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Diabetes-eine Erkrankung der sozial Benachteiligten ?

  • Christian

    Rang: Gast
    am 23.07.2007 22:34:35
    Um eines vorne weg zu nehmen, Diabetes ist für mich keine Krankheit.

    Ich las einen Artikel in einer bekannten Diabeteszeitschrift, der mich nachdenklich gemacht hat.

    Danach soll Diabetes eine Erkrankung der sozial Benachteiligten sein.Diabetes hat mit Bildung und Familie zu tun. Stand in der Zeitschrift.

    Als ich vor 20 Jahren Diabetes bekommen habe wurde die "Krankheit" als Wohlstandskrankheit ausgegeben.
    Eben WEIL es den Menschen besser ging, sie am Aufschwung verdient haben und die Eltern sich mehr leisten konnten. So auch, ihren Kindern Sükram zu gönnen und die Läden haben das Sortiment immer mehr erweitert.

    Wieviel Geschwätz von hochbezahlten Typen verträgt die Menschheit eigentlich noch?
    Das Traurige ist, das Geld wird nicht sinnvoll in die Forschung gesteckt, sondern eher in die Taschen derer, die dann jammern, sie hätten soviel Steuern abzugeben. Da wird es mir eher schlecht, als von zu viel Süßem
  • EH

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 01:07:26
    Glaubst du alles, was in der Zeitung steht?
    Und warum ist Diabetes für dich keine Krankheit? von EH
  • ANONYM

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 10:07:02
    Diabetes - mal davon abgesehen - daß es zwei ganz verschiedene Krankheiten sind - kann jeden treffen. Wenn man allerdings sieht, daß im sog. Prekariat schon Kinder fett sind, weil die Eltern keine Ahnung von gesunder Ernährung und auch keine Lust zum Kochen haben, stattdessen Pommes und McDonalds den Vorzug geben, ist der genannte Beitrag nicht ganz von der Hand zu weisen. von ANONYM
  • Pia

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 10:58:12
    Ich habe eine kleine Bitte. Könntet Ihr Euch bitte mit Namen melden? Muss ja nicht der echte sein, es redet sich besser.
    EH, ich stimme dir voll zu. Mein Eindruck ist es, dass solche Debatten ins Volk "gekippt" werden, um sie einfach zu beschäftigen und von den eigentlichen Probleme im Lande abzulenken. Ebenso, wie Sommerpausen mit Themen wie BrustOPs und Hilfe ich bin dick! überbrückt werden. Und die Medien sind dabei bezahlte hilfreiche Marionetten.
    Und am Ende tun die Medien das, was in den Redaktionen die Parteigenossen anweisen, denn die Medien sind überwiegend in den Händen von Parteien.. von Pia
  • Nora

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 11:18:17
    Also erstmal sollte man wirklich nicht alles glauben, was in irgendwelchen Zeitschriften steht!!
    Jetzt zum Thema: Du solltest hier erstmal differenzieren: ich bin Typ 1 und mich nervt es tierisch, wenn Typ 1 und 2 meistens als eine Krankheit dargestellt werden. Im Fernsehen und in eben solchen Zeitschriften kommen solche und andere "Meldungen" (z.B. Übergewicht verursacht Diabetes, als Standard) und daher kommt es, dass Leute mich fragen, ob ich denn zuviele Süßigkeiten gegessen hätte oder warum ich Diabetes hab, wenn ich doch garnicht übergewichtig bin. Sorry, aber ich kann das bald nicht mehr hören!
    Naja, also zumindest auch hier die gleiche Geschichte: Typ 1kommt erwiesenerweise verstärkt in höheren sozialen Schichten vor und eben nicht bei sozial Benachteiligten. Wahrscheinlich war es den Artikelschreibern und dem Beitragschreiber hier egal, dass es auch Tpy1er gibt, aber das sollte mal gesagt werden.
    Dass Typ 2 eine Krankheit der sozial Benachteiligten ist, halte ich allerdings auch für nicht richtig. Typ 2 wird zum Einen vererbt, es gibt auch schlanke Typ 2 er und dieses Klischee von dem extrem dicken Diabetiker ist denke ich auch überholt.
    Naja, das musste ich jetzt mal loswerden.
    Gruß, Nora
  • Fuchs

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 11:40:20
    Pia schreibt:

    "EH, ich stimme dir voll zu. Mein Eindruck ist es, dass solche Debatten ins Volk "gekippt" werden, um sie einfach zu beschäftigen und von den eigentlichen Probleme im Lande abzulenken. ....Und die Medien sind dabei bezahlte hilfreiche Marionetten.....
    Und am Ende tun die Medien das, was in den Redaktionen die Parteigenossen anweisen, denn die Medien sind überwiegend in den Händen von Parteien.. "

    Pia, das ist -mit Verlaub- der totale Unsinn. So hättet Ihr es gerne, nicht war? Die große Weltverschwörung, gegen den "der kleine Mann" nichts machen kann. Das eigene Scheitern, das Verharren, die eigene Verantwortung nur weit genug weg schieben und auf die bösen Strippenzieher zeigen. Uuuund? Was sind denn "die wirklichen Probleme im Land"???

    Das gerade der Typ 2 Diabetes -gerade in jungen Jahren- immer mehr ein Dumm-Fett-Träge-Diabetes ist, kann wohl nicht von der Hand gewiesen werden.

    Wenn ich mir nur eine heutige typische Grundschulklasse anschaue, dann sehe ich sofort: Wo früher, also vor 25, 30 Jahren, gerade mal ein oder zwei Kinder pummelig waren, sind es heute eine ganze Reihe. Richtig Sport in der Freizeit macht da kaum noch jemand, und draussen stehen die Muttis mit Ihren Geländewagen, damit die lieben Kleinen nur nicht laufen müssen oder gar böse nass werden. Zuhause gibt es dann Nudeln mit Ketchup, dazu Cola - wenn es denn überhaupt etwas gibt.

    Die Wahrheit ist doch: Wir werden insgesamt dicker und träger, daher nehmen die Diabeteszahlen auch so zu.

