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Fragen/Prädiabetes
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am 07.05.2024 20:52:56 | IP (Hash): 701209801
Hallo in die Runde,
zuerst mal meine Eckdaten. Knapp 50, w, 170 cm
Am 02.03. 139 kg
Stand heute 128 kg
Hba1c vor zwei Jahren 5,8% ohne Maßnahmen/Reaktionen.
Am 30.04. Hba1c bei 6,7 KORREKTUR am 01.03.24, danke für den Hinweis
am 02.05.24 bei 6,2%
Ich habe bei 6,7 angefangen die Ernährung umzustellen und nehme seitdem auch ab mit einem Kaloriendefizit/FDDB.
Zudem versuche ich mich mehr zu bewegen und Sport soweit mein Knie und der Alltag das zulässt.
Nun hätte ich ein paar Fragen. Der NBZ war seit ich tgl messe also seit Anfang März nie über 125 selten unter hundert. Am ehesten um die 110. Ich kann doch von einem Prädiabetes ausgehen?
Seit Sonntag habe ich einen FreeStyle libre 3 dran. Damit ist der Durchschnitt aktuell bei 117.
(alles mg/dl Werte).
Ich habe ein altes Contour Care und ein alphackeck.
Ich habe am Sonntag eigenständig selbst gemixt einen Zuckerbelastungstest durchgeführt.
Mir ist bewusst, dass sich Zuckergeräte in einem Toleranzrahmen bewegen dürfen und der freestyle bis zu zwanzig Minuten nachhängen kann.
Nüchtern hatte ich 101 mit dem alphackeck ( das ist ein neu bekommenes Gerät) 119 freestyle
Nach einer Stunde 183(a) 207(c) 204(f) das sind ja immerhin ein Unterschied von 20 mg/dl. Zum Ende nach zwei Stunden 129(a), 132(c) 127(f).
Auch der Test würde doch noch nicht für einen manifestem Diabetes Typ 2 stechen oder?
Also am Ende war es fast wieder Übereinstimmung der Geräte. Ich habe jetzt für das akkucheck mal eine Kontrolllösung bestellt. Tendenz ist eben, das es gerne niedriger misst.
Zum einen finde ich es spannend, dass der Wert so durch die Decke geht und sich aber nach zwei Stunden so runter reguliert.
Dasselbe ist gestern und heute passiert mit Frühstück aus Haferflocken, Milch, Kaffee und zwei Datteln. Der Wert ist über zweihundert nach ca 1 Std. Und reguliert sich nach ca 130 nach 2 Std. Es sollen doch aber keine so hohen Blutzuckerspitzen sein nach einer Stunde? Was ist an Spitze noch Okay?
Spannend ist ja, dass das Frühstück vmtl von jedem Arzt abgesegnet würde. Offenbar starte ich mit dem NBZ zu hoch und dann kommen die KHs obendrauf.
Dem restlichen Tag dümple ich unter 140 dahin eher um die 80-110. Selbst gestern nach Kartoffelknödel ( dabei ist doch Kartoffel böse und Haferflocke gut) hab ich gerade so an den 135 gekratzt. Kann es einfach sein, dass morgens meine "schlechte Zeit" ist?
Kann ich darauf hoffen, dass nachdem sich ja jetzt schon auf gut acht Wochen der Hba1c schon so verbessert hat, ich die Kurve noch bekommen kann?
Nur ein guter Langzeitwert ist ja offenbar nur die halbe Miete.
Oder bleibt mir dieses hochschießen erhalten? Mit ist klar, dass ich schauen muss welches Frühstück besser geeignet ist, aber die Haferflocken waren einfach so perfekt für meinen Reizdarm.
Und wo bekomme ich evtl einen FreeStyle Libre 3 her damit ich in ein paar Wochen mal wieder lückenlos überwachen kann? Den aktuellen habe ich von einer Kollegin, er wäre jetzt immmai abgelaufen, sie braucht kein Insulin mehr und keine Überwachung. Leider war das der letzte.
Zum Thema Arzt. Ich bin MFA, das Gespräch mit dem Hausarzt lief in etwa so: du weißt eh dass du abnehmen musst und dich mehr bewegen. Du kriegst das auch ohne Medikamente hin und wir schauen einfach erst mal. (Kurzfassung)
Sorgen machen mir wirklich diese extrem hohen Spitzen.
Vielen herzlichen Dank für alle die duesen langen Text lesen und antworten.
P.S. die bloodsugar Seite habe ich bereits entdeckt, allerdings hapert es mit meinem Englisch und ich kann aktuell nur am Handy lesen.
Bearbeitet von User am 08.05.2024 01:11:03. Grund: Datum -
am 07.05.2024 22:41:26 | IP (Hash): 1446692965
Hallo Lotusblüte,
das liest sich aber schon ein bisschen "diabetisch". Letztenedes ist es ja ohnehin nur eine Definitionsfrage, manche Ärzte würden bei dir villeicht schon Diabetes sehen, manche (noch) nicht. Ist so an der Grenze.
