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Haferkur
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am 26.01.2024 16:07:23 | IP (Hash): 914683565
Wie ich dich verstehe, hast du das ja mit den Einverleibungsmengen auch schon mal ne ganze Ecke großzügiger und ohne besondere Anstrengung hingekriegt, oder?
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.01.2024 18:16:36 | IP (Hash): 1904521947
@Buttermilch: ich schließe mich deinem Statement vollumfänglich an!!
Angeblich sollen die Kohlenhydrate langsamer aufgenommen werden, aber bei mir geht der Schuß jedesmal nach hinten los.
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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am 26.01.2024 20:27:39 | IP (Hash): 880573512
Kelly schrieb:
Allerdings gibt es jetzt noch ein weiteres Problem: Ich kann keine 2. Portion mehr essen. Ich bin so satt, dass ich nichts mehr runterkriege. Hafer oder sonstwas. Ich frage mich, wie Leute drei Portionen davon am Tag in ihren Magen reinkriegen, ohne dass er platzt. Ob das viel bringt, wenn ich so wenig esse? Ein bisschen bezweifle ich das.
Hafer macht schon echt satt, das kann ich mir alles gut vorstellen.
Ich hatte mal eine zeitlang das als Frühstück versucht, minimale Mengen - so 1 oder 2 Esslöffel haferflocken in ein wenig heisser Milch mit Erythrit.
Das reicht für sehr lange, stunden später noch satt obwohl es eigentlich wirklich nicht viel ist , das waren ja keine 20 gramm.
ich glaube, das ist vielleicht der Schlüssel dieser Kur - man ist von dem Zeug derartig satt das es nichts anderes geben wird.
So schafft man das Kalorienziel locker und 3 Tage lässt sich das schon durchhalten.
Ob das Betaglucan da essentiell wichtig ist für den Kurerfolg, ich glaube nicht so recht daran.
Eventuell müsste man das supplementieren bei der Kur wenn man nicht die erforderliche Menge Haferflocken schafft ?
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am 26.01.2024 21:15:08 | IP (Hash): 914683565
Wobei der Kur-Erfolg ja nebulös bleibt. Ich habe noch nirgendwo irgendwelche konkreten Angaben zum Erfolg gefunden. Also nicht z.B eine Studie, in der 100 INSULINER mit KE-Faktor 5 eine Haferkur gemacht und dann nur noch einen KE-Faktor von 4 oder 3 oder noch weniger gehabt hätten.
Es wird überall proklamiert, der Hafer verbessere den Stoffwechsel mit Diabetes, aber nirgendwo, wie denn konkret.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 27.01.2024 05:15:07 | IP (Hash): 229843331
Ich habe im November 2mal eine Haferkur von jeweils 2 Tagen gemacht. Ab ersten Tag ist der Blutzucker nach dem Frühstück noch deutlich angestiegen. Was aber kein Wunder war. Der BZ lag vor den Mahlzeiten unter 200 und so sollte ich auf Apidra verzichten. Lantus wurde abends wie gewohnt vorm Schlafengehen gespritzt. Am 2 Tag waren die Blutzzuckerwerte niedriger, als die Tage vorher, als ich Apidra vor den Mahlzeiten gespritzt habe.
Inzwischen bin ich vollständig auf Metformin eingestellt und brauche nicht mehr zu spritzen. Am 08.11.23 wurde anlässlich einer unfallbedingten hospitalisierung ein BZ von 440 und ein HbA1c von 12,8% festgestellt. Inzwischen liegt der BZ vor den Mahlzeiten zwischen 79 und 90 und der HbA1c bei 6,6 %.
Allerdings habe ich meine Ernährung und meine Lebensweise umgestellt: Das heißt im Wesentlichen, dass nur noch komplexe Kohlenhydrate auf den Teller kommen und ich mich mehr bewege. Seit dem 08.11.23 habe ich zudem kanpp 9 KG verloren.
Zum Frühstück gibt es in der Woche regelmäßig Porridge, allerdings mit Hafermilch zubereitet. Am Wochenende dann Vollkornbrötchen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.01.2024 07:26:16 | IP (Hash): 782505040
hjt_Jürgen schrieb:
Wie ich dich verstehe, hast du das ja mit den Einverleibungsmengen auch schon mal ne ganze Ecke großzügiger und ohne besondere Anstrengung hingekriegt, oder?
Nicht mit Porridge nur mit Wasser. Das habe ich noch nie gegessen. Wenn ich Haferflocken gegessen habe, habe ich die mit Milch gemacht und meistens mit einer Banane für den Geschmack. -
am 27.01.2024 07:31:12 | IP (Hash): 782505040
Thomas_Dt schrieb:
Am 2 Tag waren die Blutzzuckerwerte niedriger, als die Tage vorher, als ich Apidra vor den Mahlzeiten gespritzt habe.
Jetzt ist die Frage, funktioniert das so auch, wenn man gar keine Medikamente nimmt?
Thomas_Dt schrieb:
Allerdings habe ich meine Ernährung und meine Lebensweise umgestellt: Das heißt im Wesentlichen, dass nur noch komplexe Kohlenhydrate auf den Teller kommen und ich mich mehr bewege. Seit dem 08.11.23 habe ich zudem kanpp 9 KG verloren.
