Seit dem 08.11.23 habe ich zudem kanpp 9 KG verloren.
Zum Frühstück gibt es in der Woche regelmäßig Porridge, allerdings mit Hafermilch zubereitet. Am Wochenende dann Vollkornbrötchen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.01.2024 07:26:16 | IP (Hash): 782505040
hjt_Jürgen schrieb:
Wie ich dich verstehe, hast du das ja mit den Einverleibungsmengen auch schon mal ne ganze Ecke großzügiger und ohne besondere Anstrengung hingekriegt, oder?
Nicht mit Porridge nur mit Wasser. Das habe ich noch nie gegessen. Wenn ich Haferflocken gegessen habe, habe ich die mit Milch gemacht und meistens mit einer Banane für den Geschmack. -
am 27.01.2024 07:31:12 | IP (Hash): 782505040
Thomas_Dt schrieb:
Am 2 Tag waren die Blutzzuckerwerte niedriger, als die Tage vorher, als ich Apidra vor den Mahlzeiten gespritzt habe.
Jetzt ist die Frage, funktioniert das so auch, wenn man gar keine Medikamente nimmt?
Thomas_Dt schrieb:
Allerdings habe ich meine Ernährung und meine Lebensweise umgestellt: Das heißt im Wesentlichen, dass nur noch komplexe Kohlenhydrate auf den Teller kommen und ich mich mehr bewege. Seit dem 08.11.23 habe ich zudem kanpp 9 KG verloren.
Ob das nicht den größeren Einfluss auf den Blutzucker hat? -
am 27.01.2024 07:52:00 | IP (Hash): 782505040
Also gestern ist mein BZ nach dem Haferbrei ziemlich hochgeschossen nach einer Stunde. Nach gut zwei Stunden war er dann allerdings sogar unter dem Ausgangswert. Ob das ein gutes Zeichen ist? -
am 27.01.2024 08:42:37 | IP (Hash): 229843331
Ja, das ist ein gutes Zeichen.
Kleiner Tipp: Dem Hafer genügend Zeit geben, aufzuquellen. Ich hatte beim ersten Mal kernige Flocken genommen, die in Wasser aufgekocht und dann nur 30 Minuten quellen lassen. Das schmeckt dann wie eine ausgedrückte Raufasertapete. Danach habe ich die Quellzeit deutlich verlängert. Schon besser. Ich habe mir zudem im Bioladen gemahlene Vanilleschote besorgt (das ist einfach eine pulverisierte Schote, also ein Pulver und kein Sirup. Davon eine Messerspitze in den Haferbrei und mit durchziehen lassen. Das gibt richtig Geschmack. -
am 27.01.2024 09:33:00 | IP (Hash): 1979881783
Guten Tag, melde mich auch mal wieder.
Ich möchte vorweg sagen, das ich gerne Haferflocken esse. Vor 30 Jahren hat es mich regelrecht überfallen und ich hätte darin Baden können. Zu der Zeit war da irgendwas etwas drin, auf das mein Körper mit Heißhunger reagiert hat.
Später habe ich mehrere Jahre keine mehr gegessen. Hat nicht so in die Familienphase gepasst.
Die Haferkur bei Diabetes Typ 2 klang daher für mich nicht so schlimm.
Milch ging ich eh aus dem Weg. Reismilch hat zu viele Kalorien, die hebe ich mir lieber für meinen Kaffee auf.
Anfangs machte ich meinen Haferbrei mit normalen Mengen begrenzten Früchten. Weil frische Beeren nicht gerade günstig sind.
Bei der Diabetes Sprechstunde gab mir die Ernährungsberatung den Tipp, auf TK Ware auszuweichen. Für mich war dies ein sehr guter Vorschlag.
Anfangs mit normalen Obst schlug der Brei bis 179 mg/ml. an.
Dies hat sich nun zum positiven geändert. Er steigt nun nur noch auf 129 mg/dl.
Gemessen 1,5 und 2 Stunden. Ist dann der höchste Wert.
Meine Haferkur ist abgewandelt. Esse sie regulär 2 mal am Tag. Eine dritte Mahlzeit besteht dann aus etwas anderem.
Ich bereite mir die Körner Saaten schon in Gläsern gestapelt vor als Wochenvorrat.
Bestehend aus:
40g (2 Eßl.) Nackthafer
20g (1 Eßl.) Leinsamen
5 g Buchweizen (1/2 Teel.) Restbestände müssen weg.
5 g Hirse ( 1/2 Teel.) Restbestände müssen weg.
Ich bastel mir mein Haferbrei so:
Nehme eine Glas Butter Schale mit Deckel.
Mache dort 3 Eßl. TK Beeren Mix hinein.
Einen Schuss Zitronensaft.