Aber wenn du in einem Jahr schon 11kg runter hast und der Langzeitwert auch gesunken ist, dann stimmt ja die Richtung und dein Hausarzt liegt da vielleicht auch nicht falsch mit Medis noch zu warten und das ganze noch zu beobachten. Auch das ist vom Art abhängig, einige Ärzte sind da schneller mit dem Metformin zur Stelle. Wobei das vielleicht schon sehr nützlich sein kann, auch bezüglich weiter abnehmen. Wenn das für dich etwas wäre würde ich den Arzt direkt noch mal darauf ansprechen.
Was die Sache mit den Haferflocken und den Knödeln betrifft, das ist bei mir seltsamerweise ähnlich. Hafer kann hochschiessen, das haben hier viele schon festgestellt (aber manche kommen auch gut damit klar, jeder Mensch reagiert etwas anders).
Libre3, 2 Testsensoren kann man sich bei Abbott besorgen, auch Dexcom hat ein solches Testangebot. Offiziell nur für insulinfplichtige.
Danach kann man bei ebay kaufen, wenn man Glück hat sogar einigermaßen günstig. Muss man aber aufs MDH achten und auf den Verkäufer, das man keinen abgelaufenen Schrott erwischt.
gruß
Gunter
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50 -
am 07.05.2024 23:21:49 | IP (Hash): 506975001
Lotusblüte schrieb:
Am 30.04. Hba1c bei 6,7
am 02.05. bei 6,2%
Es ist unmöglich, dass beide Werte korrekt sind. Innerhalb von 3 Tagen lässt sich das HbA1c, welches in den vorangegangenen 8...10 Wochen gebildet wird, durch keine Maßnahme so weit absenken.
Wenn man sich deine anderen Werte ansieht, scheinen eher die 6,2% richtig zu sein. Das und deine anderen berichteten Werte deuten darauf hin, dass du eventuell Prädiabetes aber kaum Diabetes hast. Deine BZ-Automatik schafft es noch, den BZ nach 2 Stunden wieder gut zu senken, was bei Diabetikern nicht mehr funktioniert.
Es ist gut, dass du dir über die hohen BZ-Spitzen Gedanken machst. Wenn du es schaffst, die Spitzen zu brechen, dann ist das der beste Weg, eine Diabetesentwicklung zu stoppen. Wenn du deinen BZ misst, dann kannst du ja sehr gut feststellen, was für Essen für dich geeignet ist und was nicht. Das hängt stark von der KH-Menge und -Qualität, der Mischung mit Fett und Eiweiß und anderen Sachen ab, ist aber trotzdem individuell. Solche pauschalen Aussagen wie "Hafer ist gut und Kartoffeln sind schlecht" helfen weniger. Probiere alles aus und prüfe, welche Sachen hohe Spitzen verursachen und welche nicht. Letztere sind dann für dich die richtigen.
Libre-Sensoren kannst du einmalig als kostenloses Testangebot bekommen und dann müsstest du sie bezahlen. Die Frage ist, wie viel du dir leisten kannst und wie viel dir das Wert ist. Am besten ist vielleicht ein Mix aus blutiger Messung und von Zeit zu Zeit mal ein Sensor. Eine gute Messanleitung findest du ja bei bloodsugar 101 hier:
https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf
Viel Erfolg, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 07.05.2024 23:25:38. Grund: BBCodes -
am 08.05.2024 01:05:56 | IP (Hash): 864993457
Hallo Gunter, vielen Dank für deine Antwort. Ich habe die elf Kilo in den letzten 10 Wochen abgenommen. Der 6,7 Wert ist von Ende Februar, ich habe gerade gesehen, dass ich das Datum falsch geschrieben habe. der 6,2 Wert von letzter Woche. :)
Ich habe am 02.03. angefangen mit der Abnahme .
Noch schneller möchte ich aber auch nicht abnehmen. Vor Metformin scheue ich etwas zurück da ich im der Praxis schon immer von Durchfall mitbekommen habe und das vmtl mit dem eh schon vorhandenen Reizdarm nicht die beste Kombi ist.
Bzgl der Sensoren.....da biegt man also einfach ein bisschen die Wahrheit?
Bearbeitet von User am 08.05.2024 01:09:41. Grund: Datum ergänzt -
am 08.05.2024 01:19:10 | IP (Hash): 864993457
Vielen Dank Rainer für deine Antwort.
Ich habe gerade den fatalen Fehler bemerkt. Die erste BA war Nachmittag Ende Februar. Mitgeteilt habe ich den 6,7 am 01.03. bekommen. Dann hattev ich einen kleinen Schock, bin am 02.03. auf die Waage gestiegen und habe ab da jeden Morgen nüchtern gemessen. Dann war ich am 02.05. zur BA und habe den Wert von 6,2% erhalten. Das sind also so zwei Monate ca.
Eigentlich bin ich Recht stolz, das in so kurzer Zeit so gut hinbekommen zu haben.
