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Erhöhtes hba1c Ergebniss als bisher Gesunder

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    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 22.03.2014 12:23:04
    Gast schrieb:
    da zur positiven diabetesdiagnose, der wert nach 2h über 200mg/dl sein muß und du selbst geschrieben hast, daß der wert nach 2h wieder normal war , hast du "eindeutig" keinen diabetes. daher ist thomas aussage völlig in ordnung , und er hat sich lange nicht so weit hinausgelehnt wie du.



    eindeutig :DD

    eindeutig scheint mir eher, dass seine aussage damit keineswegs in der praxis auf eindeutigkeit schließen lässt. siehe meine werte.
    und eine eindeutige glukosetolranzsstörung als eindeutig nicht-diabetisch zu bezeichnen, scheint mir eindeutig naiv.
    es hat schon seine berechtigten gründe, warum ich praktisch nun als diabetiker "geführt" werde, eindeutig ;).
  • Gast

    Rang: Gast
    am 22.03.2014 12:50:57
    als was du praktisch geführt wirst, hat doch mit den diagnosekriterien absolut nichts zu tun.
    du hast diabetes wenn:
    hba1c über 6,5%
    nübz über 126mg/dl
    ogtt nach 2 h über 200mg/dl
    an zwei tagen ohne provokation(zb 75g glucose) über 200mg/dl
    diese diagnosewerte sind zz festgelegt und gültig.
    bis sie offiziell geändert werden,
    wenn dir das nicht passt, muffle also bitte die leute an die das so festgelegt haben und nicht andere poster die dir die offiziellen werte schreiben.
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    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 23.03.2014 19:18:53
    dass man mit hba1c 5,2 auf keinen fall diabetes hat, kann man so nicht sagen und das sollte man auch im forum m.E. nicht so stehen lassen. aber das meinte ich auch weniger.
    mir geht es eher darum, dass man sich nicht auf den hba1c wert so ausschließlich verlassen sollte und auch nicht auf die von dir genannten diagnosekriterien. das sind scharfe grenzlinien und es macht wenig sinn zu schließen, mit 199 habe ich keinen diabetes und mit 201 habe ich ihn. praktische relevanz haben werte ab 140, oder sollten sie haben.
    daher nannte ich mein beispiel. hba1c 5,3%, bz nach 2h unter 120. nach deinen zitierten kriterien eindeutig undiabetisch. da der wert aber nach 1h 201 war, wäre es höchst naiv, wenn ich mich als "total undiabetisch" begreifen würde und business as usual betriebe. der wert hat bereits praktische relevanz insofern, als dass ich meine ernährung umstellen muss, um nicht "totaldiabetiker" zu werden.

    und ja, von dem was ich bisher angelesen habe, sind deine genannten kriterien immer wieder gegenstand von änderungen und diskussionen. man sollte meiner meinung nach nicht verleitet sein, die von dir genannten "offiziellen werte" als schwarz/weiß, 1 oder null, diabetes oder nicht-diabetes zu betrachten.
    Bearbeitet von User am 23.03.2014 19:23:27. Grund: .
  • Gast

    Rang: Gast
    am 23.03.2014 19:32:16
    Hallo liebe hba1c Fans
    Diabetiker seit 2012, gemessen nüchtern 138, hba1c 5,2 soviel zum Vertrauen in den hba1c Wert. der darauffolgende OGTT 230 nach 2 Stunden.
    Gruß Michael
  • Torben

    Rang: Gast
    am 24.03.2014 08:11:13
    Hallo liebe User
    meine Mutter ist auch mit 5,2 hba1c gemessen worden und ihr ist daraufhin von mehreren Seiten mitgeteilt worden, dass sie keinen Diabetes haben kann und bis zu Werten von unter 5,7 keine weiteren Glucoseuntersuchungen nötig wären. Wenn ich dann aber dies lese frage ich mich weshalb dieser Wert überhaupt etabliert wurde zur Diagnose.
    Gruß Torben
  • Gast

