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Omnipod
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steffi
Rang: Gastam 10.09.2010 10:57:12
Hallo,
hat jemand schon Erfahrungen mit dem Omnipod? Würde mich brennend interessieren wie das handling so ist und wahnsinnig freuen, wenn jemand schon was dazu schreiben könnte. VIELEN DANK schonmal im voraus.
steffi -
Jürgen
Rang: Gastam 10.09.2010 20:12:26
Hab grad mal Google nach Omnipod Erfahrungen und omnipod experience gefragt und hätte wahrscheinlich wenigstens heute den ganzen Abend zu lesen ;-) von Jürgen -
Daniela
Rang: Gastam 11.09.2010 17:46:48
Hi,
das ist der Beschreibung nach schonmal der letzte Dreck!
Wenn man bedenkt, dass Teflonkanülen maximal 2 Tage liegen sollen, da es sonst zu Narbenbildung kommt und man dann noch daran denkt, dass Teflon abknicken kann - ist das Ding nicht gut.
Ein Diabetiker hat nichts von einer tollen Pumpe, die am Körper diskret anliegt, wenn die Insulingabe nicht erfolgt weil die Kanüle abgeknickt ist, bzw. es zu Resorptionsstörungen aufgrund von Narbengewebe kommt.
Das sollte die Firma mal neu überdenken und eine Pumpe mit 12 mm Stahlkanüle, auswechselbar, entwickeln.
Davon abgesehen ist das Ding bestimmt eine interessante Entwicklung, erinnert ein wenig an ein Mobiltelefon ohne SIM-Karte ^^
LG, Daniela
"Einfaches Aufziehen des Insulins (2 ml-Reservoir)
Kann an viele Stellen einfach aufgesetzt werden (Bauch, Oberarm, Gesäß...)
Die 9 mm Teflonkanüle wird automatisch im 45 Grad-Winkel gesetzt
Liegedauer: 3 Tage
Exakte und sichere Insulingabe
Steriles Einmalprodukt, das nach Verwendung entsorgt wird
Wasserdicht beim Schwimmen und Tauchen
Sehr diskret - liegt flach auf der Haut
Ultraleichte 34 g bei gefülltem Reservoir
Hautfreundliches Pflaster
Sitzt sicher auf der Haut
7 Basalprofile
Minimale Bolusgabe 0,05 I.E."
Quelle: www.diaexpert.de/insulinpumpen/mylife-omnipod.html -
Hajo Janse
Rang: Gastam 12.09.2010 01:55:48
@ Daniela
Wieso bist du so aggresive, ich kenne dich nicht so.
Zitat
Wenn man bedenkt, dass Teflonkanülen maximal 2 Tage liegen sollen, da es sonst zu Narbenbildung kommt und man dann noch daran denkt, dass Teflon abknicken kann - ist das Ding nicht gut.
Ende Zitat
Viele benützen Teflonkanüle, ich auch seit 5 Jahre und habe keine Problem damit.
Für leute mit Narbenbildung weniger geeignet aber für viele anderen wohl. Habe selbst wie du weisst eine Animas jetzt den zweite und benütze Accucheck Flexlink
Grüsse
Hajo von Hajo Janse -
Daniela
Rang: Gastam 17.09.2010 22:34:16
Hallo Hajo,
agressiv würde ich das nicht nennen - ich habe Dank der Teflonkatheter und einer bescheidenen Schulung, Einstellung einen Hba1c von > 9 gehabt, mir Nächte um die Ohren schlagen müssen, da die Insulingabe mit Teflon so gut wie nie funktioniert hatte (habe dann alle 3 - 4 Stunden mit U100-Spritze Insulin gegeben). Wie kann man denn dann Teflon noch empfehlen?
Sorry, aber Teflonkanülen dürften Ärzte meiner Meinung nach nur verordnen wenn dringende Gründe dafür vorliegen (Nickelallergie etc.) oder aber zurück zur ICT verordnen. Die Insulingabe mít Teflonkanülen ist NICHT sicher, die Fehlerquote liegt bei weitem höher als bei der ICT mit Pen!
Und ich denke, dass sich auch irgendwann bei Dir das Problem darstellen wird..
Teupe hat sehr bildlich gezeigt was Teflonkanülen anrichten. Außer dem Teflon bemängel ich noch die Kanülenlänge, bedenkt man, dass die Masse Der Diabetologen nicht richtig schult, was die Kanülenlänge und die maximale Insulinmenge aufeinmal gegeben, bezüglich Insulinrückfluss, betrifft.
Dann sind auch noch senkrechte Teflonkanülen auf dem Markt, absoluter Dreck - meine Meinung und Erfahrung...
Solange es Omnipod nicht mit mindestens 12 mm Stahlkanülen gibt, halte ich das Ding für Mist ^^
Es kann nicht sein, dass man ins Design investiert, aber die Insulingabensicherheit unter den Tisch fallen lässt - eine hübsche Insulinpumpe hat noch keinem Diabetiker im diabetischen Koma weiter geholfen!
LG, Daniela -
Jürgen
Rang: Gastam 18.09.2010 10:03:56
Sorry Daniela,
aber es gibt auch bei Teupe Teile, die in Richtung persönliche Mystik gehen und nur bedingt oder vielleicht sogar gar nicht zutreffen. Dazu zähle ich eindeutig die Teflon-Stahl-Geschichte. Und einen nennenswerten Insulin-Rückfluss in ein am anderen Ende geschlossenes bzw. in kurzen Intervallen unter leichtem Überdruck stehendes Microrohr von vielleicht 30 oder 40mm Länge (inkl. Leitung innerhalb des Pods) halte ich unabhängig von der einstechenden Kanülen-Länge für schlicht technisch unmöglich.
Bisdann, Jürgen -
Sabine
Rang: Gastam 19.09.2010 16:43:48
Hallo Daniela,
wieso muss die Kanüle 12 mm lang sein?
Nur bei Pumpen oder auch bei Pens?
Gruß
Sabine -
Daniela
Rang: Gastam 21.09.2010 19:54:38
Hallo Sabine, Hallo Jürgen,
Insulinrückfluss findet nicht in die Kanüle statt, sondern vor allem aus dem Gewebe hinaus, entlang der Kanüle. Naja, es gibt wohl auch Pumpen, da fließt das Insulin zur Pumpe zurück (Blut um Katheter). Außerdem ist die schräge Kanüle auch da günstiger als die senkrechte.
Es gilt nach Teupe prinzipiell pro mm Nadel-/Kanülenlänge maximal 1 Einheit Insulin geben um das Problem zu vermindern. Ich persönlich habe die Erfahrungen mit dem Rückfluss gemacht und das schon lange bevor ich bei Teupe war.
