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    am 25.01.2024 20:16:49 | IP (Hash): 1918556820
    Buttermilch_14 schrieb:
    Ich habe mich nur auf die Reduzierung des Langzeitzuckers konzentriert. Das Abnehmen kam dann von selbst.

    Das ist auf jeden Fall eine gute Strategie. Man kann nicht an allen Fronten kämpfen. Dann reibt man sich nur auf.

    Buttermilch_14 schrieb:
    Hat auch eine Weile gedauert bis die Kleidergröße geringer wurde.

    Das ist bei mir umgekehrt. Ich habe schon mindestens eine, wenn nicht gar zwei Kleidergrößen verloren. Was mich sehr motiviert. Weil doch einiges an mir jetzt herunterhängt, das vorher noch auf meinen Hüften Platz genommen hat. 😀

    Buttermilch_14 schrieb:
    Wenn ich Hunger habe, esse ich.

    So sollte es sein.

    Buttermilch_14 schrieb:
    Und ich habe fast immer Hunger.

    Das ist bei mir völlig anders. Wenn ich satt bin, bin ich satt. Dann habe ich lange keinen Hunger mehr. Weshalb es wichtig ist, sich immer satt zu essen. Das mit den KH unter 100 ergibt sich bei mir praktisch von selbst. Was ich nicht erwartet hätte, da ich nie beabsichtigt hatte, Low Carb zu essen. Aber durch die Sachen, die ich esse, kommt es dazu. Was ich jetzt auch sehr schön finde, dass das so automatisch geht.
    Bearbeitet von User am 25.01.2024 20:20:12. Grund: Korrektur
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    am 25.01.2024 20:18:15 | IP (Hash): 1918556820
    hjt_Jürgen schrieb:
    Du kommst mir näher. Bei mir sinds so um 3-4 EL Kichererbsen - allerdings zusammen mit gut 200g geschredderten Möhren und 1EL Haferkleie und dazu 80g Camembert aus der Hand und 2 Pötte Milchkaffee

    Das klingt super lecker und gesund! 😃
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    am 27.01.2024 08:14:16 | IP (Hash): 782505040
    Ich frage mich so ein bisschen, ob es überhaupt sinnvoll ist, noch zusätzliche Maßnahmen wie Hafertage einzubauen, wenn das Intervallfasten so gut läuft. Kann das noch mehr positive Effekte bringen, als es allein schon das Intervallfasten bringt? Das, was der erste Hafertag jetzt gebracht hat, ist vor allen Dingen ein extrem niedrig-kalorischer Tag. Die eine Portion Haferflocken mit 75g hatte 271 Kalorien. Und da ich den Rest des Tages nichts mehr essen konnte, blieb es dann auch dabei.
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    am 27.01.2024 08:22:37 | IP (Hash): 1904521947
    Wenn man Haferflocken gut verträgt haben sie halt den großen Vorteil, dass man dadurch viele gute Inhaltsstoffe zu sich nimmt, zB Aminosäuren, Vitamine,Mineralstoffe, die der Körper ja braucht.
    Da ich leider auf Hafer verzichte, helfe ich mit (gerne!) mit leckeren Proteinshakes...mjam!

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    am 28.01.2024 13:25:10 | IP (Hash): 529720765
    Na ja, Proteinshakes würde ich nicht gerade als lecker bezeichnen, die meisten sind ja eklig süß, aber zur Not kann man das auch mal machen. Brauche ich aber eigentlich nicht, wenn ich genügend Milchprodukte zu mir nehme. Da kommt einiges an Eiweiß zusammen. Und auch Eiweiß aus Gemüse, insbesondere Hülsenfrüchte. Zuoberst Erbsen, die haben das meiste Eiweiß, dann Kichererbsen, die sind auch noch gut dabei, Kidneybohnen, Linsen usw. Alles sehr leckere Sachen, mit denen man viel machen kann.

    Ich habe so den Eindruck, das einige Leute denken, Intervallfasten wäre eine Diät, die man irgendwann mal wieder aufgibt und dann isst man wieder „normal“. Intervallfasten IST normal. Und mit einer entsprechenden Ernährungsumstellung auf viel Gemüse gibt es keinen Grund, je in seinem Leben wieder anders zu essen.

    Vielleicht liegt es an diesem Wort „Fasten“. Das wird wohl missverstanden. Intervallfasten ist kein Fasten. Es hat eigentlich überhaupt nichts damit zu tun. Es ist nur eine gesunde Art zu essen.
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    am 28.01.2024 13:44:03 | IP (Hash): 118067528
    Ich denke schon, dass Intervallfasten vielfach tatsächlich als Fasten betrieben wird, nach dem man anschließend wieder zu drei Mahlzeiten oder vier pro Tag und eben auch insgesamt mehr Essen zurückkehrt.
    In dem Sinne machst du praktisch nichts mit Fasten, sondern du isst eben nur einmal pro Tag und da eben so viel, wie du pro Tag essen willst. Sicher kommst du auf diese Weise an ein Gewicht, für das dann passt, was du dann isst. Und wo du einstweilen abnehmen willst, bestätigt dein Abschmelzerfolg deinen Ansatz :)

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    am 28.01.2024 17:27:51 | IP (Hash): 215791486
    hjt_Jürgen schrieb:
    Ich denke schon, dass Intervallfasten vielfach tatsächlich als Fasten betrieben wird, nach dem man anschließend wieder zu drei Mahlzeiten oder vier pro Tag und eben auch insgesamt mehr Essen zurückkehrt.

    Du meinst Diät. Fasten ist etwas anderes. Und Intervallfasten ist wieder etwas anderes. Auf jeden Fall keine Diät. Wer das meint, hat es falsch verstanden.

    Für mich ist es eine sehr einfache Art abzunehmen und hoffentlich auch meinen Blutzucker (und meinen Blutdruck) zu senken. Ich betrachte es mehr als eine Heilmethode. Wie auch Heilfasten. Aber trotzdem ist das was anderes. Weil man nicht sein Leben lang absolut nichts essen kann wie beim Heilfasten. Aber man kann sein Leben lang Intervallfasten. Oder eben einfach mit gesunden Pausen essen. Wie man es auch nennen will.

    Im Englischen nennt man es wesentlich sinnvoller „time-restricted eating“. Was ja eigentlich nur heißt, dass man sich nicht den ganzen Tag etwas reinstopft, nur weil das unsere Supermärkte heute so leicht machen. Dadurch haben wir ja meistens diese ganzen Zivilisationskrankheiten.

    Ob man das allerdings „Zivilisation“ nennen kann, wage ich doch zu bezweifeln. 😀 Sich ständig Chips und Süßigkeiten reinzustopfen ist wohl eher unzivilisiert. Aber das führt dann doch zu weit, das hier zu diskutieren. 😎
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    am 28.01.2024 17:40:08 | IP (Hash): 190148729
    Kelly...irgendwie drehst du dir die Dinge hin, wie sie dir gefallen...so mein Eindruck.

