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Komplett irritiert
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am 15.02.2015 09:20:06
Ich verstehe jetzt irgendwie garnichts mehr, ich habe mich jetzt auf die Aussagen von Jürgen und Rainer verlassen dass bei einem hba1c unter 5,7 kein Diabetes vorliegt und nun erklärt purea hier sogar dass sie 5,0 hat. Wieso ist jetzt eigentlich wirklich dieser zur Erstdiagnostik anscheinend sinnvolle Wert aufgenommen worden. Woanders habe ich gelesen dass bei Erstmanifestation ein hba1c von 5,5 einem NBZ von unter 90 entspricht und unter 140 (sogar von einem Diabetologen)..was stimmt dennn nun blos?
Gruß -
am 15.02.2015 10:50:43
Was bedeutet z.B. HBA1c 5,5? - Dass bei völlig normaler Bewegung und Ernährung morgens nüchtern 90mg/dl und in der Spitze nach dem Einfüllen von viiiielen KHs 140mg/dl nicht überschritten werden. Das sind die Obergrenzen von gesund.
Viele Gesunde messen morgens nüchtern 70 und weniger und nach nem halben Eimer Cola für ein paar Minuten in der Spitze 100 oder 120.
Medizinisch definiert reicht gesund noch ein bisschen höher, nämlich bis da, wo die Definition von Prädiabetes anfängt, also bis HBA1c 5,7 und morgens nüchtern bis 100 und 2 Stunden nach dem Einfüllen von vielen KHs bis 140. Auch wieder bei völlig normaler Bewegung und Ernährung.
Diabetes liegt erst vor, wenn bei völlig normaler Bewegung und Ernährung morgens nüchtern mehr als 125mg/dl gemessen werden oder HBA1c 6,5 und mehr.
So weit klar, oder was daran ist unklar?
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 15.02.2015 11:27:40
Definition von Diabetes Typ 1 und Typ 2
-HbA1c ≥ 6,5 % (≥ 48 mmol/mol)
-Gelegenheits-Plasmaglukosewert von ≥ 200 mg/ dl (≥ 11,1 mmol/l)
-Nüchtern-Plasmaglukose von ≥ 126 mg/dl (≥ 7,0 mmol/l)
-OGTT-2-h-Wert im venösen Plasma ≥ 200 mg/dl (≥ 11,1 mmol/l)
Typ -1a -Diabetes auch LADA
Nachweis von Antikörpern
Inselzellantikörper (ICA),
Insulinautoantikörper (IAA),
Autoantikörper gegen Glutamat-Decarboxylase der B-Zelle (GAD65A)
Autoantikörper gegen Tyrosinphosphatase (IA-2ª),
Autoantikörper gegen den Zink Transporter 8 der B-Zelle (ZnT8)
Das Vorhandensein dieser Antikörper ohne Auffällige Blutzuckerwerte ist der Prä-Diabetes Typ 1. Je mehr unterschiedliche Antikörper nachgewiesen werden können um so höher die Wahrscheinlichkeit einen Diabetes Typ 1a zu entwickeln. Die Antikörper können 10 bis 20 Jahre vor der manifestation vorliegen.
Typ-1b-Diabetes
kein Nachweis von Antikörpern aber
-mit hoher Penetranz vererbbare Form des Typ-1- Diabetes
-permanenter Insulinmangel mit Neigung zur Ketoazidose
Therapieziele laut DDG:
„Die Therapie bei Typ-1-Diabetes zielt prinzipiell darauf ab, diabetesbedingte Minderungen der Lebensqualität zu vermeiden. Die Erreichung dieses Zieles ist in erster Linie davon abhängig, inwieweit es gelingt, die fehlende Insulinsekretion des Körpers zu substituieren und die Nebenwirkungen der Therapie sowie die Belastungen des Patienten durch die Therapie zu minimieren.
