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Intervallfasten
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am 07.02.2024 09:20:23 | IP (Hash): 1282716003
hjt_Jürgen schrieb:
Das ist völlig unzutreffend, wie du hier lesen magst
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2011/daz-31-2011/wie-aus-fett-zucker-werden-kann
Da hast Du Dir aber jetzt selbst ein Bein gestellt, Jürgen. :-) Denn der Artikel sagt genau das aus, was ich auch gesagt habe. Außerdem ist der von 2011 und es geht um eine Computersimulation. Mittlerweile gibt es aber Studien aus dem richtigen Leben, die das beweisen, was damals in Jena nur anhand einer Computersimulation vermutet wurde. Bis damals nahm man an, dass das eine Einbahnstraße ist. Zucker wird zu Fett, aber Fett kann nicht zu Zucker werden. Aber wie die Jenaer damals schon vermuteten, war as ein Irrtum. Lehrbuchwissen, das genauso wie die Fettlüge über 50 Jahre lang verbreitet wurde, obwohl es nicht stimmte. Das sagt der Artikel ja auch.
Insofern bestätigt das alles, was andere Patienten schon erlebt haben und auch ich jetzt erlebe. Wir können unser Fett reduzieren und in Energie umwandeln, die der Körper nutzen kann. Und damit nicht nur unser Übergewicht, sondern auch unseren Diabetes Typ 2 loswerden. Solange wir uns an diese Ernährungsform halten und nicht damit anfangen, Süßigkeiten und massenhaft KH zu uns zu nehmen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.02.2024 15:24:54 | IP (Hash): 2010869902
@Kelly, die "Diskussion" in diesem Thread ist ja in den letzten Tagen richtig in "Schwung" gekommen ...
Anfangs hatte ich verstanden, dass Du das Intervallfasten als Kur verstehst, also zeitlich limitiert. Und NUR so ist Fasten (gilt für alle Formen) empfehlenswert (und dauerhaft durchführbar, also ab und an, aber nicht ständig).
Glaube ich.
Die Shakes kann man sich sparen, da teile ich Deine Meinung, aber vielleicht aus anderem Grund. Aminosäuremangel? Knabbert man halt täglich ein paar Kürbiskerne. Die Panikmache vor dem Fett ist Quatsch bzw. Marketingmasche der Industrie.
Meine Meinung.
Nichts für Ungut.
Gruß
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 --
Bearbeitet von User am 07.02.2024 15:34:58. Grund: Kleinere Korrekturen -
am 07.02.2024 15:38:05 | IP (Hash): 1420046583
Kelly schrieb:
Das tut das Insulin ja auch nicht. 😀 Das Insulin stoppt die Fettverbrennung. Insulin MACHT Fett. Es speichert das Fett. Rausholen des Fettes geht nur, wenn das Insulin sehr niedrig ist und deshalb nicht dazwischenfunkt. Das Gehirn braucht keine Glukose? Es kann sich aus Fett versorgen, ohne dass das vorher in irgendwas umgewandelt wird, womit das Gehirn etwas anfangen kann? Wo steht das denn?
Das ist Unsinn bzw. ein Missverständnis. Insulin per se macht nicht fett. Wenn das so wäre, dann könnten Leute mit ständig höheren oder hohen Insulinspiegeln (Diabetiker, aber auch bspw. Bodybuilder) nur mit Low-Carb-Diäten Fett verlieren. Natürlich funktioniert der Fettverlust auch mit High Carb und auch mit der (generellen) Integrierung von Lebensmitteln, die den Insulinspiegel stark ansteigen lassen (zB Milch). Wichtig ist in allererster Linie, dass ein Kaloriendefizit erreicht und chronisch gehalten wird. Ist das nicht der Fall, helfen weder High- noch Low-Carb-Diäten beim Versuch, Fett zu verlieren.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.02.2024 18:16:11 | IP (Hash): 2010869902
Das ist leider auch nicht richtig mindestens in Bezug auf Low-Carb.