    Fasten, egal welche Version du wählst, ist immer eine vorübergehende Maßnahme, um den Körper zu entlasten, den Stoffwechsel zu normalisieren und vieles Mehr. Heilmethode kommt schon ehr in die richtige Richtung. Auch die Sache mit den ca. 300 kcal pro Tag ist nichts, was du dauerhaft machen solltest.

    Irgendwann musst du mal wieder auf Normal zurück gehen...du willst ja gesund werden und nicht noch kränker, als du bist.
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    am 28.01.2024 18:03:11 | IP (Hash): 118067528
    Zuckerle schrieb:
    Fasten, egal welche Version du wählst, ist immer eine vorübergehende Maßnahme, um


    warum nicht, um dauerhaft weniger als bisher zu essen? Wie viel dann konkret für die dann ja gewissermaßen neue Kelly schließlich als normal passen wird, wird sich rausstellen, wenn sie nach ihrer Meinung genug abgenommen hat. Und auch, ob das dann mit Mittag- und Abendessen und zum Frühstück Fasten=Nichtessen geht oder zum Frühstück und zum Abendessen Fasten und nur zum Mittag essen wie jetzt, wird sich rausstellen. Und wie man das dann nennt, is doch eigentlich "wurscht", oder?

    Persönlich würde mich daran stören, dass die eine vergleichsweise große Mahlzeit pro Tag mit eher 500-600 kcal und auch etwas mehr nicht zum Ausschalten des Typ 2 Diabetes taugt, sondern allenfalls dazu, dass der BZ halt weniger viel zu hoch ansteigt.

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    am 28.01.2024 22:37:38 | IP (Hash): 190148729
    Sorry Jürgen...aber dein Geschwurbel ist für mich einfach nur unverständlich...oder war mein Post unverständlich und du hast nicht verstanden, was ich sagen wollte...
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    am 28.01.2024 23:49:22 | IP (Hash): 1904521947
    Weißt du Kelly: ich rede hier nicht von dem Billigzeugs, das du vielleicht unter Formula oder sonst welchem Zeugs kennst.
    Und: es geht um hochwertiges Protein, das essentielle und semi-essentielle Aminosäuren in ordentlichen Mengen enthält, kaum Kohlenhydrate/Zucker. DAS machst du mit Milchprodukten und Hülsenfrüchten nicht wett. ERBSEN haben übrigens pro 100gr 14gr Kohlenhydrate! Kichererbsen haben sogar 61 gr Kohlenhydrate pro 100gr.....da freut sich die BSD.

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    am 29.01.2024 09:01:13 | IP (Hash): 215791486
    Zuckerle schrieb:
    Fasten, egal welche Version du wählst, ist immer eine vorübergehende Maßnahme

    Nein. Heilfasten ja. Aber Intervallfasten ist ein Lebensstil, den man sein ganzes Leben lang beibehält.


    Zuckerle schrieb:
    Irgendwann musst du mal wieder auf Normal zurück gehen.

    Wie ich schon mal an anderer Stelle sagte: Intervallfasten IST normal. Da muss man nirgendwohin zurückgehen.


    Zuckerle schrieb:
    Sorry Jürgen...aber dein Geschwurbel ist für mich einfach nur unverständlich...oder war mein Post unverständlich und du hast nicht verstanden, was ich sagen wollte...

    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, @Zuckerle. 🤣
    Bearbeitet von User am 29.01.2024 09:03:04. Grund: Ergänzung
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    am 29.01.2024 09:08:50 | IP (Hash): 215791486
    Nada schrieb:
    Weißt du Kelly: ich rede hier nicht von dem Billigzeugs, das du vielleicht unter Formula oder sonst welchem Zeugs kennst.
    Und: es geht um hochwertiges Protein, das essentielle und semi-essentielle Aminosäuren in ordentlichen Mengen enthält, kaum Kohlenhydrate/Zucker. DAS machst du mit Milchprodukten und Hülsenfrüchten nicht wett. ERBSEN haben übrigens pro 100gr 14gr Kohlenhydrate! Kichererbsen haben sogar 61 gr Kohlenhydrate pro 100gr.....da freut sich die BSD.


    Ich kenne überhaupt keine Formula-Diäten. Ich habe so etwas nämlich noch nie gemacht. Ich habe das nur immer bei anderen gesehen und gehört. Und fand es immer schon Schwachsinn. Gut, so etwas wie eine Studie wie die von Taylor ist da eine Ausnahme, denn da müssen die Voraussetzungen für alle gleich sein, damit das Ergebnis überprüfbar ist. Aber ansonsten ... „Ich brauche mal schnell meine Bikinifigur, also trinke ich jetzt ein paar Wochen nur noch Shakes.“ Das ist doch Quatsch. Wenn man das ganze Jahr über gesund lebt, sollte das nicht nötig sein.
    Klar haben Hülsenfrüchte Kohlenhydrate. Aber das spielt doch keine Rolle, wenn man sich nicht damit vollstopft. Ich habe durchschnittliche 60g KH pro Tag.
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    am 29.01.2024 09:20:38 | IP (Hash): 215791486
    hjt_Jürgen schrieb:
    Zuckerle schrieb:
    Fasten, egal welche Version du wählst, ist immer eine vorübergehende Maßnahme, um

    warum nicht, um dauerhaft weniger als bisher zu essen?

    Genau. Ich merke jetzt schon, dass ich viel weniger brauche, um satt zu sein. Warum sollte ich das irgendwann wieder ändern? Ich bin satt und zufrieden und nehme ab. Und irgendwann werde ich mein Zielgewicht erreicht haben und nicht mehr abnehmen.

    hjt_Jürgen schrieb:
    Persönlich würde mich daran stören, dass die eine vergleichsweise große Mahlzeit pro Tag mit eher 500-600 kcal und auch etwas mehr nicht zum Ausschalten des Typ 2 Diabetes taugt, sondern allenfalls dazu, dass der BZ halt weniger viel zu hoch ansteigt.


    Die Frage ist: Taugt es wirklich nicht dazu? Denn es wird ja immer behauptet, dass Übergewicht der größte Motor ist, der den Diabetes antreibt. Und bei vielen reichen ja schon 10-15 Kilo, um nicht mehr im diabetischen Bereich zu sein.
    Ich esse übrigens zwei Mahlzeiten am Tag, nur in einem relativ engen Fenster. Also beispielsweise Frühstück um 10:30Uhr und Mittag um 13:00Uhr oder 14:00Uhr. Danach bin ich satt und brauche nichts mehr bis zum nächsten Tag. Ich höre nie auf, bevor ich richtig satt bin.
    Ich denke, in unserer adipösen Gesellschaft, in der überall und ständig von Diäten die Rede ist, meinen die meisten jetzt, dass alles eine Diät ist, was nicht etwas den ganzen Tag in sich reinstopfen ist. Ziel sollte doch aber sein, gesund zu essen. Auf Dauer.
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    am 29.01.2024 09:57:07 | IP (Hash): 2112195232
    Nada schrieb:
    Weißt du Kelly: ich rede hier nicht von dem Billigzeugs, das du vielleicht unter Formula oder sonst welchem Zeugs kennst.
    Und: es geht um hochwertiges Protein, das essentielle und semi-essentielle Aminosäuren in ordentlichen Mengen enthält, kaum Kohlenhydrate/Zucker. DAS machst du mit Milchprodukten und Hülsenfrüchten nicht wett. ERBSEN haben übrigens pro 100gr 14gr Kohlenhydrate! Kichererbsen haben sogar 61 gr Kohlenhydrate pro 100gr.....da freut sich die BSD.




