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    am 14.01.2024 07:44:04 | IP (Hash): 781228459
    Es gibt verschiedene Ansätze zum Intervallfasten, doch alle haben eins gemeinsam: In der Fastenperiode isst man nichts und hat deshalb auch nicht mit Insulinausschüttungen zu kämpfen, in welcher Weise auch immer. Für Diabetiker also ideal, was das betrifft.

    Ich habe dieses Jahr am 2. Januar damit angefangen, und ohne dass ich auf die Kalorien geachtet habe, sind die auch extrem runtergegangen. Meistens liege ich so zwischen 500 und 800 Kalorien. Ich hatte aber auch ein paar Tage mit Ausreißern dabei, vor allem als ich Magenschmerzen hatte. Da habe ich Zwieback und Banane gegessen, und das hat die Kohlenhydrate ganz schön in die Höhe getrieben. Was für Diabetiker natürlich nicht gut ist, auch wenn sich die Kalorien dabei in Grenzen gehalten haben, einmal ca. 1300 und einmal ca. 1200 Kalorien. Aber Kalorien spielen dabei ja keine so große Rolle wie der Blutzuckerspiegel.

    In anderer Weise spielen Kalorien schon eine Rolle, denn ich möchte abnehmen. Jedes Kilo vor allem Bauchfett macht den Diabetes schlimmer. Mit dem Abnehmen habe ich auch wesentlich mehr Erfolg als mit dem Blutzuckersenken. Es purzelt ein Kilo nach dem anderen. In den langen Fastenperioden (ursprünglich hatte ich 18:6 geplant, jetzt ist es meistens 20:4 oder sogar 21:3) hat der Körper gar keine andere Wahl, als auf sein gespeichertes Fett zurückzugreifen, um die Energie zu erzeugen, die er braucht.

    Ich bin mal gespannt, wie sich das in drei Monaten entwickelt haben wird. Stichtag 31. März. Dann sollte hoffentlich nicht nur das Gewicht, sondern auch der Blutzuckerspiegel gesunken sein.




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    am 14.01.2024 08:59:29 | IP (Hash): 2112195232
    Ich drücke die Daumen das das so gelingt wie du es haben willst !

    Ja, ein netter Nebeneffekt des Intervallfastens ist das man an solchen Tagen recht leicht ein Kaloriendefizit erreicht, durch die ausgefallene Mahlzeit (bei mir ist das immer das Frühstück).
    Und wenn sich das zwischendurchgesnacke in Grenzen hält oder ausfällt, müsste man schon ganz gut "laden" an den verbleibenden 2 Mahlzeiten.

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    am 14.01.2024 10:06:30 | IP (Hash): 781228459
    Genau. Dabei ist das Fasten wirklich eine große Hilfe. Und bei mir auch das Metformin, das ja noch zusätzlich appetitzügelnd wirkt. Wie ich festgestellt habe, ist auch der Mate-Tee, den ich jetzt morgens als Ersatz für meinen Milchkaffee trinke, sattmachend. Also mit Hunger habe ich wirklich nicht zu kämpfen.

    Eher mit dem Begehren zu essen. Weil essen an sich für mich schon immer eine schöne Sache war, die ich sehr genossen habe. Das tue ich jetzt immer noch, denn die Sachen, die ich mir koche, finde ich sehr lecker, auch wenn ich da jetzt ein bisschen auf den Blutzucker achte und es beispielsweise kein Brot mehr zur Suppe gibt, aber es ist eben nur eine sehr kurze Periode, in der ich esse. Danach bin ich so satt, dass ich nichts mehr zu mir nehmen kann.

    Ich habe schon mehrmals in meinem Leben gefastet, aber mit Intervallfasten habe ich erst vor 10 Jahren das erste Mal angefangen, und das lief auch ohne Metformin damals genauso. Ich hatte keinen Hunger. Da habe ich ebenfalls sehr schnell sehr viel abgenommen, aber dann blieb das Gewicht stehen. Mal sehen, wie es diesmal läuft.
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    am 14.01.2024 11:05:05 | IP (Hash): 2112195232
    Ich bin ziemlich sicher, abnehmen ist strenggenommen nur eine reine Kalorienbilanz. Für das abnehmen kommt es gar nicht so sehr darauf an aus weclhen Speisen sich diese Kalorien generieren, es interessiert nur die Zahl. Auf der einen Seite das man verbraucht und auf der anderen Seite das was man zuführt.

    Als ich noch 30kg Übergewicht herumgeschleppt habe hat das mit der Bilanz allerdings nicht so gut funktioniert, mein Stoffwechsel war seltsam träge in beide Richtungen.
    Einerseits habe ich nicht so zugenommen wir ich eigentlich hätte zunehmen müssen - nach den Speisen und Getränken die früher so an der Tagesordnung waren hätte ich eigentlich längst das Gewicht eines Kleinwagen haben müssen. Andererseits hab ich auch kaum oder gar nicht abgenommen wenn es mal Phasen der Diätversuche oder Hungerkuren gab

    Tatsächlich blieb das Gewicht relativ stabil mit einer leichten Tendenz nach oben, im Laufe der Jahre und Jahrzehnte hat sich das allerdings summiert nach oben und ist immer mehr geworden.

    Einmal durch den Teufelskreis durchbrechen, schnell richtig viel Gewicht abnehmen und in den Normalbereich gekommen, auf einmal funktioniert der Stoffwechsel plötzlich ganz anders. Ich kann jetzt sehr schnell abnehmen oder aber auch zunehmen, das lässt sich tatsächlich gut steuern.
    Mit der Remission des BZ haben sich ganz offensichtlich nebenbei noch ein paar andere metabolische Funktionen repariert.


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    am 14.01.2024 12:56:26 | IP (Hash): 781228459
    Bei mir steht in dem Gentest, den ich vor kurzem habe machen lassen, dass ich leicht zunehme und schwer abnehme. Genetisch. Wenn ich faste bzw. intervallfaste, gilt das mit dem Abnehmen jedoch bis zu einem bestimmten Grad nicht. Das geht in den ersten Monaten sehr schnell. Dann blieb es stehen. Danach habe ich dann das Gewicht auch sehr lange ohne großen Aufwand gehalten. Allerdings nicht mehr abgenommen. Obwohl da noch einiges gewesen wäre.

    Und dann habe ich leider wieder zugenommen, obwohl ich eigentlich nichts Entscheidendes an meinem Essen geändert habe. Ich habe allerdings praktisch den ganzen Tag über Milchkaffee getrunken. Das sind zwar nicht viele Kalorien, aber der Milchzucker hat das Insulin hochgehalten. Das war kontraproduktiv. Diesmal werde ich diesen Fehler nicht machen. In den Fastenperioden nur Tee, Wasser, evtl. Gemüsebrühe. Kaffee mit Milch und alles andere nur in der Essensperiode.

    Das sagt auch Jason Fung, der damit schon vielen Patienten geholfen hat:
    Jason Fung - Diabetes rückgängig machen
    https://www.amazon.de/Diabetes-r%C3%BCckg%C3%A4ngig-machen-Ern%C3%A4hrungsprogramm-nat%C3%BCrlich/dp/3742306499

    Bearbeitet von User am 14.01.2024 12:59:23. Grund: Ergänzung
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    am 14.01.2024 16:14:08 | IP (Hash): 1004415160
    Wenn wir mit weniger essen abnehmen, finden wir das toll. Aber das Abnehmen wird natürlich auch weniger, wenn wir nicht gleichzeitig immer weniger von weniger essen. Das heißt: ohne immer weniger vom weniger entspricht irgendwann die Menge, die wir zum Abnehmen essen, der normalen Menge für das neue, geringere Gewicht, wo das Abnehmen dann aufhört. Ist also dann die neue Normalmenge für die neue Kelly. Und wenn die dann aber wieder normal wie vorher isst und damit praktisch wieder die alte Kelly füttert, dann hat sie bald auch die alte Kelly wieder zurück :(

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    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
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    am 14.01.2024 17:09:47 | IP (Hash): 1973125947
    Ja, das ist logisch, aber ich habe mein Essen nicht geändert. Nur die Anzahl und die Frequenz der Milchkaffees. Die wurden immer mehr. Kalorienmäßig fiel das kaum ins Gewicht mit der fettarmen Milch. Trotzdem habe ich wieder fast auf mein altes Gewicht zugenommen.

    Jason Fung sagt, das ist das Insulin, das ich damit getriggert habe, weniger die Kalorien.

    Als ich das erste Mal Intervallfasten gemacht habe, habe ich nicht bewusst auf Milchkaffee verzichtet, aber mein Verlangen danach wurde von allein weniger, je weniger Kalorien ich aß und je mehr Gemüse ich aß. Ich habe damals sogar direkt nach dem Aufstehen einen Milchkaffee getrunken, auch wenn ich noch nichts gegessen habe. Und später zum Frühstück dann einen zweiten. Nach dem Mittagessen meist einen dritten. Trotzdem habe ich sehr gut abgenommen, auch wenn der erste Milchkaffee eigentlich in der Fastenperiode lag und sie hätte unterbrechen müssen. Vielleicht ist das auch geschehen, aber es hatte offensichtlich keinen Einfluss, weil die Fastenperioden insgesamt zwischen dem letzten Mal essen und dem ersten Milchkaffee am nächsten Tag anscheinend lang genug waren. Und die Kalorien meist unter 1.000.

    Als die Gewichtsabnahme dann stehenblieb, habe ich nichts an meinem Essen geändert und das Gewicht auch lange gehalten. Abgenommen habe ich nicht mehr, obwohl mir das sehr recht gewesen wäre. Zugenommen aber auch nicht.

    Bis ich dann immer mehr Milchkaffee getrunken habe, fast jede Stunde einen, über den ganzen Tag, zumindest so 8 Stunden lang oder mehr (Stress bei der Arbeit). Da begann ich zuzunehmen, trotz identischem Essen. Obwohl das wie gesagt kalorienmäßig gar nicht so groß zu Buche schlug.

    Das werde ich diesmal vermeiden. Nur ist es im Moment ein bisschen erschreckend, da das Metformin noch zusätzlich den Appetit dämpft und ich jetzt auf einer Mahlzeit am Tag bin. Frühstück gegen halb elf. Roggenvollkornbrot, Quark, Tomate. Kommt auf ungefähr 300 Kalorien. Mehr kann ich nicht essen.

    Aber vielleicht lässt die appetitzügelnde Wirkung des Metformins ja auch mal irgendwann nach. Die ist doch sehr heftig. Wenn nicht ... na ja. Es dauert eine lange Zeit, bis mein Fett abgebaut ist, da muss ich mir noch keine Sorgen machen, dass ich verhungere. 🤣
    Bearbeitet von User am 14.01.2024 17:17:52. Grund: Ergänzung
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    am 14.01.2024 18:57:17 | IP (Hash): 1284547058
    Der Milchkaffee hat ja eigentlich nicht viel kalorisches, da müsste schon eine Menge Milch drin sein.
    Aber irgendwelche Fastenperioden könnte er schon unterbrechen bzw. stören.

    Was mir noch einfällt, viellicht hast du ja auch eine Leberverfettung? Die könnte das Abnehmen verkomplizieren, kannst du ja mal abklären lassen.

    Wobei das Abklären du dir eigentlich auch sparen kannst, es gibt gegen die NAFLD ohnehin keine Pillen - die Leber entfettet sich ja auch über eine Fastenkur und das machst du ja eh schon, mit oder ohne NAFLD.
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    am 14.01.2024 19:48:27 | IP (Hash): 1004415160
    Kelly schrieb:
    .. aber der Milchzucker hat das Insulin hochgehalten.


    Er mag ein bisschen dazu beigetragen haben, aber der Hauptantrieb für die Insulinausgabe ist der blutzucker.

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    am 15.01.2024 08:00:03 | IP (Hash): 1973125947
    Das meinte ich. Zucker ist Zucker. Wenn ich durch den Milchkaffee jede Stunde Zucker zuführe, kann der Blutzuckerwert nicht runterkommen. Auch wenn der Milchzucker nicht extrem viel Zucker ist, aber ich denke, das reicht. Deshalb soll man keine Milch bzw. keinen Kaffee mit Milch trinken, solange man in der Fastenperiode ist.

    Angeblich kann man Kaffee mit Sahne trinken, weil das hauptsächlich Fett ist. Fett triggert das Insulin nicht und unterbricht das Fasten deshalb nicht. Aber Zucker jedes Mal. Wobei auch Sahne ein paar KH enthält. Genauso wie fettarme Milch. Insofern frage ich mich, ob das überhaupt ein Unterschied ist. Spielt für mich aber keine Rolle, weil ich keinen Kaffee mit Sahne trinke. Wenn, dann mit Milch.

    Mal sehen, ob das alles so stimmt. Das müsste sich ja zeigen, wenn ich jetzt Milchkaffee nur noch trinke, wenn ich auch etwas esse. Bzw. es wird sich dann zeigen, wenn ich wieder mehr esse. Was ich mir im Moment gar nicht vorstellen kann. Sobald ich eine Kleinigkeit gegessen habe, fühle ich mich durch das Metformin so voll, dass ich dann nur noch trinken kann. Und auch das nur mit Mühe, weil ich immer das Gefühl habe, mein Magen läuft über oder platzt gleich.
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    am 15.01.2024 08:01:37 | IP (Hash): 1973125947
    Gunter21 schrieb:
    Was mir noch einfällt, viellicht hast du ja auch eine Leberverfettung? Die könnte das Abnehmen verkomplizieren, kannst du ja mal abklären lassen.

