Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Diabetes-eine Erkrankung der sozial Benachteiligten ?

  • EH

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 12:37:33
    So ist es, kompetente Ärzte sind rar. Es hört sich unglaublich an, aber ich habe 20 Jahre gebraucht, bis ich einen wirklich kompetenten Diadoc gefunden habe. Heute dürfte es etwas leichter sein, denn damals (vor 30 Jahren) hat man Typ2 Diabetes noch weniger als heute ernst genommen. von EH
  • Pia

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 12:48:20
    Liebe EH, ich habe eine Diabetologin, die in LE als DIE Spezialistin überhaupt gilt. Aber gelernt habe ich erst von den Inhalten der postings der Leute hier im Forum. von Pia
  • Fuchs

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 14:47:54
    Pia schreibt:

    "Ach, übrigens man sollte Wörter nur benutzen, wenn man weiß, wie sie geschrieben werden. Mal im Duden nachzusehen ist keine Schande."

    Das sagt wohl alles über die unfehlbare Super-Pia.

    Fuchs
  • Jonas

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 16:54:14
    "Ach, übrigens man sollte Wörter nur benutzen, wenn man weiß, wie sie geschrieben werden. Mal im Duden nachzusehen ist keine Schande."

    Ganz genau!
    Was manche hier inhaltlich, orthografisch und grammatikalisch abliefern, ist geradezu eine Beleidigung. Pi(s)a lässt grüßen.

    Wer wäre und nämlich immer mit „h“ schreibt, sonst aber mit den Buchstaben recht sparsam umgeht, ist vielleicht auch ein wenig „dä(h)mlich“ in der Fachkunde.

    Wer ist denn bei uns eigentlich sozial benachteiligt?

    Alle, die eine staatliche Grundsicherung bekommen? Sie sind mittlerweile aber auch alle krankenversichert.
    Seltsam. Sie haben oft genügend Mittel, sich mit Alkohol und ungesunder Ernährung eine Wampe zuzulegen, sich mit Nikotin und Bewegungsarmut ihre Insulinresistenz tüchtig zu verstärken und somit halt zum Frühdiabetiker mutieren. Statistisch wird man im Prekariat eben leichter und früher alterszuckerkrank. Keine Frage.

    Aber die Behandlung ist eigentlich die gleiche wie die der übrigen gesetzlich Versicherten. Nur der Erfolg ist unterschiedlich. Könnte es vielleicht an der
    niedrigeren Therapietreue liegen?

    Wer kritisiert, dass Leute, die es sich leisten können, auch mehr Leistungen im Gesundheitswesen gegen Bezahlung wahrnehmen, initiiert die übliche Neiddebatte , die letztendlich Leistungsfeindlichkeit fördert.
    Dann gehen eines Tages alle am Stock , und wir haben den real existierenden Sozialismus.
    von Jonas
  • EH

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 17:07:22
    Hier haben wir wieder mal die üblichen Vorurteile. Als ich mit Ende 20 einen Typ2 Diabetes entwickelte, hatte ich eine BMI von 18 (nein, ich war nicht magersüchtig).
    Soviel zur erworbenen Insulinresistenz und angefressenem Diabetes
    von EH
  • Mette

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 18:16:46
    Entschuldigt, wenn ich mich jetzt auch in eure Diskussion einmische.

    Pia du schreibst: Ach, übrigens man sollte Wörter nur benutzen, wenn man weiß, wie sie geschrieben werden. Mal im Duden nachzusehen ist keine Schande.

    Jonas du schreibst: Ganz genau! Was manche hier inhaltlich, orthografisch und grammatikalisch abliefern, ist geradezu eine Beleidigung. Pi(s)a lässt grüßen.

    Das finde ich sehr arrogant von euch. Seit wann dürfen nur Personen mit hohem grammatikalischem Niveau hier schreiben. Meint ihr nicht, dass auch Menschen, die eure Normvorgabe nicht erfüllen, sich beim Thema Diabetes gut auskennen können? Was ist denn hier im Forum wichtiger? Ein hohes grammatikalisches und orthografisches Niveau oder Fachkenntnisse der Diabetes?

