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    am 23.06.2024 16:46:55 | IP (Hash): 1446167482
    Thomas_Dt schrieb:
    [Beim Abnehmen gibt es noch eine weitere Problematik: Die Methode Abnehmen fehlt leider in unserem genetischen Programm. Und gerade nach Hungerkuren sorgt der Körper durch Ausschüttung von Hormonen dafür, dass vermehrt Hunger auftritt.


    Bist Du nicht Arzt? Da sieht man mal wieder, dass Ärzte die entscheidenden Dinge einfach nicht lernen. Ihr seid alle auf einem Stand von vor 50 Jahren. Und von Fasten haben anscheinend die wenigsten eine Ahnung. Sehr traurig, aber das wird wohl noch eine Weile brauchen, bis diese Vorurteile alle ausgeräumt sind.

    Seit wann ist Fasten eine Hungerkur? Kennst Du den Unterschied nicht?
    Bearbeitet von User am 23.06.2024 16:47:56. Grund: .
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    am 23.06.2024 16:52:15 | IP (Hash): 1446167482
    Jetzt musste ich wirklich lachen. Jason Fung, der ja selbst Arzt ist und mit seinen Patienten die entsprechenden Erfahrungen mit Diabetes und Fasten gemacht hat, die ich hier zum Teil wiedergebe, berichtet genau das von seinen Kollegen. Dabei weiß er ja wirklich, wovon er spricht, macht jeden Tag die klinischen Erfahrungen, die ihn zum größten Experten auf dem Gebiet gemacht haben.

    Aber seine Kollegen machen einfach die Augen und Ohren zu. Wie die drei Affen. Nicht hören, nicht sehen, nicht sagen. Bloß nicht von dem abgehen, was man vor hundert Jahren im Medizinstudium gelernt hat. Bloß nicht mal die Augen aufmachen und sehen, was sich tut, womit man wirklich Erfolge erzielt, womit man das Beste für die Patienten tut. Bloß nicht mal richtig die Physiologie des Körpers ansehen.

    Nein, das machen wir nicht. Wir sind Affen. Wir lernen nicht. Bis auf Ausnahmen natürlich.
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    am 23.06.2024 17:11:39 | IP (Hash): 1109287683
    Da können wir uns ja sehr glücklich schätzen, dass es hier im Forum zwei ausgewiesene Experten gibt...Jürgen und Kelly...beide wissen mehr, als jeder Arzt und jeder Wissenschaftler...

    Unglaublich...was für eine Selbstüberschätzung...
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    am 23.06.2024 18:43:50 | IP (Hash): 1600124445
    Zuckerle schrieb:
    Danke Thomas für deine Ausführung...endlich mal jemand, der das Prinzip kennt und verstanden hat. Genau der reduzierte Stoffwechsel und seine Folgen sind nämlich das Problem aller vorrübergehenden Diäten...nicht umsonst wird er "Sparflammeneffekt" genannt...



    Wer so futtert wie vorher, kriegt narürlich auch die gleichen Probleme wie vorher.
    Welche Überraschung aber auch.
    --------------------------------------------------------
    DM2 in Remission ohne Medikamente
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    am 24.06.2024 16:05:19 | IP (Hash): 54943919
    Fasten ist nicht Hungern

    Ich würde das gern nochmal klarstellen. Es wurden hier Sachen verbreitet, mit Hungerstoffwechsel und so, die nichts mit Fasten zu tun haben. Weder Zuckerle noch Thomas wissen offensichtlich, was Fasten ist.

    Es ist durchaus verständlich, dass man – wenn man selbst noch nie gefastet und sich auch nicht darüber informiert hat – Bedenken hat, wenn jemand lange Zeit sehr wenig isst. Man hat einfach zu viel über Crashdiäten und all diesen Diätquatsch gehört, dem leider viele anhängen.

    Fasten ist aber keine kurzzeitige Crashdiät. Fasten ist ein Lebensstil. Den man auch beibehält, wenn man dann auf das Gewicht abgenommen hat, das man sich wünscht. Somit kann man auch nicht mehr zunehmen, denn man isst so weiter, wie man die ganze Zeit gegessen hat, in der man abgenommen hat. Für den Rest seines Lebens. Man beendet Fasten nicht wie eine Diät. Es ist nicht auf eine gewisse Zeit begrenzt.

    Selbstverständlich gibt es auch so etwas. Es gibt Fastenkuren, die eine feste Dauer haben, und danach ist das dann beendet. Am Bodensee in der Buchinger-Klinik sind das meist 21 Tage. Das nennt sich dann „Heilfasten“.

    Das ist aber nicht das Fasten, was ich mache. Heilfasten kann man nicht dauerhaft zu seinem Lebensstil machen, Intervallfasten schon.

    Es gäbe eine Menge weniger Diabetes, wenn sich mehr Leute dazu entschließen würden, Intervallfasten zu ihrem Lebensstil zu machen. Ganz zu schweigen von Übergewicht, auch ohne dass man Diabetiker ist.