Wer also eine große Mahlzeit vor sich hat, kann entweder lange Kanülen verwenden oder den Bolus aufteilen (Pen, Spritze) bzw. langsam über die Pumpe abgeben, um die bestmögliche Resorption von Insulin zu gewährleisten.
8 mm-Kanülen sind was für Kinder oder alte Menschen mit geringem Insulinbedarf.
Das ist keine Mystik sondern Physik, das Gewebe bietet dem Insulin einen Widerstand, je größer der Bolus, desto größer ist der Druck des umliegenden Gewebes auf die Insulinblase. Da in der Natur alles den Weg des geringsten Widerstandes nehmen will, wird das Insulin entlang der Kanüle (um die ist "freier Raum" durch Bewegungen der Kanüle im Gewebe) zurück fließen wollen. Die Länge und Lage der Kanüle bestimmt nun ob das Insulin das schafft oder nicht. Weiterhin bestimmt noch die Tragedauer von Kanülen den Insulinrückfluss (das ist meine Theorie), je länger Kanülen liegen, desto größer der "freie Raum".
Durch Bewegung wird auch die Kanüle im Gewebe bewegt und damit Gewebe verdrängt. Das Gewebe wird sich nicht wieder an die Kanüle anschmiegen, es bildet sich vielmehr ein Film von Flüssigkeit um die Kanüle.
Wechselt man die Kanüle nach spätestens 2 Tagen regeneriert sich das Gewebe und es kommt zu weniger bis keiner Narbenbildung als wie es bei längeren Tragedauern der Fall ist.
Auch hier ist noch einmal anzumerken, dass dass Teflonkanülen dicker sind als Stahlkanülen.
Stahlkanülen (starr) bewegen sich auch weniger im Gewebe wenn der Katheter gut fixiert ist als Teflon es tut, das flexibel ist und damit trotz gut fixiertem Katheter die Bewegungen im Gewebe mitmacht und zurück "springt" - Impulserhaltung kommt da neben den Hebelgesetzen der Physik auch noch zur Anwendung ^^
Das ist alles logisch und nachvollziehbar, ich verstehe nicht, wie man das nicht begreifen kann.
Das mit den Kanülen macht sich dann bemerkbar wenn die Therapie so fein formuliert ist, dass JEDER Fehler auffällt.
ôô
Kann ja sein, dass alles irgendwie gut läuft, nur dann sollte man sich nicht auch irgendwann über Hypos oder Hypers "aus heiterem Himmel" wundern!
Ich hatte noch bis Ende Juli katastrophale Werte, dass es jetzt so super läuft, verdanke ich auch den Erkenntnissen über die Kanülen. Gebe ich große Boli mit Verzögerung ab oder teile den Bolus auf, kommt es zu weniger Problemen als damals.
Bolus örtlich aufteilen ist auch noch nen super Tipp gehen hohe pp-Werte bei schnelleren KH ;-)
LG, Daniela -
ce wfr fg3rbvf
Rang: Gastam 22.09.2010 04:23:57
mein gott, daniela, wie kannst du es dir erlauben, an dm-papst jürgens fachkundiger meinung zu zweifeln oder diese gar zu berichtigen. so etwas tutet man nicht, denn er weiss, wovon er redet. das hoffe ich jedenfalls für andere. -
Jürgen
Rang: Gastam 22.09.2010 11:02:05
Moin Daniela,
danke für die umfassende Info. Während Rückfluss in aller Regel das bedeutet, was dahin zurück fließt, wo's hergekommen ist, meinen Pumpis mit Rückfluss also den Spritzverlust, der nebenher geht und immer dann entsteht, wenn sie versuchen, mehr Insulin rein zu drücken, als die Spritzstelle aufnehmen kann. Hätte ehrlich nicht gedacht, dass da pro Bolusdruck mehr als vielleicht 10% verlustig gehen könnte, also bei meinen ca. 40-50 Boluseinheiten vielleicht 4-5. Ok, und dieser Spritzverlust wird rein technisch umso geringer, je tiefer die Nadel im Fell steckt. Das ist logisch nachvollziehbar und vollkommen verschieden von der Diskussion bei den Pennadeln, bei der es eher um die Unterhautschicht geht, die den Stoff am besten weiter leitet, und bei denen mit Einmallochung ja auch bei eigentlich zu großen Mengen pro Loch eher kein Insulin raus kommt, sondern höchstens ein Tropfen Gewebewasser. Und bei Diskussionen um Stahl oder Teflon hatte ich nie gedacht, dass die Nadeln in der Form verschieden sein könnten, sondern mich und andere immer nach dem Zauber des verschiedenen Materials gefragt. - Wenn ich das so bedenke, müsste ich auf Pumpe bei meinen Spritzmengen den Bolus wahrscheinlich immer zu einem guten Teil per Pen nehmen :-(
Auf die Hypers und Hypos aus heiterem Himmel, wie Du sie beschreibst, kann ich dagegen zuverlässig verzichten, seit ich mich nicht mehr drauf verlasse, dass es gut läuft, sondern meinen BZ nach dem postprandialen Verlauf steuere. Also nach dem Verlauf in der Zeit, in der die meisten Hypers und Hypos aufzutreten pflegen. Und so weit ich das mitbekommen habe, bezieht sich das meiste von dem, was man bei Dok Teupe lernen kann, auf diesen Verlauf nach dem Essen.
Bisdann, Jürgen -
Daniela
Rang: Gastam 22.09.2010 16:06:16
Hallo Jürgen,
das hast Du auch für die ICT sehr schön erkannt :-)
Und wenn die Kanüle das einzige Problem wäre, würde es weniger Ketos und Hypos geben.
Ich habe mir heute mal die Zeit genommen die Befüllbarkeit von Kathetern zu testen - ätzend, was bei den meisten Kathetern heraus kommt.
Es ist quasi nicht machbar derzeit verfügbare Katheter luftblasenfrei zu befüllen, die sind so bescheuert konstruiert, dass sie entweder Nebenluft ziehen oder den Flüssigkeitsfilm des Insulins aufreissen (--> Luftblasen), bzw. sich Luftblasen zwischen Katheter und Reservoir bilden.
Dass die Reservoire, wenn sie frisch geöffnet sind, dazu neigen Luftbläschen festzuhalten, ist mir bereits seit Jahren aufgefallen, das mit den Kathetern nicht.
Auch wenn es sich um kleine Luftblasen handelt, kleine Kinder oder ältere Erwachsene mit geringem Insulinbedarf bekommen Probleme - ganz sicher, denn hat man es endlich geschafft, die Luft da raus zu bekommen, sind das locker 5 - 10 mm im Schlauch, die 5 - 10 mm Insulin fehlen dann.
