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  • dipa

    Rang: Gast
    am 13.09.2007 02:19:38
    Hallo Leute,
    mich interessiert wieviele Diabetiker einen HbA1c unter 6 haben und wie sie das geschafft haben.
    Mein HbA1c ist 5,6 und nüchtern 150. von dipa
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 13.09.2007 11:34:24
    moin dipa,

    seit ich meinen BZ auf max 140/120/100 mg/dl 1/2/3 Stunden nach dem Essen begrenze, liegen die quartalsmäßigen HBA1cs zwischen 4,8 und 5,3. Seit ich meinen Rahmen immer zuverlässiger einhalte, ist mein Nüchtern-BZ von 140-160 auf 75-95 gesunken.

    Bisdann, Jürgen, T2 seit 90
    Apidra & Lantus
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 13.09.2007 11:41:11
    hallo dipa,
    den hba2c zu vergleichen hat nur sinn wenn du jemanden findest der das gleiche labor wie du benutzt alles andere ist kaffeesatzleserei.
    bei mir ist zweimal innerhalb von ein/zwei tagen der hba1c bestimmt worden-von zwei unterschiedlichen labors- diewerte a=5,5-b=6,2%, beim zweitenmal
    a=5,6, b=6,1%.
    und einmal bayer 5,0%, hplc 6,1%
    daran sieht man nur mit "einem" -labor- gerät-referenzlösungen- "und" der gleichen zeit zwischen blutabnahme und labor bestimmung.
    alles andere ist nicht nützlich.
    mfg klaus von klausdn
  • Hans

    Rang: Gast
    am 13.09.2007 18:48:09
    Hallo, meiner ist 5,8 und nüchtern hab ich 120-140 mg/dl. Ich bin Typ2 und nehme Tabletten. Ansonsten ernähre ich mich ziemlich bewusst (glykäm.Tabelle). Wenn immer möglich mache ich Wanderungen und fahre nicht Lift sondern steige Treppen. Derzeit bin ich noch 99Kg (von ursprünglich 112, 108, 105 Kg).
    Grüsse
    Hans
  • dipa

    Rang: Gast
    am 14.09.2007 02:58:00
    Hallo Jürgen,
    das sind ja wirklich Superwerte. Langfristig werde ich auch 5,3 erreichen, aber 4,8 dürfte ich selbst mit Tabletten nicht schaffen.

    mfg dipa
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 14.09.2007 09:25:18
    moin dipa,

    wie Klaus schon schreibt, kann die 4,8 in nem anderen Labor auch ne 5,8 sein. Deswegen gilt im Gegensatz zum Arzt für mich als Betroffener ausschließlich mein gesund flacher & niedriger BZ-Verlauf vor allem nach jedem Essen als Maß meiner Dinge.
    Und je früher man darauf achtet, egal ob nur mit Futterauswahl & Bewegung oder zusätzlich mit Tabletten oder/und zusätzlich mit Insulin, desto einfacher und länger kann man den weiteren Fortschritt vom Diabetes und seinem Gefolge erheblich behindern bis aufhalten.

