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Omnipod
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steffi
Rang: Gastam 10.09.2010 10:57:12
Hallo,
hat jemand schon Erfahrungen mit dem Omnipod? Würde mich brennend interessieren wie das handling so ist und wahnsinnig freuen, wenn jemand schon was dazu schreiben könnte. VIELEN DANK schonmal im voraus.
steffi -
Jürgen
Rang: Gastam 10.09.2010 20:12:26
Hab grad mal Google nach Omnipod Erfahrungen und omnipod experience gefragt und hätte wahrscheinlich wenigstens heute den ganzen Abend zu lesen ;-) von Jürgen -
Daniela
Rang: Gastam 11.09.2010 17:46:48
Hi,
das ist der Beschreibung nach schonmal der letzte Dreck!
Wenn man bedenkt, dass Teflonkanülen maximal 2 Tage liegen sollen, da es sonst zu Narbenbildung kommt und man dann noch daran denkt, dass Teflon abknicken kann - ist das Ding nicht gut.
Ein Diabetiker hat nichts von einer tollen Pumpe, die am Körper diskret anliegt, wenn die Insulingabe nicht erfolgt weil die Kanüle abgeknickt ist, bzw. es zu Resorptionsstörungen aufgrund von Narbengewebe kommt.
Das sollte die Firma mal neu überdenken und eine Pumpe mit 12 mm Stahlkanüle, auswechselbar, entwickeln.
Davon abgesehen ist das Ding bestimmt eine interessante Entwicklung, erinnert ein wenig an ein Mobiltelefon ohne SIM-Karte ^^
LG, Daniela
"Einfaches Aufziehen des Insulins (2 ml-Reservoir)
Kann an viele Stellen einfach aufgesetzt werden (Bauch, Oberarm, Gesäß...)
Die 9 mm Teflonkanüle wird automatisch im 45 Grad-Winkel gesetzt
Liegedauer: 3 Tage
Exakte und sichere Insulingabe
Steriles Einmalprodukt, das nach Verwendung entsorgt wird
Wasserdicht beim Schwimmen und Tauchen
Sehr diskret - liegt flach auf der Haut
Ultraleichte 34 g bei gefülltem Reservoir
Hautfreundliches Pflaster
Sitzt sicher auf der Haut
7 Basalprofile
Minimale Bolusgabe 0,05 I.E."
Quelle: www.diaexpert.de/insulinpumpen/mylife-omnipod.html -
Hajo Janse
Rang: Gastam 12.09.2010 01:55:48
@ Daniela
Wieso bist du so aggresive, ich kenne dich nicht so.
Zitat
Wenn man bedenkt, dass Teflonkanülen maximal 2 Tage liegen sollen, da es sonst zu Narbenbildung kommt und man dann noch daran denkt, dass Teflon abknicken kann - ist das Ding nicht gut.
Ende Zitat
Viele benützen Teflonkanüle, ich auch seit 5 Jahre und habe keine Problem damit.
Für leute mit Narbenbildung weniger geeignet aber für viele anderen wohl. Habe selbst wie du weisst eine Animas jetzt den zweite und benütze Accucheck Flexlink
Grüsse
Hajo von Hajo Janse -
Daniela
Rang: Gastam 17.09.2010 22:34:16
Hallo Hajo,
agressiv würde ich das nicht nennen - ich habe Dank der Teflonkatheter und einer bescheidenen Schulung, Einstellung einen Hba1c von > 9 gehabt, mir Nächte um die Ohren schlagen müssen, da die Insulingabe mit Teflon so gut wie nie funktioniert hatte (habe dann alle 3 - 4 Stunden mit U100-Spritze Insulin gegeben). Wie kann man denn dann Teflon noch empfehlen?
Sorry, aber Teflonkanülen dürften Ärzte meiner Meinung nach nur verordnen wenn dringende Gründe dafür vorliegen (Nickelallergie etc.) oder aber zurück zur ICT verordnen. Die Insulingabe mít Teflonkanülen ist NICHT sicher, die Fehlerquote liegt bei weitem höher als bei der ICT mit Pen!