    Fuchs



  • Barbara

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 12:23:32
    das hat nichts mit unteren oder oberen Schichten zu tun. Die sogenannten " oberen Schichten " haben genauso Diabetes ,die sprechen da nur nicht drüber
    gehen privat und in Privatkliniken. Ich kenne selber solche. Das Problem geht durch alle Schichten. Diese Leute findet man natürlich nicht in einem Forum.
    Einen guten Tag
    Barbara
  • Pia

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 12:29:49
    Hi Fuchs,

    ich glaube nicht , dass die Diabeteszahlen zunehmen, weil es mehr Diabetiker gibt, sondern weil mehr bzw. öfter Diabetes erkannt wird. Vor 20 Jahren sind Leute an Folgen des Diabetes ebenso gestorben wie heute, nur wurde es nicht als das diagnostiziert.
    Ich war VOR dem Shit-DM sehr schlank, durch das Insulin habe ich zugenommen.
    Ich kann Dir ebenso viele sportliche schlanke Kinder zeigen, die gern draußen spielen, Sport macheb und gesund essen und nicht nur bei Mc Doof rumsitzen.
    Du willst widerlegen, dass Medien nicht parteipolitisch gesteuert sind? Mach mal bitte, ich bin gespannt. Ich kann Dir exakt sagen, welche Partei hinter welchem Printmedium sitzt und welche Partei hinter ARD und ZDF.
    Ich glaube, an der Stelle bist du ein klein wenig naiv.
    Das beste Beispiel für Beschäftigung des Volkes ist die Klimadebatte oder die tolle Nikotindiskussion, während Alkoholwerbung immer agressiver werden darf. Dies sind nur 2 Beispiele für die Beschäftigung und Verdummung des Volkes. von Pia
  • xPia

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 12:35:28
    Nachtrag@Fuchs:
    Zitat:Das eigene Scheitern, das Verharren, die eigene Verantwortung nur weit genug weg schieben und auf die bösen Strippenzieher zeigen....Zitatende.
    Davon war überhaupt nicht die Rede, ich gebe dir Brief und Siegel, dass sich viele Menschen ihrer eigenen Verantwortung bewusst sein, aber man sollte kritisch sein dürfen gegen Medienschrott, egal ob TV oder Print. von xPia
  • Fuchs

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 13:29:43
    Pia,

    soso, ich bin "naiv".

    Natürlich ist mir bewusst, dass die allermeisten Medienunternehmen endweder politische oder wirtschaftlich orientierte Interessentendenzen aufweisen. Das ist wohl auch in einer funktionierenden Demokratie normal und besser als ein zentral gesteuerter Medienapparat wie z.B. in Russland. Immerhin gibt es hier bei uns konservative, liberale, linke und sonstwas für Medien, alle können sich äußern und am am Ende gleicht sich das schon aus. Geh doch mal raus in die Welt und schau Dich mal um, wie es woanders aussieht. Da haben wir in Deutschland paradisische Zustände. Und jetzt noch Blogs und Podcasts ohne Ende - nie gab es mehr Meinungsvielfalt für alle. Nie.

    Klar, wer morgens die Blöd-Zeitung liest, Mittags Vera guckt und abends die RTL2-"Nachrichten" verfolgt, der wird wohl ein etwas verzerrtes Bild von der Wirklichkeit erhalten.

    Dein Gerede über das fremdbestimmte Dumpfvolk und diese diffusen Verschwörungstheorien ist doch an den Haaren herbeigezogen - genauso wie die pauschalen und i.ü. auch falschen Behauptung der angeblich immer aggressivereren Alkoholwerbung. Wo denn? Wann hast Du denn die letzte Schnapswerbung (Vodka, Cognac, Weinbrand, Klarer etc.) im TV gesehen. Erzähl mal.

    Fuchs
  • Pia

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 13:46:06
    Natürlich ist mir bewusst, dass die allermeisten Medienunternehmen endweder politische oder wirtschaftlich orientierte Interessentendenzen aufweisen.
    -----
    Damit sind wir doch einer Meinung, Herr Fuchs.
    Aggressive Alkoholwerbung bezieht sich NICHT auf den Alkoholgehalt eines beworbenen alkoholischen Getränkes, lieber Fuchs *g*.
    Ich werde in einem Diabetesforum mit Dir keine Debatte über parteibestimmte Medien führen. Der bist du leider nicht gewachsen, nicht böse sein. Wenn Du dazu Lust hast, gern per E-Mail, aber Du magst mich nicht und deshalb willst du auch nicht streiten, sondern wohl eher "zicken". Medien bedienen- wenn man von ein paar einzelnen Sendeformaten absieht, die Klischees, die bedient werden wollen. Du hast Deine Meinung, ich habe meine.
    Und ich würde mir niemals eine Bild-Zeitung kaufen. Aber BILD-Zeitung wäre auch ein gutes Thema.....;-)) von Pia
  • EH

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 13:52:59
    @Nora

    ...Typ 1kommt erwiesenerweise verstärkt in höheren sozialen Schichten vor und eben nicht bei sozial Benachteiligten. Wahrscheinlich war es den Artikelschreibern und dem Beitragschreiber hier egal, dass es auch Tpy1er gibt, aber das sollte mal gesagt werden. ..

    Soll das ein Witz sein? Daraus schöpfen wohl Typ1er ihre dümmliche Arroganz und "Erhabenheit" über Typ2er.
    Selten so einen Quatsch gelesen.
    von EH
  • WUn

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 15:30:09
    Ähem, bebor ihr jetzt einen Prinzipienstreit beginnt... hat jemand von Euch für seine Wahrscheinlichkeiten irgendwelche Beweise, Studien, Publikationen,auf die sich seine Erkenntnisse stützen?

    Bitte keine neuen Gerüchte in die Welt setzen!

    von WUn
  • Fuchs

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 15:32:02
    Pia,

    soso, Deinen Diskussionen bin ich also nicht gewachsen. Und mögen tu ich Dich auch nicht. Pia weiß alles.

