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Intervallfasten
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am 07.02.2024 09:20:23 | IP (Hash): 1282716003
hjt_Jürgen schrieb:
Das ist völlig unzutreffend, wie du hier lesen magst
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2011/daz-31-2011/wie-aus-fett-zucker-werden-kann
Da hast Du Dir aber jetzt selbst ein Bein gestellt, Jürgen. :-) Denn der Artikel sagt genau das aus, was ich auch gesagt habe. Außerdem ist der von 2011 und es geht um eine Computersimulation. Mittlerweile gibt es aber Studien aus dem richtigen Leben, die das beweisen, was damals in Jena nur anhand einer Computersimulation vermutet wurde. Bis damals nahm man an, dass das eine Einbahnstraße ist. Zucker wird zu Fett, aber Fett kann nicht zu Zucker werden. Aber wie die Jenaer damals schon vermuteten, war as ein Irrtum. Lehrbuchwissen, das genauso wie die Fettlüge über 50 Jahre lang verbreitet wurde, obwohl es nicht stimmte. Das sagt der Artikel ja auch.
Insofern bestätigt das alles, was andere Patienten schon erlebt haben und auch ich jetzt erlebe. Wir können unser Fett reduzieren und in Energie umwandeln, die der Körper nutzen kann. Und damit nicht nur unser Übergewicht, sondern auch unseren Diabetes Typ 2 loswerden. Solange wir uns an diese Ernährungsform halten und nicht damit anfangen, Süßigkeiten und massenhaft KH zu uns zu nehmen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.02.2024 15:24:54 | IP (Hash): 2010869902
@Kelly, die "Diskussion" in diesem Thread ist ja in den letzten Tagen richtig in "Schwung" gekommen ...
Anfangs hatte ich verstanden, dass Du das Intervallfasten als Kur verstehst, also zeitlich limitiert. Und NUR so ist Fasten (gilt für alle Formen) empfehlenswert (und dauerhaft durchführbar, also ab und an, aber nicht ständig).
Glaube ich.
Die Shakes kann man sich sparen, da teile ich Deine Meinung, aber vielleicht aus anderem Grund. Aminosäuremangel? Knabbert man halt täglich ein paar Kürbiskerne. Die Panikmache vor dem Fett ist Quatsch bzw. Marketingmasche der Industrie.
Meine Meinung.
Nichts für Ungut.
Gruß
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 --
Bearbeitet von User am 07.02.2024 15:34:58. Grund: Kleinere Korrekturen -
am 07.02.2024 15:38:05 | IP (Hash): 1420046583
Kelly schrieb:
Das tut das Insulin ja auch nicht. 😀 Das Insulin stoppt die Fettverbrennung. Insulin MACHT Fett. Es speichert das Fett. Rausholen des Fettes geht nur, wenn das Insulin sehr niedrig ist und deshalb nicht dazwischenfunkt. Das Gehirn braucht keine Glukose? Es kann sich aus Fett versorgen, ohne dass das vorher in irgendwas umgewandelt wird, womit das Gehirn etwas anfangen kann? Wo steht das denn?
Das ist Unsinn bzw. ein Missverständnis. Insulin per se macht nicht fett. Wenn das so wäre, dann könnten Leute mit ständig höheren oder hohen Insulinspiegeln (Diabetiker, aber auch bspw. Bodybuilder) nur mit Low-Carb-Diäten Fett verlieren. Natürlich funktioniert der Fettverlust auch mit High Carb und auch mit der (generellen) Integrierung von Lebensmitteln, die den Insulinspiegel stark ansteigen lassen (zB Milch). Wichtig ist in allererster Linie, dass ein Kaloriendefizit erreicht und chronisch gehalten wird. Ist das nicht der Fall, helfen weder High- noch Low-Carb-Diäten beim Versuch, Fett zu verlieren.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.02.2024 18:16:11 | IP (Hash): 2010869902
Das ist leider auch nicht richtig mindestens in Bezug auf Low-Carb.
Ich würde sogar behaupten, die kcal spielen überhaupt keine Rolle.
Der Effekt des Gewichtsverlust ergibt sich aus Verringerung von Fett und KH (da purzeln die kcal natürlich automatisch).
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- -
am 07.02.2024 18:50:28 | IP (Hash): 1420046583
Buttermilch_14 schrieb:
Das ist leider auch nicht richtig mindestens in Bezug auf Low-Carb.
Ich würde sogar behaupten, die kcal spielen überhaupt keine Rolle.
Der Effekt des Gewichtsverlust ergibt sich aus Verringerung von Fett und KH (da purzeln die kcal natürlich automatisch).
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 --
Die Studienlage ist eindeutig: Um Fett zu verlieren, müssen wir mehr Kalorien verbrauchen als zuführen. Wie wir das machen ist grundsätzlich zweitrangig. Solange zB durch High Carb oder Low Carb das gleiche Kaloriendefizit bei körperlich / gesundheitlich vergleichbaren Menschen erzielt wird, ist - und das ist tatsächlich nicht meine Erfindung - der Erfolg (= Fettverlust) der gleiche. Manche schwören auf Low Carb, andere auf Keto oder High Carb. ALL diesen Diäten bzw. Ernährungsformen ist gemein, dass der Fettverlust funktioniert, weil ein Kaloriendefizit erreicht wird. In der Praxis ist natürlich wichtig, an welche Diät ich mich anpassen kann, ohne dass allzu große Hungergefühle entstehen und der Körper mit den nötigen Nährstoffen versorgt wird sowie weitere Fragen, deren Beantwortung jeder für sich selbst entscheiden muss.
Bearbeitet von User am 07.02.2024 18:54:15. Grund: Korrektur -
am 07.02.2024 18:53:11 | IP (Hash): 1420046583
Zudem muss der Körper natürlich noch irgendwie seine Energie beziehen. In Zusammenhang damit stehen natürlich Fett (Low Carb) oder Kohlenhydrate (High Carb) als Energielieferanten im Fokus. -
am 07.02.2024 21:20:05 | IP (Hash): 1903137132
[quote=Leia Cake;126654]Zudem muss der Körper natürlich noch irgendwie seine Energie beziehen. In Zusammenhang damit stehen natürlich Fett (Low Carb) oder Kohlenhydrate (High Carb) als Energielieferanten im Fokus.[/quote]
Da hab ich jetzt ein Fragezeichen:
Ich denke, beim Abschmelzen nutzt der Körper genau das Fett zu seiner Energieversorgung, das da abgescholzen wird, jeder Gramm Fett immerhin zu 9 kcal. Alles das, was mehr gegessen als verbraucht worden ist. Oder was sehe ich da falsch?
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 07.02.2024 22:25:33 | IP (Hash): 1420046583
Die eingelagerte Energie wird verbraucht. Obwohl der Körper dadurch gezwungen wird, sich mit Energie zu versorgen, muss natürlich trotzdem - spätestens nach einigen Tagen - Nahrung aufgenommen werden. Sehr fettleibige Patienten müssten theoretisch (!) teils über mehrere Jahre keine Kalorien aufnehmen - praktisch ist das aber nicht möglich. 1 kg Fett (9.000 Kalorien) besteht zu 20 Prozent aus Wasser, der Rest ist „reines Fett“. Aufgrund der Umwandlungsprozesse, die nochmals selbst Energie benötigen, müssen wir über einen gewissen Zeitraum aber nur 7.000 Kalorien verbrennen, um 1 kg Fettgewebe zu verlieren. Vor allem in grauer Vorzeit haben unserer Gattung die Fettreserven sehr weitergeholfen, haben sogar
Unser Überleben gesichert. Heute, wo wir aufgrund der leichten Nahrungsverfügbarkeit weniger auf diese Reserven angewiesen sind und uns weniger körperlich betätigen bei einer zeitgleich hyperkalorischen Ernährung und (!) Fitnessmodels auf Instagram begutachten dürfen, liegt uns natürlich aus Gründen des persönlichen physischen und psychischen Wohlbefindens viel daran, sie loszuwerden.
Bearbeitet von User am 07.02.2024 22:26:53. Grund: Korrektur -
am 08.02.2024 07:17:34 | IP (Hash): 1904521947
@leiacake:...oder Proteine...?!
Weniger KH, dafür mehr Eiweiß. Was bringen KH - und was bringen Proteine...!
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
Bearbeitet von User am 08.02.2024 07:20:16. Grund: ... -
am 08.02.2024 08:18:26 | IP (Hash): 1543092861
Buttermilch_14 schrieb:
Das ist leider auch nicht richtig mindestens in Bezug auf Low-Carb.
Ich würde sogar behaupten, die kcal spielen überhaupt keine Rolle.
Richtig. Es kommt auf die Ernährungsform und die Zusammensetzung der Nahrung an.
Leia_Cake schrieb:
Die Studienlage ist eindeutig: Um Fett zu verlieren, müssen wir mehr Kalorien verbrauchen als zuführen.
Da meinst Du wohl die Studienlage von vor 50 Jahren. 😀 Die Studien zu Intervallfasten und Diabetes zeigen etwas ganz anderes. Man kann gar nicht mehr verbrauchen als man zu sich nimmt. Es gibt kein Kaloriendefizit. Weil der Körper das sofort ausgleicht.
Bei Low Carb oder (Intervall)fasten geschieht das dadurch, dass der Körper sich aus den eigenen Fettreserven bedient. Bei Kalorenrestriktion (also ich esse immer nur sagen wir mal 80% meines Bedarfs) geschieht das dadurch, dass der Körper die Stoffwechselrate herunterfährt und man dann auch nur noch 80% braucht. Also muss man dann wieder 80% von den 80% essen, um ein Defizit zu haben. Bis der Körper sich wieder (sehr schnell) anpasst. Deshalb haben Diäten ja nicht den geringsten Erfolg. 99,5% der Leute, die eine Diät gemacht haben, nehmen wieder das zu, was sie abgenommen haben. Und mehr. Das ist tragisch.
Intervallfasten ist anders. Da wird die Stoffwechselrate nicht gesenkt, sondern sogar erhöht. Und man bedient sich aus den Fettreserven. Eine Win-Win-Situation allererster Güte.
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am 08.02.2024 08:25:28 | IP (Hash): 1543092861
Leia_Cake schrieb:
Insulin per se macht nicht fett.
Offenbar hast Du Dich noch nie mit der Sachlage beschäftigt. Insulin ist ein Hormon, das dafür zuständig ist, Energie einzulagern. Gleichzeitig stoppt Insulin die Fettverbrennung. Kannst Du überall nachlesen.
Leia_Cake schrieb:
Wichtig ist in allererster Linie, dass ein Kaloriendefizit erreicht und chronisch gehalten wird.
Es gibt kein Kaloriendefizit. Und chronisch halten kann man das schon gar nicht. Weil der Körper das früher oder später auf die eine oder andere Art ausgleicht.
Du musst Dich mal mit den Studien dazu beschäftigen. In den letzten Jahren hatte es da viele gegeben, und diese alten Ansichten, wie Du sie vertrittst, sind über den Haufen geworfen worden. -
am 08.02.2024 11:25:34 | IP (Hash): 1731633069
Kelly schrieb:
Du musst Dich mal mit den Studien dazu beschäftigen. In den letzten Jahren hatte es da viele gegeben, und diese alten Ansichten, wie Du sie vertrittst, sind über den Haufen geworfen worden.
Bitte eine einzige, die nachweisbar gemessen belegt, was du von vielen hier behauptest!