Um diabetesbedingte Minderungen der Lebensqualität zu vermeiden, ist die Therapie unmittelbar darauf ausgerichtet, zum einen das Risiko für schwere Stoffwechselentgleisungen (schwere Hypoglykämien und/oder schwere Hyperglykämien mit Ketoazidose oder Coma diabeticum) zu reduzieren und zum anderen das Risiko für mikroangiopathische (Retinopathie, Nephropathie) und andere diabetesassoziierte Folgeschäden (Neuropathie, beschleunigte Makroangiopathie etc.) zu reduzieren. Zur Beurteilung und Kontrolle der Lebensqualität als übergeordnetes Therapieziel bei Patienten mit Typ-1-Diabetes steht gegenwärtig eine Vielzahl von Messinstrumenten zur Verfügung
Ziel der Therapie (DDG Leitlinien Behandlung von Typ-2 Diabetes)
-Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Lebensqualität
-Kompetenzsteigerung (Empowerment) der Betroffenen im Umgang mit der Erkrankung -Verminderung eines Krankheitsstigmas
-Behandlungszufriedenheit
-Förderung der Therapieadhärenz
-Reduktion des Risikos für kardiale, zerebrovaskuläre und sonstige makroangiopathische Folgekomplikationen
-Vermeidung und Behandlung mikrovaskulärer Folgekomplikationen (Erblindung, Dialyse, Neuropathie)
-Vermeidung und Behandlung des diabetischen Fußsyndroms
- Vermeidung und Behandlung von Symptomen durch die Verbesserung der Stoffwechseleinstellung -Behandlung und Besserung von Begleitkrankheiten
-Minimierung der Nebenwirkungen der Therapie und der Belastungen des Patienten durch die Therapie (Medikalisierung)
- Reduktion von Morbidität und Mortalität
Werte die auf Störungen hindeuten, die aber noch nicht so ausgeprägt sind das Das ein Diabetes vorliegt. Auf den Weg zum Diabetiker , (Prä-Diabetes Typ 2) aber noch kein Diabetiker (erhöhtes Risiko einen Diabetes zu entwickeln):
Gestörte Glukosetoleranz
-OGTT im Bereich 140 – 199 mg/dl (7,8 – 11,0 mmol/l) bei Nüchtern-Glukosewerten kleiner 126 mg/dl (kleiner 7,0 mmol/l). Kann schon 12 Jahre vor der Manifestation von Diabetes Typ 2 vorliegen.
abnorme Nüchternglukose
-IFG (impaired fasting glucose, „abnorme Nüchternglukose“) für den Bereich der Nüchternglukose von 100 – 125 mg/dl (5,6 mmol- 6,9 mmol/l) im venösen Plasma.
Kann schon ca 6 Jahre vor Manifestation eines Diabetes Typ 2 vorliegen.
Ziel der Therapie
Manifestation eines Diabetes mellitus Verzögern oder Verhindern
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am 15.02.2015 12:43:40
Im Diabetes-Zusammenhang bitte immer bedenken:
Hier bedeutet Manifestation nicht, dass die Krankheit sich manifestiert, also JETZT oder AB JETZT irgendwas macht, so wie wenn sich Grippe mit anfänglichem Schnief oderund Husten und Temperatur manifestiert.
Hier bedeutet Manifestation schlicht und einfach das Überschreiten von willkürlich definierten BZ-Grenzwerten. Erheblich darunter wie auch erheblich darüber ändert sich individuell akut überhaupt nichts, das an der Definition hängen könnte.
Darüber treten lediglich statistisch im Rahmen von 10 oder so Jahren mehr Folgekrankheiten als darunter auf.
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter. -
am 15.02.2015 15:00:49
Purea hat keinen Diabetes,
Sie leidet in jedem Fall unter multiplen Persönlichkeitsstörungen,wie unschwer an den vielen verschiedenen Usernamen-Belli,Michaela usw zu erkennen ist.
Sozial vereinsamt,zu erkennen an den Uhrzeiten zu denen sie schreibt.