Grundsätzlich wird es wohl auf weniger KH hinaus laufen, wobei ich auch mit dem Eiweiß aufpassen muss, mein Urin schäumt ansonsten. Ich hab vor Jahren mal Keto probiert mit Erhöhung von Eiweiß und Fett das findet die Niere nicht so toll und zu sehr in Richtung Fett mögen bestimmt dann die Triglyceride wieder nicht.
Das ist schon immer nicht so einfach.
Bearbeitet von User am 08.05.2024 01:23:47. Grund: Fehler -
am 08.05.2024 01:21:15 | IP (Hash): 864993457
....Ich Stelle gerade fest, dass ich seit Jahren in keinem Forum mehr unterwegs war. Bitte seht es mir nach.
Gruß von der Bettkante mit FreeStyle wert von 108.
Bearbeitet von User am 08.05.2024 01:25:51. Grund: Bedienungsfehler -
am 08.05.2024 08:00:24 | IP (Hash): 1812449543
[quote=Lotusblüte ;129033]
Grundsätzlich wird es wohl auf weniger KH hinaus laufen, wobei ich auch mit dem Eiweiß aufpassen muss, mein Urin schäumt ansonsten. Ich hab vor Jahren mal Keto probiert mit Erhöhung von Eiweiß und Fett das findet die Niere nicht so toll und zu sehr in Richtung Fett mögen bestimmt dann die Triglyceride wieder nicht.
Das ist schon immer nicht so einfach.[/quote]
Doch, eigentlich ist es einfach.
Du sollst ja Eiweiß und Fett gar nicht erhöhen, sondern nur die KH weglassen.
Der Proteinbedarf bemisst sich an deinem Körpergewicht und mit dem Fett regelst du deine Kalorienzufuhr.
Die Triglyceride sind nicht wegen der verspeisten Fette hoch, sondern wegen deinem Körperfett.
Das regelt sich von ganz alleine, wenn du abspeckst und den Blutzucker senkst, was ja schon ganz gut klappt bei dir.
Den Nieren schadet es auch nicht, wenn du nicht über Bedarf isst. Im Gegenteil.
Schau mal hier:
http://www.jennybrown.net/Calculators/DietMakeupCalcNew.htm
Das bedeutet, KH nur aus stärkearmen Gemüse, keine Haferflocken, Zucker, Datteln/Milch/Knödel.
Proteine aus Fleisch, Fisch, Eiern. Auch Innereien wie Leber.
Gute Fette, Butter, Ghee, Olivenöl, Kokossöl, Avocado und tierischen Ursprungs (fettes Fleisch/Fisch).
KH-armer Käse, ab und zu Joghurt oder Quark, Sahne, Mascarpone. Keine Magermilch!
Keine stark verarbeiteten Lebensmittel wie Feriggerichte, billige Würste oder Eiweißriegel ...
Nichts Fettreduziertes, Paniertes, Frittiertes.
Kein Brot, kein Süßzeug, keine Sättigungsbeilagen, macht nur hungrig. Kein Alkohol.
Ein geeignetes und gesundes Frühstück wäre somit zB:
Zwei Eier mit etwas Butter, Schinken, kleines Stückchen Käse, ein paar Salatblätter, Oliven, kl. Tomate, Gurke, mit ein paar Tropfen Olivenöl + Kaffee mit Sahne.
Ein Teller voll, sattmachend, lecker und mit sehr wenig Einfluß auf den Blutzucker.
Oder ein Omelett mit Füllung (Ölsardinen, Schinken, Reste v. Vortag, Krabben, Hackfleisch, Gemüse).
Oder Eiersalat mit Thunfisch und Mayo mit Chicorée.
Oder Avocado mit Frischkäse mit Kräutern gewürzt auf Endivien/Tomatensalat.
Oder Matjesfilet + Eisbergsalat.
Oder Eier mit Speck.
Alles blutzuckerfreundlich.
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DM2 in Remission ohne Medikamente1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 08.05.2024 08:06:23 | IP (Hash): 2010868821
Hallo Lotusblüte,
meiner Meinung ist Dein Fall exemplarisch.
Meine Ausgangslage war vergleichbar mit Deiner.
Männlich, mehr Gewicht, etwas größer. Im Verhältnis also ähnlich, nur die Werte waren deutlich schlechter.
Ich habe mit der Info-Hilfe meines Hausarztes meine Ernährung komplett umgestellt.
Ganz nebenbei habe ich etliche Kilo verloren.
Als Diät hatte ich das nie definiert.
Im Fokus standen nur Reduktion von KH.
Also Pasta wurde zum tabu.
Teststreifen, Fingerpieksen, Mess- und Steuerungsgeräte?
Für mich komplettes Fremdland.
Meine Werte lagen nach drei Monaten bei 5,7, danach bei zwischen 5,1 und 5,3.
Ich denke, das ist ok.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024 -
am 08.05.2024 10:38:18 | IP (Hash): 1492079558
[quote=Lotusblüte ;129032]Hallo Gunter, vielen Dank für deine Antwort. Ich habe die elf Kilo in den letzten 10 Wochen abgenommen. Der 6,7 Wert ist von Ende Februar, ich habe gerade gesehen, dass ich das Datum falsch geschrieben habe. der 6,2 Wert von letzter Woche. :)
Ich habe am 02.03. angefangen mit der Abnahme .