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am 08.02.2024 14:11:51 | IP (Hash): 1420046583
Die Ansichten, die Du vertrittst und keineswegs, weder aktuellen noch vorangegangenen, Studien und deren Ergebnisse wiederspiegeln, entspricht genau jenen falschen Interpretationen, vor denen ich im anderen Thread gewarnt habe. Man schnappt angeblich neue „Sensationsschlagzeilen“ wie „Insulin stoppt Fettverbrennung“ oder „vergesst die Kalorien beim Abnehmen“ auf und zieht falsche Schlüsse. Mehr möchte ich dazu auch gar nicht schreiben, weil ich das Gefühl habe, dass es eh zu nichts führt. -
am 08.02.2024 15:04:00 | IP (Hash): 2112195232
Kelly schrieb:
Es gibt kein Kaloriendefizit. Und chronisch halten kann man das schon gar nicht. Weil der Körper das früher oder später auf die eine oder andere Art ausgleicht.
Beides - natürlich gibt es ein Energiedefizit in Form von zu wenig aufgenommener Energie (in Form von zuwenig Nahrungsmittel). Und natürlich gleicht der Körper das dann aus -er bedient sich bei sich selbst, bei den körpereigenen Reserven. Dann schmilzt man.
Der Körpfer kann zwar nachregeln und seinen eigenen Energiebedarf senken wenn es da einen dauerhaften "Mangelzustand" gibt aber es bleibt trotzdem ein gewisser Mindestbedarf der nicht auf Null gefahren werden kann solange man lebt.
Chronisch das so zu halten wäre schon fatal, das endet irgednwann im Verhungern.
Irgendwann, wenn das persönliche Ziel erreicht ist, sollte man das Defizit zurückfahren bis das zugenommene den Tagesbedarf deckt.
Die gute alte "FdH" Diät die schon lange bekannt ist, hat ihren Sinn. Wobei ich das nicht auf die "Hälfte" der Portionen reduzieren würde - sondern auf die "Hälfte" der Nährstoffe über den Tag verteilt und Intervallfasten endet dann oft automatsich in FdH.
Ich glaube viele die das machen und die sich über mangelde Erfolge beklagen machen 2 fehler:
1. nicht genügend Geduld
2. massive Verschätzung der aufgenommenen Lebensmittel über den Tag
Gerade bei Punkt 2 sollte man wirklich einige Zeit peinlich genau mal mitschreiben und zählen, das lohnt sich.
2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.02.2024 15:04:29 | IP (Hash): 380288994
Ja, richtig. Deshalb schreibe ich auch alles auf. Ich will mich da nicht verschätzen. Mit einer Mahlzeit weniger nimmt man zwar meistens automatisch etwas weniger an Energie auf, aber je nachdem, was man isst, kann man sich da wirklich sehr verschätzen.
Der Körper gleicht das Kaloriendefizit (das irgendwie nicht so gut benannt ist, weil das irreführend sein kann) so schnell wie möglich wieder aus. Und wenn man fastet, gleicht er es auf die Art aus, die ich z.B. jetzt möchte, nämlich dass er an mein Fett geht und dass das Fett von Tag zu Tag weniger wird. Wobei ich sozusagen zugucken kann. Das geht wirklich enorm schnell.
Die Gleichung lautet: Körperfett = Kalorien rein - Kalorien raus.
Und die stimmt immer. Aber was viele vergessen, ist, dass es drei Variablen gibt, nicht nur zwei. Wenn ich weniger Kalorien zu mir nehme, als ich verbrauche, kann entweder das Körperfett sinken oder die verbrauchten Kalorien können sinken. Was dann bedeutet, ich nehme nicht mehr ab. Das möchten wir natürlich alle vermeiden, aber dazu müssen wir die richtige Methode wählen.
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am 22.02.2024 15:19:15 | IP (Hash): 2112195232
Kelly schrieb:
Und die stimmt immer. Aber was viele vergessen, ist, dass es drei Variablen gibt, nicht nur zwei. Wenn ich weniger Kalorien zu mir nehme, als ich verbrauche, kann entweder das Körperfett sinken oder die verbrauchten Kalorien können sinken. Was dann bedeutet, ich nehme nicht mehr ab. Das möchten wir natürlich alle vermeiden, aber dazu müssen wir die richtige Methode wählen.
Das kann wohl sein, der Körper passt sich schon (ein bisschen) an aber eine gewisse untere Grenze kannst du nicht unterschreiten,
Zumindest nicht unter normalen Lebensumständen.
In diesem Fall muss man eben die täglich aufgenommenen kalorien noch mal nachjustieren aber das dürfte nur eine kleinere Korrektur sein. -
am 23.02.2024 16:05:43 | IP (Hash): 1543086337
Tiefer als 0 Kalorien kannst Du nicht gehen. Und in der Fastenperiode bist Du auf 0 Kalorien. Es kommt nichts rein außer Wasser.
Die Kalorien, die ich in der Essensperiode zu mir nehme, sind auch nicht gerade viele. Sodass mein Körper in der Fastenperiode ein großes Kaloriendefizit (wenn man es so nennen will) aus meinen Fettreserven auffüllen muss. Wenn ich 800 Kalorien in der Essperiode zu mir nehme, muss mein Körper mindestens 1200 Kalorien jeden Tag beisteuern. Das ist eine Menge, finde ich. Mit diesen Kalorien kann ich noch eine Weile leben. -
am 25.02.2024 08:06:37 | IP (Hash): 1511128242
Wir Übergewichtigen haben ja alle 100.000 oder 200.000 oder noch mehr Kalorien in unseren Fettzellen gespeichert. Insofern könnten wir wohl ein halbes Jahr oder sogar ein ganzes Jahr überleben, ohne auch nur einen Bissen zu essen. Es gibt ja da diesen Typ, der mal 382 Tage nichts gegessen hat. Guiness-Rekord. Danach war er sehr schlank, aber seine Ärzte haben bestätigt, er wäre völlig gesund. Keine Mangelerscheinungen, nichts.
Da das mit dem Intervallfasten jetzt so gut funktioniert hat, bin ich am Überlegen, ob ich das nicht auch mal machen soll. Einfach so lange nichts essen, bis ich schlank bin. 😀 -
am 06.03.2024 09:00:19 | IP (Hash): 1753574803
Ich LIEBE meine Gewürzgurken! 😄 Ich meine, ich mochte die schon immer gern, aber seit ich hier im Forum gelesen habe, was die eventuell bewirken, mische ich die überall rein oder esse sie so. Ich habe ein Riesenglas gekauft, und das ist schon fast leer. Ein zweites, volles steht schon bereit.
Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass die für Sättigung sorgen. Ich bin ja meistens sowieso satt, wenn ich gegessen habe, aber wenn Gewürzgurken dabei sind, noch länger. Kommt mir jedenfalls so vor.
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am 06.03.2024 22:43:49 | IP (Hash): 2004287254
Kelly schrieb:
Da das mit dem Intervallfasten jetzt so gut funktioniert hat, bin ich am Überlegen, ob ich das nicht auch mal machen soll. Einfach so lange nichts essen, bis ich schlank bin. 😀
Wahrscheinlich hättest du spätestens nach 8 Tagen Fasten einen völlig gesunden Nüchtern-BZ :)
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Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 07.03.2024 00:54:35 | IP (Hash): 361801377
Ja, fasten bringt's.
Ich habe letzten September 7 Tage nix gegessen, davon 3 Tage auch nichts getrunken, danach nur Wasser. War nicht schwer und die Autophagie hat ungestört und spürbar ihr Werk getan.
Danach war mein NBZ unter 80 und dauerhaft niedriger als zuvor. Abgenommen habe ich nichts in der Zeit, das Maßband hat aber Veränderungen angezeigt, Fettwanderung nach außen.
In den 3 Monaten davor hab ich schnell abgenommen, etwa 15 kg, seit Juni *.
Ab Oktober ging mein Gewicht nicht mehr so schnell runter, was zu erwarten war, aber doch langsam und stetig. Jetzt sind es minus 22kg. Aber ich habe immer noch einen etwas "großen Magen" ;) , also ein Hinweis auf noch vorhandenes viszerale Fett. Das muss noch weg.
Jetzt noch schön langsam 8-10kg, dann bin ich bei meinem Jugendgewicht. Mal sehen, ob das so bis Ende des Jahres klappt. Wenn es länger dauert, dann ist es mir auch recht.
* Anfang Juni hatte ich ohne großen KH-Verzehr und ohne jeglichen Zucker wie seit vielen Jahren schon (Ausnahme maximal 5 Stck KäseKuchen und höchstens 200 g Schokolade im Jahr), allerdings mit Brot, Haferflocken und Kartoffeln und wahrscheinlich einer Lungenentzündung, einen NBZ von bis zu 400mg/dl. Ab dann habe ich das bekämpft und wieder häufig gemessen. Nach einem Monat bei ~20g KH tgl, war das schlimmste vorbei, etwa 2 Monate dauerte es, bis ich öfter mal 2-stellige Werte sah.
Nach dem dritten Monat bis jetzt war/ist mein BZ-Mittelwert bei 100mg/dl, NBZ manchmal noch leicht erhöht, aber postprandial im absolut gesunden Normalbereich maximal 130mg/dl und ab 3 Stunden nach der Mahlzeit bei knapp 80-95mg/dl. Ich finde das ziehmlich klasse so.
Das wäre aber auch ohne die Fastenwoche so ausgegangen. Denk ich.
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DM2 in Remission ohne Medikamente1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.03.2024 07:45:45 | IP (Hash): 1783165005
Ja, mit Low Carb geht das auch. Aber mir persönlich ist Fasten lieber. Entweder ich esse oder ich esse nicht. Das nimmt mir viele Entscheidungen ab. 😀 Mein NBZ will nicht so richtig. Der war definitiv wesentlich niedriger, bevor ich angefangen habe zu fasten. Letztes Jahr im Dezember, als ich schon mal einen Test hatte, war der NBZ bei 121. Also nehme ich mal an, der geht auch wieder runter. Aber im Moment brauche ich gar nicht zu messen. Jedes Mal, wenn ich messe, ist er genauso hoch wie bei meinem letzten Bluttest.
Ich werde mal ein paar Tage am Stück fasten, wenn ich Lust dazu habe. Mal sehen, was sich dann tut. -
am 07.03.2024 09:54:20 | IP (Hash): 2129182854
Henrie schrieb:
..., davon 3 Tage auch nichts getrunken, ...
Hallo Kelly, das solltest du lieber nicht nachmachen.
Außer dass man ein bisschen mehr Wassergewicht verliert, bringt das absolut keine Vorteile. Aber der Stoffwechsel, der zum Fastenbeginn bereits stark gefordert wird, wird dadurch vollkommen unnötig noch weiter belastet. Trinke Wasser, zum Fastenbeginn macht etwas mehr Salz Sinn.
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 07.03.2024 09:54:40. Grund: BBCodes -
am 07.03.2024 10:20:55 | IP (Hash): 361801377
Ja, da stimme ich zu. Das ist nur was , wenn man genau weiß, was man tut.
Wassergewicht verliert allerdings nicht, aber die Nieren werden belastet.
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 08.03.2024 10:29:09 | IP (Hash): 1830220160
Ich würde da auf jeden Fall Wasser trinken wie immer. Vor ein paar Jahren habe ich mal einen Tag "Trockenfasten" gemacht. Ist mir nicht sehr schwergefallen, aber mehr als einen Tag würde ich das auf keinen Fall machen. Das Trockenfasten wollte ich damals nur mal ausprobieren. Wie sich das anfühlt im Vergleich zu dem Fasten, wenn man trinkt. -
am 16.03.2024 16:31:13 | IP (Hash): 1142679221
Gestern war mir irgendwie komisch. Daraufhin habe ich mehrere Sachen gegessen, noch am späten Nachmittag, wenn ich normalerweise gar nichts mehr esse, und das hat sich ganz schön addiert. Ist ja aber nicht so schlimm. Heute ging es mir dann besser, und ich habe schön gefrühstückt. Aber seither habe ich keinen Hunger und trinke nur Wasser. Als wollte mein Körper die Sachen, die ich gestern noch gegessen habe, heute wieder abziehen. Komisch. Aber gut, wenn es so ist, dann ist es so. -
am 17.03.2024 06:42:54 | IP (Hash): 1427566238
Kann mir bitte jemand sagen, ob die Einnahme der Aminosäure Glutamin(als reines Pulver in Wasser) das
Intervallfasten unterbricht??
