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Leben ohne Diabetes
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am 28.02.2024 12:52:10 | IP (Hash): 1947667964
Ich bin gerade dabei, „Life without Diabetes“ von Roy Taylor zu lesen, und jetzt endlich habe ich auch verstanden, warum es diese 15 Kilo sind, die den Unterschied ausmachen. Vorher dachte ich immer, dass das vom Gewicht der Person abhängt und für jeden unterschiedlich sein müsste, für schwerere Personen sehr viel mehr als für leichtere Personen, aber darum geht es ja gar nicht. Es geht tatsächlich um die „persönliche Schwelle“. Nun bin ich mal gespannt, ob ich die 15 Kilo Abnahme schon erreicht habe oder ob noch ein paar Kilo fehlen. Das meiste davon habe ich definitiv runter.
Bearbeitet von User am 28.02.2024 12:52:44. Grund: Korrektur -
am 28.02.2024 14:31:48 | IP (Hash): 825220939
Kelly schrieb:
Ich bin gerade dabei, „Life without Diabetes“ von Roy Taylor zu lesen, und jetzt endlich habe ich auch verstanden, warum es diese 15 Kilo sind, die den Unterschied ausmachen. ... Es geht tatsächlich um die „persönliche Schwelle“.
Bist du sicher, dass du da nicht etwas falsch verstanden hast?
Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass es einerseits um eine „persönliche Schwelle“ geht und dass andererseits diese Schwelle bei jedem genau bei 15,00kg erreicht sein soll. Das wäre unlogische Logik à la hjt_Jürgen, die ich Prof. Taylor echt nicht zutraue.
Ich drück dir die Daumen, dass du mit deinen Bemühungen wieder unter deine persönliche Schwelle kommst, egal ob die bei 15,00kg oder bei einer anderen Abnahme liegt.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 28.02.2024 14:32:37. Grund: BBCodes -
am 28.02.2024 15:26:58 | IP (Hash): 72970431
Ich habe das in Jürgens Beiträgen zu Prof. Taylor so verstanden, dass die persönliche Fettschwelle bei jedem individuell anders ist, sodass keine allgemein gültige, zuverlässige Aussage darüber getroffen werden kann, wann Insulinresistenz, Prädiabetes oder Diabetes ausbricht, sondern das Ausmaß der Verfettung, die dann zu einer gestörten Blutzuckerautomatik und einer schlechten Kohlenhydrattoleranz, also Insulinresistenz, führt, genetisch, sprich individuell, von Person zu Person verschieden ist. Aus rein logischer Sicht ist das Risiko für IR, sowie Prädiabetes und Diabetes natürlich trotzdem dann höher, wenn immer mehr Fett durch Überernährung eingelagert wird. Logischerweise ist das Risiko für eine Abnahme der Insulinsensitivität mit ansteigendem BMI klarerweise auch größer, was gewiss - bevor Jürgen nun die Keule schwingt - nicht bedeutet, dass ein Diabetes mit "gesundem BMI" ausgeschlossen ist ;)
Bearbeitet von User am 28.02.2024 15:28:46. Grund: . -
am 28.02.2024 16:19:40 | IP (Hash): 2112195232
Ich habe das Buch zwar nicht gelesen aber ein fixer Wert von 15 Kilo kann unmöglich so gemeint sein. Das muss individuell verschieden sein, alles andere macht auch wenig Sinn.
Wenn es diese persönliche Schwelle gibt - und es spricht eine Menge dafür das es so ist - dann muss es so sein das die sehr individuell verschieden ist.
Bei dem einen liegt sie so hoch das er sie praktisch nie überschreiten kann, egal was er isst und trinkt (der jenige bekommt eben nie DM) und bei dem nächsten liegt sie so tief das der jenige fast zwangsläufig DM bekommen wird, selbst bei gesundem Lebenstil. Diese Schwelle wird dann wohl genetisch bedingt sein.
Was auchnoch zu erwähnen wäre, so wie ich das bisher verstanden habe, spielt die entscheidende Rolle wohl weniger das Körpfergewicht sondern vielmehr das viszerale Fett um die Leber und die BSD.
Und nicht unbedingt ist ein hoher BMI immer gleichzusetzen mit Verfettung der Organe (wobei es natürlich oft Hand in Hand geht). Umgekehrt soll es wohl durchaus normalgewichtige geben die trotzdem ein NAFLD haben. Und nicht immer ist diese NAFLD leicht zu detektieren, man sieht das wohl erst wenn sie stark ausgeprägt ist.
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am 28.02.2024 16:37:02 | IP (Hash): 1947667964
Ja, die 15 Kilo erschienen mir auch unlogisch, aber ich habe es jetzt genauso gelesen. Mehrmals sogar, weil es mich so überrascht hat. Und ja, es geht um das innere Fett. Das äußere Fett ist für Diabetes kaum relevant. Es geht sogar eigentlich nur um das Bauchspeicheldrüsenfett.
Bearbeitet von User am 28.02.2024 16:41:42. Grund: Ergänzung -
am 28.02.2024 19:00:03 | IP (Hash): 1284547054
Kelly schrieb:
Ja, die 15 Kilo erschienen mir auch unlogisch, aber ich habe es jetzt genauso gelesen. Mehrmals sogar, weil es mich so überrascht hat. Und ja, es geht um das innere Fett. Das äußere Fett ist für Diabetes kaum relevant. Es geht sogar eigentlich nur um das Bauchspeicheldrüsenfett.
aber dann machen die 15 kilo erst recht keinen Sinn, niemand (oder zumindst nur ganz wenige) haben 15kilo Fett um die BSD....so viel Platz ist da auch nicht, 15 Kilo ist eine ganze Menge.
Ich bin kein Arzt aber ich könnte mir gut vorstellen das eine BSD (die ja kein besonders grosses Organ ist) mit wenigen Gramm Fett drumherum schon ganz schön belastet ist.
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am 28.02.2024 19:36:45 | IP (Hash): 2084445200
Warum 15 kg? - Um eine Woche nach einer bariatrischen OP mit oder ohne Skalpell normalisiert sich der nüchterne Blutzucker. Warum? Weil mit 24/7 Mangel die Leber gezwungen wird, von dem Fett in den Verbrauch zu geben, das sie selbst gespeichert hält. Damit ist dann der Typ 2 in der Regelung der Leber ausgeschaltet. Aber bis dahin hat noch niemand nennenswert an Gewicht abgeschmolzen, geschweige denn 15 kg.