    Also, meine BSD findet Erbsen und andere Hülsenfrüchte super....

    Warum soll man das mit Milch und Hülsenfrüchten nicht ausgleichen können?

    Ich habe absolut kein Problem auf genügend Proteine pro Tag zu kommen (100g mind.).
    Die Quellen sind vielfältig: Fleisch, Fisch, Seefood aller Art, Käse, Quark, Yoghurt, Hülsenfrüchte, Nüsse, PIlze, Eier und Produkte in denen Eiern enthalten sind, Soja.....
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    am 29.01.2024 11:28:45 | IP (Hash): 215791486
    Eben. Ich glaube, diese Angst vor Kohlenhydraten verzerrt ein wenig den Blick. Die KH werden zu einer Art Feind gemacht, wie es früher das Fett war. Aber weder die KH noch das Fett haben das verdient. Selbstverständlich muss man als Diabetiker auf Kohlenhydrate achten und kann nicht einfach den ganzen Tag Süßes in sich reinstopfen. Aber deshalb kann man doch komplexe KH in Vollkornbrot, Hafer, Erbsen essen. Nur eben nicht zu viel.

    Und Eiweiß ist auch immer so ein Thema. Dabei enthält jede normale Ernährung (nicht Süßigkeiten, Chips und Pizza) genügend Eiweiß, wenn man nicht gerade Kraftsportler ist. Ich esse fast jeden Tag Käse und Quark. Gerade sitze ich jetzt hier mit Buttermilch und Hüttenkäse. Joghurt steht auch noch im Kühlschrank. Zum Gemüse mische ich meistens Feta. Und/oder es kommen Mandeln dazu, Sesam, Walnüsse ... Das hat alles sehr viel Eiweiß.
    Bearbeitet von User am 29.01.2024 11:30:21. Grund: Ergänzung
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    am 29.01.2024 12:13:09 | IP (Hash): 109108931
    Kelly schrieb:
    Die Frage ist: Taugt es wirklich nicht dazu? Denn es wird ja immer behauptet, dass Übergewicht der größte Motor ist, der den Diabetes antreibt. Und bei vielen reichen ja schon 10-15 Kilo, um nicht mehr im diabetischen Bereich zu sein.


    Da geht ein bisschen was durcheinander, nicht nur bei dir, sondern z.B. auch bei den Ernährungsdocs. Denn bei den meisten Menschen macht auch das dickste Übergewicht keinen Typ 2 Diabetes.

    Bei den Docs ist Remission, wenn die BZ-Werte mit der Auswahl und Portionierung vom Essen im unteren prädiabetischen Bereich gehalten werden können. Nach meinem Verständnis ist Remission dann, wenn der BZ 24/7 im völlig gesunden Rahmen verläuft und eine KH-Portion, die mit eingeschaltetem Diabetes wie bei den Ernährungsdocs noch einen Anstieg von deutlich über 200 macht, allenfalls noch kurz bei 140 mg/dl anstößt.

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    am 29.01.2024 12:16:43 | IP (Hash): 1532091295
    Kelly schrieb:
    Eben. Ich glaube, diese Angst vor Kohlenhydraten verzerrt ein wenig den Blick. Die KH werden zu einer Art Feind gemacht, wie es früher das Fett war. Aber weder die KH noch das Fett haben das verdient.



    Es geht nicht um Angst&Vorurteil. es geht um den gemessenen Blutzuckerwert. Und um die Schäden, die zu hoher BZ anrichten kann.
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    am 29.01.2024 12:37:52 | IP (Hash): 215791486
    Wobei es allerdings auch noch immer auf die Höhe des BZ ankommt. Mein höchster HbA war 7,4, mein letzter war 6,7. Wenn ich hier von hohen zweistelligen Zahlen lese, verstehe ich die Angst. Und wenn ich einen solchen Wert hätte, würde ich wahrscheinlich versuchen, ganz auf KH zu verzichten. Aber bei meinen Werten muss ich mich vor allem darum bemühen, dass sie nicht höher werden. Denn für mein Alter wäre ein HbA von 6,5 völlig in Ordnung. Erst wenn er über 7,5 geht, ist er nicht mehr in Ordnung. Also stelle ich jetzt meine Ernährung so ein, dass ich auf 6,5 oder niedriger komme.
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    am 29.01.2024 12:53:09 | IP (Hash): 109108931
    Kelly schrieb:
    Wobei es allerdings auch noch immer auf die Höhe des BZ ankommt. Mein höchster HbA war 7,4, mein letzter war 6,7. Wenn ich hier von hohen zweistelligen Zahlen lese, verstehe ich die Angst.


    Der HbA1c-Wert ist unabhängig von den BZ-Spitzen, die wir uns mit unserem Essen jeweils um ne Stunde danach machen. Die können wir nur direkt selbst messen. Denn der HbA1c kann nur Spitzen “berücksichtigen”, die länger als 3-4 Stunden anhalten.

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    am 29.01.2024 13:33:02 | IP (Hash): 190148729
    Zuckerle schrieb:
    Sorry Jürgen...aber dein Geschwurbel ist für mich einfach nur unverständlich...oder war mein Post unverständlich und du hast nicht verstanden, was ich sagen wollte...

    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, @Zuckerle. 🤣[/quote]

    Was soll das Kelly? Warum bist du der Meinung, dass ich im Glashaus sitze?
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    am 29.01.2024 17:57:16 | IP (Hash): 1446167479
    hjt_Jürgen schrieb:
    Bei den Docs ist Remission, wenn die BZ-Werte mit der Auswahl und Portionierung vom Essen im unteren prädiabetischen Bereich gehalten werden können.

    Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Manchmal ist es sogar noch darüber, und sie betrachten das schon als Erfolg. Natürlich ist jede Blutzuckersenkung ein Erfolg gegenüber einem höheren Wert zuvor, aber das ist manchmal schon verwirrend.

    Die einen stellen sich auf die neue Low-Carb- oder LOGI-Ernährung ein, nehmen super ab, und auch die Blutzuckerwerte sinken. Wobei man dann ja nicht weiß, liegt es am geringeren Gewicht oder an der Ernährung? Vor allem, wenn ein 180-Kilo-Mann dann gerade mal 10 oder 15 Kilo abnimmt, und der HbA ist auf 5,8 gefallen oder so. Jeder Mensch ist anscheinend sehr, sehr anders.
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    am 29.01.2024 17:58:34 | IP (Hash): 1446167479
    Zuckerle schrieb:
    Was soll das Kelly? Warum bist du der Meinung, dass ich im Glashaus sitze?

