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Komplett irritiert

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    am 15.02.2015 09:20:06
    Ich verstehe jetzt irgendwie garnichts mehr, ich habe mich jetzt auf die Aussagen von Jürgen und Rainer verlassen dass bei einem hba1c unter 5,7 kein Diabetes vorliegt und nun erklärt purea hier sogar dass sie 5,0 hat. Wieso ist jetzt eigentlich wirklich dieser zur Erstdiagnostik anscheinend sinnvolle Wert aufgenommen worden. Woanders habe ich gelesen dass bei Erstmanifestation ein hba1c von 5,5 einem NBZ von unter 90 entspricht und unter 140 (sogar von einem Diabetologen)..was stimmt dennn nun blos?
    Gruß
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    am 15.02.2015 10:50:43
    Was bedeutet z.B. HBA1c 5,5? - Dass bei völlig normaler Bewegung und Ernährung morgens nüchtern 90mg/dl und in der Spitze nach dem Einfüllen von viiiielen KHs 140mg/dl nicht überschritten werden. Das sind die Obergrenzen von gesund.
    Viele Gesunde messen morgens nüchtern 70 und weniger und nach nem halben Eimer Cola für ein paar Minuten in der Spitze 100 oder 120.

    Medizinisch definiert reicht gesund noch ein bisschen höher, nämlich bis da, wo die Definition von Prädiabetes anfängt, also bis HBA1c 5,7 und morgens nüchtern bis 100 und 2 Stunden nach dem Einfüllen von vielen KHs bis 140. Auch wieder bei völlig normaler Bewegung und Ernährung.
    Diabetes liegt erst vor, wenn bei völlig normaler Bewegung und Ernährung morgens nüchtern mehr als 125mg/dl gemessen werden oder HBA1c 6,5 und mehr.

    So weit klar, oder was daran ist unklar?

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    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 15.02.2015 11:27:40

    Definition von Diabetes Typ 1 und Typ 2
    -HbA1c ≥ 6,5 % (≥ 48 mmol/mol)
    -Gelegenheits-Plasmaglukosewert von ≥ 200 mg/ dl (≥ 11,1 mmol/l)
    -Nüchtern-Plasmaglukose von ≥ 126 mg/dl (≥ 7,0 mmol/l)
    -OGTT-2-h-Wert im venösen Plasma ≥ 200 mg/dl (≥ 11,1 mmol/l)


    Typ -1a -Diabetes auch LADA

    Nachweis von Antikörpern
    Inselzellantikörper (ICA),
    Insulinautoantikörper (IAA),
    Autoantikörper gegen Glutamat-Decarboxylase der B-Zelle (GAD65A)
    Autoantikörper gegen Tyrosinphosphatase (IA-2ª),
    Autoantikörper gegen den Zink Transporter 8 der B-Zelle (ZnT8)

    Das Vorhandensein dieser Antikörper ohne Auffällige Blutzuckerwerte ist der Prä-Diabetes Typ 1. Je mehr unterschiedliche Antikörper nachgewiesen werden können um so höher die Wahrscheinlichkeit einen Diabetes Typ 1a zu entwickeln. Die Antikörper können 10 bis 20 Jahre vor der manifestation vorliegen.

    Typ-1b-Diabetes
    kein Nachweis von Antikörpern aber
    -mit hoher Penetranz vererbbare Form des Typ-1- Diabetes
    -permanenter Insulinmangel mit Neigung zur Ketoazidose

    Therapieziele laut DDG:

    „Die Therapie bei Typ-1-Diabetes zielt prinzipiell darauf ab, diabetesbedingte Minderungen der Lebensqualität zu vermeiden. Die Erreichung dieses Zieles ist in erster Linie davon abhängig, inwieweit es gelingt, die fehlende Insulinsekretion des Körpers zu substituieren und die Nebenwirkungen der Therapie sowie die Belastungen des Patienten durch die Therapie zu minimieren.

    Um diabetesbedingte Minderungen der Lebensqualität zu vermeiden, ist die Therapie unmittelbar darauf ausgerichtet, zum einen das Risiko für schwere Stoffwechselentgleisungen (schwere Hypoglykämien und/oder schwere Hyperglykämien mit Ketoazidose oder Coma diabeticum) zu reduzieren und zum anderen das Risiko für mikroangiopathische (Retinopathie, Nephropathie) und andere diabetesassoziierte Folgeschäden (Neuropathie, beschleunigte Makroangiopathie etc.) zu reduzieren. Zur Beurteilung und Kontrolle der Lebensqualität als übergeordnetes Therapieziel bei Patienten mit Typ-1-Diabetes steht gegenwärtig eine Vielzahl von Messinstrumenten zur Verfügung







    Ziel der Therapie (DDG Leitlinien Behandlung von Typ-2 Diabetes)