Hypochonder ,der unbedingt krank sein will und irgendwann auch krank ist.
Also bitte Ihren Schwachsinn ignorieren !!!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 15.02.2015 17:44:49
hjt_Jürgen schrieb:
Im Diabetes-Zusammenhang bitte immer bedenken:
Hier bedeutet Manifestation nicht, dass die Krankheit sich manifestiert, also JETZT oder AB JETZT irgendwas macht, so wie wenn sich Grippe mit anfänglichem Schnief oderund Husten und Temperatur manifestiert.
.
Und das ist das Problem Hocher BZ verursacht erst mal keine Schmerzen. Erst wenn er wesentlich höhere Grenzwerte erreicht und länger besteht sind Symptome spürbar, beim Typ 1 geht das bis zum Koma. Beim Typ 2 Dauert das alles viel länger. Oft so lang bis Folgeerkrankungen schon vorliegen.
hjt_Jürgen schrieb:
Hier bedeutet Manifestation schlicht und einfach das Überschreiten von willkürlich definierten BZ-Grenzwerten. Erheblich darunter wie auch erheblich darüber ändert sich individuell akut überhaupt nichts, das an der Definition hängen könnte.
Darüber treten lediglich statistisch im Rahmen von 10 oder so Jahren mehr Folgekrankheiten als darunter auf.
Das mag für Typ 2 Diabetiker stimmen, da kenne ich mich zu schlecht aus . Bei Typ 1 Diabetiker sind aber Werte erheblich darüber nicht nur eine statistische Wahrscheinlichkeit eine Folgekrankheit zu erleiden.
-Häufiges Wasserlassen (Polyurie)
-Sehr starker Durst durch den Wasserverlust
-Ungewollter Gewichtsverlust bis zur Abmagerung
-Krämpfe
-Müdigkeit, Abgeschlagenheit
-Konzentrationsschwäche
-Bewusstseinsstörungen
-Aggressivität,
-Koordinationsstörungen
-Sprach- und Sehstörungen
nur um einiges zu nennen, was sich individuell verändert.
Bearbeitet von User am 15.02.2015 17:47:24. Grund: nur um einiges zu nennen, was sich individuell verändert. -
am 15.02.2015 18:16:00
Da schreiben wir wieder einmal aneinander vorbei:
Ich habe mich nur auf die Diagnose-Grenzwerte bezogen, mit deren Überschreiten der Diabetes egal welchen Typs als manifest gilt. Mit denen aber keine akuten Änderungen im Befinden der Betroffenen verbunden sind, wie etwa bei der Manifestation von Grippe.
Der höchste Diagnose-Grenzwert ist der 2 Stunden-Wert beim OGTT, aktuell bei 200mg/dl. Und die weitaus meisten von uns fühlen sich mit 150 nicht anders als mit 200 oder 250. Im Gegensatz zu dem allgemeinen Verständnis von Manifestation is da in der erlebbaren Praxis keine, sondern nur eine theoretische. Und erst mit dieser theoretischen Manifestation heißt das Ding Diabetes. Auch der Typ1 heißt erst mit dem Überschreiten eines dieser Diagnose-Grenzwerte Diabetes.
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am 15.02.2015 18:41:14
hjt_Jürgen schrieb:
Was bedeutet z.B. HBA1c 5,5? - Dass bei völlig normaler Bewegung und Ernährung morgens nüchtern 90mg/dl und in der Spitze nach dem Einfüllen von viiiielen KHs 140mg/dl nicht überschritten werden. Das sind die Obergrenzen von gesund.
Viele Gesunde messen morgens nüchtern 70 und weniger und nach nem halben Eimer Cola für ein paar Minuten in der Spitze 100 oder 120.
Medizinisch definiert reicht gesund noch ein bisschen höher, nämlich bis da, wo die Definition von Prädiabetes anfängt, also bis HBA1c 5,7 und morgens nüchtern bis 100 und 2 Stunden nach dem Einfüllen von vielen KHs bis 140. Auch wieder bei völlig normaler Bewegung und Ernährung.