Ob das nicht den größeren Einfluss auf den Blutzucker hat? -
am 27.01.2024 07:52:00 | IP (Hash): 782505040
Also gestern ist mein BZ nach dem Haferbrei ziemlich hochgeschossen nach einer Stunde. Nach gut zwei Stunden war er dann allerdings sogar unter dem Ausgangswert. Ob das ein gutes Zeichen ist? -
am 27.01.2024 08:42:37 | IP (Hash): 229843331
Ja, das ist ein gutes Zeichen.
Kleiner Tipp: Dem Hafer genügend Zeit geben, aufzuquellen. Ich hatte beim ersten Mal kernige Flocken genommen, die in Wasser aufgekocht und dann nur 30 Minuten quellen lassen. Das schmeckt dann wie eine ausgedrückte Raufasertapete. Danach habe ich die Quellzeit deutlich verlängert. Schon besser. Ich habe mir zudem im Bioladen gemahlene Vanilleschote besorgt (das ist einfach eine pulverisierte Schote, also ein Pulver und kein Sirup. Davon eine Messerspitze in den Haferbrei und mit durchziehen lassen. Das gibt richtig Geschmack. -
am 27.01.2024 09:33:00 | IP (Hash): 1979881783
Guten Tag, melde mich auch mal wieder.
Ich möchte vorweg sagen, das ich gerne Haferflocken esse. Vor 30 Jahren hat es mich regelrecht überfallen und ich hätte darin Baden können. Zu der Zeit war da irgendwas etwas drin, auf das mein Körper mit Heißhunger reagiert hat.
Später habe ich mehrere Jahre keine mehr gegessen. Hat nicht so in die Familienphase gepasst.
Die Haferkur bei Diabetes Typ 2 klang daher für mich nicht so schlimm.
Milch ging ich eh aus dem Weg. Reismilch hat zu viele Kalorien, die hebe ich mir lieber für meinen Kaffee auf.
Anfangs machte ich meinen Haferbrei mit normalen Mengen begrenzten Früchten. Weil frische Beeren nicht gerade günstig sind.
Bei der Diabetes Sprechstunde gab mir die Ernährungsberatung den Tipp, auf TK Ware auszuweichen. Für mich war dies ein sehr guter Vorschlag.
Anfangs mit normalen Obst schlug der Brei bis 179 mg/ml. an.
Dies hat sich nun zum positiven geändert. Er steigt nun nur noch auf 129 mg/dl.
Gemessen 1,5 und 2 Stunden. Ist dann der höchste Wert.
Meine Haferkur ist abgewandelt. Esse sie regulär 2 mal am Tag. Eine dritte Mahlzeit besteht dann aus etwas anderem.
Ich bereite mir die Körner Saaten schon in Gläsern gestapelt vor als Wochenvorrat.
Bestehend aus:
40g (2 Eßl.) Nackthafer
20g (1 Eßl.) Leinsamen
5 g Buchweizen (1/2 Teel.) Restbestände müssen weg.
5 g Hirse ( 1/2 Teel.) Restbestände müssen weg.
Ich bastel mir mein Haferbrei so:
Nehme eine Glas Butter Schale mit Deckel.
Mache dort 3 Eßl. TK Beeren Mix hinein.
Einen Schuss Zitronensaft.
Stelle die Schale unter meine Mühle ( welche ich mir damals vor 30 Jahren in einen Anfall geistiger Umnachtung geleistet habe) und Flocke den Inhalt von den vorbereiteten Körner-Glas.
Dann kommen noch ein paar wenige Cashewkerne und Zimt dazu.
Mit Wasser einweichen, Deckel drauf.
Zweite Portion ebenso vorbereiten und im Kühlschrank für den nächsten Morgen stapeln.
Manchmal kommen auch noch selbst gezogene Mungobohnen Sprossen dazu.
Am nächsten Morgen:
Gibt es noch 1 Eßl. Haferkleie drüber. Damit überschüssige Flüssigkeit aufgenommen wird.
Umrühren und warten bis der Hunger kommt.
Dieser Brei halt tatsächlich recht lange an. Und der Appetit auf Süsskram sprich (Schokolade und Co.) lässt ebenso in ein paar Tagen nach.
War immer ein Thema für mich, wenn Männe seine Sachen auspackt.
Also ich komme mit dieser Ernährung auf längere Sicht gut zurecht. Wochenenden gibt es Ausnahmen da Essen wir zusammen.
Was ich überhaupt nicht runter bekomme, ist Haferbrei in Verbindung mit Brühe/Gemüse. Das liegt mir überhaupt nicht.
Eines sollte man nicht vergessen, Getreidebrei war vor Jahrhunderten lange Zeit ein Haupt-Nahrungmittel einer breiten Bevölkerungsschicht.
Mit freundlichen Grüßen
Kresse
Kresse, Typ 2, ohne Medikamente.
Bearbeitet von User am 27.01.2024 17:28:37. Grund: Wortkorrektur