Wieviele Einheiten Insulin das dann sind, hängt von der Kompression der Luft/dem Druck der Pumpe zum Gewebe ab, das kann ich nicht mal eben ausrechnen.
Eine schlauchfreie Pumpe bietet dann nicht einmal die Möglichkeit diese fehlenden mm an Insulin zu erkennen, man wundert sich nur weshalb der Morgenwert höher ist und wie sieht es eigentlich im Inneren des Omnipod aus, kommt es da auch zu solchen Erscheinungen - ich weiß es nicht.
LG, Daniela -
Rudi
Rang: Gastam 22.09.2010 17:09:17
>>Auch wenn es sich um kleine Luftblasen handelt, ... bekommen Probleme - ganz sicher... die 5 - 10 mm Insulin fehlen dann. Wieviele Einheiten Insulin das dann sind, hängt von der Kompression der Luft/dem Druck der Pumpe zum Gewebe ab<< Sind wir mal grosszügig und vernachlässigen den Druck, kommt folgendes bei raus: Innendurchmesser Flex-Link-Schläuche 0,36 mm - ich nehme 0,4 mm, Luftblasenlänge (unkomprimiert!) 20 mm und 100 IE/ml, dann folgt nach Volumen V=r²πh= 0,2² x π x 20 = 2,5 mm³. 2,5 mm³ entsprechen 0,0025 ml, die mit dem Insulin ins Verhältnis setzen, kommen maximal
0,25 IE fehlen als Luft. Ich glaube selbst bei kleine Kinder oder ältere Erwachsene mit geringem Insulinbedarf wäre das vernachlässigbar - ODER?? von Rudi -
Jürgen
Rang: Gastam 22.09.2010 17:36:07
Moin Daniela,
rein technisch würde ich mit weniger Leitung weniger Lüftungsmöglichkeiten erwarten. Und beim Pod hast Du halt nur einen Bruchteil der üblichen Leitungslänge. Und Du hast mit dem kompletten Teil direkt am Körper eine konstante Temperatur im gesamten System, was auch gut für weniger Blasenbildung ist. Zudem hast Du mit der von der Fläche her größeren und stabileren Auflage wahrscheinlich weniger Fehl-/Rückfluss-Probs, weil die Kanüle erheblich weniger Möglichkeit hat, im Fell zu arbeiten und so den Einstichkanal fehlleitend zu erweitern.
Für mich persönlich sehe ich generell keinen Pumpenvorteil gegenüber ICT. Trotzdem interessiert mich die Technik, und was ich seit Jahren von Pod-Trägern aus USA lese, spricht uneingeschränkt für diese Bauform. Nicht zuletzt deswegen hab ich eigentlich kein Verständnis für Deine Pod-Abwertung im anderen Fred :-(
Bisdann, Jürgen -
Daniela
Rang: Gastam 22.09.2010 18:51:48
Hallo Ihr beiden,
da muss ich dann doch ausholen und erklären wie und was ich getestet habe.
Ich habe mir verschiedene Katheter gegriffen (Tender Link, Rapid D Link, Superline-D, Polyfin) und den Schlauch nach dem Zwischenstück Reservoir/Katheter nach ca. 2 cm Schlauch abgeschnitten. Dann habe ich ein Reservoir meiner Ex-Pumpe Animas genommen (neu) und dieses mit eingefärbtem Wasser befüllt - das dürfte dann in etwa der Viskosität von Insulin entsprochen haben. Das Reservoir war definitiv blasenfrei, das Wasser hat übrigens auch nicht ausgegast - das ist bei Insulin übrigens anders!
Es war definitiv ein großes Problem die Katheter blasenfrei zu befüllen. Weiterhin bildeten sich neue Luftblasen nachdem ich den größten Teil an Luft bereits aus dem Schlauch heraus geschoben hatte (Nebenluft).
Nun, man kann behaupten, dass 0,25 IE kein Problem sind - stimmt. Aber hier macht es die Häufigkeit von 0,25 IE UND welche zusätzlichen Fehlerursachen weitere Insulingaben vermindern.
Das kann man jetzt mal als Gedankenexperiment mit Fehlerberechnung ausmalen (das rechne ich jetzt nicht aus..).
Da die meisten Probleme nachts auftreten, wo es i.d.R. keinen Essensbolus gibt, kann es zu basalem Insulinmangel am Morgen kommen - toll, vor allem für Kinder, die dann ja häufig kein Eigeninsulin mehr haben und wo dann schon minimale Dosen fehlendes Insulin eine Ketoazidose auslösen können.
Im Übrigen sind 0,25 IE bei einer Basalratenmenge von 0,2 IE/kg Körpergewicht schon interessant. Lass es ein 5jähriges Kind mit 20 kg Körpergewicht sein, das entspricht einer Basalgesamtmenge von 4 IE und die fehlende Menge an Insulin wären dann 6,25% - das könnte dann 1 h - 2 h kein Basalinsulin in der Nacht bedeuten. Kleinere und leichtere Kinder trifft es dann umso härter.
Ich will ja nur sensibilisieren, letztendlich würden mich diese 0,25 IE auch nicht stören - wären es einmalig 0,25 IE die fehlen..
Jürgen,
da denke ich mit dem Pod wie Du, was den fehlenden Schlauch betrifft. Nur habe ich das Ding nicht gesehen, dementsprechend nie rein geschaut und ich bin auch nicht sicher ob da blasenfrei Insulin im Reservoir vorliegt, ich bin akribisch hinterher was Blasen im Reservoir betrifft - das kostet aber zum Teil viel Zeit mit Klopfen, leicht Anwärmen, Umdrehen des Reservoirs, wieder Klopfen, dann Befüllen, Klopfen.. Man sieht nicht ob da Luft drin ist oder nicht - schade.
Man sieht auch nicht ob die Kanüle liegt, ich hatte mit so niedlich kleinen Teflonkanülen ja schon häufig den Fall, dass die Kanüle sich vor Eintritt in die Haut zusammen geräufelt hatte und nur ein winzig bisschen in die Haut eindrang.
Hier findet ihr Bilder davon
bbs.tnbz.com/viewthread.php?tid=132181
und hier erneut, ich sehe da schon mindestens 1 Luftblase (Reservoir und Zwischenstück Katheter/Reservoir)
forums.childrenwithdiabetes.com/showthread.php?t=50312
Naja, außerdem sind da mehr Verbindungsstücke als es bei der "normalen" Pumpe der Fall ist, also noch mehr mögliche Fehlerquellen.
Bitte nicht von der Kompaktheit blenden lassen.