Noch schneller möchte ich aber auch nicht abnehmen. Vor Metformin scheue ich etwas zurück da ich im der Praxis schon immer von Durchfall mitbekommen habe und das vmtl mit dem eh schon vorhandenen Reizdarm nicht die beste Kombi ist.
Bzgl der Sensoren.....da biegt man also einfach ein bisschen die Wahrheit? [/quote]
11 kilo in 10 Wochen sind mehr als ordentlich, noch schneller würde ich das auch nicht machen.
Vielleicht einfach so weitermachen, nicht verrückt machen lassen und in ein paar Monaten noch mal schauen.
Mit den Sensoren...als Nichtdiabetiker ohne Insulin ist die Wahrscheinichkeit einen Sensor zu bekommen recht gering (aber es soll auch schon geklappt haben, kommt auf Lust und Laune von Abbott an). Die wollen ja eigentlich Kundschaft anlocken und ohne Insulinoflicht ist man nicht deren Zielgruppe und als potentieller Kunde recht uninteressant für die Hersteller.
Ansontsen gibt es an und zu mal so Studien von Instituten oder Unis, die suchen manchmal Teilnehmer und vielleicht findest du da mal etwas passendes. Da werden (abhängig von der Art der Studie) auch oft Sensoren gestellt für eine gewisse Zeit.
Sonst bleibt meines Wissens nur ebay.
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50 -
am 08.05.2024 11:21:45 | IP (Hash): 1812449543
Kann man auch direkt bei Abbot bestellen, einzeln oder für 3 Monate.
https://www.FreeStylelibre.de/produkte/freestyle-libre-3-sensor.html
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 08.05.2024 15:57:03 | IP (Hash): 2010868821
Vielleicht bin ich es, der am Thema vorbei schreibt.
Ich glaube aber, dass der Ansatz der Ausgangsfrage korrigiert gehören könnte.
Habe seit mehr als einem Jahr weder Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Brot gegessen.
Es gab eine einzige Ausnahme mit billigem Industrie-Weißbrot.
Nach dem ersten Bissen habe ich den Rest entsorgt.
Mit meiner Krankenkasse habe ich keine Interaktion.
Sie jubelt wahrscheinlich.
Allerdings werden gewisse Therapien gesponsert.
Vorher musste ich immer alles selbst bezahlen.
Aber Geräte und Co. sind mir komplett fremd.
Wozu sind die Nütze?
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024 -
am 08.05.2024 19:54:04 | IP (Hash): 701209801
Vielen Dank für die weiteren Antworten.
@Henrie:
Das läuft ja wieder absolut in die Richtung ketogene Ernährung hinaus. Tatsächlich habe ich das eben mit dem Reizdarm nicht sehr gut vertragen, hinzu kommt, dass ich keine Gallenblase mehr habe. Eier gehen gar nicht.
Ich werde aber versuchen mich weiterhin rannzu tasten und soweit es irgend geht die "schlechten KH in Form von Nudeln, Weizen, Reis etc." meiden. Viel klappt ja jetzt schon mit Gemüse zu ersetzen. Ich hadere gerade sehr wegen den Haferflocken, seit ich die morgens esse habe ich von 30 Tagen im Monat nur mehr zwei bis drei Durchfalltage und nicht mehr 25.
Was ich überhaupt nicht vertrage sind leider Eier. Ich fände sie ja toll als Essen, aber morgens geht das gar nicht :( aber es gibt ja noch andere Lebensmittel.
Meine Triglyceride sind aktuell bei 140 das passt also schon noch.
Innereien hab ich eh im Speiseplan und ich nehme auch eher Vollmilch statt Magermilch. Also ein bisschen was ist von der ketogen Phase schon hängen geblieben.
Alkohol ist einer meiner Todfeinde aus familiären Gründen. Ich halte zudem auch nichts von fettreduzierten Lebensmitteln...
@Buttermilch, herzlichen Dank auch für deinen Beitrag. Das macht mir ziemlich Mut es noch gut zu schaffen. Ich sehe mein abnehmen tatsächlich auch nicht als Diät, weil da bedeuten würde, das wäre nur temporär. Ich möchte einfach langfristig sowohl Ernährung als auch Lebensstil ändern. Dazu sind für mich tatsächlich die Werte auch spannend, damit ich sehe, ah wenn ich dies ändere passiert jenes. Zumal ich gerne eine gewisse Kontrolle habe. Und vll einfach auch Erfolg sehen will in Zahlen. Hinzu kommt, dass ich ja aus dem "Fach"komme.... ;) das ist quasi von Berufs wegen.
@Gunter: Tatsächlich ist es sicher so, dass es mit der Abnahme jetzt langsamer gehen wird, bei meinem hohen Ausgangsgewicht ist es am Anfang immer Recht schnell und pendelt sich mit Glück auf ein halbes Kilo pro Woche ein. Da bin ich schon Recht realistisch, denke ich.