    -Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Lebensqualität
    -Kompetenzsteigerung (Empowerment) der Betroffenen im Umgang mit der Erkrankung -Verminderung eines Krankheitsstigmas
    -Behandlungszufriedenheit
    -Förderung der Therapieadhärenz
    -Reduktion des Risikos für kardiale, zerebrovaskuläre und sonstige makroangiopathische Folgekomplikationen
    -Vermeidung und Behandlung mikrovaskulärer Folgekomplikationen (Erblindung, Dialyse, Neuropathie)
    -Vermeidung und Behandlung des diabetischen Fußsyndroms
    - Vermeidung und Behandlung von Symptomen durch die Verbesserung der Stoffwechseleinstellung -Behandlung und Besserung von Begleitkrankheiten
    -Minimierung der Nebenwirkungen der Therapie und der Belastungen des Patienten durch die Therapie (Medikalisierung)
    - Reduktion von Morbidität und Mortalität


    Werte die auf Störungen hindeuten, die aber noch nicht so ausgeprägt sind das Das ein Diabetes vorliegt. Auf den Weg zum Diabetiker , (Prä-Diabetes Typ 2) aber noch kein Diabetiker (erhöhtes Risiko einen Diabetes zu entwickeln):

    Gestörte Glukosetoleranz

    -OGTT im Bereich 140 – 199 mg/dl (7,8 – 11,0 mmol/l) bei Nüchtern-Glukosewerten kleiner 126 mg/dl (kleiner 7,0 mmol/l). Kann schon 12 Jahre vor der Manifestation von Diabetes Typ 2 vorliegen.



    abnorme Nüchternglukose

    -IFG (impaired fasting glucose, „abnorme Nüchternglukose“) für den Bereich der Nüchternglukose von 100 – 125 mg/dl (5,6 mmol- 6,9 mmol/l) im venösen Plasma.
    Kann schon ca 6 Jahre vor Manifestation eines Diabetes Typ 2 vorliegen.
    Ziel der Therapie

    Manifestation eines Diabetes mellitus Verzögern oder Verhindern
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    am 15.02.2015 12:43:40
    Im Diabetes-Zusammenhang bitte immer bedenken:

    Hier bedeutet Manifestation nicht, dass die Krankheit sich manifestiert, also JETZT oder AB JETZT irgendwas macht, so wie wenn sich Grippe mit anfänglichem Schnief oderund Husten und Temperatur manifestiert.

    Hier bedeutet Manifestation schlicht und einfach das Überschreiten von willkürlich definierten BZ-Grenzwerten. Erheblich darunter wie auch erheblich darüber ändert sich individuell akut überhaupt nichts, das an der Definition hängen könnte.
    Darüber treten lediglich statistisch im Rahmen von 10 oder so Jahren mehr Folgekrankheiten als darunter auf.

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    am 15.02.2015 15:00:49
    Purea hat keinen Diabetes,
    Sie leidet in jedem Fall unter multiplen Persönlichkeitsstörungen,wie unschwer an den vielen verschiedenen Usernamen-Belli,Michaela usw zu erkennen ist.
    Sozial vereinsamt,zu erkennen an den Uhrzeiten zu denen sie schreibt.
    Hypochonder ,der unbedingt krank sein will und irgendwann auch krank ist.
    Also bitte Ihren Schwachsinn ignorieren !!!
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 15.02.2015 17:44:49
    hjt_Jürgen schrieb:
    Im Diabetes-Zusammenhang bitte immer bedenken:

    Hier bedeutet Manifestation nicht, dass die Krankheit sich manifestiert, also JETZT oder AB JETZT irgendwas macht, so wie wenn sich Grippe mit anfänglichem Schnief oderund Husten und Temperatur manifestiert.
    .



    Und das ist das Problem Hocher BZ verursacht erst mal keine Schmerzen. Erst wenn er wesentlich höhere Grenzwerte erreicht und länger besteht sind Symptome spürbar, beim Typ 1 geht das bis zum Koma. Beim Typ 2 Dauert das alles viel länger. Oft so lang bis Folgeerkrankungen schon vorliegen.

    hjt_Jürgen schrieb:

    Hier bedeutet Manifestation schlicht und einfach das Überschreiten von willkürlich definierten BZ-Grenzwerten. Erheblich darunter wie auch erheblich darüber ändert sich individuell akut überhaupt nichts, das an der Definition hängen könnte.
    Darüber treten lediglich statistisch im Rahmen von 10 oder so Jahren mehr Folgekrankheiten als darunter auf.



    Das mag für Typ 2 Diabetiker stimmen, da kenne ich mich zu schlecht aus . Bei Typ 1 Diabetiker sind aber Werte erheblich darüber nicht nur eine statistische Wahrscheinlichkeit eine Folgekrankheit zu erleiden.
    -Häufiges Wasserlassen (Polyurie)
    -Sehr starker Durst durch den Wasserverlust
    -Ungewollter Gewichtsverlust bis zur Abmagerung
    -Krämpfe
    -Müdigkeit, Abgeschlagenheit
    -Konzentrationsschwäche
    -Bewusstseinsstörungen
    -Aggressivität,
    -Koordinationsstörungen
    -Sprach- und Sehstörungen

    nur um einiges zu nennen, was sich individuell verändert.