    Denk mal drüber nach. Vielleicht kommst Du drauf. 😄
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    am 29.01.2024 18:38:30 | IP (Hash): 190148729
    Dann würde ich dich nicht fragen. Was soll das? So ein Aussage machen und dan sagen "denk mal drüber nach". Das ist einfach nur rotzfrech und respektlos...
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    am 29.01.2024 22:56:13 | IP (Hash): 1904521947
    ""Ich brauche mal schnell meine Bikinifigur, also trinke ich jetzt ein paar Wochen nur noch Shakes.“ Das ist doch Quatsch.Wenn man das ganze Jahr über gesund lebt, sollte das nicht nötig sein.
    Klar haben Hülsenfrüchte Kohlenhydrate. Aber das spielt doch keine Rolle, wenn man sich nicht damit vollstopft. Ich habe durchschnittliche 60g KH pro Tag. "

    Ich will dich sicher nicht überzeugen, Kelly.
    Du hast hier wohl ein Vorurteil, das kannst du auch gerne behalten und pflegen ;-). Es geht mir eher darum, die Sache mit den Shakes mal richtigzustellen:
    Für mich sind ausgesuchte (!) Shakes eine gute und gesunde Möglichkeit, meinen Körper mit den notwendigen Aminosäuren zu versorgen. Dazu kommen noch ein paar gute Mineralstoffe und Vitamine. Ich bin absolut überzeugt davon, dass man diese Amino´s braucht und nicht die Möglichkeit hat, diese in ausreichender Menge (!!) über die tägliche Nahrung zu beziehen. Ebenso Vitamine und Co..
    Ich mache Kraft-Ausdauertraining seit ich 14 bin. Und seitdem supplementiere ich Aminos. Zuletzt hatte ich diese in Kapselform, auch weil man nicht so leicht an wirklich gute Shakes kommt. Das hat sich jetzt geändert.

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    am 30.01.2024 00:47:01 | IP (Hash): 1904521947
    @Zuckerle:
    Du solltest dich vielleicht mal über die Methode Intervallfasten informieren, bevor du dich dazu äußerst.
    Intervallfasten sollte tatsächlich - und das sagen viele kompetente Fachleute - im besten Fall eine lebenslange Ernährungsumstellung sein. Nur hält das nicht jeder durch.
    Natürlich kann man dadurch den Körper heilen. "Deine Nahrung soll deine Medizin sein". Eben weil man mit zwei Mahlzeiten pro Tag auf bestimmte Zeiten begrenzt (damit meine ich tägliche Essenszeiten) nicht mehr wahllos irgendwelches Essen (wenn man das so nennen kann) in sich hineinfuttert, sondern sicher an guter und reichhaltiger Nahrung interessiert ist.
    Mich erinnert das an die Situationen bei Verwandten, wo der Tisch am Sonntag sich biegt vor Fleisch, verschiedene Sorten, möglichst viel und das bitte möglichst billig... nein, danke!
    Ich würde die Bezeichnung Intervallfasten lieber gegen "gesunde, körpergerechte und sinnvolle Ernährungsform" tauschen. Oder findest du es normal, wenn jemand, der 8 Stunden im Büro hockt, 3x täglich isst?! Diese Form taugt für Handwerker, Landwirte etc., die den ganzen Tag körperliche Arbeit leisten. Es muss dem Lebensstil angepasst sein.

    LG
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    am 30.01.2024 09:25:38 | IP (Hash): 1446167479
    Ja, das ist es eben: Die meisten Leute sind einfach uninformiert. Sie hören „Fasten“, verwechseln das mit „Hungern“ und kriegen wahrscheinlich allein bei der Vorstellung, auf Essen verzichten zu müssen, einen Fressanfall. 😀

    Aber genauso wenig, wie Fasten etwas mit Hungern zu tun hat, hat Intervallfasten etwas mit Verzichten zu tun. Man kann alles essen, was man möchte. Wenn das natürlich Tüten voller Süßigkeiten und Chips sind oder nur immer Fertiggerichte oder Pizzadienst, statt selbst zu kochen, dann ist es wahrscheinlich ein Verzicht, wenn man sich dieses Gift nicht mehr zuführt.

    Wenn man aber einigermaßen vernünftig isst, gibt es keinen Verzicht. Man beschränkt nur seine Essenszeiten und muss keine Kalorien zählen. Ich schreibe zwar meistens alles auf, was ich esse, aber das ist zu meinem eigenen Vergnügen. Ich könnte das auch lassen. Man isst, wenn man Hunger hat, und hört auf zu essen, wenn man satt ist. Das reicht völlig aus.

    Mit Diabetes ist es etwas anders, weil man da eher in Richtung weniger Kohlenhydrate gehen sollte, aber das hat mit dem Diabetes zu tun, nicht mit dem „time-restricted eating“.
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    am 30.01.2024 09:43:58 | IP (Hash): 190148729
    Kelly nochmal: Warum sitze ich deiner Meinung nach im Glashaus?
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    am 30.01.2024 11:03:51 | IP (Hash): 1538924060
    Kelly schrieb:
    Wenn man aber einigermaßen vernünftig isst, gibt es keinen Verzicht. Man beschränkt nur seine Essenszeiten und muss keine Kalorien zählen. Ich schreibe zwar meistens alles auf, was ich esse, aber das ist zu meinem eigenen Vergnügen. Ich könnte das auch lassen. Man isst, wenn man Hunger hat, und hört auf zu essen, wenn man satt ist. Das reicht völlig aus.


    Time-restricted-eating kann nach meinem Verständnis durchaus gleich viel oder sogar mehr Essen bedeuten, als mit den üblichen 3 Mahlzeiten pro Tag.
    Fasten bedeutet nach meinem Verständnis dagegen immer weniger bis nichts essen. Intervallfasten verstehe ich entsprechend als das Weglassen der Mahlzeit(en) im jeweiligen Fasten-Intervall und damit auch den Wegfall des entsprechenden Anteils am gesamten Kalorien-Budget.

    Wo du nach deiner Schilderung noch immer abnimmst, schaffst du wohl auf für dich auskömmliche Art ein erhebliches Kalorien-Defizit. Und mit dem Abnehmen wirst du auch sicher den Teil vom höher als gesunden BZ los, der bei dir an den zuvielen Kilos hängt.
    Ob du auf diese Weise auch deine persönlichen Einschaltgrenzen in Leber und Betazellen unterschreiten und deine T2D ausschalten kannst, bleibt abzuwarten.

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    am 30.01.2024 13:03:32 | IP (Hash): 1446167479
    Ja, das werde ich dann sehen. Das Abnehmen ist jetzt nur der erste Schritt, denn eigentlich muss niemand so erhebliches Übergewicht haben, wie ich es die größte Zeit meines Lebens hatte. Aber man wusste eben zu wenig darüber, wie das zustandekommt. Dass die Gene da mitspielen, ist zwar mittlerweile klar (hätte ich das nur früher gehabt, diese Möglichkeit, das zu testen), aber man kann auch nicht alles auf die Gene schieben.