Stelle die Schale unter meine Mühle ( welche ich mir damals vor 30 Jahren in einen Anfall geistiger Umnachtung geleistet habe) und Flocke den Inhalt von den vorbereiteten Körner-Glas.
Dann kommen noch ein paar wenige Cashewkerne und Zimt dazu.
Mit Wasser einweichen, Deckel drauf.
Zweite Portion ebenso vorbereiten und im Kühlschrank für den nächsten Morgen stapeln.
Manchmal kommen auch noch selbst gezogene Mungobohnen Sprossen dazu.
Am nächsten Morgen:
Gibt es noch 1 Eßl. Haferkleie drüber. Damit überschüssige Flüssigkeit aufgenommen wird.
Umrühren und warten bis der Hunger kommt.
Dieser Brei halt tatsächlich recht lange an. Und der Appetit auf Süsskram sprich (Schokolade und Co.) lässt ebenso in ein paar Tagen nach.
War immer ein Thema für mich, wenn Männe seine Sachen auspackt.
Also ich komme mit dieser Ernährung auf längere Sicht gut zurecht. Wochenenden gibt es Ausnahmen da Essen wir zusammen.
Was ich überhaupt nicht runter bekomme, ist Haferbrei in Verbindung mit Brühe/Gemüse. Das liegt mir überhaupt nicht.
Eines sollte man nicht vergessen, Getreidebrei war vor Jahrhunderten lange Zeit ein Haupt-Nahrungmittel einer breiten Bevölkerungsschicht.
Mit freundlichen Grüßen
Kresse
Kresse, Typ 2, ohne Medikamente.
Bearbeitet von User am 27.01.2024 17:28:37. Grund: Wortkorrektur -
am 27.01.2024 09:45:26 | IP (Hash): 929896811
Wenn man Angst vor zu hohem Anstieg des BZ während der Haferkur hat,
kann man statt 75g Haferflocken auch 55g Haferkleie oder 55g Haferkleie lösliche Flocken nehmen.
Haben bei dieser Menge weniger gKH und gleich viel Beta-Glucan wie 75g Haferflocken.
Haferflocken 75g:
Kohlenhydrate 44g, Beta-Glucan 3,38g
Haferkleie 55g:
Kohlenhydrate 30g, Beta-Glucan 3,41g
Haferkleie lösliche Flocken:
Kohlenhydrate 24g, Beta-Glucan 4,13g
Wie auf Seite 1 schon geschrieben hatten die Hafertage bei mir schon einen Effekt - wenn auch gering.
Vergleichen kann ich es gut, da ich meine gKH aufschreibe und den Schnitt für das Quartal berechnen kann. Ich esse immer im Schnitt die selbe Menge gKH - mal 2-3g mehr - mal 2-3g weniger.
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am 27.01.2024 09:58:37 | IP (Hash): 323807122
Kelly schrieb:
Also gestern ist mein BZ nach dem Haferbrei ziemlich hochgeschossen nach einer Stunde. Nach gut zwei Stunden war er dann allerdings sogar unter dem Ausgangswert. Ob das ein gutes Zeichen ist?
Statt "ziemlich hochgeschossen" wären konkrete Werte vorher, postprandial 1 + 2 Std und für die 3 Tage NBZ hilfreich.
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 27.01.2024 11:03:06 | IP (Hash): 1015520204
Hugin66 schrieb:
Wenn man Angst vor zu hohem Anstieg des BZ während der Haferkur hat,
kann man ...
Mir geht's nicht um die Angst vor hohem Anstieg. Den kann ich ganz einfach damit kappen, dass ich die zu hohe Portion auf 2 mit ner halben bis ner Stunde Pause dazwischen aufteile.
Aber JEDER Anstieg provoziert im Typ 2 Hintergrund eine höhere Insulinanspitze, und die resultiert in mehr Umformung von Glukose zu Fett in der Leber und damit auch zur dortigen Einlagerung.
Und so wenigstens tendenziell zur Verstärkung des Diabetes und damit praktisch zum Gegenteil der ausgelobten Wirkung.
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am 27.01.2024 13:00:31 | IP (Hash): 782505040
Es wird ja immer auf die Langzeitwirkung verwiesen. Zuerst reagiert der BZ wie immer auf Kohlenhydrate, aber dann wird die Reaktion abgeschwächt. Wie eine Art Desensibilisierung. -
am 27.01.2024 16:13:29 | IP (Hash): 1015520204
Nachdem die Fachwelt Taylors Twin Cycle als Basis des Typ 2 vielfach nachgemessen und bestätigt hat, kann Desensibilisierung eigentlich kein Thema mehr sein.
Wenn doch so etwas nachzuweisen ginge, konkret belegbar und beliebig wiederholbar, müsste wieder neu gedacht werden.