Dann folgt, was im Buch hier aus einer großen Klinik zitiert wird, die sich auf bariatrische OPs zur Abnahme bei schwerstgewichtigen Menschen spezialisiert hat:
“Teilnehmer mit und ohne Diabetes hatten ein ähnliches Gewicht und Alter, und es herrschte ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Männern und Frauen. Jeder hatte eine Magenbypass-Operation, die vollständig minimalinvasiv durchgeführt wurde, und nach acht Wochen hatten sowohl diejenigen mit als auch ohne Diabetes etwa 29 Pfund (englische!) abgenommen.
Diese Studie bestätigte, dass der Fettgehalt in der Bauchspeicheldrüse bei Menschen mit Typ-2-Diabetes ungewöhnlich hoch war, dieser hohe Wert jedoch sank, wenn die Nahrungsaufnahme plötzlich verringert wurde. Im Gegensatz dazu sank sie bei Menschen ohne Diabetes während der acht Wochen dieser Studie überhaupt nicht. Wir können mittlerweile einigermaßen sicher sein, dass der Abfall des Fettgehalts in der Bauchspeicheldrüse mit dem Diabetes selbst und mit der Wiederherstellung der normalen Insulinsekretion zusammenhängt.”
(Google hat übersetzt)
Hier geht es um das Ausschalten des T2D im Regelkreis der Beta-Zellen. Zur Wiederherstellung der normalen Insulinausgabe bei ausgeschaltetem T2D gibt es im Buch auch einige Grafiken, die offenbar zeigen, wie über diese 8 Wochen nach und nach immer mehr Betas ihre spontane Funktion wieder aufnehmen. Und tatsächlich kann das ja eher nichts so direkt mit dem Gesamtgewicht zu tun haben, weil bei den Betas ohne T2D Schwelle keine ähnlich große Fettbelastung vorher und kein solch großer Fettabbau in der Folge der OP gemessen wurde und wird.
Bei alledem halte ich das Gewicht in der T2D Diskussion für eine Gehhilfe, also eine Krücke. Denn die Untersuchungen, die hier angesprochen werden, sind viel zu aufwendig und teuer für eine allgemeine Anwendung. Und die meisten Betroffenen mögen sich nicht in den Finger pieksen, und die meisten Fachkräfte haben keinen Schimmer von der Anleitung zum alltäglich gesunden BZ-Verlauf. - Bleibt die Waage, die viele Leute täglich nutzen. So wird eben fachoffiziell alle T2D-Behandlung auf das Gewicht abgestellt, das in der Diskussion um T2D eh seit Jahrzehnten im Zentrum steht. Und da haben sich im bisherigen groben Durchschnitt halt 15 Kilos als nützliche Orientierung erwiesen.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 28.02.2024 20:57:33 | IP (Hash): 1618718920
Wenn ich 15 Kilo abnehme bin ich bei BMI 15.
Der Diabetes ist dann bestimmt weg, genauso wie ich.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 28.02.2024 21:14:25 | IP (Hash): 2084445200
Kurz auf den Punkt: die 15 kg sind grober statistischer Durchschnitt. In dem Durchschnitt ist Platz für die eine, die für das Ausschalten ihres T2D nur 1 kg abzuschmelzen braucht, und für den anderen, der für dasselbe Ziel 30 oder noch mehr Kilos lassen muss.
Also bleib getrost noch ein bisschen hier ;)
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am 28.02.2024 22:10:40 | IP (Hash): 1430233364
Nosweets schrieb:
Wenn ich 15 Kilo abnehme bin ich bei BMI 15.
Der Diabetes ist dann bestimmt weg, genauso wie ich.
Danke Nosweets!
@Jürgen, diese persönliche Fettschwellentheorie hat schon auch eine Grenze!
Bei Diagnose (Nbz 136, HBa1c 6,6%, cpep 0,9) wog ich knappe 50 kg verteilt auf 170 cm.
2 Bandscheibenvorfälle, Schmerzen, Frust und die unumgängliche Reduktion meines sonst ausgiebigen Sportprogramms haben bei mir zur totalen Appetitlosigkeit und damit zum Fettabbau aber vermutlich auch zum Muskelabbau geführt. In den 6 Monaten vor der Diagnose habe ich 6 Kilo abgenommen. Nennenswete Fettpolster geschweige denn einen Wanst habe ich da ganz gewiss nicht gehabt.
Diabetes hab ich trotzdem.
Es gibt halt doch verschiedene Typ2 Diabetes-Typen.
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genetisch vorbelasteter schlanker Bewegungsjunkie (w) /
Diagnose DMT2 2021 mit 57J - A1c 6,6% keine AK /
Blutdruck,Triglyceride und HDL :TOP / LDL: nur mit Medis TOP, ohne für Diabetes zu hoch
Medis : 2*1000 Metformin, 1* 10mg Forxiga // 2,5mg Rosuvastatin (LDL senker)
Ernährung moderat Low Carb
A1c derzeit 6,3
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am 28.02.2024 23:36:32 | IP (Hash): 1287026856
Hab mal schnell aus einem Artikel bzgl. Taylors DIRECT-DIRECT-Studie einen Satz rauskopiert.
"Insgesamt gingen 7 Prozent der Patienten, die 0 bis 5 kg abgenommen hatten, in Remission, 34 Prozent derjenigen mit einem Gewichtsverlust von 5 bis 10 kg, 57 Prozent derjenigen mit 10 bis 15 kg weniger Körpergewicht und 86 Prozent, die mehr als 15 kg abnahmen. "
Je mehr Gewichtsabnahme, desto höher die Erfolgsaussichten.
Die 15 Kilo treten nur so auffällig hervor, weil sie einen fast schon sicheren Erfolg verheißen.
Bei mir haben die 15 Kilo ganz klar den gewünschten Erfolg gebracht.
Dabei bin ich mit 84 Kilo eher als mittleres Leichtgewicht gestartet.
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ehemaliger Diabetiker2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.02.2024 08:57:46 | IP (Hash): 2108518953
Ich habe hier mal ein paar Originalzitate aus dem Buch:
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Let’s look at just 3 individuals. One is free of diabetes with a BMI of 34 – but this is far higher than the person who started off with diabetes at a BMI of 24. What happened is that each person has crossed their own Personal Fat Threshold.
Let’s call them Jack, Mary and Harry. Jack lost 15kg, his BMI changed from 38 to 35 and he became non-diabetic. Mary lost 15kg, shifted her BMI from 29 to 26 and also became non-diabetic. Harry started with BMI 24 and lost weight to BMI 21 and he became non-diabetic too.
As a rule of thumb, decreasing your body weight by 15kg (about 2st 5lb) will correct the excess of fat. It is the same whether you weigh 80kg or 160kg, as this is highly likely to take you below your Personal Fat Threshold.