    Bei uns zu Hause wurde zwar immer frisch gekocht, aber sehr deftig, weil ich aus einer Bauernfamilie stamme, die aber nicht mehr auf einem Bauernhof lebte. Es wurde gekocht, als würden alle noch den ganzen Tag auf dem Feld arbeiten, während mittlerweile alle Bürojobs hatten. Und schon sammelten sich die Kilos an. Auch ohne Snacks und Chips aus der Tüte oder Süßigkeiten.

    Dass Intervallfasten mir so sehr liegt, konnte ich damals noch gar nicht wissen, weil das noch gar kein Thema war. Das ist erst in den letzten Jahren aufgekommen. Dennoch hatte ich auch vorher schon oft unbewusst Intervallfasten gemacht, da ich ja noch nie gefrühstückt habe und das Mittagessen fast immer meine erste Mahlzeit war.

    Aber abgenommen habe ich dabei nicht, denn ich habe in der Essenszeit die falschen Sachen gegessen. Ich habe viel gearbeitet, habe selten bis nie gekocht, schnell mal abends eine Pizza gegessen und ein Glas Wein getrunken, mittags vielleicht nur einen Becher Hüttenkäse und eine Buttermilch. Das hat für mich gereicht, um NICHT abzunehmen. Oftmals habe ich auch sehr spät gegessen, weil ich erst sehr spät von der Arbeit nach Hause kam, 23 Uhr, 24 Uhr.

    Jetzt, wo ich das Intervallfasten bewusst mache, ist das ganz anders. Erstens arbeite ich nicht mehr, weil ich in Rente bin, und bin deshalb nicht mehr an irgendwelche Bürozeiten gebunden. Zweitens koche ich mit Blick auf die Zutaten immer selbst, und drittens esse ich abends überhaupt nichts mehr. Da purzeln die Kilos ganz von selbst und ohne dass ich mich quälen muss, weil ich immer satt bin. Mal sehen, wie lange das so geht.
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    am 30.01.2024 19:22:40 | IP (Hash): 1904521947
    Das war bei mir ja ähnlich... .
    Nicht gefrühstückt, höchstens mal am Wochenende, dann den ganzen Tag Kaffee mit viel Milch, und spät abends dann recht unkontrolliert gegessen. Das war auch eine Art Ersatz-Befriedigung nach dem Job.Ich habe schon gerne gekocht, auch für meinen Mann und meinen Sohn, aber eher auch deftig. Gewohnheit eben. Die letzten 15 Jahre.
    Vorher immer schlank, kein Problem, das Gewicht zu halten, immer Top-Figur, viel Sport und Bewegung.
    Mit Intervallfasten (wenn wir das so nennen...) habe ich erst kurz nach meiner DM-Diagnose begonnen, also etwa Mitte Oktober/Anfang November. Und es tut mir und meinem Körper unglaublich gut, feste Essenszeiten zu haben. Da kommt auch nicht vorher - kein Termin, keine Physio, kein Anruf, NICHTS. Das ist die Zeit, mein Essen gemütlich und mit Lust vorzubereiten, mich kurz darauf einzustimmen und dann schön serviert zu genießen.

    LG
    Nada

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    am 30.01.2024 19:57:29 | IP (Hash): 880573512
    Ich mache das Intervallfasten mind. 5x die Woche, das Frühstück fällt da aus.
    Am Wochenende frühstücke ich wenn ich Lust dazu habe und im Urlaub ebenso.
    Also, ich handhabe das frei und nicht stur nach irgendeinem Plan. Es ist auch keine Abnehmkur (ich will ja auch gar nicht weiter abnehmen), es ist nur einfach so, das man mit einer Mahlzeit weniger pro Tag seine Tageskalorien nur schwierig erreicht, das geht überhaupt nur mit 2 sehr grossen Portionen oder einigen Snacks zwischendurch. Also der Abnehmeffekt ist da eher ungewollt und passiert ganz automatisch.

    Ich mache das in erster Linie weil ich mich wohlfühle mit diesem System, das ist überhaupt kein Leiden und Hungern, das ist eine reine Gewöhnungssache und ich glaube der BSD tut es auch mal gut wenn sie mal Ruhe hat und nicht schuften muss. Könnte sein das diese Essenspausen ein guter Baustein sind in der Diabetes-eigentherapie.



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    am 31.01.2024 10:10:48 | IP (Hash): 1781887398
    Das ist ja das Schöne am Intervallfasten: dass es so flexibel ist. Man kann Fastenfenster und Essfenster hinschieben, wo man will. Wie es eben am besten für einen ist. Und man kann es auch handhaben, wie man will. Eher mit festen Essenszeiten oder eher mit flexiblen Essenszeiten, je nach Bedarf.

    Ich habe keine festen Essenszeiten, sondern ich fange dann an zu essen, wenn ich Hunger bekomme. Und ab da geht dann das Essfenster los. Meistens ist das so um halb elf oder auch elf. Manchmal wird es auch halb zwölf oder zwölf. Spielt alles keine große Rolle. Ich richte mich da einfach nach meinem Körper.

    Ebenso mit dem Aufhören. Ich höre irgendwann am Nachmittag auf, wenn ich satt bin. Kein Stress, kein Druck, nur ein lockeres Gerüst, damit man einen gewissen Anhaltspunkt hat.
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    am 04.02.2024 08:42:06 | IP (Hash): 1897798185
    Leia_Cake schrieb:
    Die YouTube-Videos des mir bekannten Sten Ekberg sind aus meiner Sicht - ähnlich jenen von Eric Berg - nicht zu empfehlen. Fakten werden ausgelassen oder verdreht, unbegründete Äußerungen getätigt und auch insgesamt ist sein „Content“ eher „Mainstreamhalbwissen“, wie es auch diverse Fitnessmagazine weitergeben.
    Von Verweisen auf Studien und kontextbezogene Empfehlungen haben die Herren auch noch nichts gehört. Ich halte von ihnen nicht und ihren Videos nicht viel und rate ab, ihnen allzu viel Bedeutung beizumessen 👎


    Man darf nicht vergessen, dass sowohl Ekberg als auch Berg keine Ärzte sind. Sie sind beide Chiropraktiker. Dafür gibt es in englischsprachigen Ländern auch einen Doktor. Zudem sind Übertreibungen und Verallgemeinerungen, Pauschalisierungen jeder Art und das Weglassen von Fakten, die einem nicht passen, in Amerika etwas ganz Normales.
    Deshalb vertraue ich da lieber auf Dr. Jason Fung, der ein studierter Arzt ist, Nierenspezialist und ebenfalls ein Anhänger von Low Carb und ganz besonders Intervallfasten oder "Time-restricted Eating".

    "Type 2 Diabetes Remission - Top 5 Keys | Reverse Diabetes | Jason Fung"
    (https://youtu.be/IlrTgea_vgs?si=Ad3uBrzCKFhx5V_N)
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    am 04.02.2024 09:32:08 | IP (Hash): 1057708477
    Kelly schrieb:
    Deshalb vertraue ich da lieber auf Dr. Jason Fung, der ein studierter Arzt ist, Nierenspezialist und ebenfalls ein Anhänger von Low Carb und ganz besonders Intervallfasten oder "Time-restricted Eating".


