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Welche Software zum Zusammenführen von Daten

  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 01.02.2018
    am 01.02.2018 14:49:10 | IP (Hash): 863525444
    Hallo zusammen,

    ich bekomme demnächst den Libre-Sensor verschrieben. Nun suche ich eine Software mit der ich die Daten aus dem Libre und aus meiner Omnipod zusammenfügen kann.

    Aus dem Pod, sollen die KE-Mengen, die Basalraten und die Bolus gelesen werden.
    Den Libre möchte ich gern mit dem Handy auslesen.

    Bisher habe ich SiDiary benutzt, was auch sehr gut ist, jedoch habe ich noch keine Möglichkeit gefunden die Libre Daten aus dem Handy auszulesen (habe momentan einen TestSensor).

    Vlt. hat jemand eine ähnliche Konstellation und kann mir einen Tip geben.

    LG
    Brinchen
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    am 01.02.2018 15:41:44 | IP (Hash): 525338563
    Keine Ahnung vom Zusammenfügen. Halte aber wenigstens beim Libre nix davon. Denn mein Libre sieht mich mit seit ner Stunde konstant 60 schon wieder in ner leichten Hypo, während mein Stammfingerpieks völlig normale 90 anzeigt. Abweichungen in der Größenordnung von bis zu 50% sind nicht nur nach meiner Erfahrung nix besonderes beim Libre, und zwar durchaus schon mit ein und demselben Sensor z.B. zu Anfang +50% und zum Ende hin -50%. Aber vielleicht kann Dir ja jemand noch ausführlicher dazu schreiben, der seine Pumpe und sich schon danach richtet. Daumendrück!

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    Bearbeitet von User am 01.02.2018 15:42:17. Grund: Korrektur
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 02.02.2018 10:35:21 | IP (Hash): 84763334
    Hallo Brinchen,
    scheinbar hat Abbott die Lizenenzen zum Auslesen der Dateien in SiDiary entzogen

    siehe hier
    http://www.insulinclub.de/index.php?page=Thread&threadID=29822

    @Jürgen
    Es ist eine weile her, dass ich das System testete: Das Traurige ist, dass Abbott in der Lage ist sehr gute Sensoren zu bauen. Nur, es ist es nicht immer der Fall.
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    am 02.02.2018 11:34:38 | IP (Hash): 1341655806
    ALLE CGM-Hersteller bieten dann also schlechtere, denn sie empfehlen 2 Fingerpiekse pro Tag zum Nachjustieren/Kalibrieren der Ausgabe? Und JA, mit der Glimp-App, die diese Möglichkeit bietet, komme ich auf diese Weise ganz brauchbar zurecht :)

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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 02.02.2018 11:45:38 | IP (Hash): 84763334
    hjt_Jürgen schrieb:
    ALLE CGM-Hersteller bieten dann also schlechtere, denn sie empfehlen 2 Fingerpiekse pro Tag zum Nachjustieren/Kalibrieren der Ausgabe? Und JA, mit der Glimp-App, die diese Möglichkeit bietet, komme ich auf diese Weise ganz brauchbar zurecht :)

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    Wo Licht ist, da ist auch Schatten.
    Die Kalibrierung eines CGMs hat den Vorteil das genauere Werte geliefert werden aber, bei stark schwankenden Werten liefert eine Kalibrierung des CGM ungenaue Werte. In diesem Fall ist das FGM, mit seinem patentierten Algorithmus, genauer.
    Wobei ich ein CGM nicht mit dem Libre vergleichen möchte. Das sind volkommen unterschiedliche Geräte. Und das nicht nur wegen der Alarme.

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    am 02.02.2018 13:06:23 | IP (Hash): 1341655806
    Cracktros schrieb:
    Die Kalibrierung eines CGMs hat den Vorteil das genauere Werte geliefert werden aber, bei stark schwankenden Werten liefert eine Kalibrierung des CGM ungenaue Werte. In diesem Fall ist das FGM, mit seinem patentierten Algorithmus, genauer.
    Wobei ich ein CGM nicht mit dem Libre vergleichen möchte. Das sind volkommen unterschiedliche Geräte. Und das nicht nur wegen der Alarme.


    Für die Kalibrierung muss man selbstverständlich längere waagerechtere Verläufe (so um ne halbe Stunde) mit Gleichheit von Gewebe- und Blutzucker nehmen. Die Sensoren von CGM und FGM, also was da im Fell steckt, sind technisch gleich. Die Knöpfe darauf sind verschieden mit der wesentlichen Verschiedenheit, dass das CGM beständig Daten ausliefert, während das FGM die sammelt und nur auf Abruf ausliefert. An Algorithmen haben sich alle Hersteller schon einiges patentieren lassen, ohne damit den Raum für Verbesserungen wesentlich verkleinern zu können.
    Die Differenzen in der Ausgabe, die ich hier aus Vergleichen angebe, betreffen alle BZ-Werte aus längeren waagerechten Verläufen mit Abbott Precision Streifen im Lesegerät gemessen, das konstant 10mg/dl weniger anzeigt, als mein StammPrecision.