    Bisdann, Jürgen
  • dipa

    Rang: Gast
    am 16.09.2007 01:37:46
    Hallo Klaus,

    dass es unterschiedliche HbA1c-Werten bei verschiedenen Laboren gibt, wusste ich.
    Dachte aber nur an einer Abweichung von 0,1. Deine sind aber extrem.
    Da ich weiss, dass die Ärzte fast nur auf die HbA1c achten und die Blutzuckerwerte vernachlässigen, ist der Leidende immer der Patient.
    Denn ist der HbA1c wesentlich schlechter als die Blutzuckerwerte, sagen die Ärzte, dass Messgerät ist defekt, man misst falsch, man manipuliert usw.
    Ich kann davon ein Lied singen. von dipa
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 16.09.2007 11:38:28
    hallo dipa,
    nein den bz kann man absolut (+-1mg/dl) bestiimmen, einfach weil man eine kontrollösung herstellen kann um die methode zu überprüfen.
    und ganz wichtig : bei verschiedenen greräten muß das ergebnis übereinstimmen.
    das ist beim hba1c völlig anders.
    es gibt ca 5 verschiedene methoden diesen zu bestimmen alle liefern ein anderes ergebnis.
    "was" bestimmt wird dabei ist auch nicht sicher.
    inzwischen hat sich fast überall die hplc(hochdrickflüssigkeitschromatografie) eingebürgert, daher haben die docs ihr altes bayer gerät verkauft, das nutzen jetzt gerissenne apotheker.
    früher wurde morgens der gesunden sprechstundenhilfe blut gezapft, und damit das gerät eingestellt, -die hatte einfach 5,0%-.
    das war ev nicht mal so schlecht, denn die heutigen "referenzlösungen" die, da viel zu undefiniert, deshalb auch nicht kalibrierlösungen heißen, sind nichts weiter als ein krückstock..
    deshalb nehmen seriöse labore auch ununterbrochen an "ringversuchen" teil, um ihre abweichungen von der mehrheit zu erkennen und gegebenenfalls sich anzupassen.(diese werden mit blut, "nicht" mit reflösungen gemacht)
    (problem dabei "auch die mehrheit" kann sich irren - bestes beispiel wahlen) ;-)))
    daher nur gleiches labor, gleiche referenzlösungen, gleiches personal,gleiche zeit von der blutzapfung bis zur bestimmung.
    und die differenzen sind wirklich +-1%.
    mfg klaus
    von klausdn
  • dipa

    Rang: Gast
    am 17.09.2007 04:34:46
    Hallo Klaus,

    danke für deine guten Informationen über den HbA1c, die wirklich sehr lehrreich sind.
    Klartext: Der HbA1c-Wert ist unzuverlässig, aber die Ärzte berufen sich darauf.
    Naja, ich hoffe, dass ich demnächst den Glukosetoleranztest bestehen, dann bin dieses Problem los.

    mfg dipa
  • Haschi

    Rang: Gast
    am 17.09.2007 16:23:53
    Hallo dipa,

    der HbA1c-Wert ist keineswegs unzuverlässig, wenn man den Referenzbereich kennt
    und keine unzulässigen Vergleiche der Ergebnisse verschiedener Labormethoden vornimmt. Es lassen sich auch bei dieser Laboruntersuchung nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Messtoleranzen, die man bei jeder Bewertung auch einbeziehen muss, gibt es überall in der Technik.

    Zur Bewertung des Langzeit-Stoffwechselverlaufs beim Diabetiker ist das HbA1c immer noch der aussagekräftigste Parameter. Eine gute Einstellung besteht allerdings nur dann, wenn der HbA1-Wert im normnahen Bereich (in der Regel < 6,5 %) und die Schwankungsbreite der Blutglukosewerte gering ist, z.B. 90 bis 140 mg/dl.
    von Haschi
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 17.09.2007 20:40:36
    hallo haschi ,
    nein wenn man normalerweise mißt weiß man was man mißt, beim hba1c ist es ein "ominöser wert"
    o ton ddz. denn so richtig weiß niemand "was da mit gemessen wird. und vor allem wie gemessen wird.
    daher ja auch referenzlösung und die obige erklärung.
    daß es zz nichts besseres - exakteres gint steht nicht zur debatte.
    nur ist es keine exakte methode.
    und wird von vielen sachen beeinflußt,
    mfg klaus von klausdn
  • dipa

    Rang: Gast
    am 17.09.2007 22:44:45
    Hallo Haschi,

    ich muss Klaus zustimmen, denn der HbA1c scheint tatsächlich ein "ominöser Wert" zu sein.
    Erklärung: Ich lasse meinen Wert seit einem Quartal wöchentlich messen und habe zweimal meinen um 0,3 senken können ohne Einsatz von Insulin oder Tabletten.
    Ich bin gut, aber nicht so gut.

    mfg dipa
  • Haschi

    Rang: Gast
    am 18.09.2007 14:22:33
    Hallo dipa,

    ominös bedeutet unheilvoll, anrüchig.
    Das kann kein ernstzunehmender Mitarbeiter beim DDZ vom HbA1c behaupten und ist auch nicht meine Sprache.