Und ich denke, dass sich auch irgendwann bei Dir das Problem darstellen wird..
Teupe hat sehr bildlich gezeigt was Teflonkanülen anrichten. Außer dem Teflon bemängel ich noch die Kanülenlänge, bedenkt man, dass die Masse Der Diabetologen nicht richtig schult, was die Kanülenlänge und die maximale Insulinmenge aufeinmal gegeben, bezüglich Insulinrückfluss, betrifft.
Dann sind auch noch senkrechte Teflonkanülen auf dem Markt, absoluter Dreck - meine Meinung und Erfahrung...
Solange es Omnipod nicht mit mindestens 12 mm Stahlkanülen gibt, halte ich das Ding für Mist ^^
Es kann nicht sein, dass man ins Design investiert, aber die Insulingabensicherheit unter den Tisch fallen lässt - eine hübsche Insulinpumpe hat noch keinem Diabetiker im diabetischen Koma weiter geholfen!
LG, Daniela -
Jürgen
Rang: Gastam 18.09.2010 10:03:56
Sorry Daniela,
aber es gibt auch bei Teupe Teile, die in Richtung persönliche Mystik gehen und nur bedingt oder vielleicht sogar gar nicht zutreffen. Dazu zähle ich eindeutig die Teflon-Stahl-Geschichte. Und einen nennenswerten Insulin-Rückfluss in ein am anderen Ende geschlossenes bzw. in kurzen Intervallen unter leichtem Überdruck stehendes Microrohr von vielleicht 30 oder 40mm Länge (inkl. Leitung innerhalb des Pods) halte ich unabhängig von der einstechenden Kanülen-Länge für schlicht technisch unmöglich.
Bisdann, Jürgen -
Sabine
Rang: Gastam 19.09.2010 16:43:48
Hallo Daniela,
wieso muss die Kanüle 12 mm lang sein?
Nur bei Pumpen oder auch bei Pens?
Gruß
Sabine -
Daniela
Rang: Gastam 21.09.2010 19:54:38
Hallo Sabine, Hallo Jürgen,
Insulinrückfluss findet nicht in die Kanüle statt, sondern vor allem aus dem Gewebe hinaus, entlang der Kanüle. Naja, es gibt wohl auch Pumpen, da fließt das Insulin zur Pumpe zurück (Blut um Katheter). Außerdem ist die schräge Kanüle auch da günstiger als die senkrechte.
Es gilt nach Teupe prinzipiell pro mm Nadel-/Kanülenlänge maximal 1 Einheit Insulin geben um das Problem zu vermindern. Ich persönlich habe die Erfahrungen mit dem Rückfluss gemacht und das schon lange bevor ich bei Teupe war.
Wer also eine große Mahlzeit vor sich hat, kann entweder lange Kanülen verwenden oder den Bolus aufteilen (Pen, Spritze) bzw. langsam über die Pumpe abgeben, um die bestmögliche Resorption von Insulin zu gewährleisten.
8 mm-Kanülen sind was für Kinder oder alte Menschen mit geringem Insulinbedarf.
Das ist keine Mystik sondern Physik, das Gewebe bietet dem Insulin einen Widerstand, je größer der Bolus, desto größer ist der Druck des umliegenden Gewebes auf die Insulinblase. Da in der Natur alles den Weg des geringsten Widerstandes nehmen will, wird das Insulin entlang der Kanüle (um die ist "freier Raum" durch Bewegungen der Kanüle im Gewebe) zurück fließen wollen. Die Länge und Lage der Kanüle bestimmt nun ob das Insulin das schafft oder nicht. Weiterhin bestimmt noch die Tragedauer von Kanülen den Insulinrückfluss (das ist meine Theorie), je länger Kanülen liegen, desto größer der "freie Raum".
Durch Bewegung wird auch die Kanüle im Gewebe bewegt und damit Gewebe verdrängt. Das Gewebe wird sich nicht wieder an die Kanüle anschmiegen, es bildet sich vielmehr ein Film von Flüssigkeit um die Kanüle.