    Ich will keinen Diabetes haben. Ich will keine Tabletten nehmen und schon gar nicht Insulin spritzen. Also habe ich Intervallfasten zu meinem Lebensstil gemacht, damit ich bis an mein Lebensende gesund und schlank sein kann.
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    am 24.06.2024 17:19:16 | IP (Hash): 1109287683
    Ach weißt du Kelly, du machst dich hier täglich unsympathischer, indem du dich als allwissend erhebst. Einmal sind es die Ärzte, denen du Unwissen bescheinigst, jetzt ist es Thomas und ich. Vielleicht solltest du dich erst mal informieren, bevor du hier andere maßregelst.

    Ich z. B. faste seit den 70ern regelmäßig...ich mache Heilfasten nach Buchinger, weiß also sehr genau, wovon ich rede.

    Intervallfasten ist derzeit Trend und noch lange kein Lebensstil und nicht geeignet, langfristig betrieben zu werden. So wie du es betreibst, wirst du über kurz oder lang in den Sparflammeneffekt fallen...falls du da nicht schon bist.

    Sehr gespannt bin ich, wie lange du es beibehalten kannst, wenn du eines Tages dein Wunschgewicht erreicht hast. Immerhin willst du 50 kg abnehmen und hast ja offenbar auch schon einen Diabetes entwickelt...heißt im Klartext, dass dein Lebensstil der Vergangenheit nicht das war was du heute hier predigst.

    Dass du seit einer Weile mit dem E-Bike fährst ist in Ordnung, aber keine besondere Leistung. Auch ich fahre alles was geht mit dem Fahrrad, ein ganz normales Tourenrad mit Kettenschaltung, das ich mit Muskelkraft betreibe...aber ich habe es nicht nötig, das hier an die große Glocke zu hängen...
    Bearbeitet von User am 24.06.2024 18:46:46. Grund: .
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    am 25.06.2024 12:14:46 | IP (Hash): 72970431
    Hallo Zuckerle!

    Die Verwendung des Begriffs "Sparflammeneffekt" löst bei mir immer ein wenig Missmut aus. Meist wird er synonym für einen verringerten Energiebedarf in Folge einer (umfassenden) Gewichtsreduktion verwendet. Auf der anderen Seite eröffnet seine Verwendung Tür und Tor für Missverständnisse aufgrund der Schwurbelei von allerlei nicht-wissenschaftlichem Bro-Science-Unfug. Natürlich haben z.B. zwei gleich große und gleich alte Personen, von welchen beispielsweise eine 80 kg und die andere 160 kg wiegt, einen unterschiedlichen Energiebedarf. Bei einer Gewichtsreduktion ist der durch das Abnehmen geringere Energiebedarf aber absolut nicht bedenklich, sondern ganz natürlich und logisch, denn wer schließlich weniger mit sich heruMTRägt, braucht selbstredend auch weniger Energie. Natürlich muss zum Halten des Gewichts die Energiezufuhr nach einer Reduktion des Körpergewichts an den aktuellen Bedarf angepasst werden und jeder dem das gelingt, tut natürlich gut daran, den Kalorieverbrauch nicht weiterhin sehr niedrig zu halten, sofern das Wunschgewicht und ein gesunder KFA erreicht wurde (Muskelverlust, hormonelle Schieflage, etc. lassen grüßen). Sofern Du DAS mit einem "Sparflammeneffekt" meinst, gebe ich Dir absolut recht. Alles andere wäre aber unwissenschaftlicher Unfug.

    PS: Ich betreibe bzw. betrieb selbst Jahre lang Intervallfasten und habe absolut keine Probleme mit einem angeblich eingeschlafenen Stoffwechsel ergo Gewichtszunahme, etc. gehabt. Im Gegenteil: Mir ging es überraschend gut und ich fühlte mich im Bauchbereich, vor allem morgens, viel weniger "aufgebläht", schlanker. Abgesehen von meinen Erfahrungen täten Übergewichtige unserer Wohlstandsgesellschaft überaus gut daran, mal einige Stunden nix zu essen, die Bauchspeicheldrüse, Leber, etc.damit zu entlasten und den Insulinspiegel einige Zeit flach zu halten. Leider tun das aber die wenigsten.
    Bearbeitet von User am 25.06.2024 12:25:12. Grund: Korrektur
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    am 25.06.2024 16:01:34 | IP (Hash): 1109287683
    Hallo Leia Cake,

    nein, so war das nicht gemeint. Was du beschreibst, ist der Grundumsatz, der hat mit dem Sparflammeneffekt nichts zu tun.