    Die Feststellung des HbA1c im wöchentlichen Intervall ist nicht sinnvoll.
    Für kürzere Stoffwechselbetrachtungen
    steht ein anderes Verfahren zur Verfügung. von Haschi
  • dipa

    Rang: Gast
    am 18.09.2007 19:31:57
    Hallo Haschi,

    das mit "ominös" nehme ich zurück. Ich musste mir nur viel ungerechtfertigte Kritik wegen meinen HbA1c-Werten anhören.
    Lt. Theorie ist ein wöchentliche HbA1c-Messung unsinnig.
    Meine HbA1c-Werte in wöchentlichen Abständen:
    7,1
    6,8
    6,7
    6,5
    6,3
    6,1
    6,0
    5,9
    5,8
    5,9
    5,6
    5,6
    5,5
    5,5
    5,6
    5,6
    z.Z. ist die wöchentliche Messung unsinnig,
    sie ist nur zukunftsorientiert.

    mfg dipa

    P.S. Ich arbeite hauptsächlich try-and-error und freue mich auf deinen Kommentar zu meinen wöchentlichen Messungen.
  • Fuchs

    Rang: Gast
    am 19.09.2007 13:50:25
    Also, ich habe jetzt nach 7 Jahren mal die Diabetespraxis gewechselt und sofort auf Anhieb einen HbA1c, der um 0,5 bis 1 Punkt niedriger ist als vorher...und das liegt kaum an mir...

    Fuchs
  • Haschi

    Rang: Gast
    am 19.09.2007 14:41:26
    Hallo dipa,

    für mich ist nur wesentlich, wie beeindruckend dein HbA1c
    stetig sank und sich nun offenbar stabilisiert.
    Eine sichere Anzeige, dass der Anteil der glykierten Hämoglobine sich reduziert. Hieraus der Schluss einer besseren Stoffwechselführung.
    von Haschi
  • dipa

    Rang: Gast
    am 19.09.2007 19:32:25
    Hallo Haschi,

    deine Schlussfolgerung ist einleuchtend, dass sich meine Werte stabilisieren und sich meine Stoffwechselführung sich verbessert hat.
    Zu meinem Ärger stimmt das leider nicht.
    Ich hatte zu Anfang einen Nüchternwert von 130 und Tagesdurchschnitt von 110.
    Derzeit einen Nüchternwert von 135 und einen Tagesdurchschnitt von 120.
    Anmerkung hierzu: Dies sind nur durchschnittliche Werte, meine Schwankungen können extrem sein.
    Dennoch: Meine Blutzuckerwerte sind schlechter geworden, aber dafür hat sich mein HbA1c sich gewaltig verbessert.
    Reaktion vom Diabetologen: Achselzucken

    mfg dipa
  • Haschi

    Rang: Gast
    am 20.09.2007 11:45:31
    Hallo dipa,

    ich würde nicht unbedingt mit den Achselnzucken. Aus zwei Gründen:

    1. Unsere Messysteme für die Blutzuckerselbstkontrolle haben hohe Toleranzen, bis + - 20 %. In Anbetracht der potenziellen Fehlerquellen ( Kalibrierung, Codierung, Temperatur, Luftfeuchte, Spannungsschwankungen, Blutquellen usw.) auch durchaus nachzuvollziehbar.

    2, Messpunkte !
    Die irreversible Glykierung des Hb beginnt erst 2 bis 3 Stunden nach Eintritt der Glukose ins Blut. So kann es sein, dass die Testregebnisse an vielen Messpunkten keinen unmittelbaren Einfluss auf den Langzeit- oder Gedächtniswert haben.