Lieben Dank vorab.
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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am 17.03.2024 21:48:47 | IP (Hash): 1685474924
Nada schrieb:
Kann mir bitte jemand sagen, ob die Einnahme der Aminosäure Glutamin(als reines Pulver in Wasser) das
Intervallfasten unterbricht??
Lieben Dank vorab.
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
Nein, das sollte nichts machen und wenn du es in empfohlenen Mengen nimmst hat es praktisch keinen Nährwert - damit keine Relevanz für das Fasten.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.03.2024 15:03:48 | IP (Hash): 1378593171
Und selbst wenn etwas so Kleines das IF kurz unterbricht, geht laut Jason Fung der Zucker- und Insulinwert dann so schnell wieder runter, dass das keine großen Auswirkungen hat. Das IF wird also nicht ausgeschaltet, sondern tatsächlich nur kurz unterbrochen und geht dann weiter, wenn man dann noch eine Weile nichts isst. Deshalb nehme ich jetzt auch wieder morgens Milch in den Kaffee. Er meinte halt, es dürften nicht mehr als 100ml sein. Daran halte ich mich und trinke auch tatsächlich nur einen Kaffee, nicht mehrere, wie zum Teil vorher. Danach faste ich oft noch mehrere Stunden nur mit Wasser.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.03.2024 19:41:02 | IP (Hash): 1790442765
Heute war Tag 4 beim Leberfasten - mit drei absolut hochwertigen Proteinshakes (die ich schon länger im Programm habe) und zwei Portionen Gemüse dazu.
Ich fühle mich zwar gut, aber deshalb das Intervallfasten zu lassen, das passt mir gar nicht.
Ich dachte, ich versuche das mal für zwei Wochen. Drei Shakes täglich, um genügend Proteine abzukriegen...aber das ist mir einfach zu viel.
Abgenommen (obwohl das jetzt zweitrangig ist) habe ich auch nichts mehr in diesen Tagen. Obwohl ich natürlich auch entsprechend mehr Cardio Training mache.
Na gut. Next Step: Wieder "normales" Intervallfasten und eben nur noch eine Gemüsemahlzeit dazu.
Mal sehen, ob das besser klappt ;-)).
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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am 22.03.2024 20:05:04 | IP (Hash): 911660285
Inwiefern siehs du 3 Shakes mit je 200 kcal am Tag als zuviel?
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am 22.03.2024 20:25:17 | IP (Hash): 1790442765
Korrektur: ein Shake hat ca. 150 kcal. Soll man mit 1,5% Miolch trinken (300ml). Also nochmal gut 150 kcal.
Ergibt schon 300kcal x 3 =900kcal. Dazu noch zweimal Gemüse...hat zwar sehr wenig kcal, aber ich bin dann halt schon seeehr satt.
LG
Nada
Typ 2 - testweise ohne Medis.
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am 22.03.2024 21:15:57 | IP (Hash): 911660285
Ok, aber mit den 50% mehr an kcal war das schon lange nicht mehr Leberfasten nach Taylor oder Newcastle, sondern nach Nada ;)
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am 22.03.2024 23:17:18 | IP (Hash): 1790442765
Wieso jetzt gleich 50% mehr, lieber Jürgen...? ;-)
Ok, ich habe mich leicht vertan, aber lt. Angaben auf der Dose hat eine Portion 261 kcal inkl. Milch. Dann sind das immer noch bei 3 Portionen 783 kcal. + 200 kcal an Gemüse. A lá Worm...
LG
Nada
Typ 2 - testweise ohne Medis.
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am 23.03.2024 05:33:38 | IP (Hash): 361801377
Nada schrieb:
Korrektur: ein Shake hat ca. 150 kcal. Soll man mit 1,5% Miolch trinken (300ml). Also nochmal gut 150 kcal.
Ergibt schon 300kcal x 3 =900kcal. Dazu noch zweimal Gemüse...hat zwar sehr wenig kcal, aber ich bin dann halt schon seeehr satt.
Da kommen aber schon ordentlich KH zusammen bei den wenigen kcal.
Ich lege lieber ein paar Fleischwochen ein. Nur Wasser, fettes Fleisch, Fisch, Eier, Bacon und Butter oder anderes tierisches Fett. Nichts pflanzliches, keine Ballaststoffe und fast ohne KH.
Ohne Kalorienzählen sattessen.
Urlaub für die Leber, die BSD, für den Darm, die Gelenke usw.
Fleisch und Fett machen keine Insulinantwort, der Blutzucker geht runter.
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am 23.03.2024 07:09:01 | IP (Hash): 1790442765
Naja, die grobe Richtung ist hier schon Nicolai Worm.
Ergo Gemüse - natürlich KH-arm :-)). Blumenkohl, Tomaten, Zucchini etc.
Wichtig sind ja eben die Ballaststoffe, um die Verdauung anzuregen. Ich esse gerne Fleisch, am liebsten Geflügel, aber mein Darm ist recht faul. Leider. Außerhalb des Leberfastens steht das aber auf meinem Menüplan, ebenso wie viele gute Eier ;-).
LG
Nada
Typ 2 - testweise ohne Medis.
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am 23.03.2024 09:21:45 | IP (Hash): 2087435984
Leberfasten ist eigentlich dafür gedacht, die Leber zum Verbrauch von dem Fett zu zwingen, das sie eingelagert hat. Das geht praktisch nur mit 24/7 beständig nur so wenig Essen, dass die Energie=kcal-Versorgung ohne Unterbrechung immer kleiner ist als der Bedarf.
Am besten wäre also wirklich Fasten=Nix essen. Aber das würden wirklich die wenigsten über 8-10 Wochen durchziehen, bis zusätzlich zur einen Woche für die Leber auch die Betazellen wieder voll eingeschaltet sind.
Deswegen hat das Taylor Team halt nach nem erträglicher machbaren Kompromiss gesucht und den mit 3x200 kcal Shake und max gesamt pro Tag 200 kcal Gemüse/Salat gefunden.
Wer deutlich mehr isst, hat gute Chancen, seinen Typ 2 nicht auszuschalten. Allerdings sollte man dann auch so fair sein und sagen/schreiben, dass das nicht am Konzept selbst, sondern an der eigenen Umsetzung liegt.
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am 23.03.2024 11:32:03 | IP (Hash): 1089937026
Nadas Werte sind aber doch schon deutlich runtergegangen. Genauso wie meine. Aber bei ihr noch mehr. Also hat sie doch schon mal eine Menge richtig gemacht.
Ja, gar nichts essen wäre das Beste, und das kann man durchaus für ein paar Wochen durchhalten, wenn man will. Aber das muss sicherlich nicht sein. Intervallfasten bringt fast genauso viel. Außer dass bei 4 Tagen oder mehr totalem Fasten (bis auf Wasser) die Stoffwechselrate hochgeht und auch die Wachstumshormone, die dann wieder einiges im Körper reparieren. Auch bekommt man durch die anderen Hormone, die hochgehen (während Insulin runtergeht), mehr Energie und flitzt dann wie ein Wiesel durch die Gegend. Ist mir schon mehrmals so gegangen.
Ich denke, die Leber baut das Fett schon durch Intervallfasten ab. Denn 4 Shakes am Tag wie bei Taylor, die das Fasten immer unterbrechen, erschweren das eher. Trotzdem funktioniert das auch, trotz der ständigen Kalorienzufuhr und dem ständigen Triggern des Insulins. Also muss die Leber, wenn man beispielsweise 24 Stunden fastet, Fett abbauen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.03.2024 12:31:50 | IP (Hash): 1932401862
Kelly schrieb:
Denn 4 Shakes am Tag wie bei Taylor, die das Fasten immer unterbrechen, erschweren das eher. Trotzdem funktioniert das auch, trotz der ständigen Kalorienzufuhr und dem ständigen Triggern des Insulins. Also muss die Leber, wenn man beispielsweise 24 Stunden fastet, Fett abbauen.
Also erstmal sind das nach Taylor 3 und nicht 4 mal 200 kcal. Und dann wird selbstverständlich beim Abnehmen Fett abgebaut, aber bei allen Lebern am liebsten aus dem Unterhaut-Fettgewebe und nicht aus der eigenen Reserve.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 23.03.2024 14:25:48 | IP (Hash): 1790442765
Da bin ich ganz bei Kelly. Ich brauche diese Essenspausen.
Ich hatte die letzten Tage (während des Leberfastens Teil 1) eher das Gefühl, dass ich nur noch am Essen/Shakes trinken bin. Fast egal, ob nun 3 oder 4. Vorher ging es mir besser - also back again ;-)).
2 Mahlzeiten pro Tag, davon ein Shake und eine Gemüse-Mahlzeit genügen mir völlig. Bin ja nicht auf dem Bau :-)).
Der Unterschied liegt halt jetzt nur darin, dass ich eben in dieser Zeit des Leberfastens nur Gemüse esse, statt wie vorher auch mal Fleisch und Eier und Hülsenfrüchte. Mitte April weiß ich dann nach dem neuen Bluttest, ob das etwas gebracht hat für meine Leber oder eben nicht. Einen Versuch ist es wert.
Lieben Dank für eure Unterstützung mal an dieser Stelle!
PS: Hab übrigens jetzt wenigstens 13 kg weniger und die doofe Cellulite an den Oberschenkeln ist passé.
LG
Nada
Typ 2 - testweise ohne Medis.
-
am 23.03.2024 15:40:13 | IP (Hash): 361801377
Nada schrieb:
PS: Hab übrigens jetzt wenigstens 13 kg weniger und die doofe Cellulite an den Oberschenkeln ist passé.
Das ist doch ein schöner Erfolg, Chapeau!
Ansonsten möchte ich noch sagen:
Wir sind alle unterschiedlich, nicht nur von den Vorlieben her, auch die körperlichen Vorraussetzungen, genetische, altersmäßige und inwieweit das Leben uns bis hierhin geschnitzt hat.
Es gibt nicht nur einen Weg. Und das ist gut so.
Ich freue mich über jeden Erfolg, den ein anderer hat.
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DM2 in Remission ohne Medikamente1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.03.2024 17:15:01 | IP (Hash): 1790442765
Merci @Henrie.
Schöne Einstellung - ich finde es klasse, dass wir uns hier so gut austauschen können. Man kann immer dazulernen und ich nehme das dankbar an.
LG
Nada
Typ 2 - testweise ohne Medis.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 24.03.2024 08:20:05 | IP (Hash): 1790442765
.
Bearbeitet von User am 24.03.2024 08:21:55. Grund: doppelt -
am 24.03.2024 08:21:06 | IP (Hash): 1790442765
""Am besten wäre also wirklich Fasten=Nix essen.""
Frage: was machst du dann zwecks Vitaminbedarf rtc.??
Würde mich mal generell beim Thema Fasten interessieren.
LG
Nada
Typ 2 - testweise ohne Medis.
-
am 24.03.2024 09:21:29 | IP (Hash): 568834691
Vitamine und SpurenElemente waren das gewaltige Geschäft vom alten Atkins. Denn an dem, was sich seine Anhänger mit “seiner” Diät an Nahrung einverleibt haben, war für ihn ja kein Geschäft zu machen. Also machte er das mit dem, was an dieser Nahrung gesund noch fehlte - und deutlich gesünder (vor allem für seine Konten!) gern auch mit immer deutlich MEHR ;)
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am 24.03.2024 09:39:25 | IP (Hash): 193115492
Nada, beim Heilfasten wird tatsächlich nichts gegessen. Mein längstes Fasten waren 3 Wochen.