    Die menschlichen Stoffwechselvorgänge sind nicht so einfach und schlicht, wie manche User sich das vorstellen. So ist der menschliche Körper in der Lage, seine Stoffwechselvorgänge soweit herunterzufahren, dass er eine, auch länger andauernde, Hungersnot überstehen kann. Er kann dann allerdings nicht unterscheiden, ob Hungersnot ist und wie lange die dann evtl. dauern wird, oder ich eine vorrübergehende Diät mache.

    Wenn jemand z. B. eine 1000-kcal-Diät macht, lernt der Körper, diese 1000 kcal so gut auszuwerten, dass er damit gut überleben kann. Fährt er dann runter auf 800 kcal, weil er noch mehr abnehmen möchte, dann wird der Körper auch mit 800 kcal auskommen. Bei 1000 nimmt er dann wieder zu. Das ist ein ziemlich unguter Teufelskreis...und man nennt ihn "Sparflammeneffekt". Es ist ziemlichz schwer, dann wieder auf ein normales Maß zu kommen, das dann aus dem normalen Grund- und Leistungsumsatz besteht und keine Gewichtsveränderung mehr verursacht.

    Beim Heilfasten greifen andere Vorgänge...und natürlich muss man das irgendwann beenden, auch wenn Kelly was anderes meint...

    Ich hoffe, ich habe mich jetzt verständlich ausgedrückt....

    Nachtrag, weil vergessen:
    Der Sparflammeneffekt tritt natürlich nur dann ein, wenn man unterhalb seines Grundumsates bleibt.
    Bearbeitet von User am 25.06.2024 19:07:45. Grund: Nachtrag
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    am 25.06.2024 16:38:10 | IP (Hash): 137752813
    Zuckerle schrieb:
    Wenn jemand z. B. eine 1000-kcal-Diät macht, lernt der Körper, diese 1000 kcal so gut auszuwerten, dass er damit gut überleben kann. Fährt er dann runter auf 800 kcal, weil er noch mehr abnehmen möchte, dann wird der Körper auch mit 800 kcal auskommen. Bei 1000 nimmt er dann wieder zu. Das ist ein ziemlich unguter Teufelskreis...und man nennt ihn "Sparflammeneffekt".


    Ernsthafte Frage:

    Ich hab damals nach 1 Woche DUY Newcastle Diät die Leberfunktion schlagartig erheblich verbessern können und in insgesamt etwa 3 Monaten in der Spur 25 kg abgeschmolzen. Und seitdem habe ich wohl weitere 5 kg mehr verbraucht als gegessen.

    Wie ich dich verstehe, müsste ich doch seit nun 4 Jahren auf Sparflamme laufen, mit welchen Konsequenzen - außer dass ich inzwischen bei 16-20 Einheiten Insulin gesamt pro Tag bin?

    ----------------------------------------------
    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :)
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    am 25.06.2024 17:39:16 | IP (Hash): 74004444
    hjt_Jürgen schrieb:
    Zuckerle schrieb:
    Wenn jemand z. B. eine 1000-kcal-Diät macht, lernt der Körper, diese 1000 kcal so gut auszuwerten, dass er damit gut überleben kann. Fährt er dann runter auf 800 kcal, weil er noch mehr abnehmen möchte, dann wird der Körper auch mit 800 kcal auskommen. Bei 1000 nimmt er dann wieder zu. Das ist ein ziemlich unguter Teufelskreis...und man nennt ihn "Sparflammeneffekt".


    Ernsthafte Frage:

    Ich hab damals nach 1 Woche DUY Newcastle Diät die Leberfunktion schlagartig erheblich verbessern können und in insgesamt etwa 3 Monaten in der Spur 25 kg abgeschmolzen. Und seitdem habe ich wohl weitere 5 kg mehr verbraucht als gegessen.

    Wie ich dich verstehe, müsste ich doch seit nun 4 Jahren auf Sparflamme laufen, mit welchen Konsequenzen - außer dass ich inzwischen bei 16-20 Einheiten Insulin gesamt pro Tag bin?

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    mit "Sparflamme" ist hier in den Diskussionen vermutlich der metabolische Hungerstoffwechsel gemeint - den dürftest du während der Newcastle Diät gehabt haben. Was du in Folge, nach dem Abschmelzen und bis heute hast ist einfach nur einen verringerten Grundumsatz.
    Mit 70kg braucht man ganz einfach weniger Energie als mit 100kg.
    Das hat aber nichts mit "Sparflamme" zu tun, das ist völlig normal.

    Die "Sparflamme" ist vermutlich ein genetisches Notfallprogramm.
    Unsere Vorfahren in der Steinzeit hatten auch schlechte Zeiten, die werden wohl öfters mal tagelang nichts zu essen bekommen haben.
    Unwahrscheinlich das die Urahnen grosse Fettreserven an den Hüften hatten. Jeder Hunger wäre also wohl direkt an die Eiweissreserven gegangen - Muskelabbau und das wäre in der Steinzeit verhängnisvoll gewesen.
    Da hat sich die Natur etwas einfallen lassen damit es nicht zum Massensterben kommt wenn mal 2 oder 3 Tage das Essen ausfiel.