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am 27.01.2024 18:04:38 | IP (Hash): 1904521947
Ebend. Da bin ich ganz bei dir, @Jürgen: ich werde nicht etwas essen und als vorteilhaft für mich ansehen, wenn es meinen BZ in die Höhe treibt.
Egal, wie die mir das (inklusive Riedl) verkaufen wollen. Egal, wie "gesund" das aufgrund der ganzen enthaltenen Stoffe (Amino´s) ist.
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.01.2024 18:43:23 | IP (Hash): 2109665396
Wirklich logisch ist der Twin Cycle ja aber nur bei Übergewichtigen, und selbst da nicht bei allen. Also hundertprozentig überzeugt mich das nicht. Ich bin überzeugt davon, dass Taylor in ganz vielen Fällen recht haben könnte, aber was ist mit den anderen?
Ich persönlich scheine vom Gewicht her sehr gut auf die wenigen Kalorien anzusprechen, aber der Blutzucker schert sich nicht darum. Was gegen Taylors Hypothese als generell wirksam spricht, denn bei dem, was ich bis jetzt abgenommen habe, müsste das längst passiert sein. Und es gab ja auch eine Menge Probanden, die nicht oder nicht so richtig darauf angesprochen haben. Trotz der gleichen standardisierten Formula-Diät.
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am 27.01.2024 19:28:11 | IP (Hash): 1015520204
Wie Taylor herausgefunden hat, haben wir eine Fett-Schwelle im Regelkreis/-Prozess in der Leber und eine Fett-Schwelle im Regelkreis/-Prozess in den Beta-Zellen im Pankreas. Beide Schwellen sind individuell und unabhängig von BMI und Verfettungsgrad der Leber.
Wenn die eigenen Schwellen niedrig genug liegen, kann man schon mit BMI 22 pder noch darunter einen eingeschalteten Diabetes haben. Und wenn die eigenen Schwellen hoch genug liegen, ist der Diabetes mit BMI 32 oder 42 immer noch ausgeschaltet.
Wenn wir ihn eingeschaltet haben und ausschalten wollen, müssen wir halt aus Leber und Pankreas so viel Fett verbrauchen, dass unsere Schwellen darin unterschritten werden. Klar verbrauchen wir auf dem Weg dahin auch einiges von anderen Speicherstellen, aber die zählen für das Ausschalten vom Typ 2 wohl eher eben nachrangig, weil da drin eben keine wichtigen Schwellen existieren.
Was davon passt nicht zu deiner Erfahrung?
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am 27.01.2024 21:46:05 | IP (Hash): 1904521947
Liebe Kelly,
mal weg von Taylor usw.. Du bist mit Intervallfasten beschäftigt und zählst Kalorien und verlierst dabei Gewicht. Alles gut. Aber wenn dir aktuell der Blutzucker wichtig ist - dann konzentrier dich doch mal nur darauf.
Lass die leeren Kohlenhydrate weg/gennerell Nahrungsmittel mit vielen Kohlenhydraten (Bannanen,Reis,Hafer) und schau mal, ob du damit weiter kommst. Würde mich ja wundern, wenn nicht.
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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am 28.01.2024 10:33:05 | IP (Hash): 529720765
hjt_Jürgen schrieb:
Was davon passt nicht zu deiner Erfahrung?
Ich habe weder Fett in der Leber noch in der Bauchspeicheldrüse. Deshalb funktioniert das bei mir auch nicht. Das funktioniert tatsächlich nur bei Menschen mit viszeralem Fett. Hat aber nicht jeder, der Diabetes hat. -
am 28.01.2024 10:37:57 | IP (Hash): 529720765
Nada schrieb:
Lass die leeren Kohlenhydrate weg.
Welche leeren Kohlenhydrate? Ich esse hauptsächlich Gemüse. Nur weil ich jetzt mal die Haferkur gemacht habe? Das war ein Experiment, ist aber nicht meine normale Ernährung.
Leute, die selbst gern Süßes oder Fettes essen, denken, dass das alle Leute machen müssten. Vor allem Leute mit Übergewicht. Aber ich stehe weder auf fett noch auf süß. Und Fleisch, Wurst etc. esse ich auch nicht. Was soll ich da also weglassen? Den Brokkoli? 😄
Nein, jetzt mal im Ernst. Ich mache das alles nur wegen des Zuckers. Das Abnehmen ist nur ein Nebeneffekt. Bzw. das Abnehmen ist der Hauptschritt, um den Zucker zu reduzieren, aber es ist nicht der Zweck an sich.
Auch die Haferkur habe ich nur wegen des Zuckers gemacht. Sonst hätte ich mir das nie angetan. Das schmeckt nämlich wirklich nicht. 😜
Bearbeitet von User am 28.01.2024 11:28:32. Grund: Ergänzung -
am 28.01.2024 12:07:34 | IP (Hash): 1532091295
Kartoffeln zB. Ich würde eher Avocado zu den Erbsen essen und Erbsen auch nur in geringen Mengen.