Wechselt man die Kanüle nach spätestens 2 Tagen regeneriert sich das Gewebe und es kommt zu weniger bis keiner Narbenbildung als wie es bei längeren Tragedauern der Fall ist.
Auch hier ist noch einmal anzumerken, dass dass Teflonkanülen dicker sind als Stahlkanülen.
Stahlkanülen (starr) bewegen sich auch weniger im Gewebe wenn der Katheter gut fixiert ist als Teflon es tut, das flexibel ist und damit trotz gut fixiertem Katheter die Bewegungen im Gewebe mitmacht und zurück "springt" - Impulserhaltung kommt da neben den Hebelgesetzen der Physik auch noch zur Anwendung ^^
Das ist alles logisch und nachvollziehbar, ich verstehe nicht, wie man das nicht begreifen kann.
Das mit den Kanülen macht sich dann bemerkbar wenn die Therapie so fein formuliert ist, dass JEDER Fehler auffällt.
ôô
Kann ja sein, dass alles irgendwie gut läuft, nur dann sollte man sich nicht auch irgendwann über Hypos oder Hypers "aus heiterem Himmel" wundern!
Ich hatte noch bis Ende Juli katastrophale Werte, dass es jetzt so super läuft, verdanke ich auch den Erkenntnissen über die Kanülen. Gebe ich große Boli mit Verzögerung ab oder teile den Bolus auf, kommt es zu weniger Problemen als damals.
Bolus örtlich aufteilen ist auch noch nen super Tipp gehen hohe pp-Werte bei schnelleren KH ;-)
LG, Daniela -
ce wfr fg3rbvf
Rang: Gastam 22.09.2010 04:23:57
mein gott, daniela, wie kannst du es dir erlauben, an dm-papst jürgens fachkundiger meinung zu zweifeln oder diese gar zu berichtigen. so etwas tutet man nicht, denn er weiss, wovon er redet. das hoffe ich jedenfalls für andere. -
Jürgen
Rang: Gastam 22.09.2010 11:02:05
Moin Daniela,
danke für die umfassende Info. Während Rückfluss in aller Regel das bedeutet, was dahin zurück fließt, wo's hergekommen ist, meinen Pumpis mit Rückfluss also den Spritzverlust, der nebenher geht und immer dann entsteht, wenn sie versuchen, mehr Insulin rein zu drücken, als die Spritzstelle aufnehmen kann. Hätte ehrlich nicht gedacht, dass da pro Bolusdruck mehr als vielleicht 10% verlustig gehen könnte, also bei meinen ca. 40-50 Boluseinheiten vielleicht 4-5. Ok, und dieser Spritzverlust wird rein technisch umso geringer, je tiefer die Nadel im Fell steckt. Das ist logisch nachvollziehbar und vollkommen verschieden von der Diskussion bei den Pennadeln, bei der es eher um die Unterhautschicht geht, die den Stoff am besten weiter leitet, und bei denen mit Einmallochung ja auch bei eigentlich zu großen Mengen pro Loch eher kein Insulin raus kommt, sondern höchstens ein Tropfen Gewebewasser. Und bei Diskussionen um Stahl oder Teflon hatte ich nie gedacht, dass die Nadeln in der Form verschieden sein könnten, sondern mich und andere immer nach dem Zauber des verschiedenen Materials gefragt. - Wenn ich das so bedenke, müsste ich auf Pumpe bei meinen Spritzmengen den Bolus wahrscheinlich immer zu einem guten Teil per Pen nehmen :-(
Auf die Hypers und Hypos aus heiterem Himmel, wie Du sie beschreibst, kann ich dagegen zuverlässig verzichten, seit ich mich nicht mehr drauf verlasse, dass es gut läuft, sondern meinen BZ nach dem postprandialen Verlauf steuere. Also nach dem Verlauf in der Zeit, in der die meisten Hypers und Hypos aufzutreten pflegen. Und so weit ich das mitbekommen habe, bezieht sich das meiste von dem, was man bei Dok Teupe lernen kann, auf diesen Verlauf nach dem Essen.