Ich würde sogar behaupten, die kcal spielen überhaupt keine Rolle.
Der Effekt des Gewichtsverlust ergibt sich aus Verringerung von Fett und KH (da purzeln die kcal natürlich automatisch).
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- -
am 07.02.2024 18:50:28 | IP (Hash): 1420046583
Buttermilch_14 schrieb:
Das ist leider auch nicht richtig mindestens in Bezug auf Low-Carb.
Ich würde sogar behaupten, die kcal spielen überhaupt keine Rolle.
Der Effekt des Gewichtsverlust ergibt sich aus Verringerung von Fett und KH (da purzeln die kcal natürlich automatisch).
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 --
Die Studienlage ist eindeutig: Um Fett zu verlieren, müssen wir mehr Kalorien verbrauchen als zuführen. Wie wir das machen ist grundsätzlich zweitrangig. Solange zB durch High Carb oder Low Carb das gleiche Kaloriendefizit bei körperlich / gesundheitlich vergleichbaren Menschen erzielt wird, ist - und das ist tatsächlich nicht meine Erfindung - der Erfolg (= Fettverlust) der gleiche. Manche schwören auf Low Carb, andere auf Keto oder High Carb. ALL diesen Diäten bzw. Ernährungsformen ist gemein, dass der Fettverlust funktioniert, weil ein Kaloriendefizit erreicht wird. In der Praxis ist natürlich wichtig, an welche Diät ich mich anpassen kann, ohne dass allzu große Hungergefühle entstehen und der Körper mit den nötigen Nährstoffen versorgt wird sowie weitere Fragen, deren Beantwortung jeder für sich selbst entscheiden muss.
Bearbeitet von User am 07.02.2024 18:54:15. Grund: Korrektur -
am 07.02.2024 18:53:11 | IP (Hash): 1420046583
Zudem muss der Körper natürlich noch irgendwie seine Energie beziehen. In Zusammenhang damit stehen natürlich Fett (Low Carb) oder Kohlenhydrate (High Carb) als Energielieferanten im Fokus. -
am 07.02.2024 21:20:05 | IP (Hash): 1903137132
[quote=Leia Cake;126654]Zudem muss der Körper natürlich noch irgendwie seine Energie beziehen. In Zusammenhang damit stehen natürlich Fett (Low Carb) oder Kohlenhydrate (High Carb) als Energielieferanten im Fokus.[/quote]
Da hab ich jetzt ein Fragezeichen:
Ich denke, beim Abschmelzen nutzt der Körper genau das Fett zu seiner Energieversorgung, das da abgescholzen wird, jeder Gramm Fett immerhin zu 9 kcal. Alles das, was mehr gegessen als verbraucht worden ist. Oder was sehe ich da falsch?
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 07.02.2024 22:25:33 | IP (Hash): 1420046583
Die eingelagerte Energie wird verbraucht. Obwohl der Körper dadurch gezwungen wird, sich mit Energie zu versorgen, muss natürlich trotzdem - spätestens nach einigen Tagen - Nahrung aufgenommen werden. Sehr fettleibige Patienten müssten theoretisch (!) teils über mehrere Jahre keine Kalorien aufnehmen - praktisch ist das aber nicht möglich. 1 kg Fett (9.000 Kalorien) besteht zu 20 Prozent aus Wasser, der Rest ist „reines Fett“. Aufgrund der Umwandlungsprozesse, die nochmals selbst Energie benötigen, müssen wir über einen gewissen Zeitraum aber nur 7.000 Kalorien verbrennen, um 1 kg Fettgewebe zu verlieren. Vor allem in grauer Vorzeit haben unserer Gattung die Fettreserven sehr weitergeholfen, haben sogar
Unser Überleben gesichert. Heute, wo wir aufgrund der leichten Nahrungsverfügbarkeit weniger auf diese Reserven angewiesen sind und uns weniger körperlich betätigen bei einer zeitgleich hyperkalorischen Ernährung und (!) Fitnessmodels auf Instagram begutachten dürfen, liegt uns natürlich aus Gründen des persönlichen physischen und psychischen Wohlbefindens viel daran, sie loszuwerden.