Befasse dich mal mit "Heilfasten nach Buchinger", da wird alles genau erklärt. Es gibt ein Buch dazu, das heißt "Wie neu geboren durch Fasten", aber zwischenzeitlich auch jede Menge Infos im Netz.
Ab dem dritten Fastentag ist der Hunger weg und es geht einem richtig gut. Meiner Meinung nach ist das das einzige wirksame Fasten.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 24.03.2024 11:05:53 | IP (Hash): 568834691
Super! Eigentlich müsstest du denn jedes Mal nach um
einer Woche eine deutliche Verbesserung deines Nüchtern-BZ messen können!
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am 24.03.2024 11:21:55 | IP (Hash): 193115492
Nicht nach jeder Woche...jeden Tag... -
am 24.03.2024 11:55:28 | IP (Hash): 568834691
Jeden Tag weniger BZ ist schon klar, denn da wird ja kein Insulin für's Essen gebraucht, fehlt also weniger. Und mit keinen Spitzen nach dem Essen pflegt der Nüchtern-BZ auch ein bisschen zu sinken. Aber um 90 mg/dl oder 5 mmol/l und weniger tritt meistens nach recht genau 1 Woche ein - sicher manchmal auch nicht.
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am 24.03.2024 12:03:57 | IP (Hash): 193115492
hjt_Jürgen schrieb:
Jeden Tag weniger BZ ist schon klar, denn da wird ja kein Insulin für's Essen gebraucht, fehlt also weniger. Und mit keinen Spitzen nach dem Essen pflegt der Nüchtern-BZ auch ein bisschen zu sinken. Aber um 90 mg/dl oder 5 mmol/l und weniger tritt meistens nach recht genau 1 Woche ein - sicher manchmal auch nicht.
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Ich habe keine Ahnung, was du uns mit diesem Post sagen willst... -
am 12.04.2024 14:33:39 | IP (Hash): 784868548
Ich habe jetzt mal etwas geändert und mache jetzt die Art des Intervallfastens, bei der man einen Tag fastet und am nächsten Tag normal isst. Wobei das bei mir ja dann vermutlich auch nur zwei Mahlzeiten wären. Muss ich abwarten. Ich habe heute den ersten Fastentag, morgen dann wieder einen Ess-Tag und will das für 30 Tage machen. Das wären dann 15 Tage Fasten und 15 Tage Essen, immer abwechselnd.
Fasten fällt mir nicht schwer, und ich bin mal gespannt, was dann dabei herauskommt. Blutbild ist noch kein neues geplant. Meine Ärztin wollte da erst mal abwarten. Somit kann ich dann höchstens mal selbst testen, habe aber keinen offiziellen Test. Was vielleicht auch ganz gut ist. Sonst macht man sich nur verrückt.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.04.2024 19:34:05 | IP (Hash): 631675274
"Was vielleicht auch ganz gut ist. Sonst macht man sich nur verrückt."
Da bin ich ganz bei dir, @Kelly.
Gefährlich wird es erst, wenn man Insulin spritzt.
LG
Nada
Typ 2 - testweise ohne Medis.
-
am 18.04.2024 11:32:03 | IP (Hash): 1678773598
Genau. Und da komme ich hoffentlich nie hin. Heute ist bereits mein 4. Fastentag innerhalb des Altenate Day Fastings, und es geht mir sehr gut. Ist finde das viel einfacher, als jeden Tag weniger zu essen. Ich sehe die Kilos im Spiegel richtig schmelzen. Habe ich am Anfang auch, aber ich dachte, so nach fast 4 Monaten will ich dem noch mal einen Schubs geben. Muss ja doch noch einiges runter.
Bearbeitet von User am 18.04.2024 11:33:05. Grund: . -
am 30.04.2024 13:44:22 | IP (Hash): 377936273
Heute letzter Fastentag, ab morgen wieder regelmäßig jeden Tag essen. 😊 Jetzt sind es 20 Kilo, die runter sind. Also es hat sich gelohnt. Obwohl ich noch lange nicht am Ziel bin. Aber ein paar Kleidergrößen sind das schon. Und ein viel angenehmeres Körpergefühl. Ich bin jetzt schon erheblich schlanker und beweglicher. Habe viel Energie und suche immer wieder Möglichkeiten, was ich damit machen kann. Auch Sachen, die ich nicht so gern mache, wie z.B. Aufräumen. 😉 -
am 02.05.2024 09:48:55 | IP (Hash): 947003580
Dass Abnehmen die beste Methode ist, um seinen Diabetes zur Ruhe zu bringen und keine Medikamente nehmen zu müssen, scheint sich noch nicht herumgesprochen zu haben. Die meisten Ärzte scheinen wohl immer noch auf Medikamente zu setzen, statt einem übergewichtigen Patienten Fasten zu empfehlen oder weniger zu essen. Ich kann da nur den Kopf schütteln. Ich bin froh, dass ich Jason Fung und Roy Taylor als Helferlein hatte. 😊 Glücklicherweise gibt es heutzutage das Internet. Denn meine Ärztin weiß davon auch nichts.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 04.05.2024 20:55:41 | IP (Hash): 2010868821
Hallo Kelly ich weiß nicht, ob sich das pauschalisieren lässt mit dem Abnehmen als Schlüssel gegen DM (Typ 2).
Trotzdem teile ich Deine Meinung.
Ich verstehe nicht - so wie man hier im Forum liest - wieso fast immer nach der ersten Diagnose so schnell Medikamente verschrieben werden.
Ich hatte (bisher) doppeltes Glück:
Mein Hausarzt gab mir damals eine letzte Frist (Ernährungsumstellung).
Mein Körper und mein Geist haben mitgespielt.
Ich würde (fast) jedem empfehlen, es erst mal mit der Lebensmittelkur zu versuchen.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 01/20242 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 04.05.2024 21:35:15 | IP (Hash): 864249676
""Ich würde (fast) jedem empfehlen, es erst mal mit der Lebensmittelkur zu versuchen.""
Da stimme ich Buttermilch voll zu!
Und ergänze nochmals: Bewegung nach dem Essen macht Sinn.
LG
Nada
Typ 2 - testweise ohne Medis.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 04.05.2024 22:27:13 | IP (Hash): 400145265
Kelly schrieb:
Dass Abnehmen die beste Methode ist, um seinen Diabetes zur Ruhe zu bringen und keine Medikamente nehmen zu müssen, scheint sich noch nicht herumgesprochen zu haben.
Doch, es hat! Solange ich denken kann, gilt Typ 2 als angesessen und angefressen. Dick und dumm und diabetisch, ist hinter den Kulissen seit Jahr und Tag die Einschätzung in den Pflegediensten.
Und das, wo es so allgemein doch auch nicht stimmen kann, wie einige schlanke Fälle hier im Forum zeigen, oder auch der große Anteil an völlig normalgewichtigen Teilnehmer:innen an der UKPDS, der ersten großen T2D Studie in den 80er und 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts.
Und schließlich habe ich von 96 auf 66 kg abgespeckt und in meinem Insulinbedarf, den ich ja als INSULINER mit gesundem Blutzucker sehr genau im Blick habe, KEINE Veränderung durch die wenigeren Kilos beobachten können.
Also kann pauschal nicht stimmen, dass weniger Kilos weniger Typ 2 machen.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
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am 15.05.2024 13:17:18 | IP (Hash): 1107857830
Interessant, dass da bei Dir kein Unterschied war. Denn Roy Taylor hat ja gemeint, es müsste einer da sein. Allerdings hat er ja auch keine 100% versprochen. Was dafür spricht, dass es nicht bei jedem funktioniert.
Rein physiologisch müsste es aber bei den meisten funktionieren, insbesondere, wenn man zuerst mit Diabetes 2 diagnostiziert wird und noch keine so hohen Werte oder noch nicht so lang diese hohen Werte hat. Vielleicht gibt es Veränderungen im Körper, die bei Prädiabetikern (wenn es so etwas überhaupt gibt) noch nicht vollständig vollzogen sind, bei Diabetikern, die schon lange Insulin spritzen, aber nicht.
Andererseits hat Jason Fung Leute mit hohen Insulindosen für 25 Jahre oder sogar über 30 Jahre auch noch wieder medikamentenfrei gekriegt. Oder wenigstens insulinfrei. Das ist ja auch schon was.
Grundsätzlich ist anscheinend sowohl Übergewicht als auch Diabetes 2 eine Folge zu hoher Insulinwerte über lange Zeit. Insofern ist ja nicht das Übergewicht der Grund für den Diabetes, sondern das Insulin. Durch Abnehmen senkt man seine Insulinwerte, und sowohl Übergewicht als auch Diabetes reagieren darauf. Dass gewisse Leute meinen, Diabetes wäre die Folge von Übergewicht, auch sogenannte Fachkräfte, ist eine Folge fehlenden Wissens im physiologischen Bereich. Und im Ernährungsbereich. Was ja auch irgendwie zusammenhängt, denn die Auswirkungen unserer Physiologie und Änderungen durch Hormone können durch unsere Ernährung beeinflusst werden. Was dann zu einem gesunden Gewicht und einem gesunden Körper führt.
Behaupten zumindest die Fachkräfte, die sich jetzt schon lange damit beschäftigen. Die Ärzte, die jahrelang und jahrtzehntelang ihre Diabetes-Patienten und andere Patienten falsch behandelt haben, weil sie nichts von der Wirkung des Insulin auf ihre Patienten wussten.
Sehr unterhaltsam ist auch dieser Arzt (https://youtu.be/VVfCLb_n8vA?si=-lt9044dqtEhzPdO). Und er erzählt über 35 Jahre in seinem Beruf, von denen er die meiste Zeit seine Patienten falsch behandelt hat. Weil er es nicht besser wusste. -
am 23.05.2024 10:44:01 | IP (Hash): 667414548
Und jetzt bin ich da, wo Jürgen mich immer hinhaben wollte. 😉 Ich faste ein paar Tage am Stück. Das letzte Mal war es nur jeden 2. Tag, was zum Schluss 10 ganze Fastentage ergab. Diesmal ist es durchgängiges Fasten, Tag für Tag. Gestern habe ich angefangen, heute ist mein zweiter Tag völlig ohne Essen, und ich möchte, wenn ich es schaffe, bis Ende Mai durchfasten oder vielleicht sogar noch länger. Je nachdem, wie ich mich fühle. -
am 25.05.2024 10:12:46 | IP (Hash): 1658184305
Mittlerweile bin ich schon beim 4. Tag. Heute Morgen war ich ganz früh beim Sport, das habe ich also schon mal erledigt. 😊 Dann gibt es noch eine etwas anstrengende Sache, die ich heute erledigen muss, und dann habe ich sozusagen frei. Ich habe das Gefühl, ich muss mich schon ein bisschen mehr ausruhen, wenn ich nicht esse. Aber ansonsten spüre ich keine Beeinträchtigung. Kein Hunger, nichts. -
am 25.05.2024 10:56:57 | IP (Hash): 1152712047
Daumendrück für weiter so :)
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am 25.05.2024 10:56:57 | IP (Hash): 1152712047
Daumendrück für weiter so :)
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 26.05.2024 10:08:02 | IP (Hash): 1878559821
Danke, Jürgen. 🙏 Tag 5 also heute. Und alles so wie immer. Heute Morgen war ich Walken, und jetzt sitze ich hier mit meinem Tee und schreibe ein bisschen im Forum. Manchmal muss man echt überlegen, was man mit der Zeit machen soll, die man sonst mit Einkaufen, Kochen, Spülen, Aufräumen verbracht hat. Dreimal am Tag! Oder auf jeden Fall zweimal. Aber ich habe schon genügend Beschäftigung. Nur merke ich, dass ich das jetzt schon zu anderen Tageszeiten mache, denn die Mittagszeit war vorher beispielsweise von Gemüse schnibbeln und Kochen besetzt. -
am 28.05.2024 11:58:05 | IP (Hash): 1160332600
Und Tag Nr. 7 ist erreicht. Heute Morgen habe ich mir eine Gemüsebrühe gemacht, bevor ich meinen Tee und mein Wasser getrunken habe. Ich glaube, das ist eine gute Idee. Das macht irgendwie satt. Obwohl das ja auch nur Wasser ist. Und alles bio.