Diabetes liegt erst vor, wenn bei völlig normaler Bewegung und Ernährung morgens nüchtern mehr als 125mg/dl gemessen werden oder HBA1c 6,5 und mehr.
So weit klar, oder was daran ist unklar?
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nicht ansatzweise eine antwort auf meine Frage ob ich mit gemessenen 5,2 davon ausgehen kann dass mein blutzucker im gesunden rahmen verläuft und weitere glukosemessungen unnötig sind? -
am 15.02.2015 19:09:47
Thomas999 schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Was bedeutet z.B. HBA1c 5,5? - Dass bei völlig normaler Bewegung und Ernährung morgens nüchtern 90mg/dl und in der Spitze nach dem Einfüllen von viiiielen KHs 140mg/dl nicht überschritten werden. Das sind die Obergrenzen von gesund.
nicht ansatzweise eine antwort auf meine Frage ob ich mit gemessenen 5,2 davon ausgehen kann dass mein blutzucker im gesunden rahmen verläuft und weitere glukosemessungen unnötig sind?
Wie kannst Du das nicht verstehen? Klar kann ich Dir jetzt noch bestätigen, dass Deine 5,2 selbstverständlich noch kleiner als 5,5 sind. Aber kannst Du das nicht selbst aus meinem ersten Satz auf den ersten Blick verstehen?
Aber anders: Wenn Dich so irre Zweifel uMTReiben, dass Du hier dauernd wieder nachfragst, warum gehst Du dann nicht zum Dok und lässt den genau die Tests machen, die DU dafür brauchst, dass DU beruhigt bist? -
Michaelheuer
Rang: Gastam 15.02.2015 19:40:33
hjt_Jürgen schrieb:
Thomas999 schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Was bedeutet z.B. HBA1c 5,5? - Dass bei völlig normaler Bewegung und Ernährung morgens nüchtern 90mg/dl und in der Spitze nach dem Einfüllen von viiiielen KHs 140mg/dl nicht überschritten werden. Das sind die Obergrenzen von gesund.
nicht ansatzweise eine antwort auf meine Frage ob ich mit gemessenen 5,2 davon ausgehen kann dass mein blutzucker im gesunden rahmen verläuft und weitere glukosemessungen unnötig sind?
Wie kannst Du das nicht verstehen? Klar kann ich Dir jetzt noch bestätigen, dass Deine 5,2 selbstverständlich noch kleiner als 5,5 sind. Aber kannst Du das nicht selbst aus meinem ersten Satz auf den ersten Blick verstehen?
Aber anders: Wenn Dich so irre Zweifel uMTReiben, dass Du hier dauernd wieder nachfragst, warum gehst Du dann nicht zum Dok und lässt den genau die Tests machen, die DU dafür brauchst, dass DU beruhigt bist?
Also jetzt finde ich auch schon grass was du ihn beschreibst, einmal schreibst du ein hba1c von unter 5,5 sei sicher blutzuckerwerte über normal auszuschliessen und dann erklärst du ihm dass es viel genauerer tests gibt.....also Jürgen ich fass es einfach manchmal echt nicht was du so schreibst? -
am 15.02.2015 20:01:58
Michaelheuer schrieb:
Also jetzt finde ich auch schon grass was du ihn beschreibst, einmal schreibst du ein hba1c von unter 5,5 sei sicher blutzuckerwerte über normal auszuschliessen und dann erklärst du ihm dass es viel genauerer tests gibt.....also Jürgen ich fass es einfach manchmal echt nicht was du so schreibst?
Also Du jetzt auch Fantasie-Leser?
Ich hab da nix von genaueren Tests geschrieben, sondern nur, dass er genau die Tests machen lassen soll, die ihn beruhigen, wenn ihn die EINDEUTIGEN Auskünfte hier nicht beruhigen. Was daran kann man da so bescheuert missverstehen - WOLLEN?