Denn fürs Protein wären Tahini oder Kürbiskerne (oder Sesam- oder Kürbiskernmehl) ergiebiger oder entöltes Mandelmehl.
Mir scheint, dass du wenig auf deine Makronährstoffe achtest, zu wenig Protein und zu wenig Fett. Anbetracht dessen, dass du keine Medikamente nimmst und eher die KH nicht anpasst, befürchte ich, dass du trotz momentaner Kalorienreduktion keine Blutzuckersenkung erreichen kannst, vor allem dann, wenn du wieder so isst wie zuvor. Hast ja gesagt, dass du immer wieder zunimmst und dann wieder fastest.
Ich glaube nicht, dass sich deine hohen Blutzuckerwerte von selbst erledigen.
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am 28.01.2024 13:13:27 | IP (Hash): 529720765
Avocados schmecken einfach nicht. Erstens haben sie überhaupt keinen Eigengeschmack und zweitens sind sie widerlich fettig. Von so viel Fett wird mir schlecht. Erbsen empfiehlt Riedl immer wieder als das A und O für Protein. Es gibt auch so einen Erbsenproteinshake. Sesam streue ich fast überall drüber oder röste mir die.
Ich finde es immer interessant, was für Vermutungen so aufkommen. Ich esse kaum KH, aber ich passe meine KH nicht an? Wie kommst Du darauf? Ich habe auch nie gesagt, dass ich immer wieder zunehme und dann faste, um abzunehmen. So ist es überhaupt nicht. Und so, wie ich esse, ist es genau das, was immer empfohlen wird. Viel Gemüse. Daran esse ich mich satt. Also wenn ich so esse, mache ich genau das Richtige. Und das werde ich auch weitermachen. Ich mache ja schließlich keine Diät, sondern esse ganz normal.
Ich glaube, Du hast zu viel "Big Brother" gesehen. 😎 Da siehst Du Leute, die falsch essen, die sich dauernd Süßigkeiten reinstopfen oder Burger oder Pizza. Zu diesen Leuten gehöre ich nicht. Ich habe zugenommen, weil ich zu viel Milchkaffee getrunken habe. Und den trinke ich jetzt nicht mehr oder nur noch selten direkt nach einem Essen. Deshalb nehme ich ab. Und irgendwann wird sich auch der Blutzuckerspiegel nach unten begeben. Das unterstütze ich, indem ich zusätzlich jetzt noch täglich mehr Bewegung mit meinem E-Bike unternehme. Mehr kann man wirklich nicht machen. -
am 28.01.2024 23:07:34 | IP (Hash): 1904521947
Kelly, du hattest ja geschrieben, dass du Reis und mal Bananen isst. Besonders Reis, Nudeln und Brot, aber auch Kartoffeln gehören zu den leeren/schlechten Kohlenhydraten. Ist ja nicht bös gemeint.
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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am 29.01.2024 01:00:19 | IP (Hash): 229843331
Nada schrieb:
Kelly, du hattest ja geschrieben, dass du Reis und mal Bananen isst. Besonders Reis, Nudeln und Brot, aber auch Kartoffeln gehören zu den leeren/schlechten Kohlenhydraten. Ist ja nicht bös gemeint.
So pauschal stimmt das nicht. Kartoffeln sind durchaus erlaubt. Allerdings sollte man Kartoffel-Pü meiden. Reis, Nudel, Brot gehen doch. Allerdings Vollkornreis, Vollkornnudeln und Vollkornbrot. Das sind schon komplexe Kohlenhydrate.
Was man meiden sollte, ist pollierter Reis oder auch Produkte aus Weißmehl.
Wenn ihr eurem Körper was Gutes tun wollt: Lasst mindestens 5 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten. In der Pause gibt es keine Kalorien. Auch keinen Milchkaffee (Tasse Kaffee mit einem kleinen Teelöffel Milch ist erlaubt - besser: Sahne im Verhältnis 1:3 verdünnen).
Wenn in der Pause wirklich mal der Hunger drückt: Ein paar Nüsse schaffen Abhilfe oder auch mal ein Ein. Wichtig: Reichlich Wasser trinken.
Bei der Ernährung genügend essen: Rechnet euren Grundumsatz aus. Darunter sollte ihr nicht gehen. Sonst lauft ihr Gefahr, dass der Körper den Stoffwechsel herunterfährt. Das wäre dann fürs Abnehmen nicht gut.
Bei jeder Ernährungsumstellung immer mal die Frage stellen, ob man in der Lage ist, das ein paar Jahre so zu leben.