    Hast bestimmt Medienpsychlogie oder so ein Zeug studiert.

    Schönen Tag wünscht..

    Herr Fuchs

  • Pia

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 16:10:29
    Och komm, lieber Fuchs, net schmollen sondern mailen. von Pia
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 16:17:22
    hallo pia und fuchs,
    möchte nur mal bemerken daß ihr beide das gleiche nur mit anderen worten, verursachern beschrieben habt.
    -natürlich sind alle medien irgendwie beeinflußt, dabei ist es völlig egal wer drückt, politik,wirtschaft,
    glaubenrichtungen......... alles ist mehr oder weniger subjektiv.
    selbst die hochgelobte stiftung warentest,
    hat unlängst, den bekannt unpraktischen/schwergängigen/beim nachladen oft hakenden, optopen mit sehr gut beurteilt.
    einen sinnlosen weil an den grundlagen vorbeigehenden bz geräte test veröffentlicht.
    kennt ihr den?
    1. er lügt wie gedruckt.
    2. goethe/faust, denn was man schwarz auf weiß hat, kann man getrost nach hause tragen---->
    über die richtigkeit des geschriebenen/gedruckten.
    steht bei goethe nichts.
    und die letzte schnapswerbung habe ich gestern im vorbeigehen im tv bemerkt.
    mfg klaus von klausdn
  • xPia

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 16:19:36
    Liebe Administratoren, da habt Ihr aber wieder mal fleißig kommentarlos gelöscht zwischen 12 Uhr und 13.30 Uhr *g* Darf ich fragen, was bitte an meinem posting nicht der Netiquette entsprach, wenn ich schreibe, dass Nora das sicher so gemeint hat, dass die Geschichte, dass Typ 1er in höheren sozialen Schichten zu finden sind ebenso unsinnig ist wie die Annahme, dass Typ 2er typisch für niedrige soziale Schichten? Oder störte Euch der Satz, dass Nora demnach eine "gute Partie" ist, da Typ 1- wie sie SELBST erklärte? von xPia
  • Pia

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 16:22:26
    Lieber Klaus,

    GENAU deshalb versteh ich die Aufregung nicht. Das Füchslein hat das bezüglich der Medien bestätigt, was ich zuvor sagte... von Pia
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 17:31:33
    leider werden die Fragen die gestellt werden gar nicht beantwortet. Die ganzen Beiträge haben mit der Frage nichts zu tun. Das ist sehr schade !!
    Barbara
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 18:22:33
    komisch welche fragen?
    nur eine ist gestellt worden: wieviel geschwätz vertragen wir noch.
    das andere waren zitierte sachen.
    meine antwort auf obige frage,
    wir haben und wir werden auch in zukunft mit ähnlich sinnlosem zeug zugeschüttet.
    neuestes beispiel auf diab gate, "in zukunft nicht mehr spritzen" nur weil irgendein chinese mit kürbiskernen bei ratten "angeblich" eine bz senkung feststellte. das gehört in die gleiche kiste wie der fliege, der lauber, usw.-typisch ddb-
    mfg klaus
    übrigens gehört medienkritik deshalb zum thema.
    von klausdn
  • Christian

    Rang: Gast
    am 24.07.2007 23:58:16
    Ui, ich hätte nicht gedacht mit meinem Thema so viel Wind zu machen.

    @Barbara:
    Danke, Du bist die Einzige, die erkennt, daß ich ein Thema anspreche, auf das andere drüber hinweg diskutieren.

    @EH:
    Warum gerade sowas in einer bekannten vom DDB "gesponserte" Zeitschrift steht?

    Diabetes ist für mich keine Krankheit, es ist eine Herausforderung.

    Das sich vieles geändert in der Diabetestherapie kann man mitverfolgen, zumindest welcher, der Diabetes hat.
    Der Rest der Welt ist mehr oder weniger unaufgeklärt über Diabetes.
    Man kann sich nicht mit allen chronischen Krankheiten befassen.

    Das Typ-1-Diabetes eine "Krankheit" der Besserverdiener ist, mag auch einfach so dahin gestellt sein.

    Diabetes ist für mich auch eine Einstellungssache.
    Entweder Du kannst damit umgehen und lernst daraus oder nicht.




  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 25.07.2007 00:11:34
    Hut ab, ehrlich :-) von Jürgen
  • hajoma

    Rang: Gast
    am 25.07.2007 00:44:44
    Vorab ein Zitat:
    >Diabetes ist für mich keine Krankheit, es ist eine Herausforderung<
    Ich überlege gerade, wenn der DM, also eine chronische "Leiden", keine Krankheit ist, wie sieht es dann mit anderen DIngen au?
    Z.B. Krebs. Ist das auch keine Krankheit, sondern nur eine Herausforderung, der mal einfach nur gegenüberstehen muß???
    Asol muß ich davon ausgehen, daß ich eigentlich gesund bin? Das bischen DM und die dadurch bedingte PNP sollte ja, da keine Krankheit, eigentlich nicht behandelt werden. Also kann ich ja getrost auf meine Medikamente (Insulin usw.) verzichten.
    Da das ja "nur" eine Herausforderung ist, geht es ja mit einem starken Willen ohne Hilfsmittel.
    Aber, ob ich mit dieser Einstellung alt werde?? Nun, ich jednefalls gehe das Risiko nicht ein, es zu testen.
    Ich bleibe mehr dabei, daß ich als DM`ler chronisch krank bin und einer Behandlung bedarf, die mir ein einigermaßen gutes Leben zusichert.
    In diesem Sinne
    Achim von hajoma
  • Pia

