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Intervallfasten
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am 08.02.2024 08:25:28 | IP (Hash): 1543092861
Leia_Cake schrieb:
Insulin per se macht nicht fett.
Offenbar hast Du Dich noch nie mit der Sachlage beschäftigt. Insulin ist ein Hormon, das dafür zuständig ist, Energie einzulagern. Gleichzeitig stoppt Insulin die Fettverbrennung. Kannst Du überall nachlesen.
Leia_Cake schrieb:
Wichtig ist in allererster Linie, dass ein Kaloriendefizit erreicht und chronisch gehalten wird.
Es gibt kein Kaloriendefizit. Und chronisch halten kann man das schon gar nicht. Weil der Körper das früher oder später auf die eine oder andere Art ausgleicht.
Du musst Dich mal mit den Studien dazu beschäftigen. In den letzten Jahren hatte es da viele gegeben, und diese alten Ansichten, wie Du sie vertrittst, sind über den Haufen geworfen worden. -
am 08.02.2024 11:25:34 | IP (Hash): 1731633069
Kelly schrieb:
Du musst Dich mal mit den Studien dazu beschäftigen. In den letzten Jahren hatte es da viele gegeben, und diese alten Ansichten, wie Du sie vertrittst, sind über den Haufen geworfen worden.
Bitte eine einzige, die nachweisbar gemessen belegt, was du von vielen hier behauptest!
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 08.02.2024 14:11:51 | IP (Hash): 1420046583
Die Ansichten, die Du vertrittst und keineswegs, weder aktuellen noch vorangegangenen, Studien und deren Ergebnisse wiederspiegeln, entspricht genau jenen falschen Interpretationen, vor denen ich im anderen Thread gewarnt habe. Man schnappt angeblich neue „Sensationsschlagzeilen“ wie „Insulin stoppt Fettverbrennung“ oder „vergesst die Kalorien beim Abnehmen“ auf und zieht falsche Schlüsse. Mehr möchte ich dazu auch gar nicht schreiben, weil ich das Gefühl habe, dass es eh zu nichts führt. -
am 08.02.2024 15:04:00 | IP (Hash): 2112195232
Kelly schrieb:
Es gibt kein Kaloriendefizit. Und chronisch halten kann man das schon gar nicht. Weil der Körper das früher oder später auf die eine oder andere Art ausgleicht.
Beides - natürlich gibt es ein Energiedefizit in Form von zu wenig aufgenommener Energie (in Form von zuwenig Nahrungsmittel). Und natürlich gleicht der Körper das dann aus -er bedient sich bei sich selbst, bei den körpereigenen Reserven. Dann schmilzt man.
Der Körpfer kann zwar nachregeln und seinen eigenen Energiebedarf senken wenn es da einen dauerhaften "Mangelzustand" gibt aber es bleibt trotzdem ein gewisser Mindestbedarf der nicht auf Null gefahren werden kann solange man lebt.
Chronisch das so zu halten wäre schon fatal, das endet irgednwann im Verhungern.
Irgendwann, wenn das persönliche Ziel erreicht ist, sollte man das Defizit zurückfahren bis das zugenommene den Tagesbedarf deckt.
Die gute alte "FdH" Diät die schon lange bekannt ist, hat ihren Sinn. Wobei ich das nicht auf die "Hälfte" der Portionen reduzieren würde - sondern auf die "Hälfte" der Nährstoffe über den Tag verteilt und Intervallfasten endet dann oft automatsich in FdH.
Ich glaube viele die das machen und die sich über mangelde Erfolge beklagen machen 2 fehler:
1. nicht genügend Geduld
2. massive Verschätzung der aufgenommenen Lebensmittel über den Tag
Gerade bei Punkt 2 sollte man wirklich einige Zeit peinlich genau mal mitschreiben und zählen, das lohnt sich.
2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.02.2024 15:04:29 | IP (Hash): 380288994
Ja, richtig. Deshalb schreibe ich auch alles auf. Ich will mich da nicht verschätzen. Mit einer Mahlzeit weniger nimmt man zwar meistens automatisch etwas weniger an Energie auf, aber je nachdem, was man isst, kann man sich da wirklich sehr verschätzen.