    Viel Nutzen kann ich in dem pastentierten Algorithmus nicht finden.
    So habe ich senkrechten postprandialen Anstieg schon öfter nachgemessen und statt der 250mg/dl gescannt am Fingerpieks nur 145 oder so gefunden. Also weit vorauseilender Gehorsam, wo ich mit dem gewebemäßigem Nachhinken gescannt eher 100 erwartet hätte.
    Wer dieses Vorauseilen auch bei der Abwärtsbewegung erwartet, kann sich locker von ner Hypo überraschen lassen, wo der Scan noch 90-100 anzeigt. Da hab ich mit dem Lesegerät dann schon öfter um bis leicht unter 50 gemessen. Kann also von patent im Sinne von gut nix sehen, auch wenn da vielleicht was rechtlich geschützt ist :(

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    am 02.02.2018 14:12:07 | IP (Hash): 1219703099
    Hast du auf dem Handy die offizielle LibreLink App? Ich glaube deren Daten kriegt man nicht in SiDiary rein.

    Es gibt aber die inoffizielle App "Glimp", da kann man die Daten exportieren. Und dann in SiDiary importieren.

    Um die Daten aus dem Libre-Lesegerät in SiDiary zu bekommen, muss man das Lesegerät erst mit der offiziellen Abbott-Software auslesen, dann die Daten exportieren, und in SiDiary importieren.

    Zumindest habe ich die SiDiary Webseite so verstanden, benutze es selbst nicht.
    Es sind also ein paar extra Klicks, geht prinzipiell aber.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 02.02.2018 15:02:19 | IP (Hash): 84763334
    hjt_Jürgen schrieb:
    Cracktros schrieb:
    Die Kalibrierung eines CGMs hat den Vorteil das genauere Werte geliefert werden aber, bei stark schwankenden Werten liefert eine Kalibrierung des CGM ungenaue Werte. In diesem Fall ist das FGM, mit seinem patentierten Algorithmus, genauer.
    Wobei ich ein CGM nicht mit dem Libre vergleichen möchte. Das sind volkommen unterschiedliche Geräte. Und das nicht nur wegen der Alarme.


    Für die Kalibrierung muss man selbstverständlich längere waagerechtere Verläufe (so um ne halbe Stunde) mit Gleichheit von Gewebe- und Blutzucker nehmen. Die Sensoren von CGM und FGM, also was da im Fell steckt, sind technisch gleich. Die Knöpfe darauf sind verschieden mit der wesentlichen Verschiedenheit, dass das CGM beständig Daten ausliefert, während das FGM die sammelt und nur auf Abruf ausliefert.


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    1.) Selbstverständlich ist nichts; vor allem ist es nicht selbstverständlich, dass es mal einen Konstanten BZ Verlauf gibt. Mag sein, dass es bei Dir öfter vorkommt bei manch anderen kann es aber ganz anders sein.

    2.) selbst bei unterschiedlichen CGM und Kalibrierung gibt es eklatante unterscheide in der Genauigkeit der Werte. Ähnlich wie beim FGM. Der Dexcom G4 ist bei mir auch durchgefallen.

    Verstehe mich bitte nicht falsch ich bemängle das selbe wie Du. Sehe aber auch den Nutzen dieser Technik. Sie ist sich nicht nötig für Menschen die mit wenigen Messungen am Tag einen guten hba1c erreichen. Andere hingegeben, die einen instabilen BZ Verlauf haben, können von dieser Technik stärker profitieren.

    Ich hatte damals ähnliches gemessen wie du es beschreibst. Besonders Nachts hat das FreeStyle die Angewohnheit gehabt zu niedrig zu messen. Also genau in dem Zeitraum in der eine kontinuierliche Überwachung sehr hilfreich sein kann.
    Und dann spielte noch Dehydrierung bei mir eine rolle bei der Messgenauigkeit des Freestyle.

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    am 02.02.2018 17:31:58 | IP (Hash): 1341655806
    Mit der Technik kann ich meinem BZ bei seinem Verlauf zusehen und diesen dem Verlauf meines Inputs an Insulin und Essen und Bewegen super zuordnen. Und auf der Grundlage des beobachtenden Zuordnens kann ich ein immer treffenderes gestaltendes Zuordnen machen und halten.

    Weil dafür für meinen Bedarf die grobe Verlaufsanzeige des Lesegerätes und der Libre-App nicht ausreichen, nutze ich vor allem die Glimp-App. Daran kann ich viel deutlicher als an der Libre-Anzeige z.B. sehen, wie mein BZ wie lange nach dem Essen von was ansteigt und wie ich die Boluswirkung verstärken und diesen Anstieg oft schon mit 10 Minuten passend mehr oder weniger intensiver und anhaltender Kreislaufbeschleunigung bremsen bis stoppen kann. Die Liapp-App sieht dafür genauso gut aus, lässt sich allerdings nicht kalibrieren.

    Mein Sport ist, meinen BZ möglichst viele von 24 Stunden im völlig gesunden Bereich zu steuern, postabsorptiv um 70-90mg/dl und postprandial in der Spitze eher unter 140 als unter 160. - Allein mit dem Fingerpieks hatte ich da nicht wirklich ne Chance, weil ich Spitzen nach oben und nach unten(!) da ja immer nur zufällig zu sehen gekriegt und auch dann nicht gewusst hab, dass das da eben zufällig ne Spitze war.

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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 02.02.2018 18:57:27 | IP (Hash): 84763334
    Stark verbesserungswuerdig iat auch die Exportfunktion der Libre App. Die App erm;glicht neben dem Export von Reports auch den Export von Tagesskurven aber nicht den Export des Tagebuches. Hinzu kommt das jede Kurve einzeln exportiert werden muss. Das ganze prozedere st unkonfortabel. Da fragt man sich was sich die entwickler dabei denken? Diabetiker waren da nicht beteiligt, denn dann wüßten sie wie wichtig der Export aller Daten ist.
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    Bearbeitet von User am 02.02.2018 18:59:23. Grund: .