Bisdann, Jürgen -
Daniela
Rang: Gastam 22.09.2010 16:06:16
Hallo Jürgen,
das hast Du auch für die ICT sehr schön erkannt :-)
Und wenn die Kanüle das einzige Problem wäre, würde es weniger Ketos und Hypos geben.
Ich habe mir heute mal die Zeit genommen die Befüllbarkeit von Kathetern zu testen - ätzend, was bei den meisten Kathetern heraus kommt.
Es ist quasi nicht machbar derzeit verfügbare Katheter luftblasenfrei zu befüllen, die sind so bescheuert konstruiert, dass sie entweder Nebenluft ziehen oder den Flüssigkeitsfilm des Insulins aufreissen (--> Luftblasen), bzw. sich Luftblasen zwischen Katheter und Reservoir bilden.
Dass die Reservoire, wenn sie frisch geöffnet sind, dazu neigen Luftbläschen festzuhalten, ist mir bereits seit Jahren aufgefallen, das mit den Kathetern nicht.
Auch wenn es sich um kleine Luftblasen handelt, kleine Kinder oder ältere Erwachsene mit geringem Insulinbedarf bekommen Probleme - ganz sicher, denn hat man es endlich geschafft, die Luft da raus zu bekommen, sind das locker 5 - 10 mm im Schlauch, die 5 - 10 mm Insulin fehlen dann.
Wieviele Einheiten Insulin das dann sind, hängt von der Kompression der Luft/dem Druck der Pumpe zum Gewebe ab, das kann ich nicht mal eben ausrechnen.
Eine schlauchfreie Pumpe bietet dann nicht einmal die Möglichkeit diese fehlenden mm an Insulin zu erkennen, man wundert sich nur weshalb der Morgenwert höher ist und wie sieht es eigentlich im Inneren des Omnipod aus, kommt es da auch zu solchen Erscheinungen - ich weiß es nicht.
LG, Daniela -
Rudi
Rang: Gastam 22.09.2010 17:09:17
>>Auch wenn es sich um kleine Luftblasen handelt, ... bekommen Probleme - ganz sicher... die 5 - 10 mm Insulin fehlen dann. Wieviele Einheiten Insulin das dann sind, hängt von der Kompression der Luft/dem Druck der Pumpe zum Gewebe ab<< Sind wir mal grosszügig und vernachlässigen den Druck, kommt folgendes bei raus: Innendurchmesser Flex-Link-Schläuche 0,36 mm - ich nehme 0,4 mm, Luftblasenlänge (unkomprimiert!) 20 mm und 100 IE/ml, dann folgt nach Volumen V=r²πh= 0,2² x π x 20 = 2,5 mm³. 2,5 mm³ entsprechen 0,0025 ml, die mit dem Insulin ins Verhältnis setzen, kommen maximal
0,25 IE fehlen als Luft. Ich glaube selbst bei kleine Kinder oder ältere Erwachsene mit geringem Insulinbedarf wäre das vernachlässigbar - ODER?? von Rudi -
Jürgen
Rang: Gastam 22.09.2010 17:36:07
Moin Daniela,
rein technisch würde ich mit weniger Leitung weniger Lüftungsmöglichkeiten erwarten. Und beim Pod hast Du halt nur einen Bruchteil der üblichen Leitungslänge. Und Du hast mit dem kompletten Teil direkt am Körper eine konstante Temperatur im gesamten System, was auch gut für weniger Blasenbildung ist. Zudem hast Du mit der von der Fläche her größeren und stabileren Auflage wahrscheinlich weniger Fehl-/Rückfluss-Probs, weil die Kanüle erheblich weniger Möglichkeit hat, im Fell zu arbeiten und so den Einstichkanal fehlleitend zu erweitern.
Für mich persönlich sehe ich generell keinen Pumpenvorteil gegenüber ICT. Trotzdem interessiert mich die Technik, und was ich seit Jahren von Pod-Trägern aus USA lese, spricht uneingeschränkt für diese Bauform. Nicht zuletzt deswegen hab ich eigentlich kein Verständnis für Deine Pod-Abwertung im anderen Fred :-(
Bisdann, Jürgen -
Daniela
Rang: Gastam 22.09.2010 18:51:48
Hallo Ihr beiden,
da muss ich dann doch ausholen und erklären wie und was ich getestet habe.