    Ist abgeklärt worden. Da ist alles in Ordnung. Aber wie Du sagst, wenn ich jetzt faste, würde eventuelles Fett dort abgebaut. Und da die Kilos fast vom ersten Moment an gepurzelt sind, seit ich mit Intervallfasten angefangen habe, scheint das Abnehmen auch gut zu funktionieren. Nur der Blutzuckerspiegel scheint darauf bis jetzt nicht groß zu reagieren.
    Bearbeitet von User am 15.01.2024 08:08:20. Grund: Korrektur
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    am 15.01.2024 09:38:08 | IP (Hash): 2112195232
    Kelly schrieb:
    Ist abgeklärt worden. Da ist alles in Ordnung.



    Das Problem ist das sich das vielleicht nicht so leicht abklären lässt, wenn die Leber noch im Anfangsstadium verfettet ist ist das nicht unbedingt erkennbar durch Tasten und Sonografie und die Leberwerte eskalieren auch erst wenn das schon sehr massiv ist.

    So was kann sogar relativ schlanke oder normalgewichtige Menschen treffen, kommt einfach ganz darauf an wo der Körper das Fett einlagert.

    Um das abzuschätzen kannst du ganz einfach dein Risiko für das viszerale Fett bestimmen - per Maßband. Wird im Internet beschrieben was genau und wo genau gemessen wird.

    Die zweite (elegantere) Möglichkeit ist eine Körperanalysewaage die das Körperfett misst.
    Die Waagen sollen wohl recht genau sein, vielleicht hast du so ein teil oder kennst jemanden der es hat oder der Arzt hat eine Idee wo du das mal messen könntest.

    Sowohl Waage wie Maßband können aber nur mehr oder weniger genaue Abschätzungen geben bezüglich viszerales Fett, keine Detailinformationen welches Organ wie betroffen ist.
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    am 16.01.2024 10:36:36 | IP (Hash): 525803747
    Wie auch immer die Ausgangsposition ist, das Intervallfasten sollte auf jeden Fall zum Abbau dieses Fettes beitragen. Mehr kann man ja nicht tun. Und da mir das im Moment so leicht fällt, mache ich das jetzt einfach mal. Im Grunde genommen kann ich es ja auch gar nicht verhindern, da ich durch das Metformin nur sehr wenig essen kann. Ich wüsste nicht, wie ich mir da noch was reinquetschen sollte. Es geht einfach nicht. Von gestern auf heute waren es gut 21 Stunden. So ist es praktisch jeden Tag. Das muss doch was bewirken. Das Fett in der Leber müsste theoretisch schon abgebaut sein, aber selbst, wenn nicht, müsste da jeden Tag, der noch kommt, was abgebaut werden bei meinem augenblicklichen Lebensstil. Fasten, wenig, aber gesund essen, jeden Tag ein bisschen Sport.
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    am 16.01.2024 12:03:21 | IP (Hash): 558534312
    Mental ein bisschen ruhiger wäre bestimmt hilfreich, zumal sich dein blutzucker ja im behandlungsmäßig sehr guten Rahmen bewegt :)

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    am 16.01.2024 13:37:40 | IP (Hash): 525803747
    Na ja, im Moment ist das noch alles neu für mich, und ich möchte nichts falschmachen, was den Zucker betrifft. Mit Intervallfasten kenne ich mich ja schon ein bisschen aus, aber ich habe dabei noch nie meinen Zuckerwert gemessen. Da haben mich jetzt einige Dinge ziemlich überrascht.
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    am 17.01.2024 11:07:10 | IP (Hash): 1971836342
    Eins muss man dem Intervallfasten lassen: Wenn man etwas sucht, womit man schnell abnehmen kann, ist das eine der Methoden, die man in Betracht ziehen sollte. Ich war gerade bei meiner Diätberaterin, und da ich mich das letzte Mal auf ihrer Waage gewogen hatte, habe ich mich heute wieder dort gewogen. 7,3 Kilo in 14 Tagen, da kann man nicht meckern. Vor allem, da mein Genprofil sagt, ich nehme nur langsam ab. Aber am Anfang geht es ja erfahrungsgemäß immer am schnellsten. Mal sehen, wie das weitergeht.
    Bearbeitet von User am 17.01.2024 11:07:52. Grund: Korrektur
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    am 17.01.2024 11:21:12 | IP (Hash): 880386175
    Kelly schrieb:
    mein Genprofil

    Hast du da einen "käuflichen" DNA-Test gemacht? Oder hast du so ein "Profil" beim Diabetologen erstellen lassen? Oder woher hast du die Daten? Ist so ein DNA-Test (wenn es denn einer war) aussagefähig oder wird einem hier nur werbetechnisch etwas vorgegaukelt damit man so einen Test kauft?
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    am 17.01.2024 11:41:45 | IP (Hash): 1971836342
    Bezahlen muss man das immer, egal, bei wem man das macht. Man kann es beim Arzt machen lassen, aber auch bei dafür ausgebildeten Ernährungsberaterinnen und anderen. Ich habe es bei meiner Ernährungsberaterin gemacht, die hat es ans Labor geschickt, und dann kamen die Ergebnisse vom Labor zurück. Das sind Hunderte von Seiten, also da steht eine Menge drin. Es wird mit einem Wattestäbchen eine Speichelprobe entnommen, und das geht dann über die DNA, ja.

    Man kann das aber auch ganz allein machen und ans Labor schicken. Allerdings hat man dann niemanden, der einem bei der Auswertung hilft, und da stehen zum Teil auch sehr medizinische Sachen drin, die man nicht so direkt versteht. Also ich würde eine ausgebildete Fachkraft zur Unterstützung empfehlen. Ich habe es auch meiner Hausärztin zugeleitet und werde es dann demnächst auch noch mit ihr besprechen. Meine Ernährungsberaterin hat mir schon einiges gesagt, aber sie möchte auch gern wissen, was meine Hausärztin noch zusätzlich sagt.
    Bearbeitet von User am 17.01.2024 11:47:21. Grund: Ergänzung
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    am 17.01.2024 13:23:07 | IP (Hash): 1364740673
    Wie "verlässlich" sind denn die "Aussagen" die so ein Test macht?
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    am 17.01.2024 13:38:49 | IP (Hash): 1971836342
    Probier's einfach aus. Also ich fand vieles davon sehr zutreffend. Und einiges, was ich noch nicht wusste, hat mir dann auch das eine oder andere erklärt, was ich mir vorher nicht erklären konnte. Es ist halt vieles in unseren Genen festgelegt, aber nicht alles. Man kann an vielen Dingen etwas ändern, auch wenn man die Veranlagung dafür hat. An anderen nicht.
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    am 17.01.2024 13:46:22 | IP (Hash): 799136129
    Heute habe ich mir dann mal eine Pizza gegönnt bzw. so viel davon, wie ich essen konnte. Das war ungefähr ein Drittel. Unser Lieblingsitaliener macht so eine leckere Pizza, aber wir sind schon lange nicht mehr dazu gekommen, eine zu essen. Das war wirklich schön. Allerdings muss ich jetzt wieder mit diesem Völlegefühl kämpfen, nachdem ich das Metformin genommen habe. Damit muss ich wohl leben. Immerhin fühle ich mich heute sehr belohnt durch den Beweis der großen Abnahme, die ich bisher nur gespürt habe, aber nicht in Kilos benennen konnte.
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    am 19.01.2024 08:08:37 | IP (Hash): 1184497742
    Jetzt geht es weiter ohne Metformin. Das Intervallfasten bleibt dasselbe, aber mein Magen wird sich nicht mehr anfühlen, als würde eine Schraubzwinge darum angezogen. Das wird wahrscheinlich keine 7 Kilo in 2 Wochen mehr erbringen, aber es geht bestimmt trotzdem mit dem Abnehmen weiter. Vielleicht reagiert sogar mal der Blutzucker. Mal sehen.
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    am 19.01.2024 09:24:17 | IP (Hash): 1904521947
    Drücke dir alle Daumen, dass es gut funktioniert!

    LG
    Nada

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    am 19.01.2024 11:28:15 | IP (Hash): 1184497742
    Probieren geht über Studieren. Wohl auch in diesem Fall. Jeder Mensch ist eben anders. Heute z.B. habe ich das Gefühl, ich könnte jetzt nach dem Training und dem E-Bike-Fahren gar nichts essen. Mein Frühstück steht schon die ganze Zeit hier neben mir, aber ich kriege kaum was runter. Und ich habe kein Metformin genommen. Was das wieder sein soll ...
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    am 20.01.2024 01:18:23 | IP (Hash): 41115453
    Habe den Thread mal überflogen und auch quergelesen in einem anderen Thread.
    Also Fasten und Pizza passt irgendwie nicht.
    Auf der anderen Seite geringe Mengen Milchzucker meiden hilft dann auch nicht.
    Sahne und Milch habe ich eh vom Speiseplan gestrichen, ebenfalls Joghurt.
    Besser sind Quark und Buttermilch. Okay, dass passt halt nicht in den Kaffee.
    Für mich waren v.a. der Verzicht auf Brot, Mehlspeisen und Stärke der Schlüssel zum Abnehmen bzw. Absenken des Blutzuckers. Daneben waren noch Obst und v.a. die vermeintlich gesunden Obstsäfte relevant. Ersetzt wir das durch Rohkost und Beeren, wobei Erdbeeren (für mich erstaunlicherweise) bez. Früchten die beste Bilanz aufweist (relativ wenig Zucker).
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    Mitglied seit: 09.09.2023
    am 20.01.2024 02:21:01 | IP (Hash): 41115453
    r2d2 schrieb:
    Kelly schrieb:
    mein Genprofil

    Hast du da einen "käuflichen" DNA-Test gemacht? Oder hast du so ein "Profil" beim Diabetologen erstellen lassen? Oder woher hast du die Daten? Ist so ein DNA-Test (wenn es denn einer war) aussagefähig oder wird einem hier nur werbetechnisch etwas vorgegaukelt damit man so einen Test kauft?

    Bin ja nicht gefragt worden, aber ich wurde 2021 zur "Forensikerin" mittels Überweisung (Kassenpatient) geschickt (ohne eigene Zuzahlung). Allerdings habe ich noch weitere "Baustellen", die analysiert wurden und zunächst im Fokus standen.
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    am 20.01.2024 08:44:03 | IP (Hash): 1563618114
    Buttermilch_14 schrieb:
    Habe den Thread mal überflogen und auch quergelesen in einem anderen Thread.
    Also Fasten und Pizza passt irgendwie nicht.

    Ich habe nach Kalorien gesucht. 😀 Da passt Pizza schon. Denn beim Intervallfasten kann man im Prinzip essen, was man will. Durch die Pizza habe ich mal ein paar mehr Kalorien zusammengekriegt, wenn auch nicht viele, weil ich ja nur ein kleines Stück von der Pizza essen konnte. Allerdings war Pizza eine absolute Ausnahme. Normalerweise esse ist von der Tomate am Morgen bis zu den Möhren und den Paprika am Mittag Gemüse.


    Buttermilch_14 schrieb:
    Auf der anderen Seite geringe Mengen Milchzucker meiden hilft dann auch nicht.

    Oh doch, das hilft enorm. Und von „sehr geringen Mengen“ kann wirklich nicht die Rede sein, wenn man literweise Milch am Tag trinkt. Wie bei jedem Gift kommt es auf die Dosis an.


    Buttermilch_14 schrieb:
    Besser sind Quark und Buttermilch. Okay, dass passt halt nicht in den Kaffee.

    Nein, das würde wohl nicht passen. 🤣 Aber es gab Zeiten, da habe ich mich nur von Buttermilch ernährt. Ich liebe Buttermilch. Und Quark auch. Esse ich jeden Morgen aufs Roggenvollkornbrot mit Tomate. Wenn ich essen kann ...


    Buttermilch_14 schrieb:
    Für mich waren v.a. der Verzicht auf Brot, Mehlspeisen und Stärke der Schlüssel zum Abnehmen bzw. Absenken des Blutzuckers. Daneben waren noch Obst und v.a. die vermeintlich gesunden Obstsäfte relevant.

    Um darauf verzichten zu können, muss man das erstmal alles gegessen haben. 😊 Du hast das offenbar alles gegessen und getrunken, ich nicht. Also kann ich auch nicht darauf verzichten, denn das habe ich noch nie zu mir genommen (außer ein bisschen Brot, das jetzt auf eine Scheibe Vollkornbrot am Morgen reduziert ist).


    Buttermilch_14 schrieb:
    Ersetzt wir das durch Rohkost und Beeren, wobei Erdbeeren (für mich erstaunlicherweise) bez. Früchten die beste Bilanz aufweist (relativ wenig Zucker).

    Wenn man Obst mag. Ich esse kein Obst. Generell stehe ich nicht sehr auf Süßes. Ich esse sehr viel Gemüse. Schon immer. Ich bin Vegetarierin. Von dem, was ich am Tag esse, ist Gemüse der allergrößte Teil.

    Bearbeitet von User am 20.01.2024 08:52:53. Grund: Korrektur
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    am 20.01.2024 13:41:11 | IP (Hash): 1753580086
    Nachdem ich nun praktisch einen ganzen Tag inklusive zweier Nächte mit dem Essen ausgesetzt habe, weil ich keinen Hunger hatte, konnte ich heute wieder ganz normal essen. Mein übliches Roggenvollkornbrot mit Quark und Tomate zum Frühstück und zum Mittagessen eine superleckere Minestrone, für die ich ein Rezept, das ich im Internet gefunden hatte, abgewandelt habe.