Der Körper gleicht das Kaloriendefizit (das irgendwie nicht so gut benannt ist, weil das irreführend sein kann) so schnell wie möglich wieder aus. Und wenn man fastet, gleicht er es auf die Art aus, die ich z.B. jetzt möchte, nämlich dass er an mein Fett geht und dass das Fett von Tag zu Tag weniger wird. Wobei ich sozusagen zugucken kann. Das geht wirklich enorm schnell.
Die Gleichung lautet: Körperfett = Kalorien rein - Kalorien raus.
Und die stimmt immer. Aber was viele vergessen, ist, dass es drei Variablen gibt, nicht nur zwei. Wenn ich weniger Kalorien zu mir nehme, als ich verbrauche, kann entweder das Körperfett sinken oder die verbrauchten Kalorien können sinken. Was dann bedeutet, ich nehme nicht mehr ab. Das möchten wir natürlich alle vermeiden, aber dazu müssen wir die richtige Methode wählen.
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am 22.02.2024 15:19:15 | IP (Hash): 2112195232
Kelly schrieb:
Und die stimmt immer. Aber was viele vergessen, ist, dass es drei Variablen gibt, nicht nur zwei. Wenn ich weniger Kalorien zu mir nehme, als ich verbrauche, kann entweder das Körperfett sinken oder die verbrauchten Kalorien können sinken. Was dann bedeutet, ich nehme nicht mehr ab. Das möchten wir natürlich alle vermeiden, aber dazu müssen wir die richtige Methode wählen.
Das kann wohl sein, der Körper passt sich schon (ein bisschen) an aber eine gewisse untere Grenze kannst du nicht unterschreiten,
Zumindest nicht unter normalen Lebensumständen.
In diesem Fall muss man eben die täglich aufgenommenen kalorien noch mal nachjustieren aber das dürfte nur eine kleinere Korrektur sein. -
am 23.02.2024 16:05:43 | IP (Hash): 1543086337
Tiefer als 0 Kalorien kannst Du nicht gehen. Und in der Fastenperiode bist Du auf 0 Kalorien. Es kommt nichts rein außer Wasser.
Die Kalorien, die ich in der Essensperiode zu mir nehme, sind auch nicht gerade viele. Sodass mein Körper in der Fastenperiode ein großes Kaloriendefizit (wenn man es so nennen will) aus meinen Fettreserven auffüllen muss. Wenn ich 800 Kalorien in der Essperiode zu mir nehme, muss mein Körper mindestens 1200 Kalorien jeden Tag beisteuern. Das ist eine Menge, finde ich. Mit diesen Kalorien kann ich noch eine Weile leben. -
am 25.02.2024 08:06:37 | IP (Hash): 1511128242
Wir Übergewichtigen haben ja alle 100.000 oder 200.000 oder noch mehr Kalorien in unseren Fettzellen gespeichert. Insofern könnten wir wohl ein halbes Jahr oder sogar ein ganzes Jahr überleben, ohne auch nur einen Bissen zu essen. Es gibt ja da diesen Typ, der mal 382 Tage nichts gegessen hat. Guiness-Rekord. Danach war er sehr schlank, aber seine Ärzte haben bestätigt, er wäre völlig gesund. Keine Mangelerscheinungen, nichts.
Da das mit dem Intervallfasten jetzt so gut funktioniert hat, bin ich am Überlegen, ob ich das nicht auch mal machen soll. Einfach so lange nichts essen, bis ich schlank bin. 😀 -
am 06.03.2024 09:00:19 | IP (Hash): 1753574803
Ich LIEBE meine Gewürzgurken! 😄 Ich meine, ich mochte die schon immer gern, aber seit ich hier im Forum gelesen habe, was die eventuell bewirken, mische ich die überall rein oder esse sie so. Ich habe ein Riesenglas gekauft, und das ist schon fast leer. Ein zweites, volles steht schon bereit.
Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass die für Sättigung sorgen. Ich bin ja meistens sowieso satt, wenn ich gegessen habe, aber wenn Gewürzgurken dabei sind, noch länger. Kommt mir jedenfalls so vor.
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am 06.03.2024 22:43:49 | IP (Hash): 2004287254
Kelly schrieb:
Da das mit dem Intervallfasten jetzt so gut funktioniert hat, bin ich am Überlegen, ob ich das nicht auch mal machen soll. Einfach so lange nichts essen, bis ich schlank bin. 😀
Wahrscheinlich hättest du spätestens nach 8 Tagen Fasten einen völlig gesunden Nüchtern-BZ :)
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)