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  • Joa

    Rang: Gast
    am 13.01.2010 18:27:01
    > Wenn der Admin hier mal den Zähler
    > reinstellen würde, wie oft der Thread
    > angeklickt wird, würdest Du vielleicht
    > den Kopf schütteln ...

    Ich denke nicht, dass die Anzahl der Forennutzer, die diesen Thread (noch) klicken sonderlich hoch ist.

    Die meisten Klicks erbringen vermutich Leser, die ständig hier reinklicken, möglicherweise weil sie noch nicht das zum persönlichen Wohlfühlen erforderliche Ärger- und Adrenalinpotential erreicht haben. :-)))

    Gruß
    Joa
  • Joa

    Rang: Gast
    am 14.01.2010 10:59:45
    Hallo Jürgen,

    >>> Denn der Inkretineffekt sorgt bei
    >>> einem gesunden Menschen offenbar
    >>> NIE dafür, dass eine Hypo erreicht wird,

    >> Zwischenbemerkung:
    >> Beim Typ 2 Diabetiker aber schon???

    > Wenn Du die reaktive oder alimentäre Hypo meinst …

    Nein. Ich meinte den Typ 2, bei dem ein dauerhafter, mehr oder weniger konstanter Inkretinspiegel medikamentös herbeigeführt wird.

    > Was immer die Inkretine zur passenden
    > Insulin-Ausgabe veranstalten …

    GLP-1 leitet die _glucoseabhängige_ Insulinausschüttung der Beta-Zellen ein, was über die Aktivierung des GLP-1 Rezeptors der B-Zellen geschieht.

    Außerdem hemmt GLP-1 die Glukagonausschüttung der A-Zellen steigert die Produktion des Gens für das Proinsulin, und hat, je nach Zelltyp noch diverse andere Funktionen. Im Rattenversuch lässt sich nachvollziehen, dass GLP-1 im Gehirn eine Änderung des Fressverhaltens auslöst (welche?).

    > … findet ausschließlich dann statt, wenn
    > Glukose zur Übergabe aus dem Darm in den
    > Blutkreislauf ansteht, und in dem Maße, in dem
    > sie da just ansteht.

    > Ohne Glukose, passend zur Übergabe in
    > den Blutkreislauf, machen die Inkretine überhaupt
    > nix zur Insulin-Ausgabe.

    Was ich doch ein bisschen überraschend fand ist, das nicht nur Glucose die GLP-1 Freisetzung stimuliert, sondern auch langkettige Fettsäuren, insbesondere einfach ungesättigte. Und auch Gallensäure.
    (Man findet sogar die ketzerische Frage, ob der Glucosereiz in physiologischer Konzentration bei der Inkretinsekretion überhaupt eine sooo relevante Rolle spielt.)

    Also ich finde das ist schon recht interessant. Es mag die Wirkung der „Mittelmeerdiät“ ein Stück erklären?

    http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=
    957757077&dok_var=d1&dok_ext=pdf&
    filename=957757077.pdf

    Dort Seite 5/6.

    Gruß
    Joa
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 14.01.2010 11:50:29
    Hallo Joa,

    Zitat Joa:
    "Was ich doch ein bisschen überraschend fand ist, das nicht nur Glucose die GLP-1 Freisetzung stimuliert, sondern auch langkettige Fettsäuren, insbesondere einfach ungesättigte."

    Und hier komme ich mit meiner Vermutung, die ich schon mehrfach geäußert habe, für die ich aber bisher bestenfalls ein müdes Lächeln ernten konnte:
    Ich vermute, dass bei mir der Inkretineffekt, der bei den KH defekt ist, bei Verzehr von Fett noch ganz gut funktioniert.

    Ich habe also mit Verzehr von Fett einen ähnlichen Effekt, den andere mit Victoza und Co. erzeugen. Und die andere Tatsache, dass Fett besser sättigt, ist auch allgemein bekannt. Das läuft vermutlich alles über das GLP-1. Mit ein paar einfachen Untersuchunge könnte man bestimmt herausfinden, ob das allgemein so ist oder ob ich damit eine Ausnahme bilde. Bisher habe ich noch niemand für solche Untersuchungen begeistern können.