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Deutsch:
Betrachten wir nur 3 Personen. Eine von ihnen ist mit einem BMI von 34 frei von Diabetes - aber das ist viel höher als bei der Person, die mit einem BMI von 24 in den Diabetes gestartet ist. Was passiert ist, ist, dass jede Person ihre eigene persönliche Fettschwelle überschritten hat.
Nennen wir sie Jack, Mary und Harry. Jack nahm 15 kg ab, sein BMI veränderte sich von 38 auf 35, und er wurde Nicht-Diabetiker. Mary nahm 15 kg ab, ihr BMI sank von 29 auf 26 und sie wurde ebenfalls Nicht-Diabetikerin. Harry begann mit einem BMI von 24 und nahm auf einen BMI von 21 ab und wurde ebenfalls Nicht-Diabetiker.
Als Faustregel gilt, dass eine Verringerung des Körpergewichts um 15 kg (ca. 2st 5lb) den Fettüberschuss korrigiert. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie 80 kg oder 160 kg wiegen, da Sie damit höchstwahrscheinlich unter Ihre persönliche Fettschwelle fallen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.02.2024 09:14:30 | IP (Hash): 2108518953
Das hier noch als Ergänzung:
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Your type 2 diabetes has been caused by less than half a gram of fat inside your pancreas. That small amount of excess fat is inside the cells, preventing the proper manufacture and release of insulin.
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Deutsch:
Ihr Typ-2-Diabetes wurde durch weniger als ein halbes Gramm Fett in Ihrer Bauchspeicheldrüse verursacht. Diese kleine Menge an überschüssigem Fett befindet sich in den Zellen und verhindert die ordnungsgemäße Herstellung und Freisetzung von Insulin.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.02.2024 09:19:45 | IP (Hash): 2108518953
Nosweets schrieb:
Wenn ich 15 Kilo abnehme bin ich bei BMI 15. Der Diabetes ist dann bestimmt weg, genauso wie ich.
😀 Ja, das geht natürlich nicht. Taylor sagt dazu:
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The 15kg rule of thumb works fine for most people but may be too much if you are not a big person. You can still be above your Personal Fat Threshold yet not heavy – compared with others. At a lower starting weight, say, below 80kg, it is better to think about losing 15% of your body weight. So Mrs Sixty Kilograms could reasonably aim to lose 9kg.
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Deutsch:
Die Faustregel von 15 kg ist für die meisten Menschen gut geeignet, kann aber zu viel sein, wenn Sie nicht zu den schweren Menschen gehören. Sie können immer noch über Ihrer persönlichen Fettschwelle liegen und trotzdem nicht schwer sein - im Vergleich zu anderen. Bei einem niedrigeren Ausgangsgewicht, z. B. unter 80 kg, ist es besser, über eine Abnahme von 15 % des Körpergewichts nachzudenken. Frau Sechzig Kilogramm könnte also vernünftigerweise anstreben, 9 kg abzunehmen. -
am 29.02.2024 09:37:08 | IP (Hash): 2108518953
Was ich mich dabei aber frage, ist: Ist das dann vielleicht gar nicht Typ2? Ist es vielleicht etwas anderes, das nur noch nicht erkannt wurde? Taylor bezieht sich nur auf Typ2. Wenn man ein Gewicht von 50 Kilo auf 170 cm hat und nicht erst 15 Jahre alt ist, dann ist das doch schon sehr ungewöhnlich wenig.
Taylor meint, man sollte sein Leben lang das Gewicht behalten, das man Anfang 20 hatte, dann überschreitet man seine persönliche Fettschwelle nicht. Er sieht keinen physiologischen Grund, wenn man älter wird, immer mehr zuzunehmen. Deshalb sind dann Leute, die mit Anfang 20 einen BMI von 19 oder 20 hatten, eventuell auch schon mit einem BMI im Normalbereich, z.B. BMI 23 oder 24, über ihrer eigenen Fettschwelle.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.03.2024 08:32:21 | IP (Hash): 1069197256
Hier in diesem Vortrag zeigt Roy Taylor einiges sehr gut in Bildern, was passiert: https://youtu.be/bzsyHGoupUU?si=4iMay15niC9WqzDR --- Professor Roy Taylor - What predicts drug-free type 2 diabetes remission?1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.03.2024 10:39:52 | IP (Hash): 1678009086
Interessanter Vortrag und Eindruck vom Herrn Professor, danke!
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Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.03.2024 11:37:42 | IP (Hash): 1510324282
torsten1973 schrieb:
Hab mal schnell aus einem Artikel bzgl. Taylors DIRECT-DIRECT-Studie einen Satz rauskopiert.
"Insgesamt gingen 7 Prozent der Patienten, die 0 bis 5 kg abgenommen hatten, in Remission, 34 Prozent derjenigen mit einem Gewichtsverlust von 5 bis 10 kg, 57 Prozent derjenigen mit 10 bis 15 kg weniger Körpergewicht und 86 Prozent, die mehr als 15 kg abnahmen. "
Je mehr Gewichtsabnahme, desto höher die Erfolgsaussichten.
Die 15 Kilo treten nur so auffällig hervor, weil sie einen fast schon sicheren Erfolg verheißen.
Bei mir haben die 15 Kilo ganz klar den gewünschten Erfolg gebracht.
Dabei bin ich mit 84 Kilo eher als mittleres Leichtgewicht gestartet.
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ehemaliger Diabetiker
Ja, damit hatte ich auch wieder mein Gewicht wie mit 20 Jahren erreicht.
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ehemaliger Diabetiker1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.03.2024 12:53:55 | IP (Hash): 1477914353
Huhu!
Wie gesagt, ich fühle mich noch als "Neuling".
Aber ich habe das genau andersrum gemacht.
KH reduziert und so fiel das Gewicht praktisch automatisch.
Habe (anfangs) immer nur auf HbA1c geguckt und nicht (kaum) auf die Waage.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 --1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.03.2024 13:00:52 | IP (Hash): 1477914353
Übrigens: ein Leben OHNE Diabetes kriegen wir wohl alle nicht mehr hin. Nur den Status DM kann man mit etwas Disziplin (oder Motivation ) ausbremsen.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 --1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.03.2024 09:25:13 | IP (Hash): 1753574803
Das musst Du mit Professor Taylor diskutieren. So heißt sein Buch nun mal. 😎 Aber ist schon klar. Ich habe die Veranlagung, und die werde ich nie los. Allerdings habe ich jetzt m.E. einen guten Weg gefunden, nie Medikamente nehmen zu müssen. Ich bin immer noch bei ca. 800 Kalorien plus 21-23 Stunden Fasten jeden Tag und fühle mich wohl. Das Fett in Leber und Bauchspeicheldrüse sollte jetzt geschmolzen sein.
Ich esse jeden Tag sehr lecker, und das ist sehr wichtig für mich. Ich liebe Essen nun mal. 😉 Glücklicherweise bin ich zu Hause und kann mir kochen, was mir schmeckt.