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DM1Diabetes
Rang: Gastam 15.02.2015 20:06:12
Thomas999 schrieb:
Ich verstehe jetzt irgendwie garnichts mehr, ich habe mich jetzt auf die Aussagen von Jürgen und Rainer verlassen dass bei einem hba1c unter 5,7 kein Diabetes vorliegt und nun erklärt purea hier sogar dass sie 5,0 hat. Wieso ist jetzt eigentlich wirklich dieser zur Erstdiagnostik anscheinend sinnvolle Wert aufgenommen worden. Woanders habe ich gelesen dass bei Erstmanifestation ein hba1c von 5,5 einem NBZ von unter 90 entspricht und unter 140 (sogar von einem Diabetologen)..was stimmt dennn nun blos?
Gruß
Ich gehe davon aus dass du den hba1c von einem Arzt bestimmen lassen hast. Dieser Arzt wird Dir Deine Fragen beantworten können. Hier diskutieren Patienten überer Diabetes und keine oder nur wenige Ärzte. Sollte es ein Facharzt/ Diabetologie sein, frag ihn doch nach dem Stand der aktuellen Forschung.
Bearbeitet von User am 15.02.2015 20:07:16. Grund: nach -
am 15.02.2015 21:16:13
Thomas999 schrieb:
Ich verstehe jetzt irgendwie garnichts mehr, ich habe mich jetzt auf die Aussagen von Jürgen und Rainer verlassen dass bei einem hba1c unter 5,7 kein Diabetes vorliegt und nun erklärt purea hier sogar dass sie 5,0 hat. Wieso ist jetzt eigentlich wirklich dieser zur Erstdiagnostik anscheinend sinnvolle Wert aufgenommen worden. Woanders habe ich gelesen dass bei Erstmanifestation ein hba1c von 5,5 einem NBZ von unter 90 entspricht und unter 140 (sogar von einem Diabetologen)..was stimmt dennn nun blos?
Gruß
Nach Kenntnis einer diabetischen Störung nach Typ 2 ist es in vielen Fällen sehr leicht, einen gesunden HbA1c ohne Medikamente zurecht zu "faken". Da kommt dann ein Wert wie 5,0 raus, oder wie bei Werner 5,1. Das ändert aber nichts am dahinterliegenden Vorhandensein der diabetischen Störung. Diese würde bei jedem Belastungstest auch sofort offen zu Tage treten. So gesehen kann man natürlich mit HbA1c 5,x Diabetes haben. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 16.02.2015 00:10:02
Ich versuche mal etwas zum hba1c zu schreiben und hoffe dabei alles richtig wiederzugeben.
Zum verständniss:
Hb steht für Hämoglobin ( der Name setz sich zusammen aus Häm grichisch (αἷμα) "Blut" und Globin. Globine sind Eiweißstoffe), den roten Blutfarbstoff. Er ist z.B. für den Transport für Sauerstoff verantwortlich.
HbA steht für adultes Hämiglobin. (Für verschiedene Phasen gibt es auch bein Menschen andere Hämoglobine Embryonalphase, Fetalphase, und nach der Geburt, d. h. "adulte Phase"). Es gibt zwei adulte Hämoglobine das HbA1 mit den Sybtypen; HbA1a, HbA1b und HbA1c und das HbA2. Glykose kann sich an Eiweiße des HbA1c fest binden .
Je, mehr Glykose und je länger sich Glykose im Blutkreislauf befindet um so mehr Hämoglobin wird Verzuckert. Da diese roten Blutkörperchen sich regelmäßig erneuern , kann mit dieser Methode der durchschnittliche Blutzuckerwert der Vergangen 6 bis maximal 12 Wochen bestimmt werden. Mathematisch lässt sich der hba1c auch als Intergral aller Blutzuckerwerte bestimmen.