    Damit hätte ich mir richtig den Bauch vollschlagen können, so lecker war das, aber nachdem ich den ersten Teller gegessen hatte, habe ich eine Weile abgewartet, und das war auch gut so. Dann trat nämlich ein ziemlich starker Sättigungseffekt ein, und ich bin froh, dass ich nicht mehr davon gegessen habe. Dann hätte ich wahrscheinlich wieder dieses unangenehme Völlegefühl im Magen gekriegt, das ich mit dem Metformin ständig hatte.

    Ich bin jedenfalls froh, dass ich wieder essen kann, und ich habe fast einen Freudentanz vollführt für den leckeren Geschmack. Das brauche ich. Ich esse wahnsinnig gern. Es muss nicht viel sein, aber lecker. 😀

    Eine Hose, die ich heute angezogen habe, beginnt zu rutschen. Da muss ich mal nach einem Gürtel suchen.
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    am 20.01.2024 14:25:34 | IP (Hash): 1735632676
    Das Völlegefühl kenne ich auch. Ich nehme dann 2 Esslöffel Apfelessig mit 2 Teile Wasser zu mir, das hilft ungemein. Aber es muss der Naturtrübe Apfelessig sein, mit dem normalen Apfelessig klappt es nicht so gut. Einfach mal ausprobieren.




    das nun erweiterte 3D-Sammel-Forum
    https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de
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    am 20.01.2024 15:04:21 | IP (Hash): 1753580086
    Werde ich mal machen. Guter Tipp! 👍
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    am 20.01.2024 17:23:20 | IP (Hash): 1904521947
    Nur nebenbei: Ein Eßlöffel Essig auf 200 ml Wasser ist gut, mehr würde ich nicht empfehlen ;-).

    LG
    Nada

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    am 20.01.2024 19:53:32 | IP (Hash): 41115453
    Kelly schrieb:
    Ich bin Vegetarierin. Von dem, was ich am Tag esse, ist Gemüse der allergrößte Teil.

    Oha, das ändert natürlich viel im Vergleich zu meinem "Plan". Da bist ja fast zu Brot "verdammt", sonst kommst Du kaum auf kcal, oder?
    Für mich ist Fisch (bzw. Meeresfrüchte) die ideale Ergänzung zu meinen Grundnahrungsmitteln Buttermilch* und Quark.
    I.d.R. Null KH.
    Buttermilch und Quark (mit Olivenöl) bringen mich auf ca. 70 gr Protein - 40-45 gr Fett - 40-45 gr KH bei 900-1.000 kcal, je nachdem was an Rohkost in den Quark kommt. So komme ich manchmal mit 50 gr KH am Tag aus.
    (*übrigens habe ich früher Buttermilch gehasst. Jetzt kann ich nicht mehr ohne.)
    Das Gewicht purzelte bei mir fast nebenbei, denn ich hatte mich nur auf den Langzeitzucker konzentriert.
    Und alles vom Speisezettel gestrichen, was kontraproduktiv erschien.
    Pizza, Wurstwaren, Nudeln, Kartoffeln & Co,. und sämtliche Dinge mit Mehl und Stärke.
    Ich liebe z.B. Kopfsalat mit stark angebratenen Bratkartoffeln, mit ein paar Zwiebelchen und etwas Speck dabei. Stattdessen nehme ich nun vorzugsweise Pfifferlinge. Ohne Speck.
    Ich wiederhole mich, Obst esse ich auch kaum mehr (fast nie), sondern nur Beeren.
    Und seit dem letzten Jahr regelmäßig Nüsse.
    Aber da muss jeder seinen eigenen Weg finden, wie ich an Deiner Ausgangssituation (Vegetarierin, Vorlieben) wieder mal bestätigt sehe.
    Um den ganzen "Verzicht" besser zu ertragen habe ich mehrere Anwendungstricks.
    1) Der Erfolg motiviert natürlich grundsätzlich. Also muss man für die ersten kleineren Erfolge ein bisschen an sich arbeiten.
    2) Ich guckte mir alle Folgen von Sebastian Lege in der ZDF-Mediathek an ("Die Tricks der Lebensmittelindustrie" etc.). Da vergeht einem schnell der Appetit auf HARIBO.
    3) Ich suche (bzw. finde automatisch) ein Gericht aus, was gegen meine Regeln verstößt, dass ich als Ausnahme zeitnah zu mir nehmen möchte. Z.B. ein schöner Camembert oder Roquefort und eine Flasche Rotwein dazu (offiziell natürlich nur ein 1/8, aber real ...). Aktuell ist es ein simples Butterbrot. Ich brauche aber Wochen, wenn nicht Monate, um meine eigenen Ressentiments zu überwinden um es umzusetzen. Bisher klappt das prima.

    Sorry, hoffentlich war das alles nicht zu sehr off-topic.




    Bearbeitet von User am 20.01.2024 19:54:39. Grund: Korrektur
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    am 21.01.2024 05:16:56 | IP (Hash): 1753580086
    „Zu Brot verdammt“ ist ein netter Ausdruck. Zeitweise kam ich mir tatsächlich so vor. Ich esse weder Fleisch noch Fisch und auch keine Eier. Vertrage ich alles nicht, ist also nicht meine Entscheidung. Aber Quark kann ich essen und Käse, Joghurt, sonstige Milchprodukte, alles an Gemüse, was es so gibt. Gestern beispielsweise habe ich eine Minestrone aus Erbsen, Mais, Möhren, Tomaten und ein paar wenigen Nudeln gekocht. Die wurde dann zum Schluss noch mit Pecorino-Käse bestreut und hat wahnsinnig lecker geschmeckt. Also man kann sich schon ernähren auf diese Weise. 😀

    Man muss einfach ausprobieren, was man mag und was man damit machen kann. Eine Weile fühlte ich mich auch ziemlich verloren, aber mittlerweile bin ich da relativ flexibel geworden. Auch seit ich mich mehr mit Gemüsesorten beschäftigt habe, die ich als Kind nicht kannte. Bei uns gab es fast nie Salat und auch relativ selten Gemüse. Wir waren ein Fleisch-und-Kartoffel-Haushalt. Deshalb habe ich mich meistens nur von Kartoffeln mit Soße ernährt, denn das war das Einzige, was ich essen konnte. Daraufhin war ich da am Anfang in meinen Vorstellungen etwas eingeschränkt.

    Jetzt habe ich mir auch ein paar Nüsse gekauft und versuche, die zwischendurch zu knabbern. Vergesse ich aber immer, weil ich das nicht gewöhnt bin. Muss mir mal einen Sticker an den Kühlschrank machen oder so.
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    am 21.01.2024 06:17:43 | IP (Hash): 1904521947
    Eigentlich passt das alles ja besser in die Rubrik "Ernährung", aber was soll´s!
    Sehr spannend, von Euren Erfahrungen zu lesen ;-) - macht es denn Sinn, liebe Kelly, beim Intervallfasten zwischendurch Nüsse zu knabbern?

    In meiner Kindheit gab es viel Gemüse (davon durfte ich immer unbegrenzt "naschen") und vor jeder warmen Mahlzeit Salat. Meist grünen Kopfsalat, oft Feldsalat, Endivien usw.. Lustig war, dass jeder "seinen" Salat bekam: meine Tante wollte ihren immer mit feinen Speckwürfeln, ich mit etwas Zucker, keinesfalls Speck, mein Opa wieder anders... .
    Dein Beitrag erinnert mich so an meine ersten Erfahrungen mit Ernährungsumstellung - war schon eng anfangs, aber jetzt bin ich echt begeistert, was alles möglich ist und wie lecker "Gesund" schmecken kann. Ich koche auch so gerne und esse eben auch gern - bei mir braucht beides aber viel Zeit. Bevor ich schnell etwas hinunterschlinge, weil eben Mittag ist, esse ich lieber gar nichts. Es macht mir auch Spass, zu planen und vorzubereiten. Es gibt sooo viele Variationen von Salat - z.B. selbstgemachten Blumenkohlsalat mit fein geschnittener Zwiebel und Essig-Öl-Dressing, Tomatensalat, Salat von grünen Bohnen und und und. Da ich jetzt wieder mehr Fleisch esse, finde ich viele neue Gerichte, die ich so noch nicht kannte. Oft ganz einfache Sachen, eine Abwandlung von Gulasch z.B., eben mit Paprika, Zucchini, Zwiebeln, Poree, Knoblauch. Kann man sogar mit etwas Kokosmilch abrunden (geht ebenso ohne Fleisch).
    Aktuell ist mein Problem eher das viele sehr gehaltvolle Fett, was ich zu mir nehme. Da muss ich mich wohl bremsen, weil die Waage sich gerade eher zaghaft nach unten bewegt.

    LG
    Nada

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    am 21.01.2024 11:00:04 | IP (Hash): 1753580086
    Ich bin jetzt so gar kein Salatfan. Gemüse ja, aber Salat eher weniger. Schon gar nicht grüner Salat. Wenn, dann mache ich eher Salat aus Mais, Tomaten, Kichererbsen, Gurken ... so was in der Art. Dieser hier zum Beispiel: https://eatsmarter.de/rezepte/kichererbsen-feta-salat-0
    Der war superlecker. Den Honig habe ich allerdings weggelassen. Das wäre mir viel zu süß geworden. Und außerdem mag ich Honig nicht besonders.
    Fett nehme ich sehr wenig zu mir. Da wäre es manchmal mal gut, wenn es mehr wäre.
    Deshalb füge ich jetzt eben auch mal Nüsse hinzu, damit das etwas mehr wird. Also die werden gehackt und ins Gemüse oder über den Salat gestreut. Mal ein paar Walnüsse habe ich letztens auch so aus der Hand gegessen. Das sollte ich öfter machen, aber ich denke eben zu wenig daran. So könnte ich meine Kalorien im Essfenster etwas auffüllen.
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    am 21.01.2024 21:23:53 | IP (Hash): 1904521947
    Du schreibst Kalorien auffüllen?
    Liege ich jetzt falsch oder wolltest du abnehmen...??

    LG
    Nada

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    am 22.01.2024 07:18:30 | IP (Hash): 1753564977
    Aber wenn ich nur 300 Kalorien am Tag habe, weil ich nicht mehr essen kann, suche ich was zum Auffüllen. Nüsse machen nicht so voll. Und sind zudem gesund. Wenige Kalorien sind ja gut, aber manchmal denke ich doch, 300 Kalorien sind zu wenig.
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    am 22.01.2024 15:15:15 | IP (Hash): 1688603062
    Wobei ich mich heute nicht beklagen kann. 865 Kalorien und pappsatt. Und sogar zwei Gewürzgurken waren dabei. 😎 Ansonsten Vollkornbrot, Quark mit Frühlingszwiebeln und Schnittlauch und zu Mittag ein ganz superleckerer Salat mit Basmatireis, Mais, Tomaten, Gurken, Feta und Sesamsamen.

    Der Reis war noch von gestern von dem wunderbaren Blumenkohl Butter Masala übrig geblieben, also war es auch eine Art Resteverwertung. So war das heute gar nicht viel Arbeit, wohingegen der Blumenkohl gestern doch ziemlich aufwendig war. Nicht der Blumenkohl selbst, aber die Butter-Masala-Soße. Die hatte sehr viele Zutaten, x verschiedene Kräuter, und alles musste nacheinander auf eine ganz bestimmte Art zusammengefügt werden.

    Also man konnte das nicht einfach alles in die Pfanne schmeißen, sondern musste erst das Eine machen, dann zur Seite stellen, dann die nächste Pfanne mit anderen Zutaten zusammen anbraten und köcheln lassen und zur Seite stellen, zwischendurch den Blumenkohl und den Reis kochen, und dann zum Schluss alles in einer bestimmten Reihenfolge zusammenfügen. Relativ viel Arbeit und viele Töpfe und Pfannen, aber geschmeckt hat es himmlisch. 😋
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    am 23.01.2024 09:24:52 | IP (Hash): 1688603062
    Ich glaube, ich vertrage keine Gewürzgurken auf nüchternen Magen. Habe ich heute Morgen zum Frühstück versucht, aber jetzt ist mir ganz komisch. Normalerweise habe ich Gewürzgurken eher abends gegessen. Ich mag sie sehr gern, aber zum Frühstück wohl besser nicht.
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    am 23.01.2024 15:01:21 | IP (Hash): 41115453

    Hallo @Kelly
    Was ich jetzt schreibe gilt nicht nur allein für diesen Thread.
    Erstmal ganz allgemein: Finde ich super, dass Du zu verschiedenen Themen Deine Ideen, Erfahrungen, Tipps etc. mit uns teilst.
    Einige Dinge wundern mich dabei allerdings sehr!
    Ich will Dich gar nicht in eine Rechtfertigungsposition bringen. Bewerte meine Kommentare bitte einfach nur für Dich selbst.
    Völlig wertneutral muss man sich erstmal in Deine Ausgangsposition hineindenken. Eine Vegetarierin, die keinen Salat mag, beispielsweise … 😉
    Ich selbst bin wohl das absolute Gegenteil. Die Bezeichnung Allesfresser fände ich jedoch beleidigend. Wie auch immer, außer Aal, Grünkohl, Hirn und Tütenwein kann ich praktisch alles zu mir nehmen. Natürlich habe ich Vorlieben, die aber auch variieren können.
    Jetzt zu meinen Punkten:
    Du hast in Deinen Beiträgen mehrere Lebensmittel erwähnt.
    Joghurt, Milch, Haferflocken, Bananen …
    Du konsumierst das nach Deinen Angaben in sehr kleinem Maß. Aber dennoch, alle benannten Lebensmittel stehen bei mir persönlich auf der roten Liste. Gründe sind KH, Stärke und Zucker.
    Kcal von 300-500 täglich (und zudem Sport?)
    Also ich glaube weder, dass das auf Dauer funktionieren, noch in irgendeiner Form gesund sein kann. Ich selbst hatte zwischen 1.200 und 1.500 kcal am Tag und wusste, dass das eigentlich zu wenig ist. War schwierig, das auf 2.000 einzupendeln im Rahmen meiner „Richtlinien“.