Von anfangs 115 Kilo bin ich jetzt bei einem Wert unter 100 Kilo (was ich genau wiege, weiß ich erst Ende März. Ich wiege mich nur sporadisch), und das sollte gereicht haben. Langsam habe ich Probleme, etwas zum Anziehen in meinem Kleiderschrank zu finden. Ich laufe fast nur in Jogginghosen herum, weil die ein Band haben, das man zuziehen kann. 😊1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.03.2024 21:29:21 | IP (Hash): 2004287254
Kelly schrieb:
Was ich mich dabei aber frage, ist: Ist das dann vielleicht gar nicht Typ2? Ist es vielleicht etwas anderes, das nur noch nicht erkannt wurde?
Das frage ich mich in solchen Fällen auch, und den meisten, die ich in dieser Art kennengelernt habe, ging es mit der Einstufung als LADA und der entsprechenden Behandlung sehr viel besser.
Die Herausforderung für Betroffene und Ärzte ist, dass es in diesen Fällen keine eindeutigen Zuordnungen gibt. Und die Betroffenen mögen da häufig keine bis wenig Medis, aber auf keinen Fall Insulin.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
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am 06.03.2024 21:54:52 | IP (Hash): 501573134
Kelly schrieb:
Langsam habe ich Probleme, etwas zum Anziehen in meinem Kleiderschrank zu finden. Ich laufe fast nur in Jogginghosen herum, weil die ein Band haben, das man zuziehen kann. 😊
Ich durfte den kompletten Inhalt des Kleiderschranks ersetzen und 3 Grössen kleiner kaufen.
war zwar teuer aber ich hab das gern gemacht.
Nur ganz wenige Sachen die mir vorher zu knapp waren hab ich noch, die sind mir jetzt eigentlich ein bisschen zu groß.
Kauf erst richtig ein wenn die dein Zielgewicht erreicht hast, nur das nötgste wenn du noch irgendwo "mittendrin" bist
Ist jetzt total einfach passende Klamotten zu finden, einige werden wissen wie schwer es ist etwas vernünftiges in 3XL oder 4XL zu finden.
XL oder L gibt es immer genug.
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am 07.03.2024 10:37:31 | IP (Hash): 961818846
Kelly schrieb:
Das Fett in Leber und Bauchspeicheldrüse sollte jetzt geschmolzen sein.
Genau das bezweifle ich, denn mit deinem täglichen Sattessen zwischendurch sagst du in deiner Leber und deinem Pankreas, dass es noch lange nicht notwendig ist, ihr T2D-Lieblingsfett direkt zu verwerten, wie bei einem 24/7 beständigen Mangel, wenn du deine einmal bis um 800 kcal auf 3 Mahlzeiten mit jeweils wenigstens 4 Stunden dazwischen aufteilen oder gar nichts essen würdest. Dann würde nämlich die Zeit nicht reichen, die Energie erst einmal aus allen übrigen Speichern zu holen.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
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am 08.03.2024 10:34:03 | IP (Hash): 1830220160
Da müsste ich jetzt tatsächlich mal einen Ultraschall machen lassen, um nach diesem Fett zu schauen. Würde mich tatsächlich mal interessieren. Es heißt ja aber immer, dass zuerst das Fett aus der Leber abgebaut wird. Dass zuerst das äußerliche Fett abgebaut worden ist (was man deutlich sehen kann), kann ich mir deshalb nicht vorstellen. -
am 08.03.2024 13:52:59 | IP (Hash): 1830220160
Aber „Sattessen“ kann da doch eigentlich keinen Einfluss haben. Ich bin heute fertig mit Essen, und ich habe 770 Kalorien gegessen (bzw. getrunken. Heute habe ich relativ viel Milchkaffee auf meiner Liste, aber natürlich alles im Essfenster, nicht im Fastenfenster). Ab jetzt habe ich dann ca. 21 Stunden bis morgen, bis ich wieder esse. In diesen 21 Stunden wird Fett abgebaut.
Bzw. nicht die ganze Zeit, aber ca. 4-6 Stunden nach der letzten Mahlzeit – das wäre also heute am frühen Abend – beginnt das. Mit dem höchsten Maß der Fettverbrennung so ab 2 Uhr nachts. Dann stehe ich irgendwann auf (vielleicht so um 8 Uhr), und dann faste ich noch ein paar Stunden, bis ich gegen 12 Uhr oder halb zwölf frühstücke.
Oder auch gleich zu Mittag esse. Dann ist es nur eine Mahlzeit am Tag. Normalerweise sind es zwei. Eine gegen 12 Uhr und eine gegen 14 Uhr. Danach beginnt dann wieder die Fastenzeit bis zum nächsten Tag, um möglichst viel Fett zu verbrennen.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 08.03.2024 20:25:29 | IP (Hash): 1149375254
Kelly schrieb:
Aber „Sattessen“ kann da doch eigentlich keinen Einfluss haben. Ich bin heute fertig mit Essen, und ich habe 770 Kalorien gegessen (bzw. getrunken. Heute habe ich relativ viel Milchkaffee auf meiner Liste, aber natürlich alles im Essfenster...
Wo du ja das Taylor Buch gelesen hast, hast du auch gelesen, dass die persönliche T2D Fettschwelle keine verfettete Leber braucht. Sondern da reicht ein bisschen mehr darin, als jeden Tag daraus abgebaut wird. Das kann bei der Sono völlig unauffällig sein.
Und bei den Betazellen hast du gelesen, dass die mit dem T2D Erbe sehr viel eifriger Fett sammeln, als die anderen, allerdings mit nix bis wenig Essen auch eher als die anderen davon abgeben.
Wobei das Nix bis Wenig Essen im Rahmen der Newcastle Diet auf 3 "Mahlzeiten" verteilt ununterbrochenen Mangel bedeutet, der den vorrangigen Abbau der unmittelbaren Speicher bedeutet. Während du den Mangel alle 24 Stunden so weit unterbrichst, dass Leber und Bauchraum inkl Pankreas davon jeden Tag auch wieder einen Teil einlagern können - und sei es auch nur für ein paar Stunden.
Dabei kannst du getrost berücksichtigen, dass die Leber pro Stunde 10 Gramm Glukose aus Eiweiß liefert, die du ja praktisch mitrechnen musst, wenn du deinen Umsatz betrachtest.