LG, Daniela
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Nachtrag v. Daniela
Rang: Gastam 22.09.2010 19:05:33
Habe gerade weitere Bilder entdeckt, da berichtet ein Elternteil wie toll das Ding ist und wie glücklich das Kind ist..
http://www.flickr.com/photos/capturelifeinaction/3712105952/in/photostream/
Naja, ich sehe da auf einem der Bilder eine riesige Luftblase, aber schöne Bilder hat der gemacht - nur wieso ist die Luftblase nicht aufgefallen oô
Gott sei es gedankt, dass ich nicht bereits im Kindesalter an Dm erkrankt bin und meine Mutter das hätte machen müssen.. von Nachtrag v. Daniela -
Jürgen
Rang: Gastam 22.09.2010 19:57:07
Moin Daniela,
ich bin Baujahr 47. Damals hat noch nicht mal jemand von ner Insulinpumpe geträumt. Da war 1 Schuss pro Tag noch Standard und der aus nem selbst ausgekochten und mit der Feile angespitzen veritablen Rohr. Die meisten von den Kriegs- und Nachkriegs-Jahrgängen mit Typ1 haben ihre Nachrufe längst hinter sich und ebenso erschreckend viele, die mit mir vor 20 Jahren als 2er angefangen haben.
Verglichen mit Nachkrieg war das vor 20 Jahren schon paradisisch. Und wenn ich heute ein Kind mit Diabetes betreuen würde, würde ich als erstes das Insulin verlängern/verdünnen und damit die volumenmäßige Dosierung in eine praktisch händelbare Größenordnung holen. Damit würden auch die Blasen im Reservoir wenigstens einen Teil ihres Schreckens verlieren, den sie in meinen Augen ohnehin nicht haben, weil sie sich in dem Druckbereich, über den wir hier reden, eher statisch verhalten und sich eher nicht gummimäßig zusammendrücken lassen bzw. dann Insulin drückend expandieren.
Verlängern wäre übrigens ein einfaches Rezept für alle besonders insulinempfindlichen Pumpis, wenn ihnen für sie zu große Dosierschritte Schwierigkeiten machen :-)
Bisdann, Jürgen -
Daniela
Rang: Gastam 23.09.2010 00:39:02
Ja Jürgen,
genau das würde ich auch tun, verdünnen.
Leider sind nicht alle Pumpen umstellbar und die Rechnerei ist dann nicht so der Hit ^^
Früher hat man sicher auch mehr Insulin verwendet als man es heute mit den Pumpen muss, Luft macht sich erst bemerkbar wenn man mit der Dosis/Tag bereits am Optimum ist, dafür kann man damit aber flexiblere Lebensweise praktizieren, die pp-Werte sind nicht zickig und man die Einstellung ist stabiler als mit zuviel Insulin.
Ich will wirklich nicht verteufeln, man muss nur genau hinsehen und das Omnipod hat Vorteile UND Nachteile :-)
LG, Daniela -
Jasmine
Rang: Gastam 26.09.2010 20:46:24
Hallo,
es gibt auch andere Insulin Mischungen im Handel. Z.B. für Säuglinge. Ich glaube sogar U4
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Nellrock
Rang: Gastam 28.09.2010 22:15:26
Hallo,
ich bin neu in diesem Forum. Es interessierte mich, da ich Freitag die Omnipod bekomme. Ich wollte einfach mal verschiedene Meinungen dazu lesen. Probehalber habe ich sie bereits drei Tage getragen und kann nur positiv darüber berichten. Die Skepsis der anderen kann ich nicht teilen. Seit einigen Jahren bin ich nun Pumpenträgerin, seit 27 Jahren an Diabetes erkrankt. Am besten an der neuen Pumpe ist natürlich, daß alles ohne Schlauch geht, man sieht sie nicht mehr. An meiner bisherigen habe ich auch durch eine Nickelallergie die Teflonkanülen.
Ich war auch erst misstrauisch, aber wie gesagt, sie ist zu empfehlen. Man merkt sie auch nicht so, wie die bisherigen, die ja doch am Gürtel etc. hängen. Man kann alles mit ihr machen, baden, duschen, Sport etc.. -
steffi
Rang: Gastam 29.09.2010 11:21:38
hallo zusammen,
hallo anonyme-ab-Freitag-omnipod-träger(in),
finde die diskussion sehr sehr interessant und bin schon ganz gespannt was du zu erzählen hast, wenn du den omnipod dann wirklich ab freitag trägst. ich glaube wir sind schon alle ganz gespannt auf deinen erfahrungsbericht!
lg
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Nellrock
Rang: Gast -
Nellrock
Rang: Gastam 03.10.2010 15:19:55
Hallo zusammen,
trage nun den dritten Tag meine ersehnte Omnipod und kann nur positiv berichten. Man merkt sie kaum am Körper, momentan habe ich sie am Bauch; zur Sicherheit, um ab und zu zu gucken, ob sie noch da ist. Das Einstellen des Gerätes, Basalrate etc., geht innerhalb von Sekunden. Nach dem Duschen oder Umziehen bin ich immer noch auf der Suche nach der Pumpe mit Schlauch, aber nein, die braucht man ja nicht mehr. Jogginghosen gehen jetzt nach zig Jahren auch ohne Taschen. Luftblasen werden nach dem Befüllen des Pods automatisch "rausgezogen". Einzig negativ finde ich, daß die Bolusabgabe etwas lange dauert und ich nicht sehe, wieviel schon abgegeben worden ist, anders als bei der Spirit. Aber auch da werde ich mich drangewöhnen. Das Zusatzbehör nimmt nicht mehr so viel Platz in Anspruch. Bei der Spirit hatte ich die Katheder und die Ersatznadeln in Kartons. Nun ist alles in einem. Alle drei Tage ist der Wechsel. Den "Müll" entsorgt man nicht mehr über den Hausmüll, sondern schickt ihn ein; finde ich persönlich gut. Es wurde mir zugesichert, daß der Vorrat immer für ein Vierteljahr reicht. Vorab kann mankeine Ampullen mehr vorbereiten und in den Kühlschrank legen. Schadet aber nicht, da das Befüllen nur Sekunden in Anspruch nimmt und man genau weiß, Datum und Uhrzeit, wann der nächste Wechsel stattfinden sollte.
Ich also kann diese Pumpe nur empfehlen!
Gruß von Nellrock -
steffi
Rang: Gastam 03.10.2010 17:51:02
hallo nellrock,
vielen Dank für deinen Beitrag.