Ich habe mir verschiedene Katheter gegriffen (Tender Link, Rapid D Link, Superline-D, Polyfin) und den Schlauch nach dem Zwischenstück Reservoir/Katheter nach ca. 2 cm Schlauch abgeschnitten. Dann habe ich ein Reservoir meiner Ex-Pumpe Animas genommen (neu) und dieses mit eingefärbtem Wasser befüllt - das dürfte dann in etwa der Viskosität von Insulin entsprochen haben. Das Reservoir war definitiv blasenfrei, das Wasser hat übrigens auch nicht ausgegast - das ist bei Insulin übrigens anders!
Es war definitiv ein großes Problem die Katheter blasenfrei zu befüllen. Weiterhin bildeten sich neue Luftblasen nachdem ich den größten Teil an Luft bereits aus dem Schlauch heraus geschoben hatte (Nebenluft).
Nun, man kann behaupten, dass 0,25 IE kein Problem sind - stimmt. Aber hier macht es die Häufigkeit von 0,25 IE UND welche zusätzlichen Fehlerursachen weitere Insulingaben vermindern.
Das kann man jetzt mal als Gedankenexperiment mit Fehlerberechnung ausmalen (das rechne ich jetzt nicht aus..).
Da die meisten Probleme nachts auftreten, wo es i.d.R. keinen Essensbolus gibt, kann es zu basalem Insulinmangel am Morgen kommen - toll, vor allem für Kinder, die dann ja häufig kein Eigeninsulin mehr haben und wo dann schon minimale Dosen fehlendes Insulin eine Ketoazidose auslösen können.
Im Übrigen sind 0,25 IE bei einer Basalratenmenge von 0,2 IE/kg Körpergewicht schon interessant. Lass es ein 5jähriges Kind mit 20 kg Körpergewicht sein, das entspricht einer Basalgesamtmenge von 4 IE und die fehlende Menge an Insulin wären dann 6,25% - das könnte dann 1 h - 2 h kein Basalinsulin in der Nacht bedeuten. Kleinere und leichtere Kinder trifft es dann umso härter.
Ich will ja nur sensibilisieren, letztendlich würden mich diese 0,25 IE auch nicht stören - wären es einmalig 0,25 IE die fehlen..
Jürgen,
da denke ich mit dem Pod wie Du, was den fehlenden Schlauch betrifft. Nur habe ich das Ding nicht gesehen, dementsprechend nie rein geschaut und ich bin auch nicht sicher ob da blasenfrei Insulin im Reservoir vorliegt, ich bin akribisch hinterher was Blasen im Reservoir betrifft - das kostet aber zum Teil viel Zeit mit Klopfen, leicht Anwärmen, Umdrehen des Reservoirs, wieder Klopfen, dann Befüllen, Klopfen.. Man sieht nicht ob da Luft drin ist oder nicht - schade.
Man sieht auch nicht ob die Kanüle liegt, ich hatte mit so niedlich kleinen Teflonkanülen ja schon häufig den Fall, dass die Kanüle sich vor Eintritt in die Haut zusammen geräufelt hatte und nur ein winzig bisschen in die Haut eindrang.
Hier findet ihr Bilder davon
bbs.tnbz.com/viewthread.php?tid=132181
und hier erneut, ich sehe da schon mindestens 1 Luftblase (Reservoir und Zwischenstück Katheter/Reservoir)
forums.childrenwithdiabetes.com/showthread.php?t=50312
Naja, außerdem sind da mehr Verbindungsstücke als es bei der "normalen" Pumpe der Fall ist, also noch mehr mögliche Fehlerquellen.
Bitte nicht von der Kompaktheit blenden lassen.