EIn bisschen schwach bin ich schon geworden über die Tage. Also meine körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach. Vielleicht braucht das länger, bis das die Ketone übernehmen. Oder ich bin einfach zu alt. 😊 Aber ich bin trotzdem froh, dass ich diesen Versuch gemacht habe. Einerseits, weil dabei noch ein paar mehr Kilo runtergehen, andererseits aber auch, weil ich das Gefühl habe, dadurch wird einiges in mir freigesetzt. Ich bin manchmal richtig in Gedanken versunken, wenn ich ins Bett gehe, und das hält mich zwar öfter mal eine Weile vom Schlafen ab, aber es kommen auch neue Erkenntnisse.
-
am 28.05.2024 12:34:28 | IP (Hash): 315447848
...
Bearbeitet von User am 30.05.2024 14:42:34. Grund: gelöscht -
am 30.05.2024 11:20:20 | IP (Hash): 1801086729
So, das Ganztagsfasten ist beendet. Jetzt ist wieder Intervallfasten dran. Ich habe das Gefühl, ich habe eine ganze Kleidergröße verloren. Und ich freue mich, dass ich morgens jetzt wieder mit einem Cappuccino in den Tag starten kann. 🙂
An Diabetes denke ich eigentlich kaum noch. Ich muss ja auch keine Medikamente nehmen oder alle 3 Monate in die Diabetes-Sprechstunde. Glücklicherweise. Denn wenn ich von anderen höre, was ihnen da erzählt wird ... Da stellen sich einem ja die Nackenhaare auf. -
am 01.06.2024 18:04:55 | IP (Hash): 139145971
Die ersten 25 Kilo von 50 Kilo, die ich abnehmen will, sind geschafft. Bergfest. 😊 Das ging jetzt schneller als gedacht. Ob die zweite Hälfte genauso gut "schmilzt", das werde ich sehen. Auf jeden Fall hoffe ich, dass meine Gesundheit sich jetzt konsolidiert. Gefühlt geht es mir toll. 😎 25 Kilo weniger spürt man eben schon. Und ich bilde mir auch ein, dass ich spüre, dass ich jetzt mehr auf die Kohlenhydrate achte. Das tut mir gut. Auch wenn ich nicht darauf verzichte.
Bearbeitet von User am 01.06.2024 18:05:55. Grund: . -
am 01.06.2024 18:46:45 | IP (Hash): 807424685
Glückwunsch. Ich drücke die Daumen für die 2. Runde.
Gruß Marion -
am 21.06.2024 15:06:52 | IP (Hash): 914480121
Danke. :) Die 2. Runde läuft jetzt zwar - es geht auf die 30 Kilo Abnahme zu -, aber ich kann fast überhaupt nichts mehr essen. Nach ein paar Bissen bin ich satt. So bin ich praktisch wieder bei so wenigen Kalorien wie am Anfang. Ob das jetzt so bleibt? Bei anderen höre ich eher, dass sie gegen ihren Essdrang ankämpfen. -
am 21.06.2024 17:42:32 | IP (Hash): 512382567
Daumendrück, dass es bei dir so bleibt :)
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :) -
am 21.06.2024 18:14:23 | IP (Hash): 1995719530
Kelly schrieb:
Die Studien zu Intervallfasten und Diabetes zeigen etwas ganz anderes. Man kann gar nicht mehr verbrauchen als man zu sich nimmt. Es gibt kein Kaloriendefizit. Weil der Körper das sofort ausgleicht.
Das ist ehrlich gesagt Unsinn. Natürlich kann der Körper mehr verbrauchen, als ich zu mir nehme. Denn dafür hat er die Fettreserven.
Letztlich läuft es grob gesagt auf Folgendes hinaus: Wenn ich mehr esse, als ich verbrauche, legt der Körper Fettreserven an. Esse ich weniger, als ich verbrauche, geht der Körper an die Fettreserven. Würde er das nicht tun, würde irgendwann das Herz die Tätigkeit einstellen, weil es nicht mehr mit Nährstoffen versorgt wird.
Allerdings hat der Mensch im Laufe der Evolution auch Mechanismen entwickelt, Zeiten mit sehr niedrigem Nahrungsmittelangebot zu überleben. Der Körper kann seinen Stoffwechsel reduzieren. Das führt dazu, dass der Grundumsatz gesenkt wird. Was irgendwann zum Jojo-Effekt führt. Denn das Problem ist, dass der Körper auch dann, wenn wieder mehr Nahrung zugeführt wird, den Grundumsatz nicht oder nur sehr langsam wieder verändert.
Ich habe meinen Grundumsatz bestimmen lassen (die hinlänglichen Formeln sind inzwischen ziemlich ungenau, weil sie von deutlich kleineren Menschen ausgingen). Mein Grundumsatz liegt bei 1.900 kcal. Damit kann ich sehr gut umgehen. Ich achte darauf, dass ich täglich den Grundumsatz mit der Nahrung erreiche oder ganz knapp darüber liege. Meinen Gesamtumsatz erhöhe ich durch mehr Bewegung. Das reicht, um in Maßen abzunehmen. So, wie meine Ernährung nun aussieht, kann ich die über Jahre aufrechterhalten. Intervallfasten kommt für mich nicht in Frage, weil ich morgens mein Frühstück brauche. Auch kann ich mit Low Carb oder ähnlichen Ernährungsformen nichts anfangen. Auf meinem Speisezettel stehen viel Gemüse und Salat, frisch zubereitet, Haferflocken morgens und Abends Gemüse und Eiweiß in jeder Form. Damit habe ich den Diabetes im Griff und die Waage zeigt langsam aber sicher nach unten.
Beim Abnehmen gibt es noch eine weitere Problematik: Die Methode Abnehmen fehlt leider in unserem genetischen Programm. Und gerade nach Hungerkuren sorgt der Körper durch Ausschüttung von Hormonen dafür, dass vermehrt Hunger auftritt.
Viele Grüße
Thomas2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.06.2024 12:42:19 | IP (Hash): 1109287683
Danke Thomas für deine Ausführung...endlich mal jemand, der das Prinzip kennt und verstanden hat. Genau der reduzierte Stoffwechsel und seine Folgen sind nämlich das Problem aller vorrübergehenden Diäten...nicht umsonst wird er "Sparflammeneffekt" genannt... -
am 23.06.2024 16:41:36 | IP (Hash): 1446167482
Und das alles ist absoluter Quatsch, weil Du nämlich nicht weiß, wovon Du sprichst. Und Thomas anscheinend auch nicht. Da führt der Einäugige den Blinden zum Wasser. 😂 Oder sogar der Blinde den Einäugigen.
Ja, bei kalorienreduzierten Diäten fährt der Stoffwechsel runter. Aber Fasten hat eben andere Auswirkungen, weil das etwas ist, das bei kalorienreduzierten Diäten zum Tragen kommt.
Aber ich werde darüber jetzt keinen Vortrag halten. Wenn Ihr nicht wissen wollt, was die Wahrheit ist, und immer nur Eure Vorurteile pflegen wollt, ohne überhaupt irgendwelche Kenntnisse von dem zu haben, worum es hier geht, dann bitte. Ist nicht mein Problem. 😎 Manche Leute sind einfach unfähig, etwas zu lernen. Entweder weil sie nicht wollen oder weil sie nicht können.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.06.2024 16:44:27 | IP (Hash): 1446167482
hjt_Jürgen schrieb:
Daumendrück, dass es bei dir so bleibt :)
Danke, Jürgen. 🙂 Ja, der Langzeitbeweis kann natürlich erst erbracht werden, wenn ich mein Gewicht tatsächlich bis auf Normalgewicht reduziert habe und dieses Gewicht dann auch ein paar Jahre gehalten habe. Eine kurzfristige Reduktion gelingt immer. Da kann man auch einfach nur Kohlsuppe essen. Aber eine langfristige Reduktion gelingt nur, wenn man sich wirklich damit beschäftigt, was im Körper vorgeht. Wie die Hormone sich verhalten. Was die Physiologie des Körpers beeinflusst und wie.
Da habe ich mich zwar jetzt sehr schlau gemacht, aber wird das alles auch so funktionieren? Das geht nur, indem ich es ausprobiere. -
am 23.06.2024 16:46:55 | IP (Hash): 1446167482
Thomas_Dt schrieb:
[Beim Abnehmen gibt es noch eine weitere Problematik: Die Methode Abnehmen fehlt leider in unserem genetischen Programm. Und gerade nach Hungerkuren sorgt der Körper durch Ausschüttung von Hormonen dafür, dass vermehrt Hunger auftritt.
Bist Du nicht Arzt? Da sieht man mal wieder, dass Ärzte die entscheidenden Dinge einfach nicht lernen. Ihr seid alle auf einem Stand von vor 50 Jahren. Und von Fasten haben anscheinend die wenigsten eine Ahnung. Sehr traurig, aber das wird wohl noch eine Weile brauchen, bis diese Vorurteile alle ausgeräumt sind.
Seit wann ist Fasten eine Hungerkur? Kennst Du den Unterschied nicht?
Bearbeitet von User am 23.06.2024 16:47:56. Grund: . -
am 23.06.2024 16:52:15 | IP (Hash): 1446167482
Jetzt musste ich wirklich lachen. Jason Fung, der ja selbst Arzt ist und mit seinen Patienten die entsprechenden Erfahrungen mit Diabetes und Fasten gemacht hat, die ich hier zum Teil wiedergebe, berichtet genau das von seinen Kollegen. Dabei weiß er ja wirklich, wovon er spricht, macht jeden Tag die klinischen Erfahrungen, die ihn zum größten Experten auf dem Gebiet gemacht haben.
Aber seine Kollegen machen einfach die Augen und Ohren zu. Wie die drei Affen. Nicht hören, nicht sehen, nicht sagen. Bloß nicht von dem abgehen, was man vor hundert Jahren im Medizinstudium gelernt hat. Bloß nicht mal die Augen aufmachen und sehen, was sich tut, womit man wirklich Erfolge erzielt, womit man das Beste für die Patienten tut. Bloß nicht mal richtig die Physiologie des Körpers ansehen.
Nein, das machen wir nicht. Wir sind Affen. Wir lernen nicht. Bis auf Ausnahmen natürlich.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.06.2024 17:11:39 | IP (Hash): 1109287683
Da können wir uns ja sehr glücklich schätzen, dass es hier im Forum zwei ausgewiesene Experten gibt...Jürgen und Kelly...beide wissen mehr, als jeder Arzt und jeder Wissenschaftler...
Unglaublich...was für eine Selbstüberschätzung... -
am 23.06.2024 18:43:50 | IP (Hash): 1600124445
Zuckerle schrieb:
Danke Thomas für deine Ausführung...endlich mal jemand, der das Prinzip kennt und verstanden hat. Genau der reduzierte Stoffwechsel und seine Folgen sind nämlich das Problem aller vorrübergehenden Diäten...nicht umsonst wird er "Sparflammeneffekt" genannt...