Nur noch ein Tipp am Rande: Auch mal belohnen. Ich hatte meinem Diabetologen mal gesagt, dass ich Lebkurchen echt vermisse (Oblatenlebkuchen - früher durfte es gern mal nebenbei eine Packung sein). Er meinte, das wäre kein Problem: Einen Oblatenlebkuchen nach dem Essen wäre erlaubt. Ich habe auch schon mal einen Riegel Kinderschokolade als Nachtisch genommen (wohl gemerkt: Einen Riegel, keine ganze Tafel). Allerdings gibt es die nicht mehr, da so ein Riegel 120 kcal hat. Das ist mir deutlich zuviel. -
am 29.01.2024 06:30:51 | IP (Hash): 1532091295
Wenn man wie Kelly und auch ich keine Medikamente nimmt, sind die Blutzuckerspitzen nach den von dir aufgezählten Sättigungsbeilagen postprandial weit oberhalb von gesund 140 mg/dl. Und ein NBZ von über 120mg/dl mit steigender Tendenz (lt Kelly) ist auch nicht akzeptabel für den eigenen Stoffwechsel.
Von alleine erledigt sich das nicht. Auch nicht mit Gewichtsreduktion, vor allem dann nicht, wenn (wieder lt Kelly) kein viszerales Bauchfett in Leber und BSD abzuschmelzen ist. Ich sehe hier keine Möglichkeit, als die KH stark zu beschränken, und KH-reiches Gemüse durch weniger stärke/zuckerhaltiges zu ersetzes. Zumindest eine Weile, bis die Werte wieder runtergegangen sind und erst dann anzutesten (messen), was gut vertragen werden kann oder lieber gemieden werden sollte.
Leider sagt uns Kelly nicht, ob die Haferkur irgendetwas gebracht hat, die NBZ-Werte wären interessant gewesen.
Thomas_Dt schrieb:
Nur noch ein Tipp am Rande: Auch mal belohnen.
Aber doch nicht mit Zuckerzeugs! Es gibt so leckere süße Alternativen, die du dir jeden Tag gönnen kannst, ohne KH und völlig ohne Belastung für den BZ. Mit Diabetes muss man sich nicht quälen und darben oder hungern.
Was "erlaubt" oder "nicht erlaubt" ist, bestimmt dein Körper, abzulesen an den Messwerten.
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am 29.01.2024 08:53:23 | IP (Hash): 1904521947
Danke für die Tipps - ich komme gut klar.
O-Ton von einer meiner Diätassis: Kartoffeln haben Stärke und Stärke geht nur in seltenen Ausnahmefällen. Ich lasse sie halt ganz weg. Brauche ich nicht...
Ebenso (ich wiederhole mich) sind Vollkorn-Nudeln,-brot, -Reis, und das ganze nicht wirklich besser als Weißmehl, weil Vollkornmehl so fein vermahlen ist, dass es kaum noch Ballaststoffe enthält.
Und nur wenn Ballaststoffe im Magen quasi ein Bett für die Kohlenhydrate bauen, werden diese langsamer verdaut. Keine Ballaststoffe - kein Bett ;-).
Und ich werde tatsächlich für mein restliches Leben bei dieser Ernährungsweise - Low Carb? oder sonstwie - bleiben, weil ich davon echt überzeugt bin.
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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am 29.01.2024 11:12:53 | IP (Hash): 1532091295
Kelly schrieb:
Ich habe auch nie gesagt, dass ich immer wieder zunehme und dann faste, um abzunehmen.
Sorry, dann habe ich das falsch gelesen:
Kelly schrieb:
Ich habe schon mehrmals in meinem Leben gefastet, aber mit Intervallfasten habe ich erst vor 10 Jahren das erste Mal angefangen, und das lief auch ohne Metformin damals genauso. Ich hatte keinen Hunger. Da habe ich ebenfalls sehr schnell sehr viel abgenommen, aber dann blieb das Gewicht stehen. Mal sehen, wie es diesmal läuft.
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DM2 in Remission ohne Medikamente1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.02.2024 03:59:09 | IP (Hash): 319310392
Meine Erfahrungen sind da anders. Und ich vertraue meinem Diabetologen.
Ich habe am Montag 4 Scheiben Vollkornbrot zu Mittag gegessen. Die Pause war sehr kurz und daher konnte ich auch nichts kochen. Vor der Mahlzeit hatte ich eine BZ von 89, nach zwei Stunden von 101. Das sind für mich völlig normale Werte. Daher bleibt Vollkornbrot auch auf dem Speisezettel. Ebenso ist der Anstieg des BZ bei mir nach Genuss von Vollkornnudeln oder Vollkornreis moderat. Meinen Vollkornbasmatireis beziehe ich über das Internet, da vor Ort nicht verfügbar.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.02.2024 16:09:28 | IP (Hash): 1705232248
Vollkornbasmatireis schmeckt super! 😃 Ganz was anderes als der weiße. Den mag ich nicht. Ich bin keine große Reisesserin – ich bin fast ausschließlich mit Kartoffeln aufgewachsen –, aber wenn, dann nehme ich am liebsten den braunen Basmatireis.