    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 --
    Bearbeitet von User am 23.01.2024 15:03:50. Grund: Korrektur Grammatik
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    am 23.01.2024 15:33:28 | IP (Hash): 380278211
    Absolut einsehbar, Deine Verwunderung. Ich sehe da kein Problem drin. Ich würde wahrscheinlich genauso reagieren, wenn ich Du wäre.

    Du kannst davon ausgehen, dass ich ebenso verwundert bin wie Du. Das war so nicht geplant.

    Was vermutlich am meisten Verwunderung auslöst, ist, dass ich genetisch Vegetarierin bin. Ich habe mir das nicht ausgesucht. So wie Du Dir nicht ausgesucht hast, ein „Allesesser“ zu sein. Was vermutlich die meisten Menschen sind und was ganz normal ist. Daran, dass das bei mir keine persönliche Entscheidung war, liegt vielleicht auch, dass ich Salat nicht so unbedingt mag. Ist aber nur eine Vermutung. Ich mag Gemüse in gekochter Form und auch mal Möhren, Tomaten oder Gurken roh. Ich bin keine von diesen Frauen, die immer Salat essen, um ihre Figur zu halten. Die sind wahrscheinlich alle keine Vegetarierinnen und essen auch mal Fleisch oder Fisch. Bei Fisch bin ich mir nicht sicher, aber Fleisch würde ich durchaus essen, wenn ich könnte. Ich finde den Geruch, wenn so etwas zubereitet wird, immer sehr lecker. Aber essen kann ich es trotzdem nicht.

    Was die Lebensmittel betrifft: Haferflocken habe ich schon lange nicht mehr gegessen, will das aber jetzt wieder versuchen, weil diese Haferkur für Diabetiker empfohlen wird. Sonst würde ich das wahrscheinlich nicht essen.
    Milch ist auch extrem reduziert, seit ich praktisch keinen Milchkaffee mehr trinke. Die habe ich vielleicht in den letzten zwei Wochen einmal oder zweimal getrunken.
    Die Bananen waren noch von meiner Magenverstimmung übriggeblieben und mussten weg, sonst hätte ich die auch nicht gegessen. Werde jetzt erstmal auch keine mehr essen.
    Mit dem Joghurt (süßem Joghurt), das ist auch nicht üblich. Irgendwie war mir an dem Tag so danach, da fühlte ich mich generell nicht besonders wohl. Normalerweise habe ich seit Beginn dieses Jahres bzw. seit Beginn des Intervallfastens praktisch überhaupt keine Lust auf Süßes.
    Joghurt an sich (ohne süß) finde ich persönlich nicht schlimm. Da mache ich mir auch mal eine Salatsoße draus für Gurkensalat oder so.
    Die geringen Kalorien kommen ganz von selbst. Ich esse nur, wenn ich Hunger habe, und höre auf zu essen, wenn ich satt bin. Das ist normalerweise nach dem Mittagessen. Der Durchschnitt liegt auch eher bei so 700 Kalorien. Es sind nur einzelne Tage, an denen es noch weniger ist. Aber das richtet sich dann auch nach meinem Hunger. Ich mache das nicht absichtlich.
    Sport würde ich das, was ich mache, gar nicht so sehr nennen. Es ist eher Bewegung. Und ich habe bisher keine Einbußen dabei gespürt. Im Gegenteil. Ich habe jetzt an die 10 Kilo abgenommen und fühle mich von Tag zu Tag fitter. Sonst würde ich das nicht machen, nur um abzunehmen. So verrückt bin ich nicht. 😊

    Eins musst Du natürlich auch bedenken: Ich bin eine kleine Frau, Du bist ein wesentlich größerer Mann. Deshalb und auch wegen mehr Muskelmasse brauchst Du mehr Kalorien. ABER das, was ich esse, ist ja nicht das, was allein an Kalorien zugeführt wird. Der Rest kommt aus meinem Fett, das zu Energie verarbeitet wird. Also ich könnte gar nicht sagen, wie viele Kalorien ich am Tag habe. Jedenfalls wesentlich mehr als das, was ich esse. Das ist sozusagen nur ein Zubrot zu der Energie aus meinem Fett. Und bei dem, was ich abgenommen habe, kann man wohl davon ausgehen, dass ich eine ganze Menge Kalorien aus Fett zur Verfügung habe jeden Tag.

    Wenn das Fett abgebaut ist – was sicherlich noch einige Zeit dauert –, dann werde ich sehen, was ich tatsächlich brauche.
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    am 24.01.2024 09:39:17 | IP (Hash): 380278211
    Ich habe das spaßeshalber mal ausgerechnet. Bis jetzt habe ich 10 Kilo abgenommen. 1 Kilo Fett entspricht 7.000 Kalorien, sagt man. Man muss 7.000 Kalorien einsparen, um 1 Kilo Fett abzunehmen. Wenn das Umgekehrte ebenfalls gilt, habe ich aus 10 mal 7.000 Kalorien 70.000 Kalorien bezogen. Umgerechnet auf die 24 Tage, die ich das jetzt mache, wären das ca. 2.900 Kalorien zusätzlich jeden Tag, die ich zu den 300, 500, 700, 800 Kalorien, die ich am Tag gegessen habe, zur Verfügung hatte.

    Natürlich ist die Rechnung nicht so einfach, denn das, was ich abgenommen habe, war nicht nur Fett, sondern auch Wasser und anderes. Aber selbst, wenn nur die Hälfte Fett war, sind das immer noch knapp 1.500 Kalorien täglich aus meinem eigenen Vorrat zusätzlich zu dem, was ich von außen zuführe. Also das ist mehr, als ich normalerweise verbrauche. 😀

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    am 24.01.2024 17:13:57 | IP (Hash): 41115453
    Danke für Deine offenen Worte.
    Am Anfang zehrst Du natürlich von Deinen Fettreserven.
    Ich würde Dir aber empfehlen, nicht ganz so brutal vorzugehen, wie aktuell.
    Aber Du weißt das besser als ich.

    Ich habe in den letzten Wochen meine Ernährung kaum umgestellt. Um auf ca. 2.000 kcal + am Tag zu kommen, habe ich einen oder zwei Quarks (250 g 20%) mehr gegessen. Je nach sonstigem Verzehr mit Rohkost und Olivenöl. Etwas Salz war immer dabei.

    Das klingt nicht sexy, mir schmeckt es aber.

    Mein Gewicht blieb konstant. Seit Wochenende sank es aber wieder um immerhin 2 kg. Seltsam.

    Naturjoghurt hat irgendwie eine andere Zusammensetzung als beispielsweise Buttermilch. So meide ich sämtliche Milchprodukte außer Quark und Buttermilch (die einen hohen KH-Wert aufweist)- Beim Quark greife ich zu 20%, weil Milchzuckeranteil geringer als Magerstufe.

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    am 24.01.2024 22:04:38 | IP (Hash): 1687142551
    Ich weiss nicht, ich kenne die Rechnung mit den 7000 bis 8000 kcal zwar, steht ja überall so, aber das ist bei mir weit mehr als nur 1 kilo.
    Würde ich 7000 oder 8000 pro Woche weniger essen dann stünden da locker 2 bis 3 kilo weniger an.
    Gilt auch für den umgekehrten Fall mit dem zunehmen. Tatsächlich merke ich es auf der Waage bereits wenn ich auch nur 3 oder 4x hintereinander 500 kcal "mehr" konsuiert habe.

    Ich würde mal annehmen dein Tagesverbrauch sind vielleicht 1800 kcal, mit viel fahrrad und diversen Aktivitäten vielleicht 2000.
    In 24 Tagen kannst du also maximal 48.000 kcal verbrannt haben, theoretisch, bei Null essen.
    Realistisch hast du aber nur 35.000 kcal verbrannt, da du aber 10 kilo angenommen hast wirst du wohl ebenfalls keine 8.000 kcal brauchen für 1kg Gewicht (auch nicht mit Wasser und sonstigem), bei dir sind das auch eher 2 kilo oder sogar mehr.

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    am 25.01.2024 06:46:26 | IP (Hash): 381581846
    Jetzt am Anfang vielleicht. Aber mit der Zeit wird das schon weniger. Sagt wenigstens meine Erfahrung. Wobei Zunehmen immer schneller geht als Abnehmen normalerweise.

    Gestern war allerdings so ein chaotischer Tag, dass ich dann zum ersten Mal mal wieder abends was gegessen habe. Ich war so ein bisschen erschöpft. Und wenn ich müde bin, habe ich meistens Lust, was zu essen. Dann hat meine bessere Hälfte Nudeln gekocht, und schon saß ich mit am Tisch. 😏

    Unter anderen Umständen ist mir das völlig egal. Ich kann auch dabeisitzen, wenn andere essen, aber gestern war eine Ausnahme. So bin ich gestern dann auf über 1.400 Kalorien gekommen. 160g KH. Meistens war ich jetzt unter 100g KH. Zum Teil sogar unter 50g. Aber Ausnahmen müssen auch mal sein. Heute geht es normal weiter.
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    am 25.01.2024 14:12:50 | IP (Hash): 1918556820
    Und damit ist mein Esstag schon wieder beendet. Nach dem Frühstück hatte ich 250 Kalorien auf der Liste und absolut keinen Hunger mehr. Ich habe einige Zeit auf den Hunger gewartet, aber der kam nicht. Daraufhin habe ich beschlossen, meine Kalorien heute mal mit ein bisschen Milchkaffee aufzupeppen, damit es nicht bei 250 Kalorien bleibt. Insgesamt sind es 4 Milchkaffees geworden, und damit bin ich jetzt bei 450 Kalorien. Jetzt geht aber wirklich nichts mehr rein. Das nächste Essen findet erst wieder morgen statt.

    Ich könnte mir vorstellen, dass die Nudeln von gestern noch nachwirken. Die haben mich so satt gemacht, dass ich heute einfach nicht viel essen kann. Es könnte aber auch der Rest der Linsen sein, die noch von gestern übrig waren und die ich heute zum Frühstück gegessen habe.
    Bearbeitet von User am 25.01.2024 14:14:55. Grund: Ergänzung
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    am 25.01.2024 18:45:25 | IP (Hash): 2010869902
    Hallo @Kelly,
    Hallo @all,

    zwei Dinge vielleicht noch:

    Ich habe mich nur auf die Reduzierung des Langzeitzuckers konzentriert.
    Das Abnehmen kam dann von selbst.
    Hat auch eine Weile gedauert bis die Kleidergröße geringer wurde.

    (Den Zuckerwert per Fingerpieps o.ä. wurde vor x Jahren vor einer OP gemacht. Ich kenne das folglich gar nicht.)

    Essen kann ich im Rahmen meiner Lebensmittel was ich will. Zu jeder Uhrzeit. Wenn ich Hunger habe, esse ich. Und ich habe fast immer Hunger. Hungern im eigentlichen Sinne tue ich aber gewiss nicht. Und ich schaue schon drauf, dass ich beispielsweise nicht mehr als 80 g KH pro Tag zu mir nehme. Meistens liege ich bei ca. 70. Fett liegt gleich auf oder etwas drüber. Auf über 100 g komme ich selten.
    Zumindest ist das aktuell so.

    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 --
    Bearbeitet von User am 25.01.2024 18:48:13. Grund: Grammatik
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    am 25.01.2024 20:01:05 | IP (Hash): 1280865913
    https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar mit der blauen Kurve in der ersten Grafik als gesunder Durchschnitt nach einem KH-reichen Frühstück. Diese Kurve findet im Langzeitwert HbA1c überhaupt nicht statt, denn sie ist zeitlich kürzer als 3-4 Stunden. Sie könnte auch doppelt oder 3mal so hoch sein und würde am HbA1c-Wert nix ändern.
    Aber sie würde wahrscheinlich je höher umso schneller wieder Hunger machen, und wie das zusammenhängt, ist super verständlich und nachvollziehbar in “Der Glukosetrick” beschrieben :)

    ----------------------------------------------
    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
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    am 25.01.2024 20:09:20 | IP (Hash): 1918556820
    Ja, genau. Die Linsen heute Morgen habe mich ewig lang sattgemacht. Wenn ich nur ein Brot mit Quark und Tomate esse, habe ich schneller wieder Hunger. Obwohl sowohl Quark als auch Roggenvollkornbrot schon sehr satt machen. Deshalb habe ich überlegt, ob ich es in Zukunft nicht öfter so mache, dass ich morgens Hülsenfrüchte esse statt Brot.
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    am 25.01.2024 20:13:15 | IP (Hash): 1280865913
    Du kommst mir näher. Bei mir sinds so um 3-4 EL Kichererbsen - allerdings zusammen mit gut 200g geschredderten Möhren und 1EL Haferkleie und dazu 80g Camembert aus der Hand und 2 Pötte Milchkaffee


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    am 25.01.2024 20:16:49 | IP (Hash): 1918556820
    Buttermilch_14 schrieb:
    Ich habe mich nur auf die Reduzierung des Langzeitzuckers konzentriert. Das Abnehmen kam dann von selbst.

    Das ist auf jeden Fall eine gute Strategie. Man kann nicht an allen Fronten kämpfen. Dann reibt man sich nur auf.

    Buttermilch_14 schrieb:
    Hat auch eine Weile gedauert bis die Kleidergröße geringer wurde.

    Das ist bei mir umgekehrt. Ich habe schon mindestens eine, wenn nicht gar zwei Kleidergrößen verloren. Was mich sehr motiviert. Weil doch einiges an mir jetzt herunterhängt, das vorher noch auf meinen Hüften Platz genommen hat. 😀

    Buttermilch_14 schrieb:
    Wenn ich Hunger habe, esse ich.