    Rang: Gast
    am 25.07.2007 09:20:58
    Liebe Barbara,
    dein Einwand ist nicht ganz berechtigt, denn auch Diabetes spielt sich in den Medien ab.
    Schau als Beispiel: In Printmedien findet man immer wieder Anzeigen, in denen Diabetikern eingeredet wird, dass sie UNBEDINGT irgendwelches Nahrungsergänzungszeug brauchen. Da frage ich dich. Warum werden solche Anzeigen nicht unterlassen? Und besonders perfide finde ich solche Anzeigen ausgerechnet in Apothekenzeitungen. Aktuelles Beispiel: Es gab in den letzten Tagen vermehrte Beschwerden über Anrufe einer gewissen Firma, dessen namen ich bewusst nicht nenne, die den Leuten Omega 3 Zeugs andrehen wollen. Hier geht es um Betrug in Dimensionen von Tausenden Euros. Wir senden Ihnen kostenlos eine Probepackung...(Mittlerweile ist bekannt geworden, dass der Probepackung ein Abonnement und hohe Rechnungen folgen.) Du weißt sicher, wie hartnäckig die Firmen dann die Beiträge versuchen beizutreiben, das geht bis zur Lohnpfändung. Vom Medium Internet will ich gar nicht anfangen. Aber du hast insofern Recht, wir hätten ein neues Thema aufmachen können. Aber manches Mal geht ein Thema in ein anderes über.
    Last but not least: Diabetes eine Herausforderung? Auf jeden Fall. Aber trotzdem eine chronische Krankheit, vielleicht nicht die symptomatisch schlimmste, FALLS sie ohne Spätfolgen bleibt. Ich hätte gern auf Diabetes verzichtet, hatte aber anscheinende die genetische Veranlagung. von Pia
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 25.07.2007 11:39:20
    Liebe pia,
    es ist ja alles schön und gut ,was Du schreibst. Aber die Frage war doch " ob Diabetes eine Erkrankung der sozialen benachteiligung ist " Darauf habe ich geantwortet,daß es nicht so ist, denn die " wohlhabenderen Patienten treten nicht in Erscheinung die gehen Privat zum Arzt und in Kliniken
    und melden sich schon gar nicht hier im Forum
    Bei denen gibt es genau so viel Diabetiker.. Was dazu geschrieben wurde ,mag am Rande alles richtig sein nur wurde da nicht nach gefragt.
    Gruß Barbara
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 25.07.2007 12:04:43
    hallo barbara,
    genau in dem punkt hat sich unser anonymus nämlich sehr verschwommen ausgedrückt.
    denn ob arme mehr dm haben war ja thema des dämlichen ddb artikels, das war ja keine annahme und keine frage von anonym.
    seine einzige wirkliche frage war ob man mit solchen sinnlosen sachen zugeschüttet werden muß, und sich das geld nicht besser verwenden läßt.
    und darauf wurde geantwortet.
    wie anonym seinen dm nennt ist doch völlig irrelevant.
    mfg klaus von klausdn
  • Christian

    Rang: Gast
    am 25.07.2007 12:09:12
    Folgendes:

    Läuft der Diabetes, ohne starken BZ-Schwankungen, macht er sich nicht großartig bemerkbar, außer Spritzen, Messen, Wiegen.
    Ich kenne, wie gesagt, da es viele "Krankheiten" gibt, über die man nicht viel weiß, nur Diabetes, wo die Therapie in großer Verantwortung des Jeweiligen liegt.
    Es ist also nicht nur mit Tabletten schlucken getan.
    Der 1. Tag mit Diabetes ist fortan ein ständiges Lernen und das mit Vernunft und Ausdauer.

    Das Diabetes auch PNP hevorrufen kann, ist nicht von der Hand zu weisen.

    Es gibt eine Vielzahl von Insulinen um für DM eine geeignete Therapie zu finden.
    Es gibt verschiedene Diabetestypen, auch die, welche nicht leicht einstellbar sind.
    Ich gehöre zu denjenigen, aber ich versuche das Beste daraus zu machen.




  • Pia

    Rang: Gast
    am 25.07.2007 12:36:29
    Liebe Barbara,
    Zitat:..denn die " wohlhabenderen Patienten treten nicht in Erscheinung die gehen Privat zum Arzt und in Kliniken
    und melden sich schon gar nicht hier im Forum Zitatende.
    Aber das ist doch nur eine Vermutung. Woher willst du denn das wissen? Bedienst du hier nicht ein Klischee, dass alle wohlhabenden Diabetiker privatversichert sind? Wobei die Defintion "wohlhabend" noch ausstünde. Ebenso könnte man sagen: arme Menschen haben kein Geld für PCs, um sich in einem Forum zu melden.
    Ich glaube, das passt nicht so ganz...
    Wie jemand mit seinem Diabetes (oder einer anderen Krankheit) umgeht,. könnte man ebenso rückschließen, welche Werte die Eltern ihnen mit auf den Weg gaben. Ich denke, die Art der Erziehung im Elternhaus spielt eine große Rolle, wie Jemand im Späteren mit Situationen grundsätzlich umgeht. Ob er eigenverantwortlich handelt oder eher der Mensch ist, der sich lieber führen lässt. Ob er ein lebensbejahender Mensch ist oder eher einer, der sich ausschließlich die negativen Aspekte einer Situation abgewinnt. Ob er diszipliniert ist oder russisches Roulette spielt. Also spielt die Herkunft eine große Rolle, aber nicht der finanzielle Status. Oder?
    von Pia
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 25.07.2007 13:05:21
    liebe Pia,
    beides spielt eine Rolle. der finanzielle Status und die herkunft. Wenn Geld vorhanden ist kann man sich mehr leisten und sich eine andere behandlung zukommenlassen. Ich habe es selbst in Kliniken erlebt ,daß geschäftsleute mit dicken Wagen vorgefahren kamen und der Chefarzt aufs Zimmer kam und in einem extra raum die privatpatienten ge=
    speist haben . Ich habe noch mehr beispiele also das sind nicht nur vermutungen. Ich bin auch davon überzeugt,daß es da genau so viel Diabetiker gibt.
    Aber wollen wir das Thema ruhen lassen.
    Barbara
  • Pia

    Rang: Gast
    am 25.07.2007 13:29:02
    So machen wir das, liebe Barbara. von Pia
  • Michaela

    Rang: Gast
    am 26.07.2007 14:44:05
    Diabetes ist eine Krankheit, per Definition.
    Das philosophische Geflachse darum, ob man machtlos ist oder nicht gegen Diabetes und in wiefern er dann alle Begleiterscheinungen von dem hat, was man sonst so als "Krankheit" definiert, spielt dabei keine Rolle und ist bestenfalls Wichtigtuerei, auch und gerade von Betroffenen.