    Gruß, Rainer
  • Joa

    Rang: Gast
    am 15.01.2010 02:09:16
    Hallo Rainer,

    >> Ich schrieb:
    > Rainer schrieb:

    >> dass nicht nur Glucose die GLP-1
    >> Freisetzung stimuliert, sondern
    >> auch langkettige Fettsäuren,
    >> insbesondere einfach ungesättigte."

    > Ich vermute, dass bei mir der
    > Inkretineffekt, der bei den KH
    > defekt ist, bei Verzehr von Fett
    > noch ganz gut funktioniert.

    Natürlich kann ich auch allenfalls vermuten.
    Das ginge dann in die Richtung, dass es mit den inkretinproduzierenden L-Zellen sehr ähnlich aussehen mag, wie mit den Betas. Evtl. sogar auf der gleichen Grundlage, dass beide Zelltypen durch erhöhtes Interleukin-1beta (IL-1b)über den IL-1R(ezeptor) in den zellulären Selbstmord (Apoptose) getrieben werden. Dann würde Anakinra, als IL-1RA(ntagonist) sowohl eine Erholung der B-, als auch der L-Zellen bewirken können.

    Letztlich haben die Anakinrastudien beim Typ 2 aufgezeigt, dass Typ 2 unter Anakinra auch wieder von der Spritze weg kommen kann. Was in der Fachwelt einen gewissen Anakinra-Enthusiasmus ausgelöst hat.

    Bei Dir würde ich mir das derzeit, wenn ich Dich recht verstehe, eher so zusammenreimen:

    Du nimmst eine kh-arme Kost zu Dir, mit relativ hohem Fettanteil.

    Der Sekretionsreiz auf die L-Zellen ist dann moderat, wie auch der Sekretionsreiz auf die Betas, in Folge der BZ-Anstiege.

    Es kommt zu einer moderaten Inkretinausschüttung, die sich ggf. auch, durch eine längere Verdauungsphase für Fette auch zeitich streckt.

    Die moderate Inkretinanwort der L-Zellen kann dann die Kapazität der Betas zu einer ebenso gemäßigten Insulinsekretion noch recht gut stützen.

    Im Ergebnis sieht dann alles recht fein aus.
    Haust Du aber in die Kohlenhydrate beim Futtern, wird das Sekretionssystem beider Zelltypen gnadenlos überfordert.

    Was nicht nur zu erhöhten BZ-Werten, sondern auch zu einer Beschleunigung des Zellsterben bei den Betazellen, möglicherweise auch bei den L-Zellen führt.

    Ich weiß nicht, was die Bestimmung des GLP-1 kostet. Wenn es überhaupt geht, wird es äußerst aufwendig und sauteuer sein.

    Denn, GLP-1 hat eine Halbwertzeit von nur 1 1/2 bis 2 Minuten.

    Pragmatisch würde ich da eher das Insulin/Proinsulinverhältnis, einmal unter KH-Last und dagegen nach einer kh-moderaten Mahlzeit nehmen.

    Wobei als Aussage, zumindest als Anhaltspunkt, dann ggf. auch alleine der Proinsulinwert im Verhältnis zu den parallel zu messenden BZ-Verläufen gelten könnte.

    Weil die Bestimmung der Insulin/Proinsulinratio wird auch kein Arzt machen, weil zu teuer.
    Außerdem ahnen wir auch schon, wie der Versuch ausgeht.

    Hingegen ist die Bestimmung nur des Proinsulinwertes für viele Diabetiker ggf. noch selber bezahlbar. Das kostet so leicht über 40,- Euro.

    Der Proinsulinwert scheint im Moment eh der Goldstandard zur Definition des Fortschreitens einer diabetischen Situation zu sein.

    Als Screeningmarker für (Prä-)Diabetes sowieso.