Wer so futtert wie vorher, kriegt narürlich auch die gleichen Probleme wie vorher.
Welche Überraschung aber auch.
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 24.06.2024 16:05:19 | IP (Hash): 54943919
Fasten ist nicht Hungern
Ich würde das gern nochmal klarstellen. Es wurden hier Sachen verbreitet, mit Hungerstoffwechsel und so, die nichts mit Fasten zu tun haben. Weder Zuckerle noch Thomas wissen offensichtlich, was Fasten ist.
Es ist durchaus verständlich, dass man – wenn man selbst noch nie gefastet und sich auch nicht darüber informiert hat – Bedenken hat, wenn jemand lange Zeit sehr wenig isst. Man hat einfach zu viel über Crashdiäten und all diesen Diätquatsch gehört, dem leider viele anhängen.
Fasten ist aber keine kurzzeitige Crashdiät. Fasten ist ein Lebensstil. Den man auch beibehält, wenn man dann auf das Gewicht abgenommen hat, das man sich wünscht. Somit kann man auch nicht mehr zunehmen, denn man isst so weiter, wie man die ganze Zeit gegessen hat, in der man abgenommen hat. Für den Rest seines Lebens. Man beendet Fasten nicht wie eine Diät. Es ist nicht auf eine gewisse Zeit begrenzt.
Selbstverständlich gibt es auch so etwas. Es gibt Fastenkuren, die eine feste Dauer haben, und danach ist das dann beendet. Am Bodensee in der Buchinger-Klinik sind das meist 21 Tage. Das nennt sich dann „Heilfasten“.
Das ist aber nicht das Fasten, was ich mache. Heilfasten kann man nicht dauerhaft zu seinem Lebensstil machen, Intervallfasten schon.
Es gäbe eine Menge weniger Diabetes, wenn sich mehr Leute dazu entschließen würden, Intervallfasten zu ihrem Lebensstil zu machen. Ganz zu schweigen von Übergewicht, auch ohne dass man Diabetiker ist.
Ich will keinen Diabetes haben. Ich will keine Tabletten nehmen und schon gar nicht Insulin spritzen. Also habe ich Intervallfasten zu meinem Lebensstil gemacht, damit ich bis an mein Lebensende gesund und schlank sein kann.
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am 24.06.2024 17:19:16 | IP (Hash): 1109287683
Ach weißt du Kelly, du machst dich hier täglich unsympathischer, indem du dich als allwissend erhebst. Einmal sind es die Ärzte, denen du Unwissen bescheinigst, jetzt ist es Thomas und ich. Vielleicht solltest du dich erst mal informieren, bevor du hier andere maßregelst.
Ich z. B. faste seit den 70ern regelmäßig...ich mache Heilfasten nach Buchinger, weiß also sehr genau, wovon ich rede.
Intervallfasten ist derzeit Trend und noch lange kein Lebensstil und nicht geeignet, langfristig betrieben zu werden. So wie du es betreibst, wirst du über kurz oder lang in den Sparflammeneffekt fallen...falls du da nicht schon bist.
Sehr gespannt bin ich, wie lange du es beibehalten kannst, wenn du eines Tages dein Wunschgewicht erreicht hast. Immerhin willst du 50 kg abnehmen und hast ja offenbar auch schon einen Diabetes entwickelt...heißt im Klartext, dass dein Lebensstil der Vergangenheit nicht das war was du heute hier predigst.
Dass du seit einer Weile mit dem E-Bike fährst ist in Ordnung, aber keine besondere Leistung. Auch ich fahre alles was geht mit dem Fahrrad, ein ganz normales Tourenrad mit Kettenschaltung, das ich mit Muskelkraft betreibe...aber ich habe es nicht nötig, das hier an die große Glocke zu hängen...
Bearbeitet von User am 24.06.2024 18:46:46. Grund: . -
am 25.06.2024 12:14:46 | IP (Hash): 72970431
Hallo Zuckerle!
Die Verwendung des Begriffs "Sparflammeneffekt" löst bei mir immer ein wenig Missmut aus. Meist wird er synonym für einen verringerten Energiebedarf in Folge einer (umfassenden) Gewichtsreduktion verwendet. Auf der anderen Seite eröffnet seine Verwendung Tür und Tor für Missverständnisse aufgrund der Schwurbelei von allerlei nicht-wissenschaftlichem Bro-Science-Unfug. Natürlich haben z.B. zwei gleich große und gleich alte Personen, von welchen beispielsweise eine 80 kg und die andere 160 kg wiegt, einen unterschiedlichen Energiebedarf. Bei einer Gewichtsreduktion ist der durch das Abnehmen geringere Energiebedarf aber absolut nicht bedenklich, sondern ganz natürlich und logisch, denn wer schließlich weniger mit sich heruMTRägt, braucht selbstredend auch weniger Energie. Natürlich muss zum Halten des Gewichts die Energiezufuhr nach einer Reduktion des Körpergewichts an den aktuellen Bedarf angepasst werden und jeder dem das gelingt, tut natürlich gut daran, den Kalorieverbrauch nicht weiterhin sehr niedrig zu halten, sofern das Wunschgewicht und ein gesunder KFA erreicht wurde (Muskelverlust, hormonelle Schieflage, etc. lassen grüßen). Sofern Du DAS mit einem "Sparflammeneffekt" meinst, gebe ich Dir absolut recht. Alles andere wäre aber unwissenschaftlicher Unfug.
PS: Ich betreibe bzw. betrieb selbst Jahre lang Intervallfasten und habe absolut keine Probleme mit einem angeblich eingeschlafenen Stoffwechsel ergo Gewichtszunahme, etc. gehabt. Im Gegenteil: Mir ging es überraschend gut und ich fühlte mich im Bauchbereich, vor allem morgens, viel weniger "aufgebläht", schlanker. Abgesehen von meinen Erfahrungen täten Übergewichtige unserer Wohlstandsgesellschaft überaus gut daran, mal einige Stunden nix zu essen, die Bauchspeicheldrüse, Leber, etc.damit zu entlasten und den Insulinspiegel einige Zeit flach zu halten. Leider tun das aber die wenigsten.
Bearbeitet von User am 25.06.2024 12:25:12. Grund: Korrektur -
am 25.06.2024 16:01:34 | IP (Hash): 1109287683
Hallo Leia Cake,
nein, so war das nicht gemeint. Was du beschreibst, ist der Grundumsatz, der hat mit dem Sparflammeneffekt nichts zu tun.
Die menschlichen Stoffwechselvorgänge sind nicht so einfach und schlicht, wie manche User sich das vorstellen. So ist der menschliche Körper in der Lage, seine Stoffwechselvorgänge soweit herunterzufahren, dass er eine, auch länger andauernde, Hungersnot überstehen kann. Er kann dann allerdings nicht unterscheiden, ob Hungersnot ist und wie lange die dann evtl. dauern wird, oder ich eine vorrübergehende Diät mache.
Wenn jemand z. B. eine 1000-kcal-Diät macht, lernt der Körper, diese 1000 kcal so gut auszuwerten, dass er damit gut überleben kann. Fährt er dann runter auf 800 kcal, weil er noch mehr abnehmen möchte, dann wird der Körper auch mit 800 kcal auskommen. Bei 1000 nimmt er dann wieder zu. Das ist ein ziemlich unguter Teufelskreis...und man nennt ihn "Sparflammeneffekt". Es ist ziemlichz schwer, dann wieder auf ein normales Maß zu kommen, das dann aus dem normalen Grund- und Leistungsumsatz besteht und keine Gewichtsveränderung mehr verursacht.
Beim Heilfasten greifen andere Vorgänge...und natürlich muss man das irgendwann beenden, auch wenn Kelly was anderes meint...
Ich hoffe, ich habe mich jetzt verständlich ausgedrückt....
Nachtrag, weil vergessen:
Der Sparflammeneffekt tritt natürlich nur dann ein, wenn man unterhalb seines Grundumsates bleibt.
Bearbeitet von User am 25.06.2024 19:07:45. Grund: Nachtrag1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 25.06.2024 16:38:10 | IP (Hash): 137752813
Zuckerle schrieb:
Wenn jemand z. B. eine 1000-kcal-Diät macht, lernt der Körper, diese 1000 kcal so gut auszuwerten, dass er damit gut überleben kann. Fährt er dann runter auf 800 kcal, weil er noch mehr abnehmen möchte, dann wird der Körper auch mit 800 kcal auskommen. Bei 1000 nimmt er dann wieder zu. Das ist ein ziemlich unguter Teufelskreis...und man nennt ihn "Sparflammeneffekt".
Ernsthafte Frage:
Ich hab damals nach 1 Woche DUY Newcastle Diät die Leberfunktion schlagartig erheblich verbessern können und in insgesamt etwa 3 Monaten in der Spur 25 kg abgeschmolzen. Und seitdem habe ich wohl weitere 5 kg mehr verbraucht als gegessen.
Wie ich dich verstehe, müsste ich doch seit nun 4 Jahren auf Sparflamme laufen, mit welchen Konsequenzen - außer dass ich inzwischen bei 16-20 Einheiten Insulin gesamt pro Tag bin?
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :) -
am 25.06.2024 17:39:16 | IP (Hash): 74004444
hjt_Jürgen schrieb:
Zuckerle schrieb:
Wenn jemand z. B. eine 1000-kcal-Diät macht, lernt der Körper, diese 1000 kcal so gut auszuwerten, dass er damit gut überleben kann. Fährt er dann runter auf 800 kcal, weil er noch mehr abnehmen möchte, dann wird der Körper auch mit 800 kcal auskommen. Bei 1000 nimmt er dann wieder zu. Das ist ein ziemlich unguter Teufelskreis...und man nennt ihn "Sparflammeneffekt".
Ernsthafte Frage:
Ich hab damals nach 1 Woche DUY Newcastle Diät die Leberfunktion schlagartig erheblich verbessern können und in insgesamt etwa 3 Monaten in der Spur 25 kg abgeschmolzen. Und seitdem habe ich wohl weitere 5 kg mehr verbraucht als gegessen.
Wie ich dich verstehe, müsste ich doch seit nun 4 Jahren auf Sparflamme laufen, mit welchen Konsequenzen - außer dass ich inzwischen bei 16-20 Einheiten Insulin gesamt pro Tag bin?
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :)
mit "Sparflamme" ist hier in den Diskussionen vermutlich der metabolische Hungerstoffwechsel gemeint - den dürftest du während der Newcastle Diät gehabt haben. Was du in Folge, nach dem Abschmelzen und bis heute hast ist einfach nur einen verringerten Grundumsatz.
Mit 70kg braucht man ganz einfach weniger Energie als mit 100kg.
Das hat aber nichts mit "Sparflamme" zu tun, das ist völlig normal.
Die "Sparflamme" ist vermutlich ein genetisches Notfallprogramm.
Unsere Vorfahren in der Steinzeit hatten auch schlechte Zeiten, die werden wohl öfters mal tagelang nichts zu essen bekommen haben.
Unwahrscheinlich das die Urahnen grosse Fettreserven an den Hüften hatten. Jeder Hunger wäre also wohl direkt an die Eiweissreserven gegangen - Muskelabbau und das wäre in der Steinzeit verhängnisvoll gewesen.
Da hat sich die Natur etwas einfallen lassen damit es nicht zum Massensterben kommt wenn mal 2 oder 3 Tage das Essen ausfiel.
Was man heute nach einer Diät wie Newcastle bedenken muss, ist das man 1.) weniger Kalorien braucht als vorher da man ja abgeschmolzen hat (verringerter Grundumsatz) und 2.) dem Körper etwas Zeit lassen muss bis der Körper kapiert das die "Hungersnot" vorbei ist.