Die einfachst Art rauszufinden, ob überschttene Fettschwellen deinen Diabetes erhalten oder nicht, ist tatsächlich der 24/7 ununterbrochene(!) Mangel an Energiezufuhr. Wenn du damit nach ner Woche morgens nüchtern deutlich unter 100 mg/dl messen kannst, hast du die erste Schwelle geschafft :)
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
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am 08.03.2024 22:25:13 | IP (Hash): 117056608
hjt_Jürgen schrieb:
Kelly schrieb:
Was ich mich dabei aber frage, ist: Ist das dann vielleicht gar nicht Typ2? Ist es vielleicht etwas anderes, das nur noch nicht erkannt wurde?
Das frage ich mich in solchen Fällen auch, und den meisten, die ich in dieser Art kennengelernt habe, ging es mit der Einstufung als LADA und der entsprechenden Behandlung sehr viel besser.
Die Herausforderung für Betroffene und Ärzte ist, dass es in diesen Fällen keine eindeutigen Zuordnungen gibt. Und die Betroffenen mögen da häufig keine bis wenig Medis, aber auf keinen Fall Insulin.
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Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
Da ich auf alle 5 bekannten Antikörper negativ getestet wurde, wird die Diagnose LADA ausgeschlossen, und es bleibt nur T2 übrig..Und diese Meinung habe ich jetzt von 3(!) ÄRZTEN/ÄRZTINNEN gehört.
Gegen Insulin würde ich mich nicht wehren.. im Gegenteil, ich fänds nur logisch, ein Hormon zu suplementieren das fehlt...Gibts aber nicht ohne Antikörper.
"Eine Diabetesberaterin sagte zu mir: wollen Sie wirklich diese Antikörpertests auch noch ...wenn da was positives rauskommt, gibts keine Alternative zu Insulin, da ist der Chef ganz streng."
genetisch vorbelasteter schlanker Bewegungsjunkie (w) /
Diagnose DMT2 2021 mit 57J - A1c 6,6% keine AK /
Blutdruck,Triglyceride und HDL :TOP / LDL: nur mit Medis TOP, ohne für Diabetes zu hoch
Medis : 2*1000 Metformin, 1* 10mg Forxiga // 2,5mg Rosuvastatin (LDL senker)
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am 08.03.2024 23:19:38 | IP (Hash): 1427566238
Hey,
also eine Sache möchte ich hier zu dieser Newcastle -Taylor Diät/Studie doch mal anmerken:
Das mag ja so passiert sein...a b e r : wenn man länger als drei Tage permanent extrem wenig Kalorien zu sich nimmt (um mehr als 500 Kalorien täglich reduziert) schaltet der Körper nachweislich in den Hungerstoffwechsel! Abnehmen funktioniert dann nicht mehr. Schlaue Vorrichtung im Körper aus grauer Vorzeit und zur Sicherheit...
Man tut sich damit also sicher keinen Gefallen.
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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am 09.03.2024 00:21:43 | IP (Hash): 361801377
Andererseits, es geht dem Körper um Nährstoffe und die sind nicht unbedingt mit Kalorien verbunden, besonders nicht mit KH. Welchen Nährwert haben z.B. Nudeln? Die sind diesbezüglich nicht besonders ergiebig, bei dem"Preis" an vielen KH und Kcal.
Ich denke, dass die richtige Auswahl an Lebensmitteln, auch bei reduzierter Energiezufuhr dem Körper alles gibt, was er braucht. Auf die dickmachenden Sättigungsbeilagen kann er dann gerne verzichten und leidet keinen Mangel und quält uns nicht mit Hunger und Gelüsten.
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DM2 in Remission ohne Medikamente1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 09.03.2024 07:25:19 | IP (Hash): 1427566238
Da bin ich ganz bei dir, @Henrie.
Nudeln sind "leere/schlechte" Kohlenhydrate - sie bringen dem Körper nix außer sinnlose Arbeit!
Ebenso Zucker, Reis, Brot, Kartoffeln. Oder Kuchen. Gibt ein schönes Buch dazu von Ulrich Strunz: "Warum macht die Nudel dumm?" - und genau das ist es.
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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am 09.03.2024 08:08:40 | IP (Hash): 2010868820
Also, Sättigungsbeilagen fehlen mir persönlich schon irgendwie.
So muss ich improvisieren.
Zwischendurch gibt es 100 g Schweinebraten, Walnüsse oder zur Not Quark pur, ggf. mit Rohkost (Zwiebeln, Radieschen).
Meistens abends zum Abschluss Handkäse mit oder ohne "Musik".
Ansonsten werde ich immer nur kurz- und mittelfristig satt.
Nur wenn ich sehr beschäftigt bin (meistens interaktiv) vergesse ich den Hunger.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 01/2024 -
am 09.03.2024 09:02:24 | IP (Hash): 1390631173
Suggardosis schrieb:
Da ich auf alle 5 bekannten Antikörper negativ getestet wurde, wird die Diagnose LADA ausgeschlossen, und es bleibt nur T2 übrig..Und diese Meinung habe ich jetzt von 3(!) ÄRZTEN/ÄRZTINNEN gehört.
Spätestens dann, wenn der Mensch mit der Sorte LADA ohne Antikörper nicht mehr ausreichend für diabetisch(!) gesunden BZ auf Abnehmen und Bewegen und die Palette der Typ 2 Medikamente anspricht, bekommt er Insulin. Dabei fällt meistens auf, dass die KE-Faktoren eher den normalen T1-Faktoren entsprechen, als den deutlich höheren T2 Faktoren.
“Oh! Dann ist das also doch ein LADA!” ist die völlig normale Reaktion des behandelnden Arztes.
Betroffene, denen der diabetisch gesunde BZ im Rahmen von HbA1c 6,5-7,5 zu hoch ist, essen am besten Normal Carb statt Low Carb. Damit lässt sich die Zeit bis zum Insulin und der eigenverantwortlichen BZ-Regelung häufig auf um 1 Jahr verkürzen.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 09.03.2024 11:40:47 | IP (Hash): 426277784
hjt_Jürgen schrieb:
Die einfachst Art rauszufinden, ob überschttene Fettschwellen deinen Diabetes erhalten oder nicht, ist tatsächlich der 24/7 ununterbrochene(!) Mangel an Energiezufuhr. Wenn du damit nach ner Woche morgens nüchtern deutlich unter 100 mg/dl messen kannst, hast du die erste Schwelle geschafft :)
Länger zu fasten ist auf jeden Fall eine gute Idee. Das habe ich auch vor. Wie viele Tage ergibt sich meistens erst, wenn man dabei ist. Laut Fung bzw. der Studien, die er zitiert, steigt in vier aufeinanderfolgenden Tagen die Stoffwechselrate bis auf über 10% der ursprünglichen Stoffwechselrate an. Man verbraucht also bis zu 10% mehr Kalorien als vorher. Was natürlich durchaus gewünscht ist, solange man abnehmen will.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 09.03.2024 11:50:06 | IP (Hash): 426277784
Nada schrieb:
Hey,
also eine Sache möchte ich hier zu dieser Newcastle -Taylor Diät/Studie doch mal anmerken:
Das mag ja so passiert sein...a b e r : wenn man länger als drei Tage permanent extrem wenig Kalorien zu sich nimmt (um mehr als 500 Kalorien täglich reduziert) schaltet der Körper nachweislich in den Hungerstoffwechsel!