    So sollte es sein.

    Buttermilch_14 schrieb:
    Und ich habe fast immer Hunger.

    Das ist bei mir völlig anders. Wenn ich satt bin, bin ich satt. Dann habe ich lange keinen Hunger mehr. Weshalb es wichtig ist, sich immer satt zu essen. Das mit den KH unter 100 ergibt sich bei mir praktisch von selbst. Was ich nicht erwartet hätte, da ich nie beabsichtigt hatte, Low Carb zu essen. Aber durch die Sachen, die ich esse, kommt es dazu. Was ich jetzt auch sehr schön finde, dass das so automatisch geht.
    Bearbeitet von User am 25.01.2024 20:20:12. Grund: Korrektur
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    am 25.01.2024 20:18:15 | IP (Hash): 1918556820
    hjt_Jürgen schrieb:
    Du kommst mir näher. Bei mir sinds so um 3-4 EL Kichererbsen - allerdings zusammen mit gut 200g geschredderten Möhren und 1EL Haferkleie und dazu 80g Camembert aus der Hand und 2 Pötte Milchkaffee

    Das klingt super lecker und gesund! 😃
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    am 27.01.2024 08:14:16 | IP (Hash): 782505040
    Ich frage mich so ein bisschen, ob es überhaupt sinnvoll ist, noch zusätzliche Maßnahmen wie Hafertage einzubauen, wenn das Intervallfasten so gut läuft. Kann das noch mehr positive Effekte bringen, als es allein schon das Intervallfasten bringt? Das, was der erste Hafertag jetzt gebracht hat, ist vor allen Dingen ein extrem niedrig-kalorischer Tag. Die eine Portion Haferflocken mit 75g hatte 271 Kalorien. Und da ich den Rest des Tages nichts mehr essen konnte, blieb es dann auch dabei.
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    am 27.01.2024 08:22:37 | IP (Hash): 1904521947
    Wenn man Haferflocken gut verträgt haben sie halt den großen Vorteil, dass man dadurch viele gute Inhaltsstoffe zu sich nimmt, zB Aminosäuren, Vitamine,Mineralstoffe, die der Körper ja braucht.
    Da ich leider auf Hafer verzichte, helfe ich mit (gerne!) mit leckeren Proteinshakes...mjam!

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    am 28.01.2024 13:25:10 | IP (Hash): 529720765
    Na ja, Proteinshakes würde ich nicht gerade als lecker bezeichnen, die meisten sind ja eklig süß, aber zur Not kann man das auch mal machen. Brauche ich aber eigentlich nicht, wenn ich genügend Milchprodukte zu mir nehme. Da kommt einiges an Eiweiß zusammen. Und auch Eiweiß aus Gemüse, insbesondere Hülsenfrüchte. Zuoberst Erbsen, die haben das meiste Eiweiß, dann Kichererbsen, die sind auch noch gut dabei, Kidneybohnen, Linsen usw. Alles sehr leckere Sachen, mit denen man viel machen kann.

    Ich habe so den Eindruck, das einige Leute denken, Intervallfasten wäre eine Diät, die man irgendwann mal wieder aufgibt und dann isst man wieder „normal“. Intervallfasten IST normal. Und mit einer entsprechenden Ernährungsumstellung auf viel Gemüse gibt es keinen Grund, je in seinem Leben wieder anders zu essen.

    Vielleicht liegt es an diesem Wort „Fasten“. Das wird wohl missverstanden. Intervallfasten ist kein Fasten. Es hat eigentlich überhaupt nichts damit zu tun. Es ist nur eine gesunde Art zu essen.
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    am 28.01.2024 13:44:03 | IP (Hash): 118067528
    Ich denke schon, dass Intervallfasten vielfach tatsächlich als Fasten betrieben wird, nach dem man anschließend wieder zu drei Mahlzeiten oder vier pro Tag und eben auch insgesamt mehr Essen zurückkehrt.
    In dem Sinne machst du praktisch nichts mit Fasten, sondern du isst eben nur einmal pro Tag und da eben so viel, wie du pro Tag essen willst. Sicher kommst du auf diese Weise an ein Gewicht, für das dann passt, was du dann isst. Und wo du einstweilen abnehmen willst, bestätigt dein Abschmelzerfolg deinen Ansatz :)

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    am 28.01.2024 17:27:51 | IP (Hash): 215791486
    hjt_Jürgen schrieb:
    Ich denke schon, dass Intervallfasten vielfach tatsächlich als Fasten betrieben wird, nach dem man anschließend wieder zu drei Mahlzeiten oder vier pro Tag und eben auch insgesamt mehr Essen zurückkehrt.

    Du meinst Diät. Fasten ist etwas anderes. Und Intervallfasten ist wieder etwas anderes. Auf jeden Fall keine Diät. Wer das meint, hat es falsch verstanden.

    Für mich ist es eine sehr einfache Art abzunehmen und hoffentlich auch meinen Blutzucker (und meinen Blutdruck) zu senken. Ich betrachte es mehr als eine Heilmethode. Wie auch Heilfasten. Aber trotzdem ist das was anderes. Weil man nicht sein Leben lang absolut nichts essen kann wie beim Heilfasten. Aber man kann sein Leben lang Intervallfasten. Oder eben einfach mit gesunden Pausen essen. Wie man es auch nennen will.

    Im Englischen nennt man es wesentlich sinnvoller „time-restricted eating“. Was ja eigentlich nur heißt, dass man sich nicht den ganzen Tag etwas reinstopft, nur weil das unsere Supermärkte heute so leicht machen. Dadurch haben wir ja meistens diese ganzen Zivilisationskrankheiten.

    Ob man das allerdings „Zivilisation“ nennen kann, wage ich doch zu bezweifeln. 😀 Sich ständig Chips und Süßigkeiten reinzustopfen ist wohl eher unzivilisiert. Aber das führt dann doch zu weit, das hier zu diskutieren. 😎
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    am 28.01.2024 17:40:08 | IP (Hash): 190148729
    Kelly...irgendwie drehst du dir die Dinge hin, wie sie dir gefallen...so mein Eindruck.

    Fasten, egal welche Version du wählst, ist immer eine vorübergehende Maßnahme, um den Körper zu entlasten, den Stoffwechsel zu normalisieren und vieles Mehr. Heilmethode kommt schon ehr in die richtige Richtung. Auch die Sache mit den ca. 300 kcal pro Tag ist nichts, was du dauerhaft machen solltest.

    Irgendwann musst du mal wieder auf Normal zurück gehen...du willst ja gesund werden und nicht noch kränker, als du bist.
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    am 28.01.2024 18:03:11 | IP (Hash): 118067528
    Zuckerle schrieb:
    Fasten, egal welche Version du wählst, ist immer eine vorübergehende Maßnahme, um


    warum nicht, um dauerhaft weniger als bisher zu essen? Wie viel dann konkret für die dann ja gewissermaßen neue Kelly schließlich als normal passen wird, wird sich rausstellen, wenn sie nach ihrer Meinung genug abgenommen hat. Und auch, ob das dann mit Mittag- und Abendessen und zum Frühstück Fasten=Nichtessen geht oder zum Frühstück und zum Abendessen Fasten und nur zum Mittag essen wie jetzt, wird sich rausstellen. Und wie man das dann nennt, is doch eigentlich "wurscht", oder?

    Persönlich würde mich daran stören, dass die eine vergleichsweise große Mahlzeit pro Tag mit eher 500-600 kcal und auch etwas mehr nicht zum Ausschalten des Typ 2 Diabetes taugt, sondern allenfalls dazu, dass der BZ halt weniger viel zu hoch ansteigt.

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    am 28.01.2024 22:37:38 | IP (Hash): 190148729
    Sorry Jürgen...aber dein Geschwurbel ist für mich einfach nur unverständlich...oder war mein Post unverständlich und du hast nicht verstanden, was ich sagen wollte...
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    am 28.01.2024 23:49:22 | IP (Hash): 1904521947
    Weißt du Kelly: ich rede hier nicht von dem Billigzeugs, das du vielleicht unter Formula oder sonst welchem Zeugs kennst.
    Und: es geht um hochwertiges Protein, das essentielle und semi-essentielle Aminosäuren in ordentlichen Mengen enthält, kaum Kohlenhydrate/Zucker. DAS machst du mit Milchprodukten und Hülsenfrüchten nicht wett. ERBSEN haben übrigens pro 100gr 14gr Kohlenhydrate! Kichererbsen haben sogar 61 gr Kohlenhydrate pro 100gr.....da freut sich die BSD.

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    am 29.01.2024 09:01:13 | IP (Hash): 215791486
    Zuckerle schrieb:
    Fasten, egal welche Version du wählst, ist immer eine vorübergehende Maßnahme

    Nein. Heilfasten ja. Aber Intervallfasten ist ein Lebensstil, den man sein ganzes Leben lang beibehält.


    Zuckerle schrieb:
    Irgendwann musst du mal wieder auf Normal zurück gehen.

    Wie ich schon mal an anderer Stelle sagte: Intervallfasten IST normal. Da muss man nirgendwohin zurückgehen.


    Zuckerle schrieb:
    Sorry Jürgen...aber dein Geschwurbel ist für mich einfach nur unverständlich...oder war mein Post unverständlich und du hast nicht verstanden, was ich sagen wollte...

    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, @Zuckerle. 🤣
    Bearbeitet von User am 29.01.2024 09:03:04. Grund: Ergänzung
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    am 29.01.2024 09:08:50 | IP (Hash): 215791486
    Nada schrieb:
    Weißt du Kelly: ich rede hier nicht von dem Billigzeugs, das du vielleicht unter Formula oder sonst welchem Zeugs kennst.
    Und: es geht um hochwertiges Protein, das essentielle und semi-essentielle Aminosäuren in ordentlichen Mengen enthält, kaum Kohlenhydrate/Zucker. DAS machst du mit Milchprodukten und Hülsenfrüchten nicht wett. ERBSEN haben übrigens pro 100gr 14gr Kohlenhydrate! Kichererbsen haben sogar 61 gr Kohlenhydrate pro 100gr.....da freut sich die BSD.


    Ich kenne überhaupt keine Formula-Diäten. Ich habe so etwas nämlich noch nie gemacht. Ich habe das nur immer bei anderen gesehen und gehört. Und fand es immer schon Schwachsinn. Gut, so etwas wie eine Studie wie die von Taylor ist da eine Ausnahme, denn da müssen die Voraussetzungen für alle gleich sein, damit das Ergebnis überprüfbar ist. Aber ansonsten ... „Ich brauche mal schnell meine Bikinifigur, also trinke ich jetzt ein paar Wochen nur noch Shakes.“ Das ist doch Quatsch. Wenn man das ganze Jahr über gesund lebt, sollte das nicht nötig sein.
    Klar haben Hülsenfrüchte Kohlenhydrate. Aber das spielt doch keine Rolle, wenn man sich nicht damit vollstopft. Ich habe durchschnittliche 60g KH pro Tag.
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    am 29.01.2024 09:20:38 | IP (Hash): 215791486
    hjt_Jürgen schrieb:
    Zuckerle schrieb:
    Fasten, egal welche Version du wählst, ist immer eine vorübergehende Maßnahme, um

    warum nicht, um dauerhaft weniger als bisher zu essen?

    Genau. Ich merke jetzt schon, dass ich viel weniger brauche, um satt zu sein. Warum sollte ich das irgendwann wieder ändern? Ich bin satt und zufrieden und nehme ab. Und irgendwann werde ich mein Zielgewicht erreicht haben und nicht mehr abnehmen.

    hjt_Jürgen schrieb:
    Persönlich würde mich daran stören, dass die eine vergleichsweise große Mahlzeit pro Tag mit eher 500-600 kcal und auch etwas mehr nicht zum Ausschalten des Typ 2 Diabetes taugt, sondern allenfalls dazu, dass der BZ halt weniger viel zu hoch ansteigt.


    Die Frage ist: Taugt es wirklich nicht dazu? Denn es wird ja immer behauptet, dass Übergewicht der größte Motor ist, der den Diabetes antreibt. Und bei vielen reichen ja schon 10-15 Kilo, um nicht mehr im diabetischen Bereich zu sein.
    Ich esse übrigens zwei Mahlzeiten am Tag, nur in einem relativ engen Fenster. Also beispielsweise Frühstück um 10:30Uhr und Mittag um 13:00Uhr oder 14:00Uhr. Danach bin ich satt und brauche nichts mehr bis zum nächsten Tag. Ich höre nie auf, bevor ich richtig satt bin.
    Ich denke, in unserer adipösen Gesellschaft, in der überall und ständig von Diäten die Rede ist, meinen die meisten jetzt, dass alles eine Diät ist, was nicht etwas den ganzen Tag in sich reinstopfen ist. Ziel sollte doch aber sein, gesund zu essen. Auf Dauer.
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    am 29.01.2024 09:57:07 | IP (Hash): 2112195232
    Nada schrieb:
    Weißt du Kelly: ich rede hier nicht von dem Billigzeugs, das du vielleicht unter Formula oder sonst welchem Zeugs kennst.
    Und: es geht um hochwertiges Protein, das essentielle und semi-essentielle Aminosäuren in ordentlichen Mengen enthält, kaum Kohlenhydrate/Zucker. DAS machst du mit Milchprodukten und Hülsenfrüchten nicht wett. ERBSEN haben übrigens pro 100gr 14gr Kohlenhydrate! Kichererbsen haben sogar 61 gr Kohlenhydrate pro 100gr.....da freut sich die BSD.