Viele Dank auch an alle bzgl der Tipps für den FreeStyle:) ich möchte versuchen im Sommer nochmal einen zu bekommen. Ansonsten bleibt ja Finger piksen.:) -
am 08.05.2024 22:19:40 | IP (Hash): 1812449543
Den FreeStyle Libre3 kannst du jederzeit bei Abott kaufen. Ebay wäre mir zu unsicher.
Hätte ich deinen Reizdarm, würde ich für mindestens einen Monat (länger, wenn es sich bewährt) alles Gemüse, alles pflanzliche weglassen. Auch Pflanzenfett.
Anfangs etwas vorsichtig mit Fett, aber die Leber gewöhnt sich schnell daran die erforderliche Menge an Galle bereitzustellen und dann dürfte es keine Probleme geben, besonders wenn man eher mehrere kleine Mahlzeiten nicht zu hastig zu sich nimmt.
Der Unterschied mit oder ohne Gallenblase ist, dass die Gallenflüssigkeit nicht so konzentriert ist und deshalb größere Mengen Fett auf einmal nicht so gut bearbeiten kann. Die Leber aber produziert ständig Galle.
Fleisch, Fisch, Innereien, Knochenbrühe, Butter, Schmalz, Sahne, Mascarpone...
Keine KH, keine Ballaststoffe.
Konsequent angewendet ist das gut für den Darm, das Gewicht, Blutdruck, Blutwerte, die Haut usw. Und den Blutzucker hast du dann ganz schnell unten.
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 09.05.2024 06:41:14 | IP (Hash): 701209801
Bei Gemüse fehlt mir insgesamt eher nichts. Ich habe Durchfälle seit vierzig Jahren und habe heraus gefunden: keine Sahnesoße, keine Fertigprodukte, keine Eier, kein Lachs, keine rohen Zwiebeln, auf keinen Fall Streichwurst oder Hartwurst. Keine Butter. Also zumindest alles nicht Morgens.
Wie gesagt, mein Heilmittel war tatsächlich meine Haferflocken am Morgen. Seitdem geht es mir vom Darm her gut, aber offenbar vom Zucker her nicht. Die folgenden Mahlzeiten konnte ich damit immer gut tolerieren auch o.g. Lebensmittel in Maßen. Verschlechtert werden die Durchfälle grundsätzlich zur Periode. Das weiß ich mittlerweile auch und plane entsprechend.
Ich verstehe schon, dass dir die ketogene Ernährung am Herzen liegt. Und ist bzgl des Diabetes sicher die erste Wahl. Ich weiß nur nicht wie ich mit Toilettengängen bis zu zehn innerhalb zwei Stunden nach dem Frühstück leben soll. Das hatte ich jahrelang immer wieder und das birgt wenig Lebensqualität. Ein falsches Essen am Morgen und der Tag ist gelaufen im wahrsten Sinne. Das heißt ich kann dann wieder nicht mehr zuverlässig aus dem Haus und nur mit Wechselklamotten und dauerhaft erreichbarem Klo.
Wie gesagt mir ist bewusst, ich muss mich an meinen freien Tagen heran tasten, vll finde ich einen guten Ersatz für die Haferflocken was keine Spitze des BZ auslöst.
Edit: Kohl und rote Beete gehen zu jeder Tageszeit gar nicht.
Bearbeitet von User am 09.05.2024 06:47:45. Grund: Edit -
am 09.05.2024 10:33:33 | IP (Hash): 2010868821
Hallo Lotusblüte,
Mitleid ist glaube ich nicht, was Du brauchst.
Aber Anerkennung oder ähnliches.
Ich esse morgens Quark.
Als Zwischendurch Walnüsse.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024 -
am 09.05.2024 10:56:15 | IP (Hash): 701209801
Nein Mitleid will ich wirklich nicht. Wofür auch?
Ich habe nur versucht zu erklären was funktioniert und was nicht. Mit manchen Sachen lebe ich ja schon ein paar Tage. :)
Anerkennung habe ich mir im Bezug auf den Diabetes sicher auch noch nicht verdient. Vll. In einem halben Jahr. Wenn ich die Werte verbessert habe und weiter abnehme.
Walnüsse bzw insgesamt Nüsse funktionieren ganz gut denke ich.
Ich gebe ja die Hoffnung noch nicht ganz auf, dass mit fallenden Gewicht und mehr Bewegung insgesamt alle Werte besser werden und hoffentlich auch "Fehler" sich nicht in diesen massiven Spitzen bemerkbar machen. Die machen mir tatsächlich Sorgen.
Ich werde berichten. :) -
am 09.05.2024 17:56:42 | IP (Hash): 1812449543
[quote=Lotusblüte ;129046]
Ich verstehe schon, dass dir die ketogene Ernährung am Herzen liegt. Und ist bzgl des Diabetes sicher die erste Wahl. Ich weiß nur nicht wie ich mit Toilettengängen bis zu zehn innerhalb zwei Stunden nach dem Frühstück leben soll.
[/quote]
Meine Anregung zu einer Eliminationsdiät hat recht wenig mit meinen Ernährungvorlieben zu tun.