Ist doch einfach was anderes die Meinung von einem echten Nutzer zu hören als irgendwelches Marketing-Blabla, wo man sich einfach nie sicher sein kann, ob es letztendlich tatsächlich das verspricht was da erzählt wird. Außerdem platzieren Firmen einfach zu oft Meinungen so geschickt, dass wir Kunden denken diese sein neutral.
Wünsche Dir und "Deinem Omnipod" ;-) alles Gute und würde mich freuen, wenn du vielleicht in ein paar Wochen nochmals Dich melden würdest um zu erzählen wie es "euch beiden" geht.
lg -
nixkapiert
Rang: Gastam 05.10.2010 20:51:46
"Luftblasen werden nach dem Befüllen des Pods automatisch "rausgezogen". "
Daran glaube ich nicht so ganz, wie ist das technisch realisiert worden?
Auf den Bildern, s. links oben, sind deutliche Luftblasen zu sehen - das automatische Luftrausziehen funktioniert dann also nur wenn die Omnipod nicht gerade einen Fototermin vor sich hat - oder wie muss ich das verstehen? von nixkapiert -
Nellrock
Rang: Gastam 06.10.2010 20:18:44
Die Pumpe entlüftet sich automatisch. Fotografiert habe ich sie noch nicht, obwohl es ein großes Hobby von mir ist. Warum also so negativ? Nun kommt mal was neues auf den Markt für die Pumpies, also positiv ran an die Sache. Wie oft seid ihr schon mit dem Schlauch hängengeblieben, wie oft hat man sich über das Befüllen des Katheders geärgert? Ich war auch etwas skeptisch, bin aber nach ein paar Tagen schon überzeugt. Viele Sache, wie z. B. Bolusberechnung schenke ich mir noch, da ich einiges noch selbst entscheiden will zu Anfang. Blutzuckermessen bei neuen Streifen läuft ohne Codierung und misst genauso genau wie die anderen Geräte. Die Zeitersparnis mit allem drum und dran ist enorm. von Nellrock -
Daniela
Rang: Gastam 08.10.2010 18:41:14
Hallo Nellrock,
ich würde es kritisch nennen - nicht negativ.
Schau dort:
http://www.flickr.com/photos/capturelifeinaction/3712105952/in/photostream/
LG, Daniela -
Jürgen
Rang: Gastam 12.10.2010 14:02:44
Hab's mir angeschaut und bin begeistert, was funzt. Woran willst Du da konkret technisch im Vergleich mit Deiner augenblicklichen Pumpe besondere Bedenken festmachen? von Jürgen -
Daniela
Rang: Gastam 17.10.2010 01:35:51
Äh, hast Du die dicke Luftblase nicht gesehen?
Wenn es denn automatisch rausgesogen würde, wo käme dann die Luft her?
Du siehst das der Pumpe nicht an, da sie direkt am Körper anliegt und keine Einsichtmöglichkeit in das Reservoir bietet (war auch ein Grund weshalb ich die Animas nicht mehr wollte).
Du siehst auch nicht ob der Kolben gut am Reservoir anliegt.
Es kann bei sochen Verbindungen (Katheter/Pumpe) immer zu Schwachstellen kommen, man sieht es nicht und in der Nacht hat man dann den Insulinmangel.
Ein Insulinmangel von 4-5 Stunden bedeutet für mich Ketoazidose = Schema A (s. chrostek) oder KH Intensivstation.
Es sterben noch immer Diabetiker an der Ketoazidose während der Behandlung, das dürfen wie T1er niemals vergessen.
Bei AI dürfte der Zeitraum insulinfreiheit sogar noch geringer sein. Was sind schon 5 Stunden in der Nacht, wenn man schläft?
Die derzeitige Pumpe hat nur 2 Kontaktstellen (Kanüle/Körper und Katheter Resevoir), das Reservoir ist von außen einsehbar (Luftblasen fallen auf).
Man kann Stahkanülen jedwediger Länge verwenden und ist nicht auf Telfon 8mm begrenzt.
Teflonkanülen sind dicker als Stahlkanülen, die Narbenbildung ist wahrscheinlicher. Die Liegedauer von 3 Tagen bei der Omnipod ist damit zu lang (Teflon sollte wegen der Narbenbildung spätestens nach 2 Tagen gewechselt werden).
Das Ding ist damit unwirtschaftlich und belastet die KK unnötig, der Nutzen gegenüber der Roche- oder Medtronic-Pumpe ist niedriger, da die Fehlerquellen vielfältiger sind.
Ich halte das Teil für ein Spielzeug, nicht für ein Medizingerät!
Wenn ich nicht dafür sorge, dass ich so sorgfältig wie möglich die Insulinzufuhr garantiere, dann gehört mir die Pumpe weg genommen und die ICT aufgedrückt, damit lande ich wenigstens nicht so schnell in der Keto.
Als Arzt würde ich mich weigern Teflonkanülen und Omnipod zu verordnen, das ist kein Wunschkonzert, es ist eine Diabetesbehandlung, deren Erfolg gesichert sein muss.
LG, Daniela
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Heiner
Rang: Gastam 20.10.2010 10:44:00
Hallo Daniela und die anderen,
kann die Kritik von Daniela durchaus verstehen. Hinzu kommen aus meiner Sicht noch andere Punkte:
- Ich muss von aussen das Reservoir befüllen, wie komme ich aber wieder an das eingefüllte Insulin, wenn sich beim Setzen der Kanüle Probleme ergeben (Blutgefäß, Nerv getroffen)? Meines Wissens gar nicht.
- Ich finde es unter dem Aspekt der Ressourcenschonung, die heute ja doch schon eine wirtschaftliche Rolle spielt, befremdlich, dass die Elektronik des Pod´s und die Batterien nach einmaliger Nutzung im Karton des Herstellers gesammelt an ihn zurückgeschickt werden um dann entsorgt zu werden.
- Ich habe die Cozmo und befülle die Reservoire komplett, nutze sie 6 Tage und dann noch ein zweites mal. Jeder Diabetiker hat einen anderen Insulinbedarf und heute die Freiheit, sich nicht mehr strikt an einen Diätplan halten zu müssen. Diese Freiheit, die insbesondere die Pumpe gewährt, verringert sich beim Pod, denn die vorgegebene Liegezeit und der zu erwartende Insulinbedarf für diese Zeit sollte im Reservoir befüllt werden. Was mache ich nach Ablauf der 6 Tage mit evtl. noch vorhandenen Insulinresten im Reservoir?
Ich habe mir den Pod vor einigen Tagen auf einer Präsentation in unserer SHG genau erklären lassen und erhielt auf diese Fragen keine befriedigende Antworten. Insulinpumpen können für Diabetiker ein echter Gewinn sein, ich könnte mir aber auch vorstellen, dass bei einem Kostenvergleich der auf dem Markt befindlichen Systeme der Pod durch das Rost fällt. Für mich kommt der Pod jedenfalls schon aus den oben genannten Gründen nicht in Frage.