    Was man heute nach einer Diät wie Newcastle bedenken muss, ist das man 1.) weniger Kalorien braucht als vorher da man ja abgeschmolzen hat (verringerter Grundumsatz) und 2.) dem Körper etwas Zeit lassen muss bis der Körper kapiert das die "Hungersnot" vorbei ist.

    Nach allen Diäten wird empfohlen langsam wieder hochzurampen und seine Ernährung zu ändern.
    Man muss seinem (neuem) Kalorienbedarf entsprechend zu essen - also definitiv klar weniger als vor der Diät.
    Sonst steht man bald wieder da wo man anfing oder sogar noch schlimmer.

    Diese ganzen Diäten, Leberfasten , etc. machen nur Sinn wenn man nach der offiziellen Diät genau darauf achtet wieviel man isst, für immer.
    Man erfindet sich ja praktisch neu, wiegt 30 kilo weniger und das muss sich unbedingt auch im Speiseplan wiederspiegeln sonst ist das alles umsonst.
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    am 25.06.2024 19:12:03 | IP (Hash): 1109287683
    Danke Gunter...genau so ist es...sehr gut erklärt...
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    am 25.06.2024 19:52:30 | IP (Hash): 137752813
    Wenn man sein Zielgewicht mit größerem Energieaufnahme-Defizit und schnellerem Abnehmen erreicht hat und das für die weitere Zukunft halten will, bietet folglich die Waage die zielführende Info zur neuen alltäglichen Gesamtmenge. Und die kann durchaus mehr oder weniger weit von der Menge abweichen, die noch so gesunde Apps dafür ausgeben.

    Habe ich das so zutreffend zusammengefasst?

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    am 25.06.2024 22:28:06 | IP (Hash): 74004444
    ja die Waage ist die wichtge Rückmeldung und danach muss man sich dann richten und alles weitere anpassen. 1 bis 2x die Woche reicht vollkommen sonst macht man sich selber verrückt. Die Gewichte schwanken von Tag zu Tag teilweise recht unlogisch, wirkliche Änderungen sieht man nur über jeweils ein paar Tage.
    Nach der Diät hat es einige Monate gedauert bis der Stoffwechsel wieder "stabil" funktioniert hat, da ging es zunächst einmal noch weiter nach unten. Ich habe vermutlich zunächst einmal zu wenig gegessen die wochen danach.
    Dann irgendwann ging es plötzlich wieder aufwärts auf der Waage wo ich dachte das es eigentlich stabil sein müsste. Was bedeutete das ich portionsmässig wohl etwas zu hoch war. Hab dann wieder leicht reduziert.
    Irgendwann hatte sich das alles stabilisiert und seitdem (seit 7 bis 8 Monaten) geht es geradeaus weiter.

    Die Apps helfen schon ein bisschen, so ganz falsch liegen die nicht.
    Aber es ist schwer die aufgenommenen kcal präzise auszurechnen, man kann das nur so ungefähr einigermaßen genau erfassen.
    Und dann ist ein stabiler stoffwechsel und auch ein einigermassen stabiles Gewicht eine Grundvorraussetzung das das Ding richtig rechnet.
    Also direkt nach der Diät und in Phasen wo man noch 5 Kilo im Monat abbaut ist die App eher ein "Schätzeisen".

    DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 25.06.2024 23:24:12 | IP (Hash): 1109287683
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn man sein Zielgewicht mit größerem Energieaufnahme-Defizit und schnellerem Abnehmen erreicht hat und das für die weitere Zukunft halten will, bietet folglich die Waage die zielführende Info zur neuen alltäglichen Gesamtmenge. Und die kann durchaus mehr oder weniger weit von der Menge abweichen, die noch so gesunde Apps dafür ausgeben.

    Habe ich das so zutreffend zusammengefasst?



    Das kann ich nicht beurteilen, weil ich deine Schachtelsätze nicht verstehe...
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    am 26.06.2024 10:45:12 | IP (Hash): 72970431
    Hallo Zuckerle!

    Okay, jetzt verstehe ich Dich schon etwas besser ;)

    Unser Körper kann nicht unterscheiden, ob akut eine Hungersnot vorhanden ist, oder einfach versucht wird, den KFA zu reduzieren um sich wohler zu fühlen und den eigenen Gesundheitszustand zu verbessern; da stimme ich Dir voll und ganz zu. Er merkt lediglich, dass weniger Nahrung zugeführt wird, als er braucht und greift folglich auf seine Fettreserven als ausgleichende Energiequelle zur Deckung des Bedarfs zurück. So überlebt der Mensch schon seit zig Jahren und dieser Überlebensmodus hat entscheident dazu beigetragen, dass seine Rasse der Erde bis heute erhalten geblieben ist.