    Also, meine BSD findet Erbsen und andere Hülsenfrüchte super....

    Warum soll man das mit Milch und Hülsenfrüchten nicht ausgleichen können?

    Ich habe absolut kein Problem auf genügend Proteine pro Tag zu kommen (100g mind.).
    Die Quellen sind vielfältig: Fleisch, Fisch, Seefood aller Art, Käse, Quark, Yoghurt, Hülsenfrüchte, Nüsse, PIlze, Eier und Produkte in denen Eiern enthalten sind, Soja.....
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    am 29.01.2024 11:28:45 | IP (Hash): 215791486
    Eben. Ich glaube, diese Angst vor Kohlenhydraten verzerrt ein wenig den Blick. Die KH werden zu einer Art Feind gemacht, wie es früher das Fett war. Aber weder die KH noch das Fett haben das verdient. Selbstverständlich muss man als Diabetiker auf Kohlenhydrate achten und kann nicht einfach den ganzen Tag Süßes in sich reinstopfen. Aber deshalb kann man doch komplexe KH in Vollkornbrot, Hafer, Erbsen essen. Nur eben nicht zu viel.

    Und Eiweiß ist auch immer so ein Thema. Dabei enthält jede normale Ernährung (nicht Süßigkeiten, Chips und Pizza) genügend Eiweiß, wenn man nicht gerade Kraftsportler ist. Ich esse fast jeden Tag Käse und Quark. Gerade sitze ich jetzt hier mit Buttermilch und Hüttenkäse. Joghurt steht auch noch im Kühlschrank. Zum Gemüse mische ich meistens Feta. Und/oder es kommen Mandeln dazu, Sesam, Walnüsse ... Das hat alles sehr viel Eiweiß.
    Bearbeitet von User am 29.01.2024 11:30:21. Grund: Ergänzung
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    am 29.01.2024 12:13:09 | IP (Hash): 109108931
    Kelly schrieb:
    Die Frage ist: Taugt es wirklich nicht dazu? Denn es wird ja immer behauptet, dass Übergewicht der größte Motor ist, der den Diabetes antreibt. Und bei vielen reichen ja schon 10-15 Kilo, um nicht mehr im diabetischen Bereich zu sein.


    Da geht ein bisschen was durcheinander, nicht nur bei dir, sondern z.B. auch bei den Ernährungsdocs. Denn bei den meisten Menschen macht auch das dickste Übergewicht keinen Typ 2 Diabetes.

    Bei den Docs ist Remission, wenn die BZ-Werte mit der Auswahl und Portionierung vom Essen im unteren prädiabetischen Bereich gehalten werden können. Nach meinem Verständnis ist Remission dann, wenn der BZ 24/7 im völlig gesunden Rahmen verläuft und eine KH-Portion, die mit eingeschaltetem Diabetes wie bei den Ernährungsdocs noch einen Anstieg von deutlich über 200 macht, allenfalls noch kurz bei 140 mg/dl anstößt.

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    am 29.01.2024 12:16:43 | IP (Hash): 1532091295
    Kelly schrieb:
    Eben. Ich glaube, diese Angst vor Kohlenhydraten verzerrt ein wenig den Blick. Die KH werden zu einer Art Feind gemacht, wie es früher das Fett war. Aber weder die KH noch das Fett haben das verdient.



    Es geht nicht um Angst&Vorurteil. es geht um den gemessenen Blutzuckerwert. Und um die Schäden, die zu hoher BZ anrichten kann.
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    am 29.01.2024 12:37:52 | IP (Hash): 215791486
    Wobei es allerdings auch noch immer auf die Höhe des BZ ankommt. Mein höchster HbA war 7,4, mein letzter war 6,7. Wenn ich hier von hohen zweistelligen Zahlen lese, verstehe ich die Angst. Und wenn ich einen solchen Wert hätte, würde ich wahrscheinlich versuchen, ganz auf KH zu verzichten. Aber bei meinen Werten muss ich mich vor allem darum bemühen, dass sie nicht höher werden. Denn für mein Alter wäre ein HbA von 6,5 völlig in Ordnung. Erst wenn er über 7,5 geht, ist er nicht mehr in Ordnung. Also stelle ich jetzt meine Ernährung so ein, dass ich auf 6,5 oder niedriger komme.
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    am 29.01.2024 12:53:09 | IP (Hash): 109108931
    Kelly schrieb:
    Wobei es allerdings auch noch immer auf die Höhe des BZ ankommt. Mein höchster HbA war 7,4, mein letzter war 6,7. Wenn ich hier von hohen zweistelligen Zahlen lese, verstehe ich die Angst.


    Der HbA1c-Wert ist unabhängig von den BZ-Spitzen, die wir uns mit unserem Essen jeweils um ne Stunde danach machen. Die können wir nur direkt selbst messen. Denn der HbA1c kann nur Spitzen “berücksichtigen”, die länger als 3-4 Stunden anhalten.

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    am 29.01.2024 13:33:02 | IP (Hash): 190148729
    Zuckerle schrieb:
    Sorry Jürgen...aber dein Geschwurbel ist für mich einfach nur unverständlich...oder war mein Post unverständlich und du hast nicht verstanden, was ich sagen wollte...

    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, @Zuckerle. 🤣[/quote]

    Was soll das Kelly? Warum bist du der Meinung, dass ich im Glashaus sitze?
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    am 29.01.2024 17:57:16 | IP (Hash): 1446167479
    hjt_Jürgen schrieb:
    Bei den Docs ist Remission, wenn die BZ-Werte mit der Auswahl und Portionierung vom Essen im unteren prädiabetischen Bereich gehalten werden können.

    Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Manchmal ist es sogar noch darüber, und sie betrachten das schon als Erfolg. Natürlich ist jede Blutzuckersenkung ein Erfolg gegenüber einem höheren Wert zuvor, aber das ist manchmal schon verwirrend.

    Die einen stellen sich auf die neue Low-Carb- oder LOGI-Ernährung ein, nehmen super ab, und auch die Blutzuckerwerte sinken. Wobei man dann ja nicht weiß, liegt es am geringeren Gewicht oder an der Ernährung? Vor allem, wenn ein 180-Kilo-Mann dann gerade mal 10 oder 15 Kilo abnimmt, und der HbA ist auf 5,8 gefallen oder so. Jeder Mensch ist anscheinend sehr, sehr anders.
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    am 29.01.2024 17:58:34 | IP (Hash): 1446167479
    Zuckerle schrieb:
    Was soll das Kelly? Warum bist du der Meinung, dass ich im Glashaus sitze?

    Denk mal drüber nach. Vielleicht kommst Du drauf. 😄
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    am 29.01.2024 18:38:30 | IP (Hash): 190148729
    Dann würde ich dich nicht fragen. Was soll das? So ein Aussage machen und dan sagen "denk mal drüber nach". Das ist einfach nur rotzfrech und respektlos...
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    am 29.01.2024 22:56:13 | IP (Hash): 1904521947
    ""Ich brauche mal schnell meine Bikinifigur, also trinke ich jetzt ein paar Wochen nur noch Shakes.“ Das ist doch Quatsch.Wenn man das ganze Jahr über gesund lebt, sollte das nicht nötig sein.
    Klar haben Hülsenfrüchte Kohlenhydrate. Aber das spielt doch keine Rolle, wenn man sich nicht damit vollstopft. Ich habe durchschnittliche 60g KH pro Tag. "

    Ich will dich sicher nicht überzeugen, Kelly.
    Du hast hier wohl ein Vorurteil, das kannst du auch gerne behalten und pflegen ;-). Es geht mir eher darum, die Sache mit den Shakes mal richtigzustellen:
    Für mich sind ausgesuchte (!) Shakes eine gute und gesunde Möglichkeit, meinen Körper mit den notwendigen Aminosäuren zu versorgen. Dazu kommen noch ein paar gute Mineralstoffe und Vitamine. Ich bin absolut überzeugt davon, dass man diese Amino´s braucht und nicht die Möglichkeit hat, diese in ausreichender Menge (!!) über die tägliche Nahrung zu beziehen. Ebenso Vitamine und Co..
    Ich mache Kraft-Ausdauertraining seit ich 14 bin. Und seitdem supplementiere ich Aminos. Zuletzt hatte ich diese in Kapselform, auch weil man nicht so leicht an wirklich gute Shakes kommt. Das hat sich jetzt geändert.

    LG
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    am 30.01.2024 00:47:01 | IP (Hash): 1904521947
    @Zuckerle:
    Du solltest dich vielleicht mal über die Methode Intervallfasten informieren, bevor du dich dazu äußerst.
    Intervallfasten sollte tatsächlich - und das sagen viele kompetente Fachleute - im besten Fall eine lebenslange Ernährungsumstellung sein. Nur hält das nicht jeder durch.
    Natürlich kann man dadurch den Körper heilen. "Deine Nahrung soll deine Medizin sein". Eben weil man mit zwei Mahlzeiten pro Tag auf bestimmte Zeiten begrenzt (damit meine ich tägliche Essenszeiten) nicht mehr wahllos irgendwelches Essen (wenn man das so nennen kann) in sich hineinfuttert, sondern sicher an guter und reichhaltiger Nahrung interessiert ist.
    Mich erinnert das an die Situationen bei Verwandten, wo der Tisch am Sonntag sich biegt vor Fleisch, verschiedene Sorten, möglichst viel und das bitte möglichst billig... nein, danke!
    Ich würde die Bezeichnung Intervallfasten lieber gegen "gesunde, körpergerechte und sinnvolle Ernährungsform" tauschen. Oder findest du es normal, wenn jemand, der 8 Stunden im Büro hockt, 3x täglich isst?! Diese Form taugt für Handwerker, Landwirte etc., die den ganzen Tag körperliche Arbeit leisten. Es muss dem Lebensstil angepasst sein.

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    am 30.01.2024 09:25:38 | IP (Hash): 1446167479
    Ja, das ist es eben: Die meisten Leute sind einfach uninformiert. Sie hören „Fasten“, verwechseln das mit „Hungern“ und kriegen wahrscheinlich allein bei der Vorstellung, auf Essen verzichten zu müssen, einen Fressanfall. 😀

    Aber genauso wenig, wie Fasten etwas mit Hungern zu tun hat, hat Intervallfasten etwas mit Verzichten zu tun. Man kann alles essen, was man möchte. Wenn das natürlich Tüten voller Süßigkeiten und Chips sind oder nur immer Fertiggerichte oder Pizzadienst, statt selbst zu kochen, dann ist es wahrscheinlich ein Verzicht, wenn man sich dieses Gift nicht mehr zuführt.

    Wenn man aber einigermaßen vernünftig isst, gibt es keinen Verzicht. Man beschränkt nur seine Essenszeiten und muss keine Kalorien zählen. Ich schreibe zwar meistens alles auf, was ich esse, aber das ist zu meinem eigenen Vergnügen. Ich könnte das auch lassen. Man isst, wenn man Hunger hat, und hört auf zu essen, wenn man satt ist. Das reicht völlig aus.

    Mit Diabetes ist es etwas anders, weil man da eher in Richtung weniger Kohlenhydrate gehen sollte, aber das hat mit dem Diabetes zu tun, nicht mit dem „time-restricted eating“.
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    am 30.01.2024 09:43:58 | IP (Hash): 190148729
    Kelly nochmal: Warum sitze ich deiner Meinung nach im Glashaus?
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    am 30.01.2024 11:03:51 | IP (Hash): 1538924060
    Kelly schrieb:
    Wenn man aber einigermaßen vernünftig isst, gibt es keinen Verzicht. Man beschränkt nur seine Essenszeiten und muss keine Kalorien zählen. Ich schreibe zwar meistens alles auf, was ich esse, aber das ist zu meinem eigenen Vergnügen. Ich könnte das auch lassen. Man isst, wenn man Hunger hat, und hört auf zu essen, wenn man satt ist. Das reicht völlig aus.


    Time-restricted-eating kann nach meinem Verständnis durchaus gleich viel oder sogar mehr Essen bedeuten, als mit den üblichen 3 Mahlzeiten pro Tag.
    Fasten bedeutet nach meinem Verständnis dagegen immer weniger bis nichts essen. Intervallfasten verstehe ich entsprechend als das Weglassen der Mahlzeit(en) im jeweiligen Fasten-Intervall und damit auch den Wegfall des entsprechenden Anteils am gesamten Kalorien-Budget.

    Wo du nach deiner Schilderung noch immer abnimmst, schaffst du wohl auf für dich auskömmliche Art ein erhebliches Kalorien-Defizit. Und mit dem Abnehmen wirst du auch sicher den Teil vom höher als gesunden BZ los, der bei dir an den zuvielen Kilos hängt.
    Ob du auf diese Weise auch deine persönlichen Einschaltgrenzen in Leber und Betazellen unterschreiten und deine T2D ausschalten kannst, bleibt abzuwarten.

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    am 30.01.2024 13:03:32 | IP (Hash): 1446167479
    Ja, das werde ich dann sehen. Das Abnehmen ist jetzt nur der erste Schritt, denn eigentlich muss niemand so erhebliches Übergewicht haben, wie ich es die größte Zeit meines Lebens hatte. Aber man wusste eben zu wenig darüber, wie das zustandekommt. Dass die Gene da mitspielen, ist zwar mittlerweile klar (hätte ich das nur früher gehabt, diese Möglichkeit, das zu testen), aber man kann auch nicht alles auf die Gene schieben.

    Bei uns zu Hause wurde zwar immer frisch gekocht, aber sehr deftig, weil ich aus einer Bauernfamilie stamme, die aber nicht mehr auf einem Bauernhof lebte. Es wurde gekocht, als würden alle noch den ganzen Tag auf dem Feld arbeiten, während mittlerweile alle Bürojobs hatten. Und schon sammelten sich die Kilos an. Auch ohne Snacks und Chips aus der Tüte oder Süßigkeiten.