Nach allen Diäten wird empfohlen langsam wieder hochzurampen und seine Ernährung zu ändern.
Man muss seinem (neuem) Kalorienbedarf entsprechend zu essen - also definitiv klar weniger als vor der Diät.
Sonst steht man bald wieder da wo man anfing oder sogar noch schlimmer.
Diese ganzen Diäten, Leberfasten , etc. machen nur Sinn wenn man nach der offiziellen Diät genau darauf achtet wieviel man isst, für immer.
Man erfindet sich ja praktisch neu, wiegt 30 kilo weniger und das muss sich unbedingt auch im Speiseplan wiederspiegeln sonst ist das alles umsonst.
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am 25.06.2024 19:12:03 | IP (Hash): 1109287683
Danke Gunter...genau so ist es...sehr gut erklärt... -
am 25.06.2024 19:52:30 | IP (Hash): 137752813
Wenn man sein Zielgewicht mit größerem Energieaufnahme-Defizit und schnellerem Abnehmen erreicht hat und das für die weitere Zukunft halten will, bietet folglich die Waage die zielführende Info zur neuen alltäglichen Gesamtmenge. Und die kann durchaus mehr oder weniger weit von der Menge abweichen, die noch so gesunde Apps dafür ausgeben.
Habe ich das so zutreffend zusammengefasst?
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :) -
am 25.06.2024 22:28:06 | IP (Hash): 74004444
ja die Waage ist die wichtge Rückmeldung und danach muss man sich dann richten und alles weitere anpassen. 1 bis 2x die Woche reicht vollkommen sonst macht man sich selber verrückt. Die Gewichte schwanken von Tag zu Tag teilweise recht unlogisch, wirkliche Änderungen sieht man nur über jeweils ein paar Tage.
Nach der Diät hat es einige Monate gedauert bis der Stoffwechsel wieder "stabil" funktioniert hat, da ging es zunächst einmal noch weiter nach unten. Ich habe vermutlich zunächst einmal zu wenig gegessen die wochen danach.
Dann irgendwann ging es plötzlich wieder aufwärts auf der Waage wo ich dachte das es eigentlich stabil sein müsste. Was bedeutete das ich portionsmässig wohl etwas zu hoch war. Hab dann wieder leicht reduziert.
Irgendwann hatte sich das alles stabilisiert und seitdem (seit 7 bis 8 Monaten) geht es geradeaus weiter.
Die Apps helfen schon ein bisschen, so ganz falsch liegen die nicht.
Aber es ist schwer die aufgenommenen kcal präzise auszurechnen, man kann das nur so ungefähr einigermaßen genau erfassen.
Und dann ist ein stabiler stoffwechsel und auch ein einigermassen stabiles Gewicht eine Grundvorraussetzung das das Ding richtig rechnet.
Also direkt nach der Diät und in Phasen wo man noch 5 Kilo im Monat abbaut ist die App eher ein "Schätzeisen".
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50 -
am 25.06.2024 23:24:12 | IP (Hash): 1109287683
hjt_Jürgen schrieb:
Wenn man sein Zielgewicht mit größerem Energieaufnahme-Defizit und schnellerem Abnehmen erreicht hat und das für die weitere Zukunft halten will, bietet folglich die Waage die zielführende Info zur neuen alltäglichen Gesamtmenge. Und die kann durchaus mehr oder weniger weit von der Menge abweichen, die noch so gesunde Apps dafür ausgeben.
Habe ich das so zutreffend zusammengefasst?
Das kann ich nicht beurteilen, weil ich deine Schachtelsätze nicht verstehe... -
am 26.06.2024 10:45:12 | IP (Hash): 72970431
Hallo Zuckerle!
Okay, jetzt verstehe ich Dich schon etwas besser ;)
Unser Körper kann nicht unterscheiden, ob akut eine Hungersnot vorhanden ist, oder einfach versucht wird, den KFA zu reduzieren um sich wohler zu fühlen und den eigenen Gesundheitszustand zu verbessern; da stimme ich Dir voll und ganz zu. Er merkt lediglich, dass weniger Nahrung zugeführt wird, als er braucht und greift folglich auf seine Fettreserven als ausgleichende Energiequelle zur Deckung des Bedarfs zurück. So überlebt der Mensch schon seit zig Jahren und dieser Überlebensmodus hat entscheident dazu beigetragen, dass seine Rasse der Erde bis heute erhalten geblieben ist.
Es gibt aber keinen "magischen Schalter", durch den der Fettstoffwechsel anhand der Erreichung oder Nichterreichung einer bloßen Zahl ein- oder ausgeschaltet wird, d.h., die Fettverbrennung, und somit auch die Fettab- oder zunahme, läuft beständig weiter; selbst wenn die gesamte tägliche Kalorienzufuhr eine zeitlang unter dem Grundumsatz gelegen hat. Ich hatte selbst Phasen, in denen ich meine Energiezufuhr auf wenige hundert Kalorien, sprich deutlich unter meinem Grundumsatz, reduziert habe. Hätte sich der Körper daran festgebissen bzw. so weit "adaptiert", dann würde ich heute nach zahlreichen Fressorgien wohl mit 300 kg dastehen ;)
Wie gesagt ist der abgesunkene Energiebedarf und die geringere Energieverbrennung beim Sport auf das verringerte Gewicht als "Anpassung" zurückzuführen. Um das Ausmaß dieser Anpassungen schon während einer Diät oder Ernährungsumstellung so gering wie möglich zu halten, ist es deswegen auch wichtig, zusätzlich zu ausreichend Protein körperliche Bewegung und Sport in den Alltag zu integrieren, damit der Grundumsatz und folglich auch der Leistungsumsatz nicht zu stark abfällt und dem Muskelverlust entgegengewirkt wird. Je nach Körperfettanteil kann oder sollte darüber hinaus einer oder mehrere "Refeed-Tage" pro Woche eingehalten werden, damit dem Körper signalisiert wird, dass genügend Nahrung vorhanden ist. Ob das aber langsam (mit zB 500 Kalorien weniger am Tag) oder schnell (essen unterm Grundumsatz) geschieht, ist - auch bezogen auf den langfristigen Erfolg - eher sekundär. Viele Programme arbeiten, insbesondere bei der Therapie von schwerstgewichtigen Patienten, mit hohen Kaloriendefiziten. Der Körper beißt sich in der Folge aber nicht an gewissen Kaloriengrenzen fest. Vielmehr reagiert er "dynamisch" auf die aktuelle Situation und seinen aktuellen Bedarf.
PS: Der angeblich so enorm hohe Ruhestoffwechsel in Folge von vielen Trainingssessions im Fitnessstudio ist natürlich ein gerne überschätzter Faktor. Da machen 10 kg mehr Muskelmasse (entspricht 130 Kalorien höherer Verbrauch in Ruhe) für den Grundumsatz keinen allzu großen Unterschied, wenn ich dafür durchs (gleichzeitge) Abnehmen von 10...15 kg Fett (ca. 40 bis 60 Kalorien) weniger Fett mit mir schleppe.
Bearbeitet von User am 26.06.2024 10:54:00. Grund: Korrektur -
am 26.06.2024 12:43:06 | IP (Hash): 1109287683
Hallo Leia Cake,
schön dass du mich jetzt besser verstehst...aber wir reden immer noch aneinander vorbei. Der sogenannte "Sparflammeneffekt" hat nichts mit dem Fettstoffwechsel oder mit vorhandenen Fettreserven zu tun. Der Körper versucht, das zu erhalten, was er hat, ganz egal, ob das irgendeiner Tabelle von irgendwem entspricht oder nicht. Deshalb geht er sparsam mit dem um, was er bekommt, um sich so zu erhalten, wie er ist, ggf. auch mit erhöhtem Schlafbedarf. So kann es passieren, dass jemand sehr wenig isst und trotzdem nicht abnimmt. Er muss erst aus der Sparflammen-Stoffwechsel-Situation kommen. Das ist gar nicht so einfach.
Was du mit "Refeed-Tage" meinst, weiß ich nicht...habe ich noch nie gehört.
Ja, mehr Muskelmasse erhöht den Grundumsatz und beeinflusst den Stoffwechsel enorm...und ist deshalb erstrebenswert. Es müssen aber keine sogenannten "Trainingssessions" (was auch immer das sein soll) im Fitnessstudio sein, das kann auch jede andere Sportart, egal wo sein. Jeder muss einfach das finden, was er mit Spaß und Freude machen kann...egal was.
Deine Rechnung im letzten Absatz kann ich nicht nachvollziehen. Woher kommt der Wert von 130 kcal für 10 kg Muskelmasse? Und was sind das für 40 - 60 kcal für 10 bis 15 kg Fett? *verwirrtschau* -
am 26.06.2024 15:49:43 | IP (Hash): 72970431
Zuckerle schrieb:
. So kann es passieren, dass jemand sehr wenig isst und trotzdem nicht abnimmt. Er muss erst aus der Sparflammen-Stoffwechsel-Situation kommen. Das ist gar nicht so einfach.
Das passiert dann, wenn die Kalorienzufuhr immer noch zu hoch ist, damit ein Fettverlust erzielt wird. Erst wenn dieser Grundbedarf unter- oder überschritten wird, nehmen wir ab oder zu. Klar, kann der durch nicht-intelligente Crashdiäten, die wenig Nährstoffe liefern, stark absinken. Das wäre dann aber wieder ein typischer Fall von: "Ein Pferd springt nur so hoch, wie es kann", sprich ein angepasster Energiebedarf in Folge von verringerter Gesamtmasse. Dann wird sich der Körper natürlich an JEDE Kalorie und jedes Nährstoffchen klammern, das ihm zur Verfügung gestellt wird. Diese Gefahr ist bei einem mittleren bis hohen Körperfettanteil aber kaum gegeben, weil in besagten Fällen genügend Nährstoffe in Form von Fett vorhanden ist, somit für den Körper keine akute Gefahr besteht. Nur pflegen wir unsere Energiezufuhr allzu häufig zu unterschätzen, vor allem wenn wir zuvor kaum wirklich für uns herausgefunden haben, wie viel Energie da eigentlich in unserem buchstäblichen täglichen Brot steckt. Dann hört man nur allzu häufig: Ach, ich habe doch gar nicht so viel gegessen und trotzdem nicht abgenommen. Klar, wir verschätzen uns ja auch nur gerne um 1000 Kalorien, nicht?! Deswegen empfehle ich nach wie vor, den Kalorienwert von JEDEM gegessen Apfel, JEDEM verspeisten Brötchen und JEDEM verputzten Reiskörnchen zu protokollieren. Überraschenderweise klappt's dann plötzlich (wieder) mit dem Abnehmen.
Zuckerle schrieb:
Was du mit "Refeed-Tage" meinst, weiß ich nicht...habe ich noch nie gehört.
Der neudeutsche Begriff "Refeed" bezieht sich darauf, dass die Kalorien nach einer niedrigkalorischen Phase wieder ein wenig hochgefahren werden, z.B. am Wochenende, um die Folgen von natürlichen Anpassungen an die neuen körperlichen Gegebenheiten bzw. die "Diät" in einem gemäßigten Rahmen zu halten. Diese "Refeed-Tage" wechseln sich daraufhin wieder mit den Tagen ab, in denen Fettverlust einen Punkt der Tagesordnung bedeutet.
Zuckerle schrieb:
Ja, mehr Muskelmasse erhöht den Grundumsatz und beeinflusst den Stoffwechsel enorm...und ist deshalb erstrebenswert. Es müssen aber keine sogenannten "Trainingssessions" (was auch immer das sein soll) im Fitnessstudio sein, das kann auch jede andere Sportart, egal wo sein. Jeder muss einfach das finden, was er mit Spaß und Freude machen kann...egal was.