Bearbeitet von User am 07.02.2024 22:26:53. Grund: Korrektur -
am 08.02.2024 07:17:34 | IP (Hash): 1904521947
@leiacake:...oder Proteine...?!
Weniger KH, dafür mehr Eiweiß. Was bringen KH - und was bringen Proteine...!
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
Bearbeitet von User am 08.02.2024 07:20:16. Grund: ... -
am 08.02.2024 08:18:26 | IP (Hash): 1543092861
Buttermilch_14 schrieb:
Das ist leider auch nicht richtig mindestens in Bezug auf Low-Carb.
Ich würde sogar behaupten, die kcal spielen überhaupt keine Rolle.
Richtig. Es kommt auf die Ernährungsform und die Zusammensetzung der Nahrung an.
Leia_Cake schrieb:
Die Studienlage ist eindeutig: Um Fett zu verlieren, müssen wir mehr Kalorien verbrauchen als zuführen.
Da meinst Du wohl die Studienlage von vor 50 Jahren. 😀 Die Studien zu Intervallfasten und Diabetes zeigen etwas ganz anderes. Man kann gar nicht mehr verbrauchen als man zu sich nimmt. Es gibt kein Kaloriendefizit. Weil der Körper das sofort ausgleicht.
Bei Low Carb oder (Intervall)fasten geschieht das dadurch, dass der Körper sich aus den eigenen Fettreserven bedient. Bei Kalorenrestriktion (also ich esse immer nur sagen wir mal 80% meines Bedarfs) geschieht das dadurch, dass der Körper die Stoffwechselrate herunterfährt und man dann auch nur noch 80% braucht. Also muss man dann wieder 80% von den 80% essen, um ein Defizit zu haben. Bis der Körper sich wieder (sehr schnell) anpasst. Deshalb haben Diäten ja nicht den geringsten Erfolg. 99,5% der Leute, die eine Diät gemacht haben, nehmen wieder das zu, was sie abgenommen haben. Und mehr. Das ist tragisch.
Intervallfasten ist anders. Da wird die Stoffwechselrate nicht gesenkt, sondern sogar erhöht. Und man bedient sich aus den Fettreserven. Eine Win-Win-Situation allererster Güte.
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am 08.02.2024 08:25:28 | IP (Hash): 1543092861
Leia_Cake schrieb:
Insulin per se macht nicht fett.
Offenbar hast Du Dich noch nie mit der Sachlage beschäftigt. Insulin ist ein Hormon, das dafür zuständig ist, Energie einzulagern. Gleichzeitig stoppt Insulin die Fettverbrennung. Kannst Du überall nachlesen.
Leia_Cake schrieb:
Wichtig ist in allererster Linie, dass ein Kaloriendefizit erreicht und chronisch gehalten wird.
Es gibt kein Kaloriendefizit. Und chronisch halten kann man das schon gar nicht. Weil der Körper das früher oder später auf die eine oder andere Art ausgleicht.
Du musst Dich mal mit den Studien dazu beschäftigen. In den letzten Jahren hatte es da viele gegeben, und diese alten Ansichten, wie Du sie vertrittst, sind über den Haufen geworfen worden. -
am 08.02.2024 11:25:34 | IP (Hash): 1731633069
Kelly schrieb:
Du musst Dich mal mit den Studien dazu beschäftigen. In den letzten Jahren hatte es da viele gegeben, und diese alten Ansichten, wie Du sie vertrittst, sind über den Haufen geworfen worden.
Bitte eine einzige, die nachweisbar gemessen belegt, was du von vielen hier behauptest!