    Außerdem spielt es bei dem Thema überhaupt keine Rolle, wie man die Stoffwechselstörung jetzt nennt, gibt also noch weniger Grund es "gleich vorweg" zu nehmen; allein schon das hält mich ein bißchen davon ab, den Beitrag ernst zu nehmen.

    Abgesehen davon sind solche in den Medien veröffentlichten Statistiken grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen und in diesem Fall - es sei denn, ich hab was falsch verstanden? - unabhängig vom Wahrheitsgehalt völlig belanglos für Behandlung von Diabetes. Die Maßnahmen, Medikamente und Ursachen, so weit bekannt, sind für alle Schichten gleich.
    Bloß dass die Privatpatienten einfacher alles bezahlt kriegen, und deshalb unter manchen Aspekten des Diabetes weniger leiden müssen. Vielleicht sollte man in dem Zusammenhang mal über Schichten diskutieren, das hat tatsächlich mal einen Einfluss auf die Behandlung. von Michaela
  • Pia

    Rang: Gast
    am 26.07.2007 15:54:58
    Hi Michi,
    Bloß dass die Privatpatienten einfacher alles bezahlt kriegen..
    ----
    Moment..sie blechen aber auch oft mehr als der Kassenpatient. Sie bekommen für gleiche Leistungen oft sehr viel höhere Rechnungen. Und oft ist es LEIDER der Arzt, der dem Patient was vom Pferd erzählt, z.B. er würde nur 100 Teststreifen bekommen, das Medikament würde die Kasse nicht mehr übernehmen oder Ähnliches. Das wurde sehr oft hier von Patienten bestätigt. von Pia
  • Christian

    Rang: Gast
    am 26.07.2007 17:27:44
    Eine Frage:

    wer von den hier Anwesenden ist in der "höheren Schicht" und wer nicht ?

    Und wer hat Probleme bei der Verschreibung von Teststreifen oder anderen für die Diabetestherapie notwendigen Mittel wie Insulin, Pen oder Meßgerät !?

  • Barbara

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 00:00:42
    wir haben noch keine Probleme und bekommen von der kasse weitgehendst alles bezahlt.
    Barbara
  • Heiner

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 09:16:02
    Hallo Pia,
    Dein Diskussionsniveau wird langsam wieder grenzwertig. Halte andere Leute, die durchaus in der Lage sind zu denken, nicht für dümmer als Du selber bist. Das war jetzt mein letzter Eintrag hier im Forum. Dieser Quatsch wird unerträglich. Gruß und noch viel Spaß bei sinnlosen Diskussionen, Intolleranz, Selbstbeweihräucherung und Beratungsresistenz mancher Leute,
    Heiner
  • Pia

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 09:34:01
    Tja, Heiner, leider außer Vorwürfen nichts Brauchbares. Ach, übrigens man sollte Wörter nur benutzen, wenn man weiß, wie sie geschrieben werden. Mal im Duden nachzusehen ist keine Schande.
    Ich kann mich an postings von Dir gar nicht groß erinnern. Aber mitzulesen scheinst du ja regelmäßig. Ich bin nicht für Deine Unterhaltung zuständig. Also spare Dir bitte Deine persönlichen Angriffe. Es wäre schön gewesen, Du hättest was zum Thema geschrieben. von Pia
  • EH

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 11:31:45
    Was meinst du mit "beratungsresistent"? Erwartest du wirklich allen Ernstes, daß man die Ratschläge, die hier erteilt werden, ohne weiteres befolgen soll? Das können doch höchstens Hinweise sein, die man sich aber anderweitig bestätigen lassen sollte.
    Es gibt hier in der Tat einige Diabetiker, die sich gut auskennen und die auch gute Ratschläge erteilen und sich als kompetent erwiesen haben.
    Andererseits gibt es hier aber auch Leute, die "gute Ratschläge" erteilen ohne auch nur eine Ahnung von Diabetes haben und lediglich weitergeben, was sie irgendwo gelesen haben. Bezeichnenderweise kriegt man nie Antwort, wenn man nachhakt und wissen will, ob sie selbst Diabetes haben. Solche Leute sind gefährlich. Aber wie soll ein "Anfänger" Kompetenz mit Sicherheit herausfinden? Deshalb ist "Beratung" in einem Forum mit Vorsicht zu genießen. von EH
  • Pia

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 11:40:17
    Liebe EH, vielleicht hat er damit gemeint, dass ich beratungsresistent bin (Denke ich mal.) Beratungsresistent bin ich sicher nicht, aber auf jeden Fall bevormundungsresistent.
    Ich wünsch dir einen schönen Tag, liebe EH. von Pia
  • Christian

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 11:52:33
    Seit meiner Frage haben einige hier wieder Kommentare geschrieben und eine Person meine Frage beantwortet, daß sie bisher alles verschrieben bekommen hat.
    Die Anderern, die nach meiner Frage zwischenzeitlich geschrieben haben ohne negative Aussage, gehe ich davon aus, sie haben ebenfalls keine Schwierigkeiten mit der Verschreibung von Diabetesmitteln.

    Wo ist dann der Sinn von Aussagen solcher, die etwas "in die Welt setzen" ohne sich ernsthaft mal Gedanken darüber gemacht zu haben, warum sie etwas schreiben.
  • Pia

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 12:18:29
    Als Erstes wäre es mal ein gebot der Höflichkeit, dass Du einen Namen angibst, kann ja ein erfundener sein.

    Zitat: Wo ist dann der Sinn von Aussagen solcher, die etwas "in die Welt setzen" ohne sich ernsthaft mal Gedanken darüber gemacht zu haben, warum sie etwas schreiben.Zitatende.