Deine Rechnung im letzten Absatz kann ich nicht nachvollziehen. Woher kommt der Wert von 130 kcal für 10 kg Muskelmasse? Und was sind das für 40 - 60 kcal für 10 bis 15 kg Fett? *verwirrtschau*
Ja, klar sollten Trainingssessions a.k.a "Trainingseinheiten" Spaß machen. Ich habe aber das Fitnessstudio im Speziellen erwähnt, weil hier insbesondere Krafttraining und die Anzüchtung von Muskelmasse in den letzten Jahren für ausgiebigen Diskussionsstoff in den Medien gesorgt hat und viele Mythen um das Thema Training & Ernährung kursieren; abgesehen von der Tatsache, dass der Körper beim Krafttraining 100 % der Energie in Form von Kohlenhydraten bezieht; somit auch eine Erwähnung, die hier im Dia-Forum durchaus passt, wie ich meine... Gerne wird ja behauptet, Muskelmasse ließe den Kalorienverbrauch bei absoluter Ruhe exorbitant ansteigen. Das ist aber Unsinn und ein entsprechend größerer Unterschied beim Ruheverbrauch wäre erst bei wirklich großen Muskelzuwächsen (20...30 kg) zu erwarten. 130 kcal für 10 kg Muskelmasse: Ein Kilogramm Muskelmasse verbraucht in Ruhe 13 Kalorien. Für jede 10 Kilogramm mehr davon, würden also 130 Kalorien zusätzlich verbrannt werden. Fett verbrennt dagegen "nur" 4 Kalorien (daher auch die obige Rechnung als Beispiel). Wenn wir jetzt aber Fett abnehmen und simultan Muskelzuwächse verzeichnen können, relativiert sich der Bonus dieser angeblich so großen "Energiefresser" (= Muskelmasse) auf eine vergleichsweise geringe Menge. Und diese 10 kg, von 20 und mehr gar nicht erst zu sprechen, muss man erst einmal aufbauen! -
am 26.06.2024 17:16:13 | IP (Hash): 1109287683
Ach naja Leia Cake...das ist ja alles kompliziert und keineswegs alltagstauglich. Hast du denn eine Vorstellung davon, wie lange und wie viel man trainieren muss, um 10 kg Muskelmasse aufzubauen? Das wäre völlig neben der Realität...da zählt ehr jedes einzelne kg...oder auch schon 100 Gramm.
In welcher Zeit verbraucht denn 1 kg Muskelmasse diese 13 kcal? In der Stunde, am Tag...oder wie? Und soll das dann bei jedem gleich sein? Also sozusagen der standardisierte Mensch?
Nicht jeder Diabetiker strebt an, ein Muskelprotz zu werden und wie ein Preisboxer daherzukommen. Den meisten genügt es, ihre Werte zu verbessern und ihre Lebensqualität hoch zu halten. Besonders auch altersangepasst.
Dein folgender Satz: "Das passiert dann, wenn die Kalorienzufuhr immer noch zu hoch ist, damit ein Fettverlust erzielt wird." ist falsch und hat mit dem Sparflammeneffekt rein gar nichts zu tun. Bitte verabschiede dich in dem Zusammenhang von deiner Idee des Fettverlustes. Oder denkst du, der Steinzeitmensch hatte Fett, das er hätte abbauen können? Nein das hatte er vermutlich nicht. Es ist eine reine Überlebensmaßnahme.
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am 26.06.2024 18:18:15 | IP (Hash): 1600124445
Zuckerle schrieb:
Hast du denn eine Vorstellung davon, wie lange und wie viel man trainieren muss, um 10 kg Muskelmasse aufzubauen? Das wäre völlig neben der Realität...da zählt ehr jedes einzelne kg...oder auch schon 100 Gramm.
Wie lange hast du trainiert für deine fast 70kg Muskelmasse?
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 26.06.2024 18:53:41 | IP (Hash): 1109287683
Nicht bewusst und nicht speziell. Die Messung wurde durchgeführt, weil ich zusammen mit meinem Arzt glaubte, ich müsse was tun, um von meinem vermeintlich hohen Gewicht runterzukommen. Dabei wurden diese 69 kg Muskelmasse und sehr viel Aktivmasse (ich weiß nicht mehr genau, wieviel das war) festgestellt. Ich vermute eine genetische Disposition...mein Vater war ein richtiger Muskelprotz...allerdings auch bayerischer Boxmeister...wohl doch nicht alles aufs Training zurückzuführen... -
am 26.06.2024 19:30:05 | IP (Hash): 1600124445
Erstaunlich!
Kannst du diese Muskeln auch entsprechend nutzen, zB beim schleppen von Möbeln, Wasserkästen oder Kartoffelsäcken. Oder beim Sport?
*Nur neugierig bin*
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 27.06.2024 08:55:10 | IP (Hash): 72970431
Zuckerle schrieb:
Ach naja Leia Cake...das ist ja alles kompliziert und keineswegs alltagstauglich. Hast du denn eine Vorstellung davon, wie lange und wie viel man trainieren muss, um 10 kg Muskelmasse aufzubauen? Das wäre völlig neben der Realität...da zählt ehr jedes einzelne kg...oder auch schon 100 Gramm.
In welcher Zeit verbraucht denn 1 kg Muskelmasse diese 13 kcal? In der Stunde, am Tag...oder wie? Und soll das dann bei jedem gleich sein? Also sozusagen der standardisierte Mensch?
Genau davon rede ich ja! Dass mehr Muskelmasse nicht jenen Energiefresser darstellt, der laut Bro Science über Nacht im Schlaf das Fett schmelzen lässt. Allerdings lässt dich ein höherer Muskelanteil - zusätzlich zu den bereits genannten Vorzügen - auch länger beim Sport durchhalten, sodass der Kalorienverbrauch u. U. noch gesteigert wird.
Ja, es sind 13 kcal (bei jedem gleich) für ein 1 kg Masse mehr pro Tag. Oft wird aber immer noch unwissentlich behauptet, es seien 100 kcal. Das ist aber (leider oder zum Glück?!) falsch.
Zuckerle schrieb:
Nicht jeder Diabetiker strebt an, ein Muskelprotz zu werden und wie ein Preisboxer daherzukommen. Den meisten genügt es, ihre Werte zu verbessern und ihre Lebensqualität hoch zu halten. Besonders auch altersangepasst.
Habe ich auch nicht behauptet. Mir ging es darum, die häufige Annahme, dass Muskelmasse übermäßig viel Energie in Ruhe verbraucht, zu entkräften, denn es stimmt schlicht und ergreifend nicht. Noch einmal: Um einen signifikanten Unterschied im Hinblick auf den Energieverbrauch des Körpers durch Muskelmasse zu erzielen, müsste sehr viel davon aufgebaut werden. Natürlich wissen wir, dass dieses Ziel für viele ohne Hilfsmittel einerseits utopisch und andererseits gar nicht erst erstrebenswert ist. Vielen geht es einfach nur darum, fitter zu sein und sich ein wenig kräftiger zu fühlen sowie einen Sport auszüben, der Freude bereitet. Dennoch hätte man erst durch viel (!) mehr Masse den von Bro Scienclern erwähnten großzügigen Bonus beim Kalorienverbrauch. Das meinte - nichts anderes!
Zuckerle schrieb:
Dein folgender Satz: "Das passiert dann, wenn die Kalorienzufuhr immer noch zu hoch ist, damit ein Fettverlust erzielt wird." ist falsch und hat mit dem Sparflammeneffekt rein gar nichts zu tun. Bitte verabschiede dich in dem Zusammenhang von deiner Idee des Fettverlustes. Oder denkst du, der Steinzeitmensch hatte Fett, das er hätte abbauen können? Nein das hatte er vermutlich nicht. Es ist eine reine Überlebensmaßnahme.
Er hatte aufgrund seiner Lebensweise und den damaligen Gegebenheiten natürlich viel weniger davon, das ist klar. Was damals als Reserve für schwere Zeiten galt, ist heute Ursache von Krankheiten, sowohl physischer als auch psychischer Natur. Und in derlei Hungerszeiten sank dann auch der Bedarf an Nahrungsenergie und der Körper musste lernen, mit weniger zu leben. Soweit so gut! Nur: Wo widerspricht sich das mit dem, was ich geschrieben habe? Ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass dieser "Sparflammeneffekt" aus einer Reduktion der Kalorien und eine folglichen geringeren Körpermasse, somit einem verringerten Bedarf an Nahrungsenergie, resultiert und dass sich der Körper in solchen Zeiten bei wirklich niedrigkalorischen Ernährungsweisen natürlich an ALLES klammert, was er bekommt. Was ist daran aus Deiner Sicht falsch? -
am 01.07.2024 13:08:18 | IP (Hash): 704572209
Und der nächste Monat ist vorbei. 😊 3,1 Kilo weniger. Insgesamt jetzt 27,8 kg abgenommen. Nur noch gut 12 kg bis zu meinem ersten Etappenziel, den 75 Kilo. Damit hätte ich einen BMI unter 30. Jetzt bin ich noch über 30.
Man muss einen langen Atem haben, wenn man so viel gewogen hat wie ich am Anfang, aber es ist machbar, ohne dass man sich allzu sehr quält. Kein Kalorienzählen, aber ich achte auf die Kohlenhydrate.
Mein Ziel ist es, jeden Tag unter 100g KH zu bleiben, und im Durchschnitt klappt das sehr gut. Es gibt auch mal Tage mit mehr Kohlenhydraten, aber die sind selten. Und halten sich auch in einem Bereich bis vielleicht 130g KH. Und dann gibt es wieder andere Tage, an denen ich nur 50g Kohlenhydrate habe.
Rein vom Gewicht her habe ich jetzt schon mehr als die Hälfte von dem abgenommen, was ich abnehmen will, aber man weiß ja, dass die Abnahme langsamer wird, je länger man abnimmt. Darauf muss man sich einrichten.
Es ist ein Prozess, keine plötzliche Explosion. Aber man wird auch sehr belohnt dafür. Im Prinzip könnte ich meinen Kleiderschrank jetzt zu 80% wegwerfen. Oder vielleicht sogar 90%. Alles ist viel zu groß. 3-4 Kleidergrößen bestimmt. Nur ein paar Sachen, die ich vielleicht vor 30-40 Jahren gekauft habe, könnten noch passen. 😎
Ich habe jetzt mein Tiefstgewicht der letzten Jahrzehnte erreicht. So wenig habe ich wahrscheinlich seit 20 Jahren nicht mehr gewogen. Und trotzdem bin ich immer noch übergewichtig, sogar Adipositas Grad 1. Daran muss ich noch ein bisschen arbeiten. Bis ich „nur“ noch übergewichtig bin, wird es wohl noch so 1-2 Monate dauern.
Ich bin wirklich mal gespannt, wie das alles Ende des Jahres aussehen wird. Normalgewicht? Das hoffe ich. Und dann auch die entsprechenden Werte, was Blutdruck usw. betrifft. Der Zucker hat sich ja jetzt schon beruhigt, aber der Blutdruck … Das scheint eine andere Baustelle zu sein. 🙄
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am 01.07.2024 14:53:50 | IP (Hash): 1214760651
Kelly, Glückwunsch zur Abnahme!
Du wirst dich gut fühlen, wenn du dein Ziel erreicht hast.
Gruß Marion -
am 22.07.2024 17:31:20 | IP (Hash): 1139808342
HbA1c 5,6 !!! Bluttest vom Freitag. Heute kamen die Ergebnisse.
Nüchternblutzucker 108. Das darf ruhig noch was weniger werden. Ist aber vom letzten Bluttest bis zu diesem auch erheblich gesunken.
Ich bin so was von glücklich! 🤩🤩🤩