Einfache Formel zum errechnen des Hba1c
HbA1c [%] = (Mittlerer Blutzucker [mg/dl] + 86) / 33,3
oder
HbA1c [%] = (Mittlerer Blutzucker(Plasma) [mg/dl] + 77,3) / 35,6
Thomas999 schrieb:
Woanders habe ich gelesen dass bei Erstmanifestation ein hba1c von 5,5 einem NBZ von unter 90 entspricht und unter 140 (sogar von einem Diabetologen)..was stimmt dennn nun blos?
Gruß
Eigentlich gibt der hba1c nur den durchschnitt aller Blutzuckerwerte der vergangenen 6 bis 12 Wochen wieder. Dabei entspricht ein hba1c von 5,5% einen mittleren Plasmaglukose von 111 mg/dl. Errechnet nach der Formel: Mittlere Plasmaglukose (mg/dl)= (28.7*HbA1C[%])-46.7
Thomas999 schrieb:
Ich verstehe jetzt irgendwie garnichts mehr, ich habe mich jetzt auf die Aussagen von Jürgen und Rainer verlassen dass bei einem hba1c unter 5,7 kein Diabetes vorliegt und nun erklärt purea hier sogar dass sie 5,0 hat.
Früher dachte man das Glukose nichts im Gesunden Blut zu suchen hat. Heute wissen wir, dass Glukose auch im Blut von gesunden Menschen vorkommt und auch bei ihnen eine "Verzuckerung" des Hämoglobin verursacht. By the way, auch im Urin von gesunden gibt es geringe anteile an Glykose
Es gibt aber eine Korrelation von steigenden HbA1c und bestimmten Diabetes abhängigen Erkrankungen (unabhängig vom Diabetes Typ) z.B. Diabetische Retinopathie, diabetischer Fuß, diabetischer Neuropathie, diabetische Nephropathie usw. Mit dem Grenzwert HbA1c grösser als 6,5% ist die Spezifität groß genug um die Diagnose Diabetes sicherzustellen. Im Grenzbereich HbA1c 5,7-6,4 % sollen noch andere Messmethoden dazu kommen um Diabetes sicher ausschießen zu können.
Bearbeitet von User am 16.02.2015 00:14:46. Grund: HbA2 -
am 16.02.2015 07:52:50
purea schrieb:
Thomas999 schrieb:
Ich verstehe jetzt irgendwie garnichts mehr, ich habe mich jetzt auf die Aussagen von Jürgen und Rainer verlassen dass bei einem hba1c unter 5,7 kein Diabetes vorliegt und nun erklärt purea hier sogar dass sie 5,0 hat. Wieso ist jetzt eigentlich wirklich dieser zur Erstdiagnostik anscheinend sinnvolle Wert aufgenommen worden. Woanders habe ich gelesen dass bei Erstmanifestation ein hba1c von 5,5 einem NBZ von unter 90 entspricht und unter 140 (sogar von einem Diabetologen)..was stimmt dennn nun blos?
Gruß
Hi Jürgen
Komplizierter wie Du kann man garnichts erklären. Ich nehme an wenn ein KInd dich nach der Uhrzeit fragt wirst du ihm zunächst die Geschichte der Uhr erklären mit allen Daten die dazu gehören, bis nachher keiner mehr weiss wie die Fragestellung war........ich wollte ne einfache Antwort und Du erklärst stundenlang ganz andere Zusammenhänge.
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am 16.02.2015 09:42:02
Hallo,
wie purea schreibt: Es ist möglich den Hba1c-Wert zu "faken".
Ich weiß ,ich hab Diabetes! Nur durch meine konsequente Lebensumstellung habe ich meine 5.1 erreicht.
Mein Langzeitwert würde ,wenn ich mich "normal"verhalte gewiss wieder auf so um die 6.5-7 klettern.Ich werde das so lange wie möglich aber zu vermeiden wissen! Mal schauen wie lang mir das gelingt!
Es kann jetzt jeder denken was er will,,,,aber es ist bei mir halt so,,,, vielleicht schlägt so ne Lebensumstellung nicht bei jeden so durch.