Vollkornbrot hat eigentlich auch immer zu meiner Ernährung gehört, aber jetzt hatte ich es aufgegessen, und auf einmal hatte ich heute Morgen gar keine Lust auf Brot. Dafür hatte ich Lust auf Gewürzgurke. Das letzte Mal ist mir die aber auf nüchternen Magen nicht bekommen, und ich habe lange gezögert und überlegt. Dann habe ich eine Scheibe Emmentaler aus dem Kühlschrank genommen und die Scheibe um die Gewürzgurke gewickelt, beides zusammen als „Gurke im Käseschlafrock“ gegessen, und so ging es merkwürdigerweise.
Das war dann tatsächlich mein Frühstück. Und ich fand es sehr lecker. Zwei Gurken, zwei Scheiben Käse, dazu ein kleiner Milchkaffee. Ich hätte nicht gedacht, dass man davon sattwerden könnte, aber ich war tatsächlich bis zum Mittagessen um 14 Uhr satt.
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am 01.02.2024 16:26:04 | IP (Hash): 1499852602
inzwischen meinem Geschmack recht ähnlich :)
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 01.10.2025 08:30:47 | IP (Hash): 553834998
Also, ganz kurz meine Erfahrungen mit der Haferkur nach "Tag 2 1/2":
Ich bin eigentlich "nur" Prae mit einem Nüchternwert von m.o.w. 115 derzeit (vor der Haferkur), postprandial eigentlich immer 110 oder sogar drunter (meist ist bei mir nur der Morgenwert der Ausreißer). HbA1c habe ich seit vier Monaten durch Gewichtsabnahme um10 %, deutlich mehr Bewegung und Ernährungsumstellung derzeit von 7 auf 6,4 runterbekommen.
Jetzt die strenge Haferkur als "Boost" in den Normbereich...!?
Also, ich mag normal Haferflocken sehr gern, mit Joghurt oder als Suppe. Aber nur mit Wasser - das ist schon was für Hartgesottene! Zwei Stunden habe ich für eine Portion zwar nicht gebraucht, aber mindestens eine halbe und musste am Ende immer mit einem Würgreiz kämpfen. Gewürze (Curry, Curcuma, Zimt, Paprika, Kümmel etc.) haben nicht wirklich was gebracht.
Und die Werte: Eine leichte Verbesserung des Morgenwertes auf 105, post 101 bzw. 105.
Also ein bisschen was, ja (aber auch noch in der Messtoleranz), aber der Gamechanger? Zumindest für Leute im unteren Bereich wie mich eher nein. Aber vielleicht dauert es ja, bis der Effekt eintritt. Und es war schon sehr hart. Ob ich heute Abend die letzte Portion schaffe, bezweifle ich stark.
Dafür Gewicht von 88,7 vorgestern früh auf 86,35 heute früh runter, Bauchumfang von 100 auf 98. Das ist ja schon was. Aber eher vermutlich wegen der wenigen Kalorien und weniger wegen der Haferflocken?! Keine Ahnung.
So, soweit meine Erfahrungen, falls sie wen interessieren sollten.
KURZES UPDATE am Tag 2 nach der Haferkur: Ich hab es also durchgezogen - bis zum Schluss "strenge" Haferkur. Am dritten Tag dann wirklich eine Verbesserung der Werte tagsüber auf jeweils unter 100, gestern und heute aber wieder wie eh und je im "Prae-Bereich" bzw. knapp drunter, so wie wenn ich keine Haferkur gemacht hätte. Von den zwei verlorenen Kilos ist (ohne Fressattacke!) einer wieder oben, der Bauchumfang ist auch wieder um 1 cm angestiegen, also im Ergebnis zumindest um 1 cm geschrumpft. Mein Fazit: Zumindest in meinem (Prae-)Fall ist die Haferkur, die einem sehr viel abverlangt, reiner Humbug. Etwaige (kurzfristige) Veränderungen sind meiner Ansicht nach wohl auf die reduzierte Kalorienaufnahme zurückzuführen.
Bearbeitet von User am 03.10.2025 08:03:44. Grund: Update (Ergänzung) der Erfahrungswerte1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 04.10.2025 12:46:37 | IP (Hash): 1578454048
Die Suche nach der “Haferkur” hat mich hierher geführt und schön, dass mein Vorschreiber das Thema nochmal hochgeholt hat denn auch ich gehöre zu den Verfechtern der Haferkur und das schon lange.
Wie ich sehe, wurde sie hier eher negativ besprochen und größtenteils nur mit den Blutwerten argumentiert.