    Trotzdem redet er zum Teil sachlich völligen Quatsch,
    1.) denn in unserem Organismus läuft kein Glukosespeicher über wie ein zu voller Kühlschrank. Wenn Menschen ohne Typ 2 viel mehr Glukose in sich reinstopfen, als sie verbrauchen, haben sie trotzdem einen gesunden Blutzucker, weil bei denen alle Glukose, die nicht gebraucht wird, in Fett umgewandelt und als Fett gespeichert wird. Die Regelung dafür funktioniert bei uns mit T2D so nicht. Und sie funktioniert auch dann nicht so, wenn wir ihn erfolgreich zurück gedreht haben.
    2.) denn Protein ist nur so lange keine Glukose, wie der Organismus das direkt gebraucht, also z.B. in Muskeln, die direkt genutzt werden. Aus allem Protein, was nicht direkt gebraucht wird, werden keine Muskeln, sondern auch einfach nur Glukose und daraus bei gesunden Menschen Fett und bei uns mit T2D gern zum Teil auch zu hoher Blutzucker.

    Mir ist klar, dass komplizierte Vorgänge vereinfacht dargestellt werden müssen, wenn man damit ein breiteres Publikum erreichen will. Aber die Vereinfachung hat für mich dort ihre Grenzen, wo statt des tatsächlichen Prozesses eine plausible Phantasie ausgegeben wird.

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    am 04.02.2024 10:00:26 | IP (Hash): 1897798185
    Das Problem ist: Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass es KEINEN Überlauf gibt. Und er spricht nicht von Glucose, sondern von Insulin. Das ist ja nun ein großer Unterschied. Das Insulin ist der Übeltäter, nicht die Glucose.

    Das erklärt er sehr ausführlich (und nicht vereinfacht, weil das ein medizinischer Kongress war) hier in diesem Vortrag:
    "Reversing Type 2 Diabetes | Jason Fung": https://youtu.be/6KS7M0s2fJM?si=FO9b8-62jxT-JGoS
    In dem Vortrag zitiert er auch die Ergebnisse von Taylor, und die unterstützen seine Hypothese voll und ganz. Der Twin Cycle ist für Fung genauso existent wie für Taylor.

    Man muss sein Denken vom Zucker weg auf das Insulin lenken. Der Zucker ist nicht das Problem. Das Insulin ist das Problem. Je weniger Insulin, desto weniger Diabetes Typ 2. Natürlich nicht KEIN Insulin. Dann ist es Typ 1. Aber normal hohes Insulin ist gesundes Insulin. Und schon ist der Typ 2 verschwunden. Jedenfalls die Symptome. Den Schalter, der uns genetisch zu Diabetikern macht, können wir ja nicht beeinflussen.

    Wenn man immer vom Zucker aus denkt und wie man ihn runterkriegen kann (indem man z.B. Insulin spritzt), geht das am Problem vorbei. Semaglutid beispielsweise ist da wesentlich besser. Aber das gibt es ja noch nicht lange.

    Warum funktioniert Fasten bzw. Intervallfasten oder auch die sehr kalorienarme Taylor-Diät bei Typ2 so gut? Weil dadurch das Insulin runterkommt.
    Bearbeitet von User am 04.02.2024 10:04:25. Grund: Ergänzung
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    am 04.02.2024 16:21:41 | IP (Hash): 1057708477
    Kelly schrieb:
    Das Problem ist: Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass es KEINEN Überlauf gibt.


    Wofür brauchst du einen wissenschaftlichen Beweis? Dass alle Glukose ausschließlich durch die Leber in den Kreislauf gelangt? Das ist völlig unstreitig. Überfließen kann also nur die Leber.

    In der Leber wird - wieder völlig unstreitig - ein großer Teil der Glukose, egal ob neu gegessen oder via Glukoneogenese selbst gemacht, im eigenen Glykogenspeicher gespeichert. Und ein weiterer mehr oder weniger großer Teil wird - wieder völlig unstreitig - direkt in Triglyzeride=Fett umgebaut.
    Und ein kleiner Teil wird in den Kreislauf entlassen, eben im Rahmen eines postprandialen kleinen BZ-Hügels.

    Mit T2D wächst der Hügel zum Gebirge, weil nur mit T2D die Leber quasi überläuft.
    Die meisten Übergewichtig haben und kriegen keinen T2D, denn deren Lebern haben keine T2D Fettschwelle, die sie überschreiten könnten. Deswegen geben diese Lebern nie zuviel oder gar zunehmend zuviel Glukose in den Kreislauf, sondern da wird alle Glukose, die nicht direkt im Glykogenspeicher zwischengelagert werden kann, sofort in Fett umgewandelt.

    Du hast übrigens recht: Der Übeltäter ist nicht sosehr die Glukose, wie vielmehr das Insulin. Nur können wir das Insulin nicht messen und zuverlässig davon ausgehen, dass bei uns mit T2D praktisch immer mehr Insulin in Umlauf ist, als gesund beim gleichen BZ gebraucht wird. Und vor allem davon, dass jeder BZ-Anstieg eine deutlich höhere Insulin-Ausgabe bewirkt. Mit gesundem BZ machen wir uns das für uns mögliche Minimum an größerem Insulinumsatz.

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    am 04.02.2024 17:10:47 | IP (Hash): 1897798185
    Es gibt entweder "Lock and Key", das alte Modell, das davon ausgeht, dass die Zellen so eine Art Schloss haben, das vom Insulin aufgeschlossen werden muss. Nur dann kommt die Glukose in die Zellen und kann dort ihren Dienst tun. Also spritzt man Insulin, damit das geschehen kann, weil der Körper nicht mehr genug Insulin zur Verfügung stellt.

    Oder es gibt das "Overflow"-Modell, wobei man davon ausgeht, dass es schon zu viel Insulin im Körper gibt und jedes weitere Zuführen von Insulin ungefähr so ist, als wollte man in einen schon vollen Zug noch mehr Leute reinstopfen. Irgendwann ist die Zelle/der Zug voll, und es geht einfach nichts mehr rein.

    Das ist eigentlich alles. Beide Modelle sind nur Spekulationen und nicht bewiesen. Mit dem Intervallfasten (oder einer VLCD, also einer Ernährung mit sehr wenig Kalorien) ermöglicht man es dem Körper, wieder selbst genügend Insulin zur Verfügung zu stellen, und das ist das Ende der Geschichte. Weniger Insulin, weniger Fetteinlagerung in Leber, Bauchspeicheldrüse oder die sonstigen Fettzellen des Körpers. Weniger Insulin, und endlich funktioniert die Fettverbrennung wieder. Also nimmt man ab, das Fett um Leber und Bauchspeicheldrüse und im restlichen Körper verschwindet, und ab einem gewissen Zeitpunkt ist man in Remission.
    Bearbeitet von User am 04.02.2024 17:15:13. Grund: Ergänzung
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    am 04.02.2024 17:29:41 | IP (Hash): 1057708477
    Kelly schrieb:
    Oder es gibt das "Overflow"-Modell, wobei man davon ausgeht, dass es schon zu viel Insulin im Körper gibt und jedes weitere Zuführen von Insulin ungefähr so ist, als wollte man in einen schon vollen Zug noch mehr Leute reinstopfen. Irgendwann ist die Zelle/der Zug voll, und es geht einfach nichts mehr rein.