Sie würde dem Darm mal einen Urlaub gönnen und Klarheit, was für dich überhaupt verträglich ist.
Aber du bist voreingenommen, willst es nicht probieren und befürchtest das Schlimmste.
Vergiss es, ich will dich gar nicht dazu überreden, war nur eine Anregung. Alles Gute.
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 09.05.2024 20:36:59 | IP (Hash): 54190010
Henrie...all das, was du hier schreibst:
"Fleisch, Fisch, Innereien, Knochenbrühe, Butter, Schmalz, Sahne, Mascarpone...
Keine KH, keine Ballaststoffe.
Konsequent angewendet ist das gut für den Darm, das Gewicht, Blutdruck, Blutwerte, die Haut usw. Und den Blutzucker hast du dann ganz schnell unten."
ist größtes Gift für einen Reizdarm. Das würde ich selbst bei gesundem Darm nicht vertragen...
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am 09.05.2024 20:42:53 | IP (Hash): 701209801
Ähm. Ich habe bereits 4 Monate ketogene Ernährung hinter mir von November 2020 bis Februar 2021. Da bin ich nicht voreingenommen sondern habe dies bereits probiert. In der Hoffnung zum einen auf Abnahme als auch um den Reizdarm in den Griff zu bekommen. Höchste KH waren in der Zeit 23 g. Ansonsten immer brav unter 20g. Mein ehemaliger Partner hat nach jedem Essen geseufzt, weil er wusste er sieht mich gleich erst mal eine halbe Stunde nicht, bzw ist schon immer vorab im Bad verschwunden, weil es dann belegt war. In der Zeit war ich eh krank geschrieben wegen einem mehrfach BS Vorfall, sonst hätte ich das Experiment eher abbrechen müssen.
Die vier Kochbücher von der Zeit liegen hier noch herum. -
am 09.05.2024 20:45:45 | IP (Hash): 701209801
Vielen Dank. Ich war jetzt schon ganz verwirrt, weil ich mir denke, ja vll hab ich dann gar keinen Reizdarm, wie es mir seit 35 Jahren gesagt wird, sondern was völlig anderes.
Ich finde ja den ketogen Ansatz nicht so völlig verkehrt. Aber eben nicht komplett anwendbar für mich in der Zusammenfassung. -
am 09.05.2024 23:57:44 | IP (Hash): 1812449543
schrieb:
Ähm. Ich habe bereits 4 Monate ketogene Ernährung hinter mir von November 2020 bis Februar 2021. Da bin ich nicht voreingenommen sondern habe dies bereits probiert. I
Ich sprach nicht von einer normalen ketogene Ernährungweise, die ja immer mit viel Gemüse daherkommt., sondern von einer begrenzten klassischen Eliminationsdiät mit Weglassen von allem pflanzlichen.
Du verwechselst hier Äpfel und Birnen, bzw Hühner und Brokkoli. ;)
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 10.05.2024 10:52:58 | IP (Hash): 54190010
Lotusblüte...ich bin ein Bisschen verwirrt...warum kriegt man denn in 35 Jahren einen Reizdarm nicht in den Griff? Meine Tochter hat eine Colitis Ulcerosa, die ist noch um ein vielfaches schwieriger als ein Reizdarm. Hat aber seit 2015 eine Behandlung, mit der sie gut leben und arbeiten kann...und seit dem auch keinen Schub mehr gehabt. Das, was Henrie alles aufzählt, verträgs sie allerdings nicht...aber wie gesagt, ist das auch für einen gesunden Darm ungeeignet.
Vielleicht brauchst du da mal einen anderen Arzt...wenn du mehr wissen willst, kannst du mich gerne anschreiben...
Bearbeitet von User am 10.05.2024 11:44:12. Grund: . -
am 10.05.2024 13:28:17 | IP (Hash): 1812449543
Zuckerle schrieb:
...aber wie gesagt, ist das auch für einen gesunden Darm ungeeignet.
Kannst du das begründen? Das sind natürliche Lebensmittel tierischen Ursprungs, ohne chemische Zusätze.
Fleisch, Fisch, Eier, Brühe und tierisches Fett gehören seit Jahrtausenden zur menschlichen Ernährung.
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 10.05.2024 13:39:25 | IP (Hash): 54190010
"Fleisch, Fisch, Innereien, Knochenbrühe, Butter, Schmalz, Sahne, Mascarpone...
Keine KH, keine Ballaststoffe."
Hm Henrie...keine Ahnung, wie du auf solche Ideen kommst. Mit Ausnahme der Knochenbrühe kann ein gesunder Darm das in geringen Mengen verarbeiten, aber nicht täglich. Butter, Schmalz, Sahne und Mascarpone sind viel zu fett und wirklich nur ab und zu geeignet. Ballaststoffe sind wichtig...einerseits um satt zu werden, andererseits auch für den Darm.