Dazu möchte ich noch einen weiteren Aspekt ins Feld führen: wenn man die Haferkur durchzieht, geht - zumindest bei mir - der Appetit insbesondere auf Süßes stark zurück und ich kann auf einem deutlich niedrigeren täglichen Kalorienniveau weiteressen als vorher ohne dabei hungrig zu werden.
2011 habe ich - mit damals knapp 50 Jahren, einem BMI von 31 und dabei trotzdem sehr sportlich mit mehreren Marathonteilnahmen im Jahr - Prädiabetes diagnostiziert bekommen mit der Ansage: 10-15kg Gewichtsabnahme, dann braucht’s wohl keine Medikamente. Was stimmte. Ich nahm 15kg ab und die Werte waren prima …
…. Bis immer mal wieder das Gewicht nach oben ausreißen wollte. Die meisten werden es kennen: Phasen mit starken Belastungen, Corona, das Alter mit Zipperlein und dies und das … führt dazu, dass das Essverhalten immer wieder mal in alte Bahnen zurückmöchte. Das Gewicht geht hoch, die Werte mit ihm.
Bei mir persönlich ist die Grenze zur Krankheit immer dann schnell erreicht, wenn der BMI wieder über 28 angestiegen ist. Was oft mit auch weniger Sport einhergeht. BMI kleiner 26 (ich habe einen ziemlich hohen Muskelanteil) und alles ist prima.
Inzwischen bin ich 63 und ziemlich sicher, dass wir dieses Jojo den Rest meiner Tage weiterspielen werden und ich noch häufiger eine Notbrems-Funktion brauchen werde. Und genau das leistet bei mir die Haferkur.
Sobald ich mich mentral darauf eingestellt habe und sie durchziehe (relativ strenge Variante mit 50g Beeren + etwas Zimt am Tag), komme ich wieder in die Spur. Schaffe die Rückkehr zur “vernünftigen Ernährung” mit wenig Kohlehydraten, Zucker etc. Weil ich keinen Hunger haben muss - und der ist quasi eine Garantie für Fressflashs.
Bilde mir schon lange nicht mehr ein, dass es irgendwann für immer ein Automatismus bleibt. Die Abnahme (es geht in der Regel meistens “nur” um 5-7kg) klappt danach relativ locker - vorher ein Ding der Unmöglichkeit gewesen.
Das hält bei mir - je nach Restleben - auch meistens ziemlich lange an und ich laufe wieder in der Spur … halte manchmal jahrelang das Gewicht …. bis zum nächsten Ausreißer und bis zur nächsten Haferkur-Notbremsung.
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am 17.10.2025 04:52:59 | IP (Hash): 444784909
Also ich möchte jetzt doch mal meinen Senf abgeben.
Als ich in der ersten Zeit seit Diagnose das Thema im Bekanntenkreis besprach, hörte ich häufig, dass der Typ2-Onkel oder die Oma auch auf Haferkuren schwor.
Der gesunde Menschenverstand sagte mir aber, dass ein Kohlenhydrate-lastiges Lebensmittel keine gute Wahl sein kann.
Außerdem halte ich nichts von zeitlich befristeten Diäten.
Wenn man danach wieder in den alten Trott verfällt, verpuffen die ggf. auftretenden positiven Effekte schnell.
An der Stelle muss ich auch anmerken, dass ich bei vielen Beiträgen/Berichten nur den Kopf schütteln kann. (Fast) jeden Beitrag nehme ich ernst, lustig mache ich mich über keinen Beitrag oder User und ich hoffe, das klingt nicht arrogant:
Aber dann lese ich Eierkuchen mit Apfelmus oder die Verweigerung, Süßigkeiten oder Brot zu vermeiden oder wenigstens stark einzuschränken. Obst gilt für viele Typ2-Betroffene immer noch als gesund, der hohe Blutzuckergehalt ist nicht bekannt oder wird ignoriert. Ich lese viel über Abnehmen und Diäten. Eine Ernährungsumstellung ist keine Diät, sondern dauerhaft. Die Konsequenz ist ein deutliches Absinken des Blutzuckers und ganz nebenbei purzelt das Gewicht.
Meiner Ansicht nach – aus eigener Erfahrung – ist das alles gar nicht so schwer.
Kontraproduktiv ist sicher das private und ggf. berufliche Umfeld, aber auch gegen diese (negativen) Einflüsse kann man sich wehren.
