Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Hohe Blutzuckerwerte und drohende Fußamputation

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 29.11.2017
    am 29.11.2017 18:41:02 | IP (Hash): 763079661
    Hallo alle zusammen,

    Ich bin hier im Namen meines 64-jährigen Vaters, der schon seit ca. 30 Jahren an Diabetes leidet und seit mindestens 15 Jahren einen Diabetikerfuß hat. Im Juli letzten Jahres wurde sein Zeh amputiert. Doch am Fuß haben sich immer wieder neue Löcher gebildet-trotz das mein Vater regelmäßiger Verbandswechsel erhält und der Pflegedienst täglich vorbei kommt, trotz orthopädischer Schuhe und trotz das er seit der Amputation mehr als 20kg abgenommen hat. Sein behandelnder Arzt hat ihm nun mitgeteilt, dass ihm eine komplette Fußamputation droht. Er kriegt seinen Diabetes-trotz das er so viel abgenommen hat, einfach nicht im Griff. Nüchternwerte von um 400 sind keine Seltenheit. Offenbar hat sich im Laufe der Zeit zudem eine Insulinresistenz entwickelt. Er ist sehr verzweifelt. Er bat mich im Internet zu recherchieren, ob womöglich jemand eine Idee hat, wie er seine Blutzuckerwerte in den Griff bekommt und er somit eine möglichen Amputation verhindern kann.

    Grüße und Danke im Voraus

    DMA
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 3722
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 29.11.2017 20:02:16 | IP (Hash): 740101735
    Hart. Aber nach Deiner Beschreibung bin ich mir recht sicher, dass schon mehrere Ärzte dem alten Herren mehr als einmal geraten haben, seinen Blutzucker mit Insulin wenigstens so viel gesünder zu steuern. Keine Ahnung, ob das den Fuß rettet, wenn er morgen damit anfängt, das systematisch zu lernen, aber für den Rest vom Bein wäre es wahrscheinlich noch nicht zu spät. Daumendrück

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 2575
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 29.11.2017 20:03:54 | IP (Hash): 1342816772
    Hallo DMA,

    was für eine Therapie hat dein Vater, was für Diabetesmedikamente nimmt er und ist er bei einem kompetenten Diabetologen in Behandlung? Letzteres ist ganz besonders wichtig, wenn er seinen BZ besser in den Griff bekommen will.

    Beste Grüße, Rainer
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1859
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 29.11.2017 20:06:31 | IP (Hash): 1660713176
    Hallo!

    Bei solchen Werten und diesen Folgeschäden hilft am Besten eine konsequente Therapie mit Insulin aus der Spritze.

    Kann es sein, dass der behandelnde Arzt sowas vorgeschlagen hat?

    Auch wenn der Patient schon länger sowas verweigert - die andere Variante ist irgendwann Bein ab oder schlimmeres....

    Werte um 400 nüchtern müssen heututage echt nicht mehr sein...
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 29.11.2017
    am 29.11.2017 20:13:16 | IP (Hash): 763079661
    Hallo,

    Er spritz regelmäßig Insulin kombiniert mit Tabletten. Er hat von seinem Arzt immer wieder neues Insulin verschrieben bekommen und auch die Tabletten ändern sich von Zeit zu Zeit, so dass er vorhin noch zu mir sagte: Ich glaube, ich habe mittlerweile alles durch was auf dem Markt ist. Auch verschiedene Ärzte wurden schon konsultiert. Alle sagen ihm, dass es wohl oder übel zu einer Amputation kommen wird, da sein Körper nicht mehr auf das gespritzte Insulin reagiert. Und auch die Tabletten scheinen wirkungslos.
    Er folgt auch einem bestimmten Plan. Ich habe ehrlich gesagt mittlerweile keine Ahnung wie die ganzen Tabletten und Medikamente heißen, die er nimmmt, denn die wechseln tatsächlich in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen ( je nach Arzt und Therapievorschlag). Ich müsste ihn noch mal fragen, was er aktuell einnimmt. Das kann ich so leider nicht sagen.

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1859
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 29.11.2017 20:27:04 | IP (Hash): 1660713176
    Eine Kombi aus Pillen und Insulin und das alles nach Plan.

    Hört sich an als ob Dein Daddy keine Schulung oder Einweisung in Sachen Insulin hatte.

    Man hört oft, dass der Körper "nicht mehr auf Insulin reagiert" und man schon alles durchhätte.
    Und es gibt gewiss Fälle mit sehr hohem Indulinbedarf.

    Da hilft dann nur, auf Kohlenhydrate weitestgehend zu verzichten und die Insulineinstellung von Grund auf neu einzustellen.

    Denn: Auch solche Fälle kriegt man in den Griff. Das erfordert dann aber den Einsatz von Arzt UND Patient!