    Gruß
    Joa
  • Schmunzeln

    Rang: Gast
    am 15.01.2010 10:46:19
    Rainer, du "Sausack", jetzt machst du auch noch mit. Böser böser Junge.

    Liebe EH und Barbara,

    auch ich versteh nicht alles, was hier gefachsimpelt wird, aber dann muss oder kann oder möchte ich eben nachlesen oder googlen. Und, was mich nicht interressiert, überlese oder ignoriere ich.
    Und grad Jürgen hat immer und immer und immer und immer wieder angeboten: Wer etwas nicht versteht, möchte BITTE direkt nachfragen...der erklärt nun wirklich alles in aller Geduld auch zum 50. Mal...ich möchte Euch nicht zu nahe treten...aber auf Diabetesinfo gibt es direkt eine sehr gute Wissensvermittlung für Anfängre und auch den herrlichen Jörgschen Erklärbär, vielleicht mögt Ihr das Forum lieber?

    Joa , Jürgen und bösere Rainer, Bitte mehr davon. von Schmunzeln
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 15.01.2010 13:55:46
    Hallo Tom,

    das verstehe ich nun gar nicht. Du sagst, dass dir der Thread auf den Geist geht und klickst ihn doch immer wieder an? Warum denn das - lass es doch einfach sein!

    Rainer
  • EH

    Rang: Gast
    am 15.01.2010 14:33:21
    Hallo Schmunzlen,

    Barbara und ich sind keine Anfänger, wir eben mit unserem Diabetes so an die 30 Jahre und brauchen im Grunde keine Erklärungen mehr.

    Ich kenne Jürgens Beiträge nun auch schon seit mehren Jahren und Tatsache ist, daß Jürgen und andere "Wissenschaftler" sich hier und auch in anderen Foren lediglich über Vermutungen austauschen. Niemand weiß nämlich genau wie ein Typ 2 entsteht. Solche Vermutungen halte ich in einem Forum für völlig überflüssig und für "Anfänger", die Rat suchen, nur verwirrend. Sinnvoll wären vernünftige Antworten auf Fragen und eigene Erfahrungen. Aber gerade letztere sind mehr als selten. Vermutlich will niemand zugeben, daß er seinen Diabetes eben auch nicht immer im Griff hat. Das könnte dem Image Abbruch tun. von EH
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 15.01.2010 14:45:13
    Hallo E:H @ Schmuzeln ist Tom . Sie verteidigt
    ständig Jürgen , obwohl sie auch nicht alles weiß.
    und muß immer das letzte Wort haben. von Barbara
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 15.01.2010 15:06:51
    Moin EH,

    > Vermutlich will niemand zugeben,
    > daß er seinen Diabetes eben auch
    > nicht immer im Griff hat. Das könnte
    > dem Image Abbruch tun.

    Du weißt, dass ich meine Tagesprotokolle schon mal fortlaufend in ein Forum gestellt hab - und warst Du es nicht sogar, die damals nicht müde wurde zu fragen, wem solche Aufschriebe denn nützen sollten?

    Wofür also sone Unterstellung?

    Bisdann, Jürgen
  • tim thaler

    Rang: Gast
    am 15.01.2010 15:08:42
    >>Also lasst uns bitte einfach "schwurbeln", wenn uns danach ist. Dass Ihr's lest, erwarten wir nur, wenn wie hier die direkte Anrede drüber steht :-)<<

    weil dir kleinem exhibitionisten danach ist, etwas zu schwurbeln, nutzt du ein öffentliches forum, damit auch jeder sofort merkt, was für ein schwurbler du bist? wenn euch nach schwurbeln ist, schwurbelt doch privat. denn es ist egal, ob einer neuling oder profi ist, irgendwann geht euer geschwurbel jedem auf den geist. aber selbstherrlich, wie ihr seid, werden diese dann als troll oder foren-admin benannt und es wird weitergeschwurbelt, ohne zu einem gemeinsamen ziel zu kommen. wenn das der sinn des schwurbeln ist, dann ist schwurbeln einfach mist. von tim thaler