Nein, das ist etwas anderes. Da musst Du Dich mal mit den aktuellen Studien aus den letzten Jahren schlau machen. Früher hat man das mit dem Hungerstoffwechseln behauptet (und es gibt immer noch Leute, die das behaupten, weil sie seit Jahren und Jahrzehnten aktuelle Studien nicht mehr verfolgen), aber das tritt nur bei kalorienreduzierten Diäten ein, nicht beim Fasten. Wegen der erhöhten Stoffwechselrate (die bei kalorienreduzierten Diäten ohne Fasten nicht eintritt, sondern eben das Gegenteil. Eine verminderte Stoffwechselrate), wird Fett abgebaut, um unsere Energie zu bekommen, die wir sonst durch Essen bekommen. Und das ist ja das, was wir wollen. Weniger Fett, mehr schlanke Masse bzw. Muskelmasse.
Wie gesagt habe ich schon wochenlang gefastet, und natürlich habe ich dabei abgenommen, aber in einen Hungerstoffwechsel bin ich nie gekommen. Auch bei 4 oder 5 Wochen 24/7-Fasten nicht.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 09.03.2024 11:52:43 | IP (Hash): 426277784
Henrie schrieb:
Andererseits, es geht dem Körper um Nährstoffe und die sind nicht unbedingt mit Kalorien verbunden, besonders nicht mit KH. Welchen Nährwert haben z.B. Nudeln? Die sind diesbezüglich nicht besonders ergiebig, bei dem"Preis" an vielen KH und Kcal.
Ich denke, dass die richtige Auswahl an Lebensmitteln, auch bei reduzierter Energiezufuhr dem Körper alles gibt, was er braucht. Auf die dickmachenden Sättigungsbeilagen kann er dann gerne verzichten und leidet keinen Mangel und quält uns nicht mit Hunger und Gelüsten.
Ganz genau. Das ist eben oft das Missverständnis. Wenn man wenig isst, dann besteht das, was auf dem Teller liegt, nicht aus leeren Kohlenhydraten, sondern aus Gemüse und Eiweiß. Mehr braucht man nicht. Und davon (plus Fett) wird man sehr schnell satt. Gerade Fett macht sehr satt.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 09.03.2024 11:54:03 | IP (Hash): 426277784
Nada schrieb:
Gibt ein schönes Buch dazu von Ulrich Strunz: "Warum macht die Nudel dumm?"
Man könnte auch ein Buch schreiben "Warum macht Ulrich Strunz dumm?" 😄 Also der Kerl ... Mit dem muss mir keiner kommen. -
am 09.03.2024 11:56:24 | IP (Hash): 426277784
Buttermilch_14 schrieb:
Also, Sättigungsbeilagen fehlen mir persönlich schon irgendwie.
Ich muss Dir sagen: Wenn ich Lust auf Kartoffeln oder Nudeln oder Reis oder Brot habe, dann esse ich das auch. Halt nicht in großen Mengen. Aber ich meine, dass das gute Sattmacher sind, und darauf sollte man nicht dauernd verzichten. Nur im Auge behalten. -
am 09.03.2024 12:20:55 | IP (Hash): 1390631173
Kelly schrieb:
Ich muss Dir sagen: Wenn ich Lust auf Kartoffeln oder Nudeln oder Reis oder Brot habe, dann esse ich das auch. Halt nicht in großen Mengen. Aber ich meine, dass das gute Sattmacher sind, und darauf sollte man nicht dauernd verzichten. Nur im Auge behalten.
Dann misst du besser nie, was deine Lust am guten Sattmachen mit deinem Blutzucker macht!
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
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am 10.03.2024 06:04:03 | IP (Hash): 1427566238
Da passt wohl besser : Darauf willst du nicht dauernd verzichten.
Magst du mir noch sagen, was dir an Ulrich Strunz mißfällt? ;-)). Wäre nett.
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
-
am 10.03.2024 09:53:25 | IP (Hash): 1619603939
Keine Ahnung, was Kelly meint. Hier mal ein zentraler von einigen Punkten, die mich stören:
Beim Typ 2 wissen wir seit den MRT Untersuchungen vom Taylor-Team, dass die Beta-Zellen de-differenzieren können. Dann produzieren sie kein Insulin, aber sie leben noch, und wenn die Bedingungen wieder passen, re-differenzieren sie wieder und produzieren auch wieder Insulin.
Beim Typ 1 wissen wir, dass die Betas nicht “einfach” in Deckung gehen, sondern vom eigenen Immunsystem aufgefressen werden. Die lassen sich mit keiner Verhaltensweise wieder zurück und zum Leben bringen - es sei denn, die Typ 1 Diagnose war unzutreffend.
Und nun kommt ein Herr Dr. Strunz und erklärt mir die Funktion von Insulin als allein auf KHs und BZ bezogen.
Dabei sterben die Menschen mit Typ 1 ohne Insulin aus Spritze, Pen oder Pumpe gar nicht an zu hohem BZ, sondern an der Lipolyse = Auflösung von Fett. Denn Insulin ist in erster Linie dafür zuständig, unsere Fettspeicher zu managen.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
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am 11.03.2024 22:48:01 | IP (Hash): 1318947266
GEWICHT! - Aus meiner Sicht läuft hier nach wie vor DAS allgemeine grundlegend SCHWERE MISSVERSTÄNDNIS:
Typ 2 SEI der Diabetes vom zu vielen Gewicht. Zu viel SEI über BMI 25. Darunter könne allenfalls ein spezieller Typ 2 sein, denn darunter SEI ja normal gesundes Gewicht.
Dabei haben die meisten schwer adipösen Mitmenschen völlig gesunden Blutzucker!
Und die schwer adipösen mit Typ 2 Diabetes haben eine Woche nach ihrer bariatrischen OP (mit und ohne Skalpell) und verschwindend wenig Gewichtsabnahme völlig ohne Medis völlig gesunden Blutzucker!
Und ein erheblicher Teil der um 5k Menschen, die mit ihrem Typ 2 an der ersten großen Typ 2 Studie UKPDS teilgenommen hatten, hatten völlig gesundes Gewicht mit BMI unter 25!
Und seit der Leberentfettung nach Taylor steht die Fettleber hoch im Typ-2-Kurs. Dabei haben die meisten Menschen mit Fettleber völlig gesunden Blutzucker!