Vegetarier haben es sicher etwas schwerer, weil die täglichen kcal ohne Sättigungsbeilagen sehr gering ausfallen dürften. Wer dies nicht mag oder jenes nicht, hat es auch nicht leicht. Aber sollte er/sie angesichts der Situation umdenken. Es gibt Lebensmittel, die ich persönlich nicht mag, aber die sind nicht kriegsentscheidend. Der Verzicht von Aal hinterlässt ernährungstechnisch keine Lücke. Auch Leinöl muss nicht unbedingt sein. Die kreolische Küche mag ich durchaus, aber auf Koriander könnte ich gut verzichten (das gleiche gilt für Indien oder Brasilien). Nun gut, er lässt sich nicht immer vermeiden, also habe ich mich irgendwie daran gewöhnt.
Auch das Thema Abnehmspritze sehe ich sehr skeptisch. Hinterher nimmt man wieder zu … oder? Auch eine operative Magenverkleinerung ist nur in Ausnahmefällen eine Lösung. Die Folgen sind nicht zu unterschätzen, von den Risiken einer OP ganz zu schweigen.
Nichts für Ungut.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/2025 -
am 17.10.2025 06:03:18 | IP (Hash): 1027251676
Buttermilch_14 schrieb:
......
Eine Ernährungsumstellung ist keine Diät, sondern dauerhaft. Die Konsequenz ist ein deutliches Absinken des Blutzuckers und ganz nebenbei purzelt das Gewicht.
.....
Vielleicht klappt das für dich so, aber für andere nicht?
Ich habe mich zwar in den knapp 2,5 Jahren an eine ausgewogene (!) Lowcarb Ernährung gewöhnt, aber - nach den ersten verlorenen Kilos - schnell wieder zugenommen.
Seitdem nur noch Kampf, täglich, mit der Lust auf mehr Essen (aller Art von Essen, kein Heißhunger) als dem niedrigeren Gewicht gut tun würde.
Es liegt bei mir ganz sicher nicht an zu viel Kohlenhydraten.
Daher in meinem Fall auch der Versuch mit Mounjaro, welches zumindest einen Teil der Esslust besänftigt. Mounjaro habe ich wieder reduziert, setze es die nächsten Wochen ab (Dosis Ausschleichen) was dann kommt weiß ich nicht, ich versuche nicht zu viel zu essen. Noch hält es sich in Grenzen.
Diese Esslust begleitet mich seit Jahrzehnten, ebenso lange war ich übergewichtig, habs irgendwann aufgegeben, dagegen zu kämpfen.
Nun kämpfe ich wieder, Tag für Tag.
Mit lowcarb kann man sehr gut auch zunehmen, auch mit hohen Mengen Eiweiß, auch mit vielen Ballaststoffen - alles probiert. Es gibt gewisse Einschränkungen durch Allergien / Unverträglichkeiten (leider viele) , manches auch durch Aversionen (z.b. rohe Tomaten kriege ich nicht runter) es sollte aber trotzdem möglich sein, mit der eingeschränkten Auswahl zurecht zu kommen. Lt. Ernährungsberatung jedenfalls.
Für mich ist jede Ernährungsumstellung auch eine Diät und starke Einschränkung.
Ganz besonders gilt dies für lowcarb , da man damit nicht unbedingt "Gesellschaftsfähig" ist. Gerade erst wieder bei Hotelverpflegung erlebt, man ist immerzu die "Extrawurst" ( zudem in südlichen Ländern mein Magen-Darm Rohkost nicht verträgt)
Fazit: lasst sie doch leben mit ihrer Haferkur, wenn es diesen positiven und alltagstauglichen Effekt hat!
Ich habe noch keine Haferkur durchgehalten, schon am ersten Tag ist mir abends übel oder habe Magenschmerzen vor Hunger. -
am 17.10.2025 07:20:48 | IP (Hash): 444784909
Ja, klar. Jeder darf selbst entscheiden.
Nur ein Lebensmittel mit knapp 60% KH scheint mir kaum geeignet ...
Mit dem Hunger und dem Esse:n
Ich esse ständig. Die von vielen Seiten empfohlenen Pausen zwischen den Mahlzeiten halte ich nicht ein.
Es kann passieren, dass ich mir nachts (nach dem Aufstehen) vier Zanderfilets anbrate und verzehre.
Vielleicht lege ich mich danach nochmal ins Bett oder mache Home-Office (ab 2 Uhr erhalte ich per Mail das erste "Futter" für das tägliche Arbeitspensum).
Um spätestens 6 Uhr gibt es dann das erste "offizielle" Frühstück. Wenn ich keine Auswärtstermine habe, folgt eher um 8 Uhr als um 9 Uhr das "zweite" Frühstück.
Alles natürlich KH-arm mit Ausnahme von Gemüse/Rohkost und ggf. Milchzucker.
Die dauerhafte Umstellung ist eher ein organisatorisches "Problem". Vor Urlaubsreisen & Co. habe ich tatsächlich auch "Respekt". Aber ich habe gelernt, dass zeitlich begrenzte Ausnahmen durchaus gestattet sind und verziehen werden.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/2025