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Verdacht Schwangerschaftsdiabetes, eine Frage bzgl Blutzuckerwert
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am 30.12.2011 15:03:06
Gast schrieb:
Wie kommst du denn darauf? Mein Diabetes hat sich in den 70er Jahren manifestiert, damals war ich Anfang 30. Als späte Diabetesmanifestation würde ich das nicht bezeichnen.
Genau das meinte ich: Dein Diabetes ist einfach 10 bis 15 Jahre jünger als meiner, und deshalb hast Du etliche der von mir beschriebenen Irrungen der Diabetologie nie kennengelernt! Kohl bezog seine "Gnade der späten Geburt" ja auch nur darauf, daß er erst 1930 geboren wurde und deshalb im Dritten Reich zu jung für jegliche Verantwortung war. Eine Aussage über das Alter ist damit nicht verbunden.
Viele Grüße
Katja
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Gast
Rang: Gastam 30.12.2011 16:51:24
schrieb:
damals war ich Anfang 30. Als späte Diabetesmanifestation würde ich das nicht bezeichnen.
Das wiederum kann man auch anders sehen - "früher" war Typ2 "Altersdiabetes" und Typ1 "juviniler (kindlicher) Diabetes", wenn ich meinen DM T1 erst mit über 30 bekommen hätte (ich war 1962 erst 4, als es mich erwischte), dann hätte jeder von "später DM-Manifestation" gesprochen. Somit ist alles eine subjektive Einschätzung! -
Gast
Rang: Gastam 30.12.2011 17:48:09
A.Nonyma schrieb:
Gast schrieb:
Wie kommst du denn darauf? Mein Diabetes hat sich in den 70er Jahren manifestiert, damals war ich Anfang 30. Als späte Diabetesmanifestation würde ich das nicht bezeichnen.
Genau das meinte ich: Dein Diabetes ist einfach 10 bis 15 Jahre jünger als meiner, und deshalb hast Du etliche der von mir beschriebenen Irrungen der Diabetologie nie kennengelernt! Kohl bezog seine "Gnade der späten Geburt" ja auch nur darauf, daß er erst 1930 geboren wurde und deshalb im Dritten Reich zu jung für jegliche Verantwortung war. Eine Aussage über das Alter ist damit nicht verbunden.
Viele Grüße
Katja
Ich habe aber Typ2, damals noch "Altersdiabetes" genannt. Wenn man den mit Ende zwanzig/Anfang dreißig bekommt (man kann ja nie genau sagen, wann ein Typ2 sich manifestiert hat), dann ist das eben sehr früh und nicht spät.
Ich habe übrigens bestimmt mehr Irrungen als du mitgemacht, ohne mit dir in den Wettstreit treten zu wollen. Typ2 wurde damals nämlich so gut wie gar nicht behandelt, Typ1 hingegen wurde auch damals schon mit Insulin behandelt. -
Gast
Rang: Gastam 30.12.2011 17:49:36
Gast schrieb:
schrieb:
damals war ich Anfang 30. Als späte Diabetesmanifestation würde ich das nicht bezeichnen.
Das wiederum kann man auch anders sehen - "früher" war Typ2 "Altersdiabetes" und Typ1 "juviniler (kindlicher) Diabetes", wenn ich meinen DM T1 erst mit über 30 bekommen hätte (ich war 1962 erst 4, als es mich erwischte), dann hätte jeder von "später DM-Manifestation" gesprochen. Somit ist alles eine subjektive Einschätzung!
Du machst den üblichen Fehler und setzt Typ1 und Typ2 gleich, das sind sie aber keineswegs. -
Gast
Rang: Gastam 30.12.2011 19:33:51
Gast schrieb:
Mein Diabetes hat sich in den 70er Jahren manifestiert .....ich war 1962 erst 4, als es mich erwischte
70er oder 60er ?