Und wer mit völligem Normal- bis sogar Untergewicht einen Typ 2 hat, kann doch nicht wirklich einen Typ 2 haben - allenfalls eine Sonderform, die nichts mit ererbten Fettschwellen zu tun haben kann!
Natürlich kann Taylor mit den ererbten Fettschwellen nur einem von mehreren möglichen Typ 2 auf die Ursache gekommen sein. Es mag also durchaus weitere geben.
ABER tatsächlich geht es bei den überschrittenen Fettschwellen doch nur um wenige Gramm Fett zuviel in Leber (durchaus auch unterhalb der Schwelle, ab der eine Fettleber diagnostiziert wird) und Pankreas.
Und wenn sie gelernt hätten, sich nach ihrem Blutzucker zu richten, bräuchten die meisten für das Ausschalten und ausgeschaltet Halten ihres T2D nur deutlich weniger als 15 kg abzunehmen, der eine oder die andere vielleicht nur zwei oder eins. Sie könnten mit Erreichen des BZ-Ziels mit der gezielten Mangel-Ernährung und dem Abnehmen aufhören.
ABER weil überall in der Welt gilt, dass Menschen mit T2D ihren BZ gar nicht messen sollen, weil das Messen fachoffiziell ja nur dafür da ist, vor Hypos zu bewahren, und weil man ja nur mit Insulin aus Pen oder Pumpe ne Hypo kriegen kann, und weil…, und weil die Diabetologie bis heute nicht gelernt hat, zum gesunden BZ anzuleiten, bleibt halt als einzig allgemein verfügbarer “Maßstab” nur das Gewicht. Und die ominösen 15 kgs weniger, die die diversen Taylor-Studien bislang als erfolgreichst ausweisen, belegen doch auch gleichzeitig diabetologisch wunderschön, wie angefressen der Typ 2 doch ist.
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am 12.03.2024 08:41:19 | IP (Hash): 405746000
hjt_Jürgen schrieb:
Dann misst du besser nie, was deine Lust am guten Sattmachen mit deinem Blutzucker macht!
Ich glaube, da herrscht bei Dir jetzt ein grundlegendes Missverständnis. Warum sollte Sattmachen den Blutzucker höher treiben als nicht Sattmachen? Im Gegenteil halten 4 Shakes am Tag das Insulin hoch, während einmal am Tag essen dem Insulin 21, 22, 23 Stunden zum Heruntersinken gibt. Und das ist der entscheidende Punkt. Das Insulin. Nicht der Blutzucker (oder nur an zweiter Stelle). -
am 12.03.2024 08:48:36 | IP (Hash): 405746000
Nada schrieb:
Da passt wohl besser : Darauf willst du nicht dauernd verzichten.
Nein, gar nicht. Ich habe das so gemeint, wie ich das geschrieben habe: Darauf sollte niemand dauernd verzichten, wenn er/sie das mag. Ich esse jetzt ja sehr wenig Kohlenhydrate, was ich mir nie hätte vorstellen können. Aber wenn man nicht unbedingt das Ziel hat, ketogen zu essen, ist da auch mal eine Kartoffel drin, ohne dass die KH einen wer weiß wie großen Zuckeranstieg verursachen. Gerade die Kartoffel hat den größten Sättigungseffekt von allen Gemüsen. Warum sollte man darauf verzichten? Man isst ein bisschen Kartoffel, und schon ist man satt.
Die Ketose tritt dann ja durchs Fasten ein. Die Essenszeiten sind eigentlich nicht so wichtig. Wichtig ist, wie lange man NICHT isst. Das macht gesund und vertreibt den Diabetes (zumindest die Auswirkungen, die uns Sorge machen. Die Veranlagung bleibt ja). Ich wette, beim nächsten Bluttest habe ich eine 5 vorn stehen. Was soll daran falsch sein?
Und wenn Du Uli Strunz liebst, tu das ruhig weiter. Kein Problem 😀
Bearbeitet von User am 12.03.2024 08:49:44. Grund: . -
am 12.03.2024 09:02:47 | IP (Hash): 405746000
hjt_Jürgen schrieb:
GEWICHT! - Aus meiner Sicht läuft hier nach wie vor DAS allgemeine grundlegend SCHWERE MISSVERSTÄNDNIS: Typ 2 SEI der Diabetes vom zu vielen Gewicht.
Genau. Das trifft nicht zu. Sowohl Übergewicht bzw. Adipositas als auch Diabetes sind die Folge von einem ständigen zu hohen Insulinlevel. Es sind Zweige aus demselben Stamm, aber eins ist nicht die Folge des anderen. Man kann abnehmen, indem man sein Insulin runterbringt und man kann seinen Diabetes in Remission bringen, indem man seinen Insulinspiegel runterbringt, weil das bei beiden die Ursache ist, aber es sind zwei verschiedene, voneinander unabhängige Auswirkungen.
hjt_Jürgen schrieb:
Und wer mit völligem Normal- bis sogar Untergewicht einen Typ 2 hat, kann doch nicht wirklich einen Typ 2 haben - allenfalls eine Sonderform, die nichts mit ererbten Fettschwellen zu tun haben kann!
Doch, natürlich. Wieso denn nicht? In Japan bekommen die Leute mit einem BMI von 22 oder 23 Diabetes.
hjt_Jürgen schrieb:
Natürlich kann Taylor mit den ererbten Fettschwellen nur einem von mehreren möglichen Typ 2 auf die Ursache gekommen sein. Es mag also durchaus weitere geben.
Die Reise hört nie auf. Kein Wissenschaftler behauptet je, er sei am Ende angekommen. Es gibt immer ein nächstes Ziel. Was es da alles noch gibt, können momentan weder Taylor noch wir wissen.
hjt_Jürgen schrieb:
ABER tatsächlich geht es bei den überschrittenen Fettschwellen doch nur um wenige Gramm Fett zuviel in Leber (durchaus auch unterhalb der Schwelle, ab der eine Fettleber diagnostiziert wird) und Pankreas.
Und wenn sie gelernt hätten, sich nach ihrem Blutzucker zu richten, bräuchten die meisten für das Ausschalten und ausgeschaltet Halten ihres T2D nur deutlich weniger als 15 kg abzunehmen, der eine oder die andere vielleicht nur zwei oder eins.
Ganz genau. Es gibt tatsächlich schlanke Leute, die Patienten von Jason Fung sind, die nur sehr wenig abgenommen haben, um den Diabetes verschwinden zu lassen. Vorher hatten einige sogar Insulin gespritzt.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.03.2024 10:57:06 | IP (Hash): 1053708763
Kelly schrieb:
Ich glaube, da herrscht bei Dir jetzt ein grundlegendes Missverständnis. Warum sollte Sattmachen den Blutzucker höher treiben als nicht Sattmachen? Im Gegenteil halten 4 Shakes am Tag das Insulin hoch, während einmal am Tag essen dem Insulin 21, 22, 23 Stunden zum Heruntersinken gibt. Und das ist der entscheidende Punkt. Das Insulin. Nicht der Blutzucker (oder nur an zweiter Stelle).