Gruß Heiner -
Ronny
Rang: Gastam 31.10.2010 20:52:59
Hallo zusammen,
ich bin heute zum ersten Mal hier und habe mit großem Interesse eure Beiträge gelesen. Mir ist aufgefallen das Manche viel schreiben ohne sich vorher richtig zu informieren und somit das eigentliche Ziel solcher Foren ruinieren.
Ich bin selbst habe in den letzten Monaten die neuen Pumpenmodelle (Combo, Veo, mylife OmniPod) Probe getragen. Jede hat ihre Vor- & Nachteile. Aber bitte diskutiert konstruktiv über die Pumpen und stellt nicht durch Unwissenheit Dinge falsch dar. Folgendes ist mir aufgefallen.
1. Teflonkatheter sollen nicht länger als 3 Tage (Stahl 2 Tage) getragen werden (Herstellerempfehlungen) – deshalb ist bei der OmniPod auch die Laufzeit auf 72 h (maximal 80 h) begrenzt
2. die oberen Hautschichten sind bei allen Menschen gleich aufgebaut und nur 2,4 mm stark. D.h. darunter beginnt das Subkutane Fett, welches für die Insulinaufnahme wichtig ist – daraus resultiert also, dass keine 12 mm Länge unbedingt notwendig , sondern nur die Ausnahme sind. Übrigens in vielen Ländern (besonders in den skandinavischen) nutzt man kaum Kanülen die länger als 8 mm sind.
3. Übrigens erhöht sich das Abknicken von Katheter mit ihrer Länge und dem Einstichwinkel (Physik) je länger, desto eher die Möglichkeit das die Kanüle auf die harte Muskelschicht trifft (besonders bei Bewegung) – ein spitzer Winkel verringert dies zusätzlich und die Kanüle bewegt sich besser mit dem Unterhautfettgewebe mit, z.B. bei Druck von oben
Liebe Daniela: vielleicht liegt dein hoher HbA1C ja eher an der „bescheidenen Schulung“ (siehe Beitrag 17.9.) als am Teflon?
4. Rückfluss von Insulin hat richtig was mit dem Gegendruck des Gewebes zu tun, hängt aber stark von der Bolusmenge und vor allem von der Geschwindigkeit der Abgabe ab. Deshalb wird Pen-Usern ja empfohlen langsam ab zu drücken und den Pen 10 Sekunden im Gewebe zu halten
5. Luftblasen im Reservoir und Katheter ist ein echtes Problem und hängt von vielen Faktoren ab. Hier sind Handhabungsfehler (zu schnelles Aufziehen des Insulins ins Reservoir, nicht nach Luftblasen geschaut usw.) und Temperaturschwankungen (Reservoir vorgefüllt im Kühlschrank, Pumpe und Schlauch nicht direkt am Körper usw.) zu nennen. Beides ist zum Beispiel bei der OmniPod deutlich geringer, so wie es auf dem Video gut erklärt ist
http://de.mylife-diabetescare.de/mylife-omnipod.html
6. Die große Luftblase auf dem Bild auf das Daniela verweist ist von einem Pod der nicht getragen wurde. Und man kann nicht sagen, wie lange er dort so schon liegt mit einer Kanüle die Zugang zur Umgebungsluft hat. Also bitte realistisch bleiben und nicht wild los Schiessen, ohne nach zu denken
Hallo Heiner: das du dein Reservoir 2x verwendest ist deine Sache. Ich finde es ziemlich unhygienisch – die benutzen Pods werden nicht nach Zurücksenden „entsorgt“, sondern recycelt. Der Pod (die Pumpe) läuft 3 Tage, nicht 6 und man füllt nur die Menge Insulin ein die man für diese zeit braucht – also Tagesbedarf x 3, ganz einfache Mathematik
Übrigens ist OmniPod vergleichbar in den Kosten mit den herkömmlichen Pumpen und OmniPod ist seit 5 jahren in den USA auf dem Markt mit mittlerweile mehr als 40 000 Nutzern. Zum Vergleich – in Dtl. Seit Mitte der 80iger Jahren gibt es ca. 55 000 Pumpenpatienten.
Meine Empfehlung ist – erst Testen dann Schreiben.
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Daniela
Rang: Gastam 01.11.2010 22:03:43
Dann habe ich mir 2004 die oberhalb der Haut aufgerollte Quick-Set-Kanüle, den Insulinrückfluss, die Narben durch Teflon sicher eingebildet. Lange Teflonkanülen sind dann eh schräg und nicht senkrecht.
Sorry, aber ich habe definitiv immer Katheterprobleme gehabt - mit Teflon. Mit Stahl nur selten, wenn aber, dann waren große Boli vorhergegangen und es kam zu entzündlichen Reaktionen an der Kanülenstelle.
im Übrigen sehen Telfonkanülen nach Tragen unter dem Mikroskop wirklich lecker aus, man muss sich fragen ob das Gewebe Hunger hatte, dass die Kanülen so angfefressen aussehen - und vor allem, wo ist das Teflon hin?
Teupe hat jahrelange Erfahrungen dazu gesammelt, denen ich zustimmen muss. Mit Teflonkanülen konnte ich nie einenHbA1c unter 7 % erreichen, mit Stahl und guter Schulung liege ich jetzt bei 5,2 %.
LG, Daniela -
Heiner
Rang: Gastam 02.11.2010 09:48:56
Hallo Herr/Frau anonym,
richtig ist, dass es meine Sache ist, wenn ich die Reservoire 2x verwende. Richtig ist auch, dass der Bedarf für 3 Tage errechnet und ins Reservoir gegeben wird. Es bleibt die Frage, wenn die Teflonkanüle beim Einstich abknickt oder sonst eine Macke bekommt, wie komme ich dann an das vorher eingefüllte Insulin? Werden beim Recyclingprozess die Batterien ebenfalls wieder verwandt?
Gruß Heiner -
Daniela
Rang: Gastam 04.11.2010 12:54:04
Nun würde mich natürlich der HbA1c und de Tagesinsulingesamtmenge der Frau/des Herrn anonym interessieren ;-)
Meine TGD liegt derzeit bei ca. 30 IE/d.
LG, Daniela -
A
Rang: Gastam 06.11.2010 18:13:54
Hallo,
habe den Omnipod selbst schon 2x 3 Tage getragen und bin ebenso begeistert endlich mal eine Pumpe ohne Schlauch zu haben. Den Pod habe ich auch schon auseinander genommen:
Die Teflonkanüle wird über einen Federmechanismus inkl. Stahlkanüle in die Haut gestochen. Da knickt überhaupt nichts ab.