    Rang: Gast
    am 24.03.2014 10:05:04
    Upps sorry
    Sehe einen Schreibfehler bei mir, meinte hba1c 6,2, aber auch dieser liegt nicht über den 6,5 die einen diabetes bestätigen.
    Gruß Michael
  • Gast

    Rang: Gast
    am 24.03.2014 14:55:04
    Hallo Michael
    Der hba1c hat nur in der Therapie einen Stellenwert nicht in der Diagnose
    Gruß H. Schulz
  • Gast

    Rang: Gast
    am 24.03.2014 15:29:12
    hallo michael, und genau diese 5,7-6,5% hba1c bei dir die 6,2 sind der bereich bei dem die anderen parameter geprüft werden, also ogtt, und nüglucose, also hat der hba1c genau seinen zweck erfüllt. ab 6,5% braucht nicht anderes mehr geprüft werden, dann gilt die diagnose diabetes.
    leider ist die meinung von h schullz nicht mehr aktuell.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 24.03.2014 16:28:43
    und unter 5,7 wird nicht geprüft?
    gruß
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 7
    Mitglied seit: 24.03.2014
    am 24.03.2014 18:45:05
    Hallo ihr lieben Schreiber,
    habe gerade versucht dem wilden Geschreibe zu folgen und gelesen das es weiter oben zu Streit wegen dem Hba1c gekommen ist. Auch bei mir wurde bereits im Alter von 5 Jahren...,das war vor 35 Jahren anhand des Hba1c Wertes eine Erhöhung festgestellt und bis zur Wendezeit jährlich kontrolliert. Dann interessierte sich niemand mehr für meine Werte bis ich mit etwa 23 Jahren nach der Geburt meines 2. Kindes im Krankenhaus mit morgens Nüchternwert 6,8 neu als zu hoch befunden wurde. Später beim Hausarzt hieß es..alles in Ordnung und bedarf keiner weiteren Diagnose. 5 Jahre später wieder ein Schwangerendiabetes diesmal mit Insulinspritzen. Danach wieder ohne Insulin, aber mit Metformin und seit 3 Jahren Victoza, etwa 10 Jahre lang mit einem Hba1c von 6,8-6,2 . Trotz des an sich guten Wertes(unter Tabletten) leide ich schon 8 Jahre unter Polyneuropathie beider Füße die immer stärker wird, obwohl mein Hba1c Wert seit letztem Jahr 5,8 ist. Also ich schreibe das weil ich die Diskussionen um diesen Wert nicht wirklich aussagekräftig finde. Es half mir nicht das er gut ist, denn ich habe ja bereits eine Folgeerkrankung des Diabetes bekommen. Trotz mehrfachen Wechsels von Diabetologen wurde bei mir immer nur der Hba1c Wert getestet und niemand interessierten meine Füße. Erst vor 3 Wochen bekam ich von einer Fußambulanz in Berlin bestätigt das ich unter Polyneuropathie leide und nun bekomme ich Tabletten, Schutzschuhe und Hochtontherapie(versuchsweise). Auch wurde mein Blut eingeschickt zur Genanalyse was ich überhaupt für einen Diabetes habe(da ich ihn ja bereits als Kind wahrscheinlich bekam). Ich rate jedem hier dringend sich auch auf sein Gefühl zu verlassen und nicht nur dem Arzt zu vertrauen. Wenn ich nicht so beharrlich dauernd gewechselt hätte wäre meinen Füßen und den damit verbundenen Schmerzen wohl immer noch nicht geholfen. Und für alle Skeptiker... ich bin Mutter von 5 Kindern im Alter von 22-4 Jahren und gehe 3 mal je Woche 1 Std. zum Zumba...ich bewege mich reichlich und wir essen gesund. Auch das scheint nichts zu nützen...zumindest nichts zu verhindern.
    Das wars, liebe Grüße Kaoh
    Bearbeitet von User am 24.03.2014 18:52:04. Grund: Rechtschreibfehler