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am 08.02.2024 14:11:51 | IP (Hash): 1420046583
Die Ansichten, die Du vertrittst und keineswegs, weder aktuellen noch vorangegangenen, Studien und deren Ergebnisse wiederspiegeln, entspricht genau jenen falschen Interpretationen, vor denen ich im anderen Thread gewarnt habe. Man schnappt angeblich neue „Sensationsschlagzeilen“ wie „Insulin stoppt Fettverbrennung“ oder „vergesst die Kalorien beim Abnehmen“ auf und zieht falsche Schlüsse. Mehr möchte ich dazu auch gar nicht schreiben, weil ich das Gefühl habe, dass es eh zu nichts führt. -
am 08.02.2024 15:04:00 | IP (Hash): 2112195232
Kelly schrieb:
Es gibt kein Kaloriendefizit. Und chronisch halten kann man das schon gar nicht. Weil der Körper das früher oder später auf die eine oder andere Art ausgleicht.
Beides - natürlich gibt es ein Energiedefizit in Form von zu wenig aufgenommener Energie (in Form von zuwenig Nahrungsmittel). Und natürlich gleicht der Körper das dann aus -er bedient sich bei sich selbst, bei den körpereigenen Reserven. Dann schmilzt man.
Der Körpfer kann zwar nachregeln und seinen eigenen Energiebedarf senken wenn es da einen dauerhaften "Mangelzustand" gibt aber es bleibt trotzdem ein gewisser Mindestbedarf der nicht auf Null gefahren werden kann solange man lebt.
Chronisch das so zu halten wäre schon fatal, das endet irgednwann im Verhungern.
Irgendwann, wenn das persönliche Ziel erreicht ist, sollte man das Defizit zurückfahren bis das zugenommene den Tagesbedarf deckt.
Die gute alte "FdH" Diät die schon lange bekannt ist, hat ihren Sinn. Wobei ich das nicht auf die "Hälfte" der Portionen reduzieren würde - sondern auf die "Hälfte" der Nährstoffe über den Tag verteilt und Intervallfasten endet dann oft automatsich in FdH.
Ich glaube viele die das machen und die sich über mangelde Erfolge beklagen machen 2 fehler:
1. nicht genügend Geduld
2. massive Verschätzung der aufgenommenen Lebensmittel über den Tag
Gerade bei Punkt 2 sollte man wirklich einige Zeit peinlich genau mal mitschreiben und zählen, das lohnt sich.
2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.02.2024 15:04:29 | IP (Hash): 380288994
Ja, richtig. Deshalb schreibe ich auch alles auf. Ich will mich da nicht verschätzen. Mit einer Mahlzeit weniger nimmt man zwar meistens automatisch etwas weniger an Energie auf, aber je nachdem, was man isst, kann man sich da wirklich sehr verschätzen.
Der Körper gleicht das Kaloriendefizit (das irgendwie nicht so gut benannt ist, weil das irreführend sein kann) so schnell wie möglich wieder aus. Und wenn man fastet, gleicht er es auf die Art aus, die ich z.B. jetzt möchte, nämlich dass er an mein Fett geht und dass das Fett von Tag zu Tag weniger wird. Wobei ich sozusagen zugucken kann. Das geht wirklich enorm schnell.
Die Gleichung lautet: Körperfett = Kalorien rein - Kalorien raus.
Und die stimmt immer. Aber was viele vergessen, ist, dass es drei Variablen gibt, nicht nur zwei. Wenn ich weniger Kalorien zu mir nehme, als ich verbrauche, kann entweder das Körperfett sinken oder die verbrauchten Kalorien können sinken. Was dann bedeutet, ich nehme nicht mehr ab. Das möchten wir natürlich alle vermeiden, aber dazu müssen wir die richtige Methode wählen.