LG, Daniela
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Nachtrag v. Daniela
Rang: Gastam 22.09.2010 19:05:33
Habe gerade weitere Bilder entdeckt, da berichtet ein Elternteil wie toll das Ding ist und wie glücklich das Kind ist..
http://www.flickr.com/photos/capturelifeinaction/3712105952/in/photostream/
Naja, ich sehe da auf einem der Bilder eine riesige Luftblase, aber schöne Bilder hat der gemacht - nur wieso ist die Luftblase nicht aufgefallen oô
Gott sei es gedankt, dass ich nicht bereits im Kindesalter an Dm erkrankt bin und meine Mutter das hätte machen müssen.. von Nachtrag v. Daniela -
Jürgen
Rang: Gastam 22.09.2010 19:57:07
Moin Daniela,
ich bin Baujahr 47. Damals hat noch nicht mal jemand von ner Insulinpumpe geträumt. Da war 1 Schuss pro Tag noch Standard und der aus nem selbst ausgekochten und mit der Feile angespitzen veritablen Rohr. Die meisten von den Kriegs- und Nachkriegs-Jahrgängen mit Typ1 haben ihre Nachrufe längst hinter sich und ebenso erschreckend viele, die mit mir vor 20 Jahren als 2er angefangen haben.
Verglichen mit Nachkrieg war das vor 20 Jahren schon paradisisch. Und wenn ich heute ein Kind mit Diabetes betreuen würde, würde ich als erstes das Insulin verlängern/verdünnen und damit die volumenmäßige Dosierung in eine praktisch händelbare Größenordnung holen. Damit würden auch die Blasen im Reservoir wenigstens einen Teil ihres Schreckens verlieren, den sie in meinen Augen ohnehin nicht haben, weil sie sich in dem Druckbereich, über den wir hier reden, eher statisch verhalten und sich eher nicht gummimäßig zusammendrücken lassen bzw. dann Insulin drückend expandieren.
Verlängern wäre übrigens ein einfaches Rezept für alle besonders insulinempfindlichen Pumpis, wenn ihnen für sie zu große Dosierschritte Schwierigkeiten machen :-)
Bisdann, Jürgen -
Daniela
Rang: Gastam 23.09.2010 00:39:02
Ja Jürgen,
genau das würde ich auch tun, verdünnen.
Leider sind nicht alle Pumpen umstellbar und die Rechnerei ist dann nicht so der Hit ^^
Früher hat man sicher auch mehr Insulin verwendet als man es heute mit den Pumpen muss, Luft macht sich erst bemerkbar wenn man mit der Dosis/Tag bereits am Optimum ist, dafür kann man damit aber flexiblere Lebensweise praktizieren, die pp-Werte sind nicht zickig und man die Einstellung ist stabiler als mit zuviel Insulin.
Ich will wirklich nicht verteufeln, man muss nur genau hinsehen und das Omnipod hat Vorteile UND Nachteile :-)
LG, Daniela -
Jasmine
Rang: Gastam 26.09.2010 20:46:24
Hallo,
es gibt auch andere Insulin Mischungen im Handel. Z.B. für Säuglinge. Ich glaube sogar U4
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Nellrock
Rang: Gastam 28.09.2010 22:15:26
Hallo,
ich bin neu in diesem Forum. Es interessierte mich, da ich Freitag die Omnipod bekomme. Ich wollte einfach mal verschiedene Meinungen dazu lesen. Probehalber habe ich sie bereits drei Tage getragen und kann nur positiv darüber berichten. Die Skepsis der anderen kann ich nicht teilen. Seit einigen Jahren bin ich nun Pumpenträgerin, seit 27 Jahren an Diabetes erkrankt. Am besten an der neuen Pumpe ist natürlich, daß alles ohne Schlauch geht, man sieht sie nicht mehr. An meiner bisherigen habe ich auch durch eine Nickelallergie die Teflonkanülen.