    Pia, ich habe bisher alle deine Beiträge gerne gelesen aber hier bist du meiner Meinung nach wirklich zu weit gegangen.
    Jonas, von dir habe ich bisher, ich mag mich irren, nicht so viel gelesen. Bist du selber von deiner Aussage überzeugt?

    Nun einmal zu meiner Person: Ich wohne seit einigen Jahren in Deutschland. Habe also noch reichlich orthografische und grammatikalische Defizite. Für mich steht nun fest, dass ich hier nicht erwünscht bin. Sicherlich wird es auch Menschen geben, die nie das Glück hatten in einer guten sozialen Schicht aufzuwachsen. Diese Menschen sind hier anscheinend ebenfalls nicht erwünscht. Ist das also das immer so hoch gepriesene freie Deutschland? Sorry, ich verstehe jetzt gar nichts mehr....
    von Mette
  • EH

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 20:07:15
    Natürlich ist es völlig egal, ob jemand hier Rechtschreib- oder auch Grammatikfehler macht. Es geht hier um Diabetes. Für mein Gefühl schreiben hier zu viel Leute, die selbst keinen Diabetes haben und auch nichts davon wissen. Mir wäre es lieber, es würden hier Betroffene schreiben - und zwar ganz egal wie, Hauptsache es wäre etwas zur Sache.
    von EH
  • Mette

    Rang: Gast
    am 28.07.2007 11:15:45
    Hallo EH,

    du schreibst: Natürlich ist es völlig egal, ob jemand hier Rechtschreib- oder auch Grammatikfehler macht. Es geht hier um Diabetes.

    Für mich hörte sich das bei Pia und Jonas allerdings ganz anders an oder habe ich das falsch interpretiert?
    Würde mich diesbezüglich über eine Stellungnahme von Pia und Jonas sehr freuen.

    Ob hier Personen schreiben, die selbst keinen Diabetes haben, vermag ich nicht beurteilen. Ansonsten kann ich dir nur zustimmen.
    Auf jeden Fall aber konnte ich bisher hier viel für mich an wissenswertem erfahren und dafür danke ich den dementsprechenden Usern.
    von Mette
  • EH

    Rang: Gast
    am 28.07.2007 13:09:13
    Hallo Mette,
    was Jonas schreibt, gehört nich in ein Diabetesforum, ich würde solche Leute ignorieren.
    Rechtschreibung hat nichts mit sozialem Status oder Bildung zu tun. Es gibt Legastheniker mit akademischem Abschluß, die immer noch Rechtschreibprobeme haben. Jonas plappert hier die üblichen Gemeinplätze nach. die alle über einen Kamm scheren, z.B. daß Sozialhilfeempfänger saufen und sich schlecht ernähren und dann die Story von der sog. "Neiddebatte". Niemand, der die Augen offen hält, kann übersehen, daß sich die Schere zwischen arm und reich in unserem Land immer weiter spreizt. Wenn man natürlich seine Informationen aus der BIldzeitung bezieht, dann mag man so eine Weltbild haben - aber das gehört eigentlich nicht hierher.
    Jedenfalls solltst du dich von solchen Usern nicht einschüchtern lassen.
    Was meine Vermutung über User, die keine Diabetiker sind, betrifft, so ist das nicht mehr als eine Vermutung. Es werden hier halt oft Dinge behauptet, die schlichtweg nicht wahr sein können, auf genauere Nachfrage erhält man dann meist auch keine Antwort mehr. Bei Leuten, die sich wirklich auskennen, wird das nicht passieren. Mich stören diese unschlichen Postings, weil es Neulinge irritiert u.U. in die falsche Richtung lenkt. von EH
  • Christian

    Rang: Gast
    am 28.07.2007 14:44:28
    1. die Schere zwischen Arm und Reich würde immer weiter auseinander gehen...

    Vor 20 Jahren war die "Schere" auch schon weiter "auseinander".
    Keiner hat es so richtig wahrgenommen.

    2. Ich möchte alle die bitten, die hier schreiben, was nichts mit Diabetes zu tun das Andere "draußen" zu klären und mit sachlich vernünftigen Beiträgen hier im Forum Sinnvolles zu tun.