    Das unterstellst Du einfach mal so. Finde ich schon sehr vermessen. Ich glaube, dass JEDER, der hier im Forum postet, sich Gedanken darüber macht, was er schreibt.

    Und Drittens, sag doch bitte mal, auf welche Frage Du Dich beziehst, FALLS Du nicht der Schreiber des 1. postings dieses Themas bist.
    Was Verschreibungsgeschichten angeht, so ist das leider manchmal ein harter Kampf der Patienten gegenüber dem Arzt oder der Kassen. Und leider sind dabei die Aussagen mancher Ärzte, sie dürften dies oder das nicht mehr verschreiben (siehe z.B. Bond) oder sie dürften nur so und soviel Teststreifen verschreiben, einfach falsch. Die Diabetiker, die "ALLES verschrieben bekamen bis jetzt, hatten entweder einen kompeteten verantwortungsbewussten Arzt oder sie musste sich halt mal durchsetzen oder sogar den Arzt wechseln. von Pia
  • EH

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 12:37:33
    So ist es, kompetente Ärzte sind rar. Es hört sich unglaublich an, aber ich habe 20 Jahre gebraucht, bis ich einen wirklich kompetenten Diadoc gefunden habe. Heute dürfte es etwas leichter sein, denn damals (vor 30 Jahren) hat man Typ2 Diabetes noch weniger als heute ernst genommen. von EH
  • Pia

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 12:48:20
    Liebe EH, ich habe eine Diabetologin, die in LE als DIE Spezialistin überhaupt gilt. Aber gelernt habe ich erst von den Inhalten der postings der Leute hier im Forum. von Pia
  • Fuchs

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 14:47:54
    Pia schreibt:

    "Ach, übrigens man sollte Wörter nur benutzen, wenn man weiß, wie sie geschrieben werden. Mal im Duden nachzusehen ist keine Schande."

    Das sagt wohl alles über die unfehlbare Super-Pia.

    Fuchs
  • Jonas

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 16:54:14
    "Ach, übrigens man sollte Wörter nur benutzen, wenn man weiß, wie sie geschrieben werden. Mal im Duden nachzusehen ist keine Schande."

    Ganz genau!
    Was manche hier inhaltlich, orthografisch und grammatikalisch abliefern, ist geradezu eine Beleidigung. Pi(s)a lässt grüßen.

    Wer wäre und nämlich immer mit &#8222;h&#8220; schreibt, sonst aber mit den Buchstaben recht sparsam umgeht, ist vielleicht auch ein wenig &#8222;dä(h)mlich&#8220; in der Fachkunde.

    Wer ist denn bei uns eigentlich sozial benachteiligt?

    Alle, die eine staatliche Grundsicherung bekommen? Sie sind mittlerweile aber auch alle krankenversichert.
    Seltsam. Sie haben oft genügend Mittel, sich mit Alkohol und ungesunder Ernährung eine Wampe zuzulegen, sich mit Nikotin und Bewegungsarmut ihre Insulinresistenz tüchtig zu verstärken und somit halt zum Frühdiabetiker mutieren. Statistisch wird man im Prekariat eben leichter und früher alterszuckerkrank. Keine Frage.

    Aber die Behandlung ist eigentlich die gleiche wie die der übrigen gesetzlich Versicherten. Nur der Erfolg ist unterschiedlich. Könnte es vielleicht an der
    niedrigeren Therapietreue liegen?

    Wer kritisiert, dass Leute, die es sich leisten können, auch mehr Leistungen im Gesundheitswesen gegen Bezahlung wahrnehmen, initiiert die übliche Neiddebatte , die letztendlich Leistungsfeindlichkeit fördert.
    Dann gehen eines Tages alle am Stock , und wir haben den real existierenden Sozialismus.
    von Jonas
  • EH

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 17:07:22
    Hier haben wir wieder mal die üblichen Vorurteile. Als ich mit Ende 20 einen Typ2 Diabetes entwickelte, hatte ich eine BMI von 18 (nein, ich war nicht magersüchtig).
    Soviel zur erworbenen Insulinresistenz und angefressenem Diabetes
    von EH
  • Mette

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 18:16:46
    Entschuldigt, wenn ich mich jetzt auch in eure Diskussion einmische.

    Pia du schreibst: Ach, übrigens man sollte Wörter nur benutzen, wenn man weiß, wie sie geschrieben werden. Mal im Duden nachzusehen ist keine Schande.

    Jonas du schreibst: Ganz genau! Was manche hier inhaltlich, orthografisch und grammatikalisch abliefern, ist geradezu eine Beleidigung. Pi(s)a lässt grüßen.

    Das finde ich sehr arrogant von euch. Seit wann dürfen nur Personen mit hohem grammatikalischem Niveau hier schreiben. Meint ihr nicht, dass auch Menschen, die eure Normvorgabe nicht erfüllen, sich beim Thema Diabetes gut auskennen können? Was ist denn hier im Forum wichtiger? Ein hohes grammatikalisches und orthografisches Niveau oder Fachkenntnisse der Diabetes?

    Pia, ich habe bisher alle deine Beiträge gerne gelesen aber hier bist du meiner Meinung nach wirklich zu weit gegangen.
    Jonas, von dir habe ich bisher, ich mag mich irren, nicht so viel gelesen. Bist du selber von deiner Aussage überzeugt?