    Es gibt aber keinen "magischen Schalter", durch den der Fettstoffwechsel anhand der Erreichung oder Nichterreichung einer bloßen Zahl ein- oder ausgeschaltet wird, d.h., die Fettverbrennung, und somit auch die Fettab- oder zunahme, läuft beständig weiter; selbst wenn die gesamte tägliche Kalorienzufuhr eine zeitlang unter dem Grundumsatz gelegen hat. Ich hatte selbst Phasen, in denen ich meine Energiezufuhr auf wenige hundert Kalorien, sprich deutlich unter meinem Grundumsatz, reduziert habe. Hätte sich der Körper daran festgebissen bzw. so weit "adaptiert", dann würde ich heute nach zahlreichen Fressorgien wohl mit 300 kg dastehen ;)

    Wie gesagt ist der abgesunkene Energiebedarf und die geringere Energieverbrennung beim Sport auf das verringerte Gewicht als "Anpassung" zurückzuführen. Um das Ausmaß dieser Anpassungen schon während einer Diät oder Ernährungsumstellung so gering wie möglich zu halten, ist es deswegen auch wichtig, zusätzlich zu ausreichend Protein körperliche Bewegung und Sport in den Alltag zu integrieren, damit der Grundumsatz und folglich auch der Leistungsumsatz nicht zu stark abfällt und dem Muskelverlust entgegengewirkt wird. Je nach Körperfettanteil kann oder sollte darüber hinaus einer oder mehrere "Refeed-Tage" pro Woche eingehalten werden, damit dem Körper signalisiert wird, dass genügend Nahrung vorhanden ist. Ob das aber langsam (mit zB 500 Kalorien weniger am Tag) oder schnell (essen unterm Grundumsatz) geschieht, ist - auch bezogen auf den langfristigen Erfolg - eher sekundär. Viele Programme arbeiten, insbesondere bei der Therapie von schwerstgewichtigen Patienten, mit hohen Kaloriendefiziten. Der Körper beißt sich in der Folge aber nicht an gewissen Kaloriengrenzen fest. Vielmehr reagiert er "dynamisch" auf die aktuelle Situation und seinen aktuellen Bedarf.

    PS: Der angeblich so enorm hohe Ruhestoffwechsel in Folge von vielen Trainingssessions im Fitnessstudio ist natürlich ein gerne überschätzter Faktor. Da machen 10 kg mehr Muskelmasse (entspricht 130 Kalorien höherer Verbrauch in Ruhe) für den Grundumsatz keinen allzu großen Unterschied, wenn ich dafür durchs (gleichzeitge) Abnehmen von 10...15 kg Fett (ca. 40 bis 60 Kalorien) weniger Fett mit mir schleppe.
    Bearbeitet von User am 26.06.2024 10:54:00. Grund: Korrektur
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    am 26.06.2024 12:43:06 | IP (Hash): 1109287683
    Hallo Leia Cake,

    schön dass du mich jetzt besser verstehst...aber wir reden immer noch aneinander vorbei. Der sogenannte "Sparflammeneffekt" hat nichts mit dem Fettstoffwechsel oder mit vorhandenen Fettreserven zu tun. Der Körper versucht, das zu erhalten, was er hat, ganz egal, ob das irgendeiner Tabelle von irgendwem entspricht oder nicht. Deshalb geht er sparsam mit dem um, was er bekommt, um sich so zu erhalten, wie er ist, ggf. auch mit erhöhtem Schlafbedarf. So kann es passieren, dass jemand sehr wenig isst und trotzdem nicht abnimmt. Er muss erst aus der Sparflammen-Stoffwechsel-Situation kommen. Das ist gar nicht so einfach.

    Was du mit "Refeed-Tage" meinst, weiß ich nicht...habe ich noch nie gehört.

    Ja, mehr Muskelmasse erhöht den Grundumsatz und beeinflusst den Stoffwechsel enorm...und ist deshalb erstrebenswert. Es müssen aber keine sogenannten "Trainingssessions" (was auch immer das sein soll) im Fitnessstudio sein, das kann auch jede andere Sportart, egal wo sein. Jeder muss einfach das finden, was er mit Spaß und Freude machen kann...egal was.

    Deine Rechnung im letzten Absatz kann ich nicht nachvollziehen. Woher kommt der Wert von 130 kcal für 10 kg Muskelmasse? Und was sind das für 40 - 60 kcal für 10 bis 15 kg Fett? *verwirrtschau*
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    am 26.06.2024 15:49:43 | IP (Hash): 72970431
    Zuckerle schrieb:
    . So kann es passieren, dass jemand sehr wenig isst und trotzdem nicht abnimmt. Er muss erst aus der Sparflammen-Stoffwechsel-Situation kommen. Das ist gar nicht so einfach.