Vielleicht schreibt hier mal jemand das es bei ihm auch so geklappt hat wie bei purea und mir?Und vor allem ,.Wie lang er sein guten Wert so halten konnte!?
Sonne muss dabei sein! -
Michaelheuer
Rang: Gastam 16.02.2015 12:47:15
Ihr habt jetzt aber schon den Anfangsthreat oder die Frage von Thomas gelesen, dort ging es um die Erstdiagnose durch den hba1c und nicht darum wie man ihn durch gezielte Steuerung runter bekommt. Dass ist ja ganz toll wie ihr dass schafft und ich freue mich dafür, aber dass hat rein garnichts mit Thomas Frage zu tun. -
am 16.02.2015 14:52:43
Nach Jürgens Aussage bin ich zum Diabetologen und wollte einen Termin für ogtt und NBZ etc.......nach hin und her mit der Sprechstundenhilfe wurde mir der hba1c bestimmt, der wiederrum bei 5,2 lag......nach kurzem Gespräch erläuterte mir die Sprechstundenhilfe dass der Doktor daher keinerlei Veranlassung sehen würde weitere Blutzucketechnische Bestimmungen durchzuführen. Nachdem ich jedoch weiterhin darauf drängte, nahm er sich ein paar Minuten Zeit, erklärte mir das System des hba1c an Hand eines Kurvendiagrammes und dass bei diesem Wert (ausser Typa oder Hämoglovinvarianten, was auch immer dies ist) jegliche weitere Untersuchung keinen Sinn ergeben würde und mein Blutzucker im gesunden Rahmen verlaufen müsse. Dies sei der moderne Stand der Medizin und wenn ich dies nicht wahr haben wolle, solle ich zum Therapeuten wegen Hypochondrie.......naja vielleicht schaue ich jetzt mal ob ich einen kompetenteren Arzt finde, der weitere Tests macht
Gruss -
am 16.02.2015 15:49:58
Da hat Der Diabetologe recht.
Ich finde es außerdem sehr nett von ihm, dass er sich so viel Zeit für dich genommen hat, obwohl er dafür nichts abrechnen kann. Ich hoffe, dass du das genauso sehen kannst. -
am 16.02.2015 15:51:41
Hallo!
Prima Wert, Gratulation!
Und wenn Du Dir unsicher bist, gehst Du nächstes Jahr wieder zum Doc.
Gleiche Prozedur... HbA1c bestimmen lassen und dann weiterschauen.
Alternativ: Organisier Dir ein BZ-Messgerät, Morgen Früh messen, Aufschreiben, Tüte Gummibärchen futtern, nach 1 Stunde und nach 2 Stunden und nach 3 Stunden jeweils messen und dann hier posten.
Vielleicht kann Dich der eine oder andere dann noch mehr durcheinander bringen....
Ich persönlich würde nächstes Jahr wieder zum Doc zur Kontrolle gehen. Fertig.
Bearbeitet von User am 16.02.2015 15:52:37. Grund: . -
am 16.02.2015 16:15:03
DM1Diabetes schrieb:
Ich versuche mal etwas zum hba1c zu schreiben und hoffe dabei alles richtig wiederzugeben.
Einfache Formel zum errechnen des Hba1c
HbA1c [%] = (Mittlerer Blutzucker [mg/dl] + 86) / 33,3
oder
HbA1c [%] = (Mittlerer Blutzucker(Plasma) [mg/dl] + 77,3) / 35,6
[...]
Errechnet nach der Formel: Mittlere Plasmaglukose (mg/dl)= (28.7*HbA1C[%])-46.7
Ich verstehe diese Formeln nicht: Warum unterscheiden sich diese Formeln? Ist eine Umstellung der obigen zwei Formeln nicht möglich?
Ich habe einen HbA1c von 5.1 %, und erhalte mit der unteren Formel einen mittleren Plasmawert von 99,67 mg/dl, also kurz vor Diabetes (?)