    Dass Intervallfasten mir so sehr liegt, konnte ich damals noch gar nicht wissen, weil das noch gar kein Thema war. Das ist erst in den letzten Jahren aufgekommen. Dennoch hatte ich auch vorher schon oft unbewusst Intervallfasten gemacht, da ich ja noch nie gefrühstückt habe und das Mittagessen fast immer meine erste Mahlzeit war.

    Aber abgenommen habe ich dabei nicht, denn ich habe in der Essenszeit die falschen Sachen gegessen. Ich habe viel gearbeitet, habe selten bis nie gekocht, schnell mal abends eine Pizza gegessen und ein Glas Wein getrunken, mittags vielleicht nur einen Becher Hüttenkäse und eine Buttermilch. Das hat für mich gereicht, um NICHT abzunehmen. Oftmals habe ich auch sehr spät gegessen, weil ich erst sehr spät von der Arbeit nach Hause kam, 23 Uhr, 24 Uhr.

    Jetzt, wo ich das Intervallfasten bewusst mache, ist das ganz anders. Erstens arbeite ich nicht mehr, weil ich in Rente bin, und bin deshalb nicht mehr an irgendwelche Bürozeiten gebunden. Zweitens koche ich mit Blick auf die Zutaten immer selbst, und drittens esse ich abends überhaupt nichts mehr. Da purzeln die Kilos ganz von selbst und ohne dass ich mich quälen muss, weil ich immer satt bin. Mal sehen, wie lange das so geht.
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    am 30.01.2024 19:22:40 | IP (Hash): 1904521947
    Das war bei mir ja ähnlich... .
    Nicht gefrühstückt, höchstens mal am Wochenende, dann den ganzen Tag Kaffee mit viel Milch, und spät abends dann recht unkontrolliert gegessen. Das war auch eine Art Ersatz-Befriedigung nach dem Job.Ich habe schon gerne gekocht, auch für meinen Mann und meinen Sohn, aber eher auch deftig. Gewohnheit eben. Die letzten 15 Jahre.
    Vorher immer schlank, kein Problem, das Gewicht zu halten, immer Top-Figur, viel Sport und Bewegung.
    Mit Intervallfasten (wenn wir das so nennen...) habe ich erst kurz nach meiner DM-Diagnose begonnen, also etwa Mitte Oktober/Anfang November. Und es tut mir und meinem Körper unglaublich gut, feste Essenszeiten zu haben. Da kommt auch nicht vorher - kein Termin, keine Physio, kein Anruf, NICHTS. Das ist die Zeit, mein Essen gemütlich und mit Lust vorzubereiten, mich kurz darauf einzustimmen und dann schön serviert zu genießen.

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    am 30.01.2024 19:57:29 | IP (Hash): 880573512
    Ich mache das Intervallfasten mind. 5x die Woche, das Frühstück fällt da aus.
    Am Wochenende frühstücke ich wenn ich Lust dazu habe und im Urlaub ebenso.
    Also, ich handhabe das frei und nicht stur nach irgendeinem Plan. Es ist auch keine Abnehmkur (ich will ja auch gar nicht weiter abnehmen), es ist nur einfach so, das man mit einer Mahlzeit weniger pro Tag seine Tageskalorien nur schwierig erreicht, das geht überhaupt nur mit 2 sehr grossen Portionen oder einigen Snacks zwischendurch. Also der Abnehmeffekt ist da eher ungewollt und passiert ganz automatisch.

    Ich mache das in erster Linie weil ich mich wohlfühle mit diesem System, das ist überhaupt kein Leiden und Hungern, das ist eine reine Gewöhnungssache und ich glaube der BSD tut es auch mal gut wenn sie mal Ruhe hat und nicht schuften muss. Könnte sein das diese Essenspausen ein guter Baustein sind in der Diabetes-eigentherapie.



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    am 31.01.2024 10:10:48 | IP (Hash): 1781887398
    Das ist ja das Schöne am Intervallfasten: dass es so flexibel ist. Man kann Fastenfenster und Essfenster hinschieben, wo man will. Wie es eben am besten für einen ist. Und man kann es auch handhaben, wie man will. Eher mit festen Essenszeiten oder eher mit flexiblen Essenszeiten, je nach Bedarf.

    Ich habe keine festen Essenszeiten, sondern ich fange dann an zu essen, wenn ich Hunger bekomme. Und ab da geht dann das Essfenster los. Meistens ist das so um halb elf oder auch elf. Manchmal wird es auch halb zwölf oder zwölf. Spielt alles keine große Rolle. Ich richte mich da einfach nach meinem Körper.

    Ebenso mit dem Aufhören. Ich höre irgendwann am Nachmittag auf, wenn ich satt bin. Kein Stress, kein Druck, nur ein lockeres Gerüst, damit man einen gewissen Anhaltspunkt hat.
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    am 04.02.2024 08:42:06 | IP (Hash): 1897798185
    Leia_Cake schrieb:
    Die YouTube-Videos des mir bekannten Sten Ekberg sind aus meiner Sicht - ähnlich jenen von Eric Berg - nicht zu empfehlen. Fakten werden ausgelassen oder verdreht, unbegründete Äußerungen getätigt und auch insgesamt ist sein „Content“ eher „Mainstreamhalbwissen“, wie es auch diverse Fitnessmagazine weitergeben.
    Von Verweisen auf Studien und kontextbezogene Empfehlungen haben die Herren auch noch nichts gehört. Ich halte von ihnen nicht und ihren Videos nicht viel und rate ab, ihnen allzu viel Bedeutung beizumessen 👎


    Man darf nicht vergessen, dass sowohl Ekberg als auch Berg keine Ärzte sind. Sie sind beide Chiropraktiker. Dafür gibt es in englischsprachigen Ländern auch einen Doktor. Zudem sind Übertreibungen und Verallgemeinerungen, Pauschalisierungen jeder Art und das Weglassen von Fakten, die einem nicht passen, in Amerika etwas ganz Normales.
    Deshalb vertraue ich da lieber auf Dr. Jason Fung, der ein studierter Arzt ist, Nierenspezialist und ebenfalls ein Anhänger von Low Carb und ganz besonders Intervallfasten oder "Time-restricted Eating".

    "Type 2 Diabetes Remission - Top 5 Keys | Reverse Diabetes | Jason Fung"
    (https://youtu.be/IlrTgea_vgs?si=Ad3uBrzCKFhx5V_N)
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    am 04.02.2024 09:32:08 | IP (Hash): 1057708477
    Kelly schrieb:
    Deshalb vertraue ich da lieber auf Dr. Jason Fung, der ein studierter Arzt ist, Nierenspezialist und ebenfalls ein Anhänger von Low Carb und ganz besonders Intervallfasten oder "Time-restricted Eating".


    Trotzdem redet er zum Teil sachlich völligen Quatsch,
    1.) denn in unserem Organismus läuft kein Glukosespeicher über wie ein zu voller Kühlschrank. Wenn Menschen ohne Typ 2 viel mehr Glukose in sich reinstopfen, als sie verbrauchen, haben sie trotzdem einen gesunden Blutzucker, weil bei denen alle Glukose, die nicht gebraucht wird, in Fett umgewandelt und als Fett gespeichert wird. Die Regelung dafür funktioniert bei uns mit T2D so nicht. Und sie funktioniert auch dann nicht so, wenn wir ihn erfolgreich zurück gedreht haben.
    2.) denn Protein ist nur so lange keine Glukose, wie der Organismus das direkt gebraucht, also z.B. in Muskeln, die direkt genutzt werden. Aus allem Protein, was nicht direkt gebraucht wird, werden keine Muskeln, sondern auch einfach nur Glukose und daraus bei gesunden Menschen Fett und bei uns mit T2D gern zum Teil auch zu hoher Blutzucker.

    Mir ist klar, dass komplizierte Vorgänge vereinfacht dargestellt werden müssen, wenn man damit ein breiteres Publikum erreichen will. Aber die Vereinfachung hat für mich dort ihre Grenzen, wo statt des tatsächlichen Prozesses eine plausible Phantasie ausgegeben wird.

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    am 04.02.2024 10:00:26 | IP (Hash): 1897798185
    Das Problem ist: Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass es KEINEN Überlauf gibt. Und er spricht nicht von Glucose, sondern von Insulin. Das ist ja nun ein großer Unterschied. Das Insulin ist der Übeltäter, nicht die Glucose.

    Das erklärt er sehr ausführlich (und nicht vereinfacht, weil das ein medizinischer Kongress war) hier in diesem Vortrag:
    "Reversing Type 2 Diabetes | Jason Fung": https://youtu.be/6KS7M0s2fJM?si=FO9b8-62jxT-JGoS
    In dem Vortrag zitiert er auch die Ergebnisse von Taylor, und die unterstützen seine Hypothese voll und ganz. Der Twin Cycle ist für Fung genauso existent wie für Taylor.

    Man muss sein Denken vom Zucker weg auf das Insulin lenken. Der Zucker ist nicht das Problem. Das Insulin ist das Problem. Je weniger Insulin, desto weniger Diabetes Typ 2. Natürlich nicht KEIN Insulin. Dann ist es Typ 1. Aber normal hohes Insulin ist gesundes Insulin. Und schon ist der Typ 2 verschwunden. Jedenfalls die Symptome. Den Schalter, der uns genetisch zu Diabetikern macht, können wir ja nicht beeinflussen.

    Wenn man immer vom Zucker aus denkt und wie man ihn runterkriegen kann (indem man z.B. Insulin spritzt), geht das am Problem vorbei. Semaglutid beispielsweise ist da wesentlich besser. Aber das gibt es ja noch nicht lange.

    Warum funktioniert Fasten bzw. Intervallfasten oder auch die sehr kalorienarme Taylor-Diät bei Typ2 so gut? Weil dadurch das Insulin runterkommt.
    Bearbeitet von User am 04.02.2024 10:04:25. Grund: Ergänzung
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    am 04.02.2024 16:21:41 | IP (Hash): 1057708477
    Kelly schrieb:
    Das Problem ist: Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass es KEINEN Überlauf gibt.


    Wofür brauchst du einen wissenschaftlichen Beweis? Dass alle Glukose ausschließlich durch die Leber in den Kreislauf gelangt? Das ist völlig unstreitig. Überfließen kann also nur die Leber.

    In der Leber wird - wieder völlig unstreitig - ein großer Teil der Glukose, egal ob neu gegessen oder via Glukoneogenese selbst gemacht, im eigenen Glykogenspeicher gespeichert. Und ein weiterer mehr oder weniger großer Teil wird - wieder völlig unstreitig - direkt in Triglyzeride=Fett umgebaut.
    Und ein kleiner Teil wird in den Kreislauf entlassen, eben im Rahmen eines postprandialen kleinen BZ-Hügels.

    Mit T2D wächst der Hügel zum Gebirge, weil nur mit T2D die Leber quasi überläuft.
    Die meisten Übergewichtig haben und kriegen keinen T2D, denn deren Lebern haben keine T2D Fettschwelle, die sie überschreiten könnten. Deswegen geben diese Lebern nie zuviel oder gar zunehmend zuviel Glukose in den Kreislauf, sondern da wird alle Glukose, die nicht direkt im Glykogenspeicher zwischengelagert werden kann, sofort in Fett umgewandelt.

    Du hast übrigens recht: Der Übeltäter ist nicht sosehr die Glukose, wie vielmehr das Insulin. Nur können wir das Insulin nicht messen und zuverlässig davon ausgehen, dass bei uns mit T2D praktisch immer mehr Insulin in Umlauf ist, als gesund beim gleichen BZ gebraucht wird. Und vor allem davon, dass jeder BZ-Anstieg eine deutlich höhere Insulin-Ausgabe bewirkt. Mit gesundem BZ machen wir uns das für uns mögliche Minimum an größerem Insulinumsatz.

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    am 04.02.2024 17:10:47 | IP (Hash): 1897798185
    Es gibt entweder "Lock and Key", das alte Modell, das davon ausgeht, dass die Zellen so eine Art Schloss haben, das vom Insulin aufgeschlossen werden muss. Nur dann kommt die Glukose in die Zellen und kann dort ihren Dienst tun. Also spritzt man Insulin, damit das geschehen kann, weil der Körper nicht mehr genug Insulin zur Verfügung stellt.

    Oder es gibt das "Overflow"-Modell, wobei man davon ausgeht, dass es schon zu viel Insulin im Körper gibt und jedes weitere Zuführen von Insulin ungefähr so ist, als wollte man in einen schon vollen Zug noch mehr Leute reinstopfen. Irgendwann ist die Zelle/der Zug voll, und es geht einfach nichts mehr rein.

    Das ist eigentlich alles. Beide Modelle sind nur Spekulationen und nicht bewiesen. Mit dem Intervallfasten (oder einer VLCD, also einer Ernährung mit sehr wenig Kalorien) ermöglicht man es dem Körper, wieder selbst genügend Insulin zur Verfügung zu stellen, und das ist das Ende der Geschichte. Weniger Insulin, weniger Fetteinlagerung in Leber, Bauchspeicheldrüse oder die sonstigen Fettzellen des Körpers. Weniger Insulin, und endlich funktioniert die Fettverbrennung wieder. Also nimmt man ab, das Fett um Leber und Bauchspeicheldrüse und im restlichen Körper verschwindet, und ab einem gewissen Zeitpunkt ist man in Remission.
    Bearbeitet von User am 04.02.2024 17:15:13. Grund: Ergänzung
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    am 04.02.2024 17:29:41 | IP (Hash): 1057708477
    Kelly schrieb:
    Oder es gibt das "Overflow"-Modell, wobei man davon ausgeht, dass es schon zu viel Insulin im Körper gibt und jedes weitere Zuführen von Insulin ungefähr so ist, als wollte man in einen schon vollen Zug noch mehr Leute reinstopfen. Irgendwann ist die Zelle/der Zug voll, und es geht einfach nichts mehr rein.