Auch seit jahrtausenden gehörten sie nur nebenbei zur menschlichen Ernährung. Überwiegend wurde planzliche Nahrung verzehrt. -
am 10.05.2024 16:29:29 | IP (Hash): 701209801
Ich bin ein bisschen verwirrt, warum mein Reizdarm so ein Thema geworden ist. Ich weiß von ziemlich vielen Sachen, dass ich sie nicht essen kann wie eben z.b. Eier. Es wird mir aber gar nicht geglaubt, dass ich bereits weiß was ich vertrage und was nicht. Seit ich morgens Haferflocken esse, hatte ich auch diese morgendliche Mahlzeit im Griff. Wie ich zu Anfang schrieb, habe ich seitdem ca zwei bis drei Durchfalltage im Monat. Natürlich zieht sich das durch den Tag, wenn es morgens schon nicht gut klappt. Zum Beispiel kann ich nicht zum Brunchen gehen, weil ich da viele Backwaren auch nicht vertrage. Das sind aber eh schon alles Erfahrungswerte.
Ich weiß jetzt auch nicht warum ich auf einmal alles mögliche an Gemüse weglassen soll, von dem ich weiß, dass ich es vertrage und eine Eliminationsdiät mit Sachen beginnen soll, die ich schon längst ausprobiert habe und manche eben vertrage und manche nicht. Eigentlich wollte ich Rat bzgl der Haferflocken ( vll hab jemand etwas ähnliches im Repertoire das ähnlich freundlich auf meinen Darm wirkt) weil diese ja eben die einzige nennenswerte Blutzuckerspitze am Tag machen. Mein Reizdarm war ja von meiner Seite nur dahingehend Thema, dass ich die Haferflocken jetzt ungern mit Eiern und/oder Fett ersetzen möchte aber eben auch diese Spitze brechen will.
Ich war vll etwas naiv und jemand sagt....sowas wie, also wenn Haferflocken nicht gehen, dann probier xy Müsli oder so. ....
Edit: was ich in irgendeinem Beitrag geschrieben habe " um den Reizdarm in den Griff zu bekommen" da ging es rein ums Frühstück. Da hab ich wirklich Jahrzehnte gebraucht.....seit drei Jahren klappt es mit Haferflocken, etwas llLeinsaat und Chia.
Bearbeitet von User am 10.05.2024 16:34:38. Grund: Edit -
am 10.05.2024 16:38:03 | IP (Hash): 701209801
Nochmal ein Nachtrag. Oder auch ein Tipp wie ich die Haferflocken evtl ergänzen kann, damit sie abgeflacht ins Blut gehen. Erste Experimente mit Joghurt 10% würde ich z.b. jetzt am Wochenende versuchen und Leinsamen erhöhen, dafür Haferflocken auf zwanzig Gramm reduzieren und Mandeln dazu. Mal schauen. -
am 10.05.2024 16:55:56 | IP (Hash): 55422824
Hafer macht bei mir in ner Mahlzeit-Portionsgröße auch ne höhere Spitze, als ich haben will. Für die niedrigere nehme ich statt Flocken Kleie und davon je einen gehäuften El auf/in dem Gemüse zu meinen 3 Hauptmahlzeiten.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 10.05.2024 17:38:37 | IP (Hash): 55422824
Hafer macht bei mir in ner Mahlzeit-Portionsgröße auch ne höhere Spitze, als ich haben will. Für die niedrigere nehme ich statt Flocken Kleie und davon je einen gehäuften El auf/in dem Gemüse zu meinen 3 Hauptmahlzeiten.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 10.05.2024 20:07:45 | IP (Hash): 701209801
Vielen Dank. Kleie kannte ich noch gar nicht und liest sich vielversprechend. Das besorge ich mir. -
am 11.05.2024 01:08:40 | IP (Hash): 1342067323
[quote=Lotusblüte ;129061]
Ich bin ein bisschen verwirrt, warum mein Reizdarm so ein Thema geworden ist.
[/quote]
Es war nur eine Anregung, es hat halt sehr vielen Betroffenen schon geholfen den Reizdarm zu heilen.
Ich will hier niemanden überzeugen von irgendetwas, es gibt auch nicht einen Weg für alle.
Aber wer stark übergewichtig ist, sich mit ernährungsbedingten Krankheiten herumschlagen muß, ist gut beraten, etwas zu ändern. statt weiterzumachen wie bisher. Wie auch immer.
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DM2 in Remission ohne Medikamente
Bearbeitet von User am 11.05.2024 01:09:10. Grund: . -
am 11.05.2024 03:29:47 | IP (Hash): 2010868821
Hallo Lotusblüte,
Kleie hat 66 g KH pro 100 g.
Meine tägliche Buttermilch hat insgesamt 20 KH (500 ml).
Mein Grenzwert liegt wohl bei 80 KH am Tag. Pi mal Daumen.
Nebenbei1:
- lasse ich weg -
Nebenbei2:
Butter und Sahne, von den Ärzten weg empfohlen, haben fast keine KH.
Butter habe ich durch Olivenöl ersetzt, auf Sahne (Crème fraîche) verzichte ich, da ich keine Pasta mehr esse.
Fleisch esse ich aktuell mittlerweile sehr viel.
