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Bewusst über die Stränge geschlagen
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am 20.02.2024 13:03:13 | IP (Hash): 1532091295
Man sagt (viele verschiedene Quellen), hohe BZ-Spitzen wie Werte über 180 mg/dl schaden direkt den Gefäßen, weit mehr als ein langanhaltender erhöhter BZ von etwa 140 mg/dl.
Vielleicht nimmst du lieber nur die Hälfte der Nudeln und dafür eine doppelte Portion Soße und eine gute Portion Parmesan drüber.
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 20.02.2024 13:11:14 | IP (Hash): 926654429
r2d2 schrieb:
"Salat"
Ich habe im Vorfeld Essigwasser (1 EL Essig auf ein Glas Wasser) getrunken - sollte den gleichen Effekt haben - hatte er aber nicht. Also den "Tip" kann ich mir "schenken".
Und Sport direkt nach dem Essen... ich glaube da würde ich k...
Essigwasser hat bei mir auch nicht funktioniert ausser das es schlecht schmeckt.
Salat (ich meine damit diese kleinen Vorspeisensalate) ist was anderes, das füllt ja den Magen und sättigt auch, zumindest wenn ein bisschen Olivenöl drin ist. Ist auch Essig oder Balsamico enthalten regt das normal den Speichelfluss an, das wiederum ist positiv auf die Verdauung.
Schon in der Antike gab es Salate, das ist keine neue Modeerfindung, das ist jahrtausendealte Erfahrung-:)
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am 20.02.2024 13:11:51 | IP (Hash): 1202005503
Also mein Diabetologe entgegnet mir immer, wenn ich ihn bzgl. hoher Blutzuckerspitzen und Folgeschäden daraus anspreche, das es hierzu aktuell keine aussagekräftigen Untersuchungen gibt und das es nicht bewiesen ist, das hohe Blutzuckerspitzen zu Folgeschäden führen, da bekanntlich auch Nichtdiabetiker nach dem Einverleib "großer" Kohlehydratmengen hohe Blutzuckerspitzen bis über 200 md/dl aufweisen. -
am 20.02.2024 13:56:11 | IP (Hash): 1532091295
Und? Verlässt du dich darauf?
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 20.02.2024 15:06:46 | IP (Hash): 1202005503
Das ist ja das Problem, dass einem keiner mit "Sicherheit" sagen kann ab wann es "gefährlich" wird, also ab welchen Werten und über welchem Zeitraum "Folgeerscheinungen" auftreten können.
Aber ganz wie ein Erimit zu leben bzw. zu essen möchte mann (ich) ja auch nicht. Hinn und wieder möchte man sich ja auch mal was "gönnen". -
am 20.02.2024 16:21:05 | IP (Hash): 1532091295
Du sollst nicht darben, das ist nicht der Sinn der Sache. Genuß und Sättigung sind wichtig.
Kann ja nicht sein, dass nur Nudeln und Knödel dein Paradies sind.
Du kannst Schweinhaxe oder Schälrippchen oder Blut- und Leberwurst mit Sauerkraut essen, die Bolognaise in einen Pfannkuchen (mit Nussmehl gemacht) oder auf Aubergine oder Zuccini häufen, halbes Huhn, Steak mit Salat , Bratwürstl mit Selleriepüree, Erdbeeren mit Quark-Sahne usw, das alles wird deinen BZ kaum jucken.
Proteine und Fett, also Fleisch, Fisch, Olivenöl, Kokosöl, Eier, Milchprodukte wie Sahne, Butter, Käse, was weiß ich alles, plus gute Portion stärkearmes Gemüse - damit kannst du dir jeden Tag ein gesundes Festmahl bereiten. Mit Vorspeise, Hauptgericht und Dessert. Es gibt hunderttausende Rezepte fast ohne KH, da findet jeder eine gute Auswahl für sich und seine individuellen Bedürfnisse.
Bei uns gab es am Wochenende Coq au Vin mit viel Champignons und Frühstücksspeck, eine reichliche Portion, das Huhn war ziemlich groß, fast 2 kg. Zum Soße aufschlotzen ein selbstgebackenes Baguette ohne Mehl, das war nicht besonders gut, hat seinen Zweck aber erfüllt und dem Genuss keinen Abbruch getan. Die Reste gab es am nächsten Tag mit Blumenkohl.