    Bearbeitet von User am 15.02.2015 17:47:24. Grund: nur um einiges zu nennen, was sich individuell verändert.
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    am 15.02.2015 18:16:00
    Da schreiben wir wieder einmal aneinander vorbei:

    Ich habe mich nur auf die Diagnose-Grenzwerte bezogen, mit deren Überschreiten der Diabetes egal welchen Typs als manifest gilt. Mit denen aber keine akuten Änderungen im Befinden der Betroffenen verbunden sind, wie etwa bei der Manifestation von Grippe.
    Der höchste Diagnose-Grenzwert ist der 2 Stunden-Wert beim OGTT, aktuell bei 200mg/dl. Und die weitaus meisten von uns fühlen sich mit 150 nicht anders als mit 200 oder 250. Im Gegensatz zu dem allgemeinen Verständnis von Manifestation is da in der erlebbaren Praxis keine, sondern nur eine theoretische. Und erst mit dieser theoretischen Manifestation heißt das Ding Diabetes. Auch der Typ1 heißt erst mit dem Überschreiten eines dieser Diagnose-Grenzwerte Diabetes.

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    am 15.02.2015 18:41:14
    hjt_Jürgen schrieb:
    Was bedeutet z.B. HBA1c 5,5? - Dass bei völlig normaler Bewegung und Ernährung morgens nüchtern 90mg/dl und in der Spitze nach dem Einfüllen von viiiielen KHs 140mg/dl nicht überschritten werden. Das sind die Obergrenzen von gesund.
    Viele Gesunde messen morgens nüchtern 70 und weniger und nach nem halben Eimer Cola für ein paar Minuten in der Spitze 100 oder 120.

    Medizinisch definiert reicht gesund noch ein bisschen höher, nämlich bis da, wo die Definition von Prädiabetes anfängt, also bis HBA1c 5,7 und morgens nüchtern bis 100 und 2 Stunden nach dem Einfüllen von vielen KHs bis 140. Auch wieder bei völlig normaler Bewegung und Ernährung.
    Diabetes liegt erst vor, wenn bei völlig normaler Bewegung und Ernährung morgens nüchtern mehr als 125mg/dl gemessen werden oder HBA1c 6,5 und mehr.

    So weit klar, oder was daran ist unklar?

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    nicht ansatzweise eine antwort auf meine Frage ob ich mit gemessenen 5,2 davon ausgehen kann dass mein blutzucker im gesunden rahmen verläuft und weitere glukosemessungen unnötig sind?
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 15.02.2015 19:09:47
    Thomas999 schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Was bedeutet z.B. HBA1c 5,5? - Dass bei völlig normaler Bewegung und Ernährung morgens nüchtern 90mg/dl und in der Spitze nach dem Einfüllen von viiiielen KHs 140mg/dl nicht überschritten werden. Das sind die Obergrenzen von gesund.


    nicht ansatzweise eine antwort auf meine Frage ob ich mit gemessenen 5,2 davon ausgehen kann dass mein blutzucker im gesunden rahmen verläuft und weitere glukosemessungen unnötig sind?

    Wie kannst Du das nicht verstehen? Klar kann ich Dir jetzt noch bestätigen, dass Deine 5,2 selbstverständlich noch kleiner als 5,5 sind. Aber kannst Du das nicht selbst aus meinem ersten Satz auf den ersten Blick verstehen?

    Aber anders: Wenn Dich so irre Zweifel uMTReiben, dass Du hier dauernd wieder nachfragst, warum gehst Du dann nicht zum Dok und lässt den genau die Tests machen, die DU dafür brauchst, dass DU beruhigt bist?
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 15.02.2015 19:40:33
    hjt_Jürgen schrieb:
    Thomas999 schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Was bedeutet z.B. HBA1c 5,5? - Dass bei völlig normaler Bewegung und Ernährung morgens nüchtern 90mg/dl und in der Spitze nach dem Einfüllen von viiiielen KHs 140mg/dl nicht überschritten werden. Das sind die Obergrenzen von gesund.


    nicht ansatzweise eine antwort auf meine Frage ob ich mit gemessenen 5,2 davon ausgehen kann dass mein blutzucker im gesunden rahmen verläuft und weitere glukosemessungen unnötig sind?

    Wie kannst Du das nicht verstehen? Klar kann ich Dir jetzt noch bestätigen, dass Deine 5,2 selbstverständlich noch kleiner als 5,5 sind. Aber kannst Du das nicht selbst aus meinem ersten Satz auf den ersten Blick verstehen?

    Aber anders: Wenn Dich so irre Zweifel uMTReiben, dass Du hier dauernd wieder nachfragst, warum gehst Du dann nicht zum Dok und lässt den genau die Tests machen, die DU dafür brauchst, dass DU beruhigt bist?



    Also jetzt finde ich auch schon grass was du ihn beschreibst, einmal schreibst du ein hba1c von unter 5,5 sei sicher blutzuckerwerte über normal auszuschliessen und dann erklärst du ihm dass es viel genauerer tests gibt.....also Jürgen ich fass es einfach manchmal echt nicht was du so schreibst?