Bringt kcal fast ohne KH.
Wohl fühle ich mich dabei nicht (mental).
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024 -
am 11.05.2024 16:08:12 | IP (Hash): 664728656
Buttermilch_14 schrieb:
Kleie hat 66 g KH pro 100 g.
Hallo Buttermilch,
da bist du in eine kleine Falle getappt - es handelt sich um amerikanische Nährwertangaben.
Die Amis schreiben: 66g KH, davon 15g Ballaststoffe. Das ist eigentlich total korrekt, aber eher unpraktisch, weil die Ballaststoffe nicht als KH ankommen, die als Glukose verbraucht wird.
Bei uns lautet die gleiche Nährwertangabe: 51g KH, 15g Ballaststoffe.
Wenn man die Angaben von der Tüte abliest, kann man am wenigsten falsch machen. Die hier:
https://www.koelln.de/produkte/haferkleie/flocken/
haben z.B. 43g (als Glukose verwertbare) KH und 19g Ballaststoffe pro 100g.
Die amerikanische Angabe dafür würde lauten: 62g KH, davon 19g Ballaststoffe.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 11.05.2024 20:55:21. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.05.2024 19:23:20 | IP (Hash): 701209801
@Henrie, vll habe ich mich auch unklar ausgedrückt, ich habe bereits meine Ernährung umgestellt und mein Reizdarm gibt trotzdem Ruhe. Nur eben das Frühstück habe ich noch nicht in Gänze lösen können.
Nudeln, Reis und Kartoffeln aller Art kommen so gut wie gar nicht auf den Tisch und wenn dann nur in geringen Mengen.
Also von daher habe ich die "toten" KH so gut wie weg.
Dass ich mit manchen Dingen vorsichtig bin beim umstellen oder komplett ersetzen steht mir vll auch zu nachdem ich wirklich viele Jahre gebraucht habe um Lösungen zu finden.
Ich habe Anfang März angefangen mit der Umstellung auf abnehmen /Prädiabetes loswerden.Vor allem habe ich radikal den Süßkram verbannt und zeitgleich meine Bewegung hochgeschraubt. So komplett kann es jetzt nicht verkehrt laufen. Zum einen sind Stand heute 11,9 kg weg, der HbA1c ist um 0,5 % gefallen, meinem Darm geht es gut und der Mittelwert des libre liegt bei 111 mg/dl. Alle Mahlzeiten haben in der Spitze den höchsten Wert von 143 nach einer Stunde und regulieren sich nach zwei Stunden.
Und jetzt muss ich eben das Frühstück noch knacken. Das bekomme ich bestimmt auch hin, aber da bitte ich einfach mir etwas Zeit zu geben.
Heute zu Abend gab es z.b. Feldsalat mit Putenschnitzel und Camembert überbacken, gebraten in etwas Butterschmalz. On top ein EL Preiselbeeren. Ich glaube, man könnte sich schlechter ernähren.
@Buttermilch, wenn ich es recht verstehe, isst du Fleisch " in Massen" und es geht dir damit nicht so gut? Das ist schon auch mein Gedanke, dass ich jetzt auch nicht nur noch gefühlt Fleisch essen möchte. Ich hoffe ich finde da einen guten Mittelweg. Aktuell bestehen die meisten meiner Mahlzeiten mit wenigstens 300 g Gemüse oder Salat.
Aber ob das für dich gut ist, weißt du ja sicher selber am besten. Ich bin ja schon der Meinung, dass man sich auch wohl fühlen muss, mit dem was man isst. Manchmal muss man sicher Kompromisse eingehen. Aber mit macht es tatsächlich Spaß, neue Rezepte auszuprobieren.
Ich will keine Werbung machen, falls man keine Seiten nennen darf, bitte Bescheid sagen. Ich suche viele Rezepte über eat smarter. Da stehen dann auch gleich in etwa die kcal dabei, das ist für mich ja derzeit schon wichtig.
@Rainer vielen Dank für die Berichtigung und die Erläuterungen dazu. -
am 11.05.2024 22:30:09 | IP (Hash): 1284545926
Hallo Lotusblüte, ich finde das liest sich doch gut, deine Werte weisen doch in die richtige Richtung.
Ich finde ebenso das man sich mit dem Essen unbedingt wohlfühlen sollte und eine gewisse Abwechslung kann auch nicht schaden.
Den Mittelweg gibt es, den muss eben jeder für sich entdecken und man muss gut damit leben können, das Essen sollte schon ein wenig glücklichmachen und nicht ein grauenvoller Zwang werden.
Weil sonst wird das niemals durchgehalten, es wird vermutlich nicht dauerhaft funktionieren.
bei eat smarter hab ich auch schon ein paar Ideen gesammelt
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50 -
am 12.05.2024 11:04:24 | IP (Hash): 701209801
Ja ich bin auch sehr zufrieden mit dem Verlauf und es braucht ein wenig Geduld natürlich auch. Ich denke der Prädiabetes ist nicht von heute auf morgen gekommen, also dauert es auch eine Zeit um ihn in den Griff zu bekommen.