Die Karkassen und Haut habe ich ausgekocht und Suppe davon gemacht, mit viel Gemüse und Lachsstückchen gab es die am Montag. Danach Blaubeeren mit Mascarpone und einem Klecks Sahne obendrauf.
Alles war köstlich, BZ-freundlich und KH-arm. In drei Tagen, zusammen mit den anderen Mahlzeiten, nicht mehr KH als in 100 g Nudeln stecken.
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DM2 in Remission ohne Medikamente1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.02.2024 16:25:39 | IP (Hash): 1985868933
@r2d2
Hast du schon einmal Linsen-Nudeln probiert? Oder Soja-Nudeln?
Haben weniger KHs als Weizen-Nudeln und dafür mehr Eiweiß und Ballaststoffe.
Einen Versuch wäre es wert, vielleicht schmecken sie dir und der Blutzucker steigt vielleicht weniger.
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am 20.02.2024 19:35:50 | IP (Hash): 926654429
r2d2 schrieb:
Das ist ja das Problem, dass einem keiner mit "Sicherheit" sagen kann ab wann es "gefährlich" wird, also ab welchen Werten und über welchem Zeitraum "Folgeerscheinungen" auftreten können.
Aber ganz wie ein Erimit zu leben bzw. zu essen möchte mann (ich) ja auch nicht. Hinn und wieder möchte man sich ja auch mal was "gönnen".
Eine ultimative gut/böse Grenze gibt es nicht, ist eher so wenn man sich im Bereich des gesunden BZ bewegt ist man auf der sicheren Seite. Ausserhalb dessen steigt es Risiko, wenn du nur ab und an mal ein bisschen drüber bist steigt das Risiko eben nur ein bisschen.
Wenn du ständig drüber bist steigt das Risiko für Folgeschäden dann entsprechend.
Geniesse das Leben, unbedingt, aber vielleicht geniesse es bewusst, solche Speisen schmecken noch 10x besser wenn man sie nicht jeden 2. Tag isst sondern nur ab und an.
Ich denke auch nicht im Traum dran wie ein kulinarischer Eremit zu leben, dafür bin ich viel zu sehr der "Geniessertyp", leckeres Essen war und ist mein grösstes Hobby.
Und ich werde mich niemals zwingen Dinge zu essen die ich nicht mag und das ist auch überhaupt nicht notwendig.
Aber es gibt eben auch weit mehr leckeres Essen als nur Pasta, es wird sich ja wohl zusätzlich zur Bolo moch irgendetwas finden lassen das etwas dem BZ nicht ganz so zusetzt.
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am 21.02.2024 07:25:58 | IP (Hash): 1202005503
Also Linsennudeln, Eiweißbrot, etc. hab ich alles schon durchprobiert - grauenhaft!
Da esse ich lieber seltener Nudeln/Brot/Kartoffeln/Reis, dafür aber die "echten" Lebensmittel. -
am 22.02.2024 11:32:08 | IP (Hash): 318928720
So, ich bin nochmal.
Nun habe ich der gleichen Bedingungen halber eine Haferbrei Mahlzeit nach getestet.
Somit sind beide Breie ( je mit und ohne Haferkleie ) früh Morgends auf nüchteren Magen gefuttert und Blutzucker Werte mg/dl getestet worden.
Testversuch:
Zwei Hafer-Breie, gleich zubereitet.
Morgends an verschiedenen Tagen auf nüchteren Magen gegessen.
1x mit einem Eßl. Haferkleie.
1x ohne Haferkleie.
Während der beiden Zeiten nur mässig bewegt.
Datum 19.02.2024
Ergebnis MIT zusätzlichem 1 Eßl. Haferkleie:
Nüchtern: 117 mg/dl
Vor Haferbrei Frühstück: 111 mg/dl
2 Stunden später: 132 mg/dl
3 Stunden nach dem Frühstück: 108 mg/dl.
Datum 22.02.2024
Ergebnis Haferbrei OHNE Haferkleie:
Nüchtern: 120 mg/dl.
Vor dem Haferbrei Frühstück: 103 mg/dl.
2 Stunden nach dem Frühstück: 136 mg/dl.
Insgesamt 3 Stunden nach dem Frühstück: 121 mg/dl.
Der Gewinner Brei mit 1 Eßl. zusätzlicher Haferkleie liegt vorne.
Der Blutzucker Spiegel ist bei ihm niedriger.
Mit freundlichen Grüßen
Kresse
Kresse, Typ 2, ohne Medikamente.