    Das Modell hat 2 Haken:

    1. Insulin hat einmal im Blut eine Halbwertzeit von nicht ganz 5 Minuten. Nach 10 Minuten ist von 2 Einheiten nur noch 1 im Blut und noch 5 Minuten weiter nur noch 0,5 und... Für einen hohen Insulinspiegel muss also beständig wahnsinnig viel nachgeliefert werden, und diese fortlaufende Lieferung muss eine Ursache haben, von der ich in dem Modell nix sehe.
    2. Warum haben Menschen ohne T2D unendliche Züge und unendliche Koffer und...? Also warum haben sie keine solchen Begrenzungen ihrer Nahrungsaufnahme? Warum haben die meisten von denen, die irgendwann nicht mehr durch die Tür passen, KEINEN Overflow, keinen T2D?

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    Bearbeitet von User am 04.02.2024 17:30:21. Grund: ,
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    am 05.02.2024 11:41:05 | IP (Hash): 39621275
    Na ja, das Modell wird immer nur in Zusammenhang mit Diabetes erwähnt. Bei den Leuten, bei denen es funktioniert, gibt es ja keinen Overflow. Da kommt genau so viel Insulin in die Zelle, wie die Zelle braucht. Manchmal wird bei dem alten Modell, dem mit dem Schloss und dem Schlüssel, die Erklärung gegeben, dass das Schlüsselloch wie mit einem Kaugummi zugeklebt ist, wenn man Diabetes hat. Und dann geht der Schlüssel nicht mehr rein. Aber das sind alles nur Krücken, um sich zu erklären, was sich die Wissenschaftler eigentlich nicht erklären können.

    Es wird ständig Insulin nachgeliefert, weil die Leute ständig essen. Ein Snack nach dem anderen. Und solange Nahrung reinkommt, wird das Insulin getriggert. Deshalb funktioniert das Ganze ja dann schnell wieder, wenn man fastet. Oder wenn man die Drinks von Taylor zu sich nimmt und sonst nichts.
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    am 05.02.2024 15:54:34 | IP (Hash): 1059000138
    Kelly schrieb:
    Es wird ständig Insulin nachgeliefert, weil die Leute ständig essen. Ein Snack nach dem anderen. Und solange Nahrung reinkommt, wird das Insulin getriggert. Deshalb funktioniert das Ganze ja dann schnell wieder, wenn man fastet. Oder wenn man die Drinks von Taylor zu sich nimmt und sonst nichts.


    Auch wenn man nicht isst, wird ständig Insulin nachgeliefert. Denn Lebr und Nieren produzieren beständig Glukose aus Eiweiß. 2 Teile Protein werden 1 Teil Glukose und 1 Teil Wärme für unsere Körperwärme.
    Glukoneogenese heißt die Produktion, und die Leber macht auf diese Weise allein um 10 Gramm Glukose pro Stunde.

    UND die Hauptaufgabe vom Insulin ist nicht das Ausstopfen irgendwelcher Zellen mit Glukose. Denn die Zellen, die für die Aufnahme von Glukose Insulin brauchen, können genauso gut Fett als Energielieferant nutzen. Die sind also auf die Glukose gar nicht angewiesen. Und die Zellen, die auf Glukose angewiesen sind, wie z.B. die roten Blutkörperchen, brauchen zur Aufnahme von Glukose kein Insulin.

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    am 05.02.2024 16:33:24 | IP (Hash): 39621275
    Ich weiß jetzt nicht genau, was Du damit sagen willst. Dass das Insulin-Niveau nicht runtergeht, wenn man fastet? Weil man eben nichts isst? Ich glaube, da spricht doch die eine oder andere Erkenntnis aus irgendwelchen Studien dagegen.

    Natürlich ist es so, dass eventuell sehr viel mehr Glucose zur Verfügung steht, wenn man Fett verbrennt beim Fasten. Der Blutzuckerspiegel kann also durchaus hochgehen. Wobei dem Insulin dann auch nichts anderes übrigbleibt als ebenfalls hochzugehen, um dem entgegenzuwirken. Aber auf längere Sicht wird beides runtergehen, der Zucker und das Insulin.

    Zellen können Fett nicht einfach so verwenden. Es muss zuerst in Glukose umgewandelt werden. Was nicht geschehen kann, wenn der Insulinspiegel hoch ist. Denn Insulin stoppt die Fettverbrennung. Insulin will Fett einlagern, nicht verbrauchen.

    Ob es nun die Hauptaufgabe von Insulin ist, die Glukose in die Zellen zu bringen, ist irrelevant. Es ist EINE Aufgabe von Insulin, das zu tun. Deshalb nehmen alle Diabetiker, die Insulin spritzen, zu. Wenn man jemanden dick machen will, muss man ihm nur Insulin verschreiben. Denn dann wird alle Energie, die nicht sofort verbraucht werden kann, in die Fettdepots geschoben, und kein Gramm Fett wird da rausgeholt, weil das Insulin das nicht zulässt. Insulin ist ein Masthormon, kein Abnehmhormon.

    Somit kann man nichts Besseres tun als zu fasten, wenn man abnehmen will, und dadurch den Insulinspiegel niedrig zu halten, damit das Insulin nicht mehr alle Energie in die Fettdepots schiebt, sondern die Energie, die der Körper braucht, da rausholt, weil von außen nichts zugeführt wird. Und schon nimmt man ab.
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    am 05.02.2024 16:55:50 | IP (Hash): 1059000138
    Abnehmen und Fett verbrennen bedeutet, dass die Zellen, die sich aus Fett mit Energie versorgen können, genau das tun. Da wird nirgendwo Fett vom Insulin rausgeholt und zunächst in Glukose umgewandelt und dann mit Hilfe von Insulin in die Zellen gestopft, damit sie es verbrennen.

    Verbrennen bedeutet im Zusammenhang mit unserem Organismus immer “nutzen”. Und die Muskelzellen und die meisten Hirnzellen brauchen keine Glukose, sondern können sich direkt und ohne Insulin aus Fett versorgen.

    Die Hauptaufgabe vom Insulin im Zusammenhang mit Glukose ist das Umwandeln von Glukose in Fett. So gibt es keine Glukosebelastung im Kreislauf, und unsere Fettspeichermöglichkeiten sind praktisch unbegrenzt. Das kannst du schön an Menschen wie der “Fettlöserin” sehen.