    Der HbA1c-Wert aus professioneller Labormessung hat deutlich höhere Qualitätsmerkmale als der mittlere Blutzucker einiger Blutzuckerselbsttests.
    Somit ist er maßgeblich für die Stoffwechselbeurteilung.
    von Haschi
  • dipa

    Rang: Gast
    am 20.09.2007 15:04:15
    Hallo Haschi,

    zu Punkt 1
    Die Fehlerquellen sind mir bewusst.
    Aber ich lasse mein Gerät regelmässig "eichen" und mache auch Kontrollmessungen. Abweichung höchstens 2%. Damit scheidet Punkt 1 aus.

    zu Punkt 2
    Da stimme ich dir vorbehaltlos zu.
    Die Messpunkte sind standardisiert um zu vergleichen und in meinen Fall ist das völlig falsch.
    Meine Tageswerte sind i.d.R. super, es gibt nur selten etwas aussetzen.
    Mein Nachtwerte sind hingegen ein wahrer Albtraum.
    Dies wird von den Ärzten nicht berücksichtigt und auch nicht behandelt.

    zu Punkt 3 Laboruntersuchung
    Wegen Punkt 2 mache ich wöchentliche HbA1c-Messungen und mache in Gegensatz zu den Ärzten keine Stoffwechselbeurteilung.

    mfg dipa


  • Haschi

    Rang: Gast
    am 20.09.2007 19:14:08
    @dipa

    Halt kein alltäglicher Fall!
    Eine kontinuierliche Blutglukoseaufzeichnung (Minimed: CGMS Gold) über mehrere Tage wäre dann in deinem Fall sicherlich eine weitere Hilfe zur Therapiefindung.
    Gerät und Katheter werden in Schwerpunktpraxen angelegt und ausgewertet.
    von Haschi
  • dipa

    Rang: Gast
    am 21.09.2007 19:21:01
    Hallo Haschi,

    mein Fall könnte doch alltäglich sein, denn welcher Diabetiker misst nachts seinen Blutzucker?
    Als ich noch gespritzt habe, habe ich versucht mit einem Minimum an Insulin auszukommen. Dies ging nur mit genauen Informationen über meinen Blutzuckerverlauf.
    Ich habe also nicht meinen Arzt vertraut und einfach 10IE gespritzt, sondern erst Informationen gesammelt.
    Zur Informationen: Damals hatte ich vorm Schlafengehen 100 und beim Aufwachen 200.
    Dann habe ich gemessen und die Ergebnisse waren.
    24:00 100
    01:00 300
    02:00 150
    03:00 300
    04:00 130
    05:00 300
    07:00 200
    Ich war heilfroh nicht gespritzt zu haben, dass hätte ins Auge gehen können.
    Dieses Schema habe ich immer noch, zum Glück erheblich seltener und wesentlich schwächer.
    Die meisten Diabetiker vertrauen den Ärzten oder der Theorie blind und messen selbstverständlich nicht nachts.

    mfg dipa

  • Pia

    Rang: Gast
    am 27.09.2007 09:59:35
    Moin dipa,

    wovon solltest du 10E. spritzen? Und wann?
    Basal oder Bolus? von Pia
  • dipa

    Rang: Gast
    am 27.09.2007 11:01:01
    Hallo,

    10E Basal vor dem Schlafengehen.
    Anmerkung: Tagsüber brauchte ich max. insgesamt nur 6E!!, wenn mehr meine Schuld.

    mfg dipa
  • Gina

    Rang: Gast
    am 29.09.2007 14:44:03
    HbA1c unter 6???????? Hätt icxh auch mal gern!!!!! Ich bin seit 6 Jahren t1 diabetikerin und seit einem Jahr habe ich die Pumpe!! Mein bester HbA1c war 7,1!!!!! Ich träume davon, den mal unter 7 zu bekommen!!!

    Auf das es mir gelingt!!!!

    Bis dann,

    Gina
  • dipa

    Rang: Gast
    am 30.09.2007 01:10:32
    Hallo Gina,

    hast du nicht die Antwort von Jürgen gelesen, dass er schon mal 4,8 hatte.
    Wenn du von unter 6,0 träumst, was sagst du zu 4,8?
    Dein Problem ist alltäglich, dein Diabetologe könnte das Problem sicherlich lösen bei einem Zeitaufwand von einer Stunde, aber man wird in 5 Minuten abgefertigt, also ungelöst.

    mfg dipa