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am 22.02.2024 15:19:15 | IP (Hash): 2112195232
Kelly schrieb:
Und die stimmt immer. Aber was viele vergessen, ist, dass es drei Variablen gibt, nicht nur zwei. Wenn ich weniger Kalorien zu mir nehme, als ich verbrauche, kann entweder das Körperfett sinken oder die verbrauchten Kalorien können sinken. Was dann bedeutet, ich nehme nicht mehr ab. Das möchten wir natürlich alle vermeiden, aber dazu müssen wir die richtige Methode wählen.
Das kann wohl sein, der Körper passt sich schon (ein bisschen) an aber eine gewisse untere Grenze kannst du nicht unterschreiten,
Zumindest nicht unter normalen Lebensumständen.
In diesem Fall muss man eben die täglich aufgenommenen kalorien noch mal nachjustieren aber das dürfte nur eine kleinere Korrektur sein. -
am 23.02.2024 16:05:43 | IP (Hash): 1543086337
Tiefer als 0 Kalorien kannst Du nicht gehen. Und in der Fastenperiode bist Du auf 0 Kalorien. Es kommt nichts rein außer Wasser.
Die Kalorien, die ich in der Essensperiode zu mir nehme, sind auch nicht gerade viele. Sodass mein Körper in der Fastenperiode ein großes Kaloriendefizit (wenn man es so nennen will) aus meinen Fettreserven auffüllen muss. Wenn ich 800 Kalorien in der Essperiode zu mir nehme, muss mein Körper mindestens 1200 Kalorien jeden Tag beisteuern. Das ist eine Menge, finde ich. Mit diesen Kalorien kann ich noch eine Weile leben. -
am 25.02.2024 08:06:37 | IP (Hash): 1511128242
Wir Übergewichtigen haben ja alle 100.000 oder 200.000 oder noch mehr Kalorien in unseren Fettzellen gespeichert. Insofern könnten wir wohl ein halbes Jahr oder sogar ein ganzes Jahr überleben, ohne auch nur einen Bissen zu essen. Es gibt ja da diesen Typ, der mal 382 Tage nichts gegessen hat. Guiness-Rekord. Danach war er sehr schlank, aber seine Ärzte haben bestätigt, er wäre völlig gesund. Keine Mangelerscheinungen, nichts.
Da das mit dem Intervallfasten jetzt so gut funktioniert hat, bin ich am Überlegen, ob ich das nicht auch mal machen soll. Einfach so lange nichts essen, bis ich schlank bin. 😀 -
am 06.03.2024 09:00:19 | IP (Hash): 1753574803
Ich LIEBE meine Gewürzgurken! 😄 Ich meine, ich mochte die schon immer gern, aber seit ich hier im Forum gelesen habe, was die eventuell bewirken, mische ich die überall rein oder esse sie so. Ich habe ein Riesenglas gekauft, und das ist schon fast leer. Ein zweites, volles steht schon bereit.
Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass die für Sättigung sorgen. Ich bin ja meistens sowieso satt, wenn ich gegessen habe, aber wenn Gewürzgurken dabei sind, noch länger. Kommt mir jedenfalls so vor.
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am 06.03.2024 22:43:49 | IP (Hash): 2004287254
Kelly schrieb:
Da das mit dem Intervallfasten jetzt so gut funktioniert hat, bin ich am Überlegen, ob ich das nicht auch mal machen soll. Einfach so lange nichts essen, bis ich schlank bin. 😀
Wahrscheinlich hättest du spätestens nach 8 Tagen Fasten einen völlig gesunden Nüchtern-BZ :)
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 07.03.2024 00:54:35 | IP (Hash): 361801377
Ja, fasten bringt's.
Ich habe letzten September 7 Tage nix gegessen, davon 3 Tage auch nichts getrunken, danach nur Wasser. War nicht schwer und die Autophagie hat ungestört und spürbar ihr Werk getan.
Danach war mein NBZ unter 80 und dauerhaft niedriger als zuvor. Abgenommen habe ich nichts in der Zeit, das Maßband hat aber Veränderungen angezeigt, Fettwanderung nach außen.
In den 3 Monaten davor hab ich schnell abgenommen, etwa 15 kg, seit Juni *.