Luftblasen gibt es auch keine, da die Kanüle vor dem Stechen mit Insulin befüllt wird (habe das GesaMTStück von ca. 6cm überprüft).
Größter Vorteil ist die Bewegungsfreiheit, da der Pod sehr leicht ist und bei keiner Bewegung stört. Ebenso muss er beim Duschen, Schwimmen ... nicht abgenommen werden u es kann dadurch zu keinem Insulinmangel kommen.
Mit einer ICT (habe ich 14 J. probiert) kommt man nie an die Genauigkeit einer Pumpentherapie ran, da der Insulinbedarf des menschlichen Körpers, aufgrund der Leber, nicht durchgängig 24(Lantus)/ 12(Levimir) Std. am Tag gleich ist .
Einzige Frage stellt sich noch:
Welche Krankenkasse (und unter welchen Voraussetzungen) genemigt den Omnipod? von A -
Ronny
Rang: Gastam 06.11.2010 19:49:24
Hallo Heiner,
bzgl. des Recycling weiß ich nur das mit der Lieferung der Pods 1 kleine Leerbox mitgeschickt wird. In die passen ca. 30 benutzte Pods (d.h. 1 Quartalsbedarf). Diese Box wird kostenlos (Freewayticket ist dabei) zurückgesandt. Die Pods werden nicht zu neuen Pods wiederverwendet, das ist zu teuer. Sondern der Kunststoff und die Metalle werden recycelt. Die Batterien werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften entsorgt. Hier geht einfach die Sicherheit und die Gewährleitung der 100%-igen Funktion vor. Ist denke ich auch im Interesse der Anwender. Es wäre ja blöd wenn irgendwann in einem Pod Batterien drin sind die schon mehrmals wieder genutzt wurden und dann leer sind, oder?
besten Gruß -
Daniela
Rang: Gastam 08.11.2010 20:41:52
Also abknicken tun Teflonkanülen auch wenn sie bereits im Untehrautfettgewebe liegen - evtl. wäre die Omnipod eine Lösung wenn es sie auch mit Stahlkanüle gäbe, aber Teflon ist meiner Erfahrung nach Mist.
Ich trage seit 2003 Insulinpumpe und mit Teflon ging es nie richtig gut. Zuletzt hatte ich alle 4 Stunden mit Spritze Insulin zugeführt um zu testen ob es mein irrer Stoffwechsel oder die Teflonkanüle(n) war(en) - Fazit: Es lag definitiv an den Kanülen,
Heute trage ich nur noch Stahlkanüle.
LG, Daniela -
Günter
Rang: Gastam 18.03.2013 20:24:09
Hallo zusammen,
ich habe seit einem halben Jahr eine Omnipod 2. Generation und das ist das beste was es gibt, Es gibt nichts zu mekern, hatte vorherr Pens 5 Jahre und mein Hauptwert hatte ich nie Richtig im Griff. Das Leben ist im Alltag wieder wie Früher als man noch gesund war. Da ich Typ 1 bin , muß ich sagen da hat die Pharmatechnik in America große Leistung geschafft. Also ich würde allen typ 1 ser empfehlen eine Omnipod zu nehmen.
Schönen Gruß an Alle -
Gast
Rang: Gastam 25.08.2013 23:19:07
Hallo ich bin ganz neu und zum ersten mal auf dieser seite.
mein diabetologe hat mir den omnipod 2. generation empfohlen. gibt es hier im forum
neue erkenntnisse.
ich bin noch sehr unentschlossen.
liebe grüsse sissi -
Gast
Rang: Gastam 29.08.2013 01:21:32
das mit dem wasserfest beim schwimmen und tauschen stimmt nicht. die pumpe hat ein pflaster und dieses geht ab nach ca 2-3 stunden manchmal auch früher. -
am 04.09.2013 21:13:39
Gast schrieb:
Hi,
das ist der Beschreibung nach schonmal der letzte Dreck!
Wenn man bedenkt, dass Teflonkanülen maximal 2 Tage liegen sollen, da es sonst zu Narbenbildung kommt und man dann noch daran denkt, dass Teflon abknicken kann - ist das Ding nicht gut.
Ein Diabetiker hat nichts von einer tollen Pumpe, die am Körper diskret anliegt, wenn die Insulingabe nicht erfolgt weil die Kanüle abgeknickt ist, bzw. es zu Resorptionsstörungen aufgrund von Narbengewebe kommt.
Das sollte die Firma mal neu überdenken und eine Pumpe mit 12 mm Stahlkanüle, auswechselbar, entwickeln.
Davon abgesehen ist das Ding bestimmt eine interessante Entwicklung, erinnert ein wenig an ein Mobiltelefon ohne SIM-Karte ^^
LG, Daniela
"Einfaches Aufziehen des Insulins (2 ml-Reservoir)
Kann an viele Stellen einfach aufgesetzt werden (Bauch, Oberarm, Gesäß...)
Die 9 mm Teflonkanüle wird automatisch im 45 Grad-Winkel gesetzt
Liegedauer: 3 Tage
Exakte und sichere Insulingabe
Steriles Einmalprodukt, das nach Verwendung entsorgt wird
Wasserdicht beim Schwimmen und Tauchen
Sehr diskret - liegt flach auf der Haut
Ultraleichte 34 g bei gefülltem Reservoir
Hautfreundliches Pflaster
Sitzt sicher auf der Haut
7 Basalprofile
Minimale Bolusgabe 0,05 I.E."
Quelle: www.diaexpert.de/insulinpumpen/mylife-omnipod.html
ich habe seit vielen Jahren Teflonkatheder und hatte nie Probleme mit einem abgeknickten Katheder - sofern ich mich an die drei-Tage Regel gehalten habe. Es kam häufiger vor das der Schlauch zum Katheder hin verstopft.
Ich bin auch gerade am überlegen ob ich mir die Omnipod Pumpe besorgen sollte. Schick ist es sicherlich. Hab mir ein Demokit bei meinem Diabetologen geben lassen und teste dieses gerade. Leider kann man das Setzen des Katheders damit nicht testen. Das Pflaster scheint aber gut zu halten und ist auch für mich der sonst gern zu Kleberallergien bei Kathederpflastern neigt gut zu vertragen.
Hat jemand schlechte Erfahrungen mit dem Setzen des Katheders gemacht?
Liebe Grüße
Dennis -
am 04.09.2013 21:34:31
Gast schrieb:
Es sterben noch immer Diabetiker an der Ketoazidose während der Behandlung, das dürfen wie T1er niemals vergessen.