    Nun einmal zu meiner Person: Ich wohne seit einigen Jahren in Deutschland. Habe also noch reichlich orthografische und grammatikalische Defizite. Für mich steht nun fest, dass ich hier nicht erwünscht bin. Sicherlich wird es auch Menschen geben, die nie das Glück hatten in einer guten sozialen Schicht aufzuwachsen. Diese Menschen sind hier anscheinend ebenfalls nicht erwünscht. Ist das also das immer so hoch gepriesene freie Deutschland? Sorry, ich verstehe jetzt gar nichts mehr....
    von Mette
  • EH

    Rang: Gast
    am 27.07.2007 20:07:15
    Natürlich ist es völlig egal, ob jemand hier Rechtschreib- oder auch Grammatikfehler macht. Es geht hier um Diabetes. Für mein Gefühl schreiben hier zu viel Leute, die selbst keinen Diabetes haben und auch nichts davon wissen. Mir wäre es lieber, es würden hier Betroffene schreiben - und zwar ganz egal wie, Hauptsache es wäre etwas zur Sache.
    von EH
  • Mette

    Rang: Gast
    am 28.07.2007 11:15:45
    Hallo EH,

    du schreibst: Natürlich ist es völlig egal, ob jemand hier Rechtschreib- oder auch Grammatikfehler macht. Es geht hier um Diabetes.

    Für mich hörte sich das bei Pia und Jonas allerdings ganz anders an oder habe ich das falsch interpretiert?
    Würde mich diesbezüglich über eine Stellungnahme von Pia und Jonas sehr freuen.

    Ob hier Personen schreiben, die selbst keinen Diabetes haben, vermag ich nicht beurteilen. Ansonsten kann ich dir nur zustimmen.
    Auf jeden Fall aber konnte ich bisher hier viel für mich an wissenswertem erfahren und dafür danke ich den dementsprechenden Usern.
    von Mette
  • EH

    Rang: Gast
    am 28.07.2007 13:09:13
    Hallo Mette,
    was Jonas schreibt, gehört nich in ein Diabetesforum, ich würde solche Leute ignorieren.
    Rechtschreibung hat nichts mit sozialem Status oder Bildung zu tun. Es gibt Legastheniker mit akademischem Abschluß, die immer noch Rechtschreibprobeme haben. Jonas plappert hier die üblichen Gemeinplätze nach. die alle über einen Kamm scheren, z.B. daß Sozialhilfeempfänger saufen und sich schlecht ernähren und dann die Story von der sog. "Neiddebatte". Niemand, der die Augen offen hält, kann übersehen, daß sich die Schere zwischen arm und reich in unserem Land immer weiter spreizt. Wenn man natürlich seine Informationen aus der BIldzeitung bezieht, dann mag man so eine Weltbild haben - aber das gehört eigentlich nicht hierher.
    Jedenfalls solltst du dich von solchen Usern nicht einschüchtern lassen.
    Was meine Vermutung über User, die keine Diabetiker sind, betrifft, so ist das nicht mehr als eine Vermutung. Es werden hier halt oft Dinge behauptet, die schlichtweg nicht wahr sein können, auf genauere Nachfrage erhält man dann meist auch keine Antwort mehr. Bei Leuten, die sich wirklich auskennen, wird das nicht passieren. Mich stören diese unschlichen Postings, weil es Neulinge irritiert u.U. in die falsche Richtung lenkt. von EH
  • Christian

    Rang: Gast
    am 28.07.2007 14:44:28
    1. die Schere zwischen Arm und Reich würde immer weiter auseinander gehen...

    Vor 20 Jahren war die "Schere" auch schon weiter "auseinander".
    Keiner hat es so richtig wahrgenommen.

    2. Ich möchte alle die bitten, die hier schreiben, was nichts mit Diabetes zu tun das Andere "draußen" zu klären und mit sachlich vernünftigen Beiträgen hier im Forum Sinnvolles zu tun.

  • EH

    Rang: Gast
    am 28.07.2007 16:44:15
    Und? Wer bist du? von EH
  • Pele

    Rang: Gast
    am 28.07.2007 18:01:55
    Aber hallo,

    wie lautet denn das Thema?
    Diabetes *, eine Erkrankung der sozial Benachteiligten?

    *Der Lifestylediabetes natürlich und nicht einer &#8211; Diabetes ist männlich - der ausschließlich genetisch bedingt, angeboren, pankreopriv oder aufgrund einer Autoimmunerkrankung ausgebrochen ist.
  • EH

    Rang: Gast
    am 28.07.2007 18:22:38
    Könntest du vielleicht konkretisieren, was du eigentlich sagen willst?
    So etwas wie Lifestylediabetes gibt es nicht, deswegen würde ich darüber keine Diskussion führen. von EH
  • Zora

    Rang: Gast
    am 28.07.2007 18:34:37
    """Soll das ein Witz sein? Daraus schöpfen wohl Typ1er ihre dümmliche Arroganz und "Erhabenheit" über Typ2er. """

    Auf die Plätze fertig los &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;

    Alle Einser, nehmt euch ja in Acht, Erika, hat nun erst richtig Anlauf genommen&#8230;&#8230;
    von Zora
  • Pele

    Rang: Gast
    am 28.07.2007 19:11:29
    The best quotes:

    ***Das gerade der Typ 2 Diabetes -gerade in jungen Jahren- immer mehr ein Dumm-Fett-Träge-Diabetes ist, kann wohl nicht von der Hand gewiesen werden***

    ***Wenn man allerdings sieht, daß im sog. Prekariat schon Kinder fett sind, weil die Eltern keine Ahnung von gesunder Ernährung und auch keine Lust zum Kochen haben, stattdessen Pommes und McDonalds den Vorzug geben, ist der genannte Beitrag nicht ganz von der Hand zu weisen.***

    ***Wenn ich mir nur eine heutige typische Grundschulklasse anschaue, dann sehe ich sofort: Wo früher, also vor 25, 30 Jahren, gerade mal ein oder zwei Kinder pummelig waren, sind es heute eine ganze Reihe. Richtig Sport in der Freizeit macht da kaum noch jemand, und draussen stehen die Muttis mit Ihren Geländewagen, damit die lieben Kleinen nur nicht laufen müssen oder gar böse nass werden. Zuhause gibt es dann Nudeln mit Ketchup, dazu Cola - wenn es denn überhaupt etwas gibt.***

    ***.-typisch ddb-***
    ddb=Deutscher Diabetiker Bund (40.000 Mitglieder, auch hiesige Poster und Admin)


    ***Diabetes ist für mich auch eine Einstellungssache.
    Entweder Du kannst damit umgehen und lernst daraus oder nicht***
    Und die Werte steigen nach 30 Jahren ebenso wie die Körperrundungen und der Zeiger der Fettwaage.
  • EH

    Rang: Gast
    am 28.07.2007 19:46:55
    Ich empfehle mich! Mit Unbelehrbaren zu "diskutieren", dazu ist mir meine Zeit zu schade. Engstirnigkeit und Arroganz sind einfach unterträglich. von EH
  • Christian

    Rang: Gast
    am 28.07.2007 23:12:00
    @EH:

    Wer ich bin ?