    Das passiert dann, wenn die Kalorienzufuhr immer noch zu hoch ist, damit ein Fettverlust erzielt wird. Erst wenn dieser Grundbedarf unter- oder überschritten wird, nehmen wir ab oder zu. Klar, kann der durch nicht-intelligente Crashdiäten, die wenig Nährstoffe liefern, stark absinken. Das wäre dann aber wieder ein typischer Fall von: "Ein Pferd springt nur so hoch, wie es kann", sprich ein angepasster Energiebedarf in Folge von verringerter Gesamtmasse. Dann wird sich der Körper natürlich an JEDE Kalorie und jedes Nährstoffchen klammern, das ihm zur Verfügung gestellt wird. Diese Gefahr ist bei einem mittleren bis hohen Körperfettanteil aber kaum gegeben, weil in besagten Fällen genügend Nährstoffe in Form von Fett vorhanden ist, somit für den Körper keine akute Gefahr besteht. Nur pflegen wir unsere Energiezufuhr allzu häufig zu unterschätzen, vor allem wenn wir zuvor kaum wirklich für uns herausgefunden haben, wie viel Energie da eigentlich in unserem buchstäblichen täglichen Brot steckt. Dann hört man nur allzu häufig: Ach, ich habe doch gar nicht so viel gegessen und trotzdem nicht abgenommen. Klar, wir verschätzen uns ja auch nur gerne um 1000 Kalorien, nicht?! Deswegen empfehle ich nach wie vor, den Kalorienwert von JEDEM gegessen Apfel, JEDEM verspeisten Brötchen und JEDEM verputzten Reiskörnchen zu protokollieren. Überraschenderweise klappt's dann plötzlich (wieder) mit dem Abnehmen.

    Zuckerle schrieb:
    Was du mit "Refeed-Tage" meinst, weiß ich nicht...habe ich noch nie gehört.



    Der neudeutsche Begriff "Refeed" bezieht sich darauf, dass die Kalorien nach einer niedrigkalorischen Phase wieder ein wenig hochgefahren werden, z.B. am Wochenende, um die Folgen von natürlichen Anpassungen an die neuen körperlichen Gegebenheiten bzw. die "Diät" in einem gemäßigten Rahmen zu halten. Diese "Refeed-Tage" wechseln sich daraufhin wieder mit den Tagen ab, in denen Fettverlust einen Punkt der Tagesordnung bedeutet.

    Zuckerle schrieb:

    Ja, mehr Muskelmasse erhöht den Grundumsatz und beeinflusst den Stoffwechsel enorm...und ist deshalb erstrebenswert. Es müssen aber keine sogenannten "Trainingssessions" (was auch immer das sein soll) im Fitnessstudio sein, das kann auch jede andere Sportart, egal wo sein. Jeder muss einfach das finden, was er mit Spaß und Freude machen kann...egal was.

    Deine Rechnung im letzten Absatz kann ich nicht nachvollziehen. Woher kommt der Wert von 130 kcal für 10 kg Muskelmasse? Und was sind das für 40 - 60 kcal für 10 bis 15 kg Fett? *verwirrtschau*



    Ja, klar sollten Trainingssessions a.k.a "Trainingseinheiten" Spaß machen. Ich habe aber das Fitnessstudio im Speziellen erwähnt, weil hier insbesondere Krafttraining und die Anzüchtung von Muskelmasse in den letzten Jahren für ausgiebigen Diskussionsstoff in den Medien gesorgt hat und viele Mythen um das Thema Training & Ernährung kursieren; abgesehen von der Tatsache, dass der Körper beim Krafttraining 100 % der Energie in Form von Kohlenhydraten bezieht; somit auch eine Erwähnung, die hier im Dia-Forum durchaus passt, wie ich meine... Gerne wird ja behauptet, Muskelmasse ließe den Kalorienverbrauch bei absoluter Ruhe exorbitant ansteigen. Das ist aber Unsinn und ein entsprechend größerer Unterschied beim Ruheverbrauch wäre erst bei wirklich großen Muskelzuwächsen (20...30 kg) zu erwarten. 130 kcal für 10 kg Muskelmasse: Ein Kilogramm Muskelmasse verbraucht in Ruhe 13 Kalorien. Für jede 10 Kilogramm mehr davon, würden also 130 Kalorien zusätzlich verbrannt werden. Fett verbrennt dagegen "nur" 4 Kalorien (daher auch die obige Rechnung als Beispiel). Wenn wir jetzt aber Fett abnehmen und simultan Muskelzuwächse verzeichnen können, relativiert sich der Bonus dieser angeblich so großen "Energiefresser" (= Muskelmasse) auf eine vergleichsweise geringe Menge. Und diese 10 kg, von 20 und mehr gar nicht erst zu sprechen, muss man erst einmal aufbauen!
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    am 26.06.2024 17:16:13 | IP (Hash): 1109287683
    Ach naja Leia Cake...das ist ja alles kompliziert und keineswegs alltagstauglich. Hast du denn eine Vorstellung davon, wie lange und wie viel man trainieren muss, um 10 kg Muskelmasse aufzubauen? Das wäre völlig neben der Realität...da zählt ehr jedes einzelne kg...oder auch schon 100 Gramm.