Bei AI dürfte der Zeitraum insulinfreiheit sogar noch geringer sein. Was sind schon 5 Stunden in der Nacht, wenn man schläft?
@Daniela
Eine Ketoazidose nach 4 oder 5 Stunden ohne Insulin?
Hast du jemals Leute gesprochen die eine hatten oder hattest du das selbst schon einmal?
Ich lag mit einem pH von 6,8 auf der IS. Das war allerdings schwere "Arbeit" es dahin zu schaffen. War damals noch auf Pen eingestellt und hab das alles etwas zu locker genommen. Hatte damals regelmäßig HBA1c Werte im zweistelligen Bereich. Will hier nichts verharmlosen bitte nicht falsch verstehen aber ganz so eine Panik würde ich mir deswegen glaube nicht machen....
Grüße
Dennis -
Gast
Rang: Gastam 22.09.2013 09:13:57
Hallo
Ich bin seit 2 Jahren omnipod user.
Anfangs war ich sehr überzeugt von dem system.
Doch dann fingen die probleme an.
Und derzeit überlege ich mir ein anderes system zu testen. Denn mit ypsomed will ich nichtsmehr zu tun haben.
Jede woche muss ich mindestens 1 pod austauschen wegen einem fehler. Manchmal sind es auch 2-3 mal.
Ich nerve mich wirklich sehr.
Ersetzt von den defekten, eingesendeten pods werden immer maximal die hälfte!
Daher kann ich das system nicht weiter empfehlen. -
am 05.01.2014 03:32:34
Hallo,
ich trage den Omnipod seit einem Jahr.
Ich hatte selbst kurzzeitig das Problem den Pod mehrmals pro Woche wechseln zu müssen, aber wie gesagt das was nur kurzzeitig das Problem. Ich denke das die Pods in dieser Packung alle einen Fehler hatten...
Seit ungefähr einem halben Jahr musste ich die Pods nie frühzeitig wechseln.
Ich kann also eigentlich nur gutes von dem Omnipod sagen und auf jeden Fall weiter empfehlen!
@Daniela: ich glaube wir haben jetzt alle verstanden, dass Teflonkanülen nichts für dich sind! Benutze deine Stahlkanülen und lass uns mit dem Thema in Frieden...
LG -
am 05.01.2014 15:24:52
das mit dem Frieden hat sie doch schon längst, in 2010 zuletzt geschrieben ;) -
am 06.01.2014 01:15:00
Hallo
Ich habe seit einem Jahr eine Omnipod2 die ich immer im Urlaub trage,ansonsten mag ich meine VEO lieber.Beim Baden und Schwimmen sind die Pods halt angenehm,man muss nichts abnehmen.Was mich ärgert,ist das von einem Karton mit 10 Stück Inhalt immer 2-3 defekt sind.Man bekommt sie zwar anstandslos ersetzt,aber ärgerlich ist es doch.Und wenn man die Pods z.B. am Rücken befestigen will,braucht man Hilfe dazu.Von der Pumpe selber kann ich nichts Negatives sagen,ist einfach zu bedienen und ich denke für jeden schnell zu erlernen. Denke mal das muss jeder selber ausprobieren,der eine mag dies und der andere das.Ich werde sie jedenfalls im Urlaub weiter nutzen,womöglich bekommen sie das mit den Pods ja noch auf die Reihe. -
Gast
Rang: Gastam 06.01.2014 08:41:11
ich finde es gut wenn so wie du "konstruktive" kritk über geräte wie zb omnipod auf foren geschrieben wird , nur wenn so etwas öffentlich bekannt wird, bewegen wir die firmen dazu etwas zu ändern.
gerade in letzter zeit fällt auf, daß private beschwerden von den meisten herstellern mit "das hören wir zum ersten mal"
verniedlicht werden, und die hotlinemittarbeiter sich durch unwissenheit auszeichnen. -
am 06.01.2014 15:31:19
Hallo
Was nützt es wenn man etwas Schönredet,oder nur weil man es nicht mag in Boden stampft?Menschen sind verschieden,so wie ihre Vorlieben auch.Ich selber möchte die Omnipod nicht als Dauerpumpe tragen,aber im Urlaub ist sie mir sehr lieb und hilfreich.Ich hab denen mal ne Mail geschickt,die Problematik mit den Pods ist denen wohl schon bekannt.Mir wurde mitgeteilt das sie mit Hochdruck an dem Problem arbeiten und ihnen meine Unannehmlichkeiten leid tun,kann also nichts schlechtes über die Firma sagen.Ich frage mich ob man die Pumpe womöglich zu Früh auf den Markt gebracht hat,die Entwicklung kostet ja doch ziemlich viel Geld.Da will man dann ja sicher möglichst schnell Gewinn machen.Wenn mich einer fragen würde,dann würde ich raten noch etwas zu warten bis das Problem mit den Pods aufgehört hat.Ich denke dann hat man eine richtig tolle Pumpe,besonders die die kein Schlauchsystem mögen.Mir Persönlich gefällt das mit dem automatischen einführen der Kanüle am besten,ich nehme bei meiner Pumpe eine Einführhilfe dazu.Das liegt allerdings an mir,ich kann mich nicht selber pieken.Ich habe kein Problem damit auf den Knopf zu drücken,aber eine Nadel in mich stechen ist nicht.Wenn ich mein Insulin mit einem Pen nehmen müsste,dann wäre ich längst schon Tod.Ich hab es am Anfang kurz gemacht,so etwa 3 Wochen,saß da manchmal 30min. heulend und zitternd da bis ich mich aufrappeln konnte.Du siehst,Menschen und ihre Vorlieben sind verschieden. -
Gast
Rang: Gastam 07.01.2014 13:59:25
Hallo Yael,
mich würde mal interessieren, ob du dir die Omnipods und den PDM auf eigene Kosten kaufst? Ich gehe davon aus, dass deine Krankenkasse nicht die Kosten für zwei unterschiedliche Pumpen plus Zubehör/ Verbrauchsmaterial übernimmt???? -
am 07.01.2014 19:46:28
Ja,das haben wir auf eigene Kosten angeschafft.Mein Mann schleppt immer wieder mal was an,er ist Arzt und erfährt immer schnell wenn es mal wieder was neues gibt. Das CGM zahlen wir auch selbst,hatte das von Anfang an. Den Diabetes,die 1.Pumpe und das CGM hatte ich aber schon ehe ich meinen Mann kannte.Den hab ich erst so etwa 4 Monate nach der Diagnose getroffen.Ich kann mir auch nicht vorstellen das die Versicherung mehrere Pumpen gleichzeitig finanziert,wobei meine echt extrem großzügig ist. -
Gast
Rang: Gast