Du hast das Buch gelesen und darin auch von nur 3mal Shakes oder gleichen Kalorien in eigener Zusammensetzung plus Salat, nicht 4.
Da ich seit über 20 Jahren für meinen gesunden(!) BZ Insulin spritzen muss, habe ich einen guten Überblick über den täglichen Bedarf:
Bis zu meiner Newcastle Diet 40 Einheiten Basal für die Grundversorgung und 40-50 Einheiten Bolus zum Ausgleich fürs Essen. Dabei jeden Morgen ohne Essen Anstieg von nachts um 4-5 Uhr um 80 mg/dl auf um 160 um 8 Uhr (Routinelabor beim Dok).
Seit 1 Woche Newcastle Diet von einem Tag auf den nächsten nur noch 10 Einheiten Basal für die Grundversorgung und kein Morgenanstieg mehr.
Nachtrag: An dem Insulinbedarf fürs Essen hat sich seitdem nur geändert, dass ich für weniger Essen für inzwischen 30 kg weniger Lebendgewicht halt auch entsprechend weniger brauche.
WICHTIG:
In der Woche bis zum gesunden Basalbedarf hatte ich praktisch noch so gut wie nix abgenommen. Die Normalisierung hat mithin direkt nix mit dem Gesamtgewicht zu tun, sondern allein mit dem Verbrauch von Fett in der Leber bis unter meine T2D Schwelle darin.
Ohne Messen und ohne den Vergleich zu vorher wäre mir da allerdings auch nix aufgefallen.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
Bearbeitet von User am 12.03.2024 11:02:44. Grund: Nachtrag -
am 19.03.2024 10:20:33 | IP (Hash): 72970431
Kelly schrieb:
Länger zu fasten ist auf jeden Fall eine gute Idee. Das habe ich auch vor. Wie viele Tage ergibt sich meistens erst, wenn man dabei ist. Laut Fung bzw. der Studien, die er zitiert, steigt in vier aufeinanderfolgenden Tagen die Stoffwechselrate bis auf über 10% der ursprünglichen Stoffwechselrate an. Man verbraucht also bis zu 10% mehr Kalorien als vorher. Was natürlich durchaus gewünscht ist, solange man abnehmen will.
Fung und seine Bücher gelten mit dem von ihm gepredigten Konzept, dass nicht Kalorien sondern zu viel Insulin fett macht, als einer der ersten Adressen von Insulinresistenten, Diabetikern und Übergewichtigen. Es ist schon richtig, dass Low-Carb und der damit einhergehende niedrigere Insulinspiegel gerade für "Kohlenhydratallergiker", wie ich sie mal nenne, oft leichter durchführbar ist, weniger Energie liefert und damit mehr Fett verbrannt wird. Der von ihm gezogene Schluss, dass nur mit niedrigen Insulinspiegeln - schließlich ist Insulin ja angeblich das Fetteinlagerungshormon Nr. 1 - Fett verloren geht, ist schlichtweg völlig daneben, sodass viele seiner wilden Thesen wissenschaftlich als längst widerlegt gelten und Fung somit aus meiner Sicht nur ein weiterer Vertreter der Gattung "Populärmediziner die mit einem angeblich revolutionären Prinzip Geld verdienen wollen" darstellt. Trotzdem funktioniert das Konzept und die Leute sind begeistert (Zitat: "Endlich Fett verloren!"). Der Erfolg liegt aber nicht daran, dass die Kunden mit niedrigen Insulinspiegeln herumliefen, sondern primär daran, dass genügend Kalorien verbraucht wurden. Hier herrscht oft - speziell bei bzw. unter Laien - ein Missverständnis von Ursache und Wirkung.
Übrigens: Entweder habe ich nen Denkfehler oder Du missverstehst etwas. Die 10% "schnellerer Stoffwechsel" lassen sich doch nicht 1:1 auf die Kalorienanzahl mit einer jeweils anderen Einheit anrechen? Oder sehe ich da was falsch?
Bearbeitet von User am 19.03.2024 10:25:27. Grund: korrektur -
am 22.03.2024 06:24:17 | IP (Hash): 1790442765
""...Gemüse und Eiweiß. Mehr braucht man nicht. Und davon (plus Fett) wird man sehr schnell satt. Gerade Fett macht sehr satt.""
Nachtrag: Und wie ich wiederholt gelesen habe, bremst Fett sogar den BZ Anstieg.
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.03.2024 09:09:56 | IP (Hash): 911660285
Nada schrieb:
Nachtrag: Und wie ich wiederholt gelesen habe, bremst Fett sogar den BZ Anstieg.
Nicht generell. Selbstverständlich steigt der BZ bei Menschen ohne ausreichend eigenes Insulin oder mit ner defekten Regelung auch mit dem Essen von Fett an.
Beobachten können allerdings die meisten, die's beobachten können, dass der BZ nach KHs weniger ansteigt, wenn direkt vorher oder zusammen damit mehr als normal üblich an Fett gegessen wird.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 26.03.2024 14:45:35 | IP (Hash): 505395760
"Fung und seine Bücher gelten mit dem von ihm gepredigten Konzept, dass nicht Kalorien sondern zu viel Insulin fett macht, als einer der ersten Adressen von Insulinresistenten, Diabetikern und Übergewichtigen. Es ist schon richtig, dass Low-Carb und der damit einhergehende niedrigere Insulinspiegel gerade für "Kohlenhydratallergiker", wie ich sie mal nenne, oft leichter durchführbar ist, weniger Energie liefert und damit mehr Fett verbrannt wird. Der von ihm gezogene Schluss, dass nur mit niedrigen Insulinspiegeln - schließlich ist Insulin ja angeblich das Fetteinlagerungshormon Nr. 1 - Fett verloren geht, ist schlichtweg völlig daneben, sodass viele seiner wilden Thesen wissenschaftlich als längst widerlegt gelten ..."
Ich dachte das wäre so, ohne Insulin keine Fetteinlagerung, d.h. um Fetteinlagerungen zu vermeiden, sollte der Blutzuckerspiegel niedrig gehalten werden. Kannst du die Studien nennen, die das widerlegen, ich würde die gerne lesen.
Vielen Dank und viele Grüße
Lucy
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T2DM seit 2022; hbA1c 5,6; 1000 mg Metformin
Ernährung: Low Carb; 57 Kg; 1,67 m