Ab Oktober ging mein Gewicht nicht mehr so schnell runter, was zu erwarten war, aber doch langsam und stetig. Jetzt sind es minus 22kg. Aber ich habe immer noch einen etwas "großen Magen" ;) , also ein Hinweis auf noch vorhandenes viszerale Fett. Das muss noch weg.
Jetzt noch schön langsam 8-10kg, dann bin ich bei meinem Jugendgewicht. Mal sehen, ob das so bis Ende des Jahres klappt. Wenn es länger dauert, dann ist es mir auch recht.
* Anfang Juni hatte ich ohne großen KH-Verzehr und ohne jeglichen Zucker wie seit vielen Jahren schon (Ausnahme maximal 5 Stck KäseKuchen und höchstens 200 g Schokolade im Jahr), allerdings mit Brot, Haferflocken und Kartoffeln und wahrscheinlich einer Lungenentzündung, einen NBZ von bis zu 400mg/dl. Ab dann habe ich das bekämpft und wieder häufig gemessen. Nach einem Monat bei ~20g KH tgl, war das schlimmste vorbei, etwa 2 Monate dauerte es, bis ich öfter mal 2-stellige Werte sah.
Nach dem dritten Monat bis jetzt war/ist mein BZ-Mittelwert bei 100mg/dl, NBZ manchmal noch leicht erhöht, aber postprandial im absolut gesunden Normalbereich maximal 130mg/dl und ab 3 Stunden nach der Mahlzeit bei knapp 80-95mg/dl. Ich finde das ziehmlich klasse so.
Das wäre aber auch ohne die Fastenwoche so ausgegangen. Denk ich.
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DM2 in Remission ohne Medikamente1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.03.2024 07:45:45 | IP (Hash): 1783165005
Ja, mit Low Carb geht das auch. Aber mir persönlich ist Fasten lieber. Entweder ich esse oder ich esse nicht. Das nimmt mir viele Entscheidungen ab. 😀 Mein NBZ will nicht so richtig. Der war definitiv wesentlich niedriger, bevor ich angefangen habe zu fasten. Letztes Jahr im Dezember, als ich schon mal einen Test hatte, war der NBZ bei 121. Also nehme ich mal an, der geht auch wieder runter. Aber im Moment brauche ich gar nicht zu messen. Jedes Mal, wenn ich messe, ist er genauso hoch wie bei meinem letzten Bluttest.
Ich werde mal ein paar Tage am Stück fasten, wenn ich Lust dazu habe. Mal sehen, was sich dann tut. -
am 07.03.2024 09:54:20 | IP (Hash): 2129182854
Henrie schrieb:
..., davon 3 Tage auch nichts getrunken, ...
Hallo Kelly, das solltest du lieber nicht nachmachen.
Außer dass man ein bisschen mehr Wassergewicht verliert, bringt das absolut keine Vorteile. Aber der Stoffwechsel, der zum Fastenbeginn bereits stark gefordert wird, wird dadurch vollkommen unnötig noch weiter belastet. Trinke Wasser, zum Fastenbeginn macht etwas mehr Salz Sinn.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 07.03.2024 09:54:40. Grund: BBCodes -
am 07.03.2024 10:20:55 | IP (Hash): 361801377
Ja, da stimme ich zu. Das ist nur was , wenn man genau weiß, was man tut.
Wassergewicht verliert allerdings nicht, aber die Nieren werden belastet.
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 08.03.2024 10:29:09 | IP (Hash): 1830220160
Ich würde da auf jeden Fall Wasser trinken wie immer. Vor ein paar Jahren habe ich mal einen Tag "Trockenfasten" gemacht. Ist mir nicht sehr schwergefallen, aber mehr als einen Tag würde ich das auf keinen Fall machen. Das Trockenfasten wollte ich damals nur mal ausprobieren. Wie sich das anfühlt im Vergleich zu dem Fasten, wenn man trinkt.