    Das Modell hat 2 Haken:

    1. Insulin hat einmal im Blut eine Halbwertzeit von nicht ganz 5 Minuten. Nach 10 Minuten ist von 2 Einheiten nur noch 1 im Blut und noch 5 Minuten weiter nur noch 0,5 und... Für einen hohen Insulinspiegel muss also beständig wahnsinnig viel nachgeliefert werden, und diese fortlaufende Lieferung muss eine Ursache haben, von der ich in dem Modell nix sehe.
    2. Warum haben Menschen ohne T2D unendliche Züge und unendliche Koffer und...? Also warum haben sie keine solchen Begrenzungen ihrer Nahrungsaufnahme? Warum haben die meisten von denen, die irgendwann nicht mehr durch die Tür passen, KEINEN Overflow, keinen T2D?

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    Bearbeitet von User am 04.02.2024 17:30:21. Grund: ,
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    am 05.02.2024 11:41:05 | IP (Hash): 39621275
    Na ja, das Modell wird immer nur in Zusammenhang mit Diabetes erwähnt. Bei den Leuten, bei denen es funktioniert, gibt es ja keinen Overflow. Da kommt genau so viel Insulin in die Zelle, wie die Zelle braucht. Manchmal wird bei dem alten Modell, dem mit dem Schloss und dem Schlüssel, die Erklärung gegeben, dass das Schlüsselloch wie mit einem Kaugummi zugeklebt ist, wenn man Diabetes hat. Und dann geht der Schlüssel nicht mehr rein. Aber das sind alles nur Krücken, um sich zu erklären, was sich die Wissenschaftler eigentlich nicht erklären können.

    Es wird ständig Insulin nachgeliefert, weil die Leute ständig essen. Ein Snack nach dem anderen. Und solange Nahrung reinkommt, wird das Insulin getriggert. Deshalb funktioniert das Ganze ja dann schnell wieder, wenn man fastet. Oder wenn man die Drinks von Taylor zu sich nimmt und sonst nichts.
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    am 05.02.2024 15:54:34 | IP (Hash): 1059000138
    Kelly schrieb:
    Es wird ständig Insulin nachgeliefert, weil die Leute ständig essen. Ein Snack nach dem anderen. Und solange Nahrung reinkommt, wird das Insulin getriggert. Deshalb funktioniert das Ganze ja dann schnell wieder, wenn man fastet. Oder wenn man die Drinks von Taylor zu sich nimmt und sonst nichts.


    Auch wenn man nicht isst, wird ständig Insulin nachgeliefert. Denn Lebr und Nieren produzieren beständig Glukose aus Eiweiß. 2 Teile Protein werden 1 Teil Glukose und 1 Teil Wärme für unsere Körperwärme.
    Glukoneogenese heißt die Produktion, und die Leber macht auf diese Weise allein um 10 Gramm Glukose pro Stunde.

    UND die Hauptaufgabe vom Insulin ist nicht das Ausstopfen irgendwelcher Zellen mit Glukose. Denn die Zellen, die für die Aufnahme von Glukose Insulin brauchen, können genauso gut Fett als Energielieferant nutzen. Die sind also auf die Glukose gar nicht angewiesen. Und die Zellen, die auf Glukose angewiesen sind, wie z.B. die roten Blutkörperchen, brauchen zur Aufnahme von Glukose kein Insulin.

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    am 05.02.2024 16:33:24 | IP (Hash): 39621275
    Ich weiß jetzt nicht genau, was Du damit sagen willst. Dass das Insulin-Niveau nicht runtergeht, wenn man fastet? Weil man eben nichts isst? Ich glaube, da spricht doch die eine oder andere Erkenntnis aus irgendwelchen Studien dagegen.

    Natürlich ist es so, dass eventuell sehr viel mehr Glucose zur Verfügung steht, wenn man Fett verbrennt beim Fasten. Der Blutzuckerspiegel kann also durchaus hochgehen. Wobei dem Insulin dann auch nichts anderes übrigbleibt als ebenfalls hochzugehen, um dem entgegenzuwirken. Aber auf längere Sicht wird beides runtergehen, der Zucker und das Insulin.

    Zellen können Fett nicht einfach so verwenden. Es muss zuerst in Glukose umgewandelt werden. Was nicht geschehen kann, wenn der Insulinspiegel hoch ist. Denn Insulin stoppt die Fettverbrennung. Insulin will Fett einlagern, nicht verbrauchen.

    Ob es nun die Hauptaufgabe von Insulin ist, die Glukose in die Zellen zu bringen, ist irrelevant. Es ist EINE Aufgabe von Insulin, das zu tun. Deshalb nehmen alle Diabetiker, die Insulin spritzen, zu. Wenn man jemanden dick machen will, muss man ihm nur Insulin verschreiben. Denn dann wird alle Energie, die nicht sofort verbraucht werden kann, in die Fettdepots geschoben, und kein Gramm Fett wird da rausgeholt, weil das Insulin das nicht zulässt. Insulin ist ein Masthormon, kein Abnehmhormon.

    Somit kann man nichts Besseres tun als zu fasten, wenn man abnehmen will, und dadurch den Insulinspiegel niedrig zu halten, damit das Insulin nicht mehr alle Energie in die Fettdepots schiebt, sondern die Energie, die der Körper braucht, da rausholt, weil von außen nichts zugeführt wird. Und schon nimmt man ab.
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    am 05.02.2024 16:55:50 | IP (Hash): 1059000138
    Abnehmen und Fett verbrennen bedeutet, dass die Zellen, die sich aus Fett mit Energie versorgen können, genau das tun. Da wird nirgendwo Fett vom Insulin rausgeholt und zunächst in Glukose umgewandelt und dann mit Hilfe von Insulin in die Zellen gestopft, damit sie es verbrennen.

    Verbrennen bedeutet im Zusammenhang mit unserem Organismus immer “nutzen”. Und die Muskelzellen und die meisten Hirnzellen brauchen keine Glukose, sondern können sich direkt und ohne Insulin aus Fett versorgen.

    Die Hauptaufgabe vom Insulin im Zusammenhang mit Glukose ist das Umwandeln von Glukose in Fett. So gibt es keine Glukosebelastung im Kreislauf, und unsere Fettspeichermöglichkeiten sind praktisch unbegrenzt. Das kannst du schön an Menschen wie der “Fettlöserin” sehen.

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    am 06.02.2024 08:34:16 | IP (Hash): 381570955
    Das tut das Insulin ja auch nicht. 😀 Das Insulin stoppt die Fettverbrennung. Insulin MACHT Fett. Es speichert das Fett. Rausholen des Fettes geht nur, wenn das Insulin sehr niedrig ist und deshalb nicht dazwischenfunkt. Das Gehirn braucht keine Glukose? Es kann sich aus Fett versorgen, ohne dass das vorher in irgendwas umgewandelt wird, womit das Gehirn etwas anfangen kann? Wo steht das denn?
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    am 06.02.2024 11:40:50 | IP (Hash): 632057551
    hjt_Jürgen schrieb:
    Und die Muskelzellen und die meisten Hirnzellen brauchen keine Glukose, sondern können sich direkt und ohne Insulin aus Fett versorgen.



    Das ist natürlich so Quatsch oder zumindest missverständlcihe formuliert.
    Gehirn und Muskeln brauchen mal in erster Linie Glukose, sogar sehr viel, ohne Gukose geht im Körper gar nichts, das ist das "Benzin" für unsere kleinen Motoren.

    Wenn wir wenig Glukose (Kohlenhydrate) von aussen zuführen und auch zu wenig andere Nährstoffe (Fasten), macht der Köprfer selber welche und dann kommen die anderen vorhandenen Nährstoffe ins Spiel, unter anderem das was da so verfügbar ist - körpereigene Eiweisse und Fette z.B.

    Sowohl Eiweisse als auch Fette müssen aber zunächst einmal biochemisch ungewandelt werden.
    Mit "Fett" kann der Körfer auch nichts anfangen, das wird erst mal zerlegt und die Einzelteie des fetts interessieren da.

    Der Stoffwechsel ist schon ein bisschen komplexer und noch nicht mal zu 100% verstanden, das ist auf jeden Fall nichts was man mit einem Satz beschreiben kann.
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    Gunter21 schrieb:
    Das ist natürlich so Quatsch oder zumindest missverständlcihe formuliert.
    Gehirn und Muskeln brauchen mal in erster Linie Glukose, sogar sehr viel, ohne Gukose geht im Körper gar nichts, das ist das "Benzin" für unsere kleinen Motoren.


    hier mal ein bisschen Nachhilfe https://de.wikipedia.org/wiki/Ketogene_Di%C3%A4t
    mit vielen interessanten Infos und Erfahrungen auch hier, wo nicht gehungert und auch nicht unbedingt abgenommen, sondern einfach alltäglich ketogen gegessen wird https://forum.lchf.de/

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    am 06.02.2024 13:26:57 | IP (Hash): 381570955
    Ja, die Keto-Leute ... Die erzählen so einiges. Weil es in ihre Ideologie passt. Genauso erzählen die High-Carb-Leute genau das Gegenteil. Weil es in IHRE Ideologie passt. Da muss man sich seine eigene Meinung bilden.

    Selbst wenn man Low Carb isst, ist das Ziel nicht unbedingt, ketogen zu leben. Und solange man nicht in Ketose ist, trifft es definitiv nicht zu, dass das Hirn ohne Glukose überleben kann. Wenn man in Ketose ist, kann das Gehirn tatsächlich auch Ketonkörper nutzen. Aber auf keinen Fall Fett. Auch da muss das Fett erstmal in Ketonkörper umgewandelt werden.

    Das bedeutet natürlich im Umkehrschluss, dass man keine Glukose essen muss. Kohlenhydrate braucht niemand wirklich. Der Körper kann das, was er braucht, aus anderem, das er hat, herstellen.

    Momentan baut mein Körper sehr viel Fett ab, aber das wird in Glukose umgewandelt und dann entsprechend verwendet. Somit habe ich momentan eventuell sogar mehr Zucker im Blut als vorher. Aber wenn das Fett abgebaut ist, wird da nicht mehr viel kommen. Dann muss ich doch das eine oder andere von außen zuführen. Das dauert aber sicher noch ein paar Monate. Auch wenn mein Fett sich fast wie Butter in der Sonne verflüchtigt. 😎

    Und da bin ich der Diskussion hier wirklich dankbar. Die Erfahrungen einiger hier, die sehr viel abgenommen und ihren Diabetes damit in Remission gebracht haben. Auch das, was Taylor herausgefunden hat. Zuvor wäre ich wahrscheinlich mit den Kalorien nicht so tief gegangen, wie ich es momentan tue. Denn es wird doch sehr vor Diäten gewarnt, die so wenig Kalorien enthalten.

    Dabei wird allerdings die reine Kalorienreduktion als Grundlage genommen, nicht Fasten und auch nicht Shakes für eine gewisse Zeit, wie es Taylor mit seinen Probanden gemacht hat. Das ist eine ganz andere Ausgangslage. Über die ich mir vorher nicht so richtig bewusst war. Erst die Diskussion in diesem Forum hat mich darauf gebracht.
    Bearbeitet von User am 06.02.2024 13:36:42. Grund: Korrektur
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    am 06.02.2024 14:47:43 | IP (Hash): 1532091295
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/201673/Gegen-Diabetes-und-Adipositas-Dein-Freund-der-Ketonkoerper

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    DM2 in Remission ohne Medikamente
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    am 06.02.2024 15:32:46 | IP (Hash): 1280866937
    Kelly schrieb:
    Momentan baut mein Körper sehr viel Fett ab, aber das wird in Glukose umgewandelt und dann entsprechend verwendet. Somit habe ich momentan eventuell sogar mehr Zucker im Blut als vorher.


    Das ist völlig unzutreffend, wie du hier lesen magst
    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2011/daz-31-2011/wie-aus-fett-zucker-werden-kann#:~:text=Fetts%C3%A4uren%20auf%20demselben%20Weg%20wie,Dr
    Die Glukose für deinen noch immer höher als gesund normalen Blutzucker, die du nicht isst, liefern dir Leber und Nieren mit wenigstens 10 Gramm pro Stunde aus Protein.

    Und die meisten Verbraucher nutzen bei "ketogen" statt der Glukose schlicht ganz normale Fettsäuren zu ihrer Energieversorgung. Ketonkörper=aufbereitetes Fett brauchen auf Dauer praktisch nur wenige.

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    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
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    am 07.02.2024 09:10:41 | IP (Hash): 1282716003
    Henrie schrieb:
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/201673/Gegen-Diabetes-und-Adipositas-Dein-Freund-der-Ketonkoerper

    Superartikel, Henrie! Da wird ja sozusagen alles zusammengefasst, was wir hier auch schon besprochen haben. Ich glaube zwar nicht, dass ich Ketonkörper produziere (ich weiß gar nicht, wie man die messen kann), aber ich merke es sehr deutlich, dass ich jetzt weniger Kohlenhydrate esse. Ich bleibe auf jeden Fall immer unter 100g am Tag. Oftmals sogar unter 50g. Und lange bis sehr lange Fastenperioden zwischen 18 und 23 Stunden. Sodass der Körper richtig Fett aus meinen Depots rausholen kann. Was er ja auch fleißig tut.