Setze ich jetzt die 99,67 in die zweite, obere Formel ein, erhalte ich: (99,67 + 77,3) / 35,6 = 4,97.
In der Tabelle aus der Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/HbA1c erhalte ich einen Wert für 5,1 von weniger als 90 mg/dl. Dort wird die Formel zur Umrechnung umgestellt.
Ergänzende Frage:
Vor 10 Jahren wurde von einem Labor für den NBZ einen Wert von 92 mg/dl ermittelt (Glucose im Serum). Das gleiche Labor ermittelte vor Weihnachten einen Wert von 99 mg/dl, laut Ärztin wäre der Wert gut. Nach Weihnachten bei 104. Das Labor gibt einen Referenzbereich bis 110 als normal an.
Ich las jetzt aber, daß heutzutage die Laborwerte plasmareferenziert angegeben werden. Gemäß einer Formel zur Umrechnung (Serum nach Plasma: Faktor 1,11) wäre der alte Wert von vor 10 Jahren bei 102 (plasmareferenziert) gewesen, also mehr oder schwankt der offenbar bei 100 herum. Ich bin verwirrt!
Ich bitte um Aufklärung!
Besten Dank
Bearbeitet von User am 16.02.2015 16:25:12. Grund: ergänzende Frage -
am 16.02.2015 16:53:14
Na dann bin ich ja mal auf meinen hba1c gespannt. Wenn er unauffällig sein sollte und mir Der Diabetologe ebenso wie Thomas' Arzt daher kommt, werde ich ihm meine höchst bedenklichen 1 und 2 Stunden Werte unter die Nase halten, mal schauen, was er dann dazu sagt und wie das sein Medizinwissen ins Wanken bringt. -
am 16.02.2015 17:53:42
Ein echter rechnerischer Bezug zwischen Blutzucker und HBA1c wäre der Durchschnitt aus 3 Monaten kontinuierlicher Aufzeichnung mit einem CGM.
Hat man früher nicht gehabt. Deswegen ist man für die "Formeln", die so zum "Umrechnen" gehandelt werden, man von morgens nüchtern plus den mit der ICT üblichen Messungen vor den Mahlzeiten ausgegangen. Darauf und nicht auf den gesamten Tagesverlauf beziehen sich die damit ausgegebenen Durchschnitte.
UND ein 1-Stunden-Wert gilt bezüglich Diabetes-Diagnose ohne auffällige Diabetes-Symptome überhaupt nicht und der OGTT-2-Stunden-Wert bis 140 als gesund.
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Michaelheuer
Rang: Gastam 16.02.2015 18:34:46
hjt_Jürgen schrieb:
Ein echter rechnerischer Bezug zwischen Blutzucker und HBA1c wäre der Durchschnitt aus 3 Monaten kontinuierlicher Aufzeichnung mit einem CGM.
Hat man früher nicht gehabt. Deswegen ist man für die "Formeln", die so zum "Umrechnen" gehandelt werden, man von morgens nüchtern plus den mit der ICT üblichen Messungen vor den Mahlzeiten ausgegangen. Darauf und nicht auf den gesamten Tagesverlauf beziehen sich die damit ausgegebenen Durchschnitte.
UND ein 1-Stunden-Wert gilt bezüglich Diabetes-Diagnose ohne auffällige Diabetes-Symptome überhaupt nicht und der OGTT-2-Stunden-Wert bis 140 als gesund.
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Aber bist du nicht derjenige der immer sagt dass bei einem hba1c unter 5,5 der nbz auch unter 90 ist und der 1h wert unter sein würde?, bin jetzt auch mal wieder von Dir irritiert -
am 16.02.2015 18:53:47
Und jetzt hilf mir doch mal bitte und erklär mir wie einem kleinen Kind, was Dich an dem irritiert, was Du da von mir zitiert hast. Was passt da nach Deiner Meinung warum nicht zusammen?
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