Havier
--- ich bin ein falscher 50er --- -
Gast
Rang: Gastam 30.12.2011 19:57:55
Moin Havier,
egal ob 60ger oder 70ger, das war das finstere Mittelalter der Diabetologie. Erste einheitliche Maßstäbe für Diabetes gab's übrigens erst Ende der 70ger und das mit so hohen BZ-Werten, dass die Betroffenen Typ2 schon mit ersten Folgekrankheiten auffielen. Die Typ1 fielen schon eher auf, häufig mit nem Zusammenbruch infolge Ketoazidose.
Die hohen Diagnose-Werte wurden damals angeblich damit gerechtfertigt, dass der Diabetes als Todesurteil mit langsamer Vollstreckung galt, die man mit der Behandlung nur ein bisschen verlängern konnte und mit früherer Behandlung auch nicht zu bessern wusste. Also ließ man die Betroffenen möglichst lange in dem Glauben, eben keinen Diabetes zu haben.
Fachoffiziell wurden niedrigere BZ-Werte erst in den 90ger Jahren des vorigen Jahrhunderts eingeführt, und erst seitdem kann man eigentlich von einer halbwegs gesunden Diabetes-Behandlung sprechen. Beide Damen, die sich hier so herzlich schreiben, hatten das Glück, ihre Diabetesse schon sehr viel früher sehr viel gesünder zu behandeln bzw. behandelt zu bekommen :-)
Mit besten Wünschen zum Jahreswechsel, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 30.12.2011 22:54:50
schrieb:
70er oder 60er ? Havier --- ich bin ein falscher 50er ---
Du bist wirklich ein falscher Fuffz'ger! Nenn' doch bitte mal den Beitrag, in dem steht:
"Mein Diabetes hat sich in den 70er Jahren manifestiert .... ich war 1962 erst 4, als es mich erwischte". Du bist ja wie "Anke" - die auch aus 3 Beiträgen einen gemacht - Hauptsache sie konnte etwas bemängeln! -
Gast
Rang: Gastam 30.12.2011 23:21:10
Sorry, aber jetzt steh ich irgendwie auf dem Schlauch.
Die Textauszüge sind natürlich aus 2 verschiedenen Beiträgen. #10 und #23
Sind die etwa von 2 verschiedenen Gästen ?
Wenn ja, dann tut´s mir leid. Absichtlich würde ich sowas nicht machen.
Manchmal ist das - zumindest für mich - nicht ganz leicht die Gäste zu unterscheiden.
Havier
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Gast
Rang: Gastam 31.12.2011 10:25:34
Hallo Jürgen,
ganz so schlimm war es auch in den 60er Jahren nicht für Typ2. Er wurde auch damals schon behandelt. Meine Mutter und Schwester (beide Typ2) wurden natürlich auch mit dem damals üblichen Euglucon behandelt, kriegten aber auch Insulin als die Werte zu hoch wurden. Natürlich nach einem strengen Spritzschema, die Messerei steckte ja noch in den Kinderschuhen, bzw. die gab es für privat nicht.
Und daß sie Diabetes hatten wurde ihnen durchaus gesagt, warum meinst du, habe ich meinen Diabetes so früh entdeckt? Ich war immer wieder beim Arzt zum testen, gemerkt hab ich damals noch nichts.
Mit heute waren die Maßnahmen für Typ2 allerdings nicht zu vergleichen. -
Gast
Rang: Gastam 31.12.2011 14:49:07
@H4: Wir glauben dir mal, dass du nicht bewusst 2 verschiedene zusammengestrickt hast, aber wie immer: wer lesen kann, ist im Vorteil:
#10: "Mein Diabetes hat sich in den 70er Jahren manifestiert, damals war ich Anfang 30."
#23: "wenn ich meinen DM T1 erst mit über 30 bekommen hätte (ich war 1962 erst 4, als es mich erwischte)"
Aber ich denke, jeder macht mal Fehler und nobody is perfect (obwohl es manche glauben!). Darum oder trotzdem wünsche ich allen einen guten, schmerzfreien Rutsch ins neue Jahr und in dem dann gute BZ-Werte incl. ordentlichem Management egal mit welchem DM und welcher Ernährung.