Ich war auch erst misstrauisch, aber wie gesagt, sie ist zu empfehlen. Man merkt sie auch nicht so, wie die bisherigen, die ja doch am Gürtel etc. hängen. Man kann alles mit ihr machen, baden, duschen, Sport etc.. -
steffi
Rang: Gastam 29.09.2010 11:21:38
hallo zusammen,
hallo anonyme-ab-Freitag-omnipod-träger(in),
finde die diskussion sehr sehr interessant und bin schon ganz gespannt was du zu erzählen hast, wenn du den omnipod dann wirklich ab freitag trägst. ich glaube wir sind schon alle ganz gespannt auf deinen erfahrungsbericht!
lg
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Nellrock
Rang: Gast -
Nellrock
Rang: Gastam 03.10.2010 15:19:55
Hallo zusammen,
trage nun den dritten Tag meine ersehnte Omnipod und kann nur positiv berichten. Man merkt sie kaum am Körper, momentan habe ich sie am Bauch; zur Sicherheit, um ab und zu zu gucken, ob sie noch da ist. Das Einstellen des Gerätes, Basalrate etc., geht innerhalb von Sekunden. Nach dem Duschen oder Umziehen bin ich immer noch auf der Suche nach der Pumpe mit Schlauch, aber nein, die braucht man ja nicht mehr. Jogginghosen gehen jetzt nach zig Jahren auch ohne Taschen. Luftblasen werden nach dem Befüllen des Pods automatisch "rausgezogen". Einzig negativ finde ich, daß die Bolusabgabe etwas lange dauert und ich nicht sehe, wieviel schon abgegeben worden ist, anders als bei der Spirit. Aber auch da werde ich mich drangewöhnen. Das Zusatzbehör nimmt nicht mehr so viel Platz in Anspruch. Bei der Spirit hatte ich die Katheder und die Ersatznadeln in Kartons. Nun ist alles in einem. Alle drei Tage ist der Wechsel. Den "Müll" entsorgt man nicht mehr über den Hausmüll, sondern schickt ihn ein; finde ich persönlich gut. Es wurde mir zugesichert, daß der Vorrat immer für ein Vierteljahr reicht. Vorab kann mankeine Ampullen mehr vorbereiten und in den Kühlschrank legen. Schadet aber nicht, da das Befüllen nur Sekunden in Anspruch nimmt und man genau weiß, Datum und Uhrzeit, wann der nächste Wechsel stattfinden sollte.
Ich also kann diese Pumpe nur empfehlen!
Gruß von Nellrock -
steffi
Rang: Gastam 03.10.2010 17:51:02
hallo nellrock,
vielen Dank für deinen Beitrag.
Ist doch einfach was anderes die Meinung von einem echten Nutzer zu hören als irgendwelches Marketing-Blabla, wo man sich einfach nie sicher sein kann, ob es letztendlich tatsächlich das verspricht was da erzählt wird. Außerdem platzieren Firmen einfach zu oft Meinungen so geschickt, dass wir Kunden denken diese sein neutral.
Wünsche Dir und "Deinem Omnipod" ;-) alles Gute und würde mich freuen, wenn du vielleicht in ein paar Wochen nochmals Dich melden würdest um zu erzählen wie es "euch beiden" geht.
lg -
nixkapiert
Rang: Gastam 05.10.2010 20:51:46
"Luftblasen werden nach dem Befüllen des Pods automatisch "rausgezogen". "
Daran glaube ich nicht so ganz, wie ist das technisch realisiert worden?
Auf den Bildern, s. links oben, sind deutliche Luftblasen zu sehen - das automatische Luftrausziehen funktioniert dann also nur wenn die Omnipod nicht gerade einen Fototermin vor sich hat - oder wie muss ich das verstehen? von nixkapiert -
Nellrock
Rang: Gastam 06.10.2010 20:18:44
Die Pumpe entlüftet sich automatisch. Fotografiert habe ich sie noch nicht, obwohl es ein großes Hobby von mir ist. Warum also so negativ? Nun kommt mal was neues auf den Markt für die Pumpies, also positiv ran an die Sache. Wie oft seid ihr schon mit dem Schlauch hängengeblieben, wie oft hat man sich über das Befüllen des Katheders geärgert? Ich war auch etwas skeptisch, bin aber nach ein paar Tagen schon überzeugt. Viele Sache, wie z. B. Bolusberechnung schenke ich mir noch, da ich einiges noch selbst entscheiden will zu Anfang. Blutzuckermessen bei neuen Streifen läuft ohne Codierung und misst genauso genau wie die anderen Geräte. Die Zeitersparnis mit allem drum und dran ist enorm. von Nellrock