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    am 06.02.2024 08:34:16 | IP (Hash): 381570955
    Das tut das Insulin ja auch nicht. 😀 Das Insulin stoppt die Fettverbrennung. Insulin MACHT Fett. Es speichert das Fett. Rausholen des Fettes geht nur, wenn das Insulin sehr niedrig ist und deshalb nicht dazwischenfunkt. Das Gehirn braucht keine Glukose? Es kann sich aus Fett versorgen, ohne dass das vorher in irgendwas umgewandelt wird, womit das Gehirn etwas anfangen kann? Wo steht das denn?
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    am 06.02.2024 11:40:50 | IP (Hash): 632057551
    hjt_Jürgen schrieb:
    Und die Muskelzellen und die meisten Hirnzellen brauchen keine Glukose, sondern können sich direkt und ohne Insulin aus Fett versorgen.



    Das ist natürlich so Quatsch oder zumindest missverständlcihe formuliert.
    Gehirn und Muskeln brauchen mal in erster Linie Glukose, sogar sehr viel, ohne Gukose geht im Körper gar nichts, das ist das "Benzin" für unsere kleinen Motoren.

    Wenn wir wenig Glukose (Kohlenhydrate) von aussen zuführen und auch zu wenig andere Nährstoffe (Fasten), macht der Köprfer selber welche und dann kommen die anderen vorhandenen Nährstoffe ins Spiel, unter anderem das was da so verfügbar ist - körpereigene Eiweisse und Fette z.B.

    Sowohl Eiweisse als auch Fette müssen aber zunächst einmal biochemisch ungewandelt werden.
    Mit "Fett" kann der Körfer auch nichts anfangen, das wird erst mal zerlegt und die Einzelteie des fetts interessieren da.

    Der Stoffwechsel ist schon ein bisschen komplexer und noch nicht mal zu 100% verstanden, das ist auf jeden Fall nichts was man mit einem Satz beschreiben kann.
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    am 06.02.2024 12:02:09 | IP (Hash): 1280866937
    Gunter21 schrieb:
    Das ist natürlich so Quatsch oder zumindest missverständlcihe formuliert.
    Gehirn und Muskeln brauchen mal in erster Linie Glukose, sogar sehr viel, ohne Gukose geht im Körper gar nichts, das ist das "Benzin" für unsere kleinen Motoren.


    hier mal ein bisschen Nachhilfe https://de.wikipedia.org/wiki/Ketogene_Di%C3%A4t
    mit vielen interessanten Infos und Erfahrungen auch hier, wo nicht gehungert und auch nicht unbedingt abgenommen, sondern einfach alltäglich ketogen gegessen wird https://forum.lchf.de/

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    am 06.02.2024 13:26:57 | IP (Hash): 381570955
    Ja, die Keto-Leute ... Die erzählen so einiges. Weil es in ihre Ideologie passt. Genauso erzählen die High-Carb-Leute genau das Gegenteil. Weil es in IHRE Ideologie passt. Da muss man sich seine eigene Meinung bilden.

    Selbst wenn man Low Carb isst, ist das Ziel nicht unbedingt, ketogen zu leben. Und solange man nicht in Ketose ist, trifft es definitiv nicht zu, dass das Hirn ohne Glukose überleben kann. Wenn man in Ketose ist, kann das Gehirn tatsächlich auch Ketonkörper nutzen. Aber auf keinen Fall Fett. Auch da muss das Fett erstmal in Ketonkörper umgewandelt werden.

    Das bedeutet natürlich im Umkehrschluss, dass man keine Glukose essen muss. Kohlenhydrate braucht niemand wirklich. Der Körper kann das, was er braucht, aus anderem, das er hat, herstellen.

    Momentan baut mein Körper sehr viel Fett ab, aber das wird in Glukose umgewandelt und dann entsprechend verwendet. Somit habe ich momentan eventuell sogar mehr Zucker im Blut als vorher. Aber wenn das Fett abgebaut ist, wird da nicht mehr viel kommen. Dann muss ich doch das eine oder andere von außen zuführen. Das dauert aber sicher noch ein paar Monate. Auch wenn mein Fett sich fast wie Butter in der Sonne verflüchtigt. 😎

    Und da bin ich der Diskussion hier wirklich dankbar. Die Erfahrungen einiger hier, die sehr viel abgenommen und ihren Diabetes damit in Remission gebracht haben. Auch das, was Taylor herausgefunden hat. Zuvor wäre ich wahrscheinlich mit den Kalorien nicht so tief gegangen, wie ich es momentan tue. Denn es wird doch sehr vor Diäten gewarnt, die so wenig Kalorien enthalten.

    Dabei wird allerdings die reine Kalorienreduktion als Grundlage genommen, nicht Fasten und auch nicht Shakes für eine gewisse Zeit, wie es Taylor mit seinen Probanden gemacht hat. Das ist eine ganz andere Ausgangslage. Über die ich mir vorher nicht so richtig bewusst war. Erst die Diskussion in diesem Forum hat mich darauf gebracht.
    Bearbeitet von User am 06.02.2024 13:36:42. Grund: Korrektur
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    am 06.02.2024 14:47:43 | IP (Hash): 1532091295
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/201673/Gegen-Diabetes-und-Adipositas-Dein-Freund-der-Ketonkoerper

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    DM2 in Remission ohne Medikamente
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    am 06.02.2024 15:32:46 | IP (Hash): 1280866937
    Kelly schrieb:
    Momentan baut mein Körper sehr viel Fett ab, aber das wird in Glukose umgewandelt und dann entsprechend verwendet. Somit habe ich momentan eventuell sogar mehr Zucker im Blut als vorher.


    Das ist völlig unzutreffend, wie du hier lesen magst
    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2011/daz-31-2011/wie-aus-fett-zucker-werden-kann#:~:text=Fetts%C3%A4uren%20auf%20demselben%20Weg%20wie,Dr
    Die Glukose für deinen noch immer höher als gesund normalen Blutzucker, die du nicht isst, liefern dir Leber und Nieren mit wenigstens 10 Gramm pro Stunde aus Protein.

    Und die meisten Verbraucher nutzen bei "ketogen" statt der Glukose schlicht ganz normale Fettsäuren zu ihrer Energieversorgung. Ketonkörper=aufbereitetes Fett brauchen auf Dauer praktisch nur wenige.

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    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
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    am 07.02.2024 09:10:41 | IP (Hash): 1282716003
    Henrie schrieb:
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/201673/Gegen-Diabetes-und-Adipositas-Dein-Freund-der-Ketonkoerper

    Superartikel, Henrie! Da wird ja sozusagen alles zusammengefasst, was wir hier auch schon besprochen haben. Ich glaube zwar nicht, dass ich Ketonkörper produziere (ich weiß gar nicht, wie man die messen kann), aber ich merke es sehr deutlich, dass ich jetzt weniger Kohlenhydrate esse. Ich bleibe auf jeden Fall immer unter 100g am Tag. Oftmals sogar unter 50g. Und lange bis sehr lange Fastenperioden zwischen 18 und 23 Stunden. Sodass der Körper richtig Fett aus meinen Depots rausholen kann. Was er ja auch fleißig tut.