    Ich bin der, der die Frage hier reingestellt hat.

    Und auch der, der höflichst um vernünftige Diskussion bat.

    Was daraus geworden ist ?

    The never ending story...


  • EH

    Rang: Gast
    am 28.07.2007 23:50:38
    Wie soll aus so einem Posting eine "vernünftige" Diskussion entstehen? Sowas ist doch keine Grundlage.
    Diabetes ist eine ganz reale Krankheit und keine Grundlange für pseudophilosophische Studien.
    Bleib lieber auf dem Teppich anstatt hier als anonymus andere User zu nerven. von EH
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 29.07.2007 00:41:29
    hallo an alle und eh,
    staune daß dieser sinnlose thread noch läuft.
    der anonym verarscht doch nur.
    1. er hat seine frage selbst vermasselt, hat er wohl noch garnicht gemerkt.
    2. er ist gar kein dmler, "denn" sonst würde er nicht nach insulin fragen, ob es verschrieben wird, natürlich.
    2. nach pens fragen, die sind bis 18,10.06 von den docs bei bedarf doppelt verschenkt worden. ohne verschreibung.
    3. nach bz geräten fragen, die werden auch heute noch auf anruf "verschenkt".
    also da wollte mal einer ein bisschen wirbel machen
    auf "seine" frage hat er genug antworten bekommen
    daß er was anderes wollte dazu hat sein geist nicht gereicht..
    man sollte ihm diab world empfehlen, da kann er mit poltergeist, anke, solo,.bea, seifenblasen zum platzen bringen.
    und tschüs

    von klausdn
  • Cora

    Rang: Gast
    am 29.07.2007 07:28:05
    Na, hier ist ja was los...

    Ich möchte einfach nur sagen, dass ich es total blöde finde, wenn Leute hingehen (egal wer jetzt) und packen alles in Schubläden.

    Rechts kommen die Dicken mit DM2,
    links die Dicken, die noch nichts haben.
    Eine Etage drüber kommen die schlanken hin, die weder zu- noch abnehmen.
    Das sind die braven.

    Darüber kommen links die DM T1,
    rechts die magersüchtigen.

    Ganz oben kommen die Menschen light hin, die an Magersucht und Bulemie oder nur Bulemie leiden. Och die armen....

    Hat nicht jeder seine eigene Geschichte?
    Hat nicht jeder eine Seele und geht anders mit Problemen um?

    Nehmen wir Missbrauchsopfer:
    da gibt es Leute, die sich einen "Panzer anfressen", zum Schutz, um nicht berührt zu werden.
    Wieder andere mögen gar nichts essen.
    Dann gibts die, die alles in sich reinstopfen und alles "zum kot... finden".

    Jeder reagiert anders. Jeder Mensch ist einzigartig.

    Was wisst Ihr von meiner Vergangenheit?
    Wisst Ihr warum ich dick geworden bin?
    Ich sag es Euch. Ich war 1 ganzes Jahr in der Klinik, weil ich nicht mehr leben wollte und diese verdammten 40 Kg,die ich da zugenommen habe, schleppe ich zum größten Teil heute noch mit mir rum.
    Zudem hatte meine Mutter auch DM.

    Warum Ihr DM bekommen habt ist Eure Geschichte. Und Ihr geht alle wieder anders damit um als die anderen.

    Lasst doch jedem seinen Lebenslauf.

    Lasst doch jedem hier seinen Raum, seine Fragen stellen und wir versuchen vernünftig und passend zu antworten.
    So schwer kann doch das nicht sein.

    Wir sind doch alle Menschen und sprechen hier eine Sprache. Und ob da Fehler drin vorkommen oder nicht, das sollte doch völlig egal sein.

    Wichtig ist doch, dass wir uns umeinander kümmern, denn egal wie wir hier hin kamen, wir haben alle einen Grund und den sollten wir ernst nehmen und uns hier auch gut aufgehoben fühlen.
    von Cora
  • EH

    Rang: Gast
    am 29.07.2007 11:47:40
    Hallo Cora,
    du hast recht, es ist natürlich nicht für jeden ersichtlich warum ein Mensch Übergewicht hat. Manchmal weiß er es selbst nicht (wie in meinem Fall). Und im Grunde sollte es egal sein.
    Leider ist es das bei Diabetikern durchaus nicht. Jedem Diabetiker, der nicht Normalgewicht hat, wird sofort unterstellt, er verschlinge unglaubliche Mengen an ungesundem Essen. Daß das nicht zutrifft und daß es andere Gründe sind, warum es selten normalgewichtige Typ2 Diabetiker gibt, hat Jürgen schon einige Male hier aufgeführt. Deswegen schenke ich mir diese Ausführungen.
    Diese Unterstellung hat nun die katastrophale Folge, daß viele Ärzte diese Krankheit nicht wirklich behandeln, sondern einfach nur sagen, der Diabetiker soll abnehmen. Da das Übergewicht aber eine Folge der Stoffwechselstörung ist, ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Also bleiben viele Diabetiker vom Typ2 unbehandelt. Die Folgen sind bekannt.
    Leider hab ich erkennen müssen, daß es - selbst in Diabetikerforen - kaum möglich ist, gegen dieses Vorurteil anzugehen. Es wird ständig - wider besseren Erkenntnissen in der Medizin - behauptet, Übergewicht komme nur vom Essen. Aus Dummheit, Bosheit, Besserwisserei oder aus welchen Gründen auch immer.
    von EH