    In welcher Zeit verbraucht denn 1 kg Muskelmasse diese 13 kcal? In der Stunde, am Tag...oder wie? Und soll das dann bei jedem gleich sein? Also sozusagen der standardisierte Mensch?

    Nicht jeder Diabetiker strebt an, ein Muskelprotz zu werden und wie ein Preisboxer daherzukommen. Den meisten genügt es, ihre Werte zu verbessern und ihre Lebensqualität hoch zu halten. Besonders auch altersangepasst.

    Dein folgender Satz: "Das passiert dann, wenn die Kalorienzufuhr immer noch zu hoch ist, damit ein Fettverlust erzielt wird." ist falsch und hat mit dem Sparflammeneffekt rein gar nichts zu tun. Bitte verabschiede dich in dem Zusammenhang von deiner Idee des Fettverlustes. Oder denkst du, der Steinzeitmensch hatte Fett, das er hätte abbauen können? Nein das hatte er vermutlich nicht. Es ist eine reine Überlebensmaßnahme.

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    am 26.06.2024 18:18:15 | IP (Hash): 1600124445
    Zuckerle schrieb:
    Hast du denn eine Vorstellung davon, wie lange und wie viel man trainieren muss, um 10 kg Muskelmasse aufzubauen? Das wäre völlig neben der Realität...da zählt ehr jedes einzelne kg...oder auch schon 100 Gramm.



    Wie lange hast du trainiert für deine fast 70kg Muskelmasse?
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    am 26.06.2024 18:53:41 | IP (Hash): 1109287683
    Nicht bewusst und nicht speziell. Die Messung wurde durchgeführt, weil ich zusammen mit meinem Arzt glaubte, ich müsse was tun, um von meinem vermeintlich hohen Gewicht runterzukommen. Dabei wurden diese 69 kg Muskelmasse und sehr viel Aktivmasse (ich weiß nicht mehr genau, wieviel das war) festgestellt. Ich vermute eine genetische Disposition...mein Vater war ein richtiger Muskelprotz...allerdings auch bayerischer Boxmeister...wohl doch nicht alles aufs Training zurückzuführen...
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    am 26.06.2024 19:30:05 | IP (Hash): 1600124445
    Erstaunlich!
    Kannst du diese Muskeln auch entsprechend nutzen, zB beim schleppen von Möbeln, Wasserkästen oder Kartoffelsäcken. Oder beim Sport?
    *Nur neugierig bin*

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    am 27.06.2024 08:55:10 | IP (Hash): 72970431
    Zuckerle schrieb:
    Ach naja Leia Cake...das ist ja alles kompliziert und keineswegs alltagstauglich. Hast du denn eine Vorstellung davon, wie lange und wie viel man trainieren muss, um 10 kg Muskelmasse aufzubauen? Das wäre völlig neben der Realität...da zählt ehr jedes einzelne kg...oder auch schon 100 Gramm.

    In welcher Zeit verbraucht denn 1 kg Muskelmasse diese 13 kcal? In der Stunde, am Tag...oder wie? Und soll das dann bei jedem gleich sein? Also sozusagen der standardisierte Mensch?



    Genau davon rede ich ja! Dass mehr Muskelmasse nicht jenen Energiefresser darstellt, der laut Bro Science über Nacht im Schlaf das Fett schmelzen lässt. Allerdings lässt dich ein höherer Muskelanteil - zusätzlich zu den bereits genannten Vorzügen - auch länger beim Sport durchhalten, sodass der Kalorienverbrauch u. U. noch gesteigert wird.

    Ja, es sind 13 kcal (bei jedem gleich) für ein 1 kg Masse mehr pro Tag. Oft wird aber immer noch unwissentlich behauptet, es seien 100 kcal. Das ist aber (leider oder zum Glück?!) falsch.

    Zuckerle schrieb:

    Nicht jeder Diabetiker strebt an, ein Muskelprotz zu werden und wie ein Preisboxer daherzukommen. Den meisten genügt es, ihre Werte zu verbessern und ihre Lebensqualität hoch zu halten. Besonders auch altersangepasst.



    Habe ich auch nicht behauptet. Mir ging es darum, die häufige Annahme, dass Muskelmasse übermäßig viel Energie in Ruhe verbraucht, zu entkräften, denn es stimmt schlicht und ergreifend nicht. Noch einmal: Um einen signifikanten Unterschied im Hinblick auf den Energieverbrauch des Körpers durch Muskelmasse zu erzielen, müsste sehr viel davon aufgebaut werden. Natürlich wissen wir, dass dieses Ziel für viele ohne Hilfsmittel einerseits utopisch und andererseits gar nicht erst erstrebenswert ist. Vielen geht es einfach nur darum, fitter zu sein und sich ein wenig kräftiger zu fühlen sowie einen Sport auszüben, der Freude bereitet. Dennoch hätte man erst durch viel (!) mehr Masse den von Bro Scienclern erwähnten großzügigen Bonus beim Kalorienverbrauch. Das meinte - nichts anderes!

    Zuckerle schrieb:

    Dein folgender Satz: "Das passiert dann, wenn die Kalorienzufuhr immer noch zu hoch ist, damit ein Fettverlust erzielt wird." ist falsch und hat mit dem Sparflammeneffekt rein gar nichts zu tun. Bitte verabschiede dich in dem Zusammenhang von deiner Idee des Fettverlustes. Oder denkst du, der Steinzeitmensch hatte Fett, das er hätte abbauen können? Nein das hatte er vermutlich nicht. Es ist eine reine Überlebensmaßnahme.




    Er hatte aufgrund seiner Lebensweise und den damaligen Gegebenheiten natürlich viel weniger davon, das ist klar. Was damals als Reserve für schwere Zeiten galt, ist heute Ursache von Krankheiten, sowohl physischer als auch psychischer Natur. Und in derlei Hungerszeiten sank dann auch der Bedarf an Nahrungsenergie und der Körper musste lernen, mit weniger zu leben. Soweit so gut! Nur: Wo widerspricht sich das mit dem, was ich geschrieben habe? Ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass dieser "Sparflammeneffekt" aus einer Reduktion der Kalorien und eine folglichen geringeren Körpermasse, somit einem verringerten Bedarf an Nahrungsenergie, resultiert und dass sich der Körper in solchen Zeiten bei wirklich niedrigkalorischen Ernährungsweisen natürlich an ALLES klammert, was er bekommt. Was ist daran aus Deiner Sicht falsch?
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    am 01.07.2024 13:08:18 | IP (Hash): 704572209
    Und der nächste Monat ist vorbei. 😊 3,1 Kilo weniger. Insgesamt jetzt 27,8 kg abgenommen. Nur noch gut 12 kg bis zu meinem ersten Etappenziel, den 75 Kilo. Damit hätte ich einen BMI unter 30. Jetzt bin ich noch über 30.
    Man muss einen langen Atem haben, wenn man so viel gewogen hat wie ich am Anfang, aber es ist machbar, ohne dass man sich allzu sehr quält. Kein Kalorienzählen, aber ich achte auf die Kohlenhydrate.
    Mein Ziel ist es, jeden Tag unter 100g KH zu bleiben, und im Durchschnitt klappt das sehr gut. Es gibt auch mal Tage mit mehr Kohlenhydraten, aber die sind selten. Und halten sich auch in einem Bereich bis vielleicht 130g KH. Und dann gibt es wieder andere Tage, an denen ich nur 50g Kohlenhydrate habe.
    Rein vom Gewicht her habe ich jetzt schon mehr als die Hälfte von dem abgenommen, was ich abnehmen will, aber man weiß ja, dass die Abnahme langsamer wird, je länger man abnimmt. Darauf muss man sich einrichten.
    Es ist ein Prozess, keine plötzliche Explosion. Aber man wird auch sehr belohnt dafür. Im Prinzip könnte ich meinen Kleiderschrank jetzt zu 80% wegwerfen. Oder vielleicht sogar 90%. Alles ist viel zu groß. 3-4 Kleidergrößen bestimmt. Nur ein paar Sachen, die ich vielleicht vor 30-40 Jahren gekauft habe, könnten noch passen. 😎
    Ich habe jetzt mein Tiefstgewicht der letzten Jahrzehnte erreicht. So wenig habe ich wahrscheinlich seit 20 Jahren nicht mehr gewogen. Und trotzdem bin ich immer noch übergewichtig, sogar Adipositas Grad 1. Daran muss ich noch ein bisschen arbeiten. Bis ich „nur“ noch übergewichtig bin, wird es wohl noch so 1-2 Monate dauern.
    Ich bin wirklich mal gespannt, wie das alles Ende des Jahres aussehen wird. Normalgewicht? Das hoffe ich. Und dann auch die entsprechenden Werte, was Blutdruck usw. betrifft. Der Zucker hat sich ja jetzt schon beruhigt, aber der Blutdruck … Das scheint eine andere Baustelle zu sein. 🙄
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    am 01.07.2024 14:53:50 | IP (Hash): 1214760651
    Kelly, Glückwunsch zur Abnahme!
    Du wirst dich gut fühlen, wenn du dein Ziel erreicht hast.
    Gruß Marion
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    am 22.07.2024 17:31:20 | IP (Hash): 1139808342
    HbA1c 5,6 !!! Bluttest vom Freitag. Heute kamen die Ergebnisse.
    Nüchternblutzucker 108. Das darf ruhig noch was weniger werden. Ist aber vom letzten Bluttest bis zu diesem auch erheblich gesunken.

    Ich